„Wirtschaftskriminalität heute“ | Detektiv Patrick Kurtz im Fachmagazin „Die Wirtschaft Köln“


Die Langfinger aus den eigenen Reihen


Bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Hat nun einer besonders viel – und das ist bei Unternehmen meist so –, dann weckt das Begehrlichkeiten, die Täter und Opfer gleichermaßen die Existenz kosten können. Wir sprachen mit einem, der sich damit auskennt. Mit ihm tauchten wir ein in das Tagesgeschäft eines Wirtschaftsdetektivs.

Eigentlich ist es ein grundlegend trauriges Geschäft: Es geht um Misstrauen, um Hintergehen, Diebstahl und immer wieder Betrug. „Ob privat oder eben auch in der Wirtschaft“, weiß Patrick Kurtz, seit 2013 Inhaber der gleichnamigen Detektei in der Kölner Antoniterstraße. Dabei ist der Betrug in bester Gesellschaft von UntreueKrankschreibungs- und Spesenmissbrauch, privat abgerechneten Tankquittungen bis hin zu (Daten-)Diebstahl und Unterschlagung. In den meisten Fällen ist der Täterkreis recht übersichtlich: Es sind überwiegend Mitarbeiter. „Wir haben einen Fall bearbeitet, in dem der beste Freund und zugleich älteste Angestellte des Firmeninhabers gemeinsam mit seinem Sohn Rechnungen gefälscht, Rechnungsbeträge schwarz in die eigene Tasche gesteckt und nebenbei mit den Firmentransportern ein Konkurrenzunternehmen aufgebaut hat – heimliche Stammkundenabwerbung inklusive“, erzählt Kurtz.


Man sieht sich wieder – im Internet


Oft erhalten die Unternehmer Tipps, woraufhin sie ihre Produkte zum Verkauf im Internet wiederfinden. Ein Unternehmen aus dem Bereich der Automobilzulieferer fand Produkte mit seinen ganz eigenen QR-Codes im Netz, über entsprechende Testkäufe verschaffte man sich Sicherheit. 2014 traf es im großen Stil die Ford-Werke: Cockpits und weitere Zubehörteile sollten ins Ausland verkauft werden.


NRW ist in jeder Hinsicht Spitzenreiter


Haben die Güter erst einmal das Unternehmen verlassen, kommen jede Menge Gefahren durch den Frachtdiebstahl hinzu. Leider sei es auch hier so, dass es meistens die eigenen Mitarbeiter sind, die sich von Baumaterialien bis Konsumgütern für den Eigenbedarf oder zum Weiterverkauf bedienten. „Es kommt relativ häufig vor, dass ganze Lkw-Ladungen mitsamt Hänger gestohlen werden“, berichtet Kurtz. Dafür würden die Fahrer insbesondere im Sommer durch leicht geöffnete Fenster im Schlaf mit Gas betäubt. Weil dahinter oft jede Menge Hehler und sonstige Hintermänner stecken, gestaltet sich eine solche Recherche oft sehr umfangreich. Auch bei diesen Delikten sei NRW leider führend, was die Kriminalstatistik angeht, weiß Kurtz. Die jeweiligen Schadensfälle in diesem Bereich bewegten sich oft im hohen fünfstelligen Bereich, glücklicherweise seien aber auch die Erfolgsquoten sehr hoch. Zuständiger Spezialist für diese Delikte in der Detektei Kurtz ist dafür ein ehemals selbstständiger Logistik-Unternehmer, der sich bestens auskennt von Personal bis Buchhaltung.


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Der Originalartikel von Edda Nebel in der Wirtschaft Köln. Per Klick auf das Bild gelangen Sie zur kostenlosen pdf der gesamten Ausgabe 03/17. 

Wie wird man eigentlich Detektiv?


„Genau genommen darf sich jeder auf die Pirsch begeben“, so Kurtz. Er bedauert es sehr, dass es in diesem Beruf keine ausdrückliche Ausbildungspflicht gibt. Es seien aber eben genau jene, die nicht nur sich selbst, sondern auch die Auftraggeber unter Umständen strafbar machen, erklärt Kurtz. Einen seriösen Anbieter fände man anhand entsprechender Zertifikate, aber auch aufgrund einer transparenten Preisstruktur. Für ihn arbeiten viele ehemalige Sicherheitsfachleute aus Ermittlungsbehörden wie Zoll, Polizei und auch dem Bundesnachrichtendienst (BND). Die meisten Detektive seien Freiberufler – „Einzelgänger“, beschreibt Kurtz. Leider sei das Studium der Kriminalistik seit Mitte der 90er-Jahre abgeschafft, und auch das „Profiling“ stecke in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Er schätzt sich besonders glücklich, dass zum Beispiel sein Chef-Ermittler für IT-Delikte ein Diplom-Kriminalist und zugleich IT-Experte ist. Kurtz: „So etwas genießt heute Seltenheitswert!“ Kurtz selbst hat nach dem Studium der Europäischen Literatur – hier müssen vor allem Detektivgeschichten das Ihre getan haben – und der Absolvierung der Sicherheitsakademie Berlin seine Detektei gegründet, die mittlerweile Niederlassungen in mehreren deutschen Städten hat und etwa 500 Fälle jährlich aufdeckt – „mit Erfolg“, wie er betont.


Kurtz Detektei Köln

Antoniterstraße 17

50667 Köln

Tel.: 0221 4558 0377

Mail: kontakt@kurtz-detektei-koeln.de

Web: https://www.kurtz-detektei-koeln.de

https://www.kurtz-detektei-koeln.de/2017/07/18/wirtschaftskriminalität-heute-detektiv-patrick-kurtz-im-fachmagazin-die-wirtschaft-köln/

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Berlin: The City Of Spies Never Dies | Patrick Kurtz’s Interview with the American Radio Station NPR


Recently, Patrick Kurtz, CEO of our Detective Agency in Berlin, Germany, gave an interview to Tony Andrews from Radio NPR. It was our chief investigator’s first ever English interview. The two of them discussed private investigations in Berlin and in Germany in general and talked about a very special case containing a missing person and highly specialised man-trailing dogs. The following extract is taken from the original radio broadcast:


Preconditions for Private Investigations in Germany


Tony Andrews: „Berlin has a long history of being at the epicenter of espionage. And not only during the Cold War: Just this year construction on the new BND (Bundesnachrichten Dienst) spy headquarters was completed in the city. But what is less well-known is that Berlin also has the highest number of private detectives of any German city.“

Patrick Kurtz: „I’ve always been a great fan of Sherlock Holmes, cliché I know.“

Tony Andrews: „That’s private investigator Patrick Kurtz. Because he doesn’t have a license to kill, when a potential client approaches him, he has to first figure out whether the person has a right to the information they’re seeking.“

Patrick Kurtz: „Is there a legal interest or at least a legitimate interest for the investigation?“

Tony Andrews: „Someone has a legal interest if money is involved: Debtors, employees, that kind of thing. A legitimate interest refers to family or people who live together. Wanting information about a stranger is technically called:“

Patrick Kurtz: „Some kind of stalking.“


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Being by far the biggest city in Germany, Berlin accordingly contains the highest number of private investigators, but the Kurtz Detective Agency is among the few of them which offer their services in English. 

Case Example: Missing Person from Baden-Württemberg


Tony Andrews: „Private investigations tend to be about unfaithfulness, alimony, and – sometimes – missing persons. Patrick tells me about this one case he can’t forget. A couple from Baden-Württemberg called him one day because their autistic son had disappeared.“

Patrick Kurtz: „They told me that they are missing their son. He’s been missing for I think it was four days.“

Tony Andrews: „The boy left a letter in which he explained that he was running away because he couldn’t cope with school.“

Patrick Kurtz: „In that letter he also told his family that he is going to kill himself.

Tony Andrews: „Patrick started the search at the boy’s last known location.“

Patrick Kurtz: „He used a credit card and got money from cash machines so we knew he must have been in Düsseldorf.“


Chasing the Trace: Man-trailing dogs in Germany


Tony Andrews: „Then he brought in some dogs. Some man-trailing dogs to sniff some of the missing boy’s clothes to find the trail.“

Patrick Kurtz: „They immediately know the trace no matter how many other smells you have around.“

Tony Andrews: „That blew my mind. These dogs can identify your smell at a public place, among hundreds, even thousands of other smells.“

Patrick Kurtz: „After days, weeks, and even after months.“


A Study in Blood


Tony Andrews: „Anyway, so they followed the trail to a nearby hotel.“

Patrick Kurtz: „We explained the situation to them [the hotel employees] and they were helping us.“

Tony Andrews: „The dogs led them up to one of the rooms.“

Patrick Kurtz: „Then we knocked at the door. No-one answered.“

Tony Andrews: „Hotel staff used the master key to open the door and then they walked in.“

Patrick Kurtz: „We saw the son that we were looking for and he was lying head down on the bed with blood all over.“

Tony Andrews: „He didn’t react.“

Patrick Kurtz: „But then we tested to see if he’s still alive and he was alive, gladly. We saw that he had tried to kill himself by cutting himself. After some time we got him to some kind of consciousness.“


The satisfying feeling of solving a case


Tony Andrews: „The team got to him on time. I asked Patrick how that made him feel. He just said:“

Patrick Kurtz: „It’s a good feeling to save a life of course.“

Tony Andrews: „What he may have meant to say was:“

„Elementary, my dear Watson.“


Are you looking for a Private Investigator in Germany?


Should you as a private person or as an accountable employee be in need of private or commercial investigations in Germany, Kurtz Investigations Berlin will gladly help you with their widespread network of qualified investigators all over the country: +49 30 5557 8641-0 or kontakt@kurtz-detektei-berlin.de.


Kurtz Investigations Berlin, Germany

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Tel.: 030 555 786 41-0

Fax: 030 555 786 41-9

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-berlin.de

Web: http://www.kurtz-detektei-berlin.de

 

http://www.kurtz-detektei-berlin.de/2016/08/27/berlin-the-city-of-spies-never-dies-patrick-kurtz-s-interview-with-the-american-radio-station-npr/

http://www.nprberlin.de/post/life-berlin-city-spies-never-dies#stream/0