Was kostet ein Detektiv?


Vorsicht vor versteckten Zusatzgebühren!


Detektivkosten variieren stark nach Region und Detektei. Vor der Beauftragung sollte man sich zunächst bewusst machen, ob man eine Pauschalleistung wie eine Halterermittlung oder etwa eine Observation mit (meist) nicht genau vorhersehbarem Stundenaufwand wünscht. Bei Pauschalpreisen ist die Entlohnung klar: Der Klient zahlt eine vorab festgelegte Summe x für die Erbringung der Leistung y. Observationen hingegen beinhalten eine Vielzahl von Variablen, die es schwer machen, eine genaue Kosteneinschätzung abzugeben. Einfluss nehmen die Art des Tatverdachts (schwere Wirtschaftsstraftaten oder private, nicht strafbewehrte Probleme), das Observationsumfeld (Anonymität der Großstadt oder ländliche Umgebung mit argwöhnischen Nachbarn), das Verhalten der Zielperson (misstrauisch oder unbekümmert, rasanter Fahrer oder ruhiger Fußgänger) usw., da diese Variablen die Zahl der notwendigen Einsatzkräfte und die Wahrscheinlichkeit von Sichtkontaktverlusten bedingen.

In aller Regel (und so auch bei der Kurtz Detektei München) werden Detektiv-Observationen nach Stundenzahl, gefahrenen Kilometern und angefallenen Spesen berechnet. Vor der Beauftragung sollte der Interessent darauf achten, dass diese üblichen Kosten nicht durch versteckte Zusatzhonorare für Fahrzeugpauschalen, Tageszeiten-, Wochenend- und Feiertagszuschläge, den eigentlich selbstverständlichen Einsatz herkömmlicher Detektiv-Technik, Telefongebühren, Postversand, Zahlungsgebühren u.a. in die Höhe getrieben werden. Denn viele Detekteien locken mit niedrigen oder moderaten Stundensätzen, doch die effektiven Kosten liegen durch die besagten Zusatzhonorare – oft aber auch durch massive Diskrepanzen zwischen dem beworbenen und dem tatsächlichen Stundensatz – weit über dem verabredeten Honorar. Detekteien, die mit Dumping-Pauschalpreisen werben, effektiv aber deutlich höhere Honorare abrechnen, sind auf Kundenfang ausgerichtet. Ihnen geht es nicht um seriöse Arbeit und Kundenzufriedenheit, sondern um maximalen Profit. Ganz wichtig also: Das Kleingedruckte lesen!


Knebelvertrag; Detektivkosten, Detektivhonorare, Privatdetektivkosten, Privatdetektivhonorar
Leider gibt es in Deutschland diverse unseriöse Detekteien, deren Auftragsformulare das Prädikat „Knebelvertrag“ verdienen. Für den Klienten kommt das böse Erwachen dann bei der Rechnungsstellung oder auch beim Blick auf die Kreditkartenabrechnung. 

Variable Privatdetektiv-Honorare nach regionalen Kosten


Detektivhonorare orientieren sich am Durchschnittseinkommen der jeweiligen Stadt bzw. Region, das wiederum die Lebenshaltungskosten widerspiegelt. Durch ortsabhängige Preisspannen für Büromieten, Spesen, Sprit und weitere Ausgaben können Privatdetektive in München nicht dieselben Honorare verlangen wie beispielsweise in Berlin, Hannover oder selbst Stuttgart und Nürnberg, da sich dies in Anbetracht der Ausgaben schlichtweg nicht rechnen würde. Bekanntermaßen ist München in Bezug auf Miet-, Strom-, Wasser- und sogar Lebensmittelpreise eine der teuersten Städte Deutschlands mit den entsprechend hohen Durchschnittsgehältern. Kein Wunder also, dass München gleichsam bei den Kosten für Privat- und Wirtschaftsermittlungen ganz oben steht und zwar mit Stundensätzen von ca. 65-135 €.

Die Detektei Kurtz ist deutschlandweit aktuell an 27 Standorten mit Betriebsstätten vertreten und verfolgt überall eine Preispolitik, die sich an den tatsächlichen sozio-ökonomischen Gegebenheiten der jeweiligen Region orientiert. So fallen in den „neuen“ Bundesländern beispielsweise lediglich 55 € pro Stunde und Ermittler an (brutto für Privatpersonen, netto für Unternehmen), da dort unter anderem das Lohnniveau der eingesetzten Detektive am niedrigsten ist und wir die entsprechende Ersparnis direkt an die Kunden weitergeben. In weiten Teilen Westdeutschlands erfolgt diesbezüglich eine moderate Honoraranpassung auf 59 € pro Stunde, dies betrifft Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Hessen und Teile von Rheinland-Pfalz. Gerade in etwas abgelegeneren Regionen gestaltet sich die Suche nach qualifiziertem Detektiv-Personal schwierig, nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage steigen die Löhne entsprechend: Im nördlichen Teil Schleswig-Holsteins berechnen wir 69 € pro Stunde, Gleiches gilt für die grenznahen Gebiete von Rheinland-Pfalz (z.B. Trier) oder auch für das Saarland mit 64 € pro Stunde. In Baden-Württemberg und dem nördlichen Bayern sind es ebenfalls 69 €, das liegt aber nicht an einem etwaigen Mangel an qualifizierten Detektiven, sondern – wie oben ausgeführt – an den höheren regionalen Kosten. Grundsätzlich gehört die Detektei Kurtz in Bezug auf die Stundenhonorare zu den günstigeren Ermittlungsdiensten in Deutschland und zu den günstigsten, wenn man die vielen Zusatzkosten der meisten Mitbewerber einberechnet.


Hilfe für Personen mit geringer Finanzkraft


Die Kurtz Privatdetektei München ist stets darum bemüht, ihren Klienten so gut wie möglich entgegenzukommen. Daher werden anfallende Spesen nicht einfach pauschal abgerechnet, sondern nur nach dem erforderlichen und tatsächlichen Aufwand. Es ist unseren Münchner Ermittlern wichtig, eine qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern, die ergebnisorientiert und effektiv durchgeführt wird, um die Klienten bei jedem Auftrag zufriedenzustellen. Der Einsatz erfahrener Fachkräfte kann selbstverständlich nicht unter einem gewissen Preisniveau durchgeführt werden.

Wir sind uns bewusst, dass Detektivarbeit zwar für sehr viele Menschen elementar wichtig, aber häufig nicht bezahlbar ist. Entsprechend liegt es in unserem Bestreben, die Gewinnmarge auf einem moderaten Level zu halten und somit auch Personen helfen zu können, die sich bei anderen Detekteien restlos verschulden würden. Im Rahmen einer Kooperation mit der TV-Produktionsfirma infoNetwork können wir sogar die Kostenübernahme von Ermittlungen vermitteln, sofern sich der Auftraggeber damit einverstanden erklärt, dass ein zusätzlich eingesetzter, für den Auftraggeber kostenloser Detektiv während der Ermittlungen von einem Kamerateam begleitet wird, um eine TV-Dokumentation zu ermöglichen, die nach gescripteten Serien wie Die Trovatos oder Privatdetektive im Einsatz endlich den echten Alltag realer deutscher Privatermittler abbilden soll.


Ermittlungskosten sind häufig erstattungsfähig


Ganz wichtig: Interessenten und Auftraggebern sollte bewusst sein, dass eine überführte Zielperson in Fällen von rechtlicher Relevanz zur Erstattung der Detektivkosten verurteilt werden kann, wenn der Einsatz von Ermittlern ein gerechtfertigtes und notwendiges Mittel zur Aufdeckung der Schuld war. Dies trifft beispielsweise zu, wenn ein Mann seiner Ex-Frau auf betrügerische Art und Weise den Unterhalt vorenthält oder auch wenn der Aufenthaltsort eines unbekannt verzogenen Schuldners zur Zustellung oder Vollstreckung einer Forderung ermittelt werden muss.

Wirtschaftskunden, d.h. Unternehmen, Institute u.a., haben ebenfalls ein Interesse daran, ihre Detektivkosten von einem betrügerischen Angestellten oder von nachweislichen Betriebsspionen übernehmen zu lassen. Die Kurtz Wirtschaftsdetektei München setzt professionelle Fachkräfte ein, um diskrete Ermittlungen mit gerichtsverwertbarer Beweiserhebung zu gewährleisten und unseren Klienten somit den größtmöglichen Nutzen aus der Beauftragung zu verschaffen.


Stundenlohn unserer Detektive in München


Unsere Detektei in München bemüht sich um größtmögliche Transparenz bei der Zusammensetzung ihrer Honorare, um den Klienten ehrlich und offen gegenübertreten zu können. Die hohe Aufklärungsquote der Detektei Kurtz sowie durchschlagende Erfolge in teils spektakulären Fällen, die auch entsprechend in den Medien diskutieren wurden, sprechen darüber hinaus eine deutliche Sprache. Unsere IHK-zertifizierten Detektivfachkräfte berechnen ihre Einsätze in der Region München wie folgt:

  • Stundensatz je eingesetztem Ermittler                  75,00 € brutto (für Privatpersonen)
  • Stundensatz je eingesetztem Ermittler                  75,00 € netto (für Unternehmen)
  • Pauschale pro gefahrenem Kilometer                    0,90 € brutto/netto (Privatpersonen/Unternehmen)
  • Einmalige Auftragsgrundgebühr                             90,00 € brutto/netto

Hinweis: Die Auftragsgrundgebühr entfällt sowohl bei Pauschalermittlungen als auch bei Folgebeauftragungen durch denselben Klienten/dieselbe Klientin.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei München

Lindenstraße 12a

81545 München

Tel.: 089 7007 4301

Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de

Web: https://www.kurtz-detektei-muenchen.de

https://www.kurtz-detektei-muenchen.de/2017/03/28/was-kostet-ein-detektiv/

Wie arbeitet ein Privatdetektiv? Patrick Kurtz im Interview mit dem Berliner Radiosender Star FM


Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg, war in der letzten Woche im Interview bei T-Bones Breakfast Club des Berliner Rocksenders Star FM zu hören. Nachfolgend finden Sie eine Abschrift des Gesprächs:


„Wie sieht die Arbeit eines Privatdetektivs in Wirklichkeit aus?“


Moderator T-Bone: „Bianca schiebt ihre Müdigkeit momentan ja gern auf die Zeitumstellung, aber in Wahrheit hat sie wieder die halbe Nacht Elementary geguckt.“

Moderatorin Bianca: „Ja, oder einen Krimi gelesen. Ich muss zugeben, dass mich sowas fasziniert; komplizierte Fälle, die gelöst werden müssen, dann rätselt man ein bisschen mit und es ist spannend. Da kann man ja oft kein Ende finden.“

Moderator Christian: „Aber wie sieht die Arbeit eines Privatdetektivs eigentlich in Wirklichkeit aus?“

T-Bone: „Wahrscheinlich stocklangweilig.“

Christian: „Ist das wie im Film?“

T-Bone: „Das glaube ich nicht …“

Bianca: „Ich kann’s dir sagen. Ich habe mit Patrick Kurtz gesprochen. Er hat eine Detektei in Potsdam. Und es war schon zu erwarten: Es ist nicht ganz so wie im Film, auch wenn es viele Parallelen gibt. Es wird hauptsächlich observiert, kann aber auch ganz schön ätzend sein …“


Observationen: 17 Stunden im Auto bei brütender Hitze


Detektiv Patrick Kurtz: „Meine längste Observation betrug 17 Stunden und in der Zeit ist wirklich so gut wie gar nichts passiert. Die Zielperson ist zweimal zum Gassi gehen mit dem Hund rausgekommen. An dem Tag war es auch noch richtig, richtig heiß, um die 33 °C. Eine Klimaanlage wäre ganz nett gewesen, aber das geht im parkenden Auto nicht lange gut.“

T-Bone: „Das überrascht mich. Die erste Überraschung ist schon, dass er Patrick heißt und nicht Emil.“

Bianca: „Aber überlegt euch mal: 17 Stunden bei brütender Hitze sitzt er da im Auto und wartet auf die Zielperson! Und wie hält er sich wach? Mit Hörbüchern!“

T-Bone (lacht): „Das hat auf mich genau den entgegengesetzten Effekt.“

Bianca: „Ja, das habe ich auch gedacht. Aber ihn hält das auf jeden Fall wach, wahrscheinlich hört er spannende Dinge. Und das ist auch eine der Grundvoraussetzungen, um überhaupt Detektiv zu werden: Du musst immer wach sein im Kopf. Nicht nur, um Zusammenhänge bei einer Recherche zu finden, sondern gerade bei diesen ewig langen Observationen musst du auf Zack bleiben.“


Körperliche und geistige Anforderungen an Detektive


Patrick Kurtz: „Bei Observationen muss man antizipieren können: Wie verhält sich eine Zielperson, welche Abfahrtswege könnte sie nutzen usw. Auch bei Recherchen muss man natürlich fit sein im Kopf, weil man da Zusammenhänge erkennen muss. Körperliche Fitness ist ebenfalls nicht ganz verkehrt. Man sollte natürlich auch die Grundausrüstung besitzen, d.h. eine geeignete Kamera, ein gescheites Auto, das nicht auffällt, aber trotzdem über die notwendige Leistung verfügt, um auch schnelleren Fahrzeugen folgen zu können etc.“

Bianca: „Das heißt aber nicht, dass es wie im Film darum geht, Gewaltverbrechen aufzudecken, sondern in den meisten Fällen handelt es sich um Betrug. Affären, Spesenbetrug oder Fälle, in denen Leute eigentlich krankgeschrieben sind, dann aber wer weiß was machen.“

Christian: „Braucht man dafür eigentlich eine Ausbildung?“

Patrick Kurtz: „Leider braucht man in Deutschland keine spezielle Ausbildung, ich würde aber trotzdem jedem, der vorhat, Detektiv zu werden, anraten, eine solche Ausbildung zu machen. Die meisten Kollegen, die bei uns in der Branche arbeiten, haben eine Vorkarriere bei der Polizei oder bei anderen Ermittlungsbehörden wie dem Zoll, teilweise auch bei Geheimdiensten. Dementsprechend können sie natürlich die Fachexpertise vorweisen, um in dem Beruf erfolgreich ermitteln zu können. Bei Quereinsteigern ist eine Ausbildung dringend angeraten, weil man vorher allein schon die rechtlichen Grundlagen nicht beherrscht.“

Bianca: „Na eben, wenn du wie Matula mit einem Dietrich irgendwo reinrennst – ich glaube, das geht nicht.“


Über das problematische mediale Bild von Detektiven


Bianca: „Was ich ja auch sehr spannend fand: Ja, Detektive benutzen auch diese Aufstellwände, wie man sie im Film immer sieht, wo die ganzen Fotos, Zeitungsartikel und Co. dranbammeln.“

Patrick Kurtz: „Wenn wir komplexe Sachverhalte haben, zu denen recherchiert werden soll, dann kommt es schon mal vor, dass wir solche Wände aufstellen. Was anderes ist es natürlich, wenn wir über Detektiv-Serien sprechen, gerade auch aus dem deutschen Raum, wie Die Trovatos oder Privatdetektive im Einsatz – was da gezeigt wird, ist ganz einfach vollständiger Humbug. Das ist auch ein Stück weit traurig, weil das die Leute, die es sehen, natürlich aufnehmen und mit einem veränderten Erwartungshorizont bei uns anrufen. Sie denken dann, dass wir auch „Zugriffssituationen“ haben, dass wir Leute bedrohen oder verprügeln, um Informationen zu erhalten, oder dass wir Zielpersonen mit Richtmikrofonen abhören und lauter so ein Unsinn, der in der Praxis erstens verboten ist und zweitens überhaupt nicht zielführend wäre.“

T-Bone: „Bianca, du kannst anfangen zu sparen: Ich habe gerade gegoogelt, was so ein Detektivlehrgang kostet: knappe 6.000 € an der Sicherheitsakademie Berlin.“


Detektiv mit Revolver; Detektei Potsdam, Detektiv Potsdam, Privatdetektiv Potsdam
Ermittlungen mit vorgehaltener Waffe? Was sich in Kino- und TV-Produktionen regelmäßig sehen lässt, hat nichts mit dem Alltag unserer echten Detektive aus Potsdam zu tun.

Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg

Gregor-Mendel-Straße 15

14469 Potsdam

Tel.: 0331 2785 0052

Mail: kontakt@kurtz-detektei-potsdam.de

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Detektei-Inhaber Patrick Kurtz im Interview mit ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit


Salopper Zeitungsartikel über den Detektivberuf


Patrick Kurtz, der Inhaber der Kurtz Detektei Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, gab Claudia Wiggenbröker von ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit, ein Interview. Im Ergebnis steht ein salopper Beitrag über den Detektivberuf, der in Teilen mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist:


Beschatten, verfolgen, verhaften? So arbeitet ein Privatdetektiv wirklich


Ein altes Fabrikgebäude am Stadtrand. Zwei Schatten schleichen durch die Nacht, ein Aktenkoffer wechselt den Besitzer. Plötzlich löst sich eine dritte Gestalt aus der Dunkelheit. „Schluss mit den Spielchen“, sagt der Privatdetektiv mit vorgehaltener Waffe – passieren solche Szenen, wie wir sie aus Detektivserien kennen, in der Realität auch so? Voll nicht, erklärt Patrick Kurtz. Und er wird’s wissen, denn er ist wirklich Privatdetektiv.

Die aktive Überwältigung von Tätern entspricht nicht der Realität. Anstatt Gangster selbst dingfest zu machen, halten sich Patrick und seine Kollegen im Hintergrund: „Wir sind passive Beobachter. Detektive beeinflussen das Geschehen nicht, sondern dokumentieren es gerichtsfest. Wir wollen gar nicht, dass man uns bemerkt“, erklärt er. Was bei den Trovatos oder bei Privatdetektive im Einsatz passiert, sei Kokolores.


Detektive sind Einzelgänger


In der Regel ermittelt Patrick auch nicht bei Verbrechen – sondern bei Vergehen. Die meisten Fälle drehen sich um das Thema Betrug. „Zum Beispiel beauftragen uns Unternehmen, wenn sich ein Mitarbeiter auffällig oft krankmeldet. Wir finden dann heraus, ob er für eine andere Firma arbeitet oder in Urlaub fährt – statt krank zu Hause zu sein.“ In der Regel landen die Streitigkeiten selten vor Gericht: „Dass der Betrug strafrechtlich verfolgt wird, ist nur in einem geringen Teil der Fälle so. Und wenn es zum Streit kommt, dann eher vor dem Arbeits- statt vor dem Strafgericht.“ Meistens könnten sich die beiden Parteien aber auch ohne einen Richter einigen.

Ein anderer Mythos über Privatdetektive trifft dagegen zu: „Die Ein-Mann-Detekteien, die man aus Filmen kennt, entsprechen tatsächlich der Wahrheit“, erklärt Patrick. „Eine Detektei, die viele Festangestellte hat, ist sehr selten.“ Patrick bestätigt als Ausnahme die Regel: Er hat seine eigene Detektei gegründet, ist in ganz Deutschland und der Schweiz tätig. Er hat inzwischen fünf Festangestellte. Daneben bearbeiten über 40 selbstständige Detektive die Aufträge, die Patrick ihnen zuweist.


„Du kannst nicht in den Verkehr rasen“


Im Gespräch mit Patrick fällt auf, dass er häufig Wörter wie Observation oder Zielperson verwendet. Das sind die beiden Begriffe, um die sich der Alltag eines Detektivs hauptsächlich dreht. „Der Großteil unserer Arbeit sind Observationen“, sagt Patrick. Die seien allerdings weniger spannend, als uns viele Filme glauben machen wollen: „Es kann schon sein, dass man 17 Stunden lang eine Tür anstarren muss, aus der niemand herauskommt.“ Geduld sei deshalb die Eigenschaft, die ein Detektiv auf jeden Fall mitbringen müsse.

Observationen müssen allerdings nicht immer öde sein. Genau das ist der Part, den Patrick am meisten an seinem Job liebt: Der Zielperson auf den Fersen zu bleiben, wenn es schwierig wird. Das heißt allerdings nicht, dass Detektive mit wild quietschenden Reifen und einer Waffe im Anschlag durch die Stadt rasen. „Das funktioniert nicht wie bei Til Schweiger, der im Tatort herumballert. Aber es macht Spaß, wenn sich die Zielperson viel bewegt, sodass man hochkonzentriert sein muss, um ihr überhaupt folgen zu können.“

Das funktioniere allerdings nicht immer: „Es kann passieren, dass man den Sichtkontakt zur Zielperson verliert. Wenn sie zum Beispiel noch über die Ampel fährt, obwohl die bereits rot ist. Wenn der Gegenverkehr schon von der anderen Seite kommt, kann man natürlich nicht mehr weiterfahren“, erzählt Patrick. Viele Auftraggeber hätten allerdings wenig Verständnis dafür. „Sie meinen dann, dass schlecht gearbeitet wurde. Aber man kann nun mal nicht in den laufenden Verkehr reinrasen.“


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Auch Spurensicherung und -auswertung zählt zu den Aufgabengebieten privater Ermittler wie unserer Rostocker Detektive. 

Schuldner sind der Schrecken


Zu Patricks Auftraggebern gehören neben Unternehmen auch Privatpersonen. Die Fälle sind oft so klassisch, wie man sich das vorstellt: Ein eifersüchtiger Ehepartner setzt die Detektive auf die bessere Hälfte an. Diese Aufträge sind oft leichter zu beackern als andere: „Die mutmaßlich betrogene Ehefrau hat natürlich jede Menge Informationen über ihren Mann. Sie könnte uns Namen, Adressen, Fahrzeugnummer liefern. So können wir planen, wann und wo eine Observation sinnvoll wäre.“

Schwieriger sind dagegen solche Fälle: „Wenn Leute Geld verliehen haben und der Schuldner ist danach spurlos verschwunden – dann existieren meistens relativ wenig Informationen über den. Und wenn, dann häufig gefälschte“, sagt Patrick. „Da geht es natürlich in erster Linie um Recherche: Wer ist die Person wirklich und wo hält sie sich auf?“


Betrügende Partner/innen überführen? 350 Euro, bitte


Wie teuer es für Patricks Klienten wird, kann man meistens nicht vorhersagen. „Es kann passieren, dass wir einen mutmaßlichen Ehebrecher observieren und er innerhalb von zwei Stunden in den Puff geht. Dann ist die Sache erledigt.“ Im Idealfall könne der Betrogene seinen Partner schon mit 350 Euro überführen. „Genauso kann es sein, dass man jemanden tage- oder wochenlang beobachtet und überhaupt nichts Relevantes passiert.“

Es gebe allerdings Erfahrungswerte, erklärt der Detektiv. Sehr teuer kann es zum Beispiel beim Thema Unterhalt werden: Bekommt jemand nach seiner Scheidung Unterhalt vom Ex-Ehepartner, gilt der Anspruch nur, solange man wirklich Single ist. „Deshalb verheimlichen die Leute oft eine neue Beziehung – und machen daraus ein richtiges Versteckspiel: Sie mieten zwei Wohnungen an, obwohl sie zusammenleben. Parken kilometerweit weg, damit keiner das Auto sieht. Verkleiden sich.“

In solchen Fällen müssen die Detektive viel Zeit investieren. Denn sie müssen nachweisen, dass es sich wirklich um eine Beziehung handelt – und nicht nur um eine Affäre. „Das kostet dann meistens so um die 5.000 Euro“, erklärt Patrick. Wem das zu teuer ist, der kann ein Maximalbudget für seinen Auftrag festlegen, das die Detektive nicht überschreiten dürfen.


Nicht nur Sherlock raucht


Denkt man an den berühmten Sherlock Holmes, gibt es noch ein Detektiv-Klischee, das auf Patrick zutrifft: Er raucht ebenfalls Pfeife. Und für Kriminalromane hat er sich sowieso schon immer begeistert. Dadurch ist er allerdings nicht auf seinen Job gekommen – sondern durch eine Anzeige. In der wurden Praktikanten für den Detektivberuf gesucht. Zu diesem Zeitpunkt brauchte Patrick eine neue Aufgabe: „Nach meinem Bachelor habe ich einen Studiengang ausgesucht, den ich nicht direkt im Anschluss machen konnte. Die Bewerbungsfristen lagen einfach doof. Deshalb musste ich ein Jahr überbrücken.“

Also kratzte er seine letzte Kohle zusammen und machte sich auf den Weg nach Berlin, um dort einen Detektiv-Lehrgang zu machen. Er machte sich selbstständig – und wollte eigentlich auch sein Studium fortsetzen. Aber irgendwann wurde das Arbeitspensum dann zu viel. Mittlerweile bleibt Patrick auch kaum noch Zeit, um selbst Observationen zu fahren. Stattdessen kümmert sich der Gründer darum, sein Unternehmen nach vorne zu bringen.


Den Originalbeitrag der ze.tt finden Sie hier.

 

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Fremdgehen beim Karneval: Detektiv-Observationen in Neuss


Am Rosenmontag Geschäftstermine in Köln?


Am vergangenen Rosenmontag waren unsere Detektive in Neuss tätig, um einen Untreue-Verdacht zu untersuchen. Die Auftraggeberin wohnte mit ihrem Ehemann, der Zielperson, im oberbayrischen Ingolstadt und war somit zu weit entfernt, um zu prüfen, ob ihr Gatte tatsächlich – wie er behauptete – an diesem Tag Geschäftstermine in Köln wahrnehmen würde. Bislang hatte unsere Klientin trotz der zuletzt zahlreichen Ausflüge ihres Mannes ins Rheinland noch gar keinen spezifischen Verdacht gehegt, doch Geschäftstermine am Rosenmontag in Köln? Am wichtigsten inoffiziellen Feiertag der Domstädter, an dem das Geschäftsleben weitgehend zum Erliegen kommt? Das verwunderte sie dann doch. Das Hotel, in dem ihr Ehemann gastieren sollte, lag in der Nähe einer Niederlassung seines Arbeitgebers im Düsseldorfer Westen, unweit von Neuss, und so beauftragte die Ingolstädterin unsere Detektei für Neuss mit der Observation ihres Partners am Rosenmontag.


Zielperson nicht auffindbar | Ortskunde des Detektivteams ausschlaggebend


Nach der frühzeitigen Ankunft unserer Ermittler am Hotel begannen beide mit der Nahaufklärung und der Suche nach dem Zielfahrzeug. Dieses konnte allerdings weder auf dem Hotelparkplatz noch in der näheren Umgebung aufgefunden werden, weshalb es äußerst fraglich erschien, ob die Zielperson überhaupt vor Ort war. Anhaltspunkte hinsichtlich des weiteren Tagesablaufs hatte die Klientin nicht, ihr Mann hielt sich hierüber sehr bedeckt. Entsprechend drohte der Einsatz bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zu scheitern, da vermutlich keine Aufnahme der Zielperson erfolgen konnte. In Absprache mit der Auftraggeberin beschlossen unsere Privatdetektive für Neuss, zunächst am Hotel zu verbleiben, um die Chance zu wahren, den Ehemann dort bei einem etwaigen Verlassen oder Betreten des Objekts zu identifizieren.

In der Zwischenzeit sollte sich die Klientin unter Anleitung der Ermittler legendiert bei der Zielperson erkundigen, an welchem Ort sich der Ehemann aufhielt und wie seine weiteren Pläne für den Tag sein würden. Zwar dauerte es eine ganze Weile, bis der Gesuchte per WhatsApp antwortete, zudem hielt er sich sehr bedeckt, doch immerhin übersandte er ein Foto, das den Detektiven aufgrund ihrer Ortskunde einen entscheidenden Hinweis lieferte. Das Bild zeigte den Teilausschnitt eines Esstischs mit einem gefüllten Frühstücksteller und im Hintergrund den Innenraum einer Gaststätte. Da einer der beiden eingesetzten Ermittler schon mehrfach an Veranstaltungen auf dem Gelände dieses Gastronomiebetriebes teilgenommen hatte, erkannte er die Lokalität auf dem Foto sofort wieder: Es handelte sich um das linksrheinische „Cafe del Sol“, das nur wenige Minuten Fahrtweg vom Hotel entfernt lag.


Weibliche Person als Karnevalsbegleitung in Neuss-Holzheim | Detektive als vermeintliche Jecken


Als der erste Observant unserer Privatdetektei für Neuss in die Straße zum Cafe del Sol einbog, kam ihm gerade das Zielfahrzeug entgegen und bog in die Richtung ab, aus der Observant Nr. 2 soeben anfuhr. Dieser wurde von seinem Kollegen umgehend über den Sachstand informiert, wendete seinen Einsatzwagen, ließ das Zielfahrzeug passieren und nahm schließlich die Observation auf, wobei er seinen Mitobservanten stetig über den Standort und über die Reiserichtung informierte. Die Fahrt dauerte keine Viertelstunde und endete an einem Mehrfamilienhaus im Neusser Norden, vor dem das Zielfahrzeug geparkt wurde. Auf der Fahrerseite stieg die Zielperson aus, vom Beifahrersitz erhob sich eine unbekannte weibliche Person, ca. Ende dreißig. Mit einem eigenen Haustürschlüssel betrat die Dame das Objekt, gefolgt vom Gatten unserer Auftraggeberin.

Eine gute Stunde später, der zweite Observant war längst am Zielobjekt angelangt, hielt ein Taxi vor dem Haus. Kurz darauf verließen der verdächtigte Ehegatte und seine weibliche Begleiterin das Objekt wieder – nun allerdings in knalligen Karnevalskostümen – und stiegen in das wartende Taxi. Die Fahrt führte durch die Innenstadt nach Neuss-Holzheim, wo traditionell ab 11:11 der jährliche Rosenmontagszug stattfand. Hier ließen sich die Zielpersonen absetzen und gliederten sich in die Reihen der Jecken ein. Da ein solches Ereignis bei einer Rosenmontagsobservation durchaus zu erwarten gewesen war, führte unser Detektivteam in Neuss ebenfalls simple Karnevalskostüme zum Überziehen mit, die beide Observanten während mehrerer Ampelstopps anlegten und die ihnen die unauffällige Weiterführung der Beobachtung erlaubten.


Jecken an Karneval/Menschen bei einem Karnevalsumzug

Observationen in größeren Menschenansammlungen können Fluch sein, aber auch Segen. Im vorliegenden Fall ermöglichten uns die geringe Achtsamkeit und der kleine Bewegungsradius der Zielperson sowie die Kostüme der Detektive eine unauffällige Observation.


Austausch von Zärtlichkeiten beim ausgelassenen Feiern


Beim Rosenmontagszug in Neuss geht es nicht ganz so feucht-fröhlich zu wie in Düsseldorf oder Köln, sondern eher etwas familiärer und gesitteter. Das mag vor allem daran liegen, dass es die Neusser eher zum Kappessonntag am Vortag „krachen lassen“. Auch die Zielpersonen konsumierten zu Anfang lediglich je ein kleines Fläschchen Sekt. Zumeist standen sie nebeneinander, sangen, schunkelten und redeten. Entscheidender für unsere Privatdetektive in Neuss: Immer mal wieder kam es zu Zuneigungsbekundungen wie einem Küsschen auf Wange, Nase und auch Mund.

Nach dem Umzug gingen die Feierlichkeiten in der Holzheimer Mehrzweckhalle weiter. Hier konsumierten der observierte Ehemann und seine Begleiterin im Verlauf mehrerer Stunden eine recht große Menge augenscheinlich alkoholischer Getränke, was sich auch im zunehmend ausgelasseneren Verhalten der beiden zeigte. Unter anderem wurden die Zärtlichkeitsbekundungen stetig häufiger und heftiger, launische Rufe wie „Nehmt euch ein Zimmer!“ blieben nicht aus. Zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt verschwanden beide sogar zusammen auf der Damentoilette, wohin unsere beiden männlichen Detektive in Neuss nicht folgen konnten. Da die Zielpersonen dort allerdings keine drei Minuten blieben, ist wohl eher nicht von einem Sexualakt auszugehen. Zweifel am außerehelichen Treiben des Observierten bestanden ohnehin nicht mehr. Unserer Klientin war lediglich noch wichtig zu erfahren, ob ihr Mann auch die Nacht bei der unbekannten Dame verbringen würde. Da beide am Abend in das bekannte Objekt im Neusser Norden zurücktorkelten und dieses bis zum Observationsende um 00:00 nicht mehr verließen, konnte schließlich auch diese Frage mit großer Sicherheit geklärt werden. Ferner wussten wir nun, weshalb die Zielperson morgens nicht am Hotel auffindbar gewesen war.


Im Endeffekt ein simpler Fall für erfahrene Privatdetektive


Es ist durchaus keine Selbstverständlichkeit, dass der eindeutige Nachweis der ehelichen Untreue bereits am ersten Observationstag gelingt, doch das öffentliche Zurschaustellen der außerehelichen Beziehung am Rosenmontag lieferte uns im vorliegenden Fall beste Ermittlungsbedingungen. Von Klientenzufriedenheit zu sprechen, ist angesichts solcher Umstände (Ehebruch) natürlich immer problematisch, aber unsere Ingolstädter Auftraggeberin bedankte sich dessen ungeachtet für die schnelle Hilfe durch unsere Privatermittler in Neuss.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Düsseldorf

Erkrather Straße 401

40231 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

Web: https://ww.kurtz-detektei-duesseldorf.de

https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de/2017/03/05/fremdgehen-beim-karneval-detektiv-observationen-in-neuss/

https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de/detektei-neuss-detektiv-neuss/

Kindesunterhalt: Vortäuschung einer Schulausbildung | Ermittlungen unserer Detektei in Würzburg


Kein Kontakt, dafür aber Unterhaltsforderungen


Seit 21 Jahren zahlte Herr Roth (alle Namen geändert) Unterhalt für seine Tochter Caroline Frege aus Würzburg, die er nie persönlich zu Gesicht bekommen durfte, da die Kindesmutter jeglichen Kontakt von Geburt an verweigert hatte. Als die Tochter volljährig wurde, unternahm Herr Roth, der im schweizerischen Bern lebte, mehrere postalische Kontaktversuche, doch eine direkte Antwort seines Kindes blieb aus. Stattdessen teilte ihm die Mutter mit, Tochter Caroline wolle ein für alle Mal nichts mit ihm zu tun haben. Aus Herrn Roths Enttäuschung über diese Zurückweisung bildeten sich nach und nach Zweifel heraus. Zweifel, ob Caroline seine Briefe jemals erhalten hatte. Zweifel, ob sie wirklich noch zur Schule ging. Zweifel, ob sie der monatlich entrichtete Kindesunterhalt überhaupt erreichte. Denn die Mutter behauptete standhaft, dass Caroline auch heute noch – mit nunmehr 22 Jahren – eine Schule besuche, in der Wohnung der Mutter lebe, kein festes Einkommen und auch kein eigenes Bankkonto habe, weshalb der Unterhalt stets auf das Konto der Mutter überwiesen wurde. Gerade die Behauptung bezüglich des Bankkontos erschien Herrn Roth doch schon sehr eigentümlich, schließlich besitzt doch so gut wie jeder Volljährige in Deutschland ein eigenes Konto.

Aufgrund dieser fragwürdigen Punkte beschloss er, den Rat und die Dienste unserer erfahrenen Detektei in Würzburg* einzuholen. Durch Observationen der Tochter sollten wir prüfen, ob die Unterhaltsangaben der Mutter korrekt waren oder ob es sich um einen Fall von Unterhaltsbetrug handelte.


Warten auf Caro – keine Spur von der Zielperson


Die ersten drei Observationstage unserer Detektive in Würzburg wurden von einem erheblichen Problem überschattet: Weder die Zielperson Caroline Frege noch ihre Mutter traten an deren gemeinsamer Melde- und angeblicher Wohnadresse in Erscheinung. Stattdessen erkannten die Ermittler mehrfach eine alte Frau (80 Jahre oder älter) an den Fenstern der entsprechenden Wohnung des Mehrfamilienhauses. Zwar stand der Nachname von Mutter und Tochter an Klingelschild und Briefkasten, doch hierbei könnte es sich um ein gezieltes Täuschungsmanöver gehandelt haben, das dem Zweck diente, die Anschrift als postalische Zustelladresse missbrauchen zu können. Für die Ermittler ergab sich der Verdacht, dass die Zielperson gar nicht an dieser Adresse wohnte – einerseits gut für Herrn Roth, da seine Zweifel an der Ehrlichkeit der Mutter dadurch neuen Nährboden erhielten, andererseits problematisch, da die Tochter ohne bekannte Wohnadresse nicht zur Observation aufgenommen werden konnte.

Um an Carolines angeblicher Ausbildungsstätte neue Hinweise zu sammeln, teilte sich unser zweiköpfiges Detektivteam in Würzburg am dritten Ermittlungstag auf: Ein Observant blieb an der bekannten Adresse, der andere fuhr zur Schule. Doch auch dort trat die Tochter nicht in Erscheinung und es konnten keine Hinweise auf ihren Verbleib gesammelt werden. Immerhin zeigte sich die Mutter der Zielperson im Laufe des Tages an der bekannten Adresse, betrat das Gebäude mit einem eigenen Schlüssel, verbrachte eine gute halbe Stunde im Inneren, kehrte mit mehreren Briefen in der Hand zurück und fuhr wieder ab. Unsere Privatdetektive folgten ihr, doch leider parkte sie ihr Fahrzeug in einer Tiefgarage, die zu einem weiträumigen Gebäudekomplex mit unzähligen Hausnummern und noch weitaus mehr Mietparteien gehörte. Da sie die Tiefgarage durch einen unterirdischen Zugang verlassen haben musste, konnten unsere Privatermittler nicht feststellen, welchen Bereich des Komplexes sie danach betreten hatte. Zwar kontrollierten sie zum Abschluss der Maßnahme sämtliche Klingelschilder, doch der Name der Mutter fand sich auf keinem davon.


Neue Adresse = neue Chance für unsere Detektive in Würzburg


In Absprache mit Herrn Roth sollte noch ein vierter Observationsversuch an der bekannten Adresse – nicht am neu ermittelten, aber kaum zu kontrollierenden Gebäudekomplex – unternommen werden. Würde Caroline dabei erneut nicht in Erscheinung treten, wäre vor weiteren Beobachtungsmaßnahmen das Ergebnis einer parallel initiierten Adressermittlung abzuwarten. Am frühen Nachmittag – kurz vor dem geplanten Observationsende – kam die Zielperson tatsächlich die Straße zur vorgeblichen Wohnadresse hinuntergelaufen. Sie betrat das Mehrfamilienhaus nicht mit einem eigenen Schlüssel, sondern klingelte bei ihrer vorgeblichen Wohnung und wurde daraufhin eingelassen. Später verließ Caroline das Haus in Begleitung der alten Dame, die mehrfach an den Fenstern der entsprechenden Wohnung gesehen worden war. Beide Frauen begaben sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Kindergarten und nahmen dort an einem Martinsumzug teil, ohne dass ein direkter Bezug der beiden zu einem der Kinder erkennbar wurde. Im Anschluss brachte die Zielperson die alte Frau zurück nach Hause und begab sich nach kurzer Verweilzeit in der Wohnung mit dem Bus zu einer anderen Anschrift in Würzburg, an der sie auch übernachtete. Ihr Name fand sich leider nicht am Klingelschild, jedoch gab es eine „WG A.R., C.F., K.R.“ – womöglich ein Hinweis auf eine Wohngemeinschaft mit Caroline Frege (C.F.) als Mitbewohnerin.

Mit wechselnden Observanten wurde die Beobachtung unserer Detektei für Würzburg bis weit in den Folgetag hinein fortgesetzt, da nun endlich die Chance gekommen war zu prüfen, ob die Zielperson

  • die Schule besuchte,
  • einer Erwerbstätigkeit nachging,
  • tatsächlich an der neuen Anschrift wohnte,
  • mit ihrer Mutter zusammenlebte.

Das einzige Problem: Der Folgetag war ein Samstag.


Ereignisarm und doch erkenntnisreich


Die Aufnahme der Zielperson war somit schließlich geglückt. Um diese Chance nicht durch Sparmaßnahmen zu vertun (siehe unsere Detektivhonorare) und um sicherzugehen, dass Caroline tatsächlich an der neuen Anschrift wohnte, sollte die Observation in Übereinstimmung mit Herrn Roth auch am Samstag fortgeführt werden. Wie zu erwarten war, suchte die Zielperson an diesem Tag weder die Schule auf, noch übte sie eine Erwerbstätigkeit aus. Stattdessen unternahm sie ein paar Stündchen „Shopping“ in der Innenstadt, verzehrte einen Döner und zog sich für den Rest dieses ungemütlichen Novembertages in das neue Wohnobjekt zurück. Das ist zwar nicht viel an Aktivitäten, aber der Tag gab unserer Privatdetektei für Würzburg dennoch Aufschluss über zwei wichtige Punkte:

Zum einen hatte sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Caroline dauerhaft hier aufhältig sein würde, da sie erstens abends zu dieser Adresse zurückkehrte und zweitens sich ihr ausgeschriebener Nachname am Briefkastenschild der WG im Inneren des Gebäudes fand (das unauffällige Betreten des Objekts zwecks Kontrolle des Briefkastens war unseren Ermittlern am Vortag wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr möglich gewesen). Zum anderen hatte Caroline mit einer Bankkarte Geld von einem Sparkassenautomaten abgehoben, womit bewiesen war, dass sie mindestens die Verfügungsgewalt über ein Konto hatte bzw. aller Wahrscheinlichkeit nach sogar ein eigenes besaß. Die beiden neu ermittelten Adressen von Mutter und Tochter ließen stark darauf schließen, dass beide nicht, wie gegenüber unserem Auftraggeber behauptet, zusammenwohnten. Somit handelte es sich um getrennte Haushalte, die sicherlich nicht über ein und dasselbe Bankkonto liefen.


Verstöße gegen die Informationspflicht


In den kommenden Wochen unternahmen unsere Privatdetektive in Würzburg immer wieder an unterschiedlichen Wochentagen stichprobenhafte Tagesobservationen. Hierbei stellte sich nach und nach klar heraus, dass die Zielperson

  • tatsächlich dauerhaft an der neuen Adresse wohnte,
  • das ursprüngliche Observationsobjekt regelmäßig aufsuchte, um dort die alte Frau zu besuchen,
  • tatsächlich zur Schule ging, dies allerdings nur an zwei von fünf Werktagen,
  • an den anderen drei Werktagen in einem Dienstleistungsunternehmen als Auszubildende arbeitete.

Die Mutter trat an Carolines neuer Adresse nicht ein einziges Mal in Erscheinung.

Laut geltender deutscher Rechtssprechung sind Einkünfte, die das Kind aus Erwerbstätigkeiten generiert, auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen – auch dann, wenn es sich um Auskünfte aus einer Berufsausbildung handelt. Somit führte Carolines Tätigkeit zu einer Minderung, wenn nicht sogar zum Wegfall des Unterhaltsanspruchs (in Abhängigkeit von der Höhe der Ausbildungsvergütung). Die Aufnahme der Tätigkeit und die Höhe der Vergütung wären dem Unterhaltszahler, also Herrn Roth, zwingend mitzuteilen gewesen. Sofern die Vorsätzlichkeit dieser Unterlassungshandlung gegeben gewesen wäre, hätte es sich um einen Betrugsfall gehandelt. Um die Vorsatzfrage zu klären, zugleich aber auch die Schuldfrage zu beleuchten (Mutter, Tochter oder beide?), unternahm unsere Detektei für Würzburg zwei weitere Maßnahmen.


Kindesunterhalt; Detektei Würzburg, Detektiv Würzburg, Wirtschaftsdetektei Würzburg 

Ein klärendes Gespräch der Detektive mit der Zielperson


Nach Beendigung der Observationsmaßnahmen holte ein Ermittler mittels Vollmacht des Auftraggebers eine Schulbescheinigung zur Zielperson ein. Die Bescheinigung bestätigte zwar den Schülerstatus – in Teilzeit/duales System –, gab jedoch keine Auskunft darüber, ob Caroline den Unterricht auch tatsächlich im erforderlichen Umfang besuchte. Viel wichtiger aber: Laut der Bescheinigung hatte die Zielperson diesen Status bereits seit über zwei Jahren inne. Das letzte Mal, dass die Mutter den Schülerstatus der Tochter bestätigt und dabei explizit ausgesagt hatte, dass Caroline kein Einkommen generiere, lag weniger als ein Jahr in der Vergangenheit. Der Vorsatz war somit gegeben, ein „versehentliches Vergessen“ der Informationsweitergabe an den unterhaltsleistenden Vater ausgeschlossen.

Da Herr Roth, wie eingangs erwähnt, vermutete, dass seine Briefe die Tochter nie erreicht hatten, war er aus der Ferne stark geneigt, die Schuld bei der Mutter zu wähnen. Deshalb gab er unseren Ermittlern die Anweisung, mit seiner Tochter über die Gesamtproblematik zu sprechen. Die Ergebnisse des Gesprächs kurz zusammengefasst:

  1. Caroline hatte niemals etwas von den Kontaktversuchen ihres Vaters erfahren.
  2. Das Verhältnis zur Mutter war seit Jahren zerrüttet. Sie lebten schon seit Carolines 17. Lebensjahr nicht mehr zusammen.
  3. Caroline erhielt keinerlei finanzielle Unterstützung von ihrer Mutter, somit auch nicht die Unterhaltszahlungen des Vaters.
  4. Da Caroline eine ausreichende Ausbildungsvergütung erhielt und schon seit dem 18. Lebensjahr immer Einkommen aus Erwerbstätigkeiten generiert hatte, hätte sie ohnehin keinen Unterhaltsanspruch mehr gehabt.
  5. Selbstverständlich verfügte sie über ein eigenes Bankkonto.
  6. Die von Caroline regelmäßig besuchte Dame an der ursprünglichen Adresse war ihre Großmutter.
  7. Sie würde ihren Vater liebend gern kennenlernen und ließ sich deshalb seine Telefonnummer geben.

Hiermit war dieser Fall für unsere Detektive in Würzburg abgeschlossen. Im Nachgang erfuhren wir noch, dass es persönliche Treffen und eine deutliche Annäherung zwischen Vater und Tochter gegeben hatte. Außerdem befand sich Herr Roth nach unserem letzten Kenntnisstand in fortgeschrittenen, über Anwälte geführten Verhandlungen über die Rückzahlung der jahrelang zu Unrecht durch die Mutter vereinnahmten Unterhaltszahlungen sowie über die dadurch verursachten Detektivkosten.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

Äußere Bayreuther Straße 59

90409 Nürnberg

Tel.: 0911 378 201 54

Mail: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de

Web: https://www.kurtz-detektei-nuernberg.de

 

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Diebstahl im Büro – vom Kugelschreiber zu Bargeld und Wertgegenständen


Hohe Täterzahl und fehlendes Unrechtbewusstsein


Welcher Arbeitnehmer kennt es nicht: Der Schreibtisch bei der Arbeit ist gefüllt mit allerlei ansprechendem und nützlichem Büromaterial, von dem man ein paar Kugelschreiber, Radiergummis und Notizheftchen auch für Zuhause gut gebrauchen könnte. Mal schnell einen schönen Stift mit Firmenlogo mitgenommen, für die Ehefrau einen Aktenordner eingepackt und einen Geburtstagsbrief an die Schwiegermutter auf hochwertigem Firmenbriefpapier geschrieben; diese und ähnliche Handlungen sind nach Ansicht der meisten Angestellten laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) nicht verboten, geschweige denn kriminell, da der Firma kein großer finanzieller Schaden entstehe. Oftmals herrscht die Meinung vor, dass die Materialien doch sowieso benutzt würden, egal ob auf der Arbeit oder zuhause. Jeder vierte Mann und jede fünfte Frau gaben zu, bereits mindestens einmal Büromaterial entwendet zu haben.

Die Krux: Abgesehen von anderslautenden Einzelfallentscheidungen gilt selbst der Diebstahl kleiner, beinahe wertloser Gegenstände aus dem Betriebseigentum (geringfügiger Diebstahl) als Kündigungsgrund, meist sogar fristlos. Schließlich ist das Vertrauensverhältnis der Firmenleitung zum Angestellten durch diese Delikte nachhaltig gestört. Naturgemäß wird unsere Detektei aus Bonn (0228 2861 4084) noch weitaus häufiger mit der Aufklärung von zumeist erheblicheren Delikten wie Lager- und Transportdiebstahl, Einbruchdiebstahl oder Diebstahl bzw. Unterschlagung von Firmenfahrzeugen betraut. Doch auch das Thema Bürodiebstahl spielt im Detektivalltag immer wieder eine Rolle, weswegen wir es nachfolgend eingehend beleuchten wollen.


Vermeintliche Kleinigkeiten mit großen Auswirkungen


Freilich lohnt es sich für die meisten Arbeitgeber finanziell nicht, die Detektei Kurtz mit der Untersuchung von Toilettenpapierdiebstählen zu beauftragen, schließlich gibt es Ermittlungsdienstleistungen nicht zum Nulltarif (zu unseren Honoraren siehe hier). Allerdings ändert sich der Sachverhalt, wenn diese Diebstähle gewerbsmäßigen Charakter annehmen, denn dann bedingt die schiere Menge auch bei geringwertigen Gegenständen relevante Schadensummen. Dazu kann es bspw. kommen, wenn ein Mitarbeiter ein Nebengewerbe ausübt und hierfür regelmäßig größere Mengen solcher geringwertiger Artikel benötigt.

Um beim nicht zufällig gewählten Beispiel des Toilettenpapiers zu bleiben: Vor wenigen Jahren bewiesen unsere Bonner Detektive, dass ein Arbeitnehmer, der nebenbei Events organisierte (hauptsächlich Club-Konzerte und Disco-Partys), über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr Toilettenpapier im Wert einer fünfstelligen Summe entwendet hatte.


Kavaliersdelikt Materialiendiebstahl? Mitnichten! Detektive aus Bonn überführen Bürodiebe


Auch wenn 50 % der langfingrigen Angestellten gern Kugelschreiber, 27 % Papier und 26 % Büroklammern einstecken und damit im Einzelfall nur wenig Schaden entsteht, handelt es sich bei diesen Vergehen nicht um Kavaliersdelikte. Denn das Strafgesetzbuch (StGB) definiert Diebstahl in § 242 eindeutig: die rechtswidrige Wegnahme einer fremden beweglichen Sache, um sie zu behalten oder an Dritte weiterzugeben. „Kleinvieh macht auch Mist“, heißt es so schön, und Ausgaben für Büromaterialien machen einen nicht unbeachtlichen Teil der Jahresbilanz vieler Firmen aus. Selbstverständlich ist der Diebstahl eines Kugelschreibers nicht eins zu eins mit der Entwendung wertvollerer Gegenstände oder von Bargeld zu vergleichen – bei niedrigen Cent- oder Euro-Beträgen drücken Gerichte im Einzelfall ein Auge zu –, jedoch ist die rechtliche Grundlage eindeutig: Auch die Mitnahme einer Druckerpatrone ist ein Diebstahl, der, selbst wenn er nicht zu einer Verurteilung führt, das Vertrauen in den betreffenden Angestellten schmerzlich verletzt. Die Härte der gerichtlich verhängten Strafen richtet sich in der Regel unter anderem nach der Schadenhöhe; entsprechend ist die Bereitschaft, etwas Wertvolles zu stehlen, deutlich geringer als bei scheinbar wertlosen Besitztümern. Somit sind aber auch Diebstähle von Büromaterialien deutlich häufiger als bspw. die Entwendung ganzer Baumaschinen.

Weitere problematische Aspekte sind das Sicherheitsgefühl und die Dreistigkeit, die sich mit jedem unentdeckten Diebstahl erhöhen, weshalb die Täter nach und nach immer größere Mengen und immer wertvollere Objekte ins Auge fassen. Wo kriminelle Energie vorhanden ist, lässt sich der Angestellte auf lange Sicht erfahrungsgemäß auch nicht von hohen Werten oder möglichen höheren Strafen abschrecken. Ob nun hochwertig oder nicht – bereits bei einem Anfangsverdacht sollten Sie als Unternehmer keine Gefangenen machen, sondern sich umgehend an unsere IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektive aus Bonn wenden: kontakt@kurtz-detektei-bonn.de. Wir bemühen uns um eine zeitnahe und reibungslose Aufklärung der Diebstähle, um weitere Schäden abzuwenden und betroffenen Betrieben die Möglichkeit zu geben, etwaigen Nachahmungstätern ein abschreckendes Exempel zu statuieren.


Locher-Diebstahl; Detektei Bonn, Wirtschaftsdetektiv Bonn, Wirtschaftsdetektei Bonn
Die gelegentliche Entwendung kleinerer Gebrauchsgegenstände ist nur die Spitze des Eisbergs, dramatischer wird es bei regelmäßigen Diebstählen und werthaltigerer Beute. 

Täter nicht zwangsläufig eigene Angestellte


Wir wollen an dieser Stelle nicht das Bild des grundsätzlich kriminellen Angestellten zeichnen, jedoch ist es wichtig, ein Bewusstsein für firmeninterne Kriminalität, für den Tatort Arbeitsplatz zu schaffen. Denn ohne dieses Bewusstsein fehlt nach der Erfahrung unserer Bonner Privatdetektive vielfach die gebotene Aufmerksamkeit, die Sensibilität für Ungereimtheiten im Unternehmen, weshalb auch die Bereitschaft zur Ergreifung von Konsequenzen gering ist bzw. sich erst sehr schleichend herauskristallisiert.

Natürlich können abgesehen von Arbeitnehmern auch externe Personen für Diebstähle im Unternehmen verantwortlich sein: Kunden, Freelancer, Zulieferer, Dienstleister (Gebäudereinigung u.ä.), Konkurrenten oder schlicht Besucher; sie alle könnten die Möglichkeit haben, Wertgegenstände an sich zu nehmen und diese verschwinden zu lassen. Sind auffallend oft nach Besprechungen mit einem bestimmten Zulieferer Verluste an Materialien zu verzeichnen, so lässt sich ein Verdacht gegen diesen kaum vermeiden.


Unternehmen sollten Zeichen setzen


Unabhängig davon, wer hinter den Diebstählen in Büros und Firmen vermutet wird, zählt es zu den diesbezüglich wichtigsten Aufgaben der Geschäftsleitung, nicht nur vorbeugend, sondern speziell auch nach erkannten Delikten offen zu kommunizieren, welche Konsequenzen Langfinger im Unternehmen zu erwarten haben. Hierdurch lässt sich ein Abschreckungseffekt für potentielle künftige Diebe erzielen, und vielleicht sieht sich der eine oder andere reuige Täter sogar veranlasst, die „lediglich ausgeliehenen“ Aktenordner unerkannt zurückzubringen, um sich damit eine peinliche Untersuchung zu ersparen. Besonders eindrucksvoll kommt eine solche Belehrung natürlich daher, wenn die Betriebsleitung einen überführten Dieb mitsamt der nachfolgenden Konsequenzen präsentieren kann – gern hilft Ihnen unsere Wirtschaftsdetektei aus Bonn bei der Identifizierung, gerichtsfesten Überführung und auf Wunsch auch Konfrontierung solcher Betriebsdiebe (Letzteres z.B. zwecks Erlangung eines notariellen Schuldanerkenntnisses).

Ein Tipp am Rande: Die arbeitnehmerseitige Bereitschaft zu stehlen sinkt Studien zufolge deutlich mit einer guten Bezahlung und hohen Wertschätzung der eigenen Arbeit innerhalb des Unternehmens. Angestellte, die sich ausgenutzt fühlen, glauben, ihnen stehe als Ausgleich für getane Arbeit und für einen subjektiv empfundenen Mangel an Lob „wenigstens etwas“ zu.


Langfinger im Betrieb – Bonner Wirtschaftsdetektei im Einsatz für Unternehmen im gesamten Rheinland


Ist Ihnen oder einer anderen Stelle im Unternehmen aufgefallen, dass im Vergleich zu den Vorjahren auffällig viele Büromaterialien bestellt und verwendet werden, dass Geldbeträge fehlen oder firmenzugehörige Wertgegenstände abhanden gekommen sind, so sind Sie vermutlich Opfer einer oder mehrerer Straftäter in den eigenen Reihen geworden. Egal, ob Sie bereits einzelne Mitarbeiter im Auge haben oder lediglich einen generellen Verdacht gegen eine bestimmte Abteilung hegen: Die Kurtz Detektei Bonn hilft Ihnen mit diversen variabel einsetzbaren Ermittlungsmethoden wie Observationen, Betriebseinschleusungen unter Legende oder Lockvogeleinsätzen (z.B. in Form von Testkäufen) – und zwar nicht nur in Bonn, sondern im gesamten Umland, bspw. in Koblenz, Euskirchen, Köln und Siegburg. Gern beraten wir Sie unverbindlich und kostenfrei: 0228 2861 4084.


Stalking mit Gewaltandrohung und Sachbeschädigung in Lüdenscheid


Bei Menschen des alltäglichen Lebens ist der Auslöser für Stalking oftmals persönlicher Natur. Das kann eine Zurückweisung sein, eine Nichtbeachtung oder missverstandene Freundlichkeit, wie folgender Fall unserer Privatdetektive aus Wuppertal zeigt:


Unverhofft kommt oft – manchmal zu oft


Nicole aus Lüdenscheid, 28 Jahre alt, arbeitete unter anderem als Blumenverkäuferin auf den Wochenmärkten in Barmen und Elberfeld. Eines Tages erschien ein Mann, etwa Anfang dreißig, an ihrem Stand und kaufte Blumen bei ihr. Sie bediente ihn wie jeden anderen Kunden auch, war freundlich und beantwortete gern die recht zahlreichen Fragen des Herrn zu ihren Blumen und zum Marktalltag. Zwei Tage später kam er wieder und die beiden unterhielten sich über alles Mögliche: die Blumen, das Für und Wider der Arbeit auf dem Markt, das Wetter usw. In der folgenden Woche tauchte er erneut auf, erst in Elberfeld und dann an einem anderen Tag in Barmen; beide Male kaufte er bei ihr ein. Ein wenig vorwitzig meinte sie, dass seine Wohnung voller Blumen sein müsse, woraufhin er lachte und sagte, dass die Blumen für seine Mutter seien. Nicole schenkte ihm eine orangefarbene Gerbera, damit er auch einmal eine Blume geschenkt bekomme. Daraufhin meinte der Mann, dass ihm noch nie eine Frau so charmant ihre Zuneigung bekundet hätte. Nicole war irritiert und realisierte, dass ihre nette Geste wohl keine gute Idee gewesen war. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass sie alsbald die professionelle Hilfe unserer Privatdetektei für Lüdenscheid* benötigen würde.


Auf Zuneigung folgen Wut, Bedrohung, Stalking


Von nun an kam der Unbekannte nicht nur jeden Tag, wenn Nicole auf dem Wochenmarkt war, sondern blieb oft auch stundenlang, um sich mit ihr zu unterhalten. Fand sie ihn anfangs noch nett und unterhaltsam, mutete ihr seine Anhänglichkeit langsam unheimlich an. An einem Dienstag fragte er sie unvermittelt, wann sie denn endlich mal mit ihm ausgehen würde. Jedes Mal Blumen zu kaufen sei ja auch nicht ganz preiswert, außerdem verstünden sie sich doch prächtig und würden bestimmt gut zueinanderpassen. Nicole war perplex und lehnte höflich, aber bestimmt ab mit dem Hinweis, dass sie in festen Händen sei. Sofort wurde der Mann wütend und schrie: „Wochenlang werfe ich dir mein Geld hinterher und du gibst mir einen Korb! Das wirst du büßen!“ Er warf ihr die Blumen entgegen, die er gerade erstanden hatte, und stapfte davon.

Abends erzählte Nicole ihrem Lebensgefährten von dem Vorfall. Er riet ihr, sich an die Polizei zu wenden, was sie gleich am nächsten Tag tat, doch der Beamte meinte, dass ja nichts passiert sei und dass sich der Mann wahrscheinlich nur aufgeregt habe. Er werde bestimmt nicht wiederkommen.

Tatsächlich sah es in den nächsten Tagen so aus, als würde der Beamte Recht behalten, denn der Unbekannte erschien nicht mehr auf den Märkten. Doch als Nicole langsam begann, sich zu entspannen, tauchte er wieder auf – allerdings nicht an ihrem Stand, sondern an einem Beobachtungspunkt, von dem aus er sie den ganzen Tag lang anstarrte. Als sie Feierabend hatte, lief er ihr hinterher und verfolgte anschließend ihr Auto bis zu ihrer Haustür in Lüdenscheid. Erst als sie in den Hausflur der Doppelhaushälfte trat, verschwand er. Da sich die Polizei nicht zuständig fühlte, erzählte Nicole ihrem Freund von der Verfolgung und fragte ihn, was sie tun solle. Er riet ihr, sich an eine seriöse Privatdetektei zu wenden, und so entschloss sie sich, gleich am nächsten Morgen unsere Detektive für Lüdenscheid zu kontaktieren.


Nächtliche Attacken | Unsere Privatdetektive für Lüdenscheid übernehmen den Fall


Wir vereinbarten noch für denselben Tag einen persönlichen Termin mit Nicole. Sie nahm sich für den Rest der Woche frei und erschien nachmittags in unserem Detektivbüro in Wuppertal-Barmen, wo sie uns den Fall schilderte und wir die Einsatzmöglichkeiten mit ihr besprachen. Es wurde verabredet, an ihrem nächsten Arbeitstag eine verdeckte Observation ihres Marktstandes durchzuführen, um so gerichtsfest zu dokumentieren, wie lange der Stalker sie beobachten würde.

Doch so weit sollte es gar nicht erst kommen, denn schon in der Folgenacht schellte es gegen 23:30 Uhr abends an ihrer Wohnungstür. Nicole schreckte aus dem Schlaf und wunderte sich, wer um diese Zeit etwas von ihr wolle. Sie wartete ab, ob sich nur jemand im betrunkenen Zustand einen Scherz erlaubt oder sich in der Klingel geirrt hatte, aber kurz darauf schellte es Sturm. Sie ging zum Fenster, um zu schauen, wer zu nächtlicher Stunde Einlass begehrte, und sah den Mann vom Markt. Er erkannte sie sofort und schrie (teils sinngemäß, teils wörtlich): „Du blöde Schlampe glaubst, Du kannst Dich verstecken?! Kommst nicht mehr zum Markt? Denkst Du, du kannst mich verarschen?! Mich wirst Du nie wieder los! Ich mach‘ Dir die Hölle auf Erden, Du Dreckstück!“ Als die Klientin unserer Privatdetektive in Lüdenscheid durch das geschlossene Fenster rief, er solle verschwinden, hob er einen Stein vom Boden auf und warf ihn in ihre Richtung, wobei das Fenster zu Bruch ging. Durch den Lärm waren die Nachbarn wach geworden und in mehreren Häusern gingen Lichter an, woraufhin der nunmehr offensichtlich gewaltbereite Stalker verschwand, ehe Nicole reagieren konnte.

Spätestens als er in Form eines Steinwurfes gewalttätig wurde, war für unsere Detektei in Lüdenscheid klar, dass es sich bei diesem Stalker um eine Bedrohung für Leib und Leben handelte.


Observation | Vorläufige Festnahme des Täters durch Detektive in Lüdenscheid


Nicole rief die Polizei an; die Beamten kamen, sahen sich die Beschädigung an, machten sich Notizen – und zuckten die Schultern. Anzeige gegen unbekannt, Täter aus Mangel an Informationen nicht ermittelbar, Täterbeschreibung notiert – Ende des Einsatzes. Nicole meldete sich direkt am nächsten Morgen zu Beginn der Sprechzeiten (08:00 Uhr) in unserer Einsatzzentrale und schilderte die Vorfälle der Nacht. Sie teilte unseren Detektiven mit, dass sie vorübergehend zu ihrem Freund ziehen wolle, wir rieten ihr jedoch dringend ab, da dies einer schnellen Falllösung eher abträglich gewesen wäre. Denn wenn der Stalker weiß, wo sich sein Opfer aufhält, wissen wir im Umkehrschluss, wo sich der Täter eher früher als später einfinden wird. Wir vereinbarten mit ihr, dass sich am selben Abend einer unserer Detektive mit Personenschutzausbildung und -erfahrung in ihrer Wohnung in Lüdenscheid einfinden würde, während zwei weitere unserer kräftiger gebauten Ermittler vor dem Haus Posten beziehen sollten, um ein zu erwartendes strafbares Verhalten des Täters gerichtsfest zu dokumentieren und ggf. im Anschluss zu deeskalieren.

Gesagt, getan. Allerdings mussten die Einsatzkräfte unserer Detektei in Lüdenscheid viel Geduld mitbringen, denn erst nach knapp 13 Stunden Observation erschien die Zielperson um 01:45 Uhr nachts auf der Bildfläche, in der einen Hand eine schwere Plastiktüte haltend. Wie am Vorabend schellte der Stalker Sturm, unsere Auftraggeberin erschien am Fenster und bedeutete ihm zu verschwinden. Währenddessen fertigten unsere Detektive im Außenbereich Bildmaterial des Vorfalls. Die Zielperson beschimpfte unsere Auftraggeberin aufs Übelste (wir möchten hier die Ausdrücke nicht wiedergeben) und drohte ihr, dass ihr das Verhalten noch leidtun werde. Bevor unser in der Wohnung stationierter Detektiv sie daran hindern konnte, öffnete unsere Mandantin das Fenster und schrie, dass sie die Polizei rufen werde, wenn der Stalker nicht sofort verschwinde. Daraufhin nahm die Zielperson einen Gegenstand aus der mitgeführten Plastiktüte und schleuderte ihn in Richtung des Fensters. Unser Privatermittler riss Nicole zur Seite, um sie aus der Wurfbahn zu befördern, während der Stalker weitere Wurfgeschosse aus der Tüte holte. In diesem Moment hatten sich bereits die außen postierten Detektive hinter die Zielperson bewegt, um sie gemeinsam in Notwehr zu überwältigen und nach § 127 StPO vorläufig festzunehmen. Wie sich herausstellte, hatte der Täter mehrere große Steine in der Plastiktüte, einige davon mit Papierfetzen umwickelt, auf denen weitere Drohungen geschrieben standen.


Rechtssichere Ermittlung sichert gerichtsfeste Beweise


Im Anschluss daran rief unsere Detektei für Lüdenscheid die Polizei, der Täter hatte sich der Bedrohung, der Sachbeschädigung und weiterer Delikte schuldig gemacht. Aufgrund der gerichtsverwertbaren Beweisdokumentation unserer Privatdetektive wurde der Mann rechtskräftig verurteilt und erhielt ein Annäherungsverbot.

Sollten auch Sie von einem Stalker betroffen sein, ist im Sinne einer frühzeitigen Deeskalation schnelles Handeln geboten. Wenn sich jemand auffallend anhänglich zeigt, übermäßig oft ohne konkreten Grund in Ihrer Nähe auftaucht, Sie beobachtet und/oder sogar Drohungen gegen Sie ausspricht, ist der Zeitpunkt gekommen, die Ermittler unserer Detektei für das Bergische und für das Sauerland einzuschalten: 0202 5289 0063.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert. 

 

Kurtz Detektei Wuppertal

Werth 97

42275 Wuppertal

Tel.: 0202 528 900 63

Mail: kontakt@kurtz-detektei-wuppertal.de

Web: https://www.kurtz-detektei-wuppertal.de

https://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/2017/01/07/stalking-mit-gewaltandrohung-und-sachbeschädigung-in-lüdenscheid/

https://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/detektei-lüdenscheid-detektiv-lüdenscheid/

https://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/privatdetektive-wuppertal/stalking-nachstellung/

Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Frankfurt, im Interview mit dem Lokalmagazin Merkurist


Ungekürzte Interview-Version


Kürzlich führte Detektei-Chef Patrick Kurtz ein Interview mit Yannic Hertel vom Lokalmagazin Merkurist, das 2015 in Mainz startete und inzwischen auch in Frankfurt am Main und Wiesbaden vertreten ist. Bei der veröffentlichten Version handelt es sich um ein Doppelinterview mit dem Kollegen Christian Thome von der Detektei Thome; die Aussagen beider Detektive wurden der Lesbarkeit halber gekürzt. Nachfolgend das vollständige Interview mit Patrick Kurtz:


Wie setzt sich Ihre Kundenklientel zusammen? Eher der besorgte Ehemann oder der Geschäftsführer, der seinen Mitarbeitern nicht traut?


Beides. Wir trennen innerbetrieblich zwischen den Bereichen Wirtschafts- und Privatdetektei. Ich schätze, dass wir ca. 60 % Privat- und 40 % Firmenkunden haben. Aufgrund der größeren Finanzstärke der Unternehmen generiert der Bereich Wirtschaftsermittlungen aber trotzdem höhere Umsätze.


Wie viel kostet ein Privatdetektiv in Frankfurt?


Unser Stundensatz pro eingesetztem Ermittler beläuft sich auf 59 €, zudem berechnen wir eine einmalige Auftragsgrundgebühr in Höhe von 80 € sowie einen Kilometersatz von 0,79 €. Für Privatpersonen sind alle diese Summen inklusive Mehrwertsteuer zu verstehen, für Unternehmen handelt es sich um Nettosätze.

Wichtig: Bei der Kurtz Detektei Frankfurt werden keine Sonderzuschläge erhoben und auch keine weiteren Kosten im Kleingedruckten versteckt. Viele Mitbewerber arbeiten hingegen mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschlägen, pauschalen Spesensätzen, Zusatzgebühren für die Fahrzeugabnutzung oder sogar Sondergebühren für postalischen Rechnungsversand. Letzteres habe ich schon in Höhen von bis zu 120 € gesehen – ein absurder Betrug am Kunden.


Was macht Frankfurt für Detektive besonders interessant?


Frankfurt ist als wichtigster zentral- und bald womöglich sogar gesamteuropäischer Finanzplatz ein strategisch unheimlich bedeutender Standort für Unternehmen der verschiedensten Branchen. Diese enorme Wirtschaftskraft sorgt im Zusammenhang mit der recht hohen Bevölkerungszahl in der Metropolregion und Frankfurts rasantem Einwohnerwachstum zu einem hohen Auftragspotential für Detektive. Information ist ein krisenfester Trumpf, für den immer Bedarf besteht.


Welche Fälle ereignen sich in Frankfurt besonders häufig?


Wir führen diesbezüglich noch keine Statistiken, haben das aber für 2017 geplant. Gefühlt würde ich sagen, dass Betrug ganz weit oben auf der Liste steht: Finanzbetrug, Betrug durch Mitarbeiter und natürlich Betrug im Sinne von Untreue in der Partnerschaft. Auffällig viele Fälle spielen sich in Frankfurt im Drogen- und Prostitutionsmilieu ab. Die Anforderungen an die Eigensicherung der eingesetzten Detektive sind dadurch sehr speziell.


Wie sieht der typische Tag eines Detektivs in Frankfurt aus?


Das Schöne an unserem Beruf ist, dass jeder Tag anders ist. Wir kommen nicht ins Büro, setzen uns an den Schreibtisch und arbeiten dort eine Liste ab. Jeder Fall gestaltet sich individuell.

Manchmal ist der Job langweilig, vornehmlich wenn man bei einer Observation stundenlang im Auto sitzen muss, ohne dass etwas passiert. Der Fallstrick: Gerade diese Observationen sind besonders fordernd, denn je weniger passiert, desto anstrengender ist es, die Konzentration konstant hochzuhalten. Eine ähnliche Diskussion findet sich bei Fußballtorhütern wie Manuel Neuer, die oft 85 Minuten nichts auf den Kasten bekommen, dann aber plötzlich hellwach sein müssen. Nur dass bei uns aus 85 Minuten auch mal 15 Stunden und mehr werden können.

An anderen Tagen gibt es richtig „Action“: Zielpersonen, die viel unterwegs sind, dabei womöglich sogar mehrfach das Beförderungsmittel wechseln oder beim Autofahren schütteln, lassen sich nicht immer leicht verfolgen, bereiten den eingesetzten Ermittlern in der Regel aber richtig Freude, da der Observant in diesem Szenario geistig und mitunter auch körperlich sehr gefordert wird.

Bei Recherchen sieht es ähnlich aus: Sie können frustrierend sein, wenn man sucht und sucht und doch nichts findet. Auf der anderen Seite kann eine noch so kleine neue Information eine Kettenreaktion auslösen, und plötzlich macht der Rechercheur eine spannende Entdeckung nach der anderen.


Moderner Sherlock Holmes; Detektei Frankfurt am Main, Detektiv Frankfurt/Main
„Sherlock Holmes von Frankfurt“ lautete der Originaltitel des Interviews beim Merkurist. Die Pfeife ist geblieben – zumindest bei Patrick Kurtz –, doch ansonsten hat sich der Detektivberuf seit dem 19. Jahrhundert deutlich gewandelt.

In Frankfurt sind relativ viele Detekteien vertreten. Kannibalisiert sich hier das Geschäft selbst, oder herrscht solch eine hohe Nachfrage?


Die Konkurrenz ist groß und der Markt hart – keine Frage. Wie in den meisten anderen Branchen fressen die Großen die Kleinen und monopolisieren den Markt. Wer das Monopol hat, kann dann erstens die Preise gegenüber dem Kunden bestimmen und zweitens die Löhne der eingesetzten Detektive. Da die meisten Ermittler in Deutschland vornehmlich als Subunternehmer für größere Detekteien arbeiten, ist die Frage nach dem, was beim Observanten auf der Straße tatsächlich ankommt, ein gravierendes Problem.

Auf der anderen Seite ist die Branche nach wie vor so überschaubar, dass fast jeder jeden kennt, zumindest über zwei, drei Ecken. Dadurch erhalten auch kleinere Detekteien, die intern dafür bekannt sind, gute Arbeit zu verrichten, regelmäßig Subunternehmeraufträge und können sich auf diese Weise über Wasser halten, ohne viele Direktkunden zu haben.


Kurtz Detektei Frankfurt am Main

Hermannstraße 18

60318 Frankfurt a.M.

Tel.: 069 1201 8431

Mail: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de

Web: http://www.kurtz-detektei-frankfurt.de

 

http://www.kurtz-detektei-frankfurt.de/2016/09/06/patrick-kurtz-inhaber-der-kurtz-detektei-frankfurt-im-interview-mit-dem-lokalmagazin-merkurist/

Krankfeiern für die Hochzeitsreise: Angeblich erkrankter Angestellter urlaubt auf Gran Canaria.


Unorganisiert: Bräutigam bringt sich selbst in die Bredouille


Herr Lemgo will Hochzeit feiern – gut für ihn. Schlecht nur, dass die künftige Frau Lemgo Monate zuvor einen Hochzeitstermin vorgeschlagen hatte, den der Gatte in spe unreflektiert abnickte. Denn Herr Lemgo, der in der Folge zur Zielperson der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld und Ostwestfalen werden soll, ist Chefelektriker seines Betriebs und am Hochzeitswochenende steht die alljährliche Wartung an, die mit einigen Risiken verbunden ist und ohne Herrn Lemgo nicht durchgeführt werden kann. Was also tut Herr Lemgo? Er geht in der Woche vor der Hochzeit zum Arzt und legt seinem Arbeitgeber eine Krankschreibung vor. Der Firmenchef kann sich natürlich noch sehr genau daran erinnern, wie er Herrn Lemgos Urlaubsgesuch wegen der Wartung ablehnen musste und dass der Grund für den Antrag ein Hochzeitstermin war. Entsprechend vermutet er die Vortäuschung der Krankheit und beauftragt unsere Detektive in Bielefeld mit der Observierung des verhinderten Mitarbeiters.


Standesamtliche Trauung und Feier in Bad Salzuflen – der krankgeschriebene Arbeitnehmer ist stets dabei


Am Hochzeitstag nehmen zwei Detektiv-Teams die Observation am Wohnobjekt der Zielperson und am Standesamt auf, da nicht gesichert ist, wo sich Herr Lemgo zu Observationsbeginn aufhalten würde. Bereits vor elf Uhr vormittags trifft die Hochzeitsgesellschaft mit der Zielperson aus unbekannter Richtung am Standesamt ein und die an der Wohnadresse verbliebenen Bielefelder Privatdetektive beenden ihren Einsatz. Aus Diskretionsgründen und um der Unauffälligkeit willen nehmen die beiden Ermittler am Standesamt nicht an der Trauung teil, sondern decken die beiden Hauptausgänge des Gebäudes ab, um die Zielperson beim Verlassen des Objekts aufnehmen zu können. Dies gelingt schließlich ohne Schwierigkeiten dank des auffälligen Trosses der Feiernden.

Nach der standesamtlichen Trauung folgen unsere Detektive nach Bad Salzuflen zu einem Landgut, auf dem die Feierlichkeiten stattfinden. Im Garten werden durch ein Fotostudio Bilder des Brautpaars und der Hochzeitsgesellschaft gemacht. Leider existieren Zugangskontrollen, die es den Observanten der Kurtz Detektei Bielefeld unmöglich machen, an der Feier teilzunehmen und dabei zu beobachten, ob zum bloßen Fakt des Hochzeitfeierns noch weitere offensichtlich genesungswidrige Aktivitäten Herrn Lemgos hinzukommen, bspw. ausgelassenes Tanzen, Konsum von Alkohol etc.


Auf dem Weg nach Gran Canaria: Detektive im Flugzeug


Bereits gegen 16:00 wird die Feier augenscheinlich beendet, denn die Zielperson der Kurtz Detektei Bielefeld und Ostwestfalen verlässt mit der frisch Angetrauten die „Location“ in Bad Salzuflen. Beide steigen sie in einen dem Anlass entsprechend dekorierten Mercedes Oldtimer und fahren auf die A2 Richtung Ruhrgebiet, dann auf die A33 Richtung Paderborn und schließlich zum Flughafen Paderborn-Lippstadt. Hier checkt das Brautpaar zwei Koffer bei Air Berlin ein. Über eine legendierte Befragung erfahren unsere Wirtschaftsdetektive, dass der Flug nach Las Palmas auf Gran Canaria gehen soll. Die Einsatzzentrale der Kurtz Detektei Ostwestfalen hält Rücksprache mit dem Auftraggeber, der das Einverständnis für die Verfolgung Herrn Lemgos nach Gran Canaria erteilt. Unsere Ermittler buchen zwei Restplätze zu recht moderaten Preisen und sitzen knapp zwei Stunden später im Flugzeug nach Las Palmas.


Observation unserer Privatdetektive auf Gran Canaria


Auf Gran Canaria angekommen werden Herr und Frau Lemgo zu einem Hotel transferiert. Unseren Detektiven aus Bielefeld bleibt keine Zeit mehr, einen Mietwagen zu beschaffen. Sie müssen die Verfolgung des Shuttle-Busses mit einem Taxi aufnehmen und erhalten im Hotel der Zielpersonen ein Zimmer zu horrenden Gebühren. Insgesamt drei Tage lang halten sich unsere Privatdetektive auf Gran Canaria auf, um die abschließenden Beweise für die Krankheitsvortäuschung Herrn Lemgos zu erhalten. In dieser Zeit unternehmen die frisch Getrauten Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria (ein Höhlendorf im Barranco de Guayadeque, archäologisches Museum „Mundo Aborigen“), wandern im Naturpark Bandama und machen am Meer eine gute und sehr fitte (Strand-)Figur beim Schwimmen, Federball spielen und einigen anderen Freizeitaktivitäten. Dass bei Herrn Lemgo tatsächlich eine Erkrankung vorliegt, kann spätestens ab diesem Punkt ausgeschlossen werden, weswegen sich unsere Ermittler am dritten Tag nach ihrer Ankunft auf Gran Canaria unter Berücksichtigung der Detektiv-Kosten und damit einhergehend der Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel für die Überführung des Krankschreibungsbetrügers auf den Rückweg nach Paderborn-Lippstadt machen.

Nachdem dem Auftraggeber der Ermittlungsbericht unserer Detektive von Gran Canaria und auch von der Feier in Bad Salzuflen vorliegt, schickt er Herrn Lemgo die fristlose Kündigung zu. Die Zielperson der Kurtz Privatdetektei Bielefeld erwartet folglich bei der Rückkehr von Gran Canaria ein eher unschönes, überraschendes nachträgliches „Hochzeitsgeschenk“ des nunmehr Ex-Arbeitgebers, der sich auf diese Weise eines illoyalen und unzuverlässigen Mitarbeiters entledigen konnte.


Gran Canaria Berge; Detektei Gran Canaria*, Detektiv Gran Canaria*, Privatdetektiv Gran Canaria*
Zu den Aktivitäten des vermeintlich erkrankten Mitarbeiters gehörten unter anderem recht anspruchsvolle Wanderungen, die unseren Detektiven auf Gran Canaria einiges abverlangten.

Nach Ermittlungen der Kurtz Detektei Bielefeld: LKA hebt Trickbetrüger aus | Anzahlungsbetrug

Eine Logistikfirma aus Polen ist auf der Suche nach weiteren Lastkraftwagen für ihre Flotte. Im Internet findet sie einen Anbieter für Nutzfahrzeuge aus Bielefeld, der mit sehr günstigen Angeboten lockt. Zwei Mitarbeiter der polnischen Firma, die später die Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld beauftragen wird, begeben sich nach Ostwestfalen, um die Fahrzeuge zu besichtigen. Der Verkäufer begrüßt sie auf einem weitläufigen Gelände mit zahlreichen Nutzfahrzeugen, führt die Verkaufsobjekte vor, die laut ihm sein Eigentum sind, unternimmt Probefahrten mit den Interessenten und zeigt auch die echten Fahrzeugpapiere vor – alles erscheint seriös und wasserdicht. Die Auftraggeber unserer Bielefelder Detektive handeln die Kaufsumme noch um 10.000 € herunter, unterschreiben den Kaufvertrag und überweisen einen Gesamtbetrag von 136.000 € an den Händler. Da die Fahrzeuge kurzfristig noch im Einsatz seien, wird ein zeitnaher Abholtermin vereinbart.

Am Tag der Abholung ist auf dem Gelände nichts vom Händler zu sehen. Die Klienten der Kurtz Detektei Bielefeld suchen das örtliche Büro der ansässigen Logistikfirma auf. Dort kenne man den Händler zwar, aber von einem Kauf wisse man nichts. Der Herr habe sich mit einem Gewerbe für den An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen an die Firma gewandt und ihr mitgeteilt, sofort einen Käufer für die LKW zu haben. Aus diesem Grund wurden ihm Fahrzeugschlüssel und -papiere übergeben, sodass er als Zwischenhändler fungieren konnte. Man habe ihn aber schon länger nicht mehr gesehen und Geld sei auch nicht eingegangen. Die LKW gehören natürlich nicht dem Verkäufer, sondern der Logistikfirma, und der angebliche Eigentümer ist mit den 136.000 € verschwunden. Entsprechend soll die Kurtz Privatdetektei Bielefeld den Anzahlungsbetrüger ausfindig machen.


Weitere Betrügereien? Kontaktaufnahme zu einem Anbieter.


Da der von der Zielperson genannte Name mit größter Wahrscheinlichkeit falsch ist, wird die Adressrecherche über die zur Kaufabwicklung genutzte Handynummer des Trickbetrügers eingeleitet. Mittels dieser Nummer findet der recherchierende Detektiv aus Bielefeld diverse weitere Rufnummern und Interneteinträge, u.a. eine Annonce für den Verkauf eines Mercedes Sprinter. Unter der Legende, ein Kaufinteressent für den Sprinter zu sein, nimmt der Ermittler erst telefonisch (vergeblich) und dann per Whatsapp Kontakt zum Anbieter auf. Nach knapp zwei Stunden ruft der Inserent zurück und nennt deutlich einen Namen, der nicht identisch ist mit dem vorgeblichen Namen des LKW-Händlers. Wir nennen den Mann in diesem Bericht nachfolgend „Herr Bünde“. Er gibt bereitwillig Auskunft über den Sprinter und stimmt der Reduzierung des Kaufpreises um mehr als 1.000 € zu. Der Bielefelder Detektiv und die mögliche Zielperson vereinbaren die Besichtigung und Abholung des Fahrzeugs an einer Hamburger Adresse.


Detektive ermitteln die korrekte Zielperson


Die Vorrecherche ist somit einstweilen beendet und die Wirtschaftsermittler beginnen am Folgetag mit der Observation der vom Verkäufer mitgeteilten Adresse. Vor Ort stellt die Kurtz Detektei Bielefeld zwar einen Mercedes Sprinter fest, jedoch ist dieser nicht typgleich mit jenem aus dem Angebot. Da sich in der mittelbaren Umgebung kein anderer Sprinter befindet, wird dieses Fahrzeug unter Sichtkontrolle gehalten. Ferner prüfen die Detektive in den folgenden Stunden die Adresse hinsichtlich des Erscheinens der Zielperson, von der eine Personenbeschreibung vorliegt. Am Nachmittag trifft tatsächlich eine Person an der Wohnadresse ein, die nach Rücksprache und Fotoabgleich mit den Auftraggebern der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld als der gesuchte Anzahlungsbetrüger verifiziert werden kann. Auch der zum Verkauf angebotene Mercedes Sprinter wird kurz darauf von zwei weiteren Personen in die Zielstraße gefahren.

Einer der beiden eingesetzten Bielefelder Wirtschaftsdetektive nähert sich den drei Männern und kann aus ihrem Gespräch heraushören, dass die beiden Unbekannten gerade eine Probefahrt mit dem Sprinter durchgeführt haben. Allerdings können sich Interessenten und Verkäufer nicht auf einen Preis einigen und trennen sich deshalb. Die Zielperson betritt ihre Wohnadresse. Auf diese Art konnten unsere Ermittler die Identität des Verkäufers verifizieren und sind nun in der Lage, die Behörden einzuschalten.


Organisierte Bandenkriminalität?


Auf den nächsten Tag fällt der vereinbarte Termin unseres Detektivs mit dem Verkäufer. Vorab hatte die Kurtz Privatdetektei Bielefeld mit dem LKA (Landeskriminalamt) Hamburg die Festnahme des Betrügers besprochen. An einem Treffpunkt in der Nähe des Zugriffsortes findet sich zunächst unser Bielefelder Detektiv mit zwei Kollegen von der Kurtz Detektei Hamburg ein, um den Einsatz zu besprechen, und anschließend noch das Einsatzteam des LKA Hamburg – der Einsatzleiter und diverse Beamte in Zivilkleidung. Da die behördlichen Ermittler hinter den Aktivitäten der Zielperson organisierte Bandenkriminalität mit potentiell gewaltbereiten Tätern vermuten, besteht das Zugriffsteam aus mehr als zehn LKA-Beamten und zusätzlich einigen Schutzpolizisten. Unser Privatdetektiv aus Bielefeld soll allein den ersten Kontakt zur Zielperson aufbauen, während das Einsatzkommando die Situation absichert. Als Zugriffszeichen wird ein Anruf an den Einsatzleiter des LKA vereinbart.

Als unser vorgeblicher Kaufinteressent die Mitteilung erhält, dass alle LKA-Beamten in Position sind, fährt er in die Zielstraße ein. Der Sprinter steht bereits vor Ort, die Zielperson wolle laut telefonischer Rückfrage in wenigen Minuten da sein. In der Wartezeit schaut sich unser Detektiv aus Bielefeld interessiert den Sprinter an, da bis zu diesem Zeitpunkt nicht sichergestellt ist, ob er von anderen Mitgliedern der vermuteten Bande beobachtet wird. Schließlich erscheint Herr Bünde mit seinem fünfzehnjährigen Sohn und übergibt dem Ermittler sofort die Fahrzeugschlüssel, damit dieser den Transporter besehen könne. Der Fahrzeugschein liege im Handschuhfach und der Fahrzeugbrief im Kombi. Der Detektiv gibt sich fachkundig und untersucht das Fahrzeug mit laufendem Motor; schließlich willigt er in den Kauf für € 7.500, statt vormals € 8.600, ein. Herr Bünde akzeptiert den genannten Preis und gibt an, das Fahrzeug für den Imbissbetrieb noch ca. eine Woche zu benötigen, der Käufer könne aber eine Anzahlung leisten. Der Detektiv teilt mit, dass er € 500 als Anzahlung bei sich habe und den Restbetrag auf ein Konto überweisen könne. Leider führe Herr Bünde keinen Kaufvertrag bei sich, aber man könne ja alles in dem mitgeführten Block des Käufers festhalten. Der Bielefelder Privatdetektiv fordert Herrn Bünde auf, seine Kontonummer auf dem Block zu notieren, und bittet ihn um seinen Personalausweis. Hierbei handelt es sich um einen deutschen Personalausweis, der tatsächlich auf den von Herrn Bünde angegebenen Namen ausgestellt ist. Somit ergibt sich die Vermutung, dass beim Verkauf des Sprinters womöglich kein Trickbetrug angewandt werden soll, sondern dass es sich um einen legalen Privatverkauf handelt. Der Betrüger kritzelt auch eine provisorische Quittung auf den Block des Detektivs.


Blitzzugriff der Kriminalbeamten | Verhaftung des Täters


Da es jetzt zu der Übergabe der 500 €-Anzahlung kommen soll, täuscht unser Privatdetektiv aus Bielefeld einen Anruf an sein Büro vor, informiert dabei aber tatsächlich den Einsatzleiter des LKA Hamburg, dass nun der Zugriff erfolgen kann. Im Anschluss verwickelt der Ermittler Herrn Bünde noch kurz in ein Gespräch und hält ihn dabei zwischen der offenen Beifahrertür und dem Sitz auf. Kurz darauf schwärmen aus allen möglichen Ecken unauffällige Zivilfahnder auf die Zielperson zu und nehmen den Betrüger fest. Als die Gefahrensituation geklärt ist und Herr Bünde in Handschellen am Fahrzeug steht, kommen noch weitere Teammitglieder des LKA Hamburg hinzu, es handelt sich um Beamte aus dem Bereich Spuren- und Beweissicherung. Die Polizei sichert den Nahbereich der Zielstraße ab.

In der Nachbesprechung mit den Ermittlern der Kurtz Detektei Bielefeld und der Kurtz Detektei Hamburg teilen die Beamten mit, dass bei Herrn Bünde eine Tüte mit 5.000 € an Bargeld gefunden wurde. Der Sohn der Zielperson wird nach einer Befragung durch zwei Beamte zum Haus seiner Mutter begleitet. Ein Mannschaftswagen der Polizei verbleibt vor Ort, um den Abtransport der zu beschlagnahmenden Fahrzeuge zu überwachen.



Beschlagnahmung von Vermögenswerten


Im Nachgang der Ermittlungen wird unseren Wirtschaftsdetektiven mitgeteilt, wo die Bearbeitung der Strafsache erfolgt. Hier können die polnischen Auftraggeber der Kurtz Wirtschaftsdetektei Bielefeld und Ostwestfalen eine zivilrechtliche Anklage auf Rückgabe der gezahlten Summe in Höhe von € 136.000 zzgl. der angefallenen Kosten unserer Ermittlungen sowie der Ergreifung der Zielperson stellen. Einige Vermögensgüter können bereits unmittelbar nach der Festnahme Herrn Bündes beschlagnahmt werden.

Für die in diesem Fall äußerst fruchtbare und vorbildliche Kooperation mit den Behörden danken wir dem LKA Hamburg herzlich!


Nachtrag


Der Täter wurde im August 2016 zu drei Jahren Haft verurteilt. Eine Bewährung gibt es bei diesem Strafmaß grundsätzlich nicht.