Unbezahlte Ware in Dänemark verschwunden: Betrug, Hehlerei und Steuerhinterziehung – Karusselgeschäfte?


Waren in sechsstelliger Höhe unterschlagen


Die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, eine Vertriebsfirma aus der Nähe von Solingen, hatte Waren im Wert von annähernd 400.000 € an einen deutschen Geschäftsmann mit Wohnsitz in Hamburg geliefert. Dieser Herr führt/besitzt diverse Firmen, u.a. in Dänemark. Bis heute wartet unsere Auftraggeberin auf den Ausgleich der Kaufsumme. Da gemunkelt wird, dass die belieferte Firma kurz vor dem Konkurs stehe, sollen unsere Detektive für Dänemark* den Aufenthaltsort der nicht bezahlten Ware ermitteln. Wichtigster Ansatzpunkt ist dabei eine Firma, die sich in Padborg befindet, unmittelbar an der Grenze zu Flensburg.


Befragung bei der Zielfirma | Prüfung des Lagers


Nach einer Vorrecherche über Internet und Telefon, die einen LKW inkl. Anhänger in Verbindung mit der Abholung der verschwundenen Waren betrifft, macht sich unserer einsatzleitender Detektiv aus Kiel auf den Weg zur Zielfirma in Padborg, Dänemark, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Viel ist hier augenscheinlich nicht los, allerdings stehen sowohl der LKW als auch der Anhänger vor Ort. Ein Rottweiler bewacht das relativ verlassen wirkende Gelände. Unser Wirtschaftsdetektiv aus Kiel erkennt, dass hier im Sinne der Eigensicherung nicht allein agiert werden sollte, und beantragt deshalb bei unserer Klientin den Einsatz eines zweiten Ermittlers.

Am nächsten Morgen nimmt die Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein die Observation am Firmengelände in Padborg auf. Zu diesem Zeitpunkt ist der LKW nicht mehr vor Ort, sondern befindet sich vermutlich in der Abholung/Auslieferung von Gütern. Auf dem gesamten Gelände ist lediglich eine einzige männliche Person zu sehen. Unser Privatdetektiv aus Kiel, Experte für Ermittlungen im Zusammenhang mit der Logistikbranche, geht offensiv auf diese Person zu und beginnt eine Befragung. Der Mann gibt an, nichts mit den Geschäften der Firma zu tun zu haben, sondern nur als Fahrer zu agieren – eine wenig glaubhafte Versicherung angesichts der Tatsache, dass diese Person die einzige auf dem ganzen Firmengelände ist. Gemeinsam mit dieser Person betritt unser Wirtschaftsdetektiv für Dänemark das Lager, um es auf den Verbleib der Ware zu prüfen. Da sich selbige hier nicht auffinden lässt, teilt der Mitarbeiter mit, sie habe zwar ein paar Tage hier gelagert, sei dann aber zu einer von zwei möglichen anderen Firmen in Padborg gebracht worden. Welche der beiden es genau gewesen ist, wisse er nicht mehr mit Sicherheit.


Unverdächtig erscheinende angebliche Zielfirmen


Im Anschluss sucht unser Detektiv in Dänemark die beiden genannten Firmen auf, zu denen die Ware angeblich verbracht wurde. Bei der ersten Firma teilt ihm der dortige Mitarbeiter mit, dass er keine Kenntnis von der Ware habe und dass man hier angesichts der geringen Größe des örtlichen Zwischenlagers auch keine solchen Waren einlagern würde, zudem handele die Firma eigentlich nicht mit dieser Art von Waren.

Firma Nr. 2, eine Supermarktkette, befindet sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch hier habe man niemals etwas von den verschwundenen Waren gehört, im benachbarten Harrislee solle der Detektiv aus Schleswig-Holstein aber einmal die Filiale der Firma aufsuchen und dort prüfen, ob die verschwundenen Waren überhaupt zum Sortiment gehören. Diese Prüfung verläuft negativ: Weder stehen die Produkte im Regal, noch kann der Filialleiter im Computer anhand der EAN eine Bestellung in der Vergangenheit finden.

Ein späterer weiterer Besuch an den Lagern der Firmen ergibt die glaubhaft erscheinende Versicherung, dass hier ohne Lieferscheine und Frachtpapiere keine Waren umgeschlagen werden. Zuvor hatte der angebliche Transportfahrer der ursprünglich verdächtigen Firma behauptet, nie Papiere zu erhalten, wenn er diese beiden Firmen beliefere.


Informant verlangt Provisionszahlung


Aufgrund der erkenntnislosen Besuche bei den beiden Firmen fährt der Ermittler der Kurtz Detektei Schleswig-Holstein zurück zur ursprünglichen Zielfirma. Der Tippgeber vom Morgen, der angeblich nichts mit den Geschäften der Firma zu tun hat, sitzt im Büro am Schreibtisch. Erneut auf den Fall angesprochen behauptet er, es gebe zu diesem Vorgang überhaupt keine Papiere oder wenn, dann seien diese bei den Gesellschaftern in Kopenhagen. Unser Detektiv aus Kiel erhöht nun den Nachdruck seiner Befragung etwas – und der Befragte lenkt ein. Womöglich könne er bei der Wiederbeschaffung und Beschlagnahmung der Ware behilflich sein. „Womöglich“ ist hierbei synonym zu verstehen mit einer entsprechenden pekuniären Belohnung für diese „Hilfe“, die Forderung beläuft sich auf 15.000 €.

Nach Rücksprache mit unserer Klientin aus der Nähe von Solingen führt der Wirtschaftsdetektiv der Kurtz Detektei Kiel am nächsten Tag Verhandlungen mit dem Informanten durch und handelt dessen Bezahlung dabei auf 9.000 € herunter. Die Ware befinde sich in Odense, Dänemark, nahe einer Zollausfuhrstelle nach Deutschland. Hierzu muss gesagt werden, dass die Beschaffenheit der Ware den dänischen Staat zur Erhebung einer sogenannten Luxussteuerberechtigt. Bei der Einfuhr nach Deutschland wird diese Luxussteuer erstattet. Der Informant versichert unserem Ermittler, ihn ca. 4-5 Stunden, bevor die Ware nach Deutschland verbracht wird, anzurufen, damit eine Beschlagnahmung durch die Ordnungsbehörden stattfinden kann.


Mann rennt mit Geldkoffer davon; Unterschlagung, Detektiv Schleswig-Holstein
Für seine Hilfe forderte der Informant der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein eine ansehnliche Summe.

Behördenfiasko in Deutschland


Um die behördliche Sicherstellung der unterschlagenen Waren zu gewährleisten, begibt sich unser Ermittler der Kurtz Detektei Kiel zur Polizeistation nach Harrislee. Diese allerdings ist gegenwärtig geschlossen und verweist auf die Bundespolizei in Flensburg. Bei der Bundespolizei fühlt man sich nicht zuständig und schickt den Detektiv zur Kripo Flensburg. Ein Polizeihauptkommissar der Kripo Flensburg teilt mit, dass die Zuständigkeit bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf liege, da der Fall dort zur Anzeige gebracht wurde. Von dort aus müsse man mit Hilfe des Aktenzeichens Amtshilfe in Flensburg beantragen, damit die Beamten vor Ort tätig werden. Unserer Klientin allerdings steht gar kein Aktenzeichen zur Verfügung. Aus diesen bürokratischen Gründen wird der Geschädigten vom deutschen Staat nicht geholfen, als der Informant unserem Detektiv aus Kiel am nächsten Morgen um 07:28 Mitteilung über die bevorstehende Ausfuhr der Waren nach Deutschland macht. Um 09:30 weiß der Ermittler, dass die Fracht wieder in Deutschland ist und nun unbekannte Wege geht – die Behörden sind untätig geblieben.

Auf dem Rückweg von Dänemark macht unser Wirtschaftsdetektiv noch einen Abstecher nach Hamburg zur Wohnadresse des Geschäftsführers, der den Betrag für die Ware schuldig ist und gegen den eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vorliegt. Das Anwesen des Täters liegt direkt an der Elbchaussee: eine zweistöckige Nobelvilla mit einem Cabrio und einem Land Rover der Ehefrau vor der Einfahrt. Wie viele weitere Fahrzeuge des Hausherrn noch auf dem Grundstück parken, lässt sich nur mutmaßen. Ganz offensichtlich wohnen hier nur die Ärmsten der Armen; Menschen, die es verdient haben, dass die Behörden mal Fünfe gerade sein lassen bei Betrugshandlungen im mittleren sechsstelligen Bereich. Dass Menschen in Not, die widerrechtlich geschädigt wurden, in Deutschland von behördlicher Seite keine Hilfe zu erwarten haben, ist eine Erfahrung, die wir während unserer Arbeit als Privatdetektive leider sehr häufig machen. Da gibt es Personen, die von Polizisten verprügelt und misshandelt wurden und dann eine Strafanzeige wegen Verleumdung erhalten, weil sie diese Polizisten wegen Amtsmissbrauchs und Körperverletzung angezeigt haben. Bei anderen Gelegenheiten verschwinden sichergestellte Beweise aus dem Polizeigebäude und keiner weiß, wer sie wohin verlegt hat, oder Strafanträge werden gar nicht erst bearbeitet, weil selbst ein Staatsanwalt behauptet, dass der Verkauf eines Autos, dessen Eigentümer man nicht ist, keine Unterschlagung sei – ein Freudenfest für alle Autodiebe und solche, die es gerne werden möchten bzw. einfach nach einer leichten Verdienstmöglichkeit suchen. Und wenn jetzt ein Scherzbold von den Behörden meint, bezüglich der oben genannten Vorwürfe eine Strafanzeige wegen Verleumdung stellen zu müssen, mag er das gerne tun, denn jede dieser Verfehlungen lässt sich von uns schriftlich belegen.


Auch keine Dokumentation im Zwischenlager Hamburg


Den Schock, dass ein eigentlicher Ermittlungserfolg dank der Untätigkeit der Behörden dennoch zu keinem positiven Ergebnis für den Auftraggeber unserer Detektei für Dänemark* geführt hat, müssen Klient und Detektive erst einmal verdauen. Deshalb erfolgt die Weiterermittlung nach Anweisung der Firma aus der Nähe von Solingen erst zwölf Tage später. Ob die Waren nach einer so langen Spanne noch auffindbar und überhaupt noch am Stück sein würden, ist zu diesem Zeitpunkt höchst fraglich.

Die erste Maßnahme nach Wiederaufnahme der Ermittlungen besteht in der Befragung eines Mitarbeiters der Firma, bei der die Waren in Hamburg vor der Abholung nach Padborg zwischengelagert worden waren. Der Mitarbeiter verstrickt sich gegenüber den Wirtschaftsdetektiven aus Kiel in Widersprüche und gibt außerdem an, für die Abholung der Ware existieren keine Lieferscheine, Frachtpapiere und auch kein CMR. Dies begründet er damit, dass so viele ausländische Transporteuere vorführen, denen man schon kaum die Verladung richtig erklären könne, geschweige denn, was Frachtpapiere sind. Selbstverständlich sind derartige undokumentierte Vorgänge widerrechtlich.


Verdächtige Belieferungswege zwischen den Zielfirmen


Unsere Detektive aus Kiel begeben sich erneut nach Padborg, um dort den Informanten hinsichtlich etwaiger neuer Erkenntnisse zu befragen. Auf dem Weg dorthin kommt ihnen der LKW der Zielfirma entgegen und die Ermittler beschließen, diesem zu folgen. Der Fahrtweg wirkt unkoordiniert und muss wohl als Absicherungsmanöver zu verstehen sein, denn das Ziel der Fahrt sind die Lager der beiden anderen zuvor aufgesuchten Firmen in Padborg, jedoch fährt der LKW nicht direkt dorthin, sondern dreht eine vollständige Runde in einem Kreisverkehr (vermutlich um etwaige Verfolger zu enttarnen), nutzt dann kurz die Autobahn, biegt in ein Gewerbegebiet ein und fährt anschließend zurück nach Padborg zu den genannten Firmen – das alles ohne Zwischenstopp für eine etwaige Be- oder Entladung an einem anderen Ort. Am Zielort identifizieren die beiden Wirtschaftsdetektive aus Kiel den Fahrer als den Informanten. Er lädt ca. 15 Paletten in den LKW.


Hilfszusage der dänischen Behörden


An den Folgetagen observieren die Ermittler das Gelände der Firma des Informanten in Padborg. Währenddessen werden Kontakte zu den dänischen Behörden hergestellt, da sich die angedachte Kooperation mit den deutschen Behörden bekanntlich als Schuss in den Ofen erwiesen hatte. Schnell kommt ein Termin bei einer dänischen Zollbeamtin zustande, die sich im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen äußerst interessiert am vorliegenden Fall zeigt. Hier ist alles in einem Haus: Grenzpolizei, Steuerbehörde und Zoll – die Dienstwege sind entsprechend kurz. Die Steuerfahndung und der Zoll sagen bereits nach kurzem Informationsaustausch ihre volle Unterstützung zu, da unsere Detektive hier offenbar auf bereits seit längerem untersuchte Karussellgeschäfte gestoßen sind. Der Ordnung halber leitet die Kurtz Detektei Kiel die Kontaktdaten der dänischen Ermittler an die Kriminalpolizei in Mettmann, Nordrhein-Westfalen, weiter.

Die weiteren Observationen ergeben einige weitere Anhaltspunkte hinsichtlich des Verdachts der Steuerhinterziehung/des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit der Luxussteuer. U.a. werden Ladungen von Lagern in Padborg nach Flensburg verbracht – beide Orte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, allerdings auf unterschiedlichen Seiten der Grenze. Welchen logistischen Sinn sollte eine solche Umlagerung verfolgen? Durch die Beobachtungen rücken die beiden vom Informanten genannten Firmen wieder in den Vordergrund. Da Firma Nr. 1 auch ein Lager in Flensburg betreibt, sucht der leitende Ermittler selbiges auf und befragt den dortigen Lagermeister bezüglich der verschwundenen Waren. Siehe da: Der Lagermeister kennt die Ware und gibt an, dass diese im firmeneigenen Lager in Padborg gewesen sei, also dort, wo das Lager laut Mitarbeiter eigentlich zu klein sei und wo man auch gar nicht mit dieser Warenart handele. Einer der beiden lügt also: Entweder der Mitarbeiter des Lagers Padborg oder der des Lagers Flensburg, bei jenem aus Padborg wäre das Motiv klar.


Ende offen: Ermittlungen der dänischen Behörden


Bei einer erneuten Besprechung mit der dänischen Steuerfahndung wird unseren Detektiven aus Schleswig-Holstein mitgeteilt, was sie schon seit dem ersten Einsatztag ahnten: Mehrere der Personen an den Lagern sind bekanntermaßen gewaltbereit. Da die weiteren Observationen keine größeren Erkenntnisse mehr erbringen, beschließt die Klientin der Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein, die privaten Ermittlungen vorerst einzustellen und auf den Zugriff durch die dänischen Behörden zu hoffen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Kiel und Schleswig-Holstein

Hopfenstraße 1d

D-24114 Kiel

Tel.: +49 (0)431 3057 0053

Mail: kontakt@kurtz-detektei-kiel.de

Web: http://www.kurtz-detektei-kiel.de

http://www.kurtz-detektei-kiel.de/2016/04/14/unbezahlte-ware-in-dänemark-verschwunden-betrug-hehlerei-und-steuerhinterziehung-karusselgeschäfte/

http://www.kurtz-detektei-kiel.de/detektei-dänemark-detektiv-dänemark/

http://www.kurtz-detektei-kiel.de/wirtschaftsdetektei-kiel/warenunterschlagung/

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Düsseldorfer für Urkundenfälschung in Australien missbraucht

Ein Fall von internationalem strafrechtlichem Ausmaß, in dem die Detektive der Kurtz Detektei Düsseldorf bereits im Frühjahr 2014 ermittelt hatten, ist nun durch eine gerichtliche Verurteilung abgeschlossen worden, wie uns der australische Kollege unserer Düsseldorfer Privatermittler kürzlich mitteilte.

Ausgangspunkt ist im Frühjahr 2014 eine Anfrage eines Detektivs aus Australien, der dort gemeinsam mit den Behörden (ein in Deutschland leider kaum denkbares Szenario) Verdachtsmomenten auf Urkundenfälschung und Geldwäsche nachgeht und dessen Ermittlungsergebnisse nach Deutschland führen. Man habe in Australien eine Reihe von Firmen ausgemacht, die alle auf den Namen zweier Düsseldorfer Bürger angemeldet sind und mit erheblichen Schulden sowie Betrugsvorwürfen zu kämpfen hätten. Unter anderem gehe es um massive Steuerhinterziehung. Über eine Querverbindung hatte der australische Kollege und Auftraggeber unserer Düsseldorfer Wirtschaftsdetektive allerdings festgestellt, dass bei jeder einzelnen dieser Firmenanmeldungen ein bestimmter australischer Staatsbürger involviert gewesen war. Da die beiden Firmeninhaber aus Düsseldorf zwar zwei Jahre in Australien gelebt, im Anmeldungszeitraum der Firmen aber gar kein australisches Visum besessen hatten, kommen unserem Ermittler-Kollegen aus Down Under Zweifel, ob die Anmeldung mit rechten Dingen zugegangen ist. Folglich beauftragt er die Privatdetektive der Kurtz Detektei Düsseldorf damit, die beiden Firmeninhaber ausfindig zu machen und mit der rechtlichen Problematik zu konfrontieren, wegen der aktuell in Australien gegen sie ermittelt wird.


Money Laundering - Euros Kurtz Detektei Düsseldorf, Copyright Images Money


Die Zielpersonen, eine weiblich und eine männlich, unserer Düsseldorfer Wirtschaftsermittler sind lediglich mit Vor- und Zunamen sowie im Falle der weiblichen Zielperson mit Geburtsdatum bekannt. Außerdem seien sie 1998 für 2 Jahre von Düsseldorf nach Australien gezogen. Wohin es sie danach verschlagen hat, ist zunächst unbekannt. Anhand des Namens und des Geburtsdatums der weiblichen Zielperson starten unsere Ermittler aus Düsseldorf eine Datenbankrecherche und erhalten die aktuelle Meldeadresse, die sich glücklicherweise nicht im Ausland, sondern in Bremen befindet. Da beide Zielpersonen denselben Nachnamen tragen, schließen die Detektive der Kurtz Wirtschaftsdetektei Düsseldorf eine erweiterte Melderegisterauskunft an und bringen in Erfahrung, dass es sich bei der männlichen Zielperson um den Sohn der weiblichen ZP handelt. Außerdem wird das Geburtsdatum dieses Sohnes bekannt: Es liegt im Dezember des Jahres 1996. Somit ist die Zielperson zum Ermittlungszeitpunkt noch nicht volljährig, zum Zeitpunkt der Firmengründungen (2008 & 2009) war sie nicht einmal geschäftsfähig. Folglich ist auszuschließen, dass diese Zielperson unserer Düsseldorfer Privatermittler die untersuchten Firmen auf legalem Wege gegründet haben könnte. Die weibliche Zielperson ist Englisch-Lehrerin an einer Realschule und weist keine finanziellen oder strafrechtlichen Auffälligkeiten auf.

Unsere Detektive aus Düsseldorf übermitteln die bisherigen Ergebnisse an den australischen Auftraggeber. Jener bestätigt, dass sich unsere Erkenntnisse mit seinen Vermutungen decken. Er habe die Kurtz Detektei Düsseldorf nicht vollständig aufklären wollen, um eine Tendenzgebung bei den Ermittlungen auszuschließen, aber er habe bereits zuvor vermutet, dass die beiden Düsseldorfer bzw. nun Bremer Personen die fraglichen Firmen nicht gegründet haben dürften. Folglich instruiert der Kollege unsere Düsseldorfer Ermittler nun, bei den Zielpersonen vorstellig zu werden, sie über die Sachlage zu informieren und sie zu befragen, ob sie etwas über den Fall auszusagen hätten.

Demgemäß kontaktieren die Detektive der Kurtz Detektei Düsseldorf die Kollegen aus Bremen und bitten sie, einmal in den frühen Abendstunden bei der ermittelten Adresse der Zielpersonen vorbeizufahren und sie über die Ermittlungen aufzuklären, um etwaige Verstrickungen zu ermitteln. Unser australischer Auftraggeber instruiert die Ermittler dabei, von Beginn an mit offenen Karten zu spielen und den Zielpersonen ruhig mitzuteilen, dass kein dringender Tatverdacht gegen sie besteht, sondern dass sie vielmehr als Opfer vermutet werden. Als die Detektive der Kurtz Detektei Bremen an der Adresse der Zielperson vorstellig werden, zeigt sich die Dame naturgemäß überrascht, lässt die Ermittler aber nach kurzem Gespräch ins Haus und bietet ihnen Kaffee an. Über die Fallschilderung ist sie schockiert, insbesondere darüber, dass ihr damals 12jähriger Sohn, der zum Befragungszeitpunkt bei seinem Vater in Duisburg weilt, als Gesellschaftsgründer eingesetzt worden ist. Sie habe zwar 2 Jahre in Australien gelebt und gearbeitet, aber an eine oder gar mehrere Firmengründungen sei nie zu denken gewesen, zumal sie immer nach Deutschland habe zurückkehren wollen. Die Zielperson unseres australischen Auftraggebers und Detektiv-Kollegen kenne sie allerdings. Mit ihm habe sie bei ihrem Australien-Aufenthalt eine kurze Affäre gehabt, die Sache sei allerdings an seiner Unehrlichkeit gescheitert und ihren Sohn habe er sowieso nie zu Gesicht bekommen. Die Detektive der Kurtz Detektei Bremen protokollieren sämtliche Aussagen und bitten die Dame zum Abschluss, das Gesprächsprotokoll zu unterschreiben. Das allerdings lehnt sie ab. Sie wolle sich lieber persönlich mit unserem Auftraggeber und den australischen Behörden in Verbindung zu setzen, außerdem einen Anwalt hinzuziehen. Dennoch dankt sie unseren Bremer Ermittlern für die Überbringung der freilich unangenehmen Informationen.


Signature Kurtz Detektei Düsseldorf, Copyright  Sebastien Wiertz


Die Bremer Kollegen leiten das Gesprächsprotokoll an die Ermittler der Kurtz Privatdetektei Düsseldorf weiter, die wiederum den Kontakt zwischen dem australischen Detektiv und der Zielperson herstellen. Der Job ist für unsere Düsseldorfer Wirtschaftsdetektive an dieser Stelle getan.

Ende 2014 schließlich erhalten wir ein Update unseres Kollegen aus Australien: Unsere Zielperson sei persönlich aus Bremen nach Australien eingeflogen, um vor Gericht auszusagen. Dem Täter wurden Betrug, Unterschrifts- und Urkundenfälschungen in 6 Fällen sowie Insolvenzverschleppungen in 2 Fällen nachgewiesen. Er wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.


Kurtz Detektei Düsseldorf

Bilker Allee 217

40215 Düsseldorf

Tel.: 0800 8033967 (kostenfrei)

Mobil: 0163 8033967

Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

Web: http://ww.kurtz-detektei-duesseldorf.de