Kindesentziehung: Kindesrückführung durch die Kurtz Detektei Bremen


Sechsjährige Ella von eigener Mutter entführt – Eltern sind die häufigsten Täter bei Kindesentziehung


Der Gedanke dürfte für die meisten Eltern kaum erträglich sein: Die Entführung oder widerrechtliche Entziehung des eigenen Kindes durch einen Fremden, den anderen Elternteil oder nahestehende Verwandte. Von jetzt auf gleich weiß man nicht mehr, wo sich der Schützling aufhält und ob es ihm oder ihr dort gutgeht. Oft sind Sorgerechtsstreitigkeiten das Problem, häufig spielt dabei die Angst vor einem Verlust der Bindung zum Kind wegen geringer Besuchszeiten oder vor einer vermeintlichen Bedrohung durch den anderen Elternteil und/oder dessen neuen Partner hinein. Auch im Fall der seit Mai 2017 vermissten Ella Z. aus dem sächsischen Großenhain wollte die Mutter das dem Vater zugesprochene alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht akzeptieren, fuhr ohne weitere Absprachen mit dem sechsjährigen Mädchen in Urlaub und wurde seitdem nicht mehr gesehen (weitere Informationen hier). Die Polizei ist auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen und nimmt Hinweise über die Rufnummer 0351 483 22 33 entgegen. Fälle wie diese ereignen sich in Deutschland leider Jahr für Jahr, zu viele werden nie aufgeklärt.

Betroffene Elternteile suchen verständlicherweise nach jedem Strohhalm, um ihre Kinder wohlbehalten wieder in die Arme schließen zu können. Und so verwundert es nicht, dass die Ermittler der Kurtz Detektei Bremen in der Vergangenheit einige Erfahrungen mit diesem Thema sammeln konnten. Wenn die betroffenen Familien Zweifel am Erfolg der laufenden polizeilichen Ermittlungen haben, weitere Spuren verfolgen lassen und sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen wollen, ist es naheliegend, sich an erfahrene Detektive zu wenden. Da die Detektei Kurtz flächendeckend vernetzt ist, können wir jederzeit kurzfristig tätig werden – auch im Ausland, auch für Sie und Ihr Kind: 0421 3679 9066.


Rechtliche Lage bei Kindesentzug | Kindesentführung


Die strafrechtliche Klassifizierung einer Entziehung oder Vorenthaltung eines Kindes gegenüber den Eltern, einem Elternteil oder einem Vorgesetzten/Pfleger findet sich in § 235 Strafgesetzbuch (StGB) „Entziehung Minderjähriger“. Eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren erhält, wer „mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List“ eine minderjährige Person ihrer Familie vorenthält (Abs. 1). Gleiches gilt, wenn eine solche Vorenthaltung erfolgt, ohne dass der Täter Angehöriger wäre, oder wenn das Kind ins Ausland verbracht wird (Abs. 2). Letzteres passiert besonders häufig, wenn die Eltern unterschiedliche Nationalitäten haben und ein Elternteil eigenmächtig entscheidet, das Kind in das eigene Heimatland zu bringen oder es nach einem Urlaub dort zu behalten. Bereits der Versuch ist strafbar (Abs. 3).

Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren erhält, wer das Kind gegen ein Entgelt und somit zur eigenen Bereicherung seinen Eltern entzieht, wer das Kind in große oder tödliche Gefahr bringt oder wer schwere physische und psychische Schäden verursacht (Abs. 4). Das Strafmaß bei einer Kindesentziehung mit Todesfolge ist nach oben nicht begrenzt, die Mindeststrafe beträgt drei Jahre Freiheitsentzug (Abs. 5).


Kindentführung; Detektei Bremen, Detektiv Bremen, Privatdetektiv Bremen, Detektei Oldenburg

Kindesentführung – für Familien ein unbeschreiblicher Horror


Die Entführung des eigenen Kindes verursacht natürlich größte Sorgen um das Wohlergehen des Schützlings; kaum etwas anderes versetzt die Familie in solche Verzweiflung wie die Unkenntnis über den Aufenthaltsort und die Gesundheit des geliebten Kindes. Gerade deshalb gehen unsere Privatdetektive aus Bremen solche Fälle mit besonderem Taktgefühl an, um der Familie in dieser schweren Zeit nicht nur professionell, sondern auch zwischenmenschlich eine Stütze und Hilfe zu sein. Dies bedeutet unter anderem, dass wir versuchen, die Ermittlungen so schnell und unkompliziert wie möglich aufzunehmen und die Familien nicht mit langen bürokratischen Abläufen auszubremsen. Im Gegensatz zur Polizei müssen wir nicht erst langwierige amtsinterne Genehmigungen beantragen, um beispielsweise Sondereinheiten wie Mantrailer-Hunde einzusetzen, sondern können eintreffende Informationen direkt weiterverarbeiten und unsere Experten auf den verschiedenen Gebieten der Personensuche kurzfristig zum Zielort entsenden. Durch Kontakte zu Gesprächspsychotherapeuten kann außerdem auf Wunsch eine seelsorgerische Betreuung hergestellt werden.

Bei Kindesentführung ist es grundsätzlich unabdingbar, schnell zu handeln, weil jede Spur mit der Zeit erkalten kann. Unsere Bremer Detektive verfolgen jeden Verdacht und Hinweis aus dem Umfeld und von außerhalb, um die Suche voranzubringen und das Kind schnellstmöglich und unbeschadet zu seiner Familie zurückzubringen. Denkverbote sind dabei ausgeschlossen und häufig sorgt gerade der neutrale Blick von außen für das Erkennen entscheidender Zusammenhänge – gerade wenn es sich um das Auge eines erfahrenen Privatermittlers handelt.


Sonderfall: Kindesverbringung ins Ausland – auch hier werden unsere Detektive aus Bremen aktiv


Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach Kindern, die ins Ausland verbracht wurden. Wie erwähnt geschieht dies oftmals in binationalen Familien, bei denen nach der Trennung ein Elternteil gegen den Willen des anderen das Kind dauerhaft in das eigene Heimatland mitnimmt. Während die Suche nach Kindern in Deutschland bereits eine zeitaufwändige und schwierige Aufgabe darstellt, bei der mit Fingerspitzengefühl vorgegangen werden muss, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad bei fremden Ländern zuweilen erheblich. Denn nicht nur die geographische Distanz erschwert die Suche, auch laschere Meldepflichten, mangelhafte behördliche Kooperationen mit den deutschen Ermittlungsorganen, die Sprache und die häufig zu beobachtende Skepsis gegenüber Fremden bei der Herausgabe von Informationen zählen zu den vielen hemmenden Faktoren.

Durch das engmaschige Kontaktnetzwerk der Kurtz Privatdetektei Bremen können wir uns nicht nur einen schnellen anwaltlichen Überblick zur jeweiligen Rechtslage geben lassen, zum Beispiel zu den internationalen Auslieferungsvereinbarungen und zur nationalen Sorgerechtssituation, sondern auch kurzfristig qualifizierte und ortskundige Fachermittler einsetzen. Das betrifft Suchaufträge innerhalb der EU, beispielsweise in Frankreich oder auch in osteuropäischen Mitgliedsstaaten wie Rumänien, genauso wie Aufträge in AfrikaAmerikaAsien undAustralien.


Beauftragung der Kurtz Privatdetektei Bremen


Ist in Ihrer Familie ein Kind durch einen Verwandten, einen Unbekannten oder einen bekannten Dritten entführt worden und Sie wissen weder, wo sich das Kind befindet, noch ob es ihm gut geht? Haben Sie das Gefühl, dass der Polizei durch zusätzliche Ermittlungen unabhängiger Fachkräfte womöglich entscheidend geholfen werden könnte? Möchten Sie keine Chance ungenutzt lassen, um den Aufenthaltsort Ihres Kinds/Enkelkinds/Pflegekinds ausfindig zu machen und es unbeschadet und gesund zurückzuführen, dann setzen Sie sich mit unserer renommierten Bremer Detektei in Verbindung: per Email an kontakt@kurtz-detektei-bremen.de oder unter der Rufnummer 0421 3679 9066.


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Detektiv Patrick Kurtz im Interview mit der Rheinischen Post: „Sherlock Holmes von der Erkrather Straße“


Anfang Dezember 2017 erschien in der Rheinischen Post ein Artikel von Peter Witt über die Arbeit der Detektei Kurtz und die Person unseres Chef-Detektivs Patrick Kurtz. Nachfolgend finden Sie eine Abschrift dieses Artikels mit zusätzlichen themenrelevanten Verlinkungen und Zwischenüberschriften:


„Sherlock Holmes von der Erkrather Straße“


Als Kind verschlang Patrick Kurtz die Bücher über den britischen Detektiv. Heute arbeitet er mit Leidenschaft in seinem Beruf – muss aber auch viel Geduld und Konzentrationsfähigkeit aufbringen. Von Peter Michael Witt


Von der Literatur zur Wirklichkeit


Nicht wenige Jugendliche geraten auf den Spuren des mysteriösen Hunds von Baskerville ins Fantasieren und träumen von einem großartigen, romantischen Berufsziel: Detektiv sein wie der Mann mit der karierten Mütze, der Pfeife, der goldenen Lupe – kurz, ein spannendes Leben wie Sherlock Holmes führen. Auch ein kleiner Junge namens Patrick Kurtz im thüringischen Schleiz verschlang die Krimis von Arthur Conan Doyle. Der Unterschied zu anderen Jungs: Wenn diese größer werden, dann wählen sie lieber doch einen bürgerlichen Beruf. Kurtz hingegen erfüllte sich den Jugendtraum und wurde Privatdetektiv. Der passionierte Pfeifenraucher baute innerhalb kurzer Zeit ein großes Detektei-Netzwerk auf, mit sieben Festangestellten und knapp 50 freien Mitarbeitern, insgesamt 28 Betriebsstätten – eine davon in Düsseldorf, die Detektei Kurtz in Flingern.

Kurtz hat daher einen ganz guten Überblick über die Arbeit als Detektiv in Deutschland. Gewisse Unterschiede zwischen den Städten gibt es sicherlich, aber nichts Überraschendes. „Klar, in Berlin ermittelt man meistens zwischen riesigen Wohnbunkern, in Düsseldorf häufiger in Villenvierteln“, sagt Kurtz. „In Städten wie Frankfurt und Hamburgführt die Arbeit gelegentlich ins Rotlicht- und Drogenmilieu, da kreuzen dann auch mal schwere Jungs wie die Hells Angels den Weg.“ Im Vergleich dazu sei Düsseldorf ziemlich unauffällig. Kurtz: „Meistens geht es hier um mutmaßliche Untreuestrittige Unterhaltssachen, ums Sorgerecht.“


Silhouette of detective investigate is following footprints


(Ausbildungs-)Anforderungen an Detektive in Deutschland


Prinzipiell darf jeder Detektiv sein, die Bezeichnung ist nicht geschützt. Aber aus Kurtz‘ Sicht ist eine solide Ausbildung als Grundlage guter Detektivarbeit unabdingbar, seine Ausbildung erhielt er bei der Sicherheitsakademie in Berlin. Juristische Kenntnisse seien wichtig, schließlich müsse man gerichtsverwertbare Beweise beschaffen. Natürlich ist nicht jeder zum Marlowe oder Holmes geboren. Man sollte körperlich fit sein, Verfolgungsjagden sind doch recht fordernd, ein „Toughguy“ zu sein ist von Vorteil und Intelligenz kann auch nicht schaden. Immerhin geht es nicht selten um ziemlich unklare Tatsachenkomplexe, die eine gute Kombinationsgabe erforderlich machen.

Der Detektivarbeit sind in der realen Welt im Gegensatz zur fiktiven Krimiwirklichkeit aber enge Grenzen gesetzt. So darf ein Privatdetektiv nicht in die Privatsphäre der observierten Person eindringen. Verboten ist es, in Wohnungen hinein zu fotografieren oder sich gar Zutritt zu verschaffen, auch der Einsatz von Richtmikrofonen ist tabu. Vor allem muss der Detektiv recherchieren und observieren, Vermisste aufspüren oder Menschen beobachten, die Unrechtes getan haben könnten. Dabei ist Kurtz auch schon aufgeflogen. „Nicht oft, aber auf dem Land kann sowas passieren, vor allem durch Nachbarn. Und dann kann es auch mal ungemütlich werden.“ Das hört sich nicht schön, aber aufregend an. Kann aber auch nervtötend langweilig und frustrierend sein. Zehn Stunden lang unentwegt eine Tür anzustarren, die sich nicht öffnet, da müsse man überdurchschnittlich viel Geduld und Konzentrationsfähigkeit aufbringen. Spannend wird’s, wenn es zu Verfolgungsjagden kommt. Und zu den besonderen Glücksgefühlen eines Detektivs gehört ein Erlebnis, das Kurtz den „Dominoeffekt“ nennt. Der tritt wohl recht häufig bei Recherchen auf: Hat man erst das entscheidende Puzzleteilchen gefunden, dann lösen sich viele weitere Fragen oft von alleine.

Mitgefühl für eine observierte Person versucht, Kurtz auszublenden. Allerdings erinnert er sich an einen Fall, bei dem er von einem eifersüchtigen Mann beauftragt wurde, dessen Freundin zu beobachten. „Ich habe den Auftrag nach einem Monat von selbst beendet“, sagt Kurtz. „Sie ging wirklich jeden Tag nach der Arbeit direkt nach Hause. Sie tat mir leid, sie steckte offensichtlich in einer Beziehung fest, in der extrem wenig Vertrauen herrschte. Ihr Freund konnte noch nicht einmal nach 20 Tagen strenger Observation, in denen rein gar nichts rauskam, Vertrauen fassen.“


Detektivarbeit damals und heute


Zurück zu Holmes: Vieles hat sich verändert in den letzten Jahren, vor allem die Technik. Arthur Conan Doyle zeigte in seinen Romanen einige Ermittlungsmethoden, die erst Jahrzehnte später von der Polizei aufgegriffen wurden – das Fingerabdruckverfahren zum Beispiel. Und auch heute sei die Tarnung genauso wichtig für den Detektiv wie früher. Kurtz schmunzelt: „Wir machen das nicht so aufwendig maskenbildnerisch wie Holmes, aber mit wenigen Mitteln das Äußere ändern, das tun wir schon.“ Und die Digitalisierung hat neue Hilfsmittel wie Smartphones gebracht. „Zugegeben“, sagt Kurtz, „das Detektivleben ist ungleich weniger spektakulär als in den Romanen. In denen ist es immer spannend, Morde im Minutentakt, von einem großen Fall zum nächsten. Und sicherlich, es gibt auch bei mir kuriose und aufsehenerregende Fälle, doch die sind leider nicht der Alltag.“ Trotzdem – einen anderen Beruf kann sich Patrick Kurtz nicht wirklich vorstellen.


Quelle: Rheinische Post

 

Verfasser: Peter Witt

 

Kurtz Detektei Düsseldorf

Erkrather Straße 401

40231 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

Web: https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de

https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de/2017/12/04/detektiv-patrick-kurtz-im-interview-mit-der-rheinischen-post-sherlock-holmes-von-der-erkrather-straße/

Einlassungsbetrug | Eingehungsbetrug


Betrüger versprechen Leistungen oder Zahlungen ohne die Absicht, diese je zu erbringen


Unter den mannigfaltigen Betrugsformen, die angewendet werden, um anderen zu schaden und sich selbst zu bereichern, ist der Einlassungs- oder Eingehungsbetrug eine der populärsten. Dafür gibt es zwei sehr einfache Gründe:

  1. Einlassungsbetrug lässt sich ohne großen Aufwand begehen.
  2. Die Strafverfolgung wird durch das häufige Fehlen objektiver Beweise erheblich erschwert.

Voraussetzung für die Klassifizierung einer Tat als Betrug ist stets eine bewusste Schädigungsabsicht. Beim Einlassungsbetrug kommt eine Partei den Verpflichtungen aus einem Vertragsverhältnis vorsätzlich nicht nach, d.h. dass sie entweder nicht in der Lage oder nicht willens ist, diese Verpflichtung zu erfüllen.


Weitere Definition und Beispiele für „Eingehungsbetrug“ | Schwierige juristische Beurteilung


Ein typisches Beispiel wäre der Abschluss eines Fahrzeugleasingvertrages, bei dem der Leasingnehmer das Kfz in Empfang nimmt, anschließend ohne Verschulden des Leasinggebers aber seine Raten nicht bezahlt, obwohl er entweder dazu in der Lage wäre oder von vornherein nicht die notwendigen Mittel gehabt hätte. Einer solchen Person nun nachzuweisen, dass sie nicht etwa nur eine Verbindlichkeit nicht erfüllt, sondern dies vorsätzlich und betrügerisch getan habe, ist im Nachhinein meist schwierig. Schließlich kann man den Leuten nur vor den Kopf gucken, wie man so sagt.

Entsprechend befassen sich auch viele Staatsanwälte und Richter ungern mit diesem Thema, schließlich müssen sie eine subjektive Beurteilung der Absichten des Täters vornehmen – und dabei kann man sich eben leicht die Finger verbrennen. Lieber verweist man dann auf einen angeblich rein zivilrechtlichen Charakter der Angelegenheit. Man ist vielerorts der Meinung, dass ohne ein Geständnis des Schuldners eine Täuschungsabsicht und somit der Betrug nicht nachgewiesen werden kann. Aus Erfahrung wissen unsere Dortmunder Wirtschaftsdetektive, dass man es sich mit dieser Denkweise zu leicht macht, denn hinreichende Beweise sind oft vorhanden und Hartnäckigkeit auf dem Rechtsweg lohnt sich.

Hatte zum Beispiel der Schreiner wirklich die Absicht, den bereits angezahlten Sekretär anzufertigen, oder strich er den Vorschuss ein, obwohl er wusste, dass er das Möbelstück niemals fertigen würde, da seine Schreinerei zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe bereits unmittelbar vor der Insolvenz stand? Zur Klärung solcher Fälle, in denen eine Abgrenzung zwischen straffreiem Nichterfüllen eines Vertrages und strafbarem Einlassungsbetrug gezogen werden muss, steht Ihnen die Kurtz Detektei Dortmund gern zur Verfügung. Durch die aus unseren professionellen Recherchen gewonnenen Beweise können die teilweise schwierig zu führenden Gerichtsverhandlungen vereinfacht werden, damit den Geschädigten Gerechtigkeit zuteil wird: 0231 8401 0065.


Vertrag zerknüllt; Detektiv Dortmund, Detektei Hagen, Privatdetektiv Iserlohn, Detektei Werne
Wer meint, Verträge – ob in schriftlicher oder mündlicher Form (Abmachung) – nicht für voll nehmen zu müssen, kann sich damit durchaus strafbar machen. 

Betrug mit Scheinfirmen


Wenn es sich um organisierte und geplante Nichterfüllung von Verträgen handelt, sind häufig nur für diesen Zweck gegründete Scheinfirmen, oft Briefkastenfirmen, im Spiel. Zu den „Geschäftsbereichen“ dieser „Unternehmen“ zählen unter anderem:

  • Es werden Kunden angelockt, jedoch wird nie die in Aussicht gestellte Leistung oder Lieferung erbracht und die Firma überschuldet sich selbst.
  • Es werden Drittfirmen angelockt, deren Leistung die Kunden zufrieden stellt, jedoch von der Scheinfirma nie vergütet wird.
  • Es werden Investoren angelockt, deren Investments auf ausländische Bankkonten transferiert werden und nie für die Produktion oder angebliche Leistung der Firma zur Verwendung kommen.

Alle drei Szenarien enden gewöhnlich mit einer Insolvenzanmeldung, der Auflösung der Scheinfirma oder ihrer Übernahme durch eingeweihte Liquidatoren. Der finanzielle Gewinn wird selbstverständlich verschleiert und durch Tricks wie Schenkungen oder undurchsichtige Überweisungen nicht in die Insolvenzmasse eingerechnet. Dann beginnt die Suche nach den verantwortlichen Personen, die untertauchen, die Verantwortung von sich weisen oder gar nicht auffindbar sind, da sie unter falschem Namen agiert haben. Die Arbeit unserer Wirtschaftsdetektei in Dortmund ist entsprechend auch bei der Vollstreckung von Ansprüchen gegen Eingehungsbetrüger von Bedeutung.


Auch Detekteien leiden unter Einlassungsbetrug


Obwohl man es aufgrund der offensichtlichen Wahrscheinlichkeit, geschnappt zu werden, nicht vermuten würde, ist selbst ein Ermittlungsdienst wie die Kurtz Detektei Dortmund nicht vor Einlassungsbetrügern gefeit. Der Vorgang lässt sich exemplarisch auch auf andere Dienstleister anwenden: Die Detektei/der Dienstleister wird beauftragt, bspw. eine Observation durchzuführen. Bereits zum Beauftragungszeitpunkt ist dem Klienten bekannt, dass er nicht in der Lage sein wird, das vertragliche Honorar vollständig zu bezahlen. Andere Eingehungsbetrüger wären dazu sehr wohl in der Lage, fassen aber bereits bei der Beauftragung die Absicht, die Rechnung unabhängig von der Qualität der Leistung nicht zu bezahlen. Dies zieht auch für uns SchuldnersuchenEigentumsrecherchen sowie langwierige und zeitraubende Verfahren nach sich.

Auf der anderen Seiten bedeutet das aber auch, dass wir uns auch abseits von diesbezüglichen Beauftragungen durch Klienten ständig mit Themen wie Insolvenzbetrug, Taktiken zur Verschleierung von Vermögen, Überschreibungen von wertvollem Eigentum etc. herumschlagen müssen. Entsprechend erfahren sind unsere Dortmunder Detektive in diesem Bereich ihrer Arbeit und entsprechend motiviert und unnachgiebig in ihrem Streben, solche Betrüger der Gerichtsbarkeit zuzuführen.


Worin besteht die Arbeit unserer Wirtschaftsermittler bei Einlassungsbetrug?


Es gibt zwei große Betätigungsfelder von Detektiven bei Eingehungsbetrug: einmal der gerichtsfeste Tatnachweis und zum anderen die Suche nach verschwundenen Betrügern.


Nachweis von Einlassungsbetrug


Für den Nachweis werden zuvorderst sowohl der kriminelle als auch der finanzielle Background des Täters geprüft, um Fragen zu klären wie:

  • Gab es in seiner „Karriere“ bereits ähnliche Delikte?
  • War die Person zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses insolvent?

Schuldnersuche | Tätersuche


Bei der Personensuche könnte ein erster Ermittlungsschritt je nach Falllage zum Beispiel sein zu ermitteln, ob der Name des Schuldners tatsächlich existiert oder ob nicht ein Alias verwendet wurde. Dafür werden unsere Kontakte unter anderem bei den zuständigen Ämtern aktiviert. Stellt sich der Name als falsch heraus, müssen andere Daten wie Kontoinformationen, Postfachnummern, E-Mail-Adressen etc. für die Überprüfung herangezogen werden. Steht fest, wer der Schuldner ist, soll für gewöhnlich eine ladungsfähige Adresse bzw. ein regelmäßiger Aufenthaltsort ermittelt werden.

Häufig sind hierfür Vor-Ort-Recherchen notwendig, bei denen unsere Privatdetektive aus Dortmund Privat- und Firmenadressen überprüfen, um die An- bzw. Abwesenheit des Gesuchten festzustellen oder um neue Hinweise zu sammeln – meist unter Anwendung einer Legende. Außerdem werden häufig Observationen an bekannten Anlauforten der Täter durchgeführt, um den Betrüger von dort aus zu seinem aktuellen Wohnort verfolgen zu können.


Beauftragung der Kurtz Privatdetektei Dortmund


Sollten Sie von einem Einlassungsbetrüger über den Tisch gezogen worden sein und wollen ihn zivil- und/oder strafrechtlich belangen, so zögern Sie nicht, unsere Dortmunder Privatdetektei zu kontaktieren und sich kostenfrei beraten zu lassen. Wir garantieren Ihnen Professionalität, Diskretion und Ergebnisorientierung, auch ist bei uns meist die schnelle Verfügbarkeit der notwendigen Einsatzkräfte gegeben.

Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten (Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr) über unser Kontaktformular, per Email (kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de) oder telefonisch unter der folgenden Rufnummer: 0231 8401 0065.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Dortmund

Münsterstraße 56

44145 Dortmund

Tel.: 0231 8401 0065

Mail: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de

Web: https://www.kurtz-detektei-dortmund.de

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/2017/11/13/einlassungsbetrug-eingehungsbetrug/

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/wirtschaftsdetektei-dortmund/eingehungsbetrug-einlassungsbetrug/

„Patrick Kurtz: Der Sherlock Holmes von Bonn“ – Interview mit dem Bonner Generalanzeiger


Bereits im letzten Jahr veröffentlichte der Bonner Generalanzeiger einen Artikel von Nadine Klees über die Detektei Kurtz. Eine Abschrift dieses Artikels reichen wir hiermit verspätet nach:

„BONN. Patrick Kurtz betreibt eine Wirtschaftsdetektei mit insgesamt 27 Betriebsstätten in Deutschland. Und die Fallzahlen im Bereich Wirtschaftskriminalität in NRW zeigen: Die Geschäftsidee hat Zukunft.


In einem Detektivbüro in Bad Godesberg


Zwischen der deutschen und der dänischen Grenze jagt Patrick Kurtz einen Betrüger. Bei einem Unternehmer in Nordrhein-Westfalen soll er Waren im Wert von 400.000 Euro gekauft, aber nie bezahlt haben. Sein Auftrag: Den Hamburger Geschäftsmann finden und herausfinden, was mit der Ware passiert ist. Patrick Kurtz betreibt eine Wirtschaftsdetektei mit 27 Betriebsstätten in Deutschland.

Sein Bonner Büro liegt im Dachgeschoss eines Wohnhauses in Bad Godesberg. Der Weg dorthin schafft Hinterzimmeratmosphäre: Hinter einer Brandschutztür öffnet sich ein dunkler enger Flur. Es gibt keine Fenster. Pfeifenrauch liegt in der Luft. Doch hinter der letzten Tür wird es wieder seriös: In einem lichtdurchfluteten Raum sitzt Kurtz an seinem aufgeräumten Schreibtisch. Er entschuldigt sich für den Geruch: „Ich habe mit 14 Jahren angefangen, Pfeife zu rauchen.“ Damals habe er auch Detektivbücher gelesen. Doch, dass er später tatsächlich dieser Tätigkeit nachgehe, habe er nicht gedacht.

Ein Großteil seiner Kunden sind Unternehmen, auch ein DAX-Konzern ist dabei. Sie wollen, dass er aufklärt, ob die Mitarbeiter unerlaubten Nebentätigkeiten nachgehen, tatsächlich krank sind oder das Unternehmen gar bestehlen. Aber auch bei Unterschlagung von Waren und Wettbewerbsverstößen wird Kurtz aktiv.


Detektiv-Klischee; Detektei Koblenz, Detektiv Siegburg, Privatdetektiv Bad Godesberg
Als Detektei-Inhaber Patrick Kurtz mit 14 Jahren das Pfeiferauchen begann, ahnte er noch nicht, dass er auch einmal auf Spurensuche gehen würde. 

Wirtschaftskriminalität steigt


„Derzeit habe ich fünf feste Mitarbeiter“, erklärt er. Darüber hinaus kooperiert er mit 40 bis 50 selbstständigen Ermittlern. Darunter ehemalige Stasi- und BND-Mitarbeiter, aber auch ehemalige Polizisten und Abhörtechniker. „Es gibt etwa zehn Experten für Abhörschutz in Deutschland, mit sechs arbeite ich zusammen. Zwei von ihnen waren bei der Stasi.“ Seit 2013 hat er seine eigene Detektei. Für seine Dienstleistung verlangt er 59 Euro pro Stunde. Die Zahl seiner Aufträge steigt nach eigenen Angaben von Jahr zu Jahr.

Analog dazu steigen auch die Fallzahlen im Bereich Wirtschaftskriminalität in NRW. Nach Informationen des Landeskriminalamts in NRW sind es mehr als sechs Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Gesamtschaden der Delikte belief sich 2015 auf mehr als 648 Millionen Euro. Besonders stark gestiegen ist demnach die Zahl der Wettbewerbsdelikte.

Unter anderem verurteilte das Landgericht Bonn im vergangenen Jahr Mitglieder einer international handelnden Tätergruppe. Die aus China stammenden Hauptbeschuldigten führten jahrelang gefälschte Uhren in den europäischen Wirtschaftsraum ein. Wettbewerbsverstöße sind auch für Kurtz immer wieder ein Thema. Allerdings widmet er sich auch den kleinen Fischen: Zum Beispiel Mitarbeitern, die unerlaubterweise gleichzeitig für zwei Firmen der gleichen Branche arbeiten.


Sicherheitsakademie in Berlin bildet aus


Zielpersonen observieren oder sich mit bearbeiteten Lebensläufen in Unternehmen anstellen lassen, um an Informationen zu gelangen, gehört zum Alltag des Detektivs. Allerdings gibt es Regeln und klare Grenzen für seine Ermittlungen, wie Kurtz erklärt: „Privaträume sind tabu und Fotos von Zielpersonen dürfen nur auf Antrag des Gerichts herausgegeben werden.“ Das heißt, die Fotos dienen Kurtz als Beweismaterial. An seine Auftraggeber weiterreichen, darf er sie in der Regel nicht.

Sein Handwerk hat Kurtz an der Sicherheitsakademie in Berlin gelernt: Dort wird ein anerkannter IHK-Zertifikatslehrgang zur Fachkraft Detektiv angeboten. In sechs Monaten hat er sich dort nach seinem Literaturwissenschaftsstudium zum Ermittler ausbilden lassen: „Eigentlich sollte der Lehrgang nur eine Überbrückung bis zum nächsten Studium sein“, erzählt Kurtz. Aber dann lief es gut und er machte weiter.

Gesetzliche Zulassungsvoraussetzungen für den Berufsstand gibt es nicht. Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) empfiehlt die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) für die Grundausbildung. Wer nach dieser Grundausbildung zwei Jahre als Detektiv tätig sei, dürfe sich danach „Geprüfter Detektiv“ nennen, heißt es auf der Internetseite. Nach den Angaben des Verbands gibt es in Deutschland mehr als 1500 private Detekteien.

Mit dem Fall an der dänischen Grenze beschäftigen sich mittlerweile die Behörden. Kurtz observierte tagelang Mitarbeiter des Hamburger Geschäftsmanns, bis ihm mit einem von ihnen ein Deal gelang. Geld gegen die nötigen Informationen. Damit hat er zumindest die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Polizei aktiv werden konnte. Auch wenn der Geschäftsmann sein Geld bis heute nicht wiedergesehen hat.“


Kurtz Detektei Bonn

Zeppelinstraße 8

53177 Bonn

Tel.: 0228 2861 4084

Mail: kontakt@kurtz-detektei-bonn.de

Web: https://www.kurtz-detektei-bonn.de

 

https://www.kurtz-detektei-bonn.de/2017/09/11/patrick-kurtz-der-sherlock-holmes-von-bonn-interview-mit-dem-generalanzeiger/

Mietbetrug im Hotel: Vermietung trotz Brandschäden


Untersagte Untervermietung nach Brandvorfall


Im vorliegenden Fall wurde die Detektei Kurtz von einem Privatklienten beauftragt, der ein großes Gewerbegebäude besaß und dieses an einen Hotelbetreiber vermietete. Nachdem es im obersten Stockwerk des Objekts einen Brand gegeben hatte, wurde dem Vermieter die Untervermietung von Zimmern auf dieser Etage an Hotelgäste und sonstige Personen untersagt. Nachvollziehbarerweise beanspruchte das Hotel daraufhin eine Mietminderung beim Auftraggeber unserer Detektive in Reutlingen* und dieser willigte anstandslos ein. Einige Wochen später erhielt der Vermieter allerdings konkrete Hinweise, dass das betroffene Stockwerk doch weiterhin an Gäste vermietet werde – während das Hotel zugleich von der Mietminderung profitierte.

Um diesen Verdacht zu prüfen und den Mietbetrug im Falle der Bestätigung gerichtsfest nachzuweisen, zog der Objekteigentümer unsere Wirtschaftsdetektei für Reutlingen hinzu (0800 8033 967).


Einschleusung in das Zielobjekt durch Zimmeranmietung


Im Zuge der Observationsraumaufklärung am Hotel wurden nicht nur die Beobachtungsbedingungen geprüft, sondern direkt auch, ob von außen Anzeichen für die Vermietung der brandgeschädigten Etage erkennbar waren. Jedoch ergaben sich hierfür keine Anhaltspunkte wie geöffnete Fenster oder Licht. Im Anschluss an die Voraufklärung begab sich unserer Privatdetektiv für Reutlingen in das Hotel und erkundigte sich an der Rezeption unter der Legende „Gast“ nach Zimmern für die kommende Nacht. Dabei bestand er darauf, ein Zimmer in der Etage unter dem betroffenen Stockwerk zu erhalten, da es dort am wahrscheinlichsten erschien, Geräusche einer etwaigen Bewohnung zu hören. Um dieses Ziel durchzusetzen und auch in der Hoffnung, ggf. sogar ein Zimmer in der brandgeschädigten Etage angeboten zu bekommen, ließ sich der Detektiv zunächst drei verschiedene freie Zimmer auf unterschiedlichen Stockwerken zeigen und konnte somit seine Wahl treffen.

Zurück an der Rezeption entdeckte der Ermittler einen Schreibblock, auf dem diverse Zimmernummern standen. Hinter diesen Nummern waren Namen vermerkt, jedoch so klein, dass sie der Privatdetektiv nicht entziffern konnte. Vier bis sechs dieser Namen standen hinter Zimmern der brandgeschädigten Etage. Auf die Frage, ob es ein Zimmer gebe, von dem aus man den Achalm sehen kann, antwortete der Rezeptionist, dass dies nur im obersten Stockwerk möglich sei, er dort jedoch kein Zimmer zur Verfügung habe. Im selben Moment zog er einen weißen DIN-A4-Zettel hervor und legte ihn auf den Schreibblock, um die Zimmernummern und Namen vollständig zu bedecken.


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Bereits an der Rezeption ergab sich ein interessanter Hinweis: Zu den Zimmern in der gesperrten Etage waren handschriftlich Namen verzeichnet. 

Eindeutige Hinweise auf fortgesetzte Gästevermietung


Bereits Sekunden nach Betreten seines Zimmers stellte der Privatermittler unserer Detektei in Reutlingen zweifelsfrei dumpfes Husten sowie Schrittgeräusche, bei denen der Boden deutlich knarzte, aus der Etage über ihm fest. Dabei bemerkte er ferner, dass die Hoteltüren und -wände sehr dünn waren. Da somit die Gefahr bestand, dass außenstehende Personen ein Gespräch mithören könnten, verließ der Detektiv im weiteren Verlauf jedes Mal das Hotel, wenn er mit der Einsatzleitung oder dem Auftraggeber telefonieren wollte. Im Laufe des Tages nahm der Ermittler immer wieder Geräusche aus dem fraglichen Stockwerk wahr, die auf eine Bewohnung schließen ließen.

Am Abend erschien ein Transporter mit Firmenaufschrift auf dem Hotelparkplatz. Vier junge Männer in verschmutzter Handwerkerkleidung stiegen aus, trugen Sport- bzw. Tagestaschen ins Hotel und unterhielten sich dabei auf Polnisch. Im Hotel begaben sie sich in die oberste Etage, trennten sich dort in zwei Zweiergruppen auf und betraten in diesem Verbund jeweils ein Zimmer auf dem „verbotenen“ Stockwerk. In der Folge nutzte unser Wirtschaftsdetektiv in Reutlingen verschiedene Vorwände, um sich im Hotel zu bewegen und weitere Beweise für die widerrechtliche Vermietung der obersten Etage zu sammeln. Dabei stellte er aus drei der Zimmer eindeutige TV-Geräusche fest und aus einem weiteren Gespräche zwischen zwei oder mehr Personen. Als es dunkel wurde, unternahm der Ermittler einen weiteren Kontrollgang und beobachtete dabei an drei relevanten Zimmern zweifelsfrei einen Lichtschimmer unter dem jeweiligen Türschlitz. Auch eine Begutachtung von außen offenbarte drei beleuchtete Zimmer sowie ein dunkles, in dem ein Herr mittleren Alters entgegen der Hausordnung und der Brandvorschriften am geöffneten Fenster rauchte. Dabei unterhielt sich der beobachtete Raucher lautstark mit einer weiteren Person, die sich ebenfalls im Raum befinden musste, jedoch von unten nicht sichtbar war. Sämtliche relevanten Vorgänge wurden von unserem Wirtschaftsermittler bildtechnisch dokumentiert.


Mindestens acht Übernachtungsgäste in der gesperrten Etage


Der nächste Morgen versprach keinen angenehmen Start in den Tag für den eingeschleusten Observanten unseres Detektiv-Teams in Reutlingen, denn ab 05:30 würde er sich stehend mit Sicht auf das Treppenhaus positionieren, um sämtliche Personen zu dokumentieren, die aus der obersten Etage hinunterkommen würden. Langanhaltendes Stehen an ein und derselben Stelle zählt zu den unangenehmsten Aufgaben bei Observationen, da es die Füße stark belastet, Müdigkeit fördert (schlechtere Durchblutung des Gehirns) und Schmerzen in Rücken und Beinen verursacht. Jedoch hoffte der Ermittler auf reges Treiben im Treppenhaus, wenn sich die Gäste von oben zum Frühstück begeben würden, und nahm die Strapazen deshalb gern in Kauf. Bereits eine Viertelstunde nach Observationsbeginn stellten sich die ersten Geräusche von oben ein, nämlich mehrfaches Bodenknarzen und das Klacken von Schritten. Kurz darauf waren auch schon Stimmen, das Zufallen und Abschließen von Türen sowie Schritte im Treppenhaus zu vernehmen: Die vier mutmaßlich polnischen Handwerker vom Vortag kamen herab – folglich hatten sie die Nacht in der gesperrten Etage verbracht. Eine weitere Viertelstunde später kam ein Handwerker mit dem Aufdruck einer anderen Firma aus dem zu prüfenden Stockwerk. Bis 07:00 Uhr stellten sich ferner zwei zivil gekleidete Personen und ein weiterer Handwerker von dort ein.

Als während der Kontrolle des Treppenhauses eine Zeitlang keine Geräusche von oben zu hören waren, nutzte der Wirtschaftsdetektiv die Zeit, um den Frühstücksraum im Schnelldurchgang zu kontrollieren. Dabei traf er – neben diversen Gästen aus irrelevanten Etagen – zwei der Handwerker sowie die beiden Zivilpersonen aus dem obersten Stockwerk an. Die Handwerker unterhielten sich auf Deutsch und inhaltlich ging klar hervor, dass sie in der kommenden Nacht auch noch hier übernachten würden.


Eine Putzfrau für ein Leerobjekt?


Im Anschluss an die Überprüfung des Frühstücksraums setzte der Ermittler unserer Privatdetektei in Reutlingen die Observation des Treppenhauses fort, allerdings begegneten ihm dort keine Personen mehr aus dem obersten Stockwerk. Zwischendurch unternahm er Kontrollgänge durch die zu prüfende Etage, stellte dabei allerdings keine Anzeichen mehr für die Anwesenheit von Personen fest. Gegen 09:30 traf eine Putzfrau in der angeblich nicht vermieteten Etage ein und begann mit der Reinigung der Zimmer. Hierbei gelang es dem Detektiv nicht nur, einen Blick in das bewohnte Zimmer über ihm zu werfen und dabei klare Hinweise auf die nächtliche Nutzung zu entdecken, sondern auch legendiert mit der Putzfrau ins Gespräch zu kommen und ihr relevante Informationen zu entlocken. Sie bestätigte, dass die Zimmer in der gesperrten Etage reserviert werden können und größtenteils über längere Zeiträume von Firmen zur Unterbringung ihrer Arbeitnehmer genutzt werden, wenn sich diese beispielsweise auf Montage befinden. Der Privatermittler fragte explizit danach, ob er sich einmal ein Zimmer anschauen dürfe, von dem aus man den Achalm sehen kann. Die Dame sperrte anstandslos zwei der Zimmer auf, in denen das möglich sei, und präsentierte dem Detektiv die Aussicht. Diese Zimmer seien wegen des Blicks besonders beliebt und meist ausgebucht. Auch war hier offenbar bis vor wenigen Stunden genächtigt worden (dem Geruch nach eher bis vor wenigen Minuten), denn ungemachte Betten und verteilte Kleidung zeugten von der Nutzung.

Die Dokumentation der Zimmernutzung setzte unsere Detektei in Reutlingen in den folgenden Wochen noch mit zwei weiteren Übernachtungen durch jeweils andere Ermittler fort. Letztlich war die widerrechtliche Untervermietung und damit der Mietbetrug durch den Hotelbetreiber zweifelsfrei nachgewiesen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Stuttgart

Gaishämmerstraße 4

70186 Stuttgart

Tel.: 0711 7153 0028

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1Live-Interview mit Privatdetektiv Patrick Kurtz


Inhaber der Kurtz Detektei Düsseldorf bei 1Live-„Lost and found“


Anmoderation: „Lost and found heißt diese Show. Schön, dass Sie dabei sind. Patrick Kurtz ist Privatdetektiv in Düsseldorf und findet wirklich alles und jeden. Die Frage ist nur, findet er zum Beispiel vermisste Menschen und – so makaber es klingt– findet er sie rechtzeitig? Und kommt er mit guten Nachrichten zurück, wenn er zum Beispiel den Auftrag bekommt zu gucken, ob der Freund oder die Freundin, die sich in letzter Zeit verdächtig verhält, nicht doch fremdgeht. Auch das alles findet er heraus, gemeinsam mit seinen Kollegen. Und wie übermittelt man dann so eine „bad message“? Darüber reden wir.“


„Patrick, wie suchst du als Detektiv, als Profi; welche Methoden wendest du an?“


Patrick Kurtz: „Zum einen die Recherche über Datenbanken, auch teilweise über das Internet, über Kontakte, die wir haben bei Behörden, bei Ämtern und die uns dementsprechend Auskünfte geben können. Zweitens Observationen, das heißt, die Beobachtung von Kontaktpersonen oder auch von Orten, an denen sich die gesuchte Person eventuell aufhalten könnte. Zum dritten das sogenannte Mantrailing, das sind Personenspürhunde, die in der Lage sind, die Geruchsmoleküle von Menschen aufzunehmen und zu verfolgen. Das Mantrailing ist ein wahnsinnig starkes Mittel, um Personen aufzufinden. Man braucht eben immer die Voraussetzung, dass man einen geografischen Punkt kennt, an dem sich die Person in letzter Zeit aufgehalten hat, und dass ein Geruchsträger von dieser Person vorhanden ist. Wenn diese beiden Faktoren vorliegen, können wir die Mantrailer einsetzen und dann haben wir auch eine sehr hohe Erfolgsquote.“


Mantrailereinsatz in Düsseldorf bei Selbstmordversuch


Moderation: „Wow, das mit den Hunden klingt schon so ein bisschen nach Hollywood! Hast du einen Fall, über den du sprechen kannst und wo du sagst, der war wirklich „big“ und hat dich sehr lange beschäftigt?“

Patrick Kurtz: „Lange beschäftigen mich diese Fälle dann meistens nicht, weil wir sie dank der Mantrailer für gewöhnlich sehr schnell aufklären können. Aber es ist tatsächlich so, dass die Fälle, die mit Personenspürhunden zu tun haben, oft eher spektakulär sind. Vor zwei, drei Jahren hatten wir einmal einen jungen Mann, der wegen Prüfungsdrucks meinte, dass er das Ganze nicht mehr aushält – sein ganzes Leben nicht mehr aushält – und der einen Abschiedsbrief hinterlassen hat [zum Fallbericht]. Dann ist er mit dem Auto der Eltern verschwunden. Die Eltern hatten keine Ahnung, wo er hingefahren ist. Sie haben über das Kreditkarteninstitut in Erfahrung bringen können, dass er an zwei verschiedenen Geldautomaten versucht hat, Geld abzuheben mit der Kreditkarte der Familie. Und das war für uns der Ansatzpunkt: Wir sind mit den Mantrailern zu den Geldautomaten gegangen, hatten Wäsche von dem jungen Mann dabei, die uns als Geruchsträger dienen konnte, haben dann die Verfolgung seiner Spuren aufgenommen mit den Mantrailern und ihn letzten Endes in einem Hotelzimmer mit aufgeschlitzten Pulsadern gefunden. Zum Glück noch rechtzeitig; er war ohnmächtig, er war nicht ansprechbar, aber es war auf jeden Fall sehr gut, dass wir ihn zeitnah nach diesem Selbstmordversuch gefunden haben, weil das sonst dramatischere Folgen hätte haben können.“

Moderation: „Gänsehaut. Patrick erzählt gleich weiter, wie es ist, in Beziehungen zu bohren, zu gucken, ob der Freund wirklich treu ist bzw. die Freundin oder ob da nicht noch andere mit im Spiel sind. Wie geht man da als Detektiv heran? Das erzählt er gleich hier in Einzelheiten.“ [Einspieler]


Detektiv-Hund; Detektei Mönchengladbach, Detektiv Neuss, Privatdetektiv Hilden, Patrick Kurtz

Personenspürhunde – buchstäblich schnüffelnde Detektive


Das große Thema: Fremdgehen


Moderation: „Manchmal – ihr kennt das – da hat man in einer Beziehung das Gefühl – also ich hoffe, ihr kennt es nicht –, irgendwas stimmt nicht. Ihr kommt nicht so ganz dahinter, betrügt sie mich, verschwende ich meine Zeit für sie und mit ihr, weil sie parallel andere Typen hat? Sind wir zu dritt, zu viert, zu fünft in einer Beziehung. Dann ist man unruhig im Inneren, man zweifelt alles an, bis man dann zu einer ganz besonderen Waffe greift – und das machen immer mehr Menschen –, man engagiert Privatdetektive. Und weiter geht’s hier im Interview mit Patrick Kurtz, Detektiv in Düsseldorf. Eben hat er uns schon erzählt, wie dramatisch es manchmal zugeht bei seinen Einsätzen. Patrick, sind denn diese Betrügt-sie-mich-oder-nicht-Beziehungseinsätze bei dir auch an der Tagesordnung?“

Patrick Kurtz: „Das ist absolut Standard bei uns, dass wir Untreue-Ermittlungen durchführen. Betrug ist allgemein das Gebiet, in dem wir am meisten ermitteln – sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Bereich. Im privaten Bereich reden wir natürlich sehr häufig von Ehebruch.“

Moderation: „Das ist doch wahrscheinlich besonders bitter, wenn man der Frau oder Freundin sagen muss, ja, der Mann, mit dem du seit Jahren zusammen bist, der betrügt dich – und nicht nur mit einer Frau, oder?“

Patrick Kurtz: „Es ist nie eine schöne Situation, solche Angelegenheiten aufzulösen. Das Feedback ist natürlich auch nicht allzu positiv. Wir haben gute Arbeit verrichtet, haben nachweisen können, dass tatsächlich eine Untreue vorliegt, aber die Nachricht zu überbringen, ist natürlich trotzdem nichts Schönes, und die Nachricht zu empfangen erst recht nicht. Deswegen ist es dann auch immer ein bisschen schwierig mit der Dankbarkeit der Klienten. Der Bote der schlechten Nachricht ist meistens nicht die beliebteste Person.“

Moderation: „Die Show hier heute heißt Lost and found und sein Job ist es, zu finden, zu ermitteln, zu schnüffeln – Patrick Kurtz, Privatdetektiv in Düsseldorf, gerade gehört.“


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Fremdgehen in Göttingen: falsche Person im Visier


Zeit außer Hauses und eine verdächtige Trainingspartnerin


Seit mehreren Monaten vermutete Frau Haste, die Auftraggeberin unserer Detektei in Göttingen*, dass ihr Ehemann fremdging; konkret hatte sie eine Trainingspartnerin ihres Gatten als Nebenbuhlerin in Verdacht. Denn nicht nur verbrachte Herr Haste verdächtig viel Zeit im Fitnessstudio, von der seine Frau nicht glauben konnte, dass er sie tatsächlich allein für Training aufwendete (wenn er das gemeinsame Haus mit seiner Sporttasche verließ, kehrte er meist erst nach drei bis vier Stunden zurück – und das täglich). Auch sprach er schwärmerisch von seiner Trainingspartnerin und hing in der wenigen Zeit, die das Paar noch miteinander verbrachte, häufig am Handy, um mit ihr Whatsapp-Nachrichten auszutauschen. Zudem spürte Frau Haste, wie ihre Beziehung immer weiter bröckelte, weil die beiden Ehepartner nur noch nebeneinander herlebten und ihr Mann kaum noch Interesse an ihr zeigte.

Aus diesen Gründen beauftragte sie unsere Privatdetektive in Göttingen* (0800 8033 967) mit der Überprüfung des angeblichen Dauersportlers, um festzustellen, ob er seine täglichen stundenlangen Ausflüge tatsächlich allein dem Training widmete.


Muskeln wie Schwarzenegger?


Erste Zweifel am Trainingseifer der Zielperson kamen bei unseren Ermittlern direkt zu Observationsbeginn auf. Da das Wohnhaus an einem Wendehammer in einer Sackgasse lag, postierte sich das zweiköpfige Detektiv-Team außerhalb der Zielstraße, um somit beide Abfahrtsrichtungen abdecken zu können, ohne den direkten Anwohnern aufzufallen. Von der Beobachtungsposition des einen Detektivs in Göttingen* konnten Teile des Zielgrundstücks eingesehen werden, auf dem Herr Haste zu diesem Zeitpunkt diverse Gegenstände hin und her trug. Dabei fiel auf, dass er für einen Mitt-40er zwar schlank und sportlich wirkte, aber keineswegs die Statur eines Mannes hatte, der wöchentlich 21 Stunden und mehr (!) im Fitnessstudio Gewichte stemmt. Zum Vergleich: Arnold Schwarzenegger, der bei acht Versuchen sieben Mal Mr. Olympia wurde (bei der ersten Teilnahme noch Platz 2), trainierte während seiner Spitzenzeiten drei bis fünf Stunden pro Tag, sechs Mal die Woche. Natürlich bedeutet viel Trainingszeit allein noch keine Muskelberge, aber deutlich sichtbare Ergebnisse sollten sich dann doch schon einstellen. Bei Herrn Haste hielten sich diese stark in Grenzen, weswegen unsere Privatdetektei in Göttingen* spätestens ab diesem Zeitpunkt davon ausgehen konnte, bei den Observationen andere Tätigkeiten als nur reines Training zu beobachten.

Wenig überraschend begab sich die Zielperson nach der Abfahrt nicht direkt ins Fitnessstudio, sondern zu einem Mehrfamilienhaus in Bovenden, wo sich der Verdächtige eineinhalb Stunden aufhielt, ohne dass für die Privatermittler zu eruieren gewesen wäre, was er dort tat. Im Anschluss fuhr Herr Haste tatsächlich zu seinem Fitnessstudio und verbrachte dort annähernd drei Stunden, allerdings einen eher geringen Teil davon mit Training. Unseren Detektiven in Göttingen* war es teilweise möglich, Einsicht auf seine Aktivitäten zu nehmen; das Meiste davon waren Plaudereien mit diversen anderen Besuchern und Trainern, unter anderem auch mit der mutmaßlichen Affäre, jedoch ließen sich dort keine Anzeichen für eine körperliche Beziehung beobachten. Das Fitnessstudio schien für die Zielperson eher einen sozialen Treffpunkt als eine Sportanlage darzustellen. Nach dem Verlassen des Gebäudes fuhr der Verdächtige weiter zu einem Imbiss und verspeiste dort einen Döner, ehe er sich gegen zehn Uhr abends zurück nach Hause begab. Er hatte insgesamt über sechs Stunden außer Hauses verbracht; da Frau Haste laut eigener Aussage um sieben Uhr morgens Arbeitsbeginn hatte, konnten sich die Ermittler ausmalen, wie viel gemeinsame Zeit das Ehepaar verbrachte und warum sich die Klientin vernachlässigt fühlte.


Schwarzenegger Mr. Olympia; Untreue Göttingen, Fremdgehen, Affäre in Göttingen
Trotz angeblich intensivstem Training glich die Zielperson unserer Detektivagentur in Göttingen dem österreichischen „Governator“ Schwarzenegger so ganz und gar nicht. 

Dinner mit der mutmaßlichen Affäre


Am Folgetag verbrachte die Zielperson unserer Wirtschaftsdetektei in Göttingen* auf die Minute genau vier Stunden außer Hauses, knapp zwei davon im Fitnessstudio und eine weitere in einem Reisebüro, das Herr Haste augenscheinlich mit Reiseunterlagen in der Hand verließ. Dahingehend befragt, äußerte unsere Auftraggeberin, nichts von einer solchen Reise zu wissen und auch gar nicht mehr über ausreichend Urlaubstage in diesem Jahr zu verfügen, um wegfliegen zu können.

Spannend wurde es am nächsten Tag. Eine Auffälligkeit der vorherigen Beobachtungen entfiel heute und bestätigte sich damit zugleich: Herr Haste hatte das Wohnhaus an beiden Tagen unmittelbar, bevor seine Ehefrau von der Arbeit zurückkehren würde, verlassen. Heute allerdings ging Frau Haste direkt nach der Arbeit zu einem Yoga-Kurs und würde deshalb erst am frühen Abend nach Hause zurückkehren – entsprechend verschob sich auch die Abfahrtzeit ihres Mannes nach hinten und zwar bis auf eine Viertelstunde vor die Rückkehr der Klientin. Das Fitnessstudio besuchte unser angeblicher Mustersportler an diesem Tag nicht, die verdächtigte Partnerin traf er aber trotzdem – zum Abendessen: Unser Detektiv-Team in Göttingen* beobachtete, wie er sie an ihrer Wohnadresse abholte und gemeinsam mit ihr in ein Restaurant in der Innenstadt fuhr. An diesem Punkt dachten wir natürlich, ihn in Kürze überführen zu können, allerdings schien es sich tatsächlich um eine rein platonische Freundschaft zu handeln – ob Herr Haste dennoch Hintergedanken hatte, sei einmal dahingestellt. Die beiden wirkten vertraut, saßen eng beieinander, berührten sich aber bis auf eine freundschaftliche Abschiedsumarmung den ganzen Abend über nicht.


Göttinger Detektive* beim Dinner – Teil 2


Tag 4 brachte unsere Wirtschaftsdetektive in Göttingen* erneut nicht zum Fitnessstudio, sondern zu einem italienischen Restaurant in Grone, wo sich Herr Haste zu einer unbekannten weiblichen Person an einen Tisch gesellte. Nach einem Bildabgleich teilte die Auftraggeberin mit, dass es sich um eine ihr bekannte Mitarbeiterin des Autohauses handele, in dem Herr Haste seinen Wagen gekauft hatte. Eine private Verbindung sei ihr bislang nicht bekannt gewesen – das roch stark nach Untreue. Beide Personen leerten während des Essens eine Flasche Wein und je einen Longdrink oder Cocktail, zu Zärtlichkeiten kam es allerdings nicht. Erst als beide das Restaurant verließen, näherten sie sich körperlich an und gingen eng umschlungen zu einem unbekannten Fahrzeug, das offenbar der weiblichen Person zuzuordnen war. An der Fahrertür blieben beide auf der Straße stehen, sodass passierende Fahrzeuge um das Paar herumfahren mussten, und umarmten und küssten sich lachend für mehrere Minuten, ehe sie gemeinsam im Fahrzeug der Dame zu einem nahegelegenen Wohnhaus fuhren und dieses betraten.

Als Herr Haste eine Dreiviertelstunde später beim Verlassen des Hauses sogar noch einmal seinen Hosenstall prüfte, um anschließend gemächlich zu seinem Fahrzeug zu schlendern, benötigte unsere Detektei in Göttingen* nach Absprache mit der Auftraggeberin keine weiteren Beweise mehr.


Ermittlungsergebnisse wohl nur die Spitze des Eisbergs


Nachtrag gemäß Aussprache zwischen Klientin und Zielperson: Im Reisebüro, in das Herr Haste am zweiten Observationstag gegangen war, hatte der Ehebrecher tatsächlich einen Urlaub für zwei Personen gebucht, allerdings sollte seine Begleitung weder seine Frau noch die bekannte Geliebte werden, sondern eine weitere Affäre, die er „hin und wieder“ pflegte. Seiner Frau wollte er weismachen, während der Reisezeit mit „Kollegen aus dem Studio“ an einem Bodybuilding-Wettbewerb teilzunehmen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Hannover

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Bewerbungsbetrug: Falschangaben und gefälschte Unterlagen | Bewerbercheck durch Detektive


Unregelmäßigkeiten bei fast jeder zehnten Bewerbung – Detektive aus München prüfen Bewerbungen auf Echtheit


Fast jeder Bewerber hat es schon einmal getan, wenn auch nicht im stets gleichen Ausmaß und vor allem nicht immer mit krimineller Energie: den eigenen Lebenslauf zu Bewerbungszwecken „aufzuhübschen“. Aus dem kleinen Bröckchen Schulfranzösisch wird in der Bewerbung bei einem multinationalen Unternehmen „verhandlungssicheres Französisch“, das unbezahlte Praktikum in einer Kanzlei mutiert zu einer mehrmonatigen Einstellung als Rechtsanwalt, und Strandurlaube an der Costa Brava werden als „mehrwöchige Sprachreisen“ ausgegeben. Während sich diese Schummeleien für den Arbeitgeber meistens nur als geringfügige Enttäuschungen herausstellen, sofern sie überhaupt entdeckt werden, gibt es – so die Erfahrung unserer Wirtschaftsdetektei in München – auch weitaus skrupellosere Bewerber. Sie kaufen sich akademische Titel, reichen Zeugnisse von Freunden als eigene ein oder fälschen im extremsten Fall sogar die gesamte Identität, um Unliebsames aus dem Lebenslauf und/oder dem polizeilichen Führungszeugnis streichen und stattdessen für sich eine glorreiche Vergangenheit erfinden zu können.

Laut einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2005, in der über 3 Millionen Bewerbungen untersucht wurden, weist jede zehnte Bewerbung Falschangaben und/oder handfeste Fälschungen auf, die nicht nur als kleine Schönheitskorrekturen anzusehen sind. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass rund 10 % der deutschen Unternehmen angeben, in der Vergangenheit bereits mindestens einmal einem Betrüger aufgesessen zu sein. Und bei dieser Zahl handelt es sich nur um die Unternehmen, die den Betrug entdeckt und nachgewiesen haben; die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen, denn oftmals arbeiten Bewerbungsbetrüger über Jahre mehr oder weniger reibungslos in Positionen, für die sie gar nicht qualifiziert sind – bis ihnen eines Tages ein dilettantischer Fehler mit häufig fatalen Folgen für den Arbeitgeber unterläuft. Unsere Detektei aus München prüft sowohl vorsorglich die Bewerbungsunterlagen aktueller Aspiranten als auch nachträglich die angeblichen Lebensläufe bereits eingestellter Arbeitnehmer, die sich am Arbeitsplatz durch einen Mangel an Fachkenntnissen und Erfahrungen verdächtig gemacht haben: 089 7007 4301.


Ärzte ohne Studium, Lehrkräfte ohne Berufserfahrung, Juristen ohne Zulassung, Politiker mit gekauften Doktortiteln


Betrügerische Falschangaben können ein Unternehmen hart treffen; man stelle sich beispielsweise einen Arzt vor, der seit Jahren in einer Privatklinik arbeitet, tatsächlich aber nie Medizin studiert hat und somit täglich Menschen in Gefahr bringt. Nicht nur der falsche Arzt, sondern auch die Klinikleitung, die Bewerbung und Bewerber nicht ausreichend geprüft hat, muss sich der Verantwortung stellen, leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel gesetzt zu haben. Derart dramatisch verlaufen natürlich nur wenige Einzelfälle, die es aber aufgrund ihrer Brisanz gerne in die Medien schaffen.

Die Mehrzahl der Fälle von Bewerbungsbetrug ereignet sich dagegen auf kleinerer Ebene, in weniger prekären Situationen und weniger öffentlichkeitswirksam. Unsere Münchner Privatdetektive werden beispielsweise von Unternehmen beauftragt, die entweder unerklärbare finanzielle Verluste, Fehler und Probleme im Arbeitsablauf auf eventuell gefälschte Lebensläufe zurückführen oder die vor der Einstellung eines Kandidaten vorsichtshalber einen Bewerbercheck anfordern, um Überraschungen vorzubeugen.


Zunehmende Fallanzahl bei Bewerbungsbetrug – großer Druck und Konkurrenzdenken


Die Anzahl von gekauften und gefälschten Bewerbungen steigt durch die immer höhere Professionalisierung der Mitbewerber, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und teilweise auch kaum erfüllbare Anforderungen wie überdurchschnittlich schnelles Studium, mindestens 2 Jahre Arbeitserfahrung und mindestens drei Fremdsprachen bei einem Einstellungsalter von 22 Jahren (zum Glück ein Ausnahmebeispiel) – die Vita eines Genies oder auch einer Maschine, aber sicher nicht die eines normalen Menschen mit einer Jugend, die diesen Namen verdient. Es ist verständlich, dass sich jeder Bewerber so positiv und perfekt wie möglich präsentieren will und auch muss, um überhaupt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden. Dennoch hört der Spaß für Personalleitungen auf, wenn Arbeitszeugnisse selbst verfasst und mit der eingescannten Unterschrift des ehemaligen Arbeitgebers eingereicht, Bachelor-, Master- oder Doktortitel gekauft oder sonstige Falschaussagen getroffen werden. Als Außenstehender fragt man sich ohnehin, wie Bewerbungsfälscher mit dem Druck umgehen können, der Tag für Tag auf ihnen lastet, schließlich kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag auch noch nach der Einstellung anfechten, dem Mitarbeiter kündigen und ihn sogar auf Schadenersatz verklagen, wenn zu einem späteren Zeitpunkt nachgewiesen wird – gerne durch unsere Detektive in München –, dass beispielsweise das Masterzeugnis gefälscht und das Studium gar nicht abgeschlossen wurde.

Selbst Personaler mit guter Menschenkenntnis fallen oft auf charismatische und sympathische Bewerber mit scheinbar lupenreinen Lebensläufen herein, weshalb gelegentlich tatsächlich Lügendetektoren während des Bewerbungsgesprächs zum Einsatz kommen und viele Business-Seminare zum Thema Lügenerkennung nach Paul Ekman angeboten werden (massentauglich geworden durch die amerikanische Fernsehserie Lie to me mit Tim Roth in der Hauptrolle). Schließlich gilt für Personalleitungen erst einmal das Gebot der Direkterhebung, also eine direkte Befragung des Kandidaten im persönlichen Gespräch. „Backup-Checks“, die ohne das Wissen des Bewerbers vor den Vorstellungsgesprächen durchgeführt werden, sind außer in Einzelfällen gesetzlich nicht erlaubt, weil das Persönlichkeitsrecht des Bewerbers die Interessen des Arbeitgebers so lange überwiegt, bis dieser einen triftigen Verdacht vorweisen kann, so zum Beispiel eventuell verschwiegene Vorstrafen. Doch es gibt eine sehr simple Methode, diese Restriktionen legal auszuhebeln – wie dieser „Trick“ aussieht und wann genau unsere Privatdetektei aus München für Sie tätig werden darf, entnehmen sie dem nächsten Absatz.


erkauftes Diplom; Detektei München, Detektiv München, Bewerberprüfung durch Detektive
Wie die zahlreichen medienwirksamen Skandale der letzten Jahre um Politiker, die ihre akademischen Titel kauften oder ihre Arbeiten plagiierten, belegen, ist Bewerbungsbetrug mit unehrenhaft erworbenen Abschlüssen keine Seltenheit. 

Je höher der Posten, desto höher das Schadensrisiko bei gefälschten Bewerbungen


Besonders bei hochrangigen Positionen in Unternehmen ist Vorsicht geboten: Der Schaden, der durch ungeeignete Kandidaten verursacht werden kann, ist nicht vorherzusehen und kann die Firma schwer treffen. Deswegen ist es wichtig, Bewerbungen von Anfang an gut zu prüfen und eventuelle Ungereimtheiten im Gespräch mit dem Bewerber nachzuverfolgen. Sollten einzelne Kandidaten zwar geeignet erscheinen, Sie aber trotzdem noch Zweifel am Lebenslauf oder der Bewerbung hegen, können Sie gern unser Detektiv-Team in München beauftragen, um durch uns Recherchen zu vorherigen Arbeitsanstellungen, Überprüfungen auf gefälschte bzw. selbstgeschriebene Zeugnisse, auf erworbene oder gekaufte Titel, zum polizeilichen Führungszeugnis und sogar auf falsche Identitäten durchführen zu lassen.

Als rechtliche Absicherung empfehlen wir jedem Unternehmen, sich vorab eine schriftliche Einverständniserklärung von den Bewerbern über einen Backup-Check einzuholen. Diese Einverständniserklärung lohnt sich für Firmen selbst dann, wenn ihr der Kandidat nicht zustimmt, weil dann davon ausgegangen werden kann, dass er etwas zu verheimlichen hat; die betreffende Person sollte dementsprechend aus dem Bewerbungsverfahren aussortiert werden.


Ein weiterer Gefahrenherd: Betriebsspione


Oftmals sind die Betrüger zwar „nur“ daran interessiert, einen lukrativen Job ohne die geforderten Referenzen und Qualifikationen antreten zu können, doch kann es auch passieren, dass sich Industriespione durch gefälschte Bewerbungen oder Identitäten Zutritt zu einem Unternehmen verschaffen wollen, um dann interne Daten und Innovationen an den Höchstbietenden weiterzuverkaufen oder an ihren direkten Auftraggeber (in der Regel ein Konkurrent aus dem In- oder Ausland) weiterzuleiten. Daher muss sich jedes Unternehmen nicht nur absolut sicher sein, welche Art Kandidat ihm als zukünftiger Angestellter vorschwebt, sondern auch bzw. gerade die scheinbar perfekteste Bewerbung sollte intern sorgsam geprüft und Ungereimtheiten müssen ernst genommen werden.

Laut dem bekannten „Lügendetektor“ und Spezialisten für das Aufdecken von Bewerbungsbetrügern Marco Löw verwenden die meisten Personaler lediglich 2 bis 5 Minuten für die Überprüfung eines Bewerbers; selbstverständlich können in einer so kurzen Zeitspanne keine Details analysiert oder fragwürdige Angaben hinterfragt werden.


Kurtz Wirtschaftsdetektei München steht im Verdachtsfall bereit


Sollten Sie das Gefühl haben, ein Bewerber oder einer Ihrer Angestellten könnte bei seinen Bewerbungsunterlagen nicht nur Details beschönigt, sondern sogar Nachweise gefälscht, elementare Fakten verheimlicht oder andere Formen von Bewerbungsbetrug verübt haben, setzen Sie sich mit unseren IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektiven und Privatermittlern der Kurtz Detektei München in Verbindung, um über Ihre weiteren Vorgehensmöglichkeiten aufgeklärt zu werden. Sämtliche Anfragen werden diskret und vertraulich behandelt: 089 7007 4301 oder kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de.


Ein neues Fahrrad von der Versicherung? Hamburger Detektei ermittelt bei Versicherungsbetrug

 


Wenn Fantasie-Schäden über die Versicherung abgerechnet werden sollen


Um ein Fahrrad zu versichern, bedarf es keiner teuren Spezialpolice. Das Fahrrad gehört zum Hausrat und ist damit automatisch über die Hausratversicherung gedeckt. Das gilt grundsätzlich auch für E-Bikes oder Pedelecs, solange diese kein Moped-Kennzeichen benötigen. Die Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung. Das bedeutet, auch alte, gebrauchte Sachen werden mit dem aktuellen Neupreis entschädigt. Für manchen ist die Versuchung deshalb groß, sein nicht mehr ganz intaktes Fahrrad auf Kosten der Versicherung zu ersetzen. Doch damit macht sich der Versicherungsnehmer des Versicherungsbetrugs und somit einer Straftat schuldig.

Auch wenn Versicherungsverträge vom gegenseitigen Vertrauen leben und die Versicherer nicht jeden Schadenfall als möglichen Betrug behandeln, entsenden sie doch immer wieder Ermittler wie unsere Versicherungsdetektive in Hamburg, die sich mit den üblichen Tricks der Täter bestens auskennen und sie gerichtsfest überführen. Aus dem vermeintlichen Kavaliersdelikt zur Aufbesserung der Haushaltskasse wird auf diese Weise schnell eine unangenehme strafrechtliche Verfolgung der eigenen Person. Gerne wird die Kurtz Detektei Hamburg deutschlandweit auch für Ihr Versicherungsunternehmen tätig: 040 2320 5053.


Einfacher Diebstahl muss gesondert versichert werden | Kaum Ermittlungsmöglichkeiten für Detekteien und Behörden


Am häufigsten wird beim Fahrraddiebstahl betrogen. Die Hausratversicherung deckt in der Basisversion nur den Einbruch, also etwa den Diebstahl des Fahrrads aus dem verschlossenen Keller, der Garage oder auch aus dem abgeschlossenen Garten ab. Fehlende oder unplausible Aufbruchspuren lassen Zweifel an der Schadenschilderung aufkommen.

Das Informationsportal fahrradexperten.com zeigt die Möglichkeit der Erweiterung der Hausratversicherung auf einfachen Diebstahl, also auf die Entwendung des Fahrrades zum Beispiel aus dem Fahrradständer vor dem Supermarkt. Da es hier meist keine Spuren und auch keine Videoaufzeichnungen gibt, ist ein gesicherter Nachweis kaum zu führen. Entsprechend haben auch unsere Privatdetektive in Hamburg nur wenige Möglichkeiten, einen Gegennachweis zu erbringen. Immerhin verlangen die Versicherer zumindest eine polizeiliche Anzeige, um die Hemmschwelle für einen vorgetäuschten Diebstahl zu erhöhen. Außerdem ist ein Anschaffungsnachweis zu erbringen. Wer diesen nicht vorlegen kann, muss mit einer pauschalen Kürzung der Entschädigung rechnen.


Tatsächlicher Diebstahl wird künstlich vergrößert


Betrogen wird beim Fahrraddiebstahl aber nicht nur durch die Anzeige eines Diebstahls, während das Fahrrad in Wahrheit illegal entsorgt wird. Ist das Rad tatsächlich weg, wird der Schaden künstlich vergrößert, indem handschriftliche Belege des Händlers nachträglich manipuliert werden. Mittels Spurensicherung, Recherche und Software-Lösungen ermitteln unsere Detektive in Hamburg Veränderungen an eingescannten Rechnungen, prüfen etwaige Widersprüche zwischen dem angegebenen Fahrradtyp und dem überhöhten Rechnungsbetrag und machen gegebenenfalls den Original-Verkäufer ausfindig, um einen Abgleich der Belege vollziehen zu können. Gern beraten wir Sie als Versicherer, sollten Sie den Verdacht hegen, einen Fall von Versicherungsmissbrauch oder -betrug auf dem Tisch zu haben: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de.


Brandstiftung; Versicherungsdetektiv Hamburg, Versicherungsdetektei Hamburg
Auch die vorsätzliche Zerstörung von Versicherungsgegenständen gehört zum Versicherungsbetrug; das Abbrennen von Gebäuden ist die hierbei wohl krasseste und skrupelloseste Form. Deutlich häufiger kommen die oben geschilderten Tatbestände vor. 

Verfasser: Tobias Neumann (Gastautor)

 

Kurtz Detektei Hamburg

Haferkamp 2

22081 Hamburg

Tel.: 040 2320 5053

Mail: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de

Web: http://www.kurtz-detektei-hamburg.de

http://www.kurtz-detektei-hamburg.de/2016/09/19/ein-neues-fahrrad-von-der-versicherung-hamburger-detektei-ermittelt-bei-versicherungsbetrug/

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Anstelle langwieriger Prozesse: Stuttgarter Detektive erwirken notarielles Schuldanerkenntnis


Verfahren oder rechtssichere außergerichtliche Einigung?


Viele Firmen sehen sich bei der alljährlichen Inventur mit einem erschreckend hohen Schwund an Warenbeständen und an damit verbundenen Einnahmen konfrontiert. Leider resultiert dies oftmals nicht nur aus der Nachlässigkeit einzelner Mitarbeiter und aus fehlerhafter Bestandserfassung, sondern auch aus kriminellen Aktivitäten einzelner Angestellter. So zum Beispiel geschehen bei einem angesehenen Stuttgarter Lebensmittelhändler, der bei seiner letztjährigen Inventur feststellen musste, dass im vergangenen Jahr haltbare Lebensmittel im Wert von über 100.000 Euro verschwunden und auf keiner aktuellen Inventur- oder Verkaufsliste aufzufinden waren. Während ein Verlust von kleineren Summen weniger Aufmerksamkeit erregt hätte, waren der Lagerleiter und die Geschäftsführung über diese beträchtlichen Verluste entsetzt und engagierten unsere Privatdetektive in Stuttgart für die Überwachung der inner- und außerbetrieblichen Transportwege. Unsere Ermittler verfolgten dabei an verschiedenen stichprobenartig gewählten Tagen einzelne Lieferwagen auf ihren Transportstrecken, um festzustellen, welche Mitarbeiter Waren unterschlugen und illegal zum Weiterverkauf anboten.

Da zwei Angestellte bereits auffällig und daraufhin verwarnt worden waren, sollten sich unsere Stuttgarter Detektive speziell auf diese beiden konzentrieren. Besonderes Interesse lag der Firma nicht nur daran, den oder die Schuldigen möglichst schnell ausfindig zu machen und gerichtsfest zu überführen, sondern auch, langwierigen Kündigungs- und Schadensersatzprozessen mithilfe der Unterzeichnung eines notariellen Schuldanerkenntnisses durch den/die Täter entgegenzuwirken und somit die ganze Sache zu einem möglichst schnellen Abschluss zu bringen.


Notarielles Schuldanerkenntnis: Definition und Vorteile


Ein notarielles Schuldanerkenntnis ist ein Dokument, das, wie der Name schon sagt, von einem Notar beglaubigt wird und rechtsgültig bescheinigt, dass eine Person (Täter/Schuldner) ihre Schuld – ganz gleich welcher Art – gegenüber einer zweiten Partei (Opfer/Gläubiger) anerkennt und zugibt. Mit der Unterschrift des Anerkennenden hat dieser in der Regel keine Rechtsmittel mehr, seine Schuld zu bestreiten. Meist wird den Schuldnern ein solches Schuldanerkenntnis angeboten, um Fälle schnell zu lösen, somit eine zeitnahe Schadenersatzzahlung zu erwirken und allen beteiligten Parteien einen langen Gerichtsprozess zu ersparen. Schließlich schließt ein unterschriebenes Schuldanerkenntnis im Gegensatz zu Mahnbescheiden Gerichtsverfahren und Widersprüche gegen die Ansprüche des Gläubigers weitestgehend, in anderen Definitionen auch „gänzlich“, aus. Nach Erfahrung unserer Detektei in Stuttgart gibt es zwar trotzdem vermeintlich findige Anwälte, die ein unterzeichnetes und beglaubigtes Schuldanerkenntnis kippen wollen, indem sie behaupten, ihr Mandant sei unter Zwang (z.B. Gewaltandrohung) zur Unterschrift genötigt worden. Allerdings ist uns kein einziger Fall bekannt, in dem dieses Manöver die Gläubigerseite oder gar ein Gericht getäuscht hätte – kein Wunder, denn erstens stellt unsere Detektivagentur bei Befragungen und Unterredungen rund um das notarielle Schuldanerkenntnis stets eine Zeugenmehrheit her, und zweitens zählen zu diesen Zeugen neutrale Personen, wie eben der beglaubigende Notar, deren Wort weit mehr Glaubwürdigkeit aufweist als das eines überführten Straftäters.

Unsere Wirtschaftsdetektive aus Stuttgart haben diverse Male die Erfahrung gemacht, dass besonders in prekären Fällen, bei denen angesehene Firmen involviert sind, die einen Ruf oder auch einfach kein weiteres Geld mehr für Anwalts- und Gerichtskosten zu verlieren haben, ein solches Schuldanerkenntnis anstelle eines langwierigen Prozesses gewünscht wird. Häufig ist dieses Anerkenntnis nicht nur für die Gläubiger lohnenswert, die so schneller an das geschuldete Geld gelangen können (meist im Rahmen einer direkt mit dem Schuldanerkenntnis verknüpften Ratenzahlungsvereinbarung), sondern auch für die Schuldner, weil sie somit für gewöhnlich einem Strafverfahren und je nach Sachlage sogar einer Haftstrafe aus dem Weg gehen. Außerdem entfallen natürlich auch für die Täter Anwalts- und Gerichtskosten.

Wichtig zu wissen ist des Weiteren, dass es auch Schuldanerkenntnisse gibt, die nicht von einem Notar beglaubigt, sondern privat zwischen Gläubiger und Schuldner abgewickelt werden, sogenannte privatschriftliche Schuldanerkenntnisse. Diese sind zwar ebenfalls rechtlich wirksam, können aber nicht wie die notariell beglaubigten Schriftsätze direkt vollstreckt werden, sondern müssen erst die berüchtigten Mühlen der Justiz durchlaufen. Deshalb und wegen der oben beschriebenen Zeugenproblematik rät die Kurtz Privatdetektei Stuttgart jedem ihrer Kunden, Schuldanerkenntnisse notariell beglaubigen zu lassen. Wir betreuen Sie auf dem kompletten Weg: Von der Fallanalyse, über die Beweiserhebung und die Konfrontation mit dem Täter samt Einigungsgesprächen bezüglich des Schuldanerkenntnisses sowie der Ratenzahlungsvereinbarung, bis hin zum Notar Ihrer oder unserer Wahl.


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Pragmatisch denken: lieber den Schadenersatz auf dem Konto als die diebische Elster im Käfig.


Im oben genannten Fall des schwäbischen Lebensmittelhändlers konnten unsere Ermittler bereits nach wenigen Observationstagen einen ersten Erfolg vorweisen: Die beiden auffällig gewordenen Transportfahrer fuhren auf ihren Routen nicht nur die Adressen der Kunden an, sondern darüber hinaus auch drei Privatadressen, an denen jeweils in wenigen Minuten und möglichst unbemerkt Lebensmittelkisten abgeladen werden sollten. Diese Übergaben, die meistens gegen Ende des Arbeitstages und damit im Dämmerlicht stattfanden, wurden von den eingesetzten Observanten aus sicherer Entfernung fotografisch dokumentiert und führten weiter zu einer damit verbundenen Recherche bezüglich der Abnehmer der illegal verschacherten Lebensmittel.

Nachdem sich diese Aktionen mehrmals im Observationszeitraum wiederholt hatten, bat unsere Stuttgarter Detektei die beiden kriminellen Transportfahrer auf Wunsch des Auftraggebers zu Einzelgesprächen und konfrontierte sie unter Zeugen mit den Beweisen für ihr kriminelles Handeln. Angesichts der eindeutigen Beweisfotos und -Videos gaben beide ihre Schuld schnell zu und bestätigten sogar, bereits seit Jahren für private Käufer und Festlichkeiten immer größere Mengen an Lebensmitteln abgezweigt und sich somit stetig am Firmenvermögen bereichert zu haben. Beide Fahrer stimmten jeweils sowohl einer direkten Beendigung des Arbeitsverhältnisses als auch den notariellen Schuldanerkenntnissen zu. Der Auftraggeber besaß somit sofort und ohne Gerichtsverfahren die Möglichkeit, gegen beide Täter rechtsgültige Ansprüche auf Schadenersatz (inkl. der Detektiv-Kosten) zu stellen und diesen Schadenersatz ohne Verzögerung einzufordern. Vernünftigerweise einigte man sich in diesem Fall – wie auch in den meisten anderen – auf eine Ratenzahlung, sodass der Schaden nunmehr über einen Zeitraum von 36 Monaten nach und nach abgegolten wird. Im Gegenzug stellten unsere Klienten keine Strafanzeige gegen die delinquenten Mitarbeiter, wohl aber gegen die Abnehmer der auf dem Transportweg unterschlagenen Waren.


Notarielles Schuldanerkenntnis als schnellste Lösung für Klärung von jedwedem Schuld-Anspruch


Ist auch Ihr Unternehmen von großen finanziellen Verlusten betroffen, die sich nicht mehr nur durch fehlerhafte Inventurmaßnahmen und „normale“ Inventurschwankungen erklären lassen, sondern eher durch Unterschlagung und illegalen Weiterverkauf von Waren? Haben Sie den Verdacht, dass einer Ihrer Schuldner ein kleines Vermögen besitzt, das er vor Ihnen und womöglich auch vor dem Fiskus geheim hält, um Gläubigern zu entkommen? Dann wenden Sie sich an unsere IHK-zertifizierten Detektive in Stuttgart.

Durch Observationen, Mitarbeitereinschleusungen, legendierte Befragungen und viele weitere Methoden helfen wir Ihnen bei der Ergreifung der Täter mithilfe der Beschaffung gerichtsverwertbarer Beweise. Sollte auch Ihnen an einer schnellen und möglichst effizienten Klärung Ihres Falls gelegen sein, so setzen wir unsere Expertise, Erfahrung und Überzeugungskraft ein, um dem Delinquenten vor Augen zu führen, dass ein notarielles Schuldanerkenntnis auch für ihn der beste und einfachste Weg ist. Setzen Sie sich für weitere Informationen unter der folgenden Telefonnummer mit unserer Detektei in Stuttgart in Verbindung: 0711 7153 0028.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Stuttgart

Gaishämmerstraße 4

70186 Stuttgart

Tel.: 0711 7153 0028

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