Lagerkriminalität – Diebe in den eigenen Reihen


Diebstähle durch Lageristen bei Amazon Werne


Über einen längeren Zeitraum hinweg bestellten ein 34- und ein 36-jähriger Lagerarbeiter des Online-Händlers Amazon bei selbigem günstige Waren, um anstelle der bestellten Artikel wertvolle Güter an sich selbst ausliefern zu können. Trafen die Bestellungen im Lager in Werne ein, war der eine Täter für die Erstellung der Rechnungen zuständig, während der andere die Pakete etikettierte. Dabei wurden Etiketten für geringwertige Artikel wie Klopapier auf teure Ware wie Laptops und andere elektronische Geräte geklebt, sodass beim Ausliefern lediglich das Gewicht des Pakets Aufschluss über den wahren Inhalt hätte geben können. Natürlich liefen die verfälschten Bestellungen nicht über die Namen der beiden Täter, sondern über die einer Nachbarin und einer Lebensgefährtin. Als schließlich eine dieser mutmaßlich regelmäßigen Fuhren aufgrund eines Anfangsverdachts im Warenlager abgefangen wurde, konnte allein für diese Lieferung ein Wert von 7600 € festgestellt werden. Wie viel Schaden Amazon insgesamt verursacht wurde, kann im Nachhinein nicht mehr ermittelt werden, die Polizei geht von einer sechsstelligen Summe aus.

Lagerdiebstähle wie in diesem Fall sind keine Seltenheit; viele Lageristen erliegen der Versuchung, Kleinigkeiten und unauffällige Produkte einzustecken und mitgehen zu lassen. Dass dies Diebstahl nach § 242 StGB ist, muss nicht extra erwähnt werden. Meist beginnt es mit „harmlosen“ Diebstählen, doch je länger die Täter ungeschoren davonkommen, desto dreister agieren sie und desto höher werden die Schadenssummen. Wenn Diebstähle innerbetrieblich gelagerten Firmeneigentums im kleinen oder großen Stil auffallen, muss schnell gehandelt werden. In der deutlichen Mehrzahl der Fälle sind die Diebe in der eigenen Belegschaft zu finden. Um Lagerdiebstahl durch die Identifizierung und gerichtsverwertbare Überführung der Täter aufzuklären, observieren unsere IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektive aus Dortmund die betroffenen Lagerhallen (je nach Fall während oder außerhalb der Arbeitszeiten) oder lassen sich vom geschädigten Unternehmen als vermeintliche Mitarbeiter einschleusen, um auf diese Weise unauffällig Zugang zu den Arbeitsabläufen und zur Belegschaft zu erhalten: 0231 8401 0065.


Interne oder externe Täter? Wer ist involviert?


Lagerdiebstähle werden natürlich nicht ausschließlich durch betriebsinterne Täter begangen. Anhand diverser Anzeichen lässt sich für unsere Sicherheitsexperten erkennen, ob es zu einem Einbruch gekommen ist, bspw. wenn Schlösser beschädigt, Alarmanlagen unschädlich gemacht oder deutliche Einbruchsspuren wie zerschlagene Fenster und aufgebrochene Türen zurückgelassen wurden. In solchen Fällen handelt es sich meist um externe Delinquenten, allerdings kommt es auch vor, dass Einbrüche vorgetäuscht werden, um den Verdacht von den wahren Dieben aus den eigenen Reihen abzulenken. Ferner kommt es häufig zu Komplizenschaften zwischen internen und externen Tätern: Zugangsdaten wie Türcodes oder Kopien von Lagerschlüsseln werden an Dritte weitergegeben, um den Gewinn aus einem daraus folgenden Einbruch untereinander aufzuteilen. Die entwendeten Waren werden oftmals nicht für den Eigengebrauch geklaut, sondern weiterverkauft, was dem Tatbestand der Hehlerei entspricht (§ 259 StGB).

Liegt die Aufklärungsquote der Polizei schon bei deutlich erkennbaren Einbrüchen auf unterirdischem Niveau, wird sie beim reinen Verdacht auf Lagerdiebstähle noch nicht einmal tätig. Unsere Dortmunder Detektei hingegen steht betroffenen Unternehmen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung, indem wir entweder das Firmengelände, speziell die Lagerbereiche überwachen oder gezielt einzelne Mitarbeiter observieren, die sich durch Äußerungen, ihr Verhalten oder auch durch die Tatabläufe verdächtig gemacht haben. Gerade eingeschleuste Detektive haben die Möglichkeit, den Lageristen und Logistikern über die Schultern zu sehen und diese in flagranti zu erwischen, wenn sie zum Beispiel Gegenstände in ihren Taschen verschwinden lassen oder Betriebsinterna per Handy an Dritte weitergeben.


Dieb in Handschellen; Wirtschaftsdetektei Dortmund, Wirtschaftsdetektiv Dortmund
Mit gefangen, mit gehangen: Wer Beihilfe zu einer Straftat „leistet“, macht sich mit strafbar (§ 27 StGB). 

Sicherheitsmaßnahmen oft nicht ausreichend


Nächtliche Warendiebstähle in der drittgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens sind keine Seltenheit, da Dortmund schließlich nicht nur für seine Geschichte in der Schwerindustrie, sondern mehr denn je auch als Standort vieler unterschiedlicher produzierender Betriebe bekannt ist. Neben Paletten, Stahl, Baumaterialien etc. aus einem der vielen großen Unternehmen wie WILO könnten bspw. auch Autobauteile von Elmos, einem Zulieferer der Automobilindustrie, entwendet werden. Um sich gegen solche Diebstähle abzusichern, haben gerade große Firmen ihre Sicherheitsstandards hoch angesetzt: Abgesehen von Alarmanlagen, Nachtwächtern, Kameras an den Außenwänden der Firmengebäude und vielem mehr werden die Mitarbeiter oftmals auch beim Verlassen des Gebäudes untersucht. Doch all diese und weitere Sicherheitsmaßnahmen reichen oft nicht aus, um sich gegen Betriebsdiebe zu schützen, zumal bei allen Vorkehrungen rechtliche Beschränkungen wie die Persönlichkeitsrechte der Angestellten zu beachten sind. Ist es trotz Vorsichtsmaßnahmen zu Diebstählen gekommen, hilft unsere Wirtschaftsdetektei in Dortmund, die Täter zu ermitteln, sei es in den eigenen Reihen oder außerhalb der Firmenbelegschaft: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de.

Natürlich sind nicht nur Hersteller von Baumaterialien und Autoteilen von Diebstählen betroffen oder bedroht; jedes produzierende Unternehmen, jede Logistikfirma und selbst jeder größere Handwerksbetrieb muss fürchten, dass aus den Lagerräumen oder Herstellungshallen Erzeugnisse entwendet und anschließend weiterverkauft bzw. zur eigenen Nutzung behalten werden. Unsere Detektive aus Dortmund empfehlen daher sämtlichen potentiell betroffenen Betrieben, die Bilanzen und Stückzahlen genauestens auf Differenzen zu prüfen, um frühzeitig feststellen zu können, ob sie von Diebstählen betroffen sind.


Lieferungen sind unvollständig, das Lager wird beklaut? Die Kurtz Detektei Dortmund übernimmt die Ermittlungen.


Haben Sie oder einer Ihrer Lageristen feststellen müssen, dass regelmäßig Paletten mit Waren verschwinden oder Produktlieferungen bereits beim Beladen des Lastkraftwagens unvollständig sind? Vermuten Sie, dass einer Ihrer Angestellten hinter Diebstählen und Unterschlagungen steckt oder dass es externe Diebe sind, die Ihrem Unternehmen schaden möchten? Setzen Sie sich in diesen oder anderen Fällen von Lagerdiebstählen mit unseren Dortmunder Privatdetektiven in Verbindung, um eine kostenlose Beratung zum möglichen Vorgehen zu erhalten und unsere Ermittler mit der Tataufklärung zu beauftragen. Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten (Montag bis Freitag 08:00 bis 20:00; an Wochenenden und Feiertagen 10:00 bis 18:00) unter der folgenden Rufnummer: 0231 8401 0065.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Dortmund

Münsterstraße 56

44145 Dortmund

Tel.: 0231 8401 0065

Mail: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de

Web: https://www.kurtz-detektei-dortmund.de

 

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/2017/04/13/lagerkriminalität-diebe-in-den-eigenen-reihen/

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/mitarbeiterüberprüfung-dortmund/lagerkriminalität-lagerdiebstahl/

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Diskriminierung und Mobbing im Betrieb


Durch Mobbing gegen Einzelne leidet die gesamte Firma


Oftmals ist die Zufriedenheit und daraus resultierend auch die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern in Betrieben durch Diskriminierung und Mobbing seitens der Arbeitskollegen und Vorgesetzten stark eingeschränkt. Das betrifft zwar hauptsächlich die Opfer dieser Diskriminierungen, die an seelischen Problemen, Angstzuständen und – nach Erfahrung unserer Detektive in Nürnberg – daraus folgenden körperlichen Erkrankungen leiden können, doch auch für den Arbeitgeber hat ein solches Mobbing langfristige Folgen: Seine Angestellten arbeiten schließlich nicht so zusammen, wie es eine gute Firmenpolitik vorschreiben und der gute Umgang miteinander gebieten würden; dadurch wiederum erfolgt eine negative Beeinträchtigung von Umsatz und Wachstum.

Nicht von ungefähr kommt daher auch der zweijährlich vergebene „Nürnberger Preis für diskriminierungsfreie Unternehmenskultur“ des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg, das mit dieser Ausschreibung Initiativen rund um die Verbesserung der Arbeitsatmosphäre und die Unterstützung der Menschenrechte fördert, darunter zum Beispiel Gleichberechtigung, Inklusion ausländischer und behinderter Angestellter, gesellschaftliches Engagement, Ablehnung von Kinder- und Zwangsarbeit etc. Auch die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Nürnberg sind stets bemüht, sowohl privaten Klienten, die wegen Mobbing oder Diskriminierung Hilfe benötigen, als auch Arbeitgebern, die Diskriminierungen unterbinden, mögliche Übeltäter ertappen und entlassen möchten, beizustehen und mit ihnen und für sie ein verbessertes Arbeitsklima zu schaffen: 0911 3782 0154.


Mobbing – schon längst kein Ausnahmefall mehr


Wie die Detektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Nürnberg aus langjähriger Erfahrung mit ihren Klienten bestätigen können, ist das Thema Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz schon längst keine Seltenheit mehr. Laut zweier im Jahr 2016 erhobener Statistiken (persönlich erlebtes Mobbing und Mobbing am Arbeitsplatz) ist immerhin jeder siebte Berufstätige (15 %) Opfer von Mobbing geworden, wobei dieses sich am häufigsten durch das Vorenthalten wichtiger Informationen (63 %) und das Schlechtmachen vor anderen (62 %) äußerte. Die Klienten der Kurtz Detektei Nürnberg berichteten außerdem, wie auch 56 % der für die Statistik Befragten, von Lügen, die im Betrieb über die eigene Person verbreitet wurden, sowie ein „In-die-Falle-tappen-lassen“ vonseiten der Kollegen, zudem ein „Ins Messer laufen lassen“ bei immerhin 53 % der befragten Berufstätigen. Kaum einer dieser Betroffenen trägt diese Probleme schlussendlich in das Büro des Chefs, erst recht nicht, wenn auch höhergestellte Kollegen oder Vorgesetzte in das Mobbing oder die Diskriminierung involviert sind.


Weder Diskriminierung noch Mobbing sind Lappalien


Gerade die Leiter betroffener Betriebsstätten sollten sich über die bereits erwähnten negativen Auswirkungen von Diskriminierung und Mobbing auf die Arbeitsmoral und die Produktivität der Belegschaft bewusst werden: Wie der Mobbing-Report der Bundesregierung ergab, wird der Wirtschaft durch Mobbing jährlich ein Schaden von 15 bis 25 Milliarden Euro verursacht, nicht zuletzt durch nachlassende Arbeitsleistung, aber hauptsächlich durch aus Mobbing und Diskriminierung resultierende Krankschreibungen betroffener Arbeitnehmer, deren psychische Probleme und Sorgen sich auch körperlich äußern und zu Burn-Outs oder Arbeitsunfähigkeit führen können.

So werden nicht nur unsere Privatdetektive aus Nürnberg für die Dokumentation regelmäßig stattfindender Diskriminierungen oder Mobbingattacken von den betroffenen Arbeitnehmern eingesetzt, sondern auch unsere Wirtschaftsdetektive, die den Unternehmensführungen ihre Dienste zur Ergreifung der Schuldigen anbieten. Die Möglichkeiten beider Detektivgruppen sind dabei vielseitig: Von einer einfachen Dokumentation schriftlicher Übergriffe wie diskriminierender Emails über eine ggf. zulässige Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Mikrofonen oder Kameras bis hin zur Einschleusung eines Detektivs zur direkten Observation und Dokumentation des Mobbings und vielem anderen kann dabei Gebrauch gemacht werden.


Mann läuft gegen den Strom; Detektei Nürnberg, Wirtschaftsdetektei Nürnberg, Detektiv
Mitarbeiter, die gegen den Strom schwimmen, zählen oft zu den wichtigsten Ideengebern und Katalysatoren in Unternehmen, allerdings ecken sie häufig auch an. Werden ihre Initiativen verlacht, statt gefördert, kehrt sich der Effekt ins Gegenteil um.

Opfer ist nicht automatisch das „schwache Geschlecht“


Entgegen der landläufigen Annahme, Mobbingopfer seien größtenteils weiblich, lautet die Expertenmeinung in der Literatur, dass „von einer vergleichbaren Betroffenheitsquote beider Geschlechter ausgegangen“ werden kann. Der Mobbing-Report der Bundesregierung kommt nach einer repräsentativen Telefon-Umfrage jedoch zu dem Schluss, dass 75 % mehr Frauen als Männer betroffen sind. Die Bundesregierung sieht zwar ein Paradoxon in der hohen Zahl weiblicher Betroffener angesichts der geringen Frauenquoten, eigentlich müsste aber genau andersherum argumentiert werden: Erst durch die bisher nur bedingt stattfindende Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frauen im Arbeitsleben entsteht Mobbing in dieser massiven Form gegen das vermeintlich schwache Geschlecht, denn männliche Täter können sich in ihrer zahlenmäßigen Dominanz sicherer fühlen als Frauen, die sich in der Unterzahl wiederfinden.

Der Eindruck, Frauen seien die häufiger betroffenen Opfer von Diskriminierungen und Mobbing am Arbeitsplatz resultiert vermutlich aber auch daraus, dass die Hemmschwelle von Frauen, sich externe Hilfe zu holen, niedriger ist als die der Männer, wodurch mehr Frauen von Institutionen erfasst werden. Die Kurtz Wirtschaftsdetektei Nürnberg und Franken kann diesen Eindruck bestätigen, da auch sie häufiger mit Anfragen weiblicher Klienten zu tun hat. Der Leidensdruck dürfte bei beiden Geschlechtern jedoch der Gleiche sein: Jeder vierte Betroffene wird täglich, jeder dritte mehrmals die Woche gemobbt, was kaum einer einfach wegstecken kann, besonders dann nicht, wenn ein Vorgesetzter der Mobber ist – und das sind im Mobbing-Report der Bundesregierung besorgniserregende 38,2 % der Fälle.


Aus der Spirale entkommen – Nürnberger Detektive helfen


Die Folgen von Mobbing sind „on top“ zu den offensichtlichen psychischen (und möglichen physischen) auch weiterführend von großem Ausmaß für den betroffenen Mitarbeiter, die Betriebsstruktur und die finanziellen Einbußen des beschäftigenden Unternehmens: Mobbing hat oft einen Arbeitsplatzwechsel innerhalb des Unternehmens oder sogar eine (un-)freiwillige Kündigung zur Folge, was für die betroffene Person Segen oder Fluch (mitunter auch beides zugleich) bedeuten kann; hinzu kommt, dass sich 43,9 % der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befragten Mobbingopfer mindestens einmal wegen der Mobbingfolgen krankschreiben lassen mussten (darunter 20,1 % mit einer Krankheitsdauer länger als sechs Wochen).

In jedem Fall sind Betroffene dazu angehalten, sich entweder dem nächsthöheren Vorgesetzten (hierarchisch über dem Mobber), dem Betriebsrat oder unseren Wirtschaftsdetektiven aus Nürnberg anzuvertrauen, damit diese die notwendige Dokumentation des Mobbings oder der Diskriminierung vorlegen können und somit den Opfern eine gerichtsverwertbare Argumentationsvorlage gegenüber den Mobbern zur Verfügung stellen. Doch auch die Unternehmensführung sollte sich bewusst werden, dass der Erfolg der Firma nicht auf dem Rücken Einzelner ausgetragen werden kann, die als Kollateralschäden leiden müssen. Um das eigene Unternehmen vor finanziellen Rückschlägen zu schützen, sollten sich die Verantwortlichen darüber im Klaren sein, dass die Beseitigung von Mobbing im eigenen Betrieb von unschätzbarem Wert ist – die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Nürnberg stehen tatkräftig zu Ihrer Seite: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

Äußere Bayreuther Straße 59

90409 Nürnberg

Tel.: 0911 378 201 54

Mail: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de

Web: http://www.kurtz-detektei-nuernberg.de

http://www.kurtz-detektei-nuernberg.de/2016/03/14/diskriminierung-und-mobbing-im-betrieb/

http://www.kurtz-detektei-nuernberg.de/überwachung-von-mitarbeitern/ermittlungen-bei-mobbing/

Detektivische Legendenbildung: Der Vorwand im Detektiv-Alltag | Kurtz Detektei Münster


Privatdetektive wie die der Kurtz Detektei Münster sind tagtäglich damit konfrontiert, ihren Zielpersonen oder sonstigen Personen, mit denen sie während ihrer Einsätze interagieren, Legenden über ihre Beweggründe für das Erfragen bestimmter Informationen oder den Aufenthalt an diesem oder jenem Ort „aufzutischen“. Ein Detektiv würde natürlich nie – oder so gut wie nie – zugeben, dass er gerade eine Observation durchführt, sondern vielmehr einem aufmerksamen Nachbarn oder zufällig vorbeilaufendem Fremden eine erfundene und natürlich möglichst glaubhafte Geschichte über seine Anwesenheit vor dem Haus von XY erzählen, um nicht enttarnt zu werden und zu riskieren, dass die Zielperson von der Observation erfährt.


Selfie eines Detektivs mit seiner Zielperson – mittels Legende unerkannt überführt


Krank im Fitnessstudio?


Beispiel: Die Privat- und Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Münster waren beauftragt worden, den Mitarbeiter eines mittelständischen Unternehmens zu observieren und dessen Verhalten im Falle arbeitsrechtlicher Verstöße zu dokumentieren. Der Mitarbeiter, Franz Greven, hatte sich nämlich bereits zum vierten Mal innerhalb von zwei Monaten arbeitsunfähig schreiben lassen, war aber gelegentlich trotz Krankschreibung im Fitnessstudio gesehen worden. Dazu sei gesagt, dass Herr Greven ein Kraftsportler war und, so vermutete sein Arbeitgeber Günther Bocholt, während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit trainierte oder sogar an Fitness-Wettbewerben teilnahm. Bisher konnte Herr Bocholt seinen Verdacht jedoch nicht belegen, weswegen er sich dazu entschied, unsere Detektive im Münsterland zu beauftragen und auf seinen verdächtigen Mitarbeiter anzusetzen.


„Honig ums Maul“ – Schmeicheln hilft meistens.


Am ersten Tag der Observation machte sich unser Münsteraner Wirtschaftsdetektiv auf den Weg zum Wohnort von Franz Greven. Er musste nicht lange warten, bis dieser, mit Sporttasche bepackt, das Haus verließ und mit dem Fahrrad zum bereits bekannten Fitnessstudio fuhr. Dass er dort trainieren würde, war zu erwarten, jedoch konnte unser Ermittler natürlich nicht einfach in das Studio stürmen und Fotos der Zielperson machen. Um niemandes Verdacht zu erwecken, betrat der Detektiv das Studio, bezahlte den Tagessatz für den Freihantelbereich und fing an, in Sichtweite Franz Grevens zu trainieren. Dieser stemmte bereits ansehnliche Gewichte und wirkte alles andere als kränklich. Um jedoch ein Foto von Franz Greven in diesem Fitnessstudio schießen zu können, musste sich der Detektiv der Kurtz Detektei Münster einen guten Grund überlegen, denn Handys und Smartphones, die unauffällige Aufnahmen erlaubt hätten, waren hier von Betreiberseite her verboten (Hausrecht).

Der Ermittler ging nach einer halben Stunde auf Herrn Greven zu, begann ein lockeres Gespräch über dessen Training und sprach ihn dann darauf an, ob es sein könne, dass er ihn vielleicht schon mal bei einem Bodybuilder-Wettbewerb in Osnabrück gesehen haben könnte. Franz Greven bejahte dies offensichtlich geschmeichelt und willigte nur zu gerne ein, ein „Selfie“ mit dem Detektiv zu schießen, denn dieser wolle ja seinen Freunden beweisen, welche lokale Berühmtheit er getroffen habe. Der Ermittler hole nur schnell seine kleine Digitalkamera aus dem Auto und sei gleich wieder da. Als der Münsteraner Detektiv wenig später das Studio verließ, war er nunmehr mit einfachen Mitteln und einer guten Geschichte in den Besitz zweier Selfies, eines Posing-Fotos und sogar eines halbminütigen Videos des Kraftsportlers beim Workout gekommen. Somit dürfte kaum ein Richter noch Zweifel daran hegen, dass hier Krankschreibungsbetrug vorlag.


Mit einer guten Geschichte fängt alles an


Wie in dem geschilderten Fall ist es den Detektiven der Kurtz Wirtschaftsdetektei Münster häufig ein Leichtes, unauffällig und unerkannt ihren Einsätzen nachzugehen – oft auch mit viel komplexeren Legenden und gründlich vorbereiteten Hintergrundgeschichten. Letzteres wird unter anderem notwendig bei komplizierten Wirtschaftsermittlungen wie der Einschleusung von Detektiven in einen Betrieb, zum Beispiel zur Überprüfung von Diebstählen oder mutmaßlich falscher Zeit-Abstempelungen der Mitarbeiter (Arbeitszeitbetrug).


Fallbeispiel: Diebstahl von Produktionsmitteln


In einem großen Metallverarbeitungsunternehmen war bei der Inventur immer wieder festgestellt worden, dass wertvolle Metallteile auf rätselhafte Weise auf dem Weg von der Anlieferung bis zur Produktion verschwanden. Der Schaden bei einzelnen Lieferungen hielt sich noch in Grenzen, weshalb der tatsächliche Verlust erst bei der Jahresabrechnung deutlich wurde: Über 180 Mal waren Lieferungen an die Produktion unvollständig gewesen, der Schaden lag im mittleren fünfstelligen Bereich.


Einschleusung eines Detektivs in das betroffene Unternehmen


Die Führungsetage war sich – nachdem diverse interne Maßnahmen nicht gefruchtet hatten – sicher, dass dagegen nur noch mit der Beauftragung eines Wirtschaftsdetektivs vorgegangen werden konnte. Um den oder die Schuldigen zu ertappen, entwarf die Geschäftsführung gemeinsam mit der Kurtz Detektei Münster eine Strategie: Einer der Privatdetektive sollte als vorgeblich neuer Kollege in der Produktion eingearbeitet werden. Seine wahre Tätigkeit blieb dabei natürlich der gesamten Belegschaft verborgen, da man nicht einschätzen konnte, wer innerhalb der Produktion und Annahme der Lieferungen in den Diebstahl verwickelt sein könnte. Der Detektiv musste sich also zwei Wochen lang einarbeiten, um überhaupt einen Überblick über die Produktionsstätte erlangen zu können. Nach der Einarbeitungsphase wurde er, auf Geheiß der Chefetage (und natürlich in Absprache mit selbiger), an die Annahmestelle der Metalllieferungen versetzt, um dort jede angelieferte Fuhre für die Produktion genau zu überprüfen und festzustellen, ob nicht bereits der Zulieferer zu wenig geliefert hatte. Eine Woche später war wieder zu wenig Metall in der Produktion angekommen und unser Detektiv aus Münster wusste nun, dass der oder die Schuldige in der Annahmestelle zu suchen war.


Billiardtisch, mit Bier anstoßen; Detektei Münster, Detektiv Westfalen, Privatdetektiv Münster
Um bei einer Detektiv-Einschleusung an Informationen zu gelangen, muss man mitunter die Legende auch auf außerbetriebliche Aktivitäten ausweiten und privat Freundschaft mit Zielpersonen und gut informierten Teilen der Belegschaft schließen.

Auf frischer Tat ertappt


Bei der Annahme waren zwei erst seit kurzem beschäftigte Schichtarbeiter und eine seit über zehn Jahren treue Sekretärin für die Buchhaltung, Luise Lengerich, tätig. Der Wirtschaftsdetektiv der Kurtz Detektei Münster begann einen freundschaftlichen Kontakt mit allen drei Beschäftigten, obwohl er anfangs nur die beiden Neueingestellten verdächtigte. Allerdings war ihm aufgefallen, dass Luise Lengerich zum Telefonieren auf ihrem Privathandy in den Pausen immer den Raum verließ; außerdem war sie immer wieder privat mit einem Mitarbeiter der Produktion gesehen worden. Durch seine guten Kontakte zu anderen Mitarbeitern fand der Detektiv heraus, dass Frau Lengerich abends stets die letzte war, die die Produktionsstätte verließ, weswegen er sie eines Abends in dem Glauben ließ, er ginge nun nach Hause, blieb jedoch tatsächlich versteckt in der nun verdunkelten Produktion in Hör- und Sichtweite Luise Lengerichs.

Wie der Privatermittler vermutet hatte, traf sich Frau Lengerich hier mit dem Mitarbeiter aus der Produktion, dem sie bedeutete, ihr in die Annahmestelle auf die Damentoilette zu folgen. Kurze Zeit später kehrten beide mit Kartons voller Metallteile zurück und verluden diese in ein vor der Annahmestelle parkendes Fahrzeug. Unser Detektiv der Kurtz Privatdetektei Münster war somit direkter Zeuge des Diebstahls und der Verladung der Beute geworden, die er beide mit einer Kamera aus sicherem Abstand dokumentierte. Die langjährige Angestellte hatte sich über eine nicht gewährte Gehaltserhöhung derart geärgert, dass sie gemeinsam mit ihrem Geliebten beschloss, einige Metallteile pro Lieferung zu entwenden und weiterzuverkaufen. Sie hätten ihr Spiel sicher noch länger so getrieben, wenn sie es mit der Stückzahl nicht übertrieben hätten und somit auffällig wurden. Frau Lengerich und ihr Geliebter wurden fristlos entlassen und einigten sich mit dem geschädigten Unternehmen auf eine Ratenvereinbarung zur Leistung der Schadenersatzzahlungen.


Der Detektiv – ein besserer Märchenonkel?


Natürlich besteht die Arbeit eines Detektivs aus weitaus mehr als der Legendenbildung, doch spielt sie zunehmend eine unerwartet große Rolle – auch für kleinere private Einsätze. Während alle Welt erwartet, dass ein Detektiv mit Lupe und Deerstalker-Mütze Spuren verfolgt oder doch wie mancher TV-„Held“ mit schusssicherer Weste und Pistole bewaffneten Verbrechern nachstellt, sind die Mittel realer Detektive wie jener der Kurtz Detektei Münster weitaus vielseitiger und deutlich näher am Leben.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Münster

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