Fremdgehen und Gaslighting – berechtigte Zweifel oder Paranoia?


Untreue ist einer der häufigsten Trennungsgründe weltweit. Allein in Deutschland gibt rund jeder Vierte zu, seinen Partner schon einmal betrogen zu haben. Auch in TV und Medien ist das Thema ständig präsent, früher undenkbare Serien wie das RTL-2-Format Temptation Island erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, dass mehr als jeder Zweite angibt, schon einmal an der Treue seines Partners oder seiner Partnerin gezweifelt zu haben.

Es gibt viele Wege, mit einer solchen Situation umzugehen, in der das Vertrauen gegenüber dem Partner fehlt. Fernab von möglichen psychologischen Manipulationsversuchen des Partners agieren Privatdetektive wie jene der Kurtz Detektei Leipzig (0341 6970 4082). Eine objektive und sachliche Beweisermittlung gibt den Betroffenen die vermisste Sicherheit zurück – ob nun zum Guten oder zum Schlechten. Vielleicht haben Sie selbst sogar schon Erfahrungen mit vorschnellen Beschuldigungen gemacht, mussten womöglich darum kämpfen, Ihren oder Ihre Ex zurückzubekommen. Ungewissheit kann starke Emotionen hervorrufen und damit irrationale Handlungen auslösen, die man später bereut.

Herauszufinden, ob das eigene Misstrauen begründet ist, kann sich ohne Hilfe Dritter als äußerst schwierig herausstellen. Die meisten Fremdgänger geben einen Seitensprung auch bei direkter Nachfrage nicht zu. Im Gegenteil manipulieren manche ihre Partner sogar noch gezielt, um den Konsequenzen ihres Handelns aus dem Weg zu gehen. Eine gängige Methodik, das sogenannte „Gaslighting“, stellt unsere Leipziger Privatdetektei nachfolgend kurz vor.


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Gaslighting als Form der psychischen Gewalt


Nicht in Abrede zu stellen ist, dass durchaus viele Fremdgänger/innen ehrlich mit ihren Handlungen umgehen, d.h. den Partner aus Eigenantrieb über einen Seitensprung informieren oder zumindest wahrheitsgemäß antworten, wenn sie offen verdächtigt werden. Andere versuchen ihren Kopf mit Lügen aus der Schlinge zu ziehen. Das genannte Gaslighting geht noch einen Schritt weiter: Den Opfern dieser psychologischen Manipulationstechnik wird abgesprochen, in der Lage zu sein, die Realität richtig einzuschätzen. Ziel ist es, gezielt Selbstzweifel an der Wahrnehmungsfähigkeit und Gedächtnisleistung zu streuen, um den Partner völlig zu verunsichern. Das Resultat ist eine missbräuchliche Machtposition des einen Partners über den anderen. Dazu reichen oft schon kleine Bemerkungen wie „Was du erzählst, ist ja vollkommen paranoid!“ oder „Mich haben ja alle gewarnt, dass du schwierig bist.“ Nach Erfahrung unserer Leipziger Detektive geht Gaslighting in der deutlichen Mehrzahl der Fälle von Männern aus, doch gerade in nicht-romantischen Beziehungen arbeiten auch viele Frauen mit derlei Manipulationspraktiken. Dabei muss noch nicht einmal zwangsläufig der Vorsatz bestehen, das Gegenüber dauerhaft zu beeinträchtigen.

Opfern von Gaslighting wird eingeredet, dass ihre Wahrnehmung der Realität völlig falsch sei, Anschuldigungen werden ins Lächerliche gezogen und das Selbstvertrauen der Betroffenen systematisch zerstört. Der Manipulator schafft es, die Dinge so zu drehen, dass die vermeintliche Schuld beim Opfer liegt. Dabei stellen sich die Täter oft so geschickt an, dass selbst das nähere Umfeld den Opfern keinen Glauben mehr schenkt, wenn diese von ihren Sorgen und Ängsten berichten. Nicht jedes Opfer ergibt sich in seine Situation, doch wer an der Berechtigung der Selbstzweifel zweifelt, sieht sich aufgrund der Überzeugungskraft des Gaslighters oft von Zweiflern umzingelt und weiß nicht mehr, an wen er/sie sich wenden kann. In diesen Situationen kommen die Kurtz Privatdetektive aus Leipzig ins Spiel.

Dazu muss gesagt werden, dass es auch für uns jedes Mal wieder eine Herausforderung darstellt, zu beurteilen, ob ein potentieller Klient tatsächlich psychologisch misshandelt wird oder an psychologischen Vor-Problemen wie irrationalen Verfolgungsängsten leidet. Unser Credo lautet: Wir hören uns alles an und treffen dann faktenbasierte Einzelfallentscheidungen, ob und wie wir weiterhelfen können. Dabei können auch prekäre Situationen entstehen: So traf sich einer unserer Dortmunder Privatermittler im Jahr 2019 mit dem späteren Attentäter von Hanau, um eine mögliche Beauftragung zu besprechen.


Was tun bei Gaslighting?


Lassen wir eines der Opfer aus unserem Klientenstamm sprechen, die 42-jährige Frau M. aus Dresden (per Dankes-Email): „Ich habe mir selbst nicht mehr vertraut. Jedes Mal, wenn ich ihn auf sein Fremdgehen angesprochen habe, hat er es so gedreht, dass ich am Ende als die Verrückte dastand.“ Ihr half letztendlich der Gang zum Privatdetektiv. „Die Beweise schwarz auf weiß vor mir zu sehen, war eine unglaubliche Erleichterung. Endlich konnte ich mir sicher sein, dass ich nicht völlig durchgeknallt bin.“

Sich professionelle Hilfe dafür zu suchen, eindeutige Beweise für Manipulationen durch den Partner zu finden, kann Opfern von Gaslighting helfen, aus missbräuchlichen Beziehungen auszubrechen und ihr Selbstbewusstsein wiederherzustellen. Die gesammelten Beweise sind gerichtsverwertbar und können entsprechend auch bei etwaigen zivil- und/oder strafrechtlichen Vorstößen gegen den Gaslighter verwendet werden. Gern stehen Ihnen unsere Leipziger Privatdetektive hierzu beratend zur Verfügung: 0341 6970 4082.


Wussten Sie schon?


Der Begriff „Gaslighting“ leitet sich von Patrick Hamiltons Theaterstück Gas Light ab, in dem diese Methodik zum ersten Mal dargestellt wurde. Gaslighting kommt nicht nur in Liebesbeziehungen vor, sondern auch unter Kollegen, Mitbewohnern und sogar in der Politik.

So kann der US-amerikanische Präsident Donald Trump als Massen-Gaslighter bezeichnet werden, denn seine Medienpolitik beruht darauf, sämtliche Negativberichte über seine Präsidentschaft als „fake“ bzw. „fake news“ zu disqualifizieren, während er sich selbst als beispielloser Produzent gefälschter „Fakten“ betätigt. Der amerikanischen Öffentlichkeit wird auf diese Weise die Orientierung genommen: Was ist real und was nicht? Die Antwort richtet sich meist schlicht danach, welchem Lager man angehört; d.h. die Realität tritt in den Hintergrund und weicht einer psychologisch indoktrinierten Ideologie, deren Scheinrealität als Schablone über die Wirklichkeit gelegt wird. Die Folgen für die Glaubwürdigkeit sowohl der Regierung als auch der Presse und zugleich für die Mündigkeit des Volkes sind kaum abzusehen.


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Demagogen wie Donald Trump oder Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Iljitsch Lenin oder Joseph Goebbels sind wie Benzin für leicht entzündbare Bevölkerungsgruppen.

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Die Detektei Kurtz garantiert nicht für die Korrektheit und Anwendbarkeit von Informationen auf verlinkten Drittseiten.


Redaktion: Patrick Kurtz

 

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Fremdgehen erkennen – betrügt Ihr Partner Sie?


Vertrauen ist für gewöhnlich ein unabdingbarer Grundstein, auf dem Beziehungen fußen. Doch was, wenn dieses Vertrauen erschüttert wird und das gemeinsam errichtete Leben plötzlich in sich zusammenzufallen droht?

Fremdgehen ist weltweit einer der häufigsten Trennungsgründe. Darin sind sich sogar die zahlreichen Studien zu diesem Thema einig, selbst wenn die Zahlen extrem variieren (vor allem je nach Studienziel sowie Alter, Anzahl und Herkunft der Probanden). Dabei bestätigt sich durchgehend ein altes Klischee, nämlich: Männer gehen häufiger fremd als Frauen. In einer deutschen Studie aus 2018 gestand jeder vierte männliche Befragte, mindestens eine seiner Partnerinnen schon einmal betrogen zu haben – bei den Frauen gab nur jede Achte einen solchen Betrug zu.

Auch die Länderunterschiede sind gewaltig. So geben in südeuropäischen Staaten wie ItalienSpanien und Frankreich regelmäßig mehr als 50 % der befragten Männer an, schon mindestens einmal fremdgegangen zu sein. Die Werte der Frauen liegen durchgehend erheblich niedriger. Allerdings dürfte dieses Statistikphänomen nicht der Realität entsprechen – weder aus der Erfahrung unserer Untreue-Detektive in Stuttgart (0711 7153 0028) heraus noch hinsichtlich der Bevölkerungsverteilung.


Unzuverlässige Statistik wegen deutlicher Geschlechtervarianz bei der sozialen Stigmatisierung des Fremdgehens


Rund ein Fünftel der Deutschen lebt allein; wie viele dieser Single-Haushalte allerdings tatsächlich von beziehungslosen Personen bewohnt wird, ist statistisch kaum zu erfassen. Denn gerade junge und alte Menschen leben häufig trotz bestehender Beziehungen allein: Azubis, Studenten sowie neu liierte Witwen und Witwer. Innerhalb des Personenkreises der Single-Haushalte ist die Geschlechterverteilung annähernd ausgeglichen. Die stark variierenden Geschlechterwerte bei der Frage, ob man im Leben schon einmal fremdgegangen ist, ließen sich so erklären,  dass es innerhalb der Gruppe der Frauen extreme Unterschiede bei der Anzahl der Sexualpartner gibt. Denn woher sonst sollen die ganzen Single-Frauen kommen, mit denen liierte Männer fremdgehen? Ein weiterer – und wohl zutreffenderer – Ansatz ist freilich, dass beide Geschlechter aufgrund der deutlich unterschiedlich wahrgenommenen sozialen Stigmatisierung des Fremdgehens Falschangaben in entgegensetzte Richtungen machen.

Untreue Männer sind nicht selten stolz auf ihre außerpartnerschaftlichen Beziehungen, kommunizieren diese oft offen gegenüber Freunden und erwarten dort Zuspruch und Anerkennung. Mit diesem Trophäengedanken im Hinterkopf wird so mancher männlicher Befragter eine Untreue eingeräumt haben, derer er sich nie schuldig gemacht hat. Frauen hingegen, die ihren Partner betrügen, haben auch im Mitteleuropa des 21. Jahrhunderts mit deutlich negativeren sozialen Folgen zu rechnen, die sich sogar auf das Arbeitsleben auswirken können. Und das obwohl diese Verurteilungsprozesse einer spätantiken bis mittelalterlichen (christlichen) Moral entsprechen, deren umfassende Fehlerhaftigkeit spätestens seit der Aufklärung offenbar ist und die sich doch renitent bis heute hält. Entsprechend gehen viele Frauen zurückhaltender mit dieser Thematik um.

In der Summe ergibt sich ein Statistikphänomen, das sich weder in der Geschlechterverteilung der Auftraggeber unserer Stuttgarter Detektive widerspiegelt noch bei den Zielpersonen oder den Ermittlungsergebnissen. Wir sind geneigt festzustellen: Das Statistikphänomen findet keine Entsprechung in der Realität. Oder anders: Frauen und Männer gehen in etwa gleich oft fremd.


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Am Thema Monogamie scheiden sich die Geister. Zweifellos handelt es sich dabei um ein gesellschaftliches Konstrukt, das nicht der menschlichen Sexualbiologie entspricht. Doch Vertrauen und Geborgenheit zählen gleichsam zu unseren Grundbedürfnissen.

Ratgeber für zweifelnde Partner: die ersten Anzeichen für Untreue


Angenommen, Sie persönlich zweifeln an der Treue Ihres Partners oder Ihrer Partnerin. Der Betrug an der Beziehung ist also noch keine bestätigte Tatsache, sondern nur eine unheilvolle Vermutung. Wie gehen Sie nun vor? Als Detektivbüro mit umfassenden Erfahrungen in Untreue-Fällen wäre es für die Kurtz Privatdetektei Stuttgart naheliegend, Ihnen zu einem sofortigen Anruf bei uns zu raten. Doch wir haben gewisse moralische und auch gesetzliche Fürsorgepflichten gegenüber verdächtigten Partnern, die – im Falle einer Beauftragung – für uns sogenannte „Zielpersonen“ werden. Es gibt wenige Detektive, die sich an gescheiterten Beziehungen erfreuen oder Spaß daran haben, eine Person umfassenden Observationsmaßnahmen auszusetzen, wenn sich keinerlei Anzeichen dafür finden lassen, dass sich der oder die Observierte etwas zu Schulden kommen lassen hat. Von daher raten wir, vor dem Gang zu unseren Privatdetektiven in Stuttgart zu überprüfen, ob sich ein ungutes Gefühl auch mit konkret benennbaren Anzeichen untermauern lässt (siehe nächster Abschnitt).

Auch sollten Sie von überhastet vorgebrachten Beschuldigungen, die schnell als unbegründete Eifersucht abgetan werden, absehen, bevor Sie konkrete Anhaltspunkte oder sogar Beweise vorbringen können. Einige kritische Fälle von Vertrauensverlust können zwar mit Hilfe von Beziehungsexperten wie Boris Bergmann gerettet werden, der als Sozialpsychologe auf seiner Website Unterstützung bei der Reparatur zerbrochener Liebe anbietet. Doch bevor es so weit kommt, dass schwerwiegende und potentiell dauerhaft beziehungsbelastende Anschuldigungen geäußert werden, ist es in den meisten Fällen besser, sich vorher Gewissheit zu verschaffen.


Fragen Sie sich einmal, ob folgende Merkmale auf Ihre/n Partner/in zutreffen:


  1. Handy und Laptop Ihres Partners sind plötzlich Sperrzone für Sie.
  2. Er/sie geht bei Telefongesprächen aus dem Raum und nimmt sein Handy sogar mit ins Bad.
  3. Ihr Partner hat keine Lust mehr auf Zärtlichkeiten und das Sexualleben verliert an Häufigkeit und Leidenschaft.
  4. Ihr Partner verbringt ungewöhnlich viel Zeit außer Haus und bringt dafür zweifelhafte Begründungen vor.
  5. Es macht Ihrem Partner nichts mehr aus, wenn Sie wenig Zeit für ihn haben oder sogar für einige Zeit allein verreisen.
  6. Das eigene Aussehen ist Ihrem Partner viel wichtiger als vorher. Er/sie verwendet plötzlich viel Zeit auf Styling und Körperpflege.

Eines, mehrere oder jedes dieser Merkmale treffen zu, aber Sie haben Angst, mit einer verfrühten Beschuldigung ihre Beziehung zu zerstören? Professionelle Hilfe durch die Privatermittler der Kurtz Detektei Stuttgart kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ängste zu zerstreuen – oder Ihnen immerhin die ersehnte Klarheit verschaffen: 0711 7153 0028.


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Redaktion: Patrick Kurtz

 

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Den Ex „ausspionieren“: Wann es Sinn macht, nach einer Trennung einen Detektiv zu engagieren


So unterschiedlich, wie Beziehungen laufen, gestalten sich auch Trennungen. Während manche in Freundschaft auseinandergehen, haben andere nach Ende der Beziehung kein freundliches Wort für ihren Expartner übrig. Wieder andere schaffen es nicht, sich damit abzufinden, dass die ehemals große Liebe nun nicht mehr Teil ihres Lebens ist.

Viele Anrufe erreichen die Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen mit dem Anliegen, den oder die Ex observieren zu lassen, um „aus persönlichem Interesse“ in Erfahrung zu bringen, ob es einen neuen Partner gibt. Ein reines persönliches Interesse ist jedoch kein hinreichender Grund für Observationen durch unsere Thüringer Detektive, da in solchen Fällen im Rahmen einer Güterabwägung das Persönlichkeitsrecht des Expartners überwiegt.

Doch es gibt durchaus andere Gründe, die eine Observation hinreichend fertigen. Die Kurtz Privatdetektei Erfurt und Thüringen (0361 2243 0020) beleuchtet diese nachfolgend übersichtlich.


Berechtigtes Interesse ausschlaggebend


Gerade, wenn die Trennung einseitig war, wollen viele Menschen unbedingt wissen, was der Expartner nun treibt, und suchen verzweifelt nach einer Möglichkeit, ihm nah zu sein. Warum nicht einfach einen Detektiv engagieren, um alles über das neue Leben der alten Liebe zu erfahren? Entscheidend hierfür ist das sogenannte berechtigte Interesse, das in aller Regel eine unbedingte rechtliche Beauftragungsvoraussetzung für Privatermittler darstellt. Falls das rein persönliche Interesse also weiterhin stark ausgeprägt ist und Sie Ihre/n Ex womöglich sogar zurückgewinnen wollen, finden Sie eher auf exzurueckexperte.de hilfreiche Tipps.

Während eine „Beschattung“ bei einer Trennung ohne wirtschaftliche Interessen in der Regel nicht legal ist, gibt es andere Trennungsfälle, in denen es durchaus sinnvoll ist, sich an unsere Erfurter Detektive zu wenden.


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Beweisbeschaffung im Scheidungsfall


Unterhalt


In Scheidungsfällen kann das Engagieren eines Detektivs für verschiedene Szenarios sinnvoll sein. Im Falle eines Unterhaltsstreits müssen für gewöhnlich die Vermögenssituationen beider Partner offengelegt werden. Allerdings kommen nicht alle Ehepartner ihrer Mitteilungspflicht nach, viele machen zudem falsche Angaben. Bei Zweifeln an der Rechtmäßigkeit von Unterhaltsforderungen können unsere Privatdetektive für JenaWeimarGotha und ganz Thüringen zur Klärung der tatsächlichen Einkommensverhältnisse und Lebensumstände der Expartner beitragen.

Dazu zählen beispielsweise die Aufdeckung von nicht angemeldeten Nebentätigkeiten oder heimlichen Finanzgeschäften des unterhaltspflichtigen Partners. Auch falls die Annahme besteht, dass sich der unterhaltberechtigte Partner einer gravierenden Verfehlung schuldig gemacht und somit den Unterhaltsanspruch verwirkt hat, beispielsweise durch einen Ehebruch, kann es sinnvoll sein, eine Detektei als erprobten Beweisweg zu wählen. In manchen Fällen kann sogar eine Erstattung der entstandenen Detektivkosten durch die Gegenseite verlangt werden.


Sorgerecht


Die zweite Säule der Beweisermittlung gegen Expartner besteht in Sorgerechtsbedenken. Zeigt der andere Elternteil mehrfach einen bedenklichen oder gar zweifellos inakzeptablen Umgang mit dem gemeinsamen Kind, disqualifiziert er sich gegebenenfalls für die Kindbetreuung. Das beinhaltet in der Regel mindestens den persönlichen Umgang, häufig aber auch die Verfügungsgewalt bzw. das Mitspracherecht bei der Wohnort- und Schulwahl sowie viele weitere Bereiche des Lebens.

Bevor ein Gericht eine – vor allem – für das Kind einschneidende Entscheidung trifft, bedarf es allerdings klarer Beweise. Durch Observation des Umgangs zwischen Expartner und Kind/ern bzw., je nach Sachlage, durch Observation der gewöhnlichen Aktivitäten des anderen Elternteils außerhalb des Umgangs sind diese Beweise gerichtsverwertbar zu ermitteln. Zu den disqualifizierenden Faktoren, die nicht unbedingt während des Umgangs beobachtbar sind, zählen zum Beispiel Suchtverhalten (Alkohol, Drogen, Spielsucht etc.), Gewalttätigkeit oder ein kriminelles soziales Umfeld.


Beweisermittlung während der Beziehung


Auch im Falle einer missbräuchlichen Beziehung kann es sehr sinnvoll sein, sich bei der Beweiserbringung durch erfahrene Detektive unterstützen zu lassen. So helfen Beweise entscheidend zum Beispiel beim Erwirken einer einstweiligen Verfügung gegen den Expartner. Dabei handelt es sich um eine richterliche Anordnung, die es Ihrem Expartner verbietet, sich Ihnen und gegebenenfalls Ihren Kindern zu nähern.

Zudem sind unsere Erfurter Privatdetektive im Rahmen der Aufklärung bestehender Beziehungen sehr häufig beim Verdacht auf Untreue in der Partnerschaft tätig. Lassen Sie sich unverbindlich und kostenfrei zu Ihrem individuellen Anliegen beraten: 0361 2243 0020.


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Die Detektei Kurtz garantiert nicht für die Korrektheit und Anwendbarkeit von Informationen auf verlinkten Drittseiten.


Redaktion: Patrick Kurtz

 

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„Diskretion steht über allem“ – Detektiv Patrick Kurtz im Magazin „Die Wirtschaft Köln“


Auch Privatdetekteien haben sich den Herausforderungen des digitalen Wandels stellen müssen


Kunden müssen sich vollkommen darauf verlassen können, dass ihre Belange unter vier Augen bleiben, dass Informationen nicht nach außen dringen. Dies gilt sowohl für private Auftraggeber als auch solche mit gewerblichem Hintergrund. Und die eigene Datensicherheit muss höchsten Ansprüchen genügen, um ein Eindringen von außen über die digitale Schiene zu blocken.

Nicht einmal 40 Einträge listet das Kölner Branchentelefonbuch unter dem Suchwort Privatdetektiv auf. Eine übersichtliche Branche also, meist bestehend aus Unternehmen mit wenigen fest angestellten Mitarbeitern, die bei Arbeitsspitzen auf freie Mitarbeiter zurückgreifen.


Google Maps macht Ortsbegehungen obsolet


Den digitalen Wandel in seiner Branche sieht Patrick Kurtz einerseits positiv. „Zahlreiche neue technische Hilfsmittel haben sich als sehr förderlich für die Erfolgsquote speziell bei Observationen herausgestellt“, erläutert der Privatdetektiv, der seit 2013 in Köln, aber auch national und global ermittelt. „So gibt uns Detektiven allein Google Maps großartige Möglichkeiten zur Überprüfung und Analyse von Observationsumfeldern.“ Was sich andererseits monetär gravierend negativ auf das Detektivgewerbe auswirkt. „Vieles, wofür früher kostenpflichtige Ortsbegehungen notwendig waren, lässt sich nun kostengünstig oder sogar kostenfrei über das Internet lösen. Dazu zählen nicht nur die genannten Observationsfeldanalysen, sondern zum Beispiel auch so grundlegende Detektiv-Aufgaben wie Anschriftenermittlungen, die sich heute in einer Vielzahl von Fällen auch für Laien leicht über eine Online-Recherche lösen lassen“, erklärt Kurtz.

Lothar Wenzel, der mit seiner Detektei bereits seit 1979 am Markt ist, sieht den größten Umbruch durch die Digitalisierung im Bereich der Werbung und im äußeren Erscheinungsbild der Detekteien. „Generierten Detekteien ihre Kundschaft vor circa zehn Jahren noch zum großen Teil über Anzeigen in Printmedien wie etwa den ‚Gelben Seiten‘, so sind heute für unsere Branche ein gut gemachter Internetauftritt sowie eine umfassende Präsenz im Web ungeheuer wichtig“, so Wenzel, dessen Detektei ihren Sitz in der Engelbertstraße hat.



Auftragsakquise maßgeblich über den Webauftritt


Patrick Kurtz sieht dies genauso. „Einige frühere Groß-Detekteien, die den Sprung auf den Digitalisierungszug nicht frühzeitig geschafft haben, sind verschwunden oder in der Bedeutungslosigkeit versunken, weil die Auftragsakquise mittlerweile maßgeblich über den Werbeauftritt im Internet erfolgt“, so der studierte Germanist, der auch als Schriftsteller und Lektor tätig ist. Und weiter: „Der Mehrwert, den der freie Zugang zu Informationen im Internet für einen interessierten Menschen hat, ob nun aus beruflichen oder privaten Beweggründen, lässt sich meiner Meinung nach gar nicht hoch genug bewerten“, erläutert der Ermittler, dessen „Kurtz Detektei Köln“ in der Antoniterstraße angesiedelt ist.

Allerdings sieht Kurtz, der sich selbst als Informationsjunkie bezeichnet, durchaus auch die negativen Aspekte der Digitalisierung für die Branche der Privatermittler. Laut seiner Einschätzung ist die Zahl der Detekteien in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich gesunken, da mit der Digitalisierung und den Datenschutzverschärfungen sehr große Umsatzrückgänge einhergingen. Sehr viele langjährig aktive und kompetente Detektive mussten sich beruflich umorientieren und dieser Prozess hält leider nach wie vor an.

Doch wie findet man eine geeignete Detektei oder das Detektivbüro, das für die gestellte Aufgabe die beste Option ist? Dazu hat Lothar Wenzel folgendes Bonmot geprägt: „Der potenzielle Mandant muss selber schon Detektiv sein, um eine geeignete, fachlich versierte Detektei zu finden.“ Dazu muss man wissen, dass die Berufsbezeichnung Detektiv in keiner Weise geschützt ist. Jeder, der ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis in Händen hält, kann sich an seine Bürotür ein entsprechendes Schild schrauben und passende Visitenkarten drucken – und ohne weitere Prüfung einsteigen. „Hierbei handelt es sich um einen gravierenden Missstand, den die Politik zu verantworten hat. Gerade in den heutigen Zeiten ausufernden Datenschutzes ist ausgerechnet ein Berufsstand, der mit hochsensiblen Informationen arbeitet, nicht reguliert. Das hat, genau genommen, etwas Skandalöses“, formuliert Kurtz mit Nachdruck.


Auch IT-Experten sind als Detektive tätig


Noch immer sind Aufträge im Bereich Observation die am meisten gefragten Leistungen. Bei der Detektivarbeit ist eher der Allrounder gefragt, der ein breites Leistungsspektrum professionell bedient. Je größer die Diversifizierung des Leistungsportfolios, desto gesicherter ist das Geschäftsmodell – diese Businessweisheit hat die Detektei-Branche allerdings nicht exklusiv. Nochmals Patrick Kurtz: „Wir bieten eine breite Palette an Leistungen an und wir fahren damit sehr gut. Neben der Standardtätigkeit der meisten Detektive in Deutschland – Observation – verfügen wir über sehr weitreichende Recherchemöglichkeiten und können deshalb einen ungewöhnlich hohen Umsatzanteil durch das Erfüllen von Auskunftsersuchen aufbringen. Außerdem haben wir mit unseren IT-Experten und Abhörschutzspezialisten zwei zusätzliche Unterabteilungen innerhalb des Unternehmens und können selbst solche hoch spezialisierten Dienste wie Vermisstensuchen mit sogenannten Mantrailer-Hunden durchführen.“

Die Hemmschwelle beim Aufsuchen einer Detektei ist natürlich ungleich größer als das Betreten eines Supermarkts. Ob Privatperson oder Konzernchef, jeder, der eine Detektei mandatiert, hat ein Problem, das intern nicht gelöst werden kann; Schwachstellen werden offengelegt. „Hier wird häufig die Zusammenarbeit mit Anwaltskanzleien zum Knotenpunkt“, erklärt Lothar Wenzel. Der Anwalt nimmt die Verhandlungen mit dem Detektiv auf und wickelt bevollmächtigt alle Regularien ab. Über den Rechtsanwalt wird nach Abschluss des Auftrages auch die Rechnungslegung abgewickelt – was vor allem aus Gründen der Diskretion geschieht.


Empathie, Erfahrung und Menschenkenntnis


„Aufträge aus dem privaten Bereich müssen mit der entsprechenden Empathie behandelt werden. Eine Mutter, die sich Sorgen darüber macht, ob ihre Tochter oder ihr Sohn in schlechte Kreise abgerutscht ist, oder der betrogene Ehepartner – sie alle sollten sich bei einer guten Detektei verstanden und gut aufgehoben fühlen“, so Lothar Wenzel, der Erfahrung und Menschenkenntnis als wichtige Eigenschaften in seinem Metier betrachtet.

Grundsätzlich ist es wichtig, in der Lage zu sein, sich in die Emotionen der Klienten hineinzuversetzen – das sieht auch Patrick Kurtz so. „Die Hemmschwelle ist ganz individuell, aber grundsätzlich bei privaten Auftraggebern deutlich höher als bei den Vertretern juristischer Personen. Das ist insofern vollkommen logisch, als private Auftraggeber persönliche Anliegen haben, die häufig sehr intim sind. Viele bevorzugen ein Treffen an einem neutralen Ort, statt zu uns zu kommen.“ Um die Anspannung zu lösen, versichert er seinen Klienten immer – zutreffend – zu, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und es schon unzählige andere Personen gab, die mit einem ganz ähnlichen Anliegen vorstellig wurden.

Auf der Suche nach einer seriösen und qualifizierten Detektei sollte man als Kunde einige Punkte beachten. Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband ist nur einer davon. Fragen Sie ruhig bei der örtlichen Rechtsanwaltskammer nach – diese nennt Ihnen Unternehmen, die für Ihr Anliegen den geeigneten Partner benennen können. Erkundigen Sie sich nach Referenzen und werfen Sie ruhig einen Blick in die Geschäftsräume der Detektei.


Vorkenntnisse bei Ermittlungsbehörden sind der Einstieg in den Beruf


Oftmals haben Privatermittler meist lange Vorkarrieren in Behörden wie der Polizei, dem Zoll, dem Bundesnachrichtendienst oder – ja auch – der Stasi. Gut ist, wenn eine Ausbildung zur Fachkraft Detektiv mit einem erfolgreichen IHK-Abschluss gestaltet wird. Mitgliedschaften in Verbänden sind ein positives Indiz für Seriosität, aber allein nicht aussagekräftig genug. Irreführend sind die von einigen Detekteien beworbenen DIN- oder TÜV-Zertifizierungen, da diese nichts über eigentliche Detektivarbeit aussagen, sondern über administrative bzw. formelle Standards.


Hinweise


Der Originalartikel von Heribert Eiden erschien in „Die Wirtschaft Köln“. Die Hervorhebungen (Fettschrift) und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


„Sherlock Holmes in Bielefeld“ – Hörfunk-Feature von Radio Bielefeld mit Detektiv Patrick Kurtz


Unterhaltsamer Hörfunk-Beitrag von Radio Bielefeld über den Detektivberuf. Mit Patrick Kurtz von der Kurtz Detektei Bielefeld nach einem Gespräch mit Timo Teichler. Nachfolgend: Abschrift + Audio.


„Sherlock Holmes in Bielefeld“


Moderator: „Du bist für mich so ein richtiger kleiner Inspektor. Ein typischer „Tatort“-Gucker: ‚Ich kenne den Täter schon nach fünf Minuten!‘ Wie oft du hier im Studio so aus dem Fenster guckst und Leute beobachtest …“

Timo Teichler: „Also, ich hab als Kind auch wirklich gerne Detektiv gespielt und liebe, wie du schon gesagt hast, Krimis und das Mit-Spionieren.“

Moderator: „Ich seh‘ dich auch so im Café sitzen, Tageszeitung vor dem Gesicht mit zwei Löchern drin. Wie das die Profis machen, wollten wir wissen. Und mich hat überrascht, dass wir überhaupt Profis, also Privatdetektive, hier bei uns in Bielefeld haben. Unter anderem den dreißigjährigen Patrick Kurtz. In Bielefeld hat er im Monat durchschnittlich zwei Aufträge. Dabei geht es um: Betrügt mich mein Partner? Meldet sich einer krank, obwohl er es gar nicht ist? Oder: Wird in der Firma geklaut?


Wie arbeiten Privatdetektive?


Patrick Kurtz: „Der Alltag eines Detektivs ist schon stark sitzgeprägt. Man muss viel Geduld und gutes Sitzfleisch mitbringen. Wenn man sich über 17 Stunden lang auf eine Tür konzentrieren muss, ohne dass da jemals jemand rauskommt, dann ist das schon eine Prüfung.“

Timo Teichler: „Zur Grundausstattung gehören ein Auto, ein Handy, eine gute Kamera – gibt’s auch getarnt in einer Armbanduhr oder Brille –, und das hier darf auch nicht fehlen:“

Patrick Kurtz: „Wenn man längere Standobservationen hat, muss man sich einfallen lassen, was man mit dem Urin macht, der zwischendurch doch mal drückt. Ich würde auf jeden Fall nicht empfehlen, aus Punica-Flaschen zu trinken, weil die sich nämlich sehr anbieten für sowas.“

Timo Teichler: „Vor allem ist es wichtig, beim Spionieren nicht erwischt zu werden. Hilfreich ist da: Wechselkleidung.“

Patrick Kurtz: „Eine Brille, Mützen sind immer gut, eine Wechseljacke vor allem auch. Wenn man eine ganz andere Jacke anhat, dann macht das schon mal einen riesen Unterschied. Ich bin einmal sogar so weit gegangen, dass ich mir eine Maske übergezogen habe. Eine wirklich echt wirkende Maske, natürlich nicht, wenn man ganz nah rangeht, aber zumindest wenn man in einem Abstand von 10, 15 Metern ist, dann ist nicht erkennbar, dass es eine Maske ist. Ich bin dann eben zu einem alten Herrn geworden.“


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Von Auftraggebern und Vorgehensweisen


Timo Teichler: „Alter Herr, junge Dame, Promis, ehemalige Fußballnationalspieler – Patricks Auftraggeber sind ganz unterschiedlich. Ein Klassiker ist natürlich so ein Fall wie Untreue. Stichwort: Hotelzimmer.“

Patrick Kurtz: „Das Ohr an die Zimmertür anlegen, das machen wir nicht. Aber wenn das Gestöhne laut genug ist im Zimmer, dann ist das natürlich ein Hinweis, der akustisch für uns wahrnehmbar ist und den wir auch entsprechend in unseren Bericht aufnehmen.“

Timo Teichler: „Und in manchen Berichten geht es dann auch um Diebstahl in Firmen.“

Patrick Kurtz: „Dann werden wir eingeschleust und nehmen Kontakt auf zu den Mitarbeitern, zum Kollegium, fügen uns da ein, um eben herauszufinden, wer nun das schwarze Schaf ist in der Belegschaft.“

Moderator: „Und was er über die schwarzen Schafe so alles herausgefunden hat, das hört ihr heute Nachmittag bei uns – oder schon jetzt auf radiobielefeld.de.“



Fallbericht: Untreue-Observation in den Niederlanden


Moderatorin: „In Filmen sitzen sie in versifften Büros, es herrscht Bodennebel wegen der vielen Qualmerei und wenn sie losziehen, dann mit dunklen Sonnenbrillen oder Hüten. Und manchmal gibt’s dann noch einen auf die Nuss. So ist zumindest mein Filmbild von einem Detektiv.

Die gibt’s aber tatsächlich auch im wahren Leben. Bei uns in der Stadt zum Beispiel ist Patrick Kurtz als Detektiv unterwegs und auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Und ein Klassiker, was die Einsätze angeht: Die Ehefrau beauftragt Patrick, um den Ehemann der Untreue zu überführen.“


Ein ungewöhnlich naher Kontakt zur Zielperson


Patrick Kurtz: „Die Observation ging bis in die Niederlanden hinein, wo er quasi Urlaub gemacht hat mit seiner Praktikantin. Also, es war eine Mischung aus Urlaub mit der Praktikantin und Geschäftstreffen mit Kunden. Während dieses Urlaubs hat er sich natürlich extrem sicher gefühlt.

Wir hatten ein Hotelzimmer direkt über ihm und saßen dann immer beim Essen mit ihm zusammen im Hotel, haben ihn auch in der Stadt immer mal wieder getroffen, weil wir ihn natürlich verfolgt haben, und er kam uns dann auch wieder entgegen. Wir sind damit sehr locker umgegangen, weil wir ganz genau wussten: Unter dieser Legende – wir sind zusammen Urlauber in diesem Hotel – ist das vollkommen unauffällig. Das führte dann sogar so weit: Er hat uns wiedererkannt, wir haben ihn gegrüßt – ganz offensiv –, er hat zurückgegrüßt, und wir haben von ihm alle Informationen erhalten, die wir haben wollten.

Dass man die Zielperson grüßt, ist aber wirklich außergewöhnlich. Da braucht die Zielperson ein starkes Sicherheitsgefühl, dass sie eben nicht überwacht wird. Und man muss sich natürlich auch relativ geschickt verhalten als Ermittler, damit das möglich ist. Aber zuweilen ist es möglich, dass man mit der Zielperson in direkten Kontakt tritt und auf diese Art und Weise die Beweise ermittelt, die man gerne haben möchte.“


Vom Ehemann betrogen – und überglücklich darüber!


Patrick Kurtz: „Die Reaktion der Frau war sehr interessant: Sie war restlos begeistert darüber, dass wir ihn der Untreue überführt haben. Normalerweise sind unsere Auftraggeber eher schockiert, wenn das dann rauskommt – der Partner geht fremd. In dem Fall war es nicht so. Sie war begeistert davon, dass sie ihm diese Beweise um die Ohren hauen durfte.“

Moderatorin: „Detektiv glücklich, Auftraggeberin glücklich, alles erfolgreich ausgeführt, dumm gelaufen für den Ehemann. Patrick hat auch schon Promis beschattet. Wie das abgelaufen ist, das hört ihr auch noch heute Nachmittag hier bei mir. Radio Bielefeld ist immer am Puls der Stadt, jeden Tag, den ganzen Tag.“



Untreue-Fall der Detektei Kurtz mit prominenter Zielperson


Moderatorin: „Patrick Kurtz ist 30 Jahre alt, Bielefelder und von Beruf Detektiv. Ich stell‘ mir die ja immer so mit dicker Sonnenbrille, hoch gestelltem Jackenkragen und einem Hut so tief in die Stirn gezogen vor. Und so ein bisschen was ist auch dran, hat Patrick uns erzählt. Patrick wird angeheuert, um zum Beispiel den Ehemann der Untreue zu überführen oder aber auch um herauszufinden, wer in der Firma Sachen mitgehen lässt. Und auch Promis gehörten schon zu seinen Kunden.“

Patrick Kurtz: „Eine tricky Story, weil die Person, um die es da ging, ein, ich sage mal, B-Prominenter war. Also schon jemand, den kennt nicht jeder, aber den kennen viele, und das Gesicht würde auch so ziemlich jeder wiedererkennen. Den sollten wir observieren, und der Auftrag kam von einem anderen B-Prominenten mit ungefähr gleichem Bekanntheitsstatus.“


Promi sucht Thai-Puff auf


Patrick Kurtz: „Es passierte erst einmal eine ganze Weile nichts, er war bei irgendwelchen Fernsehstudios unterwegs und wir eben hinterher. Bis er dann irgendwann eine Privatadresse betrat und auch längere Zeit nicht wieder herauskam. Während der Ermittler draußen saß und diese Privatadresse observierte, um zu schauen, ob dieser B-Prominente da wieder herauskommt, hat er einmal im Internet geguckt, ob diese Adresse eventuell mit Prostituierten verbunden sein könnte. Und tatsächlich war es ein Thai-Puff.

Es lief dann so: Die Dame, die ihn wahrscheinlich bedient hat, steckte irgendwann den Kopf zur Tür raus, guckte nach links, guckte nach rechts, schaute sich um, ob eventuell jemand auf der Straße steht, der ihn wiedererkennen könnte. Und als dann vermeintlich der Weg frei war – sie wusste natürlich nicht, dass der Ermittler im Auto saß –, kam er rausgelaufen und machte sich davon. Das war genau das, was der Auftraggeber wissen wollte – im Auftrag der Frau.“


Kurioses Personengeflecht


Patrick Kurtz: „Letzten Endes hatte also die Frau von diesem B-Prominenten den anderen B-Prominenten beauftragt, uns zu beauftragen, dass wir einmal diesem Herrn hinterhergehen. Wenn ich den jetzt im Fernsehen sehe, denkt man sich natürlich immer so seinen Teil.“

Moderatorin: „Oh Gott, oh Gott. Wilde Geschichten, die der Bielefelder Detektiv Patrick Kurtz schon erlebt hat und immer wieder erlebt. Natürlich nicht alles bei uns in der Stadt, er arbeitet weit über die Stadtgrenzen hinaus. Alle Infos zu Patrick und den Fällen findet ihr auch auf radiobielefeld.de.“



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„Attentäter von Hanau traf sich mit NRW-Detektei in Dortmund“ – RUHR24


„Nach dem Terror-Anschlag von Hanau kommen weitere Details ans Tageslicht. Demnach soll Attentäter Tobias R. ein Treffen in Dortmund abgehalten haben.



Attentäter von Hanau litt unter Verfolgungswahn


Dortmund – Neue Wendung im Fall Tobias R. nach dem Attentat mit mehreren Todesopfern in Hanau! Wie eine Detektei namens „Kurtz“ aus Wuppertal gegenüber RUHR24.de angibt, habe der Attentäter von Hanau bereits im Juni 2019 Kontakt zu der Detektei aufgenommen. R. habe sich demnach von allen Seiten verfolgt gefühlt und sei insbesondere der Überzeugung gewesen, dass die Welt von einer Geheimorganisation unter amerikanischer Führung geleitet werde, von der in Deutschland nur Angela Merkel Kenntnis habe, gibt Geschäftsführer Patrick Kurtz gegenüber unserer Redaktion an.

Tobias R. hatte laut Angaben der Detektei Kenntnis davon erlangt, dass Ermittler des Unternehmens aus Wuppertal über gute Behördenkontakte verfügten. „Er wollte, dass wir ihm einen Kontakt zum BND und diversen anderen staatlichen Organisationen vermitteln. Dieses Anliegen lehnten wir ab“, sagt Unternehmensleiter Patrick Kurtz. Hintergrund sei gewesen, dass R. gedacht habe, nur er, der BND und Merkel wüssten über eine Verschwörung Bescheid, wonach der Geheimdienst der USA das Geschehen auf der Welt bestimme.

Kurtz zufolge sei es im Oktober 2019 zu einem Treffen zwischen R. und der Detektei aus dem Bergischen Land gekommen. Das Treffen habe in Dortmund stattgefunden, im Dieckmann’s an der Wittbräucker Straße im Süden der Stadt. R. habe sogar das Manifest, das Ermittler nach der blutigen Tat von Hanau fanden, bereits dabei gehabt. Daraus hätte er dem Ermittler der Detektei – der aus Unna stammt – Passagen daraus vorgelesen.

„Im Termin wurde allerdings schnell klar, dass er unter Verfolgungswahn und weiteren psychologischen Problemen/Störungen litt“, so Kurtz. Und weiter: „Wir haben solche Problemfälle fast täglich, aber man denkt natürlich nicht, dass dann einmal so eine Bluttat daraus entsteht, zumal Herr R. keinerlei Anzeichen von Gewaltbereitschaft zeigte.“


Attentäter von Hanau traf sich mit Detektei aus Wuppertal in Dortmund


Vorwürfe, die Detektei hätte die zehn Opfer von Hanau verhindern können, macht sich Patrick Kurtz aber nicht. „Wenn wir jeden Schizophrenen melden würden, der sich hier bei uns in der Detektei meldet, würde die Polizei täglich einen Anruf von uns bekommen“, sagt der Unternehmensleiter gegenüber RUHR24. Zwar habe Tobias R. wirre Theorien vorgetragen, sei dabei aber gleichzeitig „eloquent und intelligent“ rübergekommen. Zu dem Termin in Dortmund sei er im Anzug und frisch frisiert erschienen.

Im Gespräch mit R. erlangte die Detektei aus Wuppertal die Information, dass der spätere Attentäter von Hanau einen Freund gehabt haben soll, mit dem er sich über seine Gedanken ausgetauscht habe.“


Hinweise


Der Originalartikel erschien in RUHR24. Die Hervorhebungen (Fettschrift) und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.


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„Hanau-Täter kontaktierte Detektei“ – Kurtz Detektei Frankfurt zur Hanauer Bluttat in der hessenschau des hr (TV)


Sandra Tzschaschel vom Hessischen Rundfunk befragt Privatdetektiv Holger E. im Büro der Kurtz Detektei Frankfurt zu seiner Begegnung mit dem Attentäter von Hanau, Tobias Rathjen, im Oktober 2019 in Dortmund. Nachfolgend das Video und darunter die Abschrift.



„Tobias R. wollte Detektei beauftragen“


Artikel auf hessenschau.de


Der mutmaßliche Täter Tobias R. hat im Juni 2019 offenbar Kontakt zur Wuppertaler Kurtz Detektei aufgenommen. Er wollte die Detektei beauftragen, Kontakte zum BND, zu Nachrichtendiensten und der Bundeskanzlerin herzustellen. Detektei-Inhaber Patrick Kurtz erklärte dem hr, dass ein Ermittler sich im Oktober 2019 mit Tobias R. in Dortmund getroffen habe. Es sei aber nicht zu einer Beauftragung gekommen, da der Mann offenbar unter Verfolgungswahn litt. In einer Branche, die sich auch mit Abhörschutz und Lauschabwehr beschäftigt, sei der Mann jedoch kein Einzelfall gewesen. „Täglich rufen Leute an, die unter Verfolgungswahn leiden.“ Ausländerfeindlich habe er sich nicht geäußert.

Bereits am Morgen hatte Generalbundesanwalt Peter Frank bestätigt, dass die Bundesanwaltschaft schon im vergangenen November Kontakt mit dem mutmaßlichen Attentäter von Hanau hatte. Damals sei bei seiner Behörde eine Anzeige des Mannes eingegangen. Er habe darin Strafanzeige gegen eine unbekannte geheimdienstliche Organisation gestellt.


„Hanau-Täter kontaktierte Detektei“ – hessenschau


Sandra Tzschaschel: „Tobias R., der mutmaßliche Täter aus Hanau, er radikalisierte sich im Internet. Allein, ohne rechtsextremes Netzwerk. Davon gehen die Behörden aus. Er gilt als zurückgezogener Mensch. Aber Tobias R. suchte weit vor seiner Tat Kontakt, suchte Beweise für seine Wahnvorstellungen, wandte sich im vergangenen Jahr an eine Detektei. Im Oktober kam es sogar zu einem persönlichen Gespräch in Düsseldorf. Was er wollte, beschreibt Holger E. heute mir und seinem Chef bei einem Gespräch in Frankfurt.“

Detektiv „Holger E.“: „Er brauchte von uns unsere Mitarbeiter, BND oder MAD, oder am besten noch Verfassungsschutz oder am allerbesten Frau Merkel. Wir sollten ihm den Kontakt ermöglichen und sollten ihm Telefonnummern geben. Er fing auch sofort an und hat mir seinen Werdegang von Kindesbeinen an erzählt. Und hat mir auch Passagen aus diesem „Manifest“ vorgelesen.“


Tobias Rathjel kontaktierte die Behörden eigenständig


Sandra Tzschaschel: „Tobias R. wandte sich auch an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe wegen seiner Angst vor einer Geheimorganisation, und nicht nur dort suchte er die Aufmerksamkeit.“

Holger Schmidt, Terrorismusexperte: „Ich habe den Eindruck, er hat sich auch an Landesstaatsanwaltschaften gewandt und nach meinem Eindruck auch mit hessischen Behörden umfangreichen Schriftverkehr geführt. Nach meinem Eindruck hat er das, was ihn beschäftigt hat, dass es eben eine Verfolgung, eine Macht, irgendetwas Komisches gibt, was ihm nachstellt, mit zahlreichen Behörden besprochen.“


Noch immer kein bundesweites Waffenregister


Sandra Tzschaschel: „Was niemandem aufstieß: Tobias R. hatte Waffen. Legal. Zwei waren auf seiner Waffenbesitzkarte eingetragen, ausgestellt 2013 von der zuständigen Kreisbehörde – an einen 43-jährigen Mann mit Wahnvorstellungen. Ein bundesweites Waffenregister existiert nicht.

Holger Schmidt: „Die Frage, wer eine Waffe bekommt, wer sie führen darf und welche Rechte damit einhergehen, also Waffenschein oder Waffenbesitzkarte – das ist Sache der Länder beziehungsweise der Kommunen. Nach meinem Eindruck gibt es bisher keine Möglichkeit, das zentral abzufragen, sondern es ist jeweils immer eine Frage der beteiligten regionalen Behörden. Ob das so bleiben kann, das ist jetzt natürlich die Frage.“


Hanau-Attentat; Kurtz Detektei Frankfurt, Detektiv in Frankfurt, Privatdetektiv Frankfurt

Informationssystem der Behörden nicht mehr zeitgemäß


Sandra Tzschaschel: „Seine Tötungs- und Terrorabsichten hat Tobias R. für sich behalten. Keine Andeutung hierzu, auch nicht gegenüber den Detektiven.“

Detektiv „Holger E.“: „Er hatte für mich nicht den Eindruck eines Gefährders gemacht. Und ich bin Sicherheitsberater, ich hab auch ein gewisses Gespür für Leute, die gefährlich werden können.“

Sandra Tzschaschel: „Zehn Menschen erschoß Tobias R., und die Detektive fragen sich, warum niemand ihm rechtzeitig seine Waffen wegnahm.“

Detektiv „Holger E.“: „Das ist alles bei uns schlecht organisiert bei der Polizei, einfach weil das nicht zentral gemacht wird. Der Beamte, der vorne sitzt am Pult in der Polizeistation, der muss mit ein paar Klicks und dem Namen und dem Geburtsdatum sofort sehen: Was ist das überhaupt für einer?“

Sandra Tzschaschel: „Zweieinhalb Stunden hat das Gespräch damals gedauert. Die Detektive haben ihre weitere Unterstützung angeboten. Tobias R. hat aber den Kontakt zu ihnen abgebrochen. Vier Monate vor seiner Terrortat in Hanau.


Richtigstellung


Das Treffen unseres Unnaer Detektivs Holger E. mit Tobias Rathjen fand nicht in Düsseldorf, sondern im Landhaus Dieckmanns in Dortmund statt.


Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.


Kurtz Detektei Frankfurt

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60326 Frankfurt

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„Hanau: Detektiv geschockt: ‚Ich saß mit dem Attentäter am Tisch‘ – Das forderte er“ | Der Westen


„Der Westen“ über die Kurtz Detektei Wuppertal und Tobias Rathjen


Holger E., Privatdetektiv der Kurtz Detektei Wuppertal, traf den mutmaßlichen Attentäter von Hanau, Tobias Rathjen, im Oktober 2019 in Dortmund. Ein Bericht von „Der Westen“:


„Hanau: Detektiv geschockt: ‚Ich saß mit dem Attentäter am Tisch‘ – Das forderte er“


Hanau/Wuppertal. Tobias Rathjen tötete in Hanau zehn Menschen – dann sich selbst. Jetzt kommt raus: Er hatte im vergangenen Jahr Kontakt zu Angela Merkel und dem Bundesnachrichtendienst gesucht.

Der Attentäter von Hanau kontaktierte dazu die Wuppertaler Detektei Kurtz, die ihm einen Kontakt zu den höchsten Behörden in Deutschland beschaffen sollte. Das sagte Detektei-Chef Patrick Kurtz gegenüber DER WESTEN.

„Er hatte Kenntnis davon erlangt, dass wir über sehr gute Behördenkontakte verfügen, und wollte, dass wir ihm einen Kontakt zum BND und diversen anderen staatlichen Organisationen vermitteln“, so Kurtz. Das lehnte die Detektei ab.


Hanau: Tobias Rathjen suchte Kontakt zu Angela Merkel und BND


Demnach habe sich Rathjen im Juni 2019 telefonisch gemeldet. „Er wollte sich unbedingt persönlich mit mir treffen, was bei uns nicht Usus ist“, so Kurtz. Deshalb ging der Fall an den erfahrenen Privatdetektiv Holger (Name von Redaktion geändert) aus Unna, der „sein Profil psychologisch spannend fand“ und schauen wollte, ob er Rathjen irgendwie helfen könne.

Im Oktober 2019 habe es ein Treffen des Ermittlers mit Rathjen im Dortmunder Landhaus Dieckmanns gegeben. Maximal 1,80 m groß, helles Hemd, schwarze Schuhe, dunkler Anzug, so erscheint Rathjen. „Ein Durchschnittstyp“, so der Detektiv.


Das Hanau-„Manifest“ – bereits im Oktober 2019


„Ich saß zweieinhalb Stunden mit ihm zusammen“, erzählt Holger, der als beratender Privatdetektiv für die Detektei Kurtz tätig ist. „Aus seiner Aktentasche zog er das Manifest, hat es auf den Tisch gelegt“, erinnert sich Holger.

In dem 24-seitigen Manifest, das der Hanauer Attentäter auf einer Homepage hochgeladen hatte, spricht er davon, „dass bestimmte Völker vernichtet werden müssten, deren Ausweisung aus Deutschland nicht mehr zu schaffen sei.“ Doch er schreibt auch, dass er die Politik mit seinen Gedanken steuere und Hollywoodfilme ebenfalls auf seinen Ideen beruhten.

Detektiv Holger habe es nicht selbst gelesen, sondern nur Absätze daraus vom Attentäter aus Hanau vorgelesen bekommen.



„Keinerlei Anzeichen von Gewaltbereitschaft“


Er habe geäußert, dass eine Geheimorganisation im Schatten die Welt steuere und in Deutschland neben ihm nur Kanzlerin Angela Merkel und der Chef des BND, Gerhard Schindler, davon wüssten.

„Ich habe ihn auch gefragt, warum ausgerechnet er ausgewählt worden sei“, berichtet Holger. Tobias Rathjen berief sich auf sein Manifest, in dem alles stehen würde.

„Im Termin wurde allerdings schnell klar, dass er unter Verfolgungswahn und weiteren psychologischen Störungen litt“, so Kurtz, der betont: „Wir haben solche Problemfälle fast täglich, aber man denkt natürlich nicht, dass dann einmal so eine Bluttat daraus entsteht, zumal Herr Rathjen keinerlei Anzeichen von Gewaltbereitschaft zeigte.“

Auch offen rassistisches oder rechtsextremes Gedankengut habe er beim Treffen mit dem Detektiv nicht geäußert.


Gab es einen Mitwisser?


Doch ein Detail aus dem Gespräch mit dem Detektiv dürfte Ermittler in Hessen besonders interessieren. Er soll angegeben haben, dass er sich mit einem „Bruder im Geiste“ über seine Ideen austausche. „Er sprach von einem Freund, der seine Gedanken teile“, so Holger.

Die Frage von Mitwissern und Unterstützern ist einer der Punkte, die die Ermittler in den nächsten Tagen und Wochen genauer unter die Lupe nehmen, kündigte Generalstaatsanwalt Peter Frank an.

Bislang gebe es keine Erkenntnisse, dass der 43-Jährige vorher „mit anderen Personen geredet oder um Unterstützung gebeten hat“, sagte Frank am Freitag in Berlin.


Ermittler erkennt Manifest wieder


Am Donnerstag erkannte Holger das Manifest des Attentäters wieder. „Ich habe mich natürlich hinterfragt: Habe ich etwas falsch gemacht?“ Doch es gebe im Jahr 20 bis 30 Anfragen von offensichtlichen Verschwörungstheoretikern.

„Eine solche Tat war für mich nicht zu erkennen“, so der Detektiv, der die Behörden über sein Treffen mit dem Attentäter in Kenntnis gesetzt hat.


Richtigstellung


Zur besseren Einordnung: Die Detektei Kurtz verzeichnet durchschnittlich circa einmal pro Arbeitstag einen Anruf von wechselnden offenkundig psychisch gestörten Personen, Tendenz: steigend. Die Angabe „20 bis 30 Anfragen“ pro Jahr bezieht sich allein auf unseren Unnaer Detektiv Holger E.

Laut Tobias Rathjens‘ Aussage im Oktober 2019 wisse nicht explizit der Präsident des BND, Bruno Kahl, von der erdachten „Geheimorganisation“, sondern vielmehr der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Thomas Haldenwang.


Kommentar der Detektei Kurtz


Psychische Erkrankungen sind nach unserer täglichen Erfahrung ein stetig wachsendes Problem in der Bundesrepublik. Sofern keine hinreichenden Lösungen zur Bekämpfung der Ursachen gefunden werden, muss bei der Prävention derartiger Straftaten wie des Attentats von Hanau dringend nachgebessert werden. Ansonsten sind ähnlich geartete Folgetaten zu erwarten.

Die Nichtbeachtung des Hanauer Attentäters durch die Bundesanwaltschaft, das behördeninterne Protokoll bei der Bewertung und Überprüfung potentieller Gefährder, insbesondere in Hinsicht auf Waffenbesitz, sowie die tatsächliche Kontrollmacht des Staates über seine Waffenbesitzer in Real-Deutschland müssen zwingend und dringend überdacht werden.


Hinweise


Der Originalartikel von Marcel Storch erschien in „Der Westen“. Die Hervorhebungen (Fettschrift) und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.


„Hanau-Attentäter traf sich mit Detektiv in Dortmund“ – Interview Detektei Kurtz Radio 91.2 – Mein Dortmund


Holger E., Detektiv der Kurtz Detektei Dortmund, traf sich im Juni 2019 mit Tobias Rathjen, dem mutmaßlichen Attentäter von Hanau. Im Gespräch mit Radio 91.2 – Mein Dortmund! schildert der Privatdetektiv den Weg zum Treffen mit Tobias Rathjen und natürlich die circa zweieinhalbstündige Begegnung im Dortmunder Restaurant Dieckmanns selbst.

Ein kurzer Audio-Ausschnitt des Interviews ist hier verfügbar. Nachfolgend eine Abschrift des gesamten Beitrags:


Detektiv: „Nie aggressiv gewesen“


Radio 91.2: „Der Attentäter von Hanau, Tobias Rathjen, hat in einem „Manifest“ seine Weltsicht niedergeschrieben. Er fühlte sich von einem Geheimdienst verfolgt und er war der Meinung, dass einige Völker komplett vernichtet werden müssten. Die Geschichte mit dem Geheimdienst, der ihn abhorchen würde, hat er lange vor der Tat offenbar einigen Menschen erzählt. Angeblich auch der Polizei, die damit aber nichts anfangen konnte. Und Privatermittlern – so auch Detektiv Holger E. der Detektei Kurtz aus Wuppertal. Mit ihm hat er sich getroffen, sagt Holger E. Am 7. Oktober in Dortmund im Dieckmanns an der Wittbräucker Straße sei das geschehen. Holger E. erinnert sich:“

Detektiv „Holger E.“: „Er war der Meinung, es gibt eine übergeordnete Behörde, die ihn schon seit Kindheitstagen aushorche und auch sein Gedankengut verwerte.“

Radio 91.2: „Holger E. hat uns von seinem Treffen mit Tobias Rathjen berichtet. Warum der Detektiv anschließend nicht zur Polizei gegangen ist und einiges mehr, das versucht er uns zu erklären – gleich hier bei mir.“


Hanau-Attentäter; Kurtz Detektei Dortmund, Detektiv Dortmund, Privatdetektiv Dortmund

Tobias Rathjen: Wahnvorstellungen seit frühester Kindheit?


Radio 91.2: „Der Attentäter von Hanau, Tobias Rathjen, hatte im vergangenen Herbst offenbar Kontakt zu einem Privatdetektiv aus Dortmund. Rathjen fühlte sich verfolgt und meinte, von einer übergeordneten Organisation ausgehorcht zu werden. Das hat er am 7. Oktober auch einem Privatdetektiv der Kanzlei Kurtz aus Wuppertal erzählt. Und zwar hier in Dortmund, im Kaminzimmer des Dieckmanns an der Wittbräucker Straße. Privatermittler „Holger E.“ erinnert sich daran, wie ihm Tobias Rathjen aus seinem „Manifest“ vorgelesen hat.“

Detektiv „Holger E.“: „Was in seinem Leben so passiert ist. Unter anderem war da schon dabei, dass er schon in jungen Jahren mitbekommen hatte, dass er abgehört wird, dass man in sein Gehirn eingedrungen wäre und man da Sachen abzapfen würde. Und das wäre über die ganzen Jahre so weitergegangen. Auf meine Frage, warum er denn der Meinung ist, dass er so wichtig wäre, dass man ihn schon mit fünf Jahren abhören würde, sagte er: ‚Aus meinen Gedanken ist doch später Weltpolitik gemacht worden. Der Trump ist doch durch meinen Gedankengang überhaupt erst an die Macht gekommen.

Radio 91.2: „Tobias Rathjen wollte den Privatermittler engagieren, um für sich zu klären, wer ihn denn da eigentlich aushorcht und sich in seinem Kopf festsetzt. Bei diesen Schilderungen war dem Privatermittler aber sofort klar: Der Mann ist krank.“

Detektiv „Holger E.“: „Wie er schon anfing und sagte, dass er mit ein, zwei, drei Jahren schon das Gefühl hatte, dass man in seinem Gehirn rumfummelt … Aber es ist nun mal für mich in meinem Beruf so, dass ich mit diesen Leuten sehr häufig zu tun habe: Hier kommen die unterschiedlichsten Leute auf uns zu – jung, aber auch alt –, die also Probleme haben, die vermeintlich verfolgt werden, die sagen: Ich werde bestrahlt von meinem Nachbarn mit Mikrowellen. Oder: Oben aus der Decke tropft es bei mir; wenn ich einen Tropfen abkriege, habe ich Verbrennungen am Körper. Von meinem Berufsbild her war es für mich interessant, einfach mal zu hören: Wie weit ist dieser Mann in seinem schizophrenen Denken?“


Warum haben die Behörden Tobias Rathjen nicht überprüft?


Radio 91.2: „Den Auftrag hat der Privatermittler nach eigener Aussage abgelehnt. Aber der Polizei hat er den offenbar psychisch kranken Tobias Rathjen auch nicht gemeldet.“

Detektiv „Holger E.“: „Nein, ich habe bei ihm keine Aggressivität festgestellt oder auch Gewaltbereitschaft. Er hat nie rassistische Äußerungen von sich gegeben. Ich glaube, dass der Herr Rathjen, der Attentäter, sich so weit im Griff hatte, dass er ganz normale Gespräche führen konnte, ohne sein, ich sage mal, zweites Ich zu offenbaren, nämlich dass er abgehört wird und dass er diese Wahnvorstellungen mit sich trägt, diesen Verfolgungswahn.“

Radio 91.2: „Und am Ende mussten zehn Menschen und der Attentäter sterben. Die Frage bleibt im Raum: Hätte man das nicht verhindern können? Zumal Tobias Rathjen ja angeblich seit Jahren immer wieder zur Polizei gegangen ist, um von seinem Verfolgungswahn zu erzählen. Im November hat er dann Anzeige bei der Bundesanwaltschaft gestellt – passiert ist nichts, obwohl der Mann eine Waffenbesitzkarte und entsprechende Pistolen besaß. Das wusste der Privatdetektiv der Kanzlei Kurtz angeblich nicht. Aber die Behörden hätten doch reagieren müssen, sagt er:“

Detektiv „Holger E.“: „Er ist ja auch bei der Polizei gewesen nach meinem Gespräch, gar nicht lange danach, und hat das selbst angezeigt. In meinen Augen ist da ein Fehler gemacht worden. Da hätte man einmal wirklich drauf gucken können, hätte ihn einmal durchs Raster laufen lassen sollen und hätte dann erkennen müssen: Der Mann ist Waffenträger. Er hat Schizophrenie und besitzt Waffen? Das sehe ich heute als Fehler der Behörden an.“

Radio 91.2: „Der Fall des Attentäters von Hanau, Tobias Rathjen – ein psychisch kranker Rassist im Verfolgungswahn mit Waffenbesitzkarte. Zehn Menschen und er selber sind gestorben. Die Detektei Kurtz hat der Polizei nach eigener Aussage Ende vergangener Woche jegliche Unterstützung angeboten.“


Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.


Dortmunder Detektiv über Hanau-Attentäter: „Er hat mir aus seinem Manifest vorgelesen“ – Ruhr Nachrichten


Interview zum Hanau-Attentat mit Ermittler „Holger“ von der Kurtz Detektei Dortmund


Vor dem Attentat von Hanau soll der Täter in Dortmund gewesen sein. Ein Privatdetektiv berichtet von einem Treffen in einem Restaurant. Tobias R. habe einen „verstrahlten“ Eindruck gemacht.

Der Mann, der sich am Freitag bei unserer Redaktion meldet, sagt: „Wenn Sie einen Artikel schreiben, nennen Sie mich einfach Holger.“ Seinen echten Namen nennt er zwar auch. Weil er als Privatdetektiv aber auch „undercover“ arbeitet, möchte er ihn nicht veröffentlicht sehen.

Holger hat vor wenigen Tagen erfahren, dass ein Mann, mit dem er 2019 mehrmals Kontakt gehabt habe, zehn Personen und sich selbst umgebracht hat. Gemeint ist Tobias R., der in Hanau bei Frankfurt zum offenbar rassistisch motivierten Attentäter wurde.


„Er suchte Verbindungen zum Verfassungsschutz“


„Der Erstkontakt kam über unsere Detektei Kurtz in Frankfurt„, sagt der Ermittler, der in einem deutschlandweiten Netzwerk arbeite. Dort habe Tobias R. angerufen und nur den Chef oder einen Stellvertreter sprechen wollen. Verbunden worden sei er zu Holger.

„Er suchte Verbindungen zum Verfassungsschutz und anderen Behörden“, sagt der Mann, der in und um Dortmund arbeitet. Der Mann am Telefon habe gesagt, dass er beschattet und abgehört werde. Die Privatdetektive hätten tatsächlich gute Kontakte, würden sie aber nicht preisgeben, sagt Holger.

Dreimal hätten beide Männer telefoniert. „Der hat nicht locker gelassen“, sagt Holger. In der Branche des Detektivs seien „verstrahlte“ Menschen nicht ungewöhnlich. „Aus persönlichem Interesse“ habe er einem Treffen zugestimmt. Dazu sei es am 24. Oktober im Restaurant Dieckmanns in Dortmund-Syburg gekommen.


Hanau-Attentat; Dortmunder Detektiv, Kurtz Detektei Dortmund, Privatdetektiv Dortmund

Den Stapel Papier habe es im Oktober schon gegeben


„Er sah ganz normal aus“, sagt Holger. Tobias R. habe einen grauen Anzug getragen und sich gewählt ausgedrückt. „Er hat mir aus seinem Manifest vorgelesen“, sagt der Detektiv. Die Ausführungen, die nach den Todesschüssen gefunden wurden, habe Tobias R. schon im Oktober in Dortmund auf den Tisch gelegt. Wie dick der Stapel Papier war, kann Holger nicht genau sagen. Der Umfang von 24 Seiten, der später genannt wurde, komme aber hin.

Im Oktober habe der Hesse davon gesprochen, dass Produzenten aus Hollywood eine Filmidee von ihm geklaut hätten, Donald Trump sei gar durch Gedankenspiele von Tobias R. zum US-Präsidenten geworden. „Mit vier oder fünf Jahren habe er gemerkt, dass er abgehört wurde“, sagt der Detektiv: „Das hatte er von Kindesbeinen an in sich.“

Detektiv Holger hatte den Eindruck, der Mann habe versucht, Leute zu finden, die ihm in seiner Verwirrung helfen können. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass er zu so etwas fähig gewesen wäre. Er sprach von einer Geheimorganisation, zu der wir einen Kontakt herstellen sollten.“

Nach etwa zweieinhalb Stunden seien die beiden Männer auseinandergegangen. Sie einigten sich, dass Tobias R. dem Detektiv seine Informationen zuschicken sollte. Doch seitdem habe Holger nichts von ihm gehört. Bis zur Tat mit elf Toten im Februar.


„Ich kann mir da keinen Fehler zuschieben“


Als Detektiv müsse er diskret mit einem Klienten umgehen, sagt Holger. „Ich kann ja nicht zur Polizei gehen und sagen: ‚Gucken Sie mal, der Mann ist verrückt.‘ Die lachen mich ja aus.“ Tobias R. habe überhaupt nicht den Anschein gemacht, Gewalttaten verüben zu können. Von Waffen sei auch nie die Rede gewesen.

Nach der Tat in Hanau habe sich Holger bei der Polizei gemeldet, um eine Zeugenaussage zu machen. „Ich kann mir da keinen Fehler zuschieben“, sagt der Detektiv. Kurz nach dem Dortmunder Treffen, im November, erstattete Tobias R. selbst eine Anzeige gegen eine unbekannte Organisation, die das Weltgeschehen steuere. Da hatte die Bundesanwaltschaft Kontakt mit dem späteren Attentäter.

Am Samstag schaut Holger sogar selbst in der Redaktion vorbei. Noch etwas ist ihm wichtig: Tobias R. in Zusammenhang mit Rassismus oder Rechtsextremismus zu rücken, sei seinem Eindruck nach „alles Quatsch“. Tobias R. sei einfach krank gewesen. „Der Mord war ein Ventil.“


Hinweise


Der Originalartikel von Kevin Kindel erschien in den Ruhr Nachrichten. Die Hervorhebungen (Fettschrift) und Verlinkungen auf dieser Seite können vom Original abweichen.


Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.