Trenchcoat und Schlapphut? Aus dem wirklichen Leben eines Privatdetektivs | MZ-Interview mit Patrick Kurtz


Julia Rau, Journalistin der MZ, im Interview mit Patrick Kurtz, dem Inhaber der Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen:


Patrick Kurtz ist Deutschlands Vorzeigedetektiv. Der junge Unternehmer huscht von einer Fernsehsendung zur nächsten, berät sogar Filmemacher zur Authentizität eines Detektivlebens. Wie das genau aussieht, hat er MZ-Redakteurin Julia Rau erzählt.


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Patrick Kurtz ist Privatdetektiv – und sein Arbeitsleben hat mit den Darstellungen in Fernsehserien nicht viel zu tun. 

Herr Kurtz, wie wird man Detektiv?


Patrick Kurtz: „Der Detektivberuf an sich ist in Deutschland nicht geschützt; entsprechend darf jeder, der ein einwandfreies Führungszeugnis vorweisen kann, ein Detektivgewerbe anmelden. Üblicherweise hat man zuvor aber bei Ermittlungsbehörden wie der Polizei oder dem Zoll Karriere gemacht. Ich habe studiert und musste mir die Fachkenntnisse für den Detektivberuf in einer Zusatzausbildung aneignen, die ich an der Sicherheitsakademie in Berlin absolviert habe. Es wäre Harakiri gewesen, ohne Ausbildung in das Gewerbe einzusteigen. Leider machen das trotzdem viele.“


Was lernt man in der Ausbildung?


Patrick Kurtz: „Das Wichtigste sind die rechtlichen Grundlagen. Wenn man gegen das Gesetz verstößt, etwa beim Datenschutz, bringt man sich und den Auftraggeber in Teufels Küche. Im praktischen Teil lernt man Observationstechniken oder auch wie man Fingerabdrücke nimmt, Spuren sichert, Abhörgeräte aufspürt und wie IT-forensische Untersuchungen durchgeführt werden.“


Sind Quereinsteiger ein Problem in der Branche?


Patrick Kurtz: „Ja, wenn sie nicht die notwendigen rechtlichen und ermittlungstechnischen Kenntnisse mitbringen. Denn dann verrichten sie zwangsläufig schlechte Arbeit und das wiederum fällt zurück auf den Ruf der ganzen Branche. Allgemein hat die Detektivbranche mit ihrer Außenwahrnehmung zu kämpfen. Allein schon durch diese vermeintlich realistischen Detektiv-Serien im Fernsehen wird bei Klienten teilweise ein Erwartungshorizont geweckt, der fernab der Realität ist. Da kommen auch mal Anfragen, ob wir – wie die Detektive im Fernsehen – Leute einschüchtern und Informationen aus ihnen herausprügeln. Wir müssen dann erklären, wie unsere Arbeit wirklich funktioniert.“


Und wie läuft die in Wirklichkeit?


Patrick Kurtz: „Normalerweise engagieren uns Klienten, weil sie einen Verdacht haben. Am häufigsten haben wir mit Betrug zu tun – privat, also zum Beispiel Untreue, aber auch in der Wirtschaft. Dort mit großer Regelmäßigkeit Krankschreibungsmissbrauch, also Arbeitnehmer, die sich krankschreiben lassen und dann Hobbys wahrnehmen, die der Genesung im Weg stehen, oder während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit einer Nebentätigkeit nachgehen. Außerdem ermitteln wir beispielsweise bei Unterhaltsbetrug, Spesenbetrug, Diebstahl aus Betrieben oder Unterschlagung – Letzteres häufig bei Transportfahrern, die Teile der Auslieferungsware abzweigen. Doch wir werden auch in drastischeren Fällen und mit ausgefallenen Ermittlungsmethoden tätig. So im vergangenem November mit Personenspürhunden bei der Suche nach der vermissten Anja B., die vor kurzem zerstückelt in Leipzig gefunden wurde. Die Hunde hatten bei der Suche mehrfach im Bereich der Wohnung des Täters und des Fundortes der Leiche angeschlagen.“


Wenn Frau X denkt, Herr X hätte eine Affäre, was passiert dann?


Patrick Kurtz: „Zuerst grenzen wir zeitlich ein, wann Herr X dieser Affäre nachgehen könnte, sofern das der Auftraggeber einschätzen kann. Sollte es keinen konkreten Verdacht bezüglich der Tatzeit geben, müssen wir die Zielperson über längere Zeiträume observieren. Grundsätzlich nehmen wir wenig bis gar keinen aktiven Einfluss auf das Geschehen. Es kommt ganz selten zur Interaktion zwischen Detektiven und Zielperson, vielmehr sind wir passive Beobachter – anders als die Detektive im Fernsehen. Es kann sein, dass der untreue Ehepartner nach zwei Stunden mit seiner Freundin auf der Straße knutscht, dann ist der Fall abgeschlossen. Vielleicht macht er aber auch tagelang nichts Relevantes.“


Bestätigen sich solche Verdachte in den meisten Fällen?


Patrick Kurtz: „Ich würde schätzen, das ist bei uns in etwa 75 Prozent der Fälle so. Wenn der Auftraggeber dranbleibt und wir die Mittel genehmigt bekommen, längere Zeit zu observieren, bestätigt sich der Verdacht meist. Das ist natürlich auch eine Geldfrage, eine Stunde Detektivarbeit kostet 55 Euro. Wenn wir nur wenige Stunden zur Verfügung haben, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass wir etwas nachweisen können.“


Wie läuft eine Observation?


Patrick Kurtz: „Meist beginnt die Observation im Auto, doch wenn die Zielperson zu Fuß oder mit der Bahn unterwegs ist, folgen wir dementsprechend ebenfalls fußläufig. Einen ganzen Tag im Auto zu verbringen, ist keine Seltenheit.“


Und was passiert, wenn die Zielperson das Land verlässt?


Patrick Kurtz: „Dann fahren wir hinterher, sofern es der Klient wünscht. Das haben wir sehr regelmäßig. Wenn die Zielperson unerwartet zum Flughafen fährt, muss natürlich mit dem Auftraggeber geklärt werden, ob die Verfolgung fortgeführt werden soll, schließlich muss er auch die Kosten dafür übernehmen.“


Wie sammeln Sie noch Informationen, außer bei den Observationen?


Patrick Kurtz: „In der Vorbereitung auf eine Observation wird für gewöhnlich eine Onlinerecherche durchgeführt. Schwierig wird es, wenn wir nachträglich ermitteln sollen, weil etwa eine Firma vermutet, dass ein Angestellter in der Vergangenheit Spesenbetrug begangen hat. Das können wir aktuell ja nicht mehr beobachten, doch dafür gibt es unter anderem legendierte Befragungen. Eine Legende ist im Ermittlungswesen ein Vorwand, der zur Gewinnung von Informationen dient. Man gibt sich zum Beispiel als Techniker aus und sammelt in Gesprächen Informationen. Allgemein muss man sich flexibel verändern können: Wenn man auf der Baustelle observiert, erscheint man oft am besten im Blaumann, bei einer gehobenen Abendveranstaltung hingegen im Anzug. Auch kommt es vor, dass Detektive in die auftraggebenden Firmen eingeschleust werden, um in der Rolle des neuen Kollegen unauffällig Tathergänge ermitteln und persönliche Beziehungen zu Zielpersonen aufbauen zu können.“


Ist der Job gefährlich?


Patrick Kurtz: „Selten. Es gibt gefährliche Situationen, aber nicht mehr als beispielsweise für einen Elektriker. Wir hatten einmal einen Fall, bei dem eine Familie nach ihrer Tochter suchte. Als wir sie fanden, erzählte sie unter Tränen, dass sie nicht verschwunden, sondern bewusst vor ihrer Familie geflohen war, da sie um ihr Leben fürchtete. Wir haben auf ihren Wunsch die Adresse nicht weitergegeben. Die Familie war natürlich nicht begeistert und hat zwei meiner Mitarbeiter bedroht.“


Man wird als Zielperson gefragt, ob man gefunden werden will?


Patrick Kurtz: „Grundsätzlich nicht. In dem Fall handelte es sich um eine Adressrecherche ohne berechtigtes Interesse. Detektivarbeit bedeutet immer einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson. Zur Legalisierung dieses Eingriffs benötigen wir einen hinreichenden Rechtfertigungsgrund – das berechtigte Interesse. Ist das berechtigte Interesse bei einer Anschriftenermittlung nicht gegeben, machen wir es so, dass wir die Zielperson fragen, ob wir ihre Adresse weitergeben dürfen. Weil die Tochter aus dem genannten Beispiel volljährig war, hatte die Familie kein Recht, zu erfahren, wo sie sich aufhielt, sofern die Gesuchte das ihre Familie nicht wissen lassen wollte. Da gilt das Selbstbestimmungsrecht. Anders läuft es, wenn wir einen Schuldner suchen, denn dann gibt es ein berechtigtes Interesse und damit einen Rechtfertigungsgrund, in die Persönlichkeitsrechte der Zielperson einzugreifen. Der Schuldner wird also nicht gefragt, da geht das berechtigte Interesse vor.“


Welche Fähigkeiten muss man mitbringen, um Detektiv zu sein?


Patrick Kurtz: „Man braucht Sitzfleisch und Geduld für die Observationen, muss mit Hunger, Durst, Hitze und Kälte umgehen können. Und man muss eine hohe Konzentrationsfähigkeit haben, um zum Beispiel eine Tür, aus der schon seit Stunden niemand herausgekommen ist, konstant fokussiert beobachten zu können. Auch logisches Denken ist wichtig, um Puzzleteile bei komplexen Sachverhalten zusammenzufügen. So gibt es gerade bei Wirtschaftsvergehen mitunter vielschichtige illegale Verflechtungen mit internationalen Geldgeschäften. Um die Zusammenhänge verstehen zu können, sind entsprechende kombinatorische Fähigkeiten notwendig. Für Befragungen ist es von Vorteil, wenn man sich in die Menschen hineindenken kann. Baut man sich eine Legende auf, sollte man ein guter Lügner sein, um sie glaubhaft präsentieren zu können. Nicht jeder Detektiv bringt all diese Fähigkeiten mit. So kann es sein, dass ein Ermittler ein sehr guter Observant ist, aber bei legendierten Befragungen Nervenflattern kriegt.“


Ist Detektivarbeit eine Männerdomäne?


Patrick Kurtz: „Ja, Frauen sind Mangelware. Leider, denn sie sind für diverse Ermittlungsbereiche sehr wertvoll. Neulich hatten wir einen Fall, bei dem ein Paar oft in die Sauna ging. Da ist es unauffälliger, wenn man bei der Observation in der Sauna ebenfalls als Paar auftaucht. Außerdem würden die meisten Leute eine Frau nicht so schnell verdächtigen, Detektivin zu sein.“


Originalquelle aus der MZ: www.mz-web.de/halle-saale/trenchcoat-und-schlapphut–aus-dem-wirklichen-leben-eines-privatdetektivs-26736332

 

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https://www.kurtz-detektei-erfurt.de/2017/04/26/trenchcoat-und-schlapphut-aus-dem-wirklichen-leben-eines-privatdetektivs-mz-interview-mit-patrick-kurtz/

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Detektei-Inhaber Patrick Kurtz im Interview mit ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit


Salopper Zeitungsartikel über den Detektivberuf


Patrick Kurtz, der Inhaber der Kurtz Detektei Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, gab Claudia Wiggenbröker von ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit, ein Interview. Im Ergebnis steht ein salopper Beitrag über den Detektivberuf, der in Teilen mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist:


Beschatten, verfolgen, verhaften? So arbeitet ein Privatdetektiv wirklich


Ein altes Fabrikgebäude am Stadtrand. Zwei Schatten schleichen durch die Nacht, ein Aktenkoffer wechselt den Besitzer. Plötzlich löst sich eine dritte Gestalt aus der Dunkelheit. „Schluss mit den Spielchen“, sagt der Privatdetektiv mit vorgehaltener Waffe – passieren solche Szenen, wie wir sie aus Detektivserien kennen, in der Realität auch so? Voll nicht, erklärt Patrick Kurtz. Und er wird’s wissen, denn er ist wirklich Privatdetektiv.

Die aktive Überwältigung von Tätern entspricht nicht der Realität. Anstatt Gangster selbst dingfest zu machen, halten sich Patrick und seine Kollegen im Hintergrund: „Wir sind passive Beobachter. Detektive beeinflussen das Geschehen nicht, sondern dokumentieren es gerichtsfest. Wir wollen gar nicht, dass man uns bemerkt“, erklärt er. Was bei den Trovatos oder bei Privatdetektive im Einsatz passiert, sei Kokolores.


Detektive sind Einzelgänger


In der Regel ermittelt Patrick auch nicht bei Verbrechen – sondern bei Vergehen. Die meisten Fälle drehen sich um das Thema Betrug. „Zum Beispiel beauftragen uns Unternehmen, wenn sich ein Mitarbeiter auffällig oft krankmeldet. Wir finden dann heraus, ob er für eine andere Firma arbeitet oder in Urlaub fährt – statt krank zu Hause zu sein.“ In der Regel landen die Streitigkeiten selten vor Gericht: „Dass der Betrug strafrechtlich verfolgt wird, ist nur in einem geringen Teil der Fälle so. Und wenn es zum Streit kommt, dann eher vor dem Arbeits- statt vor dem Strafgericht.“ Meistens könnten sich die beiden Parteien aber auch ohne einen Richter einigen.

Ein anderer Mythos über Privatdetektive trifft dagegen zu: „Die Ein-Mann-Detekteien, die man aus Filmen kennt, entsprechen tatsächlich der Wahrheit“, erklärt Patrick. „Eine Detektei, die viele Festangestellte hat, ist sehr selten.“ Patrick bestätigt als Ausnahme die Regel: Er hat seine eigene Detektei gegründet, ist in ganz Deutschland und der Schweiz tätig. Er hat inzwischen fünf Festangestellte. Daneben bearbeiten über 40 selbstständige Detektive die Aufträge, die Patrick ihnen zuweist.


„Du kannst nicht in den Verkehr rasen“


Im Gespräch mit Patrick fällt auf, dass er häufig Wörter wie Observation oder Zielperson verwendet. Das sind die beiden Begriffe, um die sich der Alltag eines Detektivs hauptsächlich dreht. „Der Großteil unserer Arbeit sind Observationen“, sagt Patrick. Die seien allerdings weniger spannend, als uns viele Filme glauben machen wollen: „Es kann schon sein, dass man 17 Stunden lang eine Tür anstarren muss, aus der niemand herauskommt.“ Geduld sei deshalb die Eigenschaft, die ein Detektiv auf jeden Fall mitbringen müsse.

Observationen müssen allerdings nicht immer öde sein. Genau das ist der Part, den Patrick am meisten an seinem Job liebt: Der Zielperson auf den Fersen zu bleiben, wenn es schwierig wird. Das heißt allerdings nicht, dass Detektive mit wild quietschenden Reifen und einer Waffe im Anschlag durch die Stadt rasen. „Das funktioniert nicht wie bei Til Schweiger, der im Tatort herumballert. Aber es macht Spaß, wenn sich die Zielperson viel bewegt, sodass man hochkonzentriert sein muss, um ihr überhaupt folgen zu können.“

Das funktioniere allerdings nicht immer: „Es kann passieren, dass man den Sichtkontakt zur Zielperson verliert. Wenn sie zum Beispiel noch über die Ampel fährt, obwohl die bereits rot ist. Wenn der Gegenverkehr schon von der anderen Seite kommt, kann man natürlich nicht mehr weiterfahren“, erzählt Patrick. Viele Auftraggeber hätten allerdings wenig Verständnis dafür. „Sie meinen dann, dass schlecht gearbeitet wurde. Aber man kann nun mal nicht in den laufenden Verkehr reinrasen.“


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Auch Spurensicherung und -auswertung zählt zu den Aufgabengebieten privater Ermittler wie unserer Rostocker Detektive. 

Schuldner sind der Schrecken


Zu Patricks Auftraggebern gehören neben Unternehmen auch Privatpersonen. Die Fälle sind oft so klassisch, wie man sich das vorstellt: Ein eifersüchtiger Ehepartner setzt die Detektive auf die bessere Hälfte an. Diese Aufträge sind oft leichter zu beackern als andere: „Die mutmaßlich betrogene Ehefrau hat natürlich jede Menge Informationen über ihren Mann. Sie könnte uns Namen, Adressen, Fahrzeugnummer liefern. So können wir planen, wann und wo eine Observation sinnvoll wäre.“

Schwieriger sind dagegen solche Fälle: „Wenn Leute Geld verliehen haben und der Schuldner ist danach spurlos verschwunden – dann existieren meistens relativ wenig Informationen über den. Und wenn, dann häufig gefälschte“, sagt Patrick. „Da geht es natürlich in erster Linie um Recherche: Wer ist die Person wirklich und wo hält sie sich auf?“


Betrügende Partner/innen überführen? 350 Euro, bitte


Wie teuer es für Patricks Klienten wird, kann man meistens nicht vorhersagen. „Es kann passieren, dass wir einen mutmaßlichen Ehebrecher observieren und er innerhalb von zwei Stunden in den Puff geht. Dann ist die Sache erledigt.“ Im Idealfall könne der Betrogene seinen Partner schon mit 350 Euro überführen. „Genauso kann es sein, dass man jemanden tage- oder wochenlang beobachtet und überhaupt nichts Relevantes passiert.“

Es gebe allerdings Erfahrungswerte, erklärt der Detektiv. Sehr teuer kann es zum Beispiel beim Thema Unterhalt werden: Bekommt jemand nach seiner Scheidung Unterhalt vom Ex-Ehepartner, gilt der Anspruch nur, solange man wirklich Single ist. „Deshalb verheimlichen die Leute oft eine neue Beziehung – und machen daraus ein richtiges Versteckspiel: Sie mieten zwei Wohnungen an, obwohl sie zusammenleben. Parken kilometerweit weg, damit keiner das Auto sieht. Verkleiden sich.“

In solchen Fällen müssen die Detektive viel Zeit investieren. Denn sie müssen nachweisen, dass es sich wirklich um eine Beziehung handelt – und nicht nur um eine Affäre. „Das kostet dann meistens so um die 5.000 Euro“, erklärt Patrick. Wem das zu teuer ist, der kann ein Maximalbudget für seinen Auftrag festlegen, das die Detektive nicht überschreiten dürfen.


Nicht nur Sherlock raucht


Denkt man an den berühmten Sherlock Holmes, gibt es noch ein Detektiv-Klischee, das auf Patrick zutrifft: Er raucht ebenfalls Pfeife. Und für Kriminalromane hat er sich sowieso schon immer begeistert. Dadurch ist er allerdings nicht auf seinen Job gekommen – sondern durch eine Anzeige. In der wurden Praktikanten für den Detektivberuf gesucht. Zu diesem Zeitpunkt brauchte Patrick eine neue Aufgabe: „Nach meinem Bachelor habe ich einen Studiengang ausgesucht, den ich nicht direkt im Anschluss machen konnte. Die Bewerbungsfristen lagen einfach doof. Deshalb musste ich ein Jahr überbrücken.“

Also kratzte er seine letzte Kohle zusammen und machte sich auf den Weg nach Berlin, um dort einen Detektiv-Lehrgang zu machen. Er machte sich selbstständig – und wollte eigentlich auch sein Studium fortsetzen. Aber irgendwann wurde das Arbeitspensum dann zu viel. Mittlerweile bleibt Patrick auch kaum noch Zeit, um selbst Observationen zu fahren. Stattdessen kümmert sich der Gründer darum, sein Unternehmen nach vorne zu bringen.


Den Originalbeitrag der ze.tt finden Sie hier.

 

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Detektiv = Schnüffler? Darum ist die Arbeit unserer Bremer Privatdetektive so wichtig.


Detektive zu verdammen heißt Täter zu schützen


In den Medien werden Privatdetektive wie die Ermittler unserer Detektei aus Bremen häufig als „Schnüffler“ bezeichnet. Diese abwertende Kategorisierung findet sich sowohl in TV-Produktionen als auch in Hör-, Print- und Online-Medien. Speziell in den letzten Jahren kommen zudem die öffentlich so viel diskutierten, mehr oder minder anonymen User-Kommentare unter Zeitungsartikeln auf Websites und natürlich auch in den sozialen Netzwerken hinzu. Sie lassen häufig nicht nur tief in die Erziehung einiger Verfasser blicken, sondern geben ein durchaus ernstzunehmendes und authentisches Bild der Wahrnehmung von Detektiven in der Bevölkerung ab.

Die Zahl derer, die dabei den Nutzen und die Notwendigkeit detektivischer Beweisermittlung anerkennen, unterliegt häufig jenen, die keine Rechtfertigung für „Schnüffelei“ sehen – auch nicht wenn bspw. ein notorischer Blaumacher, der seinen Arbeitgeber massiv schädigt, nur durch die Ermittlungen IHK-zertifizierter Wirtschaftsdetektive überführt werden kann. Der Eingriff in die Privatsphäre sei nicht vertretbar und der Beruf im Allgemeinen etwas für „Stasi-Schnüffler“, die zuhause unter dem Pantoffel stünden – dergleichen und mehr lässt sich lesen. Doch diese Wahrnehmung beleuchtet leider nur die eine Seite der Medaille und ergreift dabei klar Partei – nicht etwa für die Opfer (im Beispiel des Blaumachers = der Arbeitgeber), sondern für die Täter (der Arbeitnehmer)! Weshalb diese Argumentation zu kurz gedacht ist und warum qualifizierte Privatdetektive einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, möchte die Kurtz Privatdetektei Bremen nachfolgend erörtern.


Falsche Erwartungen: Von realen Skandalen, gewaltbereiten TV-Detektiven und wundersamen Fähigkeiten …


Dass der Detektivberuf für viele Menschen einen anrüchigen Ruf hat, ist teils durchaus selbst verschuldet, nämlich durch Einzelne, die den Ruf der Gesamtbranche schädig(t)en. Überwiegend jedoch wird das Ansehen des Berufsstands durch eine Vielzahl von Faktoren angekratzt, die von außen auf das deutsche Ermittlerwesen eindringen. Genannt sei hierbei zum einen die Politik, die es auch gut 150 Jahre nach der Gründung des ersten deutschen Detektivbüros in Dresden (durch einen H.L. Römer) noch immer nicht geschafft hat, Zugangsvoraussetzungen für die Tätigkeitsausübung als Privatermittler zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass jeder Bürger mit einem eintragungsfreien Führungszeugnis ein Detektivgewerbe anmelden kann – ob nun qualifiziert oder völlig ahnungslos. Unausgebildete Möchtegern-Ermittler kennen sich mit ihren rechtlichen Befugnissen natürlich nicht aus, weshalb sie Aufträge annehmen, für die nicht das elementare berechtigte Interesse besteht. Zudem greifen sie bei ihren „Ermittlungen“ zu unverhältnismäßigen und somit illegalen Mitteln. So deckte das Magazin stern im Jahr 2008 den berüchtigten LIDL-Skandal auf, bei dem der Discounter zu den billigsten am Markt erhältlichen Privatdetektiven griff und damit folgenschwer auf die Nase fiel, denn diese Dumping-Detektive waren, wie man sich eigentlich denken kann, natürlich nicht gerade die Crème de la Crème unserer Branche und unternahmen im Auftrag der Supermarktkette schwerwiegende datenschutzrechtliche Verstöße; so wurden Mitarbeiter unter anderem im Privatbereich observiert, fotografiert, abgehört und gefilmt. Selbst die Zahl der Toilettengänge bei der Arbeit dokumentierten die Skandal-Detektive und ramponierten das Ansehen des Berufs in der Bevölkerung damit nachhaltig.

Zum anderen spielen, wie in allen Belangen, die Medien eine große Rolle bei der öffentlichen Wahrnehmung von Detektiven. Gescriptete Schwachsinnssendungen wie „Privatdetektive im Einsatz“ mit dem schauspielenden und allzu gewaltbereiten Bodybuilder „Carsten Stahl“ in der Hauptrolle des vermeintlichen Detektei-Inhabers vermitteln den Zuschauer ein genauso hanebüchen falsches Bild von der Realität des Detektiv-Alltags wie „Die Trovatos“, in deren Mittelpunkt eine peinliche Ermittler-Familie steht, die verbotenerweise mit Richtmikrofonen Zielpersonen abhört, offen Observationsposition in zwanzig Metern Entfernung zu den beobachteten Personen bezieht, auf einem Tablet oder Laptop vorgebliche Live-Videoüberwachungen über den Windows Media Player abspielt und in der Freizeit Weihnachtssingles auf Ballermann-Niveau aufnimmt. Dass es sich hierbei nicht nur um Tiefpunkte der deutschen Fernsehlandschaft, sondern gleichsam um vorsätzliche Verdummung der Bevölkerung handelt, zeigen die regelmäßigen Anfragen an unsere Privatdetektive in Bremen, bei denen hintergangene Ehemänner und verzweifelte Kindesmütter auf die unlauteren Methoden der genannten Fernsehermittler verweisen und Gleiches von uns fordern.

Doch nicht nur moderne deutsche Produktionen vermitteln einen falschen Eindruck, auch durchaus hochwertiges mediales Material zum Detektivberuf führt auf die falsche Schiene: Die bekannten Klischees aus amerikanischen Filmen zum Hinterhof-Detektivbüro (Hardboiled) mit knurrigem, bewaffnetem Ermittler und verruchter Femme fatale als Auftraggeberin gehören wohl eher ins Gebiet der urbanen Märchen, das Talent des exzentrischen Ermittlers „Monk“ aus der populären gleichnamigen Serie, Fälle durch eine Art Vision des Tathergangs zu lösen, grenzt an übernatürliche Fähigkeiten, und selbst der recht wirklichkeitsnahe Literatur-Detektiv Sherlock Holmes schürt durch die schiere Genialität seiner Deduktionen übermäßige Erwartungen, denen kaum ein realer Mensch gerecht werden kann, den Viktorianer Joseph Bell vielleicht einmal ausgenommen.


Wenn die Polizei nichts unternimmt und Detektive nur Schnüffler sind, wer soll dann Tatopfern helfen?


Seriöse Ermittler wie unsere Detektive aus Bremen liefern gerichtsverwertbare Beweise. Wer braucht Beweise? Opfer. Sollten Opfer geschützt werden? Diese Frage bedarf keiner Antwort. Wem schaden die Ermittlungen von Detektiven? Tätern und mit ganz, ganz großen Abstrichen zu Unrecht Verdächtigen. Sollten Täter geschützt werden? Sicherlich nicht vor der Offenlegung ihrer strafbaren Delikte. Es geht hier maßgeblich um die Frage zwischen Täter- und Opferschutz. Sollte man differenzieren? Unsere Privat- und Wirtschaftsdetektei aus Bremen muss das ganz sicher, denn allein schon die Wahl der Ermittlungsmethoden und der Umfang der Observationen hängen maßgeblich von der verdächtigten Tat ab. Hier gilt: actio gleich reactio. Denn wir werden nicht aktiv tätig, um unbescholtene Bürger zu Straftaten zu nötigen, vielmehr beobachten wir strafbare Handlungen (ob nun rechtlich oder moralisch), um den Opfern dieser Delikte zu ihren Rechten zu verhelfen. Im Übrigen sieht das auch die deutsche Rechtsprechung so, denn Detektivkosten, die zur Überführung eines Täters anfallen, sind erstattungsfähig.

Natürlich kommt es vor, dass ein Klient eine Zielperson zu Unrecht verdächtigt. Deshalb versuchen wir, bei unseren Observationen so wenig wie möglich in das Persönlichkeitsrecht des Observierten einzugreifen. An wen soll sich eine betrogene Ehefrau wenden, wenn sie von ihrem Mann permanent hintergangen wird? Soll sie das einfach über sich ergehen lassen? Gefallen würde das sicherlich so manchem Fremdgänger und so kommt es im Anschluss an dessen Überführung auch schon mal zur Gewaltandrohung gegen unsere „Schnüffler“. Doch wer ist bitte schuld: Derjenige, der das Vergehen begeht, oder der, der es beobachtet?

Ähnliches gilt für Fälle von häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch oder Unterhaltsbetrug. Hier werden Bundesbürger zu Opfern von Straftaten, bei denen ihnen jeweils die dafür zuständige Behörde nicht weiterhelfen konnte (denn sonst würden sie sich nicht an unsere Privatdetektei in Bremen wenden). Ohne „Schnüffler“ wird Frau Müller Tag für Tag von ihrem Mann verprügelt. Ohne „Schnüffler“ muss sich Frau Meiers Tochter Nacht für Nacht in den Schlaf weinen, nachdem „Papa“ wieder einmal sexuell übergriffig geworden ist. Ohne „Schnüffler“ weiß Frau Werner nicht, wie sie die Schulbücher für ihre Kinder bezahlen soll, weil der Porsche fahrende Vater vor Gericht erfolgreich behauptet, kein Einkommen zu haben. Ohne „Schnüffler“ wird Herr Fischer seinen einzigen Sohn nie wiedersehen, da dieser vermisst ist und durch niemanden aufgefunden werden kann. Diese Klienten sehen für sich keinen anderen Ausweg aus der Misere, als unsere Detektei zu beauftragen. Weder ist eine solche Auftragsvergabe von Seiten des Geschädigten unmoralisch, noch handelt ein Detektiv verwerflich, wenn er sich dieser Fälle annimmt und damit Menschen in Notsituationen hilft.

Gleiches gilt für unsere Wirtschaftsdetektive in Bremen: Wussten Sie, dass über die Hälfte aller Wirtschaftsstraftaten gegen deutsche Unternehmen durch deren eigene Angestellte verübt werden? Müssen Sie als Geschäftsführer der Schmidt Logistik GmbH kontinuierlichen Diebstahl an Ihrem Eigentum durch Ihre Lieferfahrer hinnehmen? Muss der Inhaber des ambulanten Pflegedienstes Schneider akzeptieren, dass sein Pfleger im Außendienst lieber ins Spielcasino fährt statt zu seinen pflegebedürftigen Kunden? Muss der Steuerberater Hoffmann tatenlos zusehen, wie seine Mitarbeiter beständig überlastet sind und ihre Arbeit nicht rechtzeitig erledigen können, weil ein Kollege dauerkrankfeiert? In einer gerechten Welt wohl kaum.


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Eine der vielen Aufgaben unserer Detektive in Bremen sind forensische Untersuchungen wie Fingerabdruckanalysen, mittels derer die Verfasser von Drohbriefen oder auch Kassendiebe identifiziert werden können – Leistungen, die Behörden oft nicht erbringen.

Detekteien sind private Hilfsorgane des Rechtsstaats


Ermittlungen, insbesondere Observationen, sind Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson(en) – das kann unsere Bremer Detektei leider genauso wenig vermeiden wie jeder andere Ermittlungsdienst, Polizei, Zoll- und Steuerfahndung eingeschlossen. Doch zu unseren Aufgaben gehört es, diese Eingriffe so geringfügig wie möglich und nur so weit als nötig zu halten. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel spielt dabei eine genauso entscheidende Rolle wie die Abwägung des berechtigten Interesses an einer Ermittlung. So ist es beispielsweise fast immer unverhältnismäßig, in eine Privatwohnung hineinzuspähen; nur wenige Ausnahmen befreien von dieser Regel, z.B. der konkrete Verdacht auf ein zeitgleich stattfindendes Gewaltverbrechen. Die Einschätzung dieser rechtlichen Besonderheiten lässt sich durch Laien nicht seriös vornehmen. Eine gute rechtliche Schulung ist dringend erforderlich. Deshalb handelt es sich bei unseren Privatdetektiven in Bremen um IHK-zertifizierte Berufsfachkräfte, die eine Ausbildung zum Detektiv absolviert haben. Wenn Sie auf der Suche nach einem Ermittler sind, sollten Sie sich nicht von besonders günstigen Preisen locken lassen, sondern Ihr Hauptaugenmerk auf die Qualifizierung der Einsatzkräfte legen. Naturgemäß ist es Detekteien kaum möglich, Referenzen vorzulegen, denn genau wie Sie möchten auch unsere anderen Auftraggeber anonym bleiben; persönliche Klientendaten an Interessenten zu verteilen, wäre ein unverzeihlicher Vertrauensbruch.

Das Ziel jeder Ermittlung ist der Erhalt von Informationen, das menschliche Bedürfnis nach Gewissheit. Recht kann nur gesprochen werden, wenn der Geschädigte seine Ansprüche nachvollziehbar belegen kann. Mit der Ermittlung gerichtsverwertbarer Beweise helfen nicht nur die Detektive der Kurtz Detektei Bremen ihren Auftraggebern, zu ihrem Recht zu kommen, sondern auch mehrere hundert weiterer seriöser Berufskollegen in ganz Deutschland. Der Detektiv ist heutzutage zugleich gefeierter Popstar und Galionsfigur (Sherlock Holmes), schnöde ausgenutzte Marketingfigur (diverse deutsche TV-Produktionen) und anrüchige Skandalnudel (unseriöse Amateurdetektive). Doch vor allem steht der moderne Privatdetektiv für eine entscheidende Beihilfe zur Durchsetzung des deutschen Rechts, für die Unterstützung von Opfern und für den letzten Strohhalm von Menschen in belastenden Lebenssituationen – dafür steht auch die Kurtz Detektei Bremen mit ihrem Namen: 0421 3679 9066.


Das IHK-Zertifikat Fachkraft Detektiv


Zwei Ausbildungsstätten für Detektive


Das IHK-Zertifikat Fachkraft Detektiv, über das unsere Privatdetektive in Münster verfügen, lässt ich durch eine sechsmonatige Ausbildung im Präsenzunterricht an der Sicherheitsakademie Berlin (SAB) oder durch den 10 bis 22 Monate währenden Fernlehrgang der Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) erwerben. Leider ist der Detektivberuf nicht gesetzlich geregelt, obwohl sich verschiedene Verbände und Interessengemeinschaften seit Jahrzehnten dafür einsetzen. Entsprechend stellt die Ausbildung zur IHK-Fachkraft Detektiv eine wertvolle Alternative zur schmerzlich vermissten staatlichen Detektivausbildung dar. Vor allem die unabdingbaren gesetzlichen Grundlagen ihrer Tätigkeit werden angehenden Ermittlern hierbei vermittelt.


Jahrzehntelange Bestrebungen zur gesetzlichen Reglementierung des Detektivberufs


Die verschiedenen über die Jahre existierenden Detektivverbände versuchten schon seit der Weimarer Republik, den Beruf gesetzlich zu reglementieren. In der BRD wurden diese Bemühungen intensiviert und gipfelten Anfang der 1990er Jahre endlich in einem Gesetzesentwurf, der aber bis heute trotz Druck der Verbände nicht im Bundestag diskutiert wurde. Den deutschen Ermittlern im Allgemeinen und auch unseren Münsteraner Detektiven im Speziellen sind die Hände gebunden, denn weder arbeiten wir in der Politik, noch ist unsere Branche groß und bedeutungsvoll genug, um Druck auf die Entscheidungsträger auszuüben.

Welcher Ausweg blieb also, um die Qualifizierung von Detektiven zu fördern und zu vermeiden, dass unbefähigte Schnüffler den Ruf der Branche in den Schmutz ziehen? Zwei der größten Berufsverbände, der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) und der Bund Internationaler Detektive (BID), förderten die Ausbildung in Eigenregie. Seit 1986 gibt es das IHK-Zertifikat der daraus entstandenen Zentralausbildungsstelle für Detektive. Das Ausbildungsangebot der ZAD richtet sich überwiegend an gewerblich tätige, sprich selbständige Detektive und solche, die es werden wollen. Im Jahr 2008 zog die Sicherheitsakademie Berlin mit ihrem Lehrgang nach, der eher als die Ausbildung der ZAD einen Teilfokus auf die Sicherheitsbranche legt und aus dem unter anderem deshalb weniger Absolventen später tatsächlich im Detektivberuf tätig werden, sondern häufiger als Sicherheitskräfte arbeiten (dazu zählen auch Kaufhausdetektive). Durch diese beiden Ausbildungen wird versucht sicherzustellen, dass gewerblich tätige Detektive in Deutschland zumindest über Grundwissen verfügen und ihren gesetzlichen Verfügungsrahmen kennen. Hierfür haben unsere Vorgänger viele Jahrzehnte lang gekämpft haben. Klar ist natürlich trotzdem, dass eine Ausbildung allein noch nicht automatisch einen guten Berufstätigen macht.

Übrigens: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Münster und Westfalen, ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik (DGfK) und hat seine Detektiv-Ausbildung an der SAB absolviert.


Was die Lehrgänge leisten können und was nicht


Die Grundlagen des Detektivberufs lassen sich an beiden Ausbildungsstätten erlernen, vor allem die rechtlichen – und die sind enorm wichtig. Während der Lehrgangsteilnehmer an der SAB sechs Monate lang die Schulbank drückt, unterbrochen von Praxisübungen, erfordert die ZAD neben Disziplin beim Selbststudium anhand der Lehrbriefe des Instituts regelmäßige Prüfungen und mehrtägige Präsenzseminare. Hat ein angehender Detektiv einen dieser Lehrgänge gewissenhaft absolviert und ist im Anschluss oder während der Ausbildungszeit einige Male mit einem erfahrenen Kollegen zu einer Observation gefahren, kann er sich durchaus an erste „leichte“ Fälle heranwagen. Hierzu zählen vor allem Ermittlungen im privaten Bereich wie die Überprüfung eines Untreueverdachts oder Überwachungen mit klar absehbarem Prozedere.

An Wirtschaftsdelikte hingegen sollte sich kein Berufsanfänger herantrauen, ohne einen erfahrenen Kollegen mit ins Boot zu nehmen – Ausbildung hin oder her. Komplizierte Wirtschaftsaufträge sind ohnehin nur in Teamarbeit befriedigend zu bewältigen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Jeder im Team bringt unterschiedliche Qualitäten und Qualifikationen ein, denn der Altersschnitt bei deutschen Privatermittlern ist hoch und jeder seriöse Detektiv hat Vorausbildungen und -karrieren in unterschiedlichen Gebieten vorzuweisen. Diese verschiedenen Fachkenntnisse fließen in ihrer Summe in ein professionelles Ermittlerteam wie unser Detektiv-Team in Münster ein, das in der Lage ist, gemeinschaftlich schwierige Fallkonstellationen und brisante Delikte aufzuklären. Wo sich die Privatdetektive aus unterschiedlichen Vorberufen einen und was sie auch unabhängig voneinander brauchen, das sind die Grundkenntnisse aus den IHK-Lehrgängen. Selbst ein langjähriger Kriminalhauptkommissar, der sich als Detektiv selbständig macht und von dem man hinsichtlich der rechtlichen Befugnisse von Privatleuten, die Detektive nun einmal sind, eigentlich hervorragende Expertise erwarten sollte, kann erwiesenermaßen reichlich ahnungslos und somit schadhaft agieren, wenn er auf den Lehrgang verzichtet.


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Wer erfolgreich und rechtssicher als professioneller Detektiv tätig werden möchte, muss viel Geduld und Fleiß mitbringen, um sich das Grundwissen anzueignen.

Qualitätsmängel dank Arbeitslosenpolitik der Regierung


Wie bereits betont sind diese Detektiv-Lehrgänge nach Auffassung der Kurtz Wirtschaftsdetektei Münster eine wichtige Errungenschaft der Verbände. Natürlich ist dennoch nicht alles Gold, was glänzt. So kommt man bei der SAB zwar im Unterschied zur ZAD in den Genuss, zahlreiche Fachexperten persönlich kennenzulernen und von ihnen zu lernen, jedoch handelt es sich hinsichtlich der Teilnehmerstruktur in großen Teilen um einen Parkplatz für Arbeitslose, denen man seitens des Jobcenters anstelle eines Arbeitsplatzes lieber eine Bildungsmaßnahme ohne Perspektive vermittelt. Ohne Perspektive deshalb, weil die meisten Arbeitslosen, die von staatlicher Seite in den Detektiv-Lehrgang der SAB manövriert werden, überhaupt nicht vorhaben, jemals als Ermittler tätig zu werden, und somit nur für eine Menge Geld aus den Sozialkassen ihre Zeit absitzen. Die Politik verpulvert hier vorsätzlich Kassengelder in Form von Lehrgangsgebühren (bei der SAB knapp 7.000 € brutto), um die Statistiken zu schönen, denn Arbeitssuchende, die eine Bildungsmaßnahme wahrnehmen, tauchen nicht in der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit auf, da sie dem Arbeitsmarkt aufgrund des Lehrgangs nicht zur Verfügung stehen – eine Verhöhnung des deutschen Steuerzahlers. Das Angebot der ZAD schlägt mit ca. 4.650 bis 4.780 € brutto zu Buche. Die Kosten werden nicht vom Jobcenter oder von der Arbeitsagentur übernommen, weshalb die Qualität der Teilnehmer bei der ZAD eindeutig höher ist, denn jeder, der hier studiert, muss die Summe selbst zahlen oder wird von einem Arbeitgeber unterstützt, der entsprechende Resultate erwartet.


ZAD und SAB: unterschiedliche Pros und Contras. Welcher Lehrgang ist für mich der richtige?


Für welchen der beiden Lehrgänge sich der angehende Detektiv letztlich entscheidet, hängt von zahlreichen persönlichen Faktoren ab, z.B.:

  • Kann ich mich vollständig auf die Ausbildung konzentrieren und somit den Präsenzunterricht an der SAB mit werktäglich circa acht Stunden Unterrichtszeit wahrnehmen, oder bin ich beruflich so gebunden, dass für mich nur der zeitlich recht frei einteilbare Fernlehrgang der ZAD in Frage kommt?
  • Ist es mir wichtiger, einen direkten Austausch und Kontaktaufbau mit angehenden Berufskollegen im Rahmen der wenigen Präsenzseminare der ZAD zu betreiben, oder will ich zahlreiche Experten unterschiedlicher Fachgebiete wie Observation, Lauschabwehr, Patentrecht und IT-Forensik persönlich und täglich an der SAB kennenlernen?
  • Bin ich finanziell in der Lage, ein halbes Jahr nach Berlin zu ziehen (sofern nicht schon dort wohnhaft), oder muss ich den Lehrgang von meinem bisherigen Wohnort aus absolvieren?
  • Bin ich finanziell in der Lage, die unterschiedlichen Lehrgangsgebühren zu stemmen? Komme ich für den Bildungsgutschein der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters in Frage?
  • Möchte ich den Fokus direkt auf das Gebiet des gewerblich ermittelnden Privatdetektivs richten (ZAD) oder bin ich an einer breitgefächerten Ausbildung mit Themenschwerpunkten im Bereich Sicherheitsbranche interessiert (SAB)?

Diese Entscheidung muss jeder Interessent für sich persönlich treffen. Eine Empfehlung in die eine oder andere Richtung wollen und können unsere Wirtschaftsdetektive in Münster nicht geben. Zu unserem Team gehören sowohl Absolventen der SAB als auch der ZAD.


Perspektivcheck: Ausbildung und dann?


Was das IHK-Zertifikat Detektiv auf dem Arbeitsmarkt wert ist und was nicht, lässt sich schwer beurteilen. Ebnet es dem Absolventen den Weg in das Ermittlungsteam eines Großkonzerns? Wohl eher nicht. Als Zusatzqualifikation ja, aber für sich allein ist es zu wenig. Ermöglicht es den Einstieg in die Branche der selbständigen Detektive? Definitiv! Unser Gewerbe benötigt aufgrund der oben angesprochenen Altersstruktur unbedingt qualifizierten Nachwuchs. Viele Altmeister nähern sich dem Rentenalter oder befinden sich bereits darin, vornehmlich zahlreiche vorzügliche Experten, die bis zur deutschen Wiedervereinigung ein Kriminalistikstudium in der DDR genießen durften, das es in der BRD leider schon seit langem nicht mehr gibt. Der Wert der Ausbildung, d.h. der Wert des erlangten Wissens und der geknüpften Kontakte, sollte im Vordergrund stehen, wenn man sich für einen der Detektiv-Lehrgänge entscheidet, weniger das IHK-Zertifikat an sich als vermeintlicher Türöffner auf dem Jobmarkt.

Patrick Kurtz, Inhaber nicht nur unserer Münsteraner Privatdetektei, sondern von Betriebsstätten in inzwischen allen 16 Bundesländern, ist nach wie vor sehr froh, den Schritt zum Detektivberuf über die SAB gegangen zu sein. Bis heute pflegt er noch zu drei Mitabsolventen seiner damaligen Gruppe Kontakt: Einer ist direkt im Anschluss an die SAB in die Ausbildung an einer Justizvollzugsanstalt (JVA) gegangen und inzwischen verbeamtet, ein weiterer hat seinen eigenen Sicherheitsdienst gegründet und kann seither davon leben, der dritte arbeitet seitdem ebenfalls in der Sicherheitsbranche, nämlich als festangestellter Kaufhausdetektiv. Bei diesen drei hat die Umschulung also Früchte getragen. Wie es mit dem weitaus größeren Teil derer steht, die nie vorhatten, den Detektivberuf auszuüben, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Die drei Genannten zählten zu den wenigen Teilnehmern, die Mühe in den Lehrgang investierten, stets großes Interesse zeigten und ein klares Ziel vor Augen hatten. Die meisten anderen saßen leider lediglich ihre Zeit in der Bildungsmaßnahme ab.

Um es also zusammenzufassen: Wer mit Engagement und Zielen in die Ausbildung zum Privatdetektiv geht, dem wird der Lehrgang nützen – ob nun an der SAB oder bei der ZAD.


Kurtz Detektei Münster

Nevinghoff 16

48147 Münster

Tel.: 0251 7009 0014

Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenster.de

Web: http://www.kurtz-detektei-muenster.de

 

http://www.kurtz-detektei-muenster.de/2016/05/25/das-ihk-zertifikat-fachkraft-detektiv/

http://www.kurtz-detektei-muenster.de/kurtz-detektei-münster-und-westfalen/ihk-zertifizierte-detektive-in-münster/

Von den Bow Street Runners zum modernen Detektiv | Historischer Überblick der Kurtz Detektei Frankfurt


Der Detektiv im Wandel der Zeit – Teil 2


In Teil 1 unserer Reihe „Der Detektiv im Wandel der Zeit“ ging es um den „Urvater“ aller Privatdetektive: Eugène François Vidocq. So brillant und kreativ er auch im Bereich der Kriminalistik war – letztendlich lag seine außergewöhnliche Stellung in der Geschichte privater Ermittlungen auch an der rechten Zeit, in der er tätig wurde. Eine Zeit, die die Entwicklung des Berufstandes „Detektiv“ begünstigte und aus der auf lange Sicht heutige Ermittlungsdienste wie die Kurtz Detektei Frankfurt hervorgingen.


Professionalisierung der Kriminalistik | Bow Street Runners


Die Kriminalistik begann sich kurz vor Vidocqs Zeit mehr und mehr zu professionalisieren: Eine organisierte Polizei, wie wir sie heute kennen, gab es um 1800 praktisch nicht, die Bekämpfung der Kriminalität war daher in der Regel nur teilweise von öffentlichen Geldern gefördert und oft zu einem großen Teil privat organisiert. So bildeten sich schon Mitte des 18. Jahrhunderts semi-professionelle Gruppen zur Informationsbeschaffung und Verbrechensbekämpfung, also sozusagen die ganz frühen Verwandten unserer Privatdetektive aus Frankfurt. Die „Bow Street Runners“ beispielsweise waren eine Art Sicherheitsmannschaft, gegründet bereits 1742 vom Londoner Friedensrichter Henry Fielding. Fielding war nicht nur hoher Beamter, sondern auch Romanautor und Dramaturg – ein früher Verweis darauf, dass die Detektivarbeit anscheinend schon in der Anfangsphase mit den schreibenden Künsten verwoben war – und das schon weit vor Poe und Doyle.

Fieldings Bow Street Runners leisteten Bahnbrechendes in der kriminalistischen Arbeit: Sie brachten Struktur in die Verbrechensbekämpfung und hatten eine systematische Beschaffung von Informationen zum Ziel, meist indem sie im „Milieu“ unterwegs waren, in normaler Straßenkleidung, und in Pubs oder auf der Straße mithilfe ihrer Kontakte Informationen beschaffen konnten. So waren sie in gewisser Weise die Vorläufer unserer heutigen Frankfurter Detektive, allerdings im Zuge ihrer offiziellen Funktion immer noch weit vom Detektiv im klassischen Sinne entfernt – daher könnte man die Bow Street Runners eher als Vorläufer der organisierten Polizei, in dem Fall von Scotland Yard, verstehen. Sie sorgten in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt zumindest für ein gewisses Maß an Ordnung, speziell in der damals größten Metropole der Welt: London.


Bevölkerungsboom und Urbanisierung befördern Kriminalität – historische Zunahme detektivischer Aufgabengebiete


Der Bedarf für professionelle Ermittlungen durch private Detekteien wurde – nicht nur in England – durch die gesellschaftlichen Umstände schnell enorm, denn Anfang des 19. Jahrhunderts war die Zeit der großen Urbanisierung, der Landflucht: Immer mehr Menschen mussten ernährt werden, auf dem Lande sahen sich die Massen jedoch im Zuge der zunehmenden Industrialisierung schnell nicht mehr in der Lage dazu und wichen auf die umliegenden Kleinstädte aus, wo sie sich bessere Chancen auf Arbeit und damit Geld für Nahrung erhofften. Die Städte wuchsen, und schließlich bildeten sich erste Großstädte, freilich kaum vergleichbar mit der heutigen Situation. Selbst Berlin hatte um 1850 nur knapp über 400 000 Einwohner – allerdings waren es fünfzig Jahre zuvor noch nicht einmal 200 000 gewesen!

Sobald es jedoch zu Menschenansammlungen und urbanen Wohnsituationen kommt, gibt es auch – denn so ist der Mensch leider – Misstrauen, Lug und Betrug. Außerhalb der dörflichen Gemeinschaft verlieren die Menschen oft ihre gemeinschaftliche Identität, sie fühlen sich schutzlos. Erst im „Schutz der Masse“ ist es ja auch letztendlich für Detektivbüros wie die Kurtz Detektei Frankfurt möglich, verdeckte Ermittlungen durchzuführen – in einem Dorf mit fünf Häusern gestaltet es sich schwierig, unerkannt einer detektivischen Tätigkeit nachzugehen, speziell zu der Zeit, als die Welt noch nicht so vernetzt und die Dorfgemeinschaft mehr oder weniger unter sich war. Auch merken Menschen schnell, dass die Hemmschwelle für Lug und Betrug in der Anonymität der Stadt drastisch sinkt – Misstrauen entsteht. Dieses Misstrauen zu entkräften oder aber zu bestätigen, dafür zählt bis heute die Kurtz Privatdetektei Frankfurt zu den besten Anlaufpunkten.


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Die Skyline von Frankfurt ist in großen Teilen eine Schöpfung des 20. und 21. Jahrhunderts. Um 1845 mutete die Stadt fast noch ländlich an und Detektive in Frankfurt gab es noch nicht. Altkolorierter Stahlstich von H. Worms. 

Herausbildung der ersten Detekteien


Dass Ermittlungsbüros wie die Kurtz Detektei Frankfurt ein wichtiger Anlaufpunkt für Hilfesuchende sind, denken sich auch schon zu Vidocqs Zeiten andere findige Zeitgenossen und greifen die Idee auf: Wenn doch offensichtlich der Bedarf an investigativen Dienstleistungen neuerdings besteht – dann doch lieber direkt auf den Zug aufspringen! Ein gewisses Maß an Spezialisierung hilft dabei von Anfang an: Manche Detekteien bieten ganz profan eher eine Art privaten Sicherheitsdienst an (mit bewaffnetem Personal), andere spezialisieren sich eher auf Wirtschaftsauskünfte für Geschäftsleute, die nicht ganz ins Blaue agieren möchten, wenn potentielle neue Geschäftspartner involviert sind. Wieder andere bleiben beim Privaten: Der untreue Ehegatte oder die Ehefrau mit undurchsichtigen Terminen sind schließlich keine Erfindungen der Neuzeit – und noch heute machen diese privaten Ermittlungen einen nicht unerheblichen Anteil der Ermittlungen unserer Privatdetektive in Frankfurt aus.

So kam es, dass sich visionäre Männer von der offiziellen Ermittlungsarbeit im Dienste der Regierung mehr und mehr entfernten und sich dem widmeten, was nach Vidocq in den 1840ern als klassische Detektivarbeit berühmt werden sollte und sich wie der Fallkatalog der Kurtz Detektei Frankfurt in den 2010ern liest: Lug und Betrug, Untreue, Unterschlagung und das Lösen von Mysterien. Welche Männer das waren, und wie sie berühmt werden sollten – dazu mehr in Teil 3.


Verfasser: Gerrit Koehler

 

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

Mainzer Landstraße 341

60326 Frankfurt a.M.

Tel.: 069 1201 8431

Mail: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de

Web: https://www.kurtz-detektei-frankfurt.de

 

http://www.kurtz-detektei-frankfurt.de/2015/10/13/von-den-bow-street-runners-zum-modernen-detektiv-historischer-überblick-der-kurtz-detektei-frankfurt/

https://plus.google.com/+KurtzdetekteifrankfurtDe-Kurtz-Detektei-Frankfurt

Ursprünge und Entwicklung des Detektiv-Berufs – ein knapper Überblick der Kurtz Detektei Köln


Ursprung des Berufs Detektiv


Das Wort Detektiv stammt vom Lateinischen „detegere“ (aufdecken, enthüllen) und wurde ab dem frühen 19., vielleicht sogar schon ab dem 18. Jahrhundert in Großbritannien für behördliche Ermittler verwendet, die sich der Unauffälligkeit halber in Zivilkleidung unter das Volk mischten. Gerade in der Anfangsphase ihrer Tätigkeiten erfreuten sich diese Geheimpolizisten großer Beliebtheit in der Bevölkerung, da ihre Erfolge teilweise bahnbrechend waren. Die ersten Vertreter dieses Berufsstandes Detektiv und damit ersten Vorgänger der Kurtz Detektei Köln waren die Londoner Bow Street Runners.


In Deutschland sind Privatermittlungen und behördliche Ermittlungen fast immer strikt getrennt


Die Wiege des Detektiv-Berufs liegt also in Großbritannien. Leider hat eine ähnliche Vermengung und Kooperation zwischen Detektiven und „offizieller“ Polizei in Deutschland zu keinem Zeitpunkt befriedigend stattgefunden. Die Skepsis der Kriminalbehörden gegenüber Detektiven mag unter anderem in der Glorifizierung des Berufsstandes durch die Populärkultur liegen, die einsetzte, noch ehe das Detektivgewerbe in Deutschland so recht etabliert war – ein entscheidender Unterschied zu Großbritannien, den USA und auch Frankreich, wo es teilweise bedeutend früher zum Einsatz privater Ermittler kam. Hinzu kommt, dass in der BRD laut Artikel 20 des Grundgesetzes das Gewaltmonopol allein beim Staat liegt und alle Belange der öffentlichen Sicherheit folglich den offiziellen Ermittlungsbehörden obliegen. Eine enge Kooperation zwischen Privatdetektiven und Ermittlungsbehörden ist also schon per Verfassung nicht vorgesehen.

Das Aufgabenfeld von Privatdetektiven in Köln und Deutschland liegt folglich überall dort, wo Tatbestände oder Verdachtsmomente vorliegen, die zunächst nicht von öffentlichem Interesse sind oder von den Ermittlungsbehörden nicht demgemäß bewertet werden. Dazu zählt u.a. die Aufklärung von Delikten durch Angestellte eines Unternehmens (Lohnfortzahlungsbetrug, Diebstahl, Unterschlagung etc.), aber auch sehr vieles, das private Belange berührt: Untreue in der Partnerschaft, Suche nach Vermissten, Schuldnersuchen, verschwiegene Einkünfte bei der Unterhaltsbemessung und vieles mehr.


Schild "New Scotland Yard" am gleichnamigen Gebäude in London; Kurtz Detektei Köln
Der Ursprung des Detektiv-Berufs liegt in England. Aus der Londoner Metropolitan Police, die heute ihren Hauptsitz im „New Scotland Yard“ hat, gingen die ersten Detektive der Geschichte hervor: die Bow Street Runners.

Keine Einzelgänger: Die Detektive der Kurtz Detektei Köln arbeiten grundsätzlich im Team


Kriminalromane und -filme zeichneten seit jeher das Bild des Privatdetektivs als scharfsinnigem, außergewöhnlich begabten Überkriminalisten, der Fälle allein durch seine Beobachtungs- und Kombinationsgabe löste. Dass das in der Praxis nur sehr vereinzelt vorkommt und ansonsten Teamarbeit schon immer die Grundlage für erfolgreiches detektivisches Wirken darstellte, fällt auf diese Art gern unter den Tisch. Die Detektive der Kurtz Detektei Köln jedenfalls setzen auf intensive Vernetzung mit hervorragenden Kontakten und auch Kollegen aus anderen Detekteien, um das für Sie optimale Ergebnis zu erreichen.