Nebentätigkeiten als Kündigungsgrund


Bochumer Detektive decken unerlaubte Nebentätigkeiten auf


In den immer wiederkehrenden Zeiten von Wirtschaftskrisen, Mietsteigerungen und allgemeinen Verteuerungen der Lebensbedingungen, aber auch wegen rein persönlicher Probleme wie Unterhaltsverpflichtungen und Kreditschulden oder aus niederen Beweggründen wie reiner Raffgier sehen sich viele Arbeitnehmer gezwungen oder verleitet, neben ihrer Hauptbeschäftigung eine zweite Anstellung anzutreten. Oftmals lassen sich zwei Jobs miteinander vereinbaren, jedoch gibt es gleichfalls unzählige Konstellationen, bei denen der Zweitjob entweder tarifrechtlich bzw. arbeitsvertraglich untersagt ist (z.B. durch eine Wettbewerbsklausel) oder die zusätzlichen Arbeitsstunden den Angestellten in seiner Hauptbeschäftigung beeinträchtigen, indem sie ihn müde und unkonzentriert werden lassen. Benötigt eine Unternehmensleitung gerichtsverwertbare Beweise, ob ein Arbeitnehmer einer verbotenen Zweittätigkeit nachgeht oder nicht, trägt sie ihren Verdacht an die Kurtz Detektei Bochum heran, die sich durch verschiedene Ermittlungsmöglichkeiten mit der Aufklärung dieses Verdachts beschäftigt.

Nutzt beispielsweise ein Angestellter eines Fotografie-Geschäfts seine dort erworbenen Kenntnisse (und vielleicht sogar firmeneigenes Foto-Equipment) auch am Wochenende, indem er als selbstständiger Hochzeits-, Geburts- oder Party-Fotograf arbeitet, so kann es sein, dass diese Tätigkeit seinem Arbeitsvertrag zuwiderläuft. Arbeitgeber wollen schließlich verhindern, dass die eigenen Angestellten zur Konkurrenz werden und Aufträge abgreifen, die vom beschäftigenden Unternehmen selbst hätten übernommen werden können. Enthält der Arbeitsvertrag ein Konkurrenzverbot oder auch eine nachvertragliche Konkurrenzklausel und wird dagegen verstoßen, so droht dem Arbeitnehmer nicht nur eine Abmahnung, sondern sogar eine außerordentliche Kündigung. Unsere Privatdetektive aus Bochum übernehmen die Beweisführung: 0234 3075 0073.


Welche rechtlichen Grundlagen gibt es für Nebentätigkeiten?


Selbst in den Fällen, bei denen eine Nebentätigkeit weder arbeits- noch tarifvertraglich ausgeschlossen ist, gibt es wichtige Grundvoraussetzungen, die bei der Ausübung eines Zweitjobs eingehalten werden müssen. Zum Beispiel möchten die meisten Arbeitgeber über die Aufnahme eines weiteren Jobs in Kenntnis gesetzt oder sogar um Erlaubnis gefragt werden, rechtlich bindend wird dies, sobald die beiden Tätigkeiten miteinander kollidieren bzw. sobald eine solche Kollision absehbar ist. Ferner dürfen die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeiten von maximal 8 Stunden am Tag – oder 10 in Ausnahmefällen – nicht überschritten werden; darüber hinaus müssen dem Arbeitnehmer von Feierabend bis Arbeitsanfang am nächsten Tag mindestens elf Stunden Ruhe zur Verfügung stehen, sonst wird der Zweitvertrag nichtig und muss auf Drängen des Hauptarbeitgebers aufgelöst werden. Natürlich ist eine Nebentätigkeit außerdem beim Finanzamt anzumelden, weil sonst hohe Bußgelder oder sogar eine Strafverfolgung drohen.

Den Ermittlern unserer Wirtschaftsdetektei in Bochum sind schon unzählige Abstufungen der Missachtung dieser rechtlichen Grundlagen untergekommen, häufig in Verbindung mit einem gewissen Maß an Dreistigkeit, die allesamt zum Ziel hatten, möglichst unbehelligt von Fiskus, Arbeitgeber und oft auch Unterhaltsberechtigten bzw. -zahlenden Geld in die eigene Tasche zu wirtschaften.


Zweitbeschäftigung während der Urlaubszeit


Angestellte stemmen gelegentlich mit einer Minijobanstellung von aktuell bis zu 450 Euro den noch notwendigen Zuverdienst, wenn dies die Wochenstundenzahlen und der Arbeitsvertrag des Hauptarbeitsverhältnisses zulassen. Wenn sich der Angestellte bei seiner Hauptanstellung in Urlaub befindet, erlaubt das Arbeitsrecht eine zusätzliche Erwerbstätigkeit auch in diesem Urlaubszeitraum, vorausgesetzt, dass es sich nicht um eine Vollzeitstelle handelt, da sonst die Bedingungen für die urlaubliche Ruhephase nicht gegeben sind.


Zweitbeschäftigung während Arbeitsunfähigkeit/Krankschreibung


Während Urlaubszweitbeschäftigungen unter Umständen also zulässig sind, darf der Angestellte auf keinen Fall in einem Krankschreibungszeitraum für einen anderen Arbeitgeber tätig werden. Wird eine Krankheit vorgetäuscht oder erfüllt der Arbeitnehmer seine Pflicht zu genesungsförderndem Verhalten nicht, ist dies in aller Regel ein hinreichender Grund für eine fristlose Kündigung. Unseren Wirtschaftsdetektiven aus Bochum stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, ein solches arbeitsrechtliches Fehlverhalten aufzudecken: Einschleusungen in den Zweitbetrieb, Legendenbildung, beispielsweise als angeblicher Kunde, und – am häufigsten – Observationen des Arbeitnehmers im Krankschreibungszeitraum.


Ermittlung gerichtsfester Beweise für geschädigte Unternehmen


Kommt ein Arbeitnehmer nach Urlauben und Wochenenden immer wieder abgespannt und gestresst zur Arbeit, heißt das zwar noch nicht zwingend, dass eine zweite Beschäftigung vorliegt, es ist jedoch ein Indiz, das gerade in Kombination mit anderen Faktoren wie diesbezüglichen Hinweisen aus der Belegschaft oder nachlassender Arbeitsleistung einen Verdacht begründet. Übt zum Beispiel ein Bankangestellter nach seiner regulären Arbeitszeit noch eine weitere Tätigkeit als Pizzalieferant, Taxi-Fahrer oder Türsteher eines Nachtclubs aus, so lassen sich Müdigkeit sowie daraus folgende Konzentrationsschwächen und Ungenauigkeiten bei der tagsüber stattfindenden Arbeit kaum dauerhaft übertünchen. Selbst wenn der Arbeitsvertrag des besagten Bankkaufmanns eine Nebentätigkeit theoretisch erlaubt, so muss dieser dafür Sorge tragen, seine Pflichten in beiden Anstellungen gleichermaßen zu erfüllen, sodass keines der beiden Beschäftigungsverhältnisse darunter zu leiden hat. Mit einer Abmahnung ist hier nur bedingt geholfen, denn nach der Erfahrung unserer Privatdetektei in Bochum nutzen allzu viele Angestellte die Langmut und Großzügigkeit ihrer Vorgesetzten ohne schlechtes Gewissen aus und gehen ihren Nebenbeschäftigungen nach einer Abmahnung einfach heimlich weiter nach.

Extreme, aber keinesfalls seltene Fälle sind dabei, wie bereits angedeutet, vorgetäuschte Krankheiten, bei denen der Angestellte mit einem durch falsche Angaben erschlichenen oder sogar gefälschten Attest eine Arbeitsunfähigkeit suggeriert, im Krankschreibungszeitraum jedoch seiner Zweitbeschäftigung nachgeht, um doppelt abzukassieren: sowohl das Geld aus der Lohnfortzahlung des einen Arbeitgebers als auch das reguläre Gehalt des zweiten Jobs. Steigern lässt sich ein solches Verhalten wohl nur noch mit Zweitanstellungen bei der direkten Konkurrenz, wodurch das Unternehmen der Hauptanstellung nicht nur finanziell, sondern zusätzlich durch die illegale Weitergabe sensibler interner Daten geschädigt werden kann. Auch in solchen Fällen sind unsere Bochumer Detektive zumeist in der Lage, gerichtsverwertbare Beweise gegen die untreuen Mitarbeiter zu ermitteln und somit geschädigten Arbeitgebern die Mittel zu verschaffen, Schadenersatz und sonstige weitere Konsequenzen zu erstreiten (ob nun durch einen Prozess oder durch eine außergerichtliche Einigung (siehe auch unser Beitrag zum Thema notarielles Schuldanerkenntnis)).


Foto-Beweise; Detektei Bochum, Detektiv Bochum, Wirtschaftsdetektei Bochum, Privatdetektiv
Die ermittelten Beweise halten unsere Detektive in einem gerichtsverwertbaren schriftlichen Ermittlungsbericht fest, zusätzlich dokumentieren wir relevante Vorgänge bildtechnisch unter Beachtung der geltenden Datenschutzrichtlinien. 

Sind Sie betroffen? Unsere Detektei aus Bochum ist für Sie Tag und Nacht im Einsatz – bundes- und weltweit


Sollten Sie in Ihrem Unternehmen den begründeten Verdacht haben, dass ein Angestellter einer unerlaubten Nebenbeschäftigung nachgeht oder dass sein Zweitjob die Qualität seiner Arbeit negativ beeinflusst, so zögern Sie nicht, unsere Detektei in Bochum zu kontaktieren. Durch Observationen des entsprechenden Mitarbeiters weisen unsere Ermittler nach, ob der Angestellte tatsächlich gegen seinen Arbeits- oder Tarifvertrag verstößt und Ihrem Unternehmen damit einen womöglich empfindlichen Schaden zufügt. Wenden Sie sich bei Fragen und Zweifeln unter der folgenden Nummer an unsere IHK-zertifizierten Fachdetektive: 0234 3075 0073.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Bochum

Kohlenstraße 55

44795 Bochum

Tel.: 0234 3075 0073

Mail: kontakt@kurtz-detektei-bochum.de

Web: http://www.kurtz-detektei-bochum.de

https://www.kurtz-detektei-bochum.de/2017/01/02/nebentätigkeiten-als-kündigungsgrund/

https://www.kurtz-detektei-bochum.de/mitarbeiterüberwachung-bochum/unerlaubte-zweittätigkeit/

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Über Detektiv-Observationen: Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, im „Langen Interview“ – Teil 3


Für das Format „M19 – das lange Interview“ des Radiosenders Mephisto 97.6 unterhielt sich Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei München, eine Stunde lang mit Chefredakteurin Paula Drope über den Detektivberuf. Im dritten Teil geht es um Observationen und um den Alltag unserer Privatdetektive in München. Den zweiten Teil über die Detektiv-Ausbildung finden Sie hier.


Der erste Fall: Observation wegen Wettbewerbsverbots


Paula Drope: „Herr Kurtz, was war Ihr erster Fall?“

Patrick Kurtz: „Mein erster Fall war ein Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot. Da hatte ein Mitarbeiter einen Exklusivvertrag mit einer Firma – er durfte nur für diese eine Firma arbeiten und nicht für einen Konkurrenten. Die Firma war sich aber sicher, dass er doch für einen Konkurrenten arbeitete, und dementsprechend haben unsere Münchner Detektive ihn dann observiert. Vier Tage waren das, glaube ich, drei Tage lang herumsitzen, jedes Mal 10-12 Stunden. Das war am Anfang zwar schön als Verdienst, doch es ist einfach nichts passiert. Am vierten Tag war es dann aber soweit: Der Mitarbeiter stand wirklich auf der Matte beim verdächtigten Unternehmen und arbeitete dort.“

Paula Drope: „Und was ist dann passiert?“

Patrick Kurtz: „Dann habe ich den Ermittlungsbericht geschrieben, an den Auftraggeber der Kurtz Detektei München weitergegeben und, ich denke, anschließend wird es die fristlose Kündigung gegeben haben. Wahrscheinlich gab es da auch eine Vertragsstrafe. Er wird dann keine geringe Summe gezahlt haben für den Vertragsverstoß. Aber das weiß ich nicht.“

Paula Drope: „Das heißt, wie es nach den Fällen weitergeht, das wissen Sie meistens gar nicht?“

Patrick Kurtz: „Es kommt immer darauf an. Wenn es eine gütliche Einigung gibt unter den Parteien, dann weiß ich im Endeffekt meistens nichts davon. Wenn es vor Gericht geht, dann kriegen wir natürlich noch einmal Bescheid wegen der Zeugenladung etc. Auch um Bilder anzufordern, müssen wir nachträglich kontaktiert werden. Denn die dürfen wir nicht einfach so herausgeben aufgrund des Kunsturhebergesetzes. Manche Auftraggeber halten natürlich gerne den Kontakt, gerade bei privaten Sachen: „Sie haben uns geholfen, das war wunderbar usw.“ Ich bin nach einem Fall sogar schon einmal zum Essen eingeladen worden von einer Klientin, die sehr nett war. Bei den meisten Fällen, die unsere Detektive in München bearbeiten, ist es aber trotzdem so, dass man nicht weiß, wie es weitergeht.“


Detektive müssen das Verhalten von Zielpersonen lesen können.


Paula Drope: „Sie haben jetzt hauptsächlich von Observationen gesprochen, da würde ich mal sagen, man sitzt dann im Auto? Sie haben auch gerade schon gesagt, das sei manchmal ein bisschen langweilig.“

Patrick Kurtz: „Manchmal, ja.“

Paula Drope: „Gab es denn schon so richtig brenzlige Situationen während eines Einsatzes?“

Patrick Kurtz: „Ja, mit Sicherheit. Da überrumpeln Sie mich jetzt allerdings, da ich ein bisschen im Gedächtnis kramen muss. Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen ist man sich unsicher: Ist man jetzt noch safe, ist man von der Zielperson erkannt worden, hat die Zielperson einen schon gesehen? Es gibt ganz unterschiedliche Charaktere von Zielpersonen: Manche können unsere Privatdetektive aus München den ganzen Tag lang angucken und erkennen einen trotzdem nicht wieder, und andere, wenn die einen zweimal im Rückspiegel sehen, werden sie sofort nervös. Das merkt man den Zielpersonen als Detektiv meist sehr schnell an. Bei wieder anderen hat eine gewisse Grundnervosität andere Gründe als unsere Observation: Vielleicht sind sie nervös, weil sie gerade ein Delikt begehen. Dann hat ihr ungewöhnliches Verhalten nichts damit zu tun, dass sie glauben, konkret durch unsere Wirtschaftsdetektive aus München entdeckt worden zu sein, sondern ist einfach der brenzligen Situation geschuldet, in der sie sich wegen ihres Delikts befinden.“


Auch bei Privatdetektiven kann nicht immer alles funktionieren.


Patrick Kurtz: „Ich hatte auch schon einmal den Fall, das fällt mir jetzt spontan ein, dass uns eine Zielperson angesprochen hat, weil ihr aufgefallen ist, dass wir hinter ihr hergefahren sind. Das Observationsumfeld war eine ganz, ganz kleine Gemeinde, und innerhalb dieser Gemeinde gab es dann noch ein abgeschlossenes Areal mit 6-7 Häusern, das nur von 2 Landstraßen aus einsehbar war. Man hätte nicht in dem Areal selbst parken können, denn das wäre sofort aufgefallen – keine Chance. Man konnte nur die beiden Abfahrtswege abdecken. Das haben unsere Münchner Privatdetektive entsprechend gemacht. Wir waren verdeckt, d.h. man konnte uns auch von der Straße aus nicht sehen. Die Zielperson hätte uns unter keinen Umständen sehen können, es fuhren aber regelmäßig landwirtschaftliche Fahrzeuge an uns vorbei und am 2. oder 3. Tag passierte es dann: Unsere Detektive aus München nahmen die Observation auf, fuhren der Zielperson hinterher und sahen, wie die Zielperson in ein Haus ging. Wir postierten uns dann 200-300 Meter entfernt von dem Haus.

Plötzlich stand die Zielperson an meinem Autofenster und sagte: „Sie können jetzt einstellen.“ Ja, das war kein so schöner Moment. Ich habe das hinterher aufgearbeitet: Wie konnte es nur dazu kommen? Allerdings konnte ich keine Fehler auf unserer Seite entdecken – die Observation wäre einfach nicht anders möglich gewesen. Es muss einer der landwirtschaftlichen Fahrer dort gewesen sein, der unsere Münchner Detektive gesehen hat und wahrscheinlich mit der Zielperson verwandt oder mit ihr befreundet war. Außerdem muss er von der Situation der Zielperson gewusst haben [Krankschreibungsbetrug]. Er muss die Zielperson gewarnt haben. Es gab an der Stelle einfach keine andere Möglichkeit, die Observation durchzuziehen, außer man hätte vielleicht, weiß ich nicht, einen Hubschrauber gehabt, aber der wäre natürlich auch aufgefallen [lacht]. Nein, mir fallen auch im Nachhinein keine Lösungen für die Sache ein. Manchmal geht es einfach nicht.“

Paula Drope: „Das heißt, das ist letztendlich eine Pechsituation?“

Patrick Kurtz: „Ja. Durch einen Trick haben wir der Zielperson den Verstoß dann aber doch noch nachweisen können – obwohl sie bereits wusste, dass sie observiert worden war. Dieser Mitarbeiter war sich in der Folge zu sicher und machte zum Glück Fehler.“


Mann sitzt im Auto und blickt in den Rückspiegel; Detektiv München, Detektei München, Privatdetektiv München
Sie sind selten, doch es gibt sie: Zielpersonen, die schon mit dem zweiten Blick in den Rückspiegel misstrauisch werden.

Vorinformationen bei der Vorbereitung einer Observation


Paula Drope: „Wie groß muss dieser Glücksfaktor sein, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist oder eben zur richtigen Zeit nicht an einem entsprechenden Ort?“

Patrick Kurtz: „Das ist sehr, sehr fallabhängig. Bei mir beispielsweise – das sage ich den Leuten immer, wenn sie anrufen, weil der Ehemann oder die Ehefrau fremdgeht, und sie mich fragen, wie viel das kostet –, dann sage ich, das ist ganz schwierig, pauschal zu beurteilen, wenn ich nur die Auskunft habe: „Ich hege den Verdacht, mein Partner geht fremd.“ Ich muss Folgendes immer wissen:

  • Ist das ein konkreter Verdacht?
  • Wann und wo könnte etwas passieren?
  • Oder ist es einfach nur so ein allgemeines Gefühl, das sich auf Indizien aufbaut?

Wenn unsere Privatdetektive in München nämlich nur ein allgemeines Gefühl haben, dann müssen wir auch auf gut Glück quasi ins Blaue hinein observieren. Wenn wir allerdings wissen, an dem Tag ist da und da eine Veranstaltung, der geht da vielleicht mit einer anderen Frau hin, dann können wir das natürlich deutlich besser eingrenzen. Dementsprechend kommt es immer auf die Situation an und auf das Vorwissen, das uns von den Auftraggebern übermittelt wird.“


Detektiv-Arbeit und die Kooperation mit der Polizei


Paula Drope: „Ehebruch ist ja etwas, das für Privatpersonen nicht schön ist, aber letzten Endes nichts, was die Polizei interessiert?“

Patrick Kurtz: „Genau.“

Paula Drope: „Sie haben aber auch größere Fälle. Wann stößt die Kurtz Detektei München an ihre Grenzen, also dass Sie die Polizei hinzuziehen müssen?“

Patrick Kurtz: „Bei Kapitalverbrechen sind wir sowieso verpflichtet, sie zu melden. Ansonsten gibt es wenige Situationen, in denen wir wirklich erstens verpflichtet sind und es unseren Detektiven in München zweitens auch etwas nützen würde, die Polizei hinzuzuziehen. Es liegt meistens im Ermessen des Auftraggebers und wir können uns ja nicht über den Willen des Auftraggebers hinwegsetzen. Beispielsweise wenn wir ein Kind oder einen Jugendlichen observieren, weil er unter Verdacht steht, Drogen zu nehmen. Wir können da nicht sagen, wir rufen jetzt die Polizei, weil der Junge Drogen dabei hat, denn das würde dem Kind und den Eltern als Auftraggeber der Kurtz Detektei München natürlich schaden. Das wäre nicht Ziel des Auftrags. Dementsprechend gibt es eher wenige Schnittpunkte, bei denen wir wirklich aktiv mit der Polizei arbeiten.“