Lang erwartete Erweiterung des Sexualstrafrechts: NEIN heißt NEIN


Detektive aus Hannover ermitteln bei Vergewaltigung und sexueller Belästigung


Mit der am 7. Juli 2016 einstimmig im Bundestag beschlossenen Änderung des Sexualstrafrechts, durch die sexuelle Handlungen gesetzlich nun eindeutig als Vergewaltigung kategorisiert werden, wenn sie trotz Mitteilung des Nicht-Einverständnisses erfolgen, hat ein langer Kampf um die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen einen Sieg errungen. Schon seit Jahren fordern Opferschutz- und Frauenverbände eine Verschärfung der Vergewaltigungsgesetze, unter die ab jetzt auch das Begrapscht-Werden, sexuelle Belästigung und Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung fallen. Während bisher nur dann von Vergewaltigung gesprochen und diese als solche verurteilt werden durfte, wenn es zu Drohungen und/oder Gewalt kam bzw. wenn sich das Opfer aktiv wehrte, reicht ab jetzt ein einfaches „Nein“ des Opfers. Wird dieses „Nein“ ignoriert und gegen den Willen der Person weiter vorgegangen, fällt diese Handlung nun unter den Begriff der Vergewaltigung und der Täter kann einer solchen schuldig gesprochen werden. Unsere Privatdetektive in Hannover, die hin und wieder im Zusammenhang mit Vergewaltigungen ermitteln, begrüßen diese längst überfällige Verschärfung des Sexualstrafrechts.

Kritiker werfen der großen Koalition allerdings vor, mit der Reform für mehr Beweisschwierigkeiten in Prozessen zu sorgen und damit zu weit zu gehen, was jedoch sowohl SPD-Politikerin Eva Högl als auch CDU-Rechtsexpertin Elisabeth Winkelmeier-Becker abstreiten: „Jeder, der einen Willen hat und zum Ausdruck bringen kann, ist in Zukunft durch diesen Grundsatz geschützt.“ Durch die bisherige Limitierung von Vergewaltigungsfällen auf Drohungen und Gewaltanwendungen seitens des Täters einerseits sowie die aktive Zurwehrsetzung des Opfers andererseits wurden bisher nur 8 % der einer Vergewaltigung Angeklagten verurteilt, während der erschreckend hohe Rest – unschuldig Angeklagte ausgenommen – so weiter machen kann wie bisher und eventuell neue Opfer belästigt. Auch für die Ermittler der Kurtz Detektei Hannover (0511 2028 0016) bedeutete das alte Sexualstrafrecht hohe Hürden für den erfolgreichen Abschluss von Vergewaltigungsfällen – Hürden, die nun hoffentlich gefallen sind.


Deutschland und der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung


Deutschland, ein Land, in dem bis Mai 1997 Vergewaltigungen in der Ehe gesetzlich nicht bestraft wurden und das damit sträflich spät auf die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen einging (1972 wehrten die anderen Parteien eine von den Sozialdemokraten angestrebte Änderung des Sexualstrafrechts ab), wird nun durch die Reform der Vergewaltigungsparagraphen und -Gesetze hoffentlich zu einer sowohl gerechteren als auch sichereren Nation. Die Ausweitung des Gesetzes wird jedoch auch zur Folge haben, dass ein schwierig kalkulierbarer Anstieg an Anzeigen pro Stadt und Bundesland eintreten dürfte, durch dessen Umfang Polizei und Justiz kaum alle Fälle zeitnah und ausreichend aufklären können, wenn es bereits bei dem vorher gültigen und deutlich laxeren Strafrecht nur in 8 % der Fälle zur Verurteilung der Angeklagten kam. Genau hier kommt nun unsere Detektei in Hannover ins Spiel, die im Gegensatz zur Polizei und Justiz jeden persönlich an sie herangetragenen Fall mit der gegebenen Aufmerksamkeit und mit intensivem Zeitaufwand bearbeiten kann.

Anders als die Polizei sind unsere Detektive bereits dann zu Ermittlungen befugt und direkt einsatzfähig, wenn ein ausreichender Verdacht vorliegt, eine Strafanzeige ist hierfür nicht notwendig. Mitunter kommen verzweifelte Vergewaltigungsopfer zu unserer Privatdetektei in Hannover, um eine Observierung des oder der Tatverdächtigen vornehmen zu lassen, die Beweise ans Tageslicht befördern könnte. Diese Beweise sind durch die professionelle Dokumentierung unserer Ermittler gerichtlich verwertbar und können im Falle eines Prozesses vorgelegt werden. Detektive, die bei Straftaten ermitteln, unterstützen damit die Polizeiarbeit in werthaltigem Umfang, weil die Behörden aufgrund der vielen hundert verschiedenen Strafanzeigen pro Woche und Großstadt nur in den seltensten Fällen sämtliche Beweise ermitteln können. Hat also ein Vergewaltigungsopfer das Gefühl, die Ermittlungen kommen nicht recht voran, stehen unsere Detektive in Niedersachsen und darüber hinaus stets für ein vertrauensvolles Beratungsgespräch zur Verfügung und bemühen sich, ihren Klienten bei der Aufklärung ihrer Fälle so schnell wie möglich zu helfen: kontakt@kurtz-detektei-hannover.de.


Das Schweigen muss gebrochen werden – Hilfe nicht nur bei Familie und Freunden suchen


Sieht man sich den von der UN veröffentlichten World’s Women Report über das Jahr 2015 an, offenbaren sich schreckliche Zahlen und Statistiken über körperliche und sexuelle Gewalt an Frauen: Jede dritte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren; zwei von drei Opfern familien- oder liebesbezogener Tötungsdelikte sind Frauen. Eines der größten Probleme bei der Bekämpfung von Gewalt und Vergewaltigungen ist abgesehen von der kulturell oftmals noch tief verankerten Denkweise, Frauen seien den Männern untergeordnet und weniger wert als sie, das Schweigen der Opfer: Weniger als 40 % der Betroffenen suchen sich überhaupt irgendeine Hilfe und von diesen nur jede zehnte (!) die der Polizei. Auch unser Detektivteam in Hannover sieht sich immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass sich unsere Klientinnen nur in äußerstem Leidensdruck und bei Furcht vor weiteren Attacken an uns wenden, sei es aus Angst vor Rache im Falle einer Anzeige bzw. bei Aufnahme privater Ermittlungen, sei es aus Scham und dem nicht untypischen Gefühl der Schuldigkeit heraus, die sexuellen Übergriffe vermeintlich selbst provoziert zu haben.

In vielen Fällen handelt es sich bei den Vergewaltigern um den Opfern nahestehende Täter, was die Bereitschaft zu einer Anzeige weiter reduziert: Ex-Partner, unglückliche Liebhaber, Familienmitglieder, Freunde, Kollegen etc. Die Angst vor einem sozialen und gesellschaftlichen Stigma im Falle einer Anzeige des eventuell angesehenen und gut gestellten Kollegen/Ex-Partners sorgt oft dafür, dass sich die betroffenen Frauen überhaupt keine Hilfe holen, weder von Freunden, Bekannten oder der Familie noch von Polizei, Justiz und Opferverbänden. Unsere Detektive in Hannover appellieren immer wieder an Opfer von sexualisierter Gewalt, sich Hilfe zu suchen, nicht nur, um den eigenen Fall aufzuarbeiten und Gerechtigkeit zu erfahren, sondern auch, um zukünftige Opfer zu schützen, denen gegenüber sie eine – oftmals nicht bewusste – Verantwortung innehaben.


Stop Vergewaltigung; Privatdetektiv Hannover, Privatdetektei, Detektiv Hannover
Durch den Vergewaltigungsprozess um Gina-Lisa Lohfink, die auf dem Beweisvideo des Aktes eindeutig „Hör auf!“ sagt und vor Gericht trotzdem kein Recht bekam, wurde im Bundestag die Änderung des Sexualstrafrechts angeregt. 

Wir garantieren die vollständige Vertraulichkeit Ihrer Daten


Durch die besonders vertrauliche Behandlung jedes Problems, das an unsere Privat- und Wirtschaftsdetektei aus Hannover herangetragen wird, können sich die Vergewaltigungsopfer sicher sein, dass ihre Daten die Detektei nicht verlassen. Bei der Beweisbeschaffung helfen unsere Detektive ebenso wie bei der Identitätsermittlung der Täter, um dazu beizutragen, dass sowohl Tätern als auch Opfern Gerechtigkeit widerfährt und die Anzahl der Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe weiterhin reduziert wird. Wenden Sie sich an unsere Detektive und lassen Sie sich persönlich beraten: 0511 2028 0016.


Verfasserin: Maya Grünschloß 

 

Kurtz Detektei Hannover

Prinz-Albrecht-Ring 10

30657 Hannover

Tel.: 0511 2028 0016

Mail: kontakt@kurtz-detektei-hannover.de

Web: http://www.kurtz-detektei-hannover.de

 

http://www.kurtz-detektei-hannover.de/2016/08/13/lang-erwartete-erweiterung-des-sexualstrafrechts-nein-heißt-nein/

Bandenverwicklungen bei Untreue-Observation unserer Detektive in Gevelsberg*


Seltsame Begebenheiten bei Untersuchung eines Fremdgehverdachts


Kürzlich erlebte unsere Detektei in Gevelsberg* einen recht kuriosen Fall. Zu Beginn sah alles nach einer Standardermittlung aus; es ging um Untreue in der Lebenspartnerschaft – eigentlich eine tägliche Routineaufgabe für unsere Privatermittler. Doch der Schauplatz und die Umstände dieses Falles waren dann doch außergewöhnlich, weshalb wir die Ereignisse nachfolgend schildern möchten.


Stets heikel: Observierung einer Rockergang


Die Observation unserer Privatdetektive in Gevelsberg* sollte am Clubhaus einer Motorradgang stattfinden, zu der Herr Kürten, unsere Zielperson, gehörte. Dort traf er sich regelmäßig mit den anderen Mitgliedern und durchlebte heftig durchzechte Nächte. Seine Lebensgefährtin, also die Auftraggeberin unserer Detektive in Gevelsberg*, wollte er trotz ihrerseitigen Drängens nie zu diesen Partys mitnehmen, da es sich laut seiner Aussage um reine Männerveranstaltungen handelte. Unsere Klientin konnte ihm das allerdings nicht mehr glauben, weil sie von Bekannten gehört hatte, dass an diesen Feiern durchaus Frauen teilnahmen. Sie vermutete, dass Herr Kürten bei seinen Clubtreffen eine andere Frau bespaßte, und wollte die Angelegenheit deshalb einmal von unseren Untreuedetektiven begutachten lassen.

Beim Eintreffen der beiden eingesetzten Ermittler (eine Ein-Mann-Observation hatten wir aus Gründen der Eigensicherung in diesem Umfeld abgelehnt) standen mehrere Kleinbusse und eine mittlere Anzahl unterschiedlicher Motorräder vor dem Clubhaus. Die Beobachtung sollte zunächst von außerhalb geschehen, denn das Risiko, als Fremde im Club aufzufallen, war sehr, sehr hoch. Ein Betreten des Hauses unter zuvor erarbeiteter Legende sollte nur dann geschehen, wenn bis in die Morgenstunden keine verdachtsrelevanten Erkenntnisse gesammelt werden sollten. Doch das wurde letztlich nicht notwendig.


Beunruhigendes Feuer- und Kutten-Ritual


Punkt Mitternacht bot sich unserem Detektivteam in Gevelsberg* ein höchst eigenartiges und auch beängstigendes Bild: Mehrere Männer in mittlerem Alter verließen das Clubhaus und versammelten sich an einer Feuerstelle, die kurz zuvor von einer Einzelperson entfacht worden war. Das Besondere: Jeder von ihnen trug eine Kutte mit einem Club-Emblem auf dem Rücken, das einen berühmten Biker-Song zitierte. Die Männer stimmten Gesänge an und tranken stehend um das Feuer platziert. Wenig später setzte sich eine kleine alkoholisierte Gruppe ab, bestieg ihre Motorräder und fuhr davon in Richtung Hagen. Wegen der Kutten fiel es unseren beiden Detektiven in Gevelsberg* trotz Nachtsichtgeräten einige Zeit schwer, Herrn Kürten zu identifizieren. Schließlich gelang dies aber, und die Observanten sollten ihn von nun an für mehrere Stunden nicht mehr aus den Augen lassen, da er den Club glücklicherweise nicht mehr betrat und selbst zur Verrichtung der Notdurft eine angrenzende Grünfläche bevorzugte.

Nach gut zwei Stunden kehrte die zuvor abgefahrene Gruppe zurück und brachte tatsächlich weibliche Verstärkung mit. Die Damen warfen sich zwar keine Kutten über (vermutlich waren sie keine offiziellen Clubmitglieder), tranken und feierten aber kräftig mit. Herr Kürten begrüßte jede einzelne von ihnen – zwei mit Umarmung, drei mit Küsschen auf die Wange und eine mit ausgiebigem Zungenkuss. In der Folge waren die Zielperson und ihre Auserwählte unzertrennlich: Sie schunkelten Arm in Arm, knutschten, lachten lauthals, sodass sich ihre Stimmen selbst für die in einiger Entfernung postierten Observanten vom Rest abhoben, und gingen schließlich in ein Waldstück, wo die Dame Herrn Kürten zunächst oral verwöhnte und anschließend beide Geschlechtsverkehr hatten. Die Kutte zog die Zielperson unserer Privatdetektei in Gevelsberg* dabei nicht einmal aus.


Inside the Ku Klux Klan

Die Mitglieder der Motorradgang in Kutten zu sehen, war für unser Detektiv-Team in Gevelsberg* einigermaßen beunruhigend. Hinweis: Dieses Bild stammt nicht von unserer Observation, sondern von einer Versammlung in Schottland.


Zum Glück wohl nur ein misslungener Scherz


Auf Wunsch der Auftraggeberin setzten unsere beiden Wirtschaftsdetektive in Gevelsberg* ihre Observation bis in die frühen Morgenstunden fort. Herr Kürten und seine Dame trennten sich nach dem Geschlechtsverkehr zwar phasenweise voneinander, doch alles in allem verbrachten sie die meiste Zeit der Nacht gemeinsam – redend, schmusend und kuschelnd.

Das Ritual mit Kutten und Feuer, das unseren beiden Privatermittlern zu Beginn den Puls deutlich höher schlagen ließ, da es stark an Sekten wie den gefährlichen Ku-Klux-Klan erinnerte, war im Endeffekt wohl doch nicht so dramatisch, wie es anfangs schien. Weder wurde mit Blut hantiert, noch nötigte man Personen zu unredlichen Taten, noch feierte man hier eine Gewaltorgie oder gab staats-, gesellschafts- oder fremdenfeindliche Parolen von sich (zumindest nicht als konzertiertes Ritual). Entsprechend wird es sich hierbei eher um einen moralgeschichtlich zweifelhaften, aber harmlosen Club-Gag gehandelt haben. Erstaunlich ist es aber allemal, was einem in der Biker-Szene immer wieder begegnet (Privatermittlungen in diesem Umfeld sind durchaus keine Seltenheit). Bei einem bislang ungeschilderten Fall in Berlin, in das ein Mitglied einer anderen, deutschlandweit bekannten Motorradgang verwickelt war, kam es zu massiven Gegenobservationen und sogar zu Todesdrohungen gegen einen betroffenen Ermittler, die ihn dazu bewegten, die heimische Wohnung zusammen mit Frau und Kind für mehrere Tage zu verlassen. Vorsicht ist in diesem Milieu allemal geboten.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert. 

 

Kurtz Detektei Wuppertal

Werth 97

42275 Wuppertal

Tel.: 0202 528 900 63

Mail: kontakt@kurtz-detektei-wuppertal.de

Web: http://www.kurtz-detektei-wuppertal.de

http://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/2016/08/06/bandenverwicklungen-bei-untreue-observation-unserer-detektive-in-gevelsberg/

http://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/privatdetektiv-gevelsberg-detektei-gevelsberg/

http://www.kurtz-detektei-wuppertal.de/privatdetektive-wuppertal/eheliche-untreue-fremdgehen/


Hinweis


*Hinweis: Das Büro der Kurtz Detektei Wuppertal liegt im Wuppertaler Stadtteil Barmen. Alle Einsätze werden vom Werth in Wuppertal aus durchgeführt und berechnet. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Wuppertal, sondern um vergangene oder mögliche künftige Einsatzorte.

Dr. House – Der Sherlock Holmes der Medizin


Ein meisterhafter Arzt ermittelt im Stile eines Detektivs


Wenn in unseren bereits erschienenen Artikeln über die Sherlockianer und ihr unendliches Spiel von der Unsterblichkeit des Mythos Sherlock Holmes die Rede war, so sind nicht nur die mannigfaltigen Verfilmungen, Serien, Computer- und Konsolenspiele, Fanfictions und Buchfortsetzungen um den Meisterdetektiv gemeint, sondern auch Anlehnungen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich werden. Einer der bekanntesten und trotz oder wegen seiner Schrulligkeiten beliebtesten Seriencharaktere, der gezielte Ähnlichkeiten mit dem großen Londoner Vorfahr unserer Detektive in Hamburg aufweist, ist Gregory House, verkörpert vom britischen Schauspieler, Komiker, Musiker und Romanautor Hugh Laurie und bekannt aus der FOX-Serie Dr. House (2004-2012). Wir wollen nachfolgend die Gemeinsamkeiten der beiden Figuren und ihres Umfelds darstellen.


Dr. House, ein Meisterdetektiv im Krankenhaus


Von David Shore, dem kreativen Kopf der Serie Dr. House, bewusst an Sherlock Holmes angelegt, weist bereits der Name des genialen Superdoktors auf den Meisterdetektiv hin: Holmes, das mit stummem „l“ wie “Homes” klingt, entspricht der Wortbedeutung von “House”, also beide “Haus, Zuhause”.

House ist wie sein Vorbild ein schwieriger Charakter, der es Menschen aufgrund seiner Eigenheiten nicht einfach macht, ihn zu mögen; er ist gern und oft allein, erträgt nur seinen engsten Vertrauten in seiner Nähe – manchmal nicht einmal diesen – und zeigt seiner Umgebung allzu offen, dass er sich seiner Genialität mehr als bewusst ist. In seiner Herangehensweise und der Suche nach jedem noch so unwichtig erscheinenden Detail in der Krankengeschichte seiner Patienten erinnert er sicher nicht nur unsere Privat- und Wirtschaftsdetektive in Hamburg an Sherlock Holmes, der, ebenso wie sein Fernseh-Nachfolger, in der Lage ist, nahezu jeden Fall aufzuklären, sei er auch noch so undurchsichtig und trügerisch. Fälle, an denen viele andere scheiterten, werden von Holmes und House schlussendlich zufriedenstellend und meisterhaft gelöst – dies ist das grundlegende Handlungsprinzip beider Figuren, das als Gerüst für die Ausschmückung der Charaktere dient.


Vorbilder, Schrullen und Querverweise


Ein weiteres Indiz für die Nähe des Diagnostikers zu Sherlock Holmes zeigt sich darin, dass Conan Doyle seinen Detektiv an Dr. Joseph Bell (1837-1911), seines Zeichens schottischer Arzt und bisweilen in verschiedenen Mordfällen Hinweisgeber und Analyst für Scotland Yard anlehnt, also an einen Mediziner, wodurch dem Beruf von Gregory House im Figurenvergleich eine übergeordnete Bedeutung zukommt. Wie Holmes geht auch House auf jedes kleine Detail ein; er beobachtet Verhaltensweisen von Patienten und Angehörigen und wagt risikoreiche Versuche, um sie aus der Reserve zu locken und ihnen damit ihre Geheimnisse zu entreißen, die meist direkt zur Aufklärung der Fälle führen. Mit seinem Gespür für Geheimnisse und Sonderbares geht er wie die Ermittler unserer Detektei in Hamburg vor; er lässt sich nicht von falschen Fährten und Meinungen anderer täuschen, sondern verbleibt in seiner gelegentlich sturköpfigen Ermittlungsweise, die ihn – wie auch Holmes – nicht selten in Bedrängnis bringt.

Die Leidenschaften der beiden Spürnasen ähneln sich ebenfalls: Ist Holmes gestresst oder in angestrengtes Denken versunken, widmet er sich dem Geigenspiel; House lässt sich dazu an seinem großen Flügel nieder oder nimmt eine seiner Gitarren in die Hand, um überwiegend Jazz- und Blues-Klänge zu spielen. Beide fühlen sich von chemischen Substanzen angezogen, Holmes von Kokain und Opium, denen er sich bei Langeweile widmet, House vom Opioid Vicodin, das er zwar hauptsächlich wegen seiner Schmerzen im Bein benötigt, oft jedoch auch Sorgen und Nöte mit den Tabletten zu unterdrücken versucht. Morphium sagt beiden gleichermaßen zu.

Wenngleich die Straße nicht bekannt ist, in der House‘ Wohnung liegt, so ist doch auffällig, dass seine Bleibe, wie auch die Wohnung von Holmes, die Nummer 221b trägt. Das zumindest nominell in der Londoner Baker Street 221b angesiedelte Sherlock-Holmes-Museum wird seit jeher von Holmes-Pilgern und Neugierigen gleichermaßen besucht und gilt als vergnügliches Wahrzeichen für die Arbeit von Detektiven wie denen unserer Privatdetektei in Hamburg.


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Der grantige, aber geniale Charakter des Dr. House bezieht viele Eigenschaften vom literarischen Meister-Detektiv Sherlock Holmes. Malerin dieses Bilders: Maya Grünschloß 

Holmes und Watson = House und Wilson


Nicht nur Dr. House ist deutlich an einen der Protagonisten aus den Werken von Arthur Conan Doyle angelehnt, sondern auch sein bester Freund und enger Vertrauter James Wilson. Wie Holmes‘ Sidekick John Watson, der an einer Stelle in den Holmes-Geschichten von seiner Ehefrau “James” genannt wird, ist auch James Wilson Arzt und die einzige Person, die von House ins Vertrauen gezogen wird. Trotz aller Nähe und Zuneigung, die sowohl der literarische Urvater unserer Privatdetektive in Hamburg als auch der meisterhafte Ausnahmediagnostiker House für ihre ständigen Begleiter empfinden, wird diese durch eine eher ruppige Umgangsweise und die stete Nennung beim Nachnamen nach außen hin abgemildert, um – mutmaßlich – nicht verletzbar und emotional zu erscheinen.

Für kurze Zeit wohnen House und Wilson wie Holmes und Watson sogar gemeinsam in einer Wohnung und führen ein Junggesellendasein, das hauptsächlich durch Wilsons/Watsons Beziehungen durchbrochen wird, da Wilson dreimal und Watson mindestens zweimal, laut Vermutungen der Sherlockianer sogar öfter, verheiratet waren. Allerdings ist die Loyalität Wilsons/Watsons unübertrefflich; sowohl die Ehefrau des einen als auch die des anderen beschwert sich regelmäßig, wenn ihr jeweiliger Mann sämtliche angefangenen Tätigkeiten – und seine Frau – links liegen lässt, sobald House/Holmes Hilfe benötigt.


Drogen, Hobbys und Frauen


Während Watson jedoch behauptet, Holmes‘ Kokain-Abhängigkeit unter Kontrolle gebracht zu haben, kämpft Wilson erfolglos gegen die Vicodin-Sucht seines Freundes an. Auch kann er wenig gegen House‘ Begeisterung für Videospiele, langweilige Arztserien und Popmusik ausrichten, die, nach Aussage von House-Darsteller Hugh Laurie, Holmes‘ Liebe für klassische Musik und endlose Monographien widerspiegeln soll. Beide gehen ihren Hobbys vordergründig nach, wenn sie in einen Fall eingetaucht sind, aber gelegentlich ihre Gedanken zu entspannen suchen.

Ebenso wie dem Vorbild unserer Wirtschaftsdetektei in Hamburg wird auch Gregory House eine verlockende, gleichsam aber antagonistisch agierende Mit-/Gegenspielerin vorgesetzt: Seine Irene Adler ist in Teilen Lisa Cuddy, die ihm als Vorgesetzte und spätere Geliebte den Alltag nicht leicht macht und ihn mehrfach emotional aus der Bahn wirft. Eine weitere Reminiszenz an Irene Adler findet sich in der Pilotfolge der FOX-Serie, in der eine Rebecca Adler auftaucht. Dies erinnert stark an die allererste Holmes-Kurzgeschichte Ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), in der es Irene Adler schafft, den Meisterdetektiv auszutricksen.


Weitere Indizien für die Verbindung Holmes und House


Natürlich darf auch Professor Moriarty, Holmes‘ Erzfeind und größter intellektueller Widersacher, in der Serie um House und Wilson nicht fehlen: House wird in der Episode Widerspiel (No Reason) im fiktiven Princeton Plainsboro Krankenhaus von einem Mann angeschossen, der zwar nicht in der Episode selbst, aber in den Credits und in einem Zusatzkommentar “Moriarty” genannt wird. Als kleines Extra bekommt House außerdem in der Weihnachtsepisode Ist das Lügen nicht schön? (It’s a Wonderful Lie) eine frühe Ausgabe von Arthur Conan Doyle geschenkt. Bei weiterer Betrachtung einzelner Folgen und der Charaktere können natürlich weitere Rückschlüsse und Bezüge zu der Welt von Sherlock Holmes ermittelt und entdeckt werden – ein Spiel, das den Sherlockianern sicherlich extrem zusagt.

Sollten Sie jedoch außerhalb der Literatur- und Serienwelt den Einsatz von Detektiven benötigen, so setzen Sie sich kostenfrei mit unserer Detektei in Hamburg in Verbindung und lassen Sie sich von uns fallspezifisch beraten: 040 2320 5053.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Hamburg

Haferkamp 2

22081 Hamburg

Tel.: 040 2320 5053

Mail: kontakt@kurtz-detektei-hamburg.de

Web: http://www.kurtz-detektei-hamburg.de

 

http://www.kurtz-detektei-hamburg.de/2016/07/31/dr-house-der-sherlock-holmes-der-medizin/

Gesetzesänderung: härtere Strafen für Stalker – Detektive aus Rostock im Einsatz


Jede achte Frau ist mindestens einmal Opfer von Nachstellung geworden.


Obwohl mehr als 12 % der Frauen in Deutschland bereits mindestens einmal die Erfahrung eines Stalkings, also einer Nachstellung oder dauerhaften Belästigung, durchmachen mussten, scheint die Bedrohung durch Stalker von Polizei und Justiz lange Zeit nicht wahrgenommen worden zu sein. Bekannte Fälle von Stalking mit oft tragischem Ausgang füllen zwar spätestens seit der Ermordung von John Lennon durch einen Stalker bzw. fanatischen Bewunderer immer wieder die Schlagzeilen, doch erst im Jahr 2006 wurden in Deutschland Gesetze zum Schutz der Opfer verabschiedet und damit gerechtere Strafen sowie gezieltere Strafverfolgungen der Täter initiiert. Der Rechtsprechung können oft lediglich durch den Einsatz von Privatdetektiven wie denen der Kurtz Detektei Rostock eindeutige Beweise zur Ergreifung und Verurteilung der Täter vorgelegt werden, da die Behörden eigeninitiativ oft wenig bis nichts unternehmen. Lange Jahre waren die aus Nachstellungsdelikten resultierenden Schadensersatzsummen in ihrer Höhe unangemessen, ja lächerlich, seit der jüngsten Gesetzesanpassung allerdings sind Bestrafungen von bis zu 3 Jahren Gefängnis möglich, wenn dem Opfer eine „schwerwiegende“ Lebensbeeinträchtigung widerfahren ist. Wenn das Opfer zu Tode kommt, stehen auf Bedrohung nun bis zu 5 Jahre und auf Körperverletzung bis zu 10 Jahre – Strafmaße, die in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits seit 1993 gesetzlich angeraten sind.


Öffentlich unbekannte Opfer sind weit häufiger als Promi-Stalking


Viele Leute machen sich nicht bewusst, dass nicht nur prominente Persönlichkeiten Opfer von Stalkern werden. Diese Fälle werden natürlich medienwirksamer abgehandelt, weshalb sie präsenter sind, und tatsächlich werden mit erschreckender Regelmäßigkeit sowohl nationale als auch internationale Persönlichkeiten aus Mode, Sport, Film und Fernsehen, Musik und Politik gestalkt. Aktuellster Fall ist in diesem Zusammenhang die glimpflich verlaufene Verhaftung einer Stalkerin des international anerkannten Rock-Musikers Chris Cornell, bekannt als Frontmann der US-Bands Soundgarden und Audioslave sowie von diversen Solo- und Nebenprojekten (u.a. Titelsong zum James Bond-Film Casino Royale). Die Stalkerin war 2014 das erste Mal wegen ihrer Nachstellungen gegen den Sänger zum Tragen einer elektronischen Fußfessel verurteilt worden, hatte diese aber abgelegt und war für einige Zeit untergetaucht, bis sie bei einem Cornell-Konzert in Louisville, Kentucky, festgenommen werden konnte, wodurch vermutlich Schlimmeres verhindert wurde (Medienberichten zufolge hatte sie sich unerlaubten Zugang zum Backstage-Bereich verschafft und trug hierbei eine Stichwaffe am Körper).

Doch auch jeder einzelne „unbekannte“ Bürger kann Opfer eines Stalkers werden, sei es durch den ehemaligen Lebenspartner oder durch eine fremde Person, die sich – aus einem für rational denkende Menschen unerfindlichen Grund – gerade diese Person als verehrungswürdig/hassenswert/etc. auswählt und siedementsprechend verfolgt, unter Druck setzt und häufig auch mit dem Tod bedroht. Unsere Privatdetektei in Rostock hilft Stalking-Opfern bei der gerichtsfesten Überführung ihrer Peiniger: 0381 3739 0080.


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Rockstar Chris Cornell befand sich gerade auf einem Solo-Konzert, als sich ihm eine bewaffnete Stalkerin näherte. Er ist eines von vielen prominenten Stalking-Opfer, doch auch Personen außerhalb der Öffentlichkeit werden Opfer zwanghafter Nähesuchender. 

Was ist Stalking und wie unterscheidet es sich von simpler Aufdringlichkeit?


Unter den Begriff des Stalkings fallen sämtliche andauernden bzw. wiederholten Grenzüberschreitungen gegen eine andere Person wie beispielsweise anonyme Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit, unzählige Emails, Nachrichten und SMS am Tag, Rufmord bei Freunden und Kollegen, das Auflauern und Erschrecken des Opfers und sonstiger psychischer und physischer Terror wie ungewollte Bestellungen und Lieferungen von (Wert-)Gegenständen an die Wohnadresse des Opfers. Durch diesen kontinuierlichen Psychoterror erleiden die Opfer oftmals schwere gesundheitliche Schäden. Doch die genannten Formen sind noch vergleichsweise harmlose Stalkingfälle; unsere Privatdetektive in Rostock wissen von vielen Beispielen zu berichten, in denen die zumeist weiblichen Opfer von statistisch zu 81 % männlichen Tätern nicht nur psychisch unter Druck gesetzt und um ihre Lebensqualität gebracht, sondern sogar tätlich angegriffen, durch Angriffe oder Manipulationen an Autos/Fahrrädern verletzt und in den extremsten Fällen sogar getötet werden.

Oft nehmen die Opfer das Stalking trotz enormen Leidensdrucks nicht ernst genug, sind unangenehm berührt und vertuschen die Nachstellungen aus Angst vor Peinlichkeiten oder werden nicht ausreichend ernstgenommen, wenn sie sich denn zu einer Anzeige bei der Polizei entschließen, bei der sie von den Nachstellungen und Belästigungen durch Ex-Partner, Kollegen, Geschäftspartner oder abgewiesenen Liebenden berichten. Die bisherige Gesetzeslage erlaubte eine Anzeige und Strafverfolgung nämlich erst, wenn eine Straftat nach altem Recht begangen worden war und nicht schon bei Anzeichen oder Ankündigungen einer solchen. Tragische Fälle zeugen allerdings immer wieder davon, wie schwer es ist, dem Stalking alleine und ohne Hilfe der Justiz zu entkommen. Unsere Detektive in Rostock stehen ihren Klienten selbstverständlich schon bei einem Anfangsverdacht zur Seite: kontakt@kurtz-detektei-rostock.de.

Stalking wird nicht immer direkt als solches erkannt und wurde bis zu der Gesetzesneuerung 2006 von der Justiz nicht genügend bekämpft. Bis zur Einführung der neuen Stalkinggesetze waren Polizei und Gerichten oft die Hände gebunden, bis eine Straftat geschehen und nachgewiesen werden konnte, sodass direkte Hilfe für die Opfer meist zu spät kam.


Privatdetektive aus Rostock als Hilfe in der Not


Auch wenn durch die neuen Gesetze die Situation für Stalkingopfer erhebliche verbessert worden ist, so erkennen sowohl Polizei und Justiz als auch bisweilen die Opfer nicht den Ernst der Lage, wiegeln ab, dass sich das Ganze vielleicht noch legen werde, ja, eigentlich lediglich peinlich und unangenehm sei und nicht künstlich aufgebauscht werden solle. Dabei empfiehlt unsere Wirtschaftsdetektei aus Rostock stets, sich auch schon bei ersten Vermutungen, Verdächtigungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität die Hilfe von Detektiven zu holen, die den Stalker wiederum selbst observieren, ihn – wenn dies gewünscht wird – konfrontieren und den Ernst der Lage für das Opfer sowie mögliche rechtliche Schritte gegen den Täter erläutern. Oft helfen auch von den Ermittlern gesammelte Beweise wie Video- und Bildmaterial dabei, die polizeilichen Ermittlungen überhaupt erst anzustoßen oder zumindest voranzutreiben.

Auch wenn das Gesetz sowohl von den Regierungsparteien als auch von Opferschutzorganisationen wie dem Weißen Ring sehr positiv und als längst überfällig aufgenommen wurde, liegt noch viel Arbeit vor den Behörden, weil die Einsatzkräfte erst für Stalking-Fälle sensibilisiert und geschult werden müssen. Stalking wird daher auch in den nächsten Jahren nur geringfügig eingeschränkt werden können, gleichwohl bereits kleine Schritte auf diesem Weg von unserer Detektei aus Rostock als Erfolg gewertet werden.


Den Tätern nicht nachgeben, sondern direkt reagieren


Die Tatsache, dass nur ein Drittel der von Stalking Betroffenen überhaupt zur Polizei geht und Anzeige erstattet und dass von diesem Drittel ganze 69 % hinterher nicht das Gefühl haben, ihren Leidensdruck ausreichend dargelegt zu haben, zeigt, dass ein erheblicher Bedarf an Alternativen zur polizeilichen Strafverfolgung herrscht. Sollten Sie regelmäßig oder wiederholt Opfer von Telefonterror, Nachstellungen, Drohungen oder sonstigen unter dem Begriff Stalking gefassten Aktivitäten geworden sein, so nehmen Sie jederzeit kostenlos Kontakt zu unseren IHK-zertifizierten Wirtschafts- und Privatdetektiven der Kurtz Detektei Rostock auf. Wir informieren Sie persönlich über Ihre weiteren Handlungsmöglichkeiten sowie über eventuelle Vorgehensweisen unserer Detektive im Falle einer Beauftragung und behandeln Ihren Fall selbstverständlich diskret: 0381 3739 0080.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Rostock und Mecklenburg-Vorpommern

Grubenstraße 20

D-18055 Rostock

Tel.: 0381 3739 0080

Fax: 0381 3739 0089

Mail: kontakt@kurtz-detektei-rostock.de

Web: http://www.kurtz-detektei-rostock.de/

 

http://www.kurtz-detektei-rostock.de/2016/07/27/gesetzesänderung-härtere-strafen-für-stalker-detektive-aus-rostock-im-einsatz/

http://www.kurtz-detektei-rostock.de/privatdetektiv-rostock/nachstellung-täterüberführung/

Fremdgehen beim Public Viewing


Public Viewing als Gelegenheit zur Täterüberführung


Seit den tollen Abenden bei der Heim-WM 2006, dank derer zwischen wildfremden Menschen quer durch die Republik beim Fußballgucken ein Gemeinschaftsgefühl entstand, erfreut sich das sogenannte Public Viewing(ein sinnverändertes Lehnwort aus dem Englischen) großer Beliebtheit bei sportlichen Großevents. So wurde das Wort „Fanmeile“ 2006 zum Wort des Jahres gekürt, der Begriff „Rudelgucken“ hielt Einzug in den Duden und die Japaner kupferten unsere Bezeichnung „Public Viewing“ für ihre eigenen Übertragungen ab. Im Zuge der Etablierung dieser Geselligkeitsform bemerkt unsere Detektei für Euskirchen* (0228 2861 4084) alle zwei Jahre zu den großen internationalen Fußballmeisterschaften steigende Auftragszahlen in Hinblick auf Blaumacher und Fremdgeher, die es beim Public Viewing zu entlarven gilt. Im nachfolgenden Beispiel zeigen wir einen solchen Fall von der Fußball-Europameisterschaft 2016 auf.


Auffällige Verhaltensänderungen als Untreue-Indiz


Die Untreue des Partners ist für den Hintergangenen stets eine schmerzhafte, verletzende Angelegenheit. Sie hat in der Regel einschneidende Lebensveränderungen zur Folge, weshalb viele bei Ungewissheit über die Liebestreue ihres Partners schier verzweifeln. Unsere Privatdetektive in Euskirchen* helfen, diese Ungewissheit zu beseitigen, wir schaffen Fakten – egal wo und wann die Untreue legal dokumentierbar ist.

Auch Herr Mendig aus Euskirchen schlug sich die Nächte mit Zweifeln um die Ohren. Das Verhalten seiner langjährigen Lebensgefährtin hatte sich verändert, war ihm gegenüber abgekühlt. Sie verbrachte viel Zeit beim Sport, blieb abends lange weg und zeigte kaum noch Interesse an dem Mann, den sie – da war sich Herr Mendig sicher – viele Jahre lang aufrichtig geliebt hatte. Immer wieder sprach sie von ihrem Trainingspartner, einem durchtrainierten zweiundvierzigjährigen Polizisten mit typischer Steroidglatze, auf eine Art, die Herrn Mendig auf unbestimmte Weise beunruhigte – ein seltsames Gefühl, eine negative Vorahnung, ohne jedoch konkretere Anhaltspunkte zu haben. Da ihn die Sache nicht mehr losließ, beschloss er, unsere Privatdetektei in Euskirchen* mit der Observation seiner Lebensgefährtin beim Public Viewing des EM-Halbfinales zwischen Deutschland und Frankreich zu beauftragen. Laut eigener Aussage wollte sich die Zielperson in einer Bar mit einer Freundin treffen und sich einen „Fußball-Sekt-Mädelsabend“ gönnen.


Public Viewing-Fans; Detektei Bonn, Detektiv Bonn, Privatdetektiv Bonn, Untreuedetektiv
Trotz Korruptionsskandalen und Kommerzialisierierung hat der Fußball in Deutschland nichts von seiner Faszination eingebüßt. Public Viewing-Locations sind regelmäßige Einsatzorte von Detektiven – wegen Ehebruchs, Arbeitszeitbetrug, Kassendiebstahl u.a. 

Public Kisses und weitere öffentliche Zärtlichkeiten


Zum Veranstaltungsort des Public Viewing, einer Bar, fuhr Herr Mendig die Zielperson unserer beiden eingesetzten Detektive für Euskirchen* persönlich, rückwärts wolle die Dame dann ein Taxi nehmen, da es spät werden dürfte. Am Veranstaltungsort befanden sich beim Eintreffen der Zielperson bereits um die 100 fußballbegeisterte Personen. Nachdem unser Auftraggeber abgefahren war, ging seine Lebensgefährtin, an der Wange mit einer Deutschlandflagge bemalt, schnurstracks auf einen Mann zu, der zur Personenbeschreibung des besagten Trainingspartners passte und ein Deutschland-Trikot trug. Beide begrüßten sich mit Wangenküssen, wie sie durchaus auch zwischen platonischen Freunden ausgetauscht werden. Die Zielperson setzte sich neben den Herrn und beide begannen einen sehr vertraut wirkenden Plausch.

Zum Anpfiffsignal beobachteten unsere Privatermittler in Euskirchen*, wie sich der Polizist und die Zielperson einen eiligen Kuss auf den Mund gaben, die Aktion wirkte wie ein kleines Glücksritual. Im weiteren Verlauf des Abends tauschten beide immer wieder Zärtlichkeiten aus: streicheln, Küsse beim Zuprosten, anschmiegen etc. Nach Schweinsteigers Handballeinlage im Strafraum und der daraus resultierenden Führung der Franzosen direkt vor der Halbzeitpause war die Stimmung der beiden Observierten zwar für einen Moment sichtlich gedrückt, doch schon wenige Minuten später fertigten sie während der fünfzehnminütigen Spielunterbrechung gemeinsame Handy-Selfies – Kopf an Kopf, Kopf an Schulter, Mund auf Mund. Als im weiteren Verlauf des Spiels nach und nach klar wurde, dass Deutschland den Finaleinzug verpassen würde, machte sich große Ernüchterung in der gesamten Bar breit. Die Gespräche wurden weniger und leiser, die Gesichter frustrierter, und die Zielpersonen unserer Detektei in Euskirchen* bildeten da keine Ausnahme. Gerade bei Herrn Mendigs Lebensgefährtin, deren Hand gegen Spielende unentwegt von ihrem Begleiter umklammert wurde, entstand der Eindruck, sie wolle so schnell wie möglich weg aus der Bar.


Private After-Match-Party: Parkplatzsex in Euskirchen


Nach dem Spiel wirkten beide Zielpersonen wieder deutlich heiterer bzw. – wie sich nachfolgend herausstellte – vorfreudiger. Hand in Hand und heiter schwatzend gingen sie zum Fahrzeug des Kraftsportlers, verfolgt von unserem Detektiv-Team für Euskirchen*. Da die Einsatzfahrzeuge nicht in unmittelbarer Nähe zum zuvor unbekannten Zielfahrzeug standen, gelang es den Ermittlern nur mit Mühe und etwas Glück, die Verfolgung aufzunehmen. Ausnahmsweise einmal begünstigt wurde die Observation durch einen Verkehrsstau, den die gleichzeitig abfahrenden Fußballbegeisterten verursachten. Das Zielfahrzeug fuhr nach wenigen Kilometern an den Rand einer zu dieser Uhrzeit verlassenen Kleingartenanlage und parkte vor einer engen Zufahrt. Unsere Detektive in Euskirchen* konnten nicht sofort folgen, da sie in diesem kaum befahrenen Umfeld sofort aufgefallen wären. Während einer der beiden Privatermittler im Auto blieb, um den Abfahrtsweg im Blick zu behalten und um die Verfolgung bei der Weiterfahrt fortführen zu können, begab sich sein Kollege fußläufig zum Parkplatz des Zielfahrzeugs. Im Innenraum des Autos war alles dunkel, doch leise, nicht näher definierbare menschliche Geräusche ließen sich vernehmen. Der Detektiv stellte sich hinter eine gemauerte Ecke neben dem Fahrzeug und lauschte den Umgebungsgeräuschen. Nach und nach konnte er zweifelsfrei bestätigen, dass die Zielpersonen im Kfz Geschlechtsverkehr hatten.

Als er sich dessen sicher war, begab sich der Ermittler zurück zu seinem Einsatzwagen. Eine halbe Stunde später kehrte das Zielfahrzeug zurück auf die Ortsstraße und fuhr in Richtung der Wohnadresse Herrn Mendigs und seiner Lebensgefährtin. Ca. einen Kilometer von ihrer Wohnung entfernt ließ der Polizist seine Affäre an einem Taxistand aus dem Auto und diese fuhr den restlichen Weg mit einem Taxi nach Hause – offensichtlich nur, um den Schein des Mädelsabends zu wahren. Herr Mendig, der während der Observation beständig über die Beobachtungen unserer Privatdetektive in Euskirchen* informiert worden war, erwartete seine Partnerin bereits und trennte sich noch in derselben Nacht von ihr.


Einbrecher als Hirngespinst | Einbruchermittlungen durch Detektive in Oberhausen*


Von eingebildeten und realen Fällen


Die meisten Auftraggeber unserer Detektei in Oberhausen* wenden sich an uns, weil sie ein konkretes reales und beweisbares Problem haben. Doch ab und an ermitteln wir auch für Klienten, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass sie an einer geistigen Störung wie unbegründeten Verfolgungsängsten, Kontrollzwängen oder einfach Senilität leiden. Anhand eines solchen Falls wollen wir nachfolgend darstellen, welche Möglichkeiten der Einbruchaufklärung bei unserer Wirtschaftsdetektei in Oberhausen* bestehen, und andererseits ein Beispiel für etwas verwirrte Auftraggeber veranschaulichen.


Verschwundene und versetzte Gegenstände


Das Ehepaar Marl war Ende 70. Der einzige Sohn der Eheleute machte sich seit langem Sorgen um die Sicherheit seiner Eltern, die immer wieder über Einbrüche in ihr Haus klagten und ständig Veränderungen an ihren Habseligkeiten feststellten – als wolle sie jemand bewusst in den Wahnsinn treiben. Der Sohn war durchaus findig und hatte bereits auf eigene Faust diverse Infrarotkameras am und im Haus installiert, bei der Auswertung der Bilder jedoch nie Hinweise auf die Einbrecher entdecken können, bis plötzlich auf einen Schlag alle Kameras ausfielen. Da er in der Schweiz wohnte und arbeitete, hatte er keine Möglichkeit, regelmäßig im Elternhaus nach dem Rechten zu sehen, und beauftragte deshalb unsere Privatdetektive in Oberhausen*. Da nicht nur verschiedene Gegenstände der Eltern verschwunden waren, sondern auch Eigentum des Sohnes, das er auf dem Dachboden gelagert hatte, hegte er ein doppeltes Interesse an der Fallaufklärung.


Detektiv auf Einbruchspurensuche


Die erste Maßnahme unserer Wirtschaftsdetektive in Oberhausen* bestand in der Spurensicherung. Die Nachbarin solle kürzlich über ein Beet ins Haus gekommen sein, die Tür mit einem nachgemachten Schlüssel geöffnet und einen Dokumenten- und Schmuckschrank mit Einbruchwerkzeug aufgeknackt haben. Aus dem Schrank fehlte zwar nichts, doch die Ordnung sei vollkommen durcheinandergebracht worden und in der Vergangenheit habe es auch Diebstähle gegeben. Obwohl die letzten Tage recht regnerisch gewesen waren, fanden sich keinerlei Fuß- bzw. Schuhspuren im Beet, auch der Schrank zeigte weder am Holz noch am oder im Schloss Spuren einer Öffnung ohne zugehörigen Schlüssel. Dazu muss man wissen, dass selbst raffinierte und äußerlich unauffällige Schlossöffnungsmethoden wie Lockpicking Kratzspuren an den Schließzylindern hinterlassen und somit nachweisbar sind.

Als Nächstes durchsuchte unser Detektiv aus Oberhausen* das Haus nach Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher. Das Schloss an der Hintertür wurde ausgetauscht, die Fronttür war vom Sohn frisch mit einem neuen Sicherheitsschloss ausgerüstet worden und entsprach privaten Anforderungen an eine hohe Einbruchsicherheit. Im Keller gab es diverse kleinere Kippfenster, durch die ein kleiner, schlanker Mensch hineingelangen könnte, allerdings nicht, ohne das Glas vollständig zu zerschlagen oder den Rahmen gewaltsam zu entfernen. Da alle Fenster intakt waren, stellte dies keine Option dar. Das Obergeschoss des Hauses wäre allenfalls mit Leitern über gekippte Fenster zugänglich gewesen, doch auch hier existierten keinerlei Öffnungsspuren. Schließlich hegten die Eheleute den konkreten Verdacht, dass der oder die Einbrecher über den Dachboden einstiegen. Entsprechend kontrollierte der Privatermittler das Dachbodenfenster am Schrägdach, das nur mit Hilfe einer Leiter und über einen kurzen Weg auf Dachbalken entlang erreichbar war. Auf selbigen lag Monate alter Staub, jede Begehung hätte zwangsläufig dazu geführt, Abdrücke in diesem Staub zu hinterlassen, doch die Schicht wies keinerlei Unregelmäßigkeiten auf. Auch am Fenster selbst zeigten sich keine Einbruchspuren. In der Folge stellte der Ermittler unserer Privatdetektei in Oberhausen* den gesamten Dachboden auf den Kopf, zog alle Schränke hervor, um nach Verbindungen zu den Nachbarhäusern zu suchen und untersuchte jeden Gegenstand nach Spuren – nichts.


Detektiv mit Lupe; Detektei Oberhausen*, Detektiv Oberhausen*, Privatdetektiv Oberhausen*
Die klischeehafte, aus Film und Fernsehen eng mit dem Detektivberuf assoziierte Lupe findet bei der Spurensuche tatsächlich rege Anwendung. In diesem Fall jedoch gab es nichts zu entdecken. 

Sabotierte Kameraüberwachung und vergebliche Observation


Trotz der Ergebnislosigkeit der Spurensuche bestanden die Eheleute Marl darauf, dass sie regelmäßig Bewegungen auf dem Dachboden hörten und anschließend Veränderungen wahrnahmen. Aus diesem Grund installierte unser Wirtschaftsermittler verdeckte Infrarotkameras auf dem Dachboden und verband diese mit dem Stromnetz, um den Dauerbetrieb zu gewährleisten. Nach einer Woche, in der es laut Aussage der Marls wieder zu mehreren Zwischenfällen gekommen sei, baute er die Kameras ab und wertete die Aufnahmen aus. Gleich am ersten Abend erschien Frau Marl im Bild, räumte ein paar Gegenstände um, staubte etwas ab, besah dann – offensichtlich überrascht – die Steckdosenleiste, an der die Kameras hingen, zog am Stecker und die Aufnahme wurde beendet. Selbstverständlich war sie zuvor von unserem Detektiv aus Oberhausen* aufgeklärt worden, was es mit der Steckdosenleiste auf sich hatte und dass sie auf keinen Fall den Stecker ziehen durfte.

Bei der nächsten Unterredung mit der Einsatzleitung unserer Wirtschaftsdetektei in Oberhausen* gaben die Marls an, dass sich jedes Mal, wenn sie das Haus verließen, jemand an ihrem Eigentum zu schaffen mache. Es gebe nicht eine Gelegenheit, bei der nach der Rückkehr ins Haus noch alles so vorgefunden werde wie beim Verlassen. Um diese Behauptung zu prüfen, vereinbarte unser Ermittler mit dem Ehepaar, das Haus heimlich in der Nacht aufzusuchen und dann innen auf den Einbrecher zu warten, wenn die Marls das Haus verlassen hatten. Dieses Prozedere wiederholte der Sicherheitsspezialist an vier Tagen, ohne dass sich jemals eine Menschenseele im Haus gezeigt hätte.


Abhörspezialisten und Personenspürhunde


Die nächste Idee, auf die das Ehepaar kam und dabei argumentativ vom Sohn unterstützt wurde, lautete auf Abhörwanzen und in der Wohnung platzierte Mini-Kameras. Wie sonst sollte sich erklären lassen, dass der oder die Einbrecher nur an den Tagen nicht ins Haus kam(en), an denen der Detektiv darin wartete?, fragten die Marls. Die Täter mussten auf optische oder visuelle Weise Einblick in den Wohnraum nehmen können. Folglich traten zeitnah unsere Abhörspezialisten in Oberhausen* an und untersuchten sämtliche Stockwerke und Zimmer nach Abhörmitteln wie Wanzen und in Tarncontainern platzierten Kameras. Die Vorgehensweise dieser national anerkannten Lauschabwehrexperten sichert eine nahezu hundertprozentige Genauigkeit zu. Nichts wurde gefunden und freilich ahnte unsere Detektei in Oberhausen* schon längst, dass es sich bei den Einbrüchen um mutmaßlich altersbedingte Hirngespinste handeln musste. Ein vorsichtiger Versuch, den Sohn mit diesem Thema zu konfrontieren, scheiterte an Widerwillen und Vorwürfen wie „Sie sind nicht in der Lage, die Einbrecher zu fangen, und wollen das nun auf den Geisteszustand meiner Eltern schieben! Die sind topfit! Machen Sie gefälligst Ihre Arbeit!“

Nun gut, dachten wir, eine Möglichkeit gab es noch und wenn wir derart genötigt werden, eine an sich aussichtslose Tätigkeit fortzuführen, dann lassen wir uns nicht noch auf einen Streit darüber ein, warum wir den Auftrag von unserer Seite beenden, schließlich bezahlten uns nicht die Marls, sondern der fordernde und argumentativ nicht zugängliche Sohn, dem man angesichts seines Alters (Anfang 40) nun nicht eben Senilität zuschreiben konnte. Wir griffen also zu einem letzten Strohhalm: Mantrailer-Hunde. Diese hochspezialisierten und von klein auf darauf trainierten Personenspürhunde sind in der Lage, menschliche Geruchsspuren noch nach Wochen und Monaten aufzunehmen und zu verfolgen. In der Vergangenheit haben sie uns bereits mehrfach mit größter Effektivität bei der Aufklärung von Vermisstenfällen oder auch bei der Identifizierung von Drohbriefschreibern geholfen. Wenn diese regelrechten Waffen der detektivischen Fallaufklärung auch nichts fanden, gab es nichts zu finden. Als Geruchsspurenträger diente eine Kiste auf dem Dachboden, über die Frau Marl Stein und Bein schwor, dass sie nicht der Familie gehörte, nie von einem Familienmitglied angefasst worden war und definitiv vom Einbrecher dorthin gebracht worden sein musste. Anhand dieser Kiste nahmen die Hunde die Spur auf, folgten ihr durch die Haustür zur Garage der Marls, dann weiter durch die Ausfahrt und zur Apotheke, in der Frau Marl am selben Vormittag eingekauft hatte. Die Verfolgung der Spur jener letzten Person, die die besagte Kiste angefasst hatte, führte also direkt zu Frau Marl. Weitere Versuche mit anderen Spurenträgern zeitigten die gleichen Ergebnissen – entweder hielten sich die Hunde an Frau Marl oder an ihren Gatten. Nichts von alledem, das angeblich zuletzt vom Einbrecher angefasst worden war, trug frische Geruchsspuren von Personen, die nicht im Haushalt lebten.


Ausgedehntes Portfolio an Ermittlungsmethoden


An diesem Punkt beendete unsere Detektei in Oberhausen* schließlich zum Ärger des uneinsichtigen Sohnes die Ermittlungen. Natürlich hätten wir uns noch tage-, wochen- oder monatelang in das leere Haus setzen und dem Nichts lauschen können, doch das wäre reine Geldmacherei gewesen, denn die Detektiv-Kosten bewegten sich zu diesem Zeitpunkt schon jenseits der 5.000 €-Marke. So hörten wir uns lieber mit gutem Gewissen die Vorwürfe des Sohns an und ließen ihm dafür seinen Kontostand. Bei einem Einbruch einen größeren Maßnahmenkatalog durchzuführen, als es unsere Sicherheitsspezialisten und Detektive in Oberhausen* in diesem Fall getan haben, dürfte kaum einem anderen privaten oder staatlichen Anbieter möglich sein. Im Einzelnen nochmals unsere hier angewandten Ermittlungstaktiken als Zusammenfassung:


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

*Hinweis: Das Büro der Kurtz Detektei Duisburg liegt im Duisburger Stadtteil Marxloh. Alle Einsätze werden von der Waterkampstraße in Duisburg aus durchgeführt und berechnet. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Duisburg, sondern um vergangene oder mögliche künftige Einsatzorte.

Wer war Sherlock Holmes? – Sherlockianer auf Wahrheitsmission


Sherlockianische Vorgehensweisen und ihre Resultate


In zwei vorangegangen Artikeln berichteten unsere Detektive bereits über die Geschichte der Sherlockianer und ihres Spiels zur Aufdeckung des zwischen den Zeilen versteckten „wahren“ Sherlock Holmes sowie vom viralen Marketing zur „Marke“ Sherlock im World Wide Web. In diesem – vorerst – letzten Teil der Reihe zum Sherlockianischen Spiel soll von der Lektüre- und Vorgehensweise der Sherlockianer die Rede sein. Während sich viele begeisterte Belletristik-Leser besonders durch Gemeinsamkeiten mit den Protagonisten ihrer Lieblingsbücher identifizieren und versuchen, in ihren geliebten Romanhelden eigene Charaktereigenschaften und Ticks wiederzuerkennen, setzen sich die Sherlockianer bewusst und intendiert objektiv mit dem Londoner Ur-Vater unserer Detektive in Köln auseinander. Einfach nur Meinen und Glauben ist in den Sherlock-Holmes-Gesellschaften nicht gern gesehen; jede Aussage muss anhand der Texte des Original-Holmes-Kanons aus der Feder Arthur Conan Doyles – bzw. aus der Doktor Watsons – belegt und detailliert dargelegt werden können.

Im vorangegangenen Artikel erwähnten wir bereits, dass Christopher Morley ein genaues Geburtsdatum des Meisterdetektivs recherchierte, und natürlich haben die Sherlockianer noch weitaus mehr Wissen vorzuweisen, als die klassischen Kanon-Texte bei einer einfachen, sprich nicht-Sherlockianischen Lektüre offenbaren. Wie unsere Privatdetektive aus Köln setzen sich die begeisterten Holmes-Fans an die Originaltexte, als hätten sie selbst einen Fall aufzuklären, nämlich die Suche nach Sherlocks Identität. Dabei mögen sie zuweilen einem gemeinschaftlich ermittelnden Detektiv-Team ähneln, doch weisen sie auch die klassischen Merkmale der Mitglieder einer literaturwissenschaftlichen Fakultät bei der Textanalyse und darüber hinausgehenden Diskussion auf. Während die älteren Sherlock-Holmes-Gesellschaften oft darauf beharren, nur die 60 originalen Doyle-/Watson-Texte als Quellenmaterial zu betrachten, beziehen besonders von jüngeren Mitgliedern gegründete Clubs, die oft im Internet auf Foren oder gemeinschaftlichen Blogs aktiv sind, auch Fortsetzungen, Verfilmungen, Adaptationen etc. in ihre Betrachtungen und Interpretationen ein.


Sherlock Holmes in Moskau; Detektei Köln, Detektiv Köln, Privatdetektiv Köln
Der Viktorianer Sherlock Holmes ist im 21. Jahrhundert populärer denn je und allenthalben anzutreffen, wie diese 2007 in Moskau enthüllte Skulptur von Holmes und Watson beweist (die Gesichter sind populären russischen Serienschauspielern nachempfunden). 

Eigene Deduktionen anstelle von simplem Lesen und Zusammenfassen


Wie Asher-Perrin in ihrem Artikel deutlich hervorhebt, entsteht die Faszination um den eigenwilligen Londoner Parade-Detektiv und seinen treuen Freund Doktor Watson unter anderem durch die teilweise unstimmigen und sogar widersprüchlichen Details der Erzählungen. So heißt Watson mit Vornamen für gewöhnlich John, wird in einer Geschichte (Der Mann mit der entstellten Lippe) von seiner Ehefrau Mary jedoch James genannt; dass er aufgrund einer Kriegsverletzung am Stock geht und bisweilen an Schmerzen leidet, weiß jeder Leser, wo genau er die Wunde erlitten hat, jedoch nicht: Sie wechselt von Geschichte zu Geschichte von Bein zu Schulter – was die Spürnasen der Sherlockianer vor Begeisterung bereits eine erste Witterung aufnehmen lässt. Wären die Erzählungen und Romane um Sherlock Holmes, der mit seiner Deduktionsweise auch heute noch unsere Detektei aus Köln in ihrer Herangehensweise an neue Fälle inspiriert, in einem fortlaufenden Buch und nicht episodenhaft über einen Zeitraum von 40 Jahren veröffentlicht worden, hätte sich Doyle – oder im Sherlockian Universum: Watson – um eine genauere Kontinuität bemühen müssen, die den Lesern vieles an Einfallsreichtum und eigenen Deduktionen genommen hätte. Schließlich ist die Fantasie die größte Stärke begeisterter Leser und nichts würde sie mehr einengen als zu viele vorgegebene Details, die keinen Spielraum mehr für eigene Einfälle ließen. Oder, mit Christopher Morleys Worten: „What other body of modern literature is esteemed as much for its errors as its felicities?“ („Welcher andere Literaturkanon wird gleichermaßen für seine Fehler wie für seine erquickenden Momente geschätzt?“)

Durch die Episodenhaftigkeit der Holmes-Erzählungen weiß der Leser häufig nicht genau, in welcher Reihenfolge sie spielen; zwar werden mitunter Daten genannt, doch in anderen Fällen legen lediglich einzelne Sätze oder sogar nur ein, zwei Worte die Grundsteine zu einer Spur, die in die Richtung der vermeintlich „endgültigen“ Wahrheit führt. Dass diese Wahrheit eine Utopie beschreibt, die niemals erreichbar sein wird, da sich Conan Doyle nicht mehr zu seiner Erfindung äußern kann, ist gerade der Clou am Spiel: Jeder neue Leser findet neue Punkte, die ihm als wichtig und ausschlaggebend erscheinen und kann somit die Diskussion neu befeuern. Die Tatsache, dass Doyle bekanntermaßen nicht unbedingt um Kontinuität und Detailgenauigkeit bemüht war – bei Vorworten zu seinen Kurzgeschichtensammlungen verwechselte er gerne Jahreszahlen und erinnerte sich nicht mehr an die richtigen Namen der Geschichten –, spielt den Sherlockianern in die Hände: Widersprüchliche Aussagen in einzelnen Geschichten können, ebenso wie die Anonymisierung einzelner Klienten, als bewusste Eingriffe und Manipulationen Watsons in die tatsächliche Abfolge der Ereignisse gedeutet werden und erweitern somit den Interpretationsspielraum. Doyle äußerte sich zur geschichtlichen Kontinuität folgendermaßen:

„It has always seemed to me that so long as you produce your dramatic effect, accuracy of detail matters little. I have never striven for it and I have made some bad mistakes in consequence. What matter if I hold my readers?“ (The Straight Dope)

Übersetzung der Kurtz Privatdetektei Köln:

„Es schien mir immer, dass die Genauigkeit der Details von geringer Bedeutung ist, solange man den gewünschten dramatischen Effekt erzielt. Ich habe niemals danach gestrebt und ich habe folgerichtig einige schlimme Fehler gemacht. Was macht das schon aus, solange ich meine Leser fessele?“


Wie werden die Unstimmigkeiten der Bücher erklärt?


Schreibt Watson also, dass die Geschichte Das Abenteuer der Wisteria Lodge (The Adventure of Wisteria Lodge) im Jahr 1892 spielt, obwohl Holmes eigentlich in diesem Jahr die Reichenbachfälle hinuntergestürzt und vermeintlich gestorben war, so erklären sich die treuen Sherlockianer dies mit der undeutlichen Schrift des Doktors, die von seinem Drucker falsch abgeschrieben worden sei. Wenn Sherlock in Eine Frage der Identität (A Case of Identity) davon spricht, chemische Experimente mit „Bisulfat von Baryta“ durchzuführen, sind Chemiker ratlos, denn sie wissen von keiner solchen Chemikalie, wodurch Diskussionen um den tatsächlich verwendeten Stoff entstehen und entweder Watson in keinem guten Licht dasteht, da er sich vielleicht falsch erinnert, oder die Schlussfolgerung zugelassen wird, dass es sich um einen Stoff handeln muss, der damals vermutlich unter einem anderen Namen bekannt war und erst „wiederentdeckt“ werden muss (im Internetzeitalter lässt sich mittlerweile leicht ergoogeln, dass es sich um eine veraltete Bezeichnung für Hydrogensulfat handelt). Die Sherlockianer ermitteln – wie Holmes selbst und natürlich auch unsere Privat- und Wirtschaftsdetektive in Köln: Wenn Holmes beispielsweise behauptet, dass ein jährliches Einkommen von 60 Pfund einer Frau ein angenehmes Leben ermögliche, so untersuchen die Teilnehmer am Spiel die Lebenshaltungskosten im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Selbst das einfache Verschwinden eines Mannes in Eine Frage der Identität am „last Friday“, den 14. des Monats, versetzt Sherlockianer wie William S. Baring-Gould in Verzücken: Um den genauen Freitag und den Beginn der Ermittlungen zu bestimmen, setzt er als Zeitspanne März 1881 (Zeitpunkt des Kennenlernens von Holmes und Watson) bis September 1891 fest (Zeitpunkt der Publikation dieses Falles), in der nur vier Monate in Frage kommen, an denen der 14. ein Freitag war. Von diesen vier Monaten scheiden drei wiederum aus, weil Holmes zu diesen Zeitpunkten bereits in andere Fälle verwickelt ist. Der verbleibende Monat muss daher der Oktober 1887 sein. Weil Watson von dem Fall aber in der Morgenzeitung liest, kann die Ermittlung nicht an einem Sonntag begonnen worden sein, ebenso wie das geschilderte milde Wetter an den beiden Ermittlungstagen dazu führt, dass Baring-Gould die damaligen Wetterberichte zu Rate zieht und schlussfolgert, dass die Ermittlungen am Dienstag, den 18. Oktober und am Mittwoch, den 19. Oktober 1887 vonstattengingen.

Übrigens wird Watsons Vornamen-Verwirrung von der Kriminalschriftstellerin Dorothy Sayers aufgeklärt: Sein Name bleibt John H. Watson, doch muss das mittlere „H.“ für „Hamish“, die schottische Version von „James“, stehen. Seine englische Frau nennt ihn folglich James.


Fiktionale Spürnasen und reale Detektive


Wie ihr großes Vorbild gehen die Sherlockianer jeder noch so unwichtig erscheinenden Frage auf den Grund: Wie oft war Watson verheiratet? Hat Sherlock in Cambridge oder Oxford studiert? Wer waren die Baskervilles und wo steht ihr Anwesen? Was hat Sherlock in den drei Jahren nach Das letzte Problem getan, einer Zeit, in der Watson ihn totglaubte? Unsere Detektive in Köln schließen sich zwar auch gerne den Ermittlungen um die fiktionale Figur des Sherlock Holmes an, sind jedoch hauptsächlich um das Wohlergehen realer Personen besorgt. Sollten Sie Interesse am Sherlockianischen Spiel entwickelt haben, googeln Sie einfach „Sherlockianer“ oder „das Sherlockianische Spiel“ und Sie werden in eine Welt voller Geheimnisse einbezogen. Wer gut Englisch versteht, hat sogar noch mehr Freude. Sollten Sie allerdings ein Problem weniger fiktionaler Natur haben, das von unseren Privatermittlern aus Köln gelöst werden könnte, so nehmen Sie kostenlos mit uns Kontakt auf und erfahren Sie, wie wir in Ihrem speziellen Fall vorgehen können: 0221 4558 0377.


Literaturverzeichnis



Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Köln

Antoniterstraße 17

50667 Köln

Tel.: 0221 4558 0377

Mail: kontakt@kurtz-detektei-koeln.de

Web: http://www.kurtz-detektei-koeln.de

http://www.kurtz-detektei-koeln.de/2016/07/04/wer-war-sherlock-holmes-sherlockianer-auf-wahrheitsmission/

Das Sherlockianische Spiel als virale Marketingkampagne – die Welt ermittelt!


Erkenntnisse der Sherlockianer und ihre Bedeutung für die Interpretation des Ur-Detektivs


Im ersten Teil unseres Beitrags über die Sherlockianer und das Spiel berichteten wir bereits von deren historischen Anfängen und von der heutigen Verbreitung der internationalen Holmes-Gesellschaften, weswegen nun von der genauen Spielweise und den gewonnenen Erkenntnissen aus der ewigen Suche nach der Person des Sherlock Holmes die Rede sein soll; außerdem werden wir von der Kurtz Detektei Frankfurt am Main nachfolgend auf die heutige Situation der Sherlock-Gesellschaften eingehen. Um sich vorstellen zu können, wie die Sherlockianer in ihrer Recherche zum Urvater unserer Detektive aus Frankfurt vorgehen, sollen hier und in einem weiteren Beitrag Beispiele gegeben werden, die zeigen, dass es sich beim Spiel nicht um eine profane Zusammenfassung der offensichtlichen Fakten aus dem Kanon handelt, sondern um eine bis ins letzte Detail gehende Analyse jeder noch so unwichtig und nebensächlich erscheinenden Äußerung Watsons oder Holmes’.

Christopher Morley beispielsweise, der Gründer des ersten amerikanischen Sherlock-Clubs, setzt den Geburtstag des Londoner Meisterdetektivs auf den 6. Januar 1854 fest, was natürlich kein beliebig gewähltes Datum ist, sondern in liebevoller Kleinstarbeit nach der Zusammensetzung und Interpretation der literarischen Details recherchiert wurde: In den Geschichten selbst gibt Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle zwar kein Datum an, jedoch wird der Meister-Detektiv in der Kurzgeschichte Seine Abschiedsvorstellung, die im Jahre 1914 spielt, als Sechzigjähriger beschrieben – die Jahre 1853/54 waren somit als mögliche Geburtsjahre gefunden. Den genauen Tag ermittelte Morley mit einer adleräugigen Schärfe: In den kanonischen Holmes-Werken aus der Doyle’schen Feder wird die Shakespeare-Komödie Twelfth Night zweimal erwähnt; die titelgebende „zwölfte Nacht“ bezieht sich dabei auf den zwölften Tag nach Weihnachten, also den 6. Januar. Außerdem spricht, laut Morley, zusätzlich für diesen Tag, dass Holmes am Anfang des letzten Romans Das Tal der Angst am 7. Januar grantig und schlecht gelaunt ist, was von Morley auf einen Kater nach den vorangegangenen Geburtstagsfeierlichkeiten zurückgeführt wird (vgl. Fleischhack 248). Freilich eine relativ vage Interpretation, aber sie setzte sich durch, und so wird dieses Datum seither unter Sherlockianern als der Geburtstag von Sherlock Holmes, Vorbild nicht nur unserer Privatdetektive aus Frankfurt/Main, überwiegend anerkannt.


Virales Marketing und die Sherlockianer im Zeitalter des Internets


Durch die weltweite Vernetzung im 21. Jahrhundert können die Erkenntnisse und Neuinterpretationen über den Meisterdetektiv Sherlock Holmes viel leichter miteinander geteilt werden als noch in den 30er, 40er und 50er Jahren – den Anfangszeiten des Spiels. Anstelle von langen, bis zu halbjährigen Wartezeiten zwischen dem Erscheinen der Sherlock-Magazine wird jetzt zum Beispiel von der „Sherlock Holmes Society of London“ ein monatlicher Newsletter als PDF an alle Abonnenten versendet (vgl. Fleischhack 251). Viele einzelne Artikel der Zeitschriften sind online frei verfügbar und die Gruppen können sich in Foren und Gruppenchats austauschen, ohne von schwer organisierbaren Landes- oder Kontinentaltreffen abhängig zu sein. In vielen modernen Clubs wird allerdings inzwischen – negativ beäugt von alteingesessenen Holmes-Gesellschaften – auch Bezug auf verschiedene Adaptationen genommen. Adaptationen, durch die das ursprüngliche literarische Bild des Vorreiters unserer Wirtschaftsdetektive aus Frankfurt a.M. in der Massenwahrnehmung grundlegend verändert oder sogar verfälscht werden kann und vielleicht sogar schon wurde.

Nachdem einige Folgen der besonders bei jungen Leuten beliebten BBC-Serie Sherlock mit dem kongenialen Duo Benedict Cumberbatch als Londoner Spürnase und Martin Freeman als Dr. Watson gesendet worden waren, entstanden Dutzende neuer Gruppen, die sich über den Verlauf der Serie und über ihre Helden austauschten, Zitate aus Serie und Büchern verglichen und Inhalt und Struktur analysierten. Darüber hinaus entwickelte sich durch geplantes virales Marketing einerseits, aber auch dank einer großen Eigendynamik der Fan-Bemühungen auf der anderen Seite eine ganz neue Spielart des zu diesem Zeitpunkt bereits hundertjährigen „Great Game“, wie das Spiel auch genannt wird. Vernetzung, der Hype um die Serie und die Ausstrahlung in 16 Ländern in der jeweiligen Nationalsprache bescherten dem Franchise ohne große Marketingausgaben enorme Bekanntheit: Als beispielsweise der englische Premierminister David Cameron der Volksrepublik China einen Besuch abstattete, konnten ihm aus der Bevölkerung Fragen gestellt werden, von denen die am häufigsten gestellte Frage die folgende war: Könne er, der britische Premierminister, nicht dafür Sorge tragen, dass die Sherlock-Serie auch in China ausgestrahlt werde (Fleischhack 253)? Dass sich Leute so detektivisch betätigen wollen, wie es Sherlock selbst und natürlich auch unsere Privatdetektive in Frankfurt tun, ist also längst kein rein westliches Phänomen mehr – Sherlock Holmes geht um die Welt, als wäre er eben erst erfunden worden.


Die Fiktion durchdringt und beeinflusst das wirkliche Leben: Kampagne „I believe in Sherlock!“


Ähnlich wie nach dem literarischen Tod Sherlocks in den Schweizer Reichenbachfällen (veröffentlicht 1893) reagierten auch die Zuschauer der BBC-Serie im Jahr 2012 nach Holmes’ vermeintlich tödlichem Sturz vom St. Bartholomäus-Krankenhaus in London geschockt und verzweifelt auf den Tod ihres Helden. Jedoch wurde Sherlock Holmes in der Serie nicht nur scheinbar getötet, sondern sein Erzfeind Moriarty setzte zusätzlich alles daran, den guten Ruf des Privatdetektivs zu zerstören; sowohl bei Polizei als auch Öffentlichkeit fällt der bis dahin gefeierte und unfehlbare Sherlock Holmes in Ungnade. Um ihre Solidarität mit dem Detektiv-Urgestein öffentlich zu zeigen und für ihn Partei zu ergreifen, entstand innerhalb kürzester Zeit nach der Ausstrahlung dieser finalen Episode von Staffel 2 eine weltweite Fan-Bewegung, die den guten Ruf ihres Lieblings wiederherzustellen versuchte. Unter dem Slogan „I believe in Sherlock Holmes“ stellten sich Fans aus aller Welt auf die Seite des Londoners und positionierten sich in aller Öffentlichkeit gegen die Anschuldigungen Moriartys.

Überall auf der Welt, in Hauptstädten von Ländern aller Kontinente, an Wohnhäusern, öffentlichen Plätzen und Gebäuden wurden Banner und Poster aufgehängt, Flyer verteilt und Demonstrationen und Flashmobs zu Ehren des exzentrischen Detektivs organisiert. Berühmtheit erlangte beispielsweise der Tumblr-Fotoblog von „Earl Foolish“ – ein Pseudonym –, der bis heute 138 mit Informationen und Fotos zur Bewegung sammelte. Zeitgleich wurde nicht nur ein literarischer und damit fiktionaler Held gefeiert, sondern auch für einen guten Zweck Geld gesammelt und Aufmerksamkeit generiert: Der „Undershaw Preservation Trust“ kümmert sich um die Restaurierung und um den Erhalt von Undershaw, einem Haus, das von Holmes-Vater Arthur Conan Doyle entworfen und bewohnt wurde und bis vor kurzem vom Verfall bedroht war. Nicht zuletzt hier wird deutlich, wie eng die Grenze zwischen Realität und Fiktion im Sherlockianischen Spiel ist, an dem auch unsere Frankfurter Wirtschaftsdetektive Gefallen gefunden haben.


Sherlock Holmes Museum of London, Detektei Frankfurt am Main, Privatdetektiv Frankfurt/Main
Der Umfang des modernen Interesses am Proto-Detektiv Sherlock Holmes zeigt sich auch an Ausstellungen wie jener im Museum of London (2014), zu der dieses ausgefallene Plakat entstand.

Das Sherlockianische Spiel – ein Selbstläufer durch die Jahrzehnte


Am beeindruckendsten mag an der oben beschriebenen Kampagne sein, dass kein cleveres Marketingbüro, Filmstudio oder Autorenteam der Serie dahintersteckte, sondern dass Impulse zu viralen Sherlock-Aktionen immer aus den Reihen der Fans stammten und damit die bestmögliche und ehrlichste Werbung für die folgenden Staffeln der Serie darstellten. Auch Podcasts, Youtube-Videos und -Channels, Blogs, Tumblrs und liebevoll gestaltete Webseiten über den Detektiv der Detektive tragen dazu bei, den Londoner Urvater unserer Detektive in Frankfurt am Main und sein Vermächtnis am Leben zu erhalten. Außerdem sorgt der Personenhype um Martin Freeman, der nicht nur als Dr. Watson, sondern auch als „Der Hobbit“ (Bilbo Beutlin) Massen begeisterte, und vor allem um Serien-Holmes Benedict Cumberbatch, dessen weibliche Fans sich selbstironisch als „Cumberbitches“ bezeichnen, dafür, dass immer mehr jüngere Generationen an neuen, nicht mehr streng wissenschaftlichen Ausprägungen des Spiels teilnehmen, um dem größten Ziel der Sherlockianer näher zu kommen: Sherlock Holmes zu erfassen und zu begreifen und vielleicht eines Tages so sein zu können wie er.


Literaturverzeichnis



Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Frankfurt am Main

Hermannstraße 18

60318 Frankfurt a.M.

Tel.: 069 1201 8431

Mail: kontakt@kurtz-detektei-frankfurt.de

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„Das Spiel“ – wie Sherlockianer den Meisterdetektiv bis heute am Leben erhalten


„Sherlockian Game“ sowohl als Lesart wie auch als Übertragung der Fiktion in die Realität – ein historischer Sherlock Holmes?


Der Charakter des Ur-Detektivs und bekanntesten beruflichen Ahnen unserer Detektive in München, Sherlock Holmes, begeistert und fasziniert seit mehr als einem Jahrhundert Menschen aller Altersstufen, Ethnien und Gesellschaftsschichten; der hochintelligente Ermittler löst (nahezu) jeden noch so unlösbar erscheinenden Fall mit seiner brillanten Deduktionsweise, die selbst den gewieftesten Verbrecher zu überführen vermag. Es gibt hunderte Editionen seiner Geschichten, mehrere Dutzend Verfilmungen und Adaptionen, eine dreistellige Zahl an TV-Serienepisoden, eine Vielzahl an Spielen, sowohl analog in Form von Brett- und Kartenspielen als auch digital für PCs, Smartphones und Konsolen, sowie viele literarische Fortsetzungen ambitionierter Jungautoren, etablierter Schriftsteller und schnell wieder vergessener Dilettanten, die Sherlock Holmes‘ Geschichte weiterführen wollen (Pastiches). Die Baker Street 221b – der zum Verfassungszeitpunkt der Geschichten noch fiktive Wohnort des Meisterdetektivs – ist heute seinem Andenken gewidmet und halb Museum, halb Fanshop für den Mann mit den weltbekannten Markenzeichen: Deerstalker-Hut, Hakennase, Meerschaumpfeife, Lupe und gelegentlich die Violine.

Abgesehen vom großen wirtschaftlichen Interesse an der Verbreitung und Vermarktung des englischen Gentleman gibt es eine weltweit agierende Gesellschaft, die sich einer ideellen und intellektuellen Annäherung an den Londoner Privatermittler widmet: die Sherlockianer (englisch: Sherlockians). Sie behandeln sämtliche geschriebenen Werke von Sir Arthur Conan Doyle als zeitgeschichtliches Biographiematerial des – ihrer Lesart nach – (einst) real existierenden Doktor John Watson, dem treuen Begleiter des ebenfalls als nicht-fiktional angesehenen Über-Detektivs Sherlock Holmes. Die Idee dieser Herangehensweise, die auch simpel als Das Spiel (The Game) bezeichnet wird, geht jedoch über ein einfaches Lesen der Werke Conan Doyles als Zeitzeugnis hinaus: Sämtliche Feinheiten und Hintergründe, die Lebensgeschichte und jede weitere mögliche Information über den Superdetektiv und seinen Freund und Begleiter werden fein säuberlich in Biographien zusammengetragen und regelmäßig ergänzt. Weltweit wird in jedem kleinen Zitat, in jeder noch so unbedeutend wirkenden Andeutung in den Doyle’schen Texten nach neuen Erkenntnissen über die „reale“ Person des Sherlock Holmes und seines Freundes Watson gesucht mit dem Ziel, eines Tages sämtliche familiären, psychischen und privaten Hintergründe des Meisterdetektivs erschöpfend zu kennen und in die Welt zu tragen. Diese Tiefenbeschäftigung hat schon etwas von der intensiven Recherchearbeit unserer Detektei in München und geht sogar weit über die Kenntnisse hinaus, die Conan Doyle selbst über seine Romanhelden besaß, schließlich schrieb er die Geschichten über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten und vergaß entsprechend immer wieder Details, wodurch sich vereinzelt Widersprüche innerhalb des Kanons ergaben.


Der Beginn des „Spiels“ – ein satirischer Essay bringt den Stein ins Rollen


Der britische Theologe und Kriminalschriftsteller Ronald Knox legte im Jahre 1911 im Gryphon Club (einer Lesegesellschaft) einen später als satirisch deklarierten Essay mit dem Titel Studies in the Literature of Sherlock Holmes vor. In diesem Essay setzt er eine neue – die „richtige“ – Lesart der 60 Sherlock Holmes-Romane und -Kurzgeschichten fest: Beim Lesen solle für die Interpretation die Holmes’sche Analysemethode, also der Blick auf die kleinen Dinge, die sich am Ende als die wichtigsten herausstellen („the little things are infinitely the most important“, Sherlock Holmes, A Case of Identity, 1891), auf den Detektiv selbst und seine Geschichten angewendet werden. Außerdem müsse der Person des Dr. Watson ein Großteil der Aufmerksamkeit geschenkt werden, nicht zuletzt, weil es bis auf wenige Ausnahmen immer seine Sichtweise ist, aus der wir Holmes und seine Geschichten sehen und versuchen zu verstehen. Zudem kommt Watson eine Rolle ähnlich der des antiken Chors griechischer Tragödien zu, indem er die Geschichten nicht nur erzählt, sondern sie gleichsam interpretiert und außerdem direkt in die Handlung eingreift.

Im Spiel müssen Uneindeutigkeiten und Widersprüche des Holmes-Kanons zufriedenstellend geklärt werden, indem der Teilnehmer beispielsweise Fortsetzungen und Erklärungsversuche nach einem stets ähnlichen, bestenfalls in 11 verschiedene Teile gegliederten Ablauf konzipiert und sich dabei auf literarische Vorgänger und Ideale bezieht. Das Ziel des Spiels ist es, sämtliche Widersprüche zu lösen oder wegzuerklären, jede noch so kleine Lücke in Holmes‘ und Watsons Lebenslauf mit belegbaren Daten zu füllen und so aus den beiden Ermittlern Personen aus Fleisch und Blut mit einer tatsächlichen und vermeintlich prüfbaren Lebensgeschichte zu schaffen – quasi echte Detektive wie unsere Privatdetektive in München.


Holmes in London; Detektei München, Detektiv München, Privatdetektiv München | Bayern
„Das Spiel“ behandelt den Roman-Detektiv Sherlock Holmes als reale Person und verpasst ihm eine weitgehend lückenlose Biographie von seinen Glanzzeiten in London bis zum Ruhestand als Bienenzüchter in Sussex. Nur gestorben ist Sherlock Holmes (*1854) nie.

„Das Spiel“ lockt nicht nur Fans, auch Wissenschaftler aus aller Welt sind involviert in das „Great Game“


Die Original-Holmes-Texte „aus der Feder von Dr. Watson“ – Conan Doyle wird unter Sherlockianern oft nur als Herausgeber oder Literaturagent Watsons angesehen – werden bibelähnlich als Heiliger Kanon bezeichnet, da sie als die einzigen originären Texte aus dieser Zeit gelten, die den „wahren“ Holmes zeigen. In dieser Konzipierung spiegelt sich deutlich Ronald Knox‘ geistlicher Hintergrund, denn die Bezüge zur Beschäftigung mit der Bibel (Bibelexegese) im Allgemeinen und dem Neuen Testament im Besonderen mit der Frage nach zeitgenössischen Originalquellen zum historischen Jesus von Nazareth sind evident. Unter Berücksichtigung des Vortrags von Knox und vieler weiterer wissenschaftlicher Artikel, Essays und Studien zur Sherlockianischen Analyse- und Leseweise, beginnt das Sherlockian Game, ebenfalls Holmesian Game oder auch Great Game genannt, seine Verbreitung in der Welt. Interessant ist dabei, dass es nicht nur von beliebigen Fans der Holmes-Geschichten gespielt wird, sondern auch von Literaturwissenschaftlern und Schriftstellern wie der erfolgreichen englischen Crime-Fiction-Autorin und Übersetzerin Dorothy L. Sayers, die in ihren Schriften bezüglich des Spiels vorgibt, dass es nur mit höchster Ernsthaftigkeit ausgeübt werden dürfe („as solemnly as a county cricket match at Lord’s“, Sayers 7), um nicht die geheimnisvolle Atmosphäre des Spiels zu verderben.

Auch der amerikanische Schriftsteller, Essayist, Journalist und Poet Christopher Morley war in das Spiel verwickelt; so schrieb er im Jahre 1944 beispielsweise ein Buch über die Freundschaft zwischen Holmes und Watson. Doch bereits vor ihm hatten Wissenschaftler und Schriftsteller Sekundärliteratur zu den beiden berühmten Vorgängern unserer Wirtschaftsdetektive aus München verfasst: S. C. Roberts Watson-Biographie von 1929, eine Chronologie der Holmes-Geschichten von Harold Wilmerding Bell (1932), eine frühe Biographie über Holmes von Vincent Starrett (1933), William S. Baring-Goulds Holmes-Biographie von 1962, eine aktuelle „nicht autorisierte“ Holmes-Biographie von Nick Rennison (2005) und eine seit 1998 stetig aktualisierte Sherlock Holmes Reference Library von Leslie S. Klinger, die sämtliche kanonischen und literaturwissenschaftlichen Texte zusammenfasst.


Sherlock-Holmes-Gesellschaften, die nicht aufhören, neue Details zu ergründen


Besagter Morley war nicht nur eine der Sherlock-Holmes-Autoritäten seiner Zeit, sondern auch Gründer des ersten amerikanischen Sherlock-Holmes-Clubs, der „Baker Street Irregulars“ (Fleischhack 248f.), bei dem es in jedem Treffen um die Auseinandersetzung mit den kanonischen Texten gehen soll. Diese Spielart sieht sogar eine „Bestrafung“ vor: Jeder, dem es nicht gelingt, ein Holmes-Zitat dem richtigen Buch zuzuordnen, muss eine Club-Runde ausgeben. Morleys Club – der bis heute besteht und seit 1946 vierteljährlich eine themenbezogene Zeitschrift herausgibt – war jedoch bei weitem nicht der einzige: Über die Jahrzehnte werden auf beiden Seiten des Atlantiks viele weitere Holmes-Gesellschaften gegründet; häufig sind sie nur Männern vorbehalten, was angesichts der spärlich gesäten Auftritte von Frauen in den Werken Conan Doyles nicht allzu sehr verwundert. Erst in den 1980er Jahren gründete sich auch ein Club nur für Frauen, die „Adventuresses of Sherlock Holmes“. Allen Clubs war natürlich die Hauptaufgabe gemein, sich in irgendeiner Art und Weise, egal ob schriftlich, mündlich oder auf sonstigen Wegen, mit dem Charakter Sherlock Holmes auseinanderzusetzen.

Allein in den USA existieren heute über 350 aktive Holmes-Clubs und -Gesellschaften, die am Spiel teilnehmen, den Charakter des Meisterdetektivs dabei erschöpfend ergründen wollen (offenbar ohne dies bisher geschafft zu haben) und den berühmtesten Vorgänger unserer Detektei in München somit stetig am Leben erhalten. Selbstverständlich gründeten sich die ersten Holmes-Gesellschaften aber in Großbritannien oder, genauer, England, der Heimat von Sherlock Holmes, wenngleich die britischen Clubs nicht so zahlreich und mitgliederschwer wurden wie ihre Nachbar-Clubs in den USA. Insgesamt soll es laut des Sherlockianers Peter Blau weltweit 911 Clubs geben, die sich mit dem Phänomen Sherlock Holmes beschäftigen (vgl. Fleischhack 250) und die sowohl überall in Europa (u.a. in Deutschland) und den USA als auch in Asien zu finden sind. Was genau diese Clubs herausfinden, wie sie bei ihrer Holmes-Analyse vorgehen und wodurch sie im digitalen Zeitalter medienwirksame virale Aufmerksamkeit erhalten, zeigt die Kurtz Privatdetektei München im zweiten Teil dieses Artikels.


Literaturverzeichnis


  • Baring-Gould, William S. Sherlock Holmes of Baker Street: A Biography of the World’s First Consulting Detective. London: Rupert Hart-Davis, 1962. Print.
  • Bell. H. W. Sherlock Holmes and Dr. Watson. The Chronology of Their Adventures. London: Constable & Co., 1932. Print.
  • Fleischhack, Maria. Die Welt des Sherlock Holmes. Darmstadt: Lambert Schneider, 2015. Print.
  • Knox, Ronald. Studies in the Literature of Sherlock Holmes. Diogenes-Club. Online. http://www.diogenes-club.com/studies.htm
  • Morley, Christopher. Sherlock Holmes and Dr. Watson: A Textbook of Friendship. 1944. Print.
  • Roberts, S. C. A note on the Watson problem. Cambridge: University Press, 1929. Print.
  • Roylott, Miss. Validity of Interpretation in Sherlockiana: A Philosophy of Art Paper. Archive.org. https://web.archive.org/web/20050923120827/http://www.geocities.com/Athens/Acropolis/8950/holmes/validity.htm
  • Sayers, Dorothy L. Unpopular Opinions. London: Victor Gollancz, 1946. Print.
  • Starrett, Vincent. The private life of Sherlock Holmes. New York: Macmillan Co., 1933. Print.

Verfasserin: Maya Grünschloß

 

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Detektiv = Schnüffler? Darum ist die Arbeit unserer Bremer Privatdetektive so wichtig.


Detektive zu verdammen heißt Täter zu schützen


In den Medien werden Privatdetektive wie die Ermittler unserer Detektei aus Bremen häufig als „Schnüffler“ bezeichnet. Diese abwertende Kategorisierung findet sich sowohl in TV-Produktionen als auch in Hör-, Print- und Online-Medien. Speziell in den letzten Jahren kommen zudem die öffentlich so viel diskutierten, mehr oder minder anonymen User-Kommentare unter Zeitungsartikeln auf Websites und natürlich auch in den sozialen Netzwerken hinzu. Sie lassen häufig nicht nur tief in die Erziehung einiger Verfasser blicken, sondern geben ein durchaus ernstzunehmendes und authentisches Bild der Wahrnehmung von Detektiven in der Bevölkerung ab.

Die Zahl derer, die dabei den Nutzen und die Notwendigkeit detektivischer Beweisermittlung anerkennen, unterliegt häufig jenen, die keine Rechtfertigung für „Schnüffelei“ sehen – auch nicht wenn bspw. ein notorischer Blaumacher, der seinen Arbeitgeber massiv schädigt, nur durch die Ermittlungen IHK-zertifizierter Wirtschaftsdetektive überführt werden kann. Der Eingriff in die Privatsphäre sei nicht vertretbar und der Beruf im Allgemeinen etwas für „Stasi-Schnüffler“, die zuhause unter dem Pantoffel stünden – dergleichen und mehr lässt sich lesen. Doch diese Wahrnehmung beleuchtet leider nur die eine Seite der Medaille und ergreift dabei klar Partei – nicht etwa für die Opfer (im Beispiel des Blaumachers = der Arbeitgeber), sondern für die Täter (der Arbeitnehmer)! Weshalb diese Argumentation zu kurz gedacht ist und warum qualifizierte Privatdetektive einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, möchte die Kurtz Privatdetektei Bremen nachfolgend erörtern.


Falsche Erwartungen: Von realen Skandalen, gewaltbereiten TV-Detektiven und wundersamen Fähigkeiten …


Dass der Detektivberuf für viele Menschen einen anrüchigen Ruf hat, ist teils durchaus selbst verschuldet, nämlich durch Einzelne, die den Ruf der Gesamtbranche schädig(t)en. Überwiegend jedoch wird das Ansehen des Berufsstands durch eine Vielzahl von Faktoren angekratzt, die von außen auf das deutsche Ermittlerwesen eindringen. Genannt sei hierbei zum einen die Politik, die es auch gut 150 Jahre nach der Gründung des ersten deutschen Detektivbüros in Dresden (durch einen H.L. Römer) noch immer nicht geschafft hat, Zugangsvoraussetzungen für die Tätigkeitsausübung als Privatermittler zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass jeder Bürger mit einem eintragungsfreien Führungszeugnis ein Detektivgewerbe anmelden kann – ob nun qualifiziert oder völlig ahnungslos. Unausgebildete Möchtegern-Ermittler kennen sich mit ihren rechtlichen Befugnissen natürlich nicht aus, weshalb sie Aufträge annehmen, für die nicht das elementare berechtigte Interesse besteht. Zudem greifen sie bei ihren „Ermittlungen“ zu unverhältnismäßigen und somit illegalen Mitteln. So deckte das Magazin stern im Jahr 2008 den berüchtigten LIDL-Skandal auf, bei dem der Discounter zu den billigsten am Markt erhältlichen Privatdetektiven griff und damit folgenschwer auf die Nase fiel, denn diese Dumping-Detektive waren, wie man sich eigentlich denken kann, natürlich nicht gerade die Crème de la Crème unserer Branche und unternahmen im Auftrag der Supermarktkette schwerwiegende datenschutzrechtliche Verstöße; so wurden Mitarbeiter unter anderem im Privatbereich observiert, fotografiert, abgehört und gefilmt. Selbst die Zahl der Toilettengänge bei der Arbeit dokumentierten die Skandal-Detektive und ramponierten das Ansehen des Berufs in der Bevölkerung damit nachhaltig.

Zum anderen spielen, wie in allen Belangen, die Medien eine große Rolle bei der öffentlichen Wahrnehmung von Detektiven. Gescriptete Schwachsinnssendungen wie „Privatdetektive im Einsatz“ mit dem schauspielenden und allzu gewaltbereiten Bodybuilder „Carsten Stahl“ in der Hauptrolle des vermeintlichen Detektei-Inhabers vermitteln den Zuschauer ein genauso hanebüchen falsches Bild von der Realität des Detektiv-Alltags wie „Die Trovatos“, in deren Mittelpunkt eine peinliche Ermittler-Familie steht, die verbotenerweise mit Richtmikrofonen Zielpersonen abhört, offen Observationsposition in zwanzig Metern Entfernung zu den beobachteten Personen bezieht, auf einem Tablet oder Laptop vorgebliche Live-Videoüberwachungen über den Windows Media Player abspielt und in der Freizeit Weihnachtssingles auf Ballermann-Niveau aufnimmt. Dass es sich hierbei nicht nur um Tiefpunkte der deutschen Fernsehlandschaft, sondern gleichsam um vorsätzliche Verdummung der Bevölkerung handelt, zeigen die regelmäßigen Anfragen an unsere Privatdetektive in Bremen, bei denen hintergangene Ehemänner und verzweifelte Kindesmütter auf die unlauteren Methoden der genannten Fernsehermittler verweisen und Gleiches von uns fordern.

Doch nicht nur moderne deutsche Produktionen vermitteln einen falschen Eindruck, auch durchaus hochwertiges mediales Material zum Detektivberuf führt auf die falsche Schiene: Die bekannten Klischees aus amerikanischen Filmen zum Hinterhof-Detektivbüro (Hardboiled) mit knurrigem, bewaffnetem Ermittler und verruchter Femme fatale als Auftraggeberin gehören wohl eher ins Gebiet der urbanen Märchen, das Talent des exzentrischen Ermittlers „Monk“ aus der populären gleichnamigen Serie, Fälle durch eine Art Vision des Tathergangs zu lösen, grenzt an übernatürliche Fähigkeiten, und selbst der recht wirklichkeitsnahe Literatur-Detektiv Sherlock Holmes schürt durch die schiere Genialität seiner Deduktionen übermäßige Erwartungen, denen kaum ein realer Mensch gerecht werden kann, den Viktorianer Joseph Bell vielleicht einmal ausgenommen.


Wenn die Polizei nichts unternimmt und Detektive nur Schnüffler sind, wer soll dann Tatopfern helfen?


Seriöse Ermittler wie unsere Detektive aus Bremen liefern gerichtsverwertbare Beweise. Wer braucht Beweise? Opfer. Sollten Opfer geschützt werden? Diese Frage bedarf keiner Antwort. Wem schaden die Ermittlungen von Detektiven? Tätern und mit ganz, ganz großen Abstrichen zu Unrecht Verdächtigen. Sollten Täter geschützt werden? Sicherlich nicht vor der Offenlegung ihrer strafbaren Delikte. Es geht hier maßgeblich um die Frage zwischen Täter- und Opferschutz. Sollte man differenzieren? Unsere Privat- und Wirtschaftsdetektei aus Bremen muss das ganz sicher, denn allein schon die Wahl der Ermittlungsmethoden und der Umfang der Observationen hängen maßgeblich von der verdächtigten Tat ab. Hier gilt: actio gleich reactio. Denn wir werden nicht aktiv tätig, um unbescholtene Bürger zu Straftaten zu nötigen, vielmehr beobachten wir strafbare Handlungen (ob nun rechtlich oder moralisch), um den Opfern dieser Delikte zu ihren Rechten zu verhelfen. Im Übrigen sieht das auch die deutsche Rechtsprechung so, denn Detektivkosten, die zur Überführung eines Täters anfallen, sind erstattungsfähig.

Natürlich kommt es vor, dass ein Klient eine Zielperson zu Unrecht verdächtigt. Deshalb versuchen wir, bei unseren Observationen so wenig wie möglich in das Persönlichkeitsrecht des Observierten einzugreifen. An wen soll sich eine betrogene Ehefrau wenden, wenn sie von ihrem Mann permanent hintergangen wird? Soll sie das einfach über sich ergehen lassen? Gefallen würde das sicherlich so manchem Fremdgänger und so kommt es im Anschluss an dessen Überführung auch schon mal zur Gewaltandrohung gegen unsere „Schnüffler“. Doch wer ist bitte schuld: Derjenige, der das Vergehen begeht, oder der, der es beobachtet?

Ähnliches gilt für Fälle von häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch oder Unterhaltsbetrug. Hier werden Bundesbürger zu Opfern von Straftaten, bei denen ihnen jeweils die dafür zuständige Behörde nicht weiterhelfen konnte (denn sonst würden sie sich nicht an unsere Privatdetektei in Bremen wenden). Ohne „Schnüffler“ wird Frau Müller Tag für Tag von ihrem Mann verprügelt. Ohne „Schnüffler“ muss sich Frau Meiers Tochter Nacht für Nacht in den Schlaf weinen, nachdem „Papa“ wieder einmal sexuell übergriffig geworden ist. Ohne „Schnüffler“ weiß Frau Werner nicht, wie sie die Schulbücher für ihre Kinder bezahlen soll, weil der Porsche fahrende Vater vor Gericht erfolgreich behauptet, kein Einkommen zu haben. Ohne „Schnüffler“ wird Herr Fischer seinen einzigen Sohn nie wiedersehen, da dieser vermisst ist und durch niemanden aufgefunden werden kann. Diese Klienten sehen für sich keinen anderen Ausweg aus der Misere, als unsere Detektei zu beauftragen. Weder ist eine solche Auftragsvergabe von Seiten des Geschädigten unmoralisch, noch handelt ein Detektiv verwerflich, wenn er sich dieser Fälle annimmt und damit Menschen in Notsituationen hilft.

Gleiches gilt für unsere Wirtschaftsdetektive in Bremen: Wussten Sie, dass über die Hälfte aller Wirtschaftsstraftaten gegen deutsche Unternehmen durch deren eigene Angestellte verübt werden? Müssen Sie als Geschäftsführer der Schmidt Logistik GmbH kontinuierlichen Diebstahl an Ihrem Eigentum durch Ihre Lieferfahrer hinnehmen? Muss der Inhaber des ambulanten Pflegedienstes Schneider akzeptieren, dass sein Pfleger im Außendienst lieber ins Spielcasino fährt statt zu seinen pflegebedürftigen Kunden? Muss der Steuerberater Hoffmann tatenlos zusehen, wie seine Mitarbeiter beständig überlastet sind und ihre Arbeit nicht rechtzeitig erledigen können, weil ein Kollege dauerkrankfeiert? In einer gerechten Welt wohl kaum.


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Eine der vielen Aufgaben unserer Detektive in Bremen sind forensische Untersuchungen wie Fingerabdruckanalysen, mittels derer die Verfasser von Drohbriefen oder auch Kassendiebe identifiziert werden können – Leistungen, die Behörden oft nicht erbringen.

Detekteien sind private Hilfsorgane des Rechtsstaats


Ermittlungen, insbesondere Observationen, sind Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson(en) – das kann unsere Bremer Detektei leider genauso wenig vermeiden wie jeder andere Ermittlungsdienst, Polizei, Zoll- und Steuerfahndung eingeschlossen. Doch zu unseren Aufgaben gehört es, diese Eingriffe so geringfügig wie möglich und nur so weit als nötig zu halten. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel spielt dabei eine genauso entscheidende Rolle wie die Abwägung des berechtigten Interesses an einer Ermittlung. So ist es beispielsweise fast immer unverhältnismäßig, in eine Privatwohnung hineinzuspähen; nur wenige Ausnahmen befreien von dieser Regel, z.B. der konkrete Verdacht auf ein zeitgleich stattfindendes Gewaltverbrechen. Die Einschätzung dieser rechtlichen Besonderheiten lässt sich durch Laien nicht seriös vornehmen. Eine gute rechtliche Schulung ist dringend erforderlich. Deshalb handelt es sich bei unseren Privatdetektiven in Bremen um IHK-zertifizierte Berufsfachkräfte, die eine Ausbildung zum Detektiv absolviert haben. Wenn Sie auf der Suche nach einem Ermittler sind, sollten Sie sich nicht von besonders günstigen Preisen locken lassen, sondern Ihr Hauptaugenmerk auf die Qualifizierung der Einsatzkräfte legen. Naturgemäß ist es Detekteien kaum möglich, Referenzen vorzulegen, denn genau wie Sie möchten auch unsere anderen Auftraggeber anonym bleiben; persönliche Klientendaten an Interessenten zu verteilen, wäre ein unverzeihlicher Vertrauensbruch.

Das Ziel jeder Ermittlung ist der Erhalt von Informationen, das menschliche Bedürfnis nach Gewissheit. Recht kann nur gesprochen werden, wenn der Geschädigte seine Ansprüche nachvollziehbar belegen kann. Mit der Ermittlung gerichtsverwertbarer Beweise helfen nicht nur die Detektive der Kurtz Detektei Bremen ihren Auftraggebern, zu ihrem Recht zu kommen, sondern auch mehrere hundert weiterer seriöser Berufskollegen in ganz Deutschland. Der Detektiv ist heutzutage zugleich gefeierter Popstar und Galionsfigur (Sherlock Holmes), schnöde ausgenutzte Marketingfigur (diverse deutsche TV-Produktionen) und anrüchige Skandalnudel (unseriöse Amateurdetektive). Doch vor allem steht der moderne Privatdetektiv für eine entscheidende Beihilfe zur Durchsetzung des deutschen Rechts, für die Unterstützung von Opfern und für den letzten Strohhalm von Menschen in belastenden Lebenssituationen – dafür steht auch die Kurtz Detektei Bremen mit ihrem Namen: 0421 3679 9066.