Personensuchaufruf der Kurtz Detektei Berlin für ein Erbe


Zu viele Suchtreffer für zweifelsfreie Identifizierung


Die Kurtz Detektei Berlin ist im Auftrag eines australischen Anwaltskonsortiums auf der Suche nach den Personen Daniela Berger (wahrscheinlich 1973 oder 1974 geboren) und Stephanie Berger, da diese beiden Damen die Begünstigten des Nachlasses von Ursula Kurits sind.

Leider sind die vorhandenen personenbezogenen Daten zu Daniela und Stephanie Berger so spärlich, dass eine einwandfreie Identifizierung der korrekten Erben in der Vielzahl gleichnamiger Personen aus Deutschland nicht möglich ist.


Personenbezogene Daten von Erblasserin und Erben


Die Erblasserin Ursula Kurits wurde 1924 mit dem Mädchennamen Foetzki in Berlin geboren. Ihre Eltern hießen Joseph Foetzki und Emma Kuehnau. Sie verstarb im August 2016 in Sydney, Australien. Bis zu seinem Tod 1992 in Sydney war Ursula mit Olaf (auch Olof) Kurits verheiratet. Beide waren 1950 nach Australien ausgewandert.

Daniela Bergers Mutter heißt/hieß Petra und ist/war die Nichte von Herrn Kurits. Mitte der 70er Jahre reisten Mutter und Tochter nach Australien und besuchten das Ehepaar Kurits für 4 bis 6 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sollen Petra und Daniela Berger in West-Berlin gelebt haben.

Weshalb von der Verstorbenen nicht Petra, sondern Daniela und Stephanie als Erben benannt wurden, ist nicht geklärt. Möglicherweise ist Petra Berger nicht mehr am Leben.

Sicherlich handelt es sich bei Stephanie um eine weitere Verwandte von Petra und Daniela.


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Die Namen Daniela und Stephanie Berger wurden im englischsprachigen Testament als Erben hinterlegt, allerdings ohne weitere Hinweise auf ihre personenbezogenen Daten wie Wohnadressen, Geburtstage oder zumindest Wohnorte. 

Sie können helfen, indem Sie diesen Beitrag teilen.


Unsere australischen Auftraggeber und die Kurtz Privatdetektei Berlin bitten Sie, diesen Beitrag zu teilen, um seine Reichweite und somit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Erben von ihrem Nachlassanspruch erfahren. Sollten Sie eine Daniela, Petra oder Stephanie Berger persönlich kennen, bitten wir Sie ferner, die jeweilige Person über diesen Suchaufruf zu informieren.


Kontakt zur Kurtz Detektei Berlin bei Hinweisen


Wenn Sie über weiterführende Informationen verfügen oder sogar eine der gesuchten Personen sind, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: 030 5557 8641-0 oder kontakt@kurtz-detektei-berlin.de.


Kurtz Detektei Berlin

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Tel.: 030 555 786 41-0

Fax: 030 555 786 41-9

Mail: kontakt@kurtz-detektei-berlin.de

Web: https://www.kurtz-detektei-berlin.de

https://www.kurtz-detektei-berlin.de/2017/03/23/personensuchaufruf-der-kurtz-detektei-berlin-für-ein-erbe/

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Leichenfund Anja Bareinz: Wohnadresse des Mörders korreliert mit Mantrailing-Ergebnis der Detektei Kurtz


Aufklärung zweier Frauenmorde im Leipziger Westen


Anfang Dezember hatte die Kurtz Detektei Leipzig im Vermisstenfall Anja Bareinz einen Mantrailingeinsatz durchgeführt, den Sie hier in stark verkürzter Form nachvollziehen können. Frau Bareinz war seit dem 29.11.2016 vermisst worden; gestern, den 28.02.2017, wurde aus der großen Befürchtung Gewissheit: Die Mutter einer zweijährigen Tochter ist tot – ermordet.

Als ihn die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl konfrontierte, wurde der Täter geständig. Er ist ferner für den Mord an der Portugiesin Maria D. verantwortlich, deren Leiche im April 2016 im Elsterbecken gefunden worden war. Die Wohnadresse des Mörders hatten die Personenspürhunde unserer Leipziger Privatdetektei während ihres Trails mehrfach passiert und die vollständigen Ergebnisse der Polizei zur Verfügung gestellt. Dennoch dauerte es noch fast drei Monate, bis die Leiche entdeckt wurde.


Trailergebnisse im Nahbereich aller relevanten Objekte


Wie bereits im Dezember geschildert, wurde der Mantrailingeinsatz am 05.12.2016 durch diverse ungünstige Faktoren erschwert. Dennoch korreliert der damalige Trail stark mit den gestern vorgestellten Ermittlungsergebnissen der Polizei und erlaubt Rückschlüsse auf den Tatablauf.

Der Startpunkt befand sich am letzten bekannten Aufenthaltsort des Mordopfers, der Bar 55 am Lindenauer Markt. Von dort führte die Spur über die Fußgängerzone zur Gemeindeamtsstraße und weiter auf die Merseburger Straße, wo es an der Ecke zur Demmeringstraße zu vermehrtem Anzeigeverhalten der Mantrailer kam. Wenige Meter entfernt befindet sich die Apostelstraße, in der die Leiche gefunden wurde. Von der Merseburger Straße bog der Trail in die Demmeringstraße ab und folgte dieser bis zur Odermannstraße, von wo die eingesetzte Hündin umkehrte und die Demmeringstraße noch einmal in der Gegenrichtung ablief. Genau auf diesem Weg – in der Demmeringstraße zwischen Merseburger Straße und Odermannstraße – befindet sich das Wohnhaus des Mörders. Ohne tiefere Kenntnis des polizeilichen Ermittlungsstandes, in den weder wir noch die Familie wesentlich involviert wurden, lässt sich zumindest nicht ausschließen, dass sich die Leiche zum Zeitpunkt des Trailings noch nicht am späteren Fundort in der Apostelstraße befand. Momentan warten die Angehörigen, die Öffentlichkeit und auch unsere Leipziger Detektive auf weitere diesbezügliche Informationen der Polizei.


Bestätigung des ersten Trails durch zweite Personenspurhündin


Die Überprüfung des ersten Trails durch eine weitere Mantrailer-Hündin erfasste einen etwas weiter gefassten Trailbereich, der den ersten Trail vollständig umschloss, Anzeigeverhalten an einem Wohnobjekt in der Angerstraße umfasste und ebenfalls durch die Demmeringstraße führte.

Eine Prüfung durch einen dritten Personenspürhund am Elsterbecken, wo im April das erste Opfer des Täters gefunden worden war, blieb ohne Anzeigeverhalten. Entsprechend verwundert es nicht, dass die Leiche im Gegensatz zum ersten Opfer nicht in diesem Bereich gefunden wurde.


Mantrail Anja Bareinz; Detektei Leipzig

Keine Kooperationsbereitschaft, keine Anerkennung


Es ist davon auszugehen – denn alles andere wäre grob fahrlässig –, dass die Ergebnisse unseres Trails in die polizeilichen Ermittlungen eingeflossen sind und Hinweise – möglicherweise entscheidender Natur – für die Aufklärung des Falls lieferten. Erwähnung fand dieser Umstand in den Veröffentlichungen von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Stattdessen drängte man die Angehörigen von behördlicher Seite trotz einer ursprünglichen Kooperationszusage, keine weiteren privaten Ermittlungen zu veranlassen, wechselte mehrfach die innerbehördlichen Sachbearbeiter, ehe zielführende Maßnahmen ergriffen wurden, und verzichtete darauf, die Familie relevant über den Ermittlungsstand zu informieren. Die Verfolgung der Hinweise aus dem Trail setzte erst mit deutlicher Verzögerung ein.

Dass im Bundesland Sachsen traurigerweise noch immer erhebliche Ressentiments gegen den Einsatz von Mantrailern bestehen, die unter anderem in den Bundesländern Brandenburg und Berlin mehrfach zur Aufklärung anderer Mordfälle beigetragen haben und dort hohe Anerkennung besitzen (und zwar ganz genau dieselben Hunde), mussten wir vor Jahren auch schon in einem weiteren Fall erfahren, über den unter anderem RTL berichtete.


Kurtz Detektei Leipzig

Beuchaer Straße 10

04318 Leipzig

Tel.: 0341 6970 4082

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-leipzig.de

Web: https://www.kurtz-detektei-leipzig.de

https://www.kurtz-detektei-leipzig.de/2017/03/01/leichenfund-anja-bareinz-wohnadresse-des-mörders-korreliert-mit-mantrailing-ergebnis-der-detektei-kurtz/

Keine Lösung ohne warten – Patrick Kurtz im Interview mit der Sicherheitsakademie Berlin


Ein Absolvent der Sicherheitsakademie Berlin berichtet über seine tägliche Praxis als Detektiv


In einem bisher unveröffentlichten Interview befragte die Sicherheitsakademie Berlin Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg, zum Detektivberuf und dessen Zugangsvoraussetzungen, zu seinem persönlichen Werdegang und zu seinen Berufserfahrungen seit dem Abschluss des IHK-Zertifikatslehrgangs Fachkraft Detektiv:

Die Arbeit als Detektiv ist nicht zu unterschätzen und trotzdem erschaffen Vorbilder wie der berühmte Sherlock Holmes immer wieder starkes Interesse an dem Berufsbild des „Ermittlers“. Als Absolvent der Sicherheitsakademie Berlin und selbständig tätiger Privatdetektiv kann Patrick Kurtz ein paar Einblicke in seine tägliche Arbeit geben.


Lieber Herr Kurtz, welche Qualifikationen und Kenntnisse braucht man als Privatdetektiv? Was macht einen erfolgreichen Ermittler aus?


Rechtskenntnisse sind unabdingbar. Wer seine rechtlichen Grenzen nicht kennt, macht sich in diesem Beruf eher früher als später strafbar, denn gerade im Detektivgewerbe gibt es zahlreiche Fallstricke. Fällt man über einen davon, muss man erhebliche Konsequenzen fürchten. Zudem ist es ohne fundierte Rechtskenntnisse überhaupt nicht möglich, Klienten seriös zu beraten. Zu den weiteren persönlichen Voraussetzungen für erfolgreiche Ermittlungen zählen konstante Konzentrationsfähigkeit bei langwierigen Observationen, ein hohes intuitives Situationsgespür, Kreativität bei der Lösung schwer zugänglicher Fälle, Hartnäckigkeit, Teamfähigkeit sowie ein umfangreiches und zuverlässiges Netzwerk an Kontaktpersonen.


Wie kann man sich Ihren Berufsalltag vorstellen? Welche Aufgaben gibt es zu erledigen und mit welchen Problemen werden Sie immer wieder konfrontiert?


Mein Berufsalltag spielt sich mittlerweile überwiegend in der Organisation, Endkontrolle, Problemlösung und Kundenakquise ab. Fälle übernehme ich hauptverantwortlich nur noch, wenn sie für mich von besonderem Interesse sind, alle anderen werden auf die jeweils geeignetsten Mitarbeiter delegiert und entsprechend von ihnen in Rücksprache mit meinen Fachkoordinatoren und mir durchgeführt. Als ich noch regelmäßig selbst im Feld tätig war, bestand ein Großteil der Arbeit aus Warten, denn bei vielen Observationen geschieht über Stunden und teilweise auch Tage hinweg nichts. Wichtig ist es dann, im entscheidenden Moment trotzdem hellwach und fokussiert zu sein.

Zum Glück sind Observationen nicht immer langweilige Angelegenheiten, selbst beeinflussen kann man das aber leider kaum, da der Spannungsfaktor in der Regel vom Verhalten der Zielperson abhängt – bewegt sie sich viel, hat der Observant entsprechend viel zu tun, steht ständig unter Strom und erlebt einen aufregenden Tag; bleibt die Zielperson den ganzen Tag zu Hause, kann der Detektiv meist nur warten. Sehr spannend können sich auch Recherchen entwickeln, bei denen langwierige akribische Suchen mitunter frustrierend lange Zeit fruchtlos bleiben, bis ein häufig nebensächliches Detail einen Dominoeffekt auslöst; der Rechercheur kann sich dann wie an einer Kette von Information zu Information entlanghangeln, bis er schließlich zum gewünschten Ergebnis gelangt – ein sehr befriedigendes Gefühl.


Dominospiel; Detektei Potsdam, Detektiv Potsdam, Privatdetektiv Potsdam
Gerade bei Recherchen können kleine Denkanstöße große Auswirkungen haben. 

Illegale Beobachtungen und Verletzung der Privatsphäre – wie weit darf man gehen? Gibt es Situationen, in welchen sich ein Detektiv strafbar macht?


Datenschutzrechtlich ist vieles, womit sich Detektive täglich auseinanderzusetzen haben, schwammig bestimmt. Einzelne Urteile können große Auswirkungen auf die Branche haben, weshalb es wichtig ist, sich auch nach der Ausbildung ständig auf dem Laufenden zu halten. In vielen Fragen gibt es branchenintern keinen einheitlichen Konsens und auch Vollblut-Juristen können in den nicht seltenen Grenzfällen nicht mit einhundertprozentiger Gewissheit sagen, ob Ermittlungen und die Anwendung bestimmter Methoden rechtlich einwandfrei wären. Aufgrund der Risikobehaftung datenschutzrechtlich bedenklicher Maßnahmen, ist es bei uns Firmenpolitik, davon komplett die Finger zu lassen. Das heißt, dass wir weder selbst GPS-Tracker einsetzen, sofern die Eigentums- und Nutzungsverhältnisse am betroffenen Fahrzeug nicht eindeutig geklärt sind, noch Untreue-Observationen durchführen, wenn die Beziehung nicht eindeutig verfestigt ist, noch ungebührlich in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson eingreifen, indem wir beispielsweise durch die Fenster in die Wohnung hineinfilmen, wie man es leider immer wieder in zahlreichen minderwertigen deutschen Sendungen über vorgebliche Detektive sehen muss.


Wie sehen Sie die beruflichen Aussichten für Detektive in den kommenden Jahren?


Ich glaube, dass die Branche relativ krisenfest ist, da der Wunsch nach Informationen dem Menschen grundsätzlich innewohnt und somit immer Bedarf an der Ermittlung von Neuigkeiten besteht. Dieser Bedarf wird – wenn überhaupt – nur geringfügig eingeschränkt durch bundes- oder gar weltweite Wirtschaftskrisen. Für Nachwuchsdetektive sehe ich nicht erst in den kommenden Jahren, sondern schon jetzt große Möglichkeiten, denn das Durchschnittsalter in der Branche ist sehr hoch und die hervorragenden Köpfe, meist Diplom-Kriminalisten vom alten Schlag, verabschieden sich nach und nach alle in den Ruhestand. Nachkommen kann aus dieser Richtung nichts, weil die staatliche kriminalistische Ausbildung fahrlässiger Weise schon seit 20 Jahren kaum mehr existent ist. Entsprechend gibt es in vielen Regionen schon heute zu wenig qualifizierte Detektive. Berlin gehört zwar nicht dazu, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise aber schon – selbst einige Großstädte wie Dresden oder Rostock.


Warum würden Sie anderen den Beruf weiterempfehlen?


Ich würde den Beruf tatsächlich nur Personen weiterempfehlen, die die oben genannten Voraussetzungen mitbringen. Aufgrund der leider extrem niedrigen gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen versuchen sich sehr viele Bürger in unserer Branche und scheitern damit häufig gnaden- und restlos, meist gehen sie unausgebildet und blauäugig in dieses „Abenteuer“. Die Ausbildung bei der Sicherheitsakademie Berlin hingegen hat mir geholfen, einerseits die erforderlichen Rechtskenntnisse aufzubauen und andererseits durch das Knüpfen von Kontakten zu erfolgreichen Berufsdetektiven Einblicke in die Branchenstrukturen sowie Ansprechpartner für gerade am Anfang regelmäßig auftretende Problemstellungen zu erhalten. Wer ein Freund der gewerblichen Selbständigkeit ist, geistig etwas auf dem Kasten hat, die technische Ausrüstung mitbringt und auch den durchaus vorhandenen körperlichen Anforderungen gerecht wird, kann sich sicherlich gewisse Erfolgschancen ausmalen, im Detektivgewerbe sowohl ein gutes Auskommen als auch ein spannendes Berufsleben zu finden.


Über die Sicherheitsakademie Berlin


Die Sicherheitsakademie Berlin ist ein zertifizierter und staatlich anerkannter Bildungsträger sowie Dienstleister des Bundes. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheit und der Sicherheitstechnologien. Langjährige Erfahrungen des Geschäftsführers Torben Meyer als behördlicher Personenschützer, unter anderem von Generälen und hochrangigen Persönlichkeiten des Bundesministeriums für Verteidigung oder des NATO-Hauptquartiers in Brüssel, bildeten die Basis für die Gründung des Ausbildungsinstituts. Das Ziel der Akademie ist es, die Anerkennung der Sicherheit als qualifizierte Dienstleistung voranzutreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, vermittelt sie nicht nur fachliches Knowhow, sondern auch Werte, wie Pflichtbewusstsein und Verantwortung, denen sich die Institution verschrieben hat.

Die Angebote der Sicherheitsakademie Berlin richten sich hauptsächlich an gesellschaftliche Organisationen, staatliche Institutionen oder Unternehmen, die den Wunsch nach Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter haben, sowie Privatpersonen, die nach beruflicher Qualifizierung streben. Lehrgangsinhalte können auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden.

Web: www.sicherheitsakademie-berlin.de


Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg

Gregor-Mendel-Straße 15

14469 Potsdam

Tel.: 0331 2785 0052

Mail: kontakt@kurtz-detektei-potsdam.de

Web: https://www.kurtz-detektei-potsdam.de

https://www.kurtz-detektei-potsdam.de/2017/01/25/keine-lösung-ohne-warten-patrick-kurtz-im-interview-für-die-sicherheitsakademie-berlin/

Von Detektiv-Klischees: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Berlin, im „Langen Interview“ – Teil 1


Für das Format „M19 – das lange Interview“ des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Berlin, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im ersten Teil geht es vor allem um typische Klischees, die über Privatdetektive kursieren.


Wie sieht ein typisches Detektivbüro aus?


Paula Drope: „Einen schönen guten Abend! Spannend wird es heute bei mir im Studio. Stellen Sie sich mal ein schmuddeliges Hinterzimmer in schwarz-weiß vor, einen alten Ledersessel und davor einen großen Schreibtisch. Sie können sich das Studio heute Abend bei mir gerne in diesem Flair vorstellen. Ich habe das auf jeden Fall im Kopf, wenn ich mir ein Detektivbüro vorstelle. Wie viele von solchen Detektiv-Klischees tatsächlich stimmen, darüber möchte ich in dieser Stunde mit Patrick Kurtz sprechen. Er ist der Inhaber der Kurtz Privatdetektei in Berlin. Ich freue mich sehr, dass Sie da sind, Herr Kurtz.“

Patrick Kurtz: „Ich freue mich auch.“

Paula Drope: „Ich habe gerade schon das Bild von einem Hinterzimmer in schwarz-weiß heraufbeschworen. Ist Ihr Detektivbüro auch schwarz-weiß?“

Patrick Kurtz: „Schwarz-weiß ist es nicht. Aber das mit dem Sessel kann ich bestätigen: Ich habe Chesterfield Sessel im Büro stehen und einen großen Schreibtisch. Die Sessel sind allerdings nicht so alt.“

Paula Drope: „Aber kommt das Klischee bei Ihnen ungefähr hin?“

Patrick Kurtz: „Naja, es ist kein Hinterhofzimmer. Es ist ein Zimmer zum Garten, in dem ich arbeite. Ich denke, relativ viele Klischees werden die Klienten, die dort hineinkommen, schon bestätigt finden aufgrund der schweren Sessel, aufgrund des großen Schreibtisches und auch wegen der Bilder an der Wand. Ich habe zum Beispiel ein Mitbringsel aus dem Sherlock-Holmes-Museum in der Baker Street in London: Im Detektivbüro hängt ein Bild von Sherlock-Holmes. Und noch diverse andere Utensilien die daran erinnern.“

Paula Drope: „Sie, liebe Zuhörer, können sich dieses Büro natürlich auch mal anschauen. Wir haben Fotos und Artikel zu dieser Sendung und zu diesem Büro, auf unserer Homepage mephisto976.de. Da können Sie nach dieser Sendung auch mal reinschauen.“


Chesterfield Möbel und englische Schreibtische in einem Büro; Detektivbüro Berlin, Detektei Berlin, Detektiv Berlin
Beispiel eines (aufgeräumten) Detektivbüros der Detektei Kurtz. Zahlreiche Klischees über Privatdetektive werden bedient – allerdings nicht um der Klischees willen, sondern weil wir hier eine sehr gute und konzentrierte Arbeitsatmosphäre schaffen.

Recherche oder Observation? Detektiv-Tätigkeiten sind nicht nur Action, sondern auch viel Schreibtischarbeit.


Paula Drope: „In Ihrem Büro, da brüten Sie ja dann wahrscheinlich über verschiedene Fälle, kann ich mir vorstellen. Wie sieht der typische Alltag eines Privatdetektivs aus? Wie sieht Ihr typischer Alltag aus?“

Patrick Kurtz: „Mein typischer Alltag unterscheidet sich ein bisschen vom typischen Alltag meiner Kollegen. Weil ich der Geschäftsführer, der Geschäftsinhaber bin, muss ich mich viel mit organisatorischen Dingen abgeben. Das heißt, dass ich größtenteils morgens den PC hochfahre und dann E-Mails checke, dass ich Einsätze durchplane, dass ich Berichte gegenlese. Ich bin nur noch selten selbst auf der Straße für Observationen. Das Haupteinkommen der meisten Detektive liegt allerdings darin, dass sie auf der Straße Observationen durchführen. Das mache ich inzwischen nur noch selten. Dementsprechend unterscheidet sich das dann so ein bisschen. Was ich dann größtenteils zu Hause mache oder bei Behördengängen oder auch an anderen Orten, sind Recherchen. Beispielsweise zu Adressen, die gefunden werden müssen, bei Schuldnern, die säumig und verzogen sind, oder auch bei Familienangehörigen, die gefunden werden sollen. Mit solchen Dingen beschäftige ich mich häufiger. Das ist eher Schreibtischarbeit.“


Grundausrüstung unserer Detektive aus Berlin


Paula Drope: „Im Moment gehören zu Ihrer Grundausrüstung eher ein Computer und ein gutes E-Mail-Programm. Sie haben ja schon gesagt, Sie waren auch selbst mal unterwegs, haben selbst auch Observationen gemacht? Was gehört denn da zur detektivischen Grundausrüstung? Ich würde jetzt einfach mal raten: Lupe, Dietrich und Kamera?“

Patrick Kurtz: „Dietrich eher weniger. Gut, es schadet nicht, wenn man etwas dabei hat für bestimmte Situationen, in denen es legal ist, Türen zu öffnen. Die tauchen allerdings selten auf. Wir hatten das zwar schon mal, wenn beispielsweise Autos unterschlagen wurden. Sogar ein Boot hatten wir mal, das unterschlagen worden ist und das wir dann in einer bestimmten Garage vermutet haben, die sogar demjenigen gehört hat, der auch der Eigentümer des Bootes war. Die Garage ist quasi ebenfalls unterschlagen worden, weil der ehemalige Mieter sein Schloss einfach dran gelassen hatte, sodass man die Garage nicht mehr öffnen konnte – ohne Dietrich. An diesem Schloss haben wir uns dann ein bisschen gütlich getan. Ansonsten ist aber vor allem ein Auto ganz wichtig für viele Observationen, und die Kamera ist mit Abstand das wichtigste Utensil eines Detektivs.“

Paula Drope: „Sie haben gerade schon ein bisschen gelacht, als Sie über den Dietrich gesprochen haben. Ist es dann auch ein bisschen Aufregung, wenn man wirklich mal so was Klischeebehaftetes benutzen kann?“

 

Patrick Kurtz: „Allzu aufgeregt sollte man nicht sein, da man eine ruhige Hand braucht. Man braucht ein sehr feines Gefühl. Das heißt Lockpicking, was wir da verwenden. Das ist eine Methode aus Amerika, meine ich, mit der man Schlösser öffnen kann. Ich bin da nicht allzu gut drin, muss ich sagen. Ich hatte Kollegen bei der Detektivausbildung, die ein deutlich besseres Geschick und ein deutlich besseres Gefühl für diese Werkzeuge hatten. Aber zur Not bekomme ich das auch noch hin bei einigen Schlössern.“


Von Kontakten und sportlichen Detektiven


Paula Drope: „Es klang ja gerade schon ein bisschen durch, dass Sie hauptsächlich am Schreibtisch arbeiten. Eben weil Sie auch viele Mitarbeiter haben – bis zu 50 freie Mitarbeiter. Sie haben eine international agierende Detektei, was gehört denn zu so einer Detektei dazu? Ich würde jetzt mal mit den drei ??? sprechen: Sie sind dann wahrscheinlich der erste Detektiv Justus Jonas und wer ist dann der zweite Detektiv und wer macht Recherchearbeit?“

Patrick Kurtz: „Die drei ??? sind nicht mein Fachgebiet. Recherche, das machen die verschiedensten Leute. Häufig sind es ja auch Vor-Ort-Recherchen, das heißt, dass ich dann meine Kollegen vor Ort brauche, die dort die Recherchen durchführen. Was an Behördengängen zu machen ist, was über das Internet zu machen ist, was auch über Kontakte zu machen ist, die man braucht – beispielsweise zu Behördenmitarbeitern –, das liegt dann natürlich in der Hand von ein paar wenigen, die die entsprechenden Kontakte tatsächlich haben. Dazu gehöre dann auch ich. Der zweite bei den drei ???, was hat der für eine Funktion?“

Paula Drope: „Das habe ich mich auch immer gefragt. Der ist einfach der zweite Detektiv und der sportliche von den beiden. Also Peter Show ist der sportliche.“

Patrick Kurtz: „Achso, allzu viele sportliche Mitarbeiter habe ich, glaube ich, nicht, muss ich sagen.“

Paula Drope: „Also zu Verfolgungsjagden kommt es dann …“

Patrick Kurtz: „… im Auto, das ist ja das Problem. Man sitzt eben viel rum und dementsprechend hat man nicht so wahnsinnig Zeit zum Sport treiben.“


Detektivarbeit ist heute Teamarbeit | Detektiv-Team Berlin


Paula Drope: „Und vielleicht nochmal die Frage: Was genau macht so eine Detektei aus, im Gegensatz vielleicht dann zu dem alleine arbeitenden Detektiv im Hinterzimmer?“

Patrick Kurtz: „Teamarbeit ist ganz entscheidend, allein schon weil man nicht überall, in jeder Stadt und zu jeder Behörde Kontakte haben kann. Allein weil man auch nicht überall ortskundig sein kann, man bei Observationen auch immer Unterstützung braucht. Es gibt zwar auch Observationen, die wir mit nur einem Observanten fahren, gerade für Privatpersonen. Immer allerdings wenn es in den wirtschaftlichen Bereich reingeht, sagen wir grundsätzlich, wir brauchen mindestens zwei Leute, weil einfach das Erkennungsrisiko zu groß ist, wenn man alleine hinter jemandem herfährt. Man muss ja die Balance halten zwischen Sichtkontakt halten und eben selbst nicht gesehen werden. Das ist schwierig, wenn man sich nicht abwechseln kann. Deshalb ist Detektivarbeit heute Teamarbeit.“


Das Lange Interview über Detektive – Teil 2


Mit dem zweiten Teil geht es in Kürze weiter.


Krankfeiern für die „Böhsen Onkelz“ – Angestellter schwänzt für Partywochenende auf dem Hockenheimring

Anfang der Woche erhielt die Kurtz Detektei Berlin einen Anruf vom Inhaber eines mittelständischen Berliner Unternehmens. Einer seiner Mitarbeiter habe für kommenden Donnerstag, Freitag und Montag um Urlaub gebeten und sich nach dem Ausschlagen der Bitte durch den Arbeitgeber krank gemeldet. Normalerweise habe man kein Problem damit, Mitarbeitern bei wichtigen Terminen Urlaub zu gewähren, doch diese Anfrage sei einfach zu kurzfristig gekommen, um für eine geplante Tour (es handelte sich um ein Logistikunternehmen) noch Ersatz  beschaffen zu können. Die Tour müsste folglich abgesagt werden und dem Unternehmer entgingen Umsätze, hätte er den Urlaub gewährt. Da dem Arbeitgeber die Koinzidenz zwischen abgelehntem Urlaubsantrag und plötzlicher Erkrankung verdächtig erschien, und da es solche Vorfälle mit diesem Angestellten bereits mehrfach gegeben hatte, beauftragte er die Detektive der Kurtz Detektei Berlin mit der Überprüfung des Mitarbeiters.


Emsige Zielperson macht viele Besorgungen während der Observation durch die Detektive der Kurtz Detektei Berlin


Montag Mittag hatte die Zielperson unserer Wirtschaftsdetektive aus Berlin um Urlaub gebeten, nachmittags nach dem Ende der Tour die Absage erhalten, den Betrieb quicklebendig verlassen und den Arbeitgeber am Dienstagmorgen zunächst telefonisch über die Krankschreibung für die kommenden sechs Kalendertage informiert. Mittwochmorgen nahmen unsere Berliner Privatdetektive die Observation am Wohnobjekt des Mitarbeiters auf.

Nach einem unauffälligen Gang zum Bäcker und der Rückkehr in die Wohnung stieg die Zielperson (ZP) gegen 09:30 in ihr Kfz und fuhr im weiteren Verlauf des Tages diverse Supermärkte, Geschäfte für Freizeit- und Campingartikel sowie einen Baumarkt an – natürlich alles beobachtet von den Ermittlern der Kurtz Detektei Berlin. Meist verließ die ZP den jeweiligen Laden mit diversen Artikeln bzw. gut gefüllten Einkaufswagen. Diese Beobachtungen ließen auf eine interessante Fallentwicklung hoffen, und tatsächlich fuhr die ZP am späten Nachmittag nach Erledigung aller Einkäufe zu einer Garagenanlage, um dort alle gekauften Artikel in einen Campingbus zu verladen. Anschließend kehrte die ZP in ihre Wohnung zurück.

Da bis 20:00 keine weiteren Ereignisse zu beobachten gewesen waren, stellten die beiden eingesetzten Detektive der Kurtz Detektei Berlin die Observation ein und ließen sich von einem weiteren Kollegen für die Nachtschicht ablösen. Es ist durchaus ungewöhnlich, bei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Krankschreibungsmissbrauch auch nachts zu observieren, doch wegen der Problematik mit dem Campingbus wollte die Einsatzleitung der Kurtz Detektei Berlin auf Nummer sicher gehen. Die beiden abgezogenen Detektive wurden auf Bereitschaft gesetzt.


Verabredung im Morgengrauen, Abfahrt mit einem Caravan


Die Vorgehensweise der Einsatzleitung sollte sich als Glücksfall für die Auftraggeber der Kurtz Detektei Berlin herausstellen, denn im Morgengrauen – noch vor dem ursprünglich angesetzten Observationsbeginn – verließ die ZP ihre Wohnung und fuhr zur Garagenanlage, wo bereits vier weitere Personen mit reichlich Gepäck, Essen und Getränken warteten. Gemeinsam wurde alles in das Wohnmobil verladen. Unser Observant gab derweil den beiden anderen Detektiven Bescheid, dass sie ihn dringend unterstützen müssten. Allerdings erfolgte die Abfahrt der ZP und der vier unbekannten Personen (UP) nur wenige Minuten später, ehe die Kollegen unseren alleinigen Fahrzeugobservanten ablösen konnten.

Die Fahrt ging geradewegs an Potsdam vorbei auf die A9 in Richtung Süden. Die beiden angeforderten Detektive zogen in Maximaltempo nach, hatten aufgrund der ungünstigen Verkehrssituation an diesem Tag aber selten Gelegenheit, wesentlich schneller zu fahren als der einzuholende Campingbus. Erst an einem Autohof bei Münchberg in Oberfranken legten die Zielperson und die UP eine erste Rast ein, weswegen die verfolgenden Detektive aus Berlin schließlich aufschließen und ihren müden Kollegen ablösen konnten. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über 13 Stunden lang observiert, wobei 10 dieser Stunden vollkommen ereignislos verlaufen waren. Von Münchberg aus trat er nun seine Heimfahrt an und die nachgezogenen Observanten übernahmen.


Caravan mit Zugfahrzeug auf einer Autobahn. Detektive der Kurtz Detektei Berlin
Mit dem Wohnmobil fuhr die Zielperson, verfolgt von unseren Berliner Detektiven, auf die A9 in Richtung Süden.

Fahrt endet am Hockenheimring, Verlust des Sichtkontakts


Unsere nun eingesetzten Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Berlin verfolgten die ZP und die UP bis zum Hockenheimring bei Mannheim, wo an diesem wie auch schon am vorherigen Wochenende die Band „Böhse Onkelz“ jeweils zwei Comeback-Konzerte mit insgesamt schätzungsweise 300.000 verkauften Eintrittskarten spielte. Am Gelände angekommen fuhr das Wohnmobil der ZP auf den Campingplatz, wohin unsere Detektive aus Berlin nicht unmittelbar folgen konnten, da sie weder ein Konzert- noch ein Campingticket besaßen. Die Einsatzzentrale der Kurtz Detektei Berlin hatte wenige Minuten später recherchiert, dass es laut Veranstalter für dieses Wochenende noch Tickets an den Verkaufsstellen vor Ort geben sollte und dass der Zutritt zum Campingplatz nur mit einem Konzertticket möglich war. Zum Glück sollte es an diesem Tag noch Resttickets an der Tageskasse geben, doch bis diese besorgt waren, hatten unsere Observanten schon längst keinen Sichtkontakt mehr zur ZP.


Nadel im Heuhaufen: Suche nach einem bestimmten Caravan auf einem Campingplatz


Den eingesetzten Detektiven der Kurtz Detektei Berlin blieb nichts anderes übrig, als nach dem Zugang zum Camping-Areal eine Suchaktion nach dem Fahrzeug der ZP zu unternehmen. Bis dieses endlich gefunden war, wurde es allmählich dunkel und der Campingbus war zu diesem Zeitpunkt verlassen. Immerhin konnten unsere Ermittler noch einen kleinen Zeltplatz mit Sichtkontakt auf das Zielfahrzeug in Beschlag nehmen. Problem: Sie hatten keine Zelte dabei. Zum Glück war schnell ein Zelt besorgt, da sich diverse Anbieter in der unmittelbaren Umgebung des Geländes positioniert hatten. Ein Detektiv übernahm den Zeltaufbau, der andere observierte den Campingbus.

Erst gegen 1 Uhr morgens kehrten die ZP und die UP völlig betrunken zurück, genossen mit großer Geräuschkulisse noch jeweils ein Bier vor dem Bus und legten sich dann teils in Zelten, teils im Fahrzeug schlafen. Die Observation war bereits seit dem erfolgten Aufbau des Zeltes in Schichten verlaufen: Ein Wirtschaftsdetektiv observiert, der andere versucht (aufgrund der Geräuschkulisse relativ vergeblich) zu schlafen.


Wer krank ist und feiert, verhält sich genesungswidrig.


Am nächsten Tag (Freitag) erwachte die Reisegruppe um den angeblich kranken Mitarbeiter gegen 11:00 allmählich zum Leben. Im Laufe des Tages wurde fast ausschließlich gesessen, getrunken, dem Geruch nach Marihuana konsumiert, gegrillt und gegessen. Außerdem zog die ZP diverse Zäune zur Entleerung der Blase in Mitleidenschaft und grölte immer wieder lauthals Lieder der „Böhsen Onkelz“ mit – häufig mit musikalischer Begleitung aus einem mitgebrachten Abspielgerät, häufig aber auch ohne. Gegen frühen Abend fand eine Wanderung der Gruppe statt und man schloss sich immer wieder anderen Campern für kürze Zeiträume an, um weitere weiche Drogen zu konsumieren. Das Konzert besuchte die ZP an diesem Abend nicht, weswegen auch die Karte unserer Berliner Detektive verfiel.


Springen, tanzen und rempeln beim Konzert


In weiser Voraussicht hatten unsere Privatdetektive aus Berlin je ein Ticket für Freitag und für Samstag gelöst und wären somit auch in der Lage gewesen, der ZP auf das Konzertgelände zu folgen, wenn diese erst am Samstag dorthin gehen würde. An diesem Tag ließ es die offensichtlich recht mitgenommene Gruppe etwas ruhiger angehen. Alle schienen ein wenig in den Seilen zu hängen, schliefen viel und tranken deutlich weniger.

Zwei Stunden vor dem offiziellen Konzertbeginn begaben sich die ZP und die UP zum Einlass und drängelten sich recht weit vor in den Linien der Fans, sodass unser Ermittler, der mit der verbliebenen Konzertkarte ebenfalls Einlass erhalten hatte, nur mit Mühe folgen konnte. Während der Show der Band zeigte sich die ZP äußerst lebhaft, tanzte, sprang und rempelte in einer Art Gruppenchoreografie andere Konzertteilnehmer an, die diese Angriffe offenbar freudig empfingen und mit Eifer erwiderten. Körperliche Einschränkungen konnten bei der ZP nicht im Geringsten festgestellt werden.

Im Sinne der Eigensicherung im doch sehr körperbetonten Umfeld der Konzertbesucher zog sich unser Wirtschaftsermittler aus Berlin in die hinteren Reihen zurück und verließ das Konzert frühzeitig, um die ZP am Ausgang aufnehmen zu können. Dort wurde die ZP zwar aufgrund der gewaltigen Menschenmengen, die zurück auf den Zeltplatz drängten, verpasst, doch der beim Zelt verbliebene Detektiv konnte die ZP schließlich am Campingbus erneut aufnehmen. Gute zwei Stunden des Gröhlens und exzessiven Trinkens vergingen anschließend noch, ehe sich die Gruppe schlafen legte.


Crowd-Surfing beim Konzert, Böhse Onkelz, Hockenheimring 2015; Kurtz Detektei Berlin
Teilweise ging es recht wild zu auf dem Konzert, weswegen sich der eingesetzte Detektiv der Kurtz Detektei Berlin im Sinne der Eigensicherung zurückziehen musste.

Fristlose Kündigung anhand der gerichtsfesten Beweise unserer Berliner Detektive


Am Sonntag erfolgte schließlich die Abreise zurück nach Berlin, wo die ZP und unsere Ermittler am frühen Abend eintrafen. Die Observation wurde anschließend eingestellt, denn die bis hierhin gesammelten Beweise waren bereits erdrückend und eine weitere Observation erschien nicht mehr notwendig für die Erfüllung des Auftragsziels. Dass die ZP einen Urlaubsantrag für den folgenden Montag gestellt hatte, ließ sich wohl damit begründen, dass sie diesen Tag zum Ausnüchtern (auf der Rückfahrt saß ausschließlich eine der UP am Steuer) und zur Erholung nutzen wollte.

Am nächsten Arbeitstag erwartete den gespielten Kranken beim Betreten des Arbeitsplatzes die fristlose Kündigung. Das „Onkelz“-Konzert stellte sich somit als äußerst kostspieliges Vergnügen heraus, denn abgesehen von den Kosten für das Wochenende einigten sich Arbeitgeber und Zielperson auch auf die Erstattung der Detektiv-Kosten durch den Krankschreibungsbetrüger. Immerhin konnte er so einem erneut kostspieligen Gerichtsverfahren aus dem Weg gehen.


Kurtz Detektei Berlin

Inh. Patrick Kurtz

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

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Kleinanzeigenbetrug – Asylbewerber durch die Kurtz Detektei Berlin als Internetbetrüger entlarvt

ebay Logo Kurtz Detektei Berlin, Copyright Brian CantoniHerrn J., dem Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Berlin, ging es weniger um den entstandenen Schaden von knapp über 1.000 € als darum, „solchen Menschen endlich einmal das Handwerk zu legen“, als er sich an unsere Berliner Privatdetektive wandte.

Unser AG hatte bei ebay Kleinanzeigen ein hochwertiges elektronisches Gerät entdeckt, den Kauf mit dem Anbieter telefonisch und per E-Mail geklärt und anschließend die volle Kaufsumme überwiesen. Am Telefon habe der Anbieter einen intelligenten und freundlichen Eindruck gemacht. Trotz ausländischem Akzents sei sein Deutsch gut gewesen. Die Anzeige selbst wirkte seriös: Ein überzeugendes Privatfoto des Gerätes (kein offizielles Produktfoto), eine physische Adresse, eine aktive Telefonnummer. Im E-Mail-Verkehr bot der Verkäufer dem Auftraggeber unserer Berliner Detektive sogar an, das Gerät an der angegebenen Adresse persönlich in Augenschein nehmen und gleich mitnehmen zu können. Herr J. jedoch wohnt in Duisburg.

Der Kaufvertrag war rechtsgültig zustande gekommen durch die gegenseitigen mündlichen und schriftlichen (E-Mails) Einverständniserklärungen der Vertragspartner, das Geschäft zu den besprochenen Konditionen abzuschließen. Ein förmlicher Vertrag ist hierfür nicht notwendig. Trotz dieser überzeugenden Anzeige und des positiven Kontakts mit dem Anbieter sollte das versprochene und bezahlte Gerät niemals bei Herrn J. eintreffen. Weitere Kontaktversuche zum „Verkäufer“ blieben unbeantwortet, und so rief Herr J. die Privatdetektive der Kurtz Detektei Berlin zu Hilfe.  Online Fraud Kurtz Detektei Berlin, Copyright Don Hankins

Aufgrund guter Kontakte zu Bankenmitarbeitern war es Herrn J. selbst möglich gewesen, anhand der Kontoverbindung, an die er das Geld überwiesen hatte, die Adresse des Verkäufers zu ermitteln. Es handelt sich dabei um ein Asylbewerberheim.

Ein Berliner Privatermittler macht sich nun auf den Weg, um diese Adresse zu überprüfen. Wegen der guten Beziehungen, die in Berlin im Allgemeinen zwischen der Sicherheits- und der Detektivbranche herrschen, erhält der Detektiv der Kurtz Detektei Berlin von den zuständigen Securities die Auskunft, die Zielperson habe zwar dort gewohnt, sei aber schon vor einigen Wochen in ein anderes Heim in Berlin gekommen. Der Sicherheitsmitarbeiter händigt unserem Berliner Ermittler die Adresse des Verzugsheims aus.

An diesem zweiten Heim zeigt sich der Sicherheitsdienst erneut kooperativ und berichtet, dass die Zielperson bis vor zwei Wochen dort gewohnt habe. Dann allerdings sei sie mit einer Waffe auf einen seiner Kollegen losgegangen. Dem passierte zwar nichts, doch ein Verbleib der ZP in diesem Heim wurde ausgeschlossen, und die ZP musste erneut umziehen. Auch dieser Security-Mitarbeiter händigt dem Privatdetektiv der Kurtz Detektei Berlin die neue Adresse aus. Dieses dritte Heim befindet sich ebenfalls im Stadtgebiet Berlins, wodurch die Ermittlungen zügig innerhalb weniger Stunden realisiert werden können.

ABUS Mini-Camcorder Kurtz Detektei Berlin, Copyright ABUS Security Tech GermanyDort angekommen bittet unser Privatermittler die zuständige Security zu prüfen, ob sich die ZP aktuell in diesem Heim aufhalte. Der Mitarbeiter sagt zu und verschwindet in einem Büro. Wenige Minuten später kehrt sein Kollege zurück und verweist unseren Berliner Detektiv des Gebäudes. Dieses Verhalten ist auffällig und deutet darauf hin, dass der Ermittler der Kurtz Detektei Berlin hier an der richtigen Adresse angelangt sein dürfte.

Glücklicherweise bestehen zwischen den Geschäftsleitungen der Kurtz Detektei Berlin und jener des hier zuständigen Sicherheitsunternehmens sehr gute Kontakte, weswegen der Mitarbeiter, der unseren Ermittler des Hauses verwiesen hatte, nach wenigen Minuten die Weisung „von oben“ erhält, uns die gewünschte Auskunft zu erteilen: Tatsächlich wohnt die Zielperson in diesem Asylheim, womit die Adresse festgestellt ist.

Eine persönliche Konfrontation mit der ZP, um eine diplomatische Lösung zu suchen, scheint angesichts des Wissens um den tätlichen Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter nicht angeraten. Höchstwahrscheinlich würde sich keine Annäherung ergeben, dafür wäre die ZP aber gewarnt und könnte sich ggf. absetzen.

Der Auftraggeber der Kurtz Privatdetektei Berlin kann der Polizei nun bei seiner Anzeigenerstattung nicht nur den Namen und die Kontoverbindung, sondern auch die aktuelle Wohnadresse der ZP übermitteln. Die weitere Klärung muss auf dem Rechtsweg erfolgen, und die Kurtz Detektei Berlin leitet Herrn J. gerne an einen vertrauenswürdigen Fachanwalt weiter, mit dem sie schon häufig erfolgreich zusammengearbeitet hat und der dafür bekannt ist, Fälle im Eilverfahren zu lösen. Denn Eile ist geboten: Sollte die Zielperson des Landes verwiesen werde, würde man des geschuldeten Betrages kaum habhaft werden können. Laut Auskunft der Bank ist das Konto, auf das Herr J. das Geld überwiesen hatte, bereits unmittelbar nach der Überweisung gesperrt worden.

Die Kurtz Detektei Berlin dankt den drei involvierten Sicherheitsunternehmen für ihre jeweilige Kooperation.

Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

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WICHTIG: Die Kurtz Detektei Berlin sucht in London verschwundene Berlinerin (17)

Wir brauchen Ihre Hilfe, sind für jeden Hinweis dankbar und bitten, diesen Beitrag zu teilen

Die 17-jährige Christina Schmidtke aus Berlin ist verschwunden, vermutlich entführt.

Christina erwarb im letzten Jahr ein Stipendium für die Londoner St Paul’s School. Sie lebte seit Juli 2013 bei einer Gastfamilie in der White Hart Lane, Barnes.

Am Montag, 02.12.2013, kehrte Christina nach der Schule nicht zurück zu ihrer Gastfamilie. Ihr Handy konnte zuletzt am Bishop’s Park am Themse-Ufer geortet werden. Es besteht kein Funkkontakt. Bis heute gibt es keinerlei Anzeichen noch verwertbare Spuren zu Christinas Aufenthaltsort. Ihre Eltern kommen um vor Sorge.

Mehrere Mitschüler Christinas berichten, sie in den Tagen vor ihrem Verschwinden mehrfach in Begleitung zweier vermutlich osteuropäischer Männer (beide Mitte 50) gesehen zu haben.

Christina misst 171 cm, wiegt ca. 60 kg, hat schulterlanges brünettes Haar, grau-grüne Augen, einen deutlichen deutschen Akzent und eine auffällige, ca. 4 cm lange Narbe auf der Stirn in Form eines Stacheldrahtabdrucks.

Die beiden Männer messen beide ca. 170-175 cm. Der erste Mann hat kurzes blond-graues Haar und ist schlank. Der zweite Mann trägt Glatze und ist deutlich übergewichtig.

Bitte helfen Sie uns, Christina zu finden, indem Sie uns Informationen zum Fall zukommen lassen oder diesen Beitrag teilen und uns somit helfen, die Suche nach Christina um die Welt zu tragen. Jemand muss Christina Schmidtke gesehen haben!

Informationen bitte an http://www.kurtz-detektei-berlin.de/kurtz-detektei-berlin/kontakt-zur-kurtz-detektei-berlin/

17-year-old Christina Schmidtke from Berlin, Germany, has disappeared in London – probably kidnapped.

Last year, Christina was awarded a scholarship for London’s St Paul’s School. Since July 2013 she lived with a host family in White Hart Lane, Barnes.

On Monday, 2nd December 2013, Christina did not return home from school. Her cell phone was last geolocated in Bishop’s Park. Still, there are no traces whatsoever concerning Christina’s whereabouts. Her parents are worried to death.

Two of Christina’s fellow students reported that, in the days before her disappearance, she was seen several times with two men of assumedly Eastern European descent (both in their fifties).

Christina is 171 cm in height, weighs about 60 kg, has shoulder-length brunette hair, grey-green eyes, a German accent and a striking scar on her forehead in the shape of a barb wire.

The two men are both ca. 170-175 cm in height. One man has short blond-grey hair and is rather slim. The other man is bald and remarkably overweight.

Please help us finding Christina by sharing all information you got on the case or by sharing this appeal in order to carry our search for Christina around the world. Somebody must have seen her!

If you have any information on the case please contact our investigators in Berlin or in Nuremberg.

Drohbriefe & Nachstellung – Ein Mantrailer-Einsatz der Kurtz Detektei Berlin bestätigt den Täter und zwingt die Polizei zum Handeln

Mantrailing Kurtz Detektei Berlin, Copyright John LeslieAls Frau Steffens (Name geändert) und ihr Ehemann vor wenigen Wochen in das Büro der Kurtz Detektei Berlin kamen, wirkten sie einigermaßen aufgelöst. Seit über einem Jahr waren sie Opfer von Drohbriefen, Verleumdungen und falschen Bestellungen auf ihre Namen gewesen. Zwar hatten die Steffens die Polizei eingeschaltet, minutiös eine Akte über alle Vorkommnisse geführt und die Briefe fachgerecht geöffnet und aufbewahrt, doch die staatlichen Ermittler sahen sich dennoch nicht bewegt, investigativ tätig zu werden. Fingerabdrücke der beiden Haupttatverdächtigen zu nehmen, sei beispielsweise zu teuer.

Wir wollen daher einmal aufzeigen, wie viele Strafttatbestände laut der Analyse der Kurtz Detektei Berlin tatsächlich erfüllt sind:

  • § 185 Beleidigung
  • § 186 Üble Nachrede (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahre bei Verbreitung durch Schriften)
  • § 187 Verleumdung
  • § 223 Körperverletzung: Durch Herrn Steffens wieder aufgetretene Alkoholkrankheit sowie seine Herzprobleme ist eine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung entstanden, die das Resultat psychischer Beeinflussung durch den Inhalt der Drohbriefe sein kann.
  • § 238 Nachstellung
  • § 240 Nötigung

Dass die Kollegen in Uniform angesichts einer solchen Liste von Geringfügigkeit sprechen, ist schon einigermaßen unglaublich. Wo die Behörden nicht mehr helfen wollen, treten die Privatdetektive der Kurtz Detektei Berlin an deren Stelle. Dank Frau Steffens‘ perfekter Aktenführung war es unseren Berliner Privatdetektiven schnell möglich, sich in die Fall einzuarbeiten und die Lage zu überblicken. Eine Tatverdächtige konnte von unseren Ermittlern schnell ausgeschlossen werden, sodass nur noch Herrn Steffens Ex-Frau und die dauertobende Nachbarin als Täter infrage kamen. Dank der großartigen Mitarbeit unserer Auftraggeber gelang es unseren Berliner Detektiven, ein Schriftgutachten zu erstellen und damit auszuschließen, dass die Verfasserin der Briefe die Ex-Frau gewesen sein könnte.

Einige unschöne Szenen aus der Vergangenheit leiteten die Konzentration unserer Detektive ganz auf die Nachbarin. Grundsätzlich interessant: Die Briefe waren mit einer elektrischen Schreibmaschine geschrieben worden – genau so eine Schreibmaschine war von der Straße aus im Haus der besagten Nachbarin zu sehen. Schließlich gelang es unseren Berliner Privatdetektiven, an einen Fingerabdruck der Verdächtigen zu gelangen. Der Abgleich mit den Fingerabdrücken auf den Drohbriefen führte zu einem positiven Ergebnis. Leider aber war dieser Beweis noch nicht gerichtlich verwertbar.

So bat die Kurtz Detektei Berlin um die Mithilfe einer Koryphäe unter den Mantrailer-Führern in Deutschland: Helmut Becker-Zang – regelmäßig mit großem Erfolg vom LKA Berlin und dem BKA in Vermisstenfällen zu Rate gezogen. Geruchsspuren, die unsere Privatdetektive aus dem letzten Drohbrief (3 Wochen alt) sichern konnten, dienten als Ausgangspunkt für die Spürnasen von Hündin „Miss Marple“ und Co. Drei verschiedenen Hunden wurde am Briefkasten der Steffens die Geruchsprobe aus den Briefen gegeben. Alle drei Mantrailer liefen schnurstracks zur Haustür der verdächtigen Nachbarin und lieferten damit ein weiteres wichtiges Indiz, das nun endlich ausreichen wird, die Polizei zu einem eigenen Fingerabdruckabgleich und zur Beschlagnahme und Untersuchung der elektrischen Schreibmaschine zu zwingen.

„Herr Kurtz, Sie glauben gar nicht, was mir für ein Stein vom Herzen fällt“, lauteten Frau Steffens‘ erste Worte nach der Überbringung der frohen Kunde. Der Psychoterror wird ein Ende nehmen, die Steffens können endlich wieder ruhig schlafen.

Die Kurtz Detektei Berlin dankt Herrn Becker-Zang und seinem hervorragenden Mantrailer-„Gespann“ für die einmal mehr zuverlässige und erfolgreiche Arbeit.

Ein BZ-Artikel zum Thema „Superschnüffler“:

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/tiere/tierischer-bulle-mit-riecher-article654812.html

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Für weitere Informationen zu unserer Arbeit besuchen Sie bitte unsere Website unter http://www.kurtz-detektei-berlin.de
For further information on our work please visit our website: http://www.kurtz-detektei-leipzig.de/kurtz-detective-agency-leipzig-germany/
Para obtener más informaciones por favor visita nuestra página web: http://www.kurtz-detektei-berlin.de/kurtz-agencia-de-detectives-berlin-alemania/

Der Blog auf der Website der Kurtz Detektei Berlin: http://www.kurtz-detektei-berlin.de/kurtz-detektei-berlin/news-aus-dem-detektiv-gewerbe/

Auf den Spuren von Sherlock Holmes – Dr. Joseph Bell

„It is to you that I owe Sherlock Holmes„, schrieb Sir Arthur Conan Doyle einst seinem alten Dozenten an der University of Edinburgh.
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Eine kürzlich getätigte Reise nach Edinburgh, Schottland, brachte uns unter anderem an das Grab des Edinburgher Lokalprominenten Dr. Joe Bell (1837-1911). Grund genug, an dieser Stelle ein paar Worte über den Mann zu verlieren, der Sir Arthur Conan Doyle als Vorbild für seine Romanfigur Sherlock Holmes dienen sollte.

Eigentlich war Joe Bell ja Chirurg. Doch wie die US-Serie „Dr. House“ auch im 21. Jahrhundert noch demonstrierte, gehen medizinische Diagnostik und Detektivarbeit Hand in Hand. Bells überragende Beobachtungs- und Deduktionsfähigkeiten verblüfften seinen Studenten Conan Doyle zutiefst:

Bell: „Well, my man, you’ve served in the army.“

Man: „Aye, Sir.“

„Not long discharged?“

„No, Sir.“

„A Highland regiment?“

„Aye, Sir.“

„A non-commissioned officer.“

„Aye, Sir.“

„Stationed at Barbados.“

„Aye, Sir.“

„You see, gentlemen,“ he would explain, „the man was a respectful man but did not remove his hat. They do not in the army, but he would have learned civilian ways had he been long discharged. He has an air of authority and he is obviously Scottish. As to Barbados, his complaint is elephantiasis, which is West Indian and not British.“ To his audience of Watsons it all seemed very miraculous until it was explained, and then it became simple enough. It is no wonder that after the study of such a cahracter I used and simplified his methods when in later life I tried to build up a scientific detective who solved cases on his own merits.

(Man vergleiche mit der Personenanalyse aus der Geschichte „The Greek Interpreter“ durch Sherlock und Mycroft Holmes im Diogenes Club.)

Sherlock Holmes Statue, Edinburgh (Kurtz Detektei)

Sherlock Holmes Statue, Edinburgh (Kurtz Detektei)

Es existieren zahlreiche solcher Geschichten über Joe Bell. Unter anderem soll er mit seinem Kollegen Dr. Littlejohn Jack the Ripper dingfest gemacht haben. Man erzählt sich, Bells Haar sei über Nacht nach dem Tod seiner geliebten Frau von tiefem Schwarz in helles Weiß übergegangen. Nachdem der spätere britische Nobelpreisträger Rudyard Kipling den ersten Holmes-Roman „A Study in Scarlet“ gelesen hatte, wandte er sich voller Bewunderung an Conan Doyle mit der Frage: „Isn’t he my old friend, Dr. Joe?

Dr. Joe Bell war ein hervorragender Mediziner, Logiker und Kriminalist – und ein hervorragendes Vorbild. Nicht nur für Sherlock Holmes.

Übrigens: In Aidan Johnstones „Livingstones Mahnung“ erlebt Dr. Joseph Bell einen Kurzauftritt.

Für Interessierte ein YouTube-Link zu einer Doku über Joe Bell:

Die sehr empfehlenswerte Bell-Biografie von Liebow:

http://www.amazon.de/Dr-Joe-Bell-Sherlock-Holmes/dp/0879721987

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