Personensuchaufruf der Kurtz Detektei Berlin für ein Erbe


Zu viele Suchtreffer für zweifelsfreie Identifizierung


Die Kurtz Detektei Berlin ist im Auftrag eines australischen Anwaltskonsortiums auf der Suche nach den Personen Daniela Berger (wahrscheinlich 1973 oder 1974 geboren) und Stephanie Berger, da diese beiden Damen die Begünstigten des Nachlasses von Ursula Kurits sind.

Leider sind die vorhandenen personenbezogenen Daten zu Daniela und Stephanie Berger so spärlich, dass eine einwandfreie Identifizierung der korrekten Erben in der Vielzahl gleichnamiger Personen aus Deutschland nicht möglich ist.


Personenbezogene Daten von Erblasserin und Erben


Die Erblasserin Ursula Kurits wurde 1924 mit dem Mädchennamen Foetzki in Berlin geboren. Ihre Eltern hießen Joseph Foetzki und Emma Kuehnau. Sie verstarb im August 2016 in Sydney, Australien. Bis zu seinem Tod 1992 in Sydney war Ursula mit Olaf (auch Olof) Kurits verheiratet. Beide waren 1950 nach Australien ausgewandert.

Daniela Bergers Mutter heißt/hieß Petra und ist/war die Nichte von Herrn Kurits. Mitte der 70er Jahre reisten Mutter und Tochter nach Australien und besuchten das Ehepaar Kurits für 4 bis 6 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sollen Petra und Daniela Berger in West-Berlin gelebt haben.

Weshalb von der Verstorbenen nicht Petra, sondern Daniela und Stephanie als Erben benannt wurden, ist nicht geklärt. Möglicherweise ist Petra Berger nicht mehr am Leben.

Sicherlich handelt es sich bei Stephanie um eine weitere Verwandte von Petra und Daniela.


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Die Namen Daniela und Stephanie Berger wurden im englischsprachigen Testament als Erben hinterlegt, allerdings ohne weitere Hinweise auf ihre personenbezogenen Daten wie Wohnadressen, Geburtstage oder zumindest Wohnorte. 

Sie können helfen, indem Sie diesen Beitrag teilen.


Unsere australischen Auftraggeber und die Kurtz Privatdetektei Berlin bitten Sie, diesen Beitrag zu teilen, um seine Reichweite und somit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Erben von ihrem Nachlassanspruch erfahren. Sollten Sie eine Daniela, Petra oder Stephanie Berger persönlich kennen, bitten wir Sie ferner, die jeweilige Person über diesen Suchaufruf zu informieren.


Kontakt zur Kurtz Detektei Berlin bei Hinweisen


Wenn Sie über weiterführende Informationen verfügen oder sogar eine der gesuchten Personen sind, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: 030 5557 8641-0 oder kontakt@kurtz-detektei-berlin.de.


Kurtz Detektei Berlin

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Tel.: 030 555 786 41-0

Fax: 030 555 786 41-9

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Detektei-Inhaber Patrick Kurtz im Interview mit ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit


Salopper Zeitungsartikel über den Detektivberuf


Patrick Kurtz, der Inhaber der Kurtz Detektei Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, gab Claudia Wiggenbröker von ze.tt, dem Jugendmagazin der Zeit, ein Interview. Im Ergebnis steht ein salopper Beitrag über den Detektivberuf, der in Teilen mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist:


Beschatten, verfolgen, verhaften? So arbeitet ein Privatdetektiv wirklich


Ein altes Fabrikgebäude am Stadtrand. Zwei Schatten schleichen durch die Nacht, ein Aktenkoffer wechselt den Besitzer. Plötzlich löst sich eine dritte Gestalt aus der Dunkelheit. „Schluss mit den Spielchen“, sagt der Privatdetektiv mit vorgehaltener Waffe – passieren solche Szenen, wie wir sie aus Detektivserien kennen, in der Realität auch so? Voll nicht, erklärt Patrick Kurtz. Und er wird’s wissen, denn er ist wirklich Privatdetektiv.

Die aktive Überwältigung von Tätern entspricht nicht der Realität. Anstatt Gangster selbst dingfest zu machen, halten sich Patrick und seine Kollegen im Hintergrund: „Wir sind passive Beobachter. Detektive beeinflussen das Geschehen nicht, sondern dokumentieren es gerichtsfest. Wir wollen gar nicht, dass man uns bemerkt“, erklärt er. Was bei den Trovatos oder bei Privatdetektive im Einsatz passiert, sei Kokolores.


Detektive sind Einzelgänger


In der Regel ermittelt Patrick auch nicht bei Verbrechen – sondern bei Vergehen. Die meisten Fälle drehen sich um das Thema Betrug. „Zum Beispiel beauftragen uns Unternehmen, wenn sich ein Mitarbeiter auffällig oft krankmeldet. Wir finden dann heraus, ob er für eine andere Firma arbeitet oder in Urlaub fährt – statt krank zu Hause zu sein.“ In der Regel landen die Streitigkeiten selten vor Gericht: „Dass der Betrug strafrechtlich verfolgt wird, ist nur in einem geringen Teil der Fälle so. Und wenn es zum Streit kommt, dann eher vor dem Arbeits- statt vor dem Strafgericht.“ Meistens könnten sich die beiden Parteien aber auch ohne einen Richter einigen.

Ein anderer Mythos über Privatdetektive trifft dagegen zu: „Die Ein-Mann-Detekteien, die man aus Filmen kennt, entsprechen tatsächlich der Wahrheit“, erklärt Patrick. „Eine Detektei, die viele Festangestellte hat, ist sehr selten.“ Patrick bestätigt als Ausnahme die Regel: Er hat seine eigene Detektei gegründet, ist in ganz Deutschland und der Schweiz tätig. Er hat inzwischen fünf Festangestellte. Daneben bearbeiten über 40 selbstständige Detektive die Aufträge, die Patrick ihnen zuweist.


„Du kannst nicht in den Verkehr rasen“


Im Gespräch mit Patrick fällt auf, dass er häufig Wörter wie Observation oder Zielperson verwendet. Das sind die beiden Begriffe, um die sich der Alltag eines Detektivs hauptsächlich dreht. „Der Großteil unserer Arbeit sind Observationen“, sagt Patrick. Die seien allerdings weniger spannend, als uns viele Filme glauben machen wollen: „Es kann schon sein, dass man 17 Stunden lang eine Tür anstarren muss, aus der niemand herauskommt.“ Geduld sei deshalb die Eigenschaft, die ein Detektiv auf jeden Fall mitbringen müsse.

Observationen müssen allerdings nicht immer öde sein. Genau das ist der Part, den Patrick am meisten an seinem Job liebt: Der Zielperson auf den Fersen zu bleiben, wenn es schwierig wird. Das heißt allerdings nicht, dass Detektive mit wild quietschenden Reifen und einer Waffe im Anschlag durch die Stadt rasen. „Das funktioniert nicht wie bei Til Schweiger, der im Tatort herumballert. Aber es macht Spaß, wenn sich die Zielperson viel bewegt, sodass man hochkonzentriert sein muss, um ihr überhaupt folgen zu können.“

Das funktioniere allerdings nicht immer: „Es kann passieren, dass man den Sichtkontakt zur Zielperson verliert. Wenn sie zum Beispiel noch über die Ampel fährt, obwohl die bereits rot ist. Wenn der Gegenverkehr schon von der anderen Seite kommt, kann man natürlich nicht mehr weiterfahren“, erzählt Patrick. Viele Auftraggeber hätten allerdings wenig Verständnis dafür. „Sie meinen dann, dass schlecht gearbeitet wurde. Aber man kann nun mal nicht in den laufenden Verkehr reinrasen.“


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Auch Spurensicherung und -auswertung zählt zu den Aufgabengebieten privater Ermittler wie unserer Rostocker Detektive. 

Schuldner sind der Schrecken


Zu Patricks Auftraggebern gehören neben Unternehmen auch Privatpersonen. Die Fälle sind oft so klassisch, wie man sich das vorstellt: Ein eifersüchtiger Ehepartner setzt die Detektive auf die bessere Hälfte an. Diese Aufträge sind oft leichter zu beackern als andere: „Die mutmaßlich betrogene Ehefrau hat natürlich jede Menge Informationen über ihren Mann. Sie könnte uns Namen, Adressen, Fahrzeugnummer liefern. So können wir planen, wann und wo eine Observation sinnvoll wäre.“

Schwieriger sind dagegen solche Fälle: „Wenn Leute Geld verliehen haben und der Schuldner ist danach spurlos verschwunden – dann existieren meistens relativ wenig Informationen über den. Und wenn, dann häufig gefälschte“, sagt Patrick. „Da geht es natürlich in erster Linie um Recherche: Wer ist die Person wirklich und wo hält sie sich auf?“


Betrügende Partner/innen überführen? 350 Euro, bitte


Wie teuer es für Patricks Klienten wird, kann man meistens nicht vorhersagen. „Es kann passieren, dass wir einen mutmaßlichen Ehebrecher observieren und er innerhalb von zwei Stunden in den Puff geht. Dann ist die Sache erledigt.“ Im Idealfall könne der Betrogene seinen Partner schon mit 350 Euro überführen. „Genauso kann es sein, dass man jemanden tage- oder wochenlang beobachtet und überhaupt nichts Relevantes passiert.“

Es gebe allerdings Erfahrungswerte, erklärt der Detektiv. Sehr teuer kann es zum Beispiel beim Thema Unterhalt werden: Bekommt jemand nach seiner Scheidung Unterhalt vom Ex-Ehepartner, gilt der Anspruch nur, solange man wirklich Single ist. „Deshalb verheimlichen die Leute oft eine neue Beziehung – und machen daraus ein richtiges Versteckspiel: Sie mieten zwei Wohnungen an, obwohl sie zusammenleben. Parken kilometerweit weg, damit keiner das Auto sieht. Verkleiden sich.“

In solchen Fällen müssen die Detektive viel Zeit investieren. Denn sie müssen nachweisen, dass es sich wirklich um eine Beziehung handelt – und nicht nur um eine Affäre. „Das kostet dann meistens so um die 5.000 Euro“, erklärt Patrick. Wem das zu teuer ist, der kann ein Maximalbudget für seinen Auftrag festlegen, das die Detektive nicht überschreiten dürfen.


Nicht nur Sherlock raucht


Denkt man an den berühmten Sherlock Holmes, gibt es noch ein Detektiv-Klischee, das auf Patrick zutrifft: Er raucht ebenfalls Pfeife. Und für Kriminalromane hat er sich sowieso schon immer begeistert. Dadurch ist er allerdings nicht auf seinen Job gekommen – sondern durch eine Anzeige. In der wurden Praktikanten für den Detektivberuf gesucht. Zu diesem Zeitpunkt brauchte Patrick eine neue Aufgabe: „Nach meinem Bachelor habe ich einen Studiengang ausgesucht, den ich nicht direkt im Anschluss machen konnte. Die Bewerbungsfristen lagen einfach doof. Deshalb musste ich ein Jahr überbrücken.“

Also kratzte er seine letzte Kohle zusammen und machte sich auf den Weg nach Berlin, um dort einen Detektiv-Lehrgang zu machen. Er machte sich selbstständig – und wollte eigentlich auch sein Studium fortsetzen. Aber irgendwann wurde das Arbeitspensum dann zu viel. Mittlerweile bleibt Patrick auch kaum noch Zeit, um selbst Observationen zu fahren. Stattdessen kümmert sich der Gründer darum, sein Unternehmen nach vorne zu bringen.


Den Originalbeitrag der ze.tt finden Sie hier.

 

Kurtz Detektei Rostock und Mecklenburg-Vorpommern

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Fremdgehen beim Karneval: Detektiv-Observationen in Neuss


Am Rosenmontag Geschäftstermine in Köln?


Am vergangenen Rosenmontag waren unsere Detektive in Neuss tätig, um einen Untreue-Verdacht zu untersuchen. Die Auftraggeberin wohnte mit ihrem Ehemann, der Zielperson, im oberbayrischen Ingolstadt und war somit zu weit entfernt, um zu prüfen, ob ihr Gatte tatsächlich – wie er behauptete – an diesem Tag Geschäftstermine in Köln wahrnehmen würde. Bislang hatte unsere Klientin trotz der zuletzt zahlreichen Ausflüge ihres Mannes ins Rheinland noch gar keinen spezifischen Verdacht gehegt, doch Geschäftstermine am Rosenmontag in Köln? Am wichtigsten inoffiziellen Feiertag der Domstädter, an dem das Geschäftsleben weitgehend zum Erliegen kommt? Das verwunderte sie dann doch. Das Hotel, in dem ihr Ehemann gastieren sollte, lag in der Nähe einer Niederlassung seines Arbeitgebers im Düsseldorfer Westen, unweit von Neuss, und so beauftragte die Ingolstädterin unsere Detektei für Neuss mit der Observation ihres Partners am Rosenmontag.


Zielperson nicht auffindbar | Ortskunde des Detektivteams ausschlaggebend


Nach der frühzeitigen Ankunft unserer Ermittler am Hotel begannen beide mit der Nahaufklärung und der Suche nach dem Zielfahrzeug. Dieses konnte allerdings weder auf dem Hotelparkplatz noch in der näheren Umgebung aufgefunden werden, weshalb es äußerst fraglich erschien, ob die Zielperson überhaupt vor Ort war. Anhaltspunkte hinsichtlich des weiteren Tagesablaufs hatte die Klientin nicht, ihr Mann hielt sich hierüber sehr bedeckt. Entsprechend drohte der Einsatz bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zu scheitern, da vermutlich keine Aufnahme der Zielperson erfolgen konnte. In Absprache mit der Auftraggeberin beschlossen unsere Privatdetektive für Neuss, zunächst am Hotel zu verbleiben, um die Chance zu wahren, den Ehemann dort bei einem etwaigen Verlassen oder Betreten des Objekts zu identifizieren.

In der Zwischenzeit sollte sich die Klientin unter Anleitung der Ermittler legendiert bei der Zielperson erkundigen, an welchem Ort sich der Ehemann aufhielt und wie seine weiteren Pläne für den Tag sein würden. Zwar dauerte es eine ganze Weile, bis der Gesuchte per WhatsApp antwortete, zudem hielt er sich sehr bedeckt, doch immerhin übersandte er ein Foto, das den Detektiven aufgrund ihrer Ortskunde einen entscheidenden Hinweis lieferte. Das Bild zeigte den Teilausschnitt eines Esstischs mit einem gefüllten Frühstücksteller und im Hintergrund den Innenraum einer Gaststätte. Da einer der beiden eingesetzten Ermittler schon mehrfach an Veranstaltungen auf dem Gelände dieses Gastronomiebetriebes teilgenommen hatte, erkannte er die Lokalität auf dem Foto sofort wieder: Es handelte sich um das linksrheinische „Cafe del Sol“, das nur wenige Minuten Fahrtweg vom Hotel entfernt lag.


Weibliche Person als Karnevalsbegleitung in Neuss-Holzheim | Detektive als vermeintliche Jecken


Als der erste Observant unserer Privatdetektei für Neuss in die Straße zum Cafe del Sol einbog, kam ihm gerade das Zielfahrzeug entgegen und bog in die Richtung ab, aus der Observant Nr. 2 soeben anfuhr. Dieser wurde von seinem Kollegen umgehend über den Sachstand informiert, wendete seinen Einsatzwagen, ließ das Zielfahrzeug passieren und nahm schließlich die Observation auf, wobei er seinen Mitobservanten stetig über den Standort und über die Reiserichtung informierte. Die Fahrt dauerte keine Viertelstunde und endete an einem Mehrfamilienhaus im Neusser Norden, vor dem das Zielfahrzeug geparkt wurde. Auf der Fahrerseite stieg die Zielperson aus, vom Beifahrersitz erhob sich eine unbekannte weibliche Person, ca. Ende dreißig. Mit einem eigenen Haustürschlüssel betrat die Dame das Objekt, gefolgt vom Gatten unserer Auftraggeberin.

Eine gute Stunde später, der zweite Observant war längst am Zielobjekt angelangt, hielt ein Taxi vor dem Haus. Kurz darauf verließen der verdächtigte Ehegatte und seine weibliche Begleiterin das Objekt wieder – nun allerdings in knalligen Karnevalskostümen – und stiegen in das wartende Taxi. Die Fahrt führte durch die Innenstadt nach Neuss-Holzheim, wo traditionell ab 11:11 der jährliche Rosenmontagszug stattfand. Hier ließen sich die Zielpersonen absetzen und gliederten sich in die Reihen der Jecken ein. Da ein solches Ereignis bei einer Rosenmontagsobservation durchaus zu erwarten gewesen war, führte unser Detektivteam in Neuss ebenfalls simple Karnevalskostüme zum Überziehen mit, die beide Observanten während mehrerer Ampelstopps anlegten und die ihnen die unauffällige Weiterführung der Beobachtung erlaubten.


Jecken an Karneval/Menschen bei einem Karnevalsumzug

Observationen in größeren Menschenansammlungen können Fluch sein, aber auch Segen. Im vorliegenden Fall ermöglichten uns die geringe Achtsamkeit und der kleine Bewegungsradius der Zielperson sowie die Kostüme der Detektive eine unauffällige Observation.


Austausch von Zärtlichkeiten beim ausgelassenen Feiern


Beim Rosenmontagszug in Neuss geht es nicht ganz so feucht-fröhlich zu wie in Düsseldorf oder Köln, sondern eher etwas familiärer und gesitteter. Das mag vor allem daran liegen, dass es die Neusser eher zum Kappessonntag am Vortag „krachen lassen“. Auch die Zielpersonen konsumierten zu Anfang lediglich je ein kleines Fläschchen Sekt. Zumeist standen sie nebeneinander, sangen, schunkelten und redeten. Entscheidender für unsere Privatdetektive in Neuss: Immer mal wieder kam es zu Zuneigungsbekundungen wie einem Küsschen auf Wange, Nase und auch Mund.

Nach dem Umzug gingen die Feierlichkeiten in der Holzheimer Mehrzweckhalle weiter. Hier konsumierten der observierte Ehemann und seine Begleiterin im Verlauf mehrerer Stunden eine recht große Menge augenscheinlich alkoholischer Getränke, was sich auch im zunehmend ausgelasseneren Verhalten der beiden zeigte. Unter anderem wurden die Zärtlichkeitsbekundungen stetig häufiger und heftiger, launische Rufe wie „Nehmt euch ein Zimmer!“ blieben nicht aus. Zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt verschwanden beide sogar zusammen auf der Damentoilette, wohin unsere beiden männlichen Detektive in Neuss nicht folgen konnten. Da die Zielpersonen dort allerdings keine drei Minuten blieben, ist wohl eher nicht von einem Sexualakt auszugehen. Zweifel am außerehelichen Treiben des Observierten bestanden ohnehin nicht mehr. Unserer Klientin war lediglich noch wichtig zu erfahren, ob ihr Mann auch die Nacht bei der unbekannten Dame verbringen würde. Da beide am Abend in das bekannte Objekt im Neusser Norden zurücktorkelten und dieses bis zum Observationsende um 00:00 nicht mehr verließen, konnte schließlich auch diese Frage mit großer Sicherheit geklärt werden. Ferner wussten wir nun, weshalb die Zielperson morgens nicht am Hotel auffindbar gewesen war.


Im Endeffekt ein simpler Fall für erfahrene Privatdetektive


Es ist durchaus keine Selbstverständlichkeit, dass der eindeutige Nachweis der ehelichen Untreue bereits am ersten Observationstag gelingt, doch das öffentliche Zurschaustellen der außerehelichen Beziehung am Rosenmontag lieferte uns im vorliegenden Fall beste Ermittlungsbedingungen. Von Klientenzufriedenheit zu sprechen, ist angesichts solcher Umstände (Ehebruch) natürlich immer problematisch, aber unsere Ingolstädter Auftraggeberin bedankte sich dessen ungeachtet für die schnelle Hilfe durch unsere Privatermittler in Neuss.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Düsseldorf

Erkrather Straße 401

40231 Düsseldorf

Tel.: 0211 9874 0021

Mail: kontakt@kurtz-detektei-duesseldorf.de

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https://www.kurtz-detektei-duesseldorf.de/2017/03/05/fremdgehen-beim-karneval-detektiv-observationen-in-neuss/

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Leichenfund Anja Bareinz: Wohnadresse des Mörders korreliert mit Mantrailing-Ergebnis der Detektei Kurtz


Aufklärung zweier Frauenmorde im Leipziger Westen


Anfang Dezember hatte die Kurtz Detektei Leipzig im Vermisstenfall Anja Bareinz einen Mantrailingeinsatz durchgeführt, den Sie hier in stark verkürzter Form nachvollziehen können. Frau Bareinz war seit dem 29.11.2016 vermisst worden; gestern, den 28.02.2017, wurde aus der großen Befürchtung Gewissheit: Die Mutter einer zweijährigen Tochter ist tot – ermordet.

Als ihn die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl konfrontierte, wurde der Täter geständig. Er ist ferner für den Mord an der Portugiesin Maria D. verantwortlich, deren Leiche im April 2016 im Elsterbecken gefunden worden war. Die Wohnadresse des Mörders hatten die Personenspürhunde unserer Leipziger Privatdetektei während ihres Trails mehrfach passiert und die vollständigen Ergebnisse der Polizei zur Verfügung gestellt. Dennoch dauerte es noch fast drei Monate, bis die Leiche entdeckt wurde.


Trailergebnisse im Nahbereich aller relevanten Objekte


Wie bereits im Dezember geschildert, wurde der Mantrailingeinsatz am 05.12.2016 durch diverse ungünstige Faktoren erschwert. Dennoch korreliert der damalige Trail stark mit den gestern vorgestellten Ermittlungsergebnissen der Polizei und erlaubt Rückschlüsse auf den Tatablauf.

Der Startpunkt befand sich am letzten bekannten Aufenthaltsort des Mordopfers, der Bar 55 am Lindenauer Markt. Von dort führte die Spur über die Fußgängerzone zur Gemeindeamtsstraße und weiter auf die Merseburger Straße, wo es an der Ecke zur Demmeringstraße zu vermehrtem Anzeigeverhalten der Mantrailer kam. Wenige Meter entfernt befindet sich die Apostelstraße, in der die Leiche gefunden wurde. Von der Merseburger Straße bog der Trail in die Demmeringstraße ab und folgte dieser bis zur Odermannstraße, von wo die eingesetzte Hündin umkehrte und die Demmeringstraße noch einmal in der Gegenrichtung ablief. Genau auf diesem Weg – in der Demmeringstraße zwischen Merseburger Straße und Odermannstraße – befindet sich das Wohnhaus des Mörders. Ohne tiefere Kenntnis des polizeilichen Ermittlungsstandes, in den weder wir noch die Familie wesentlich involviert wurden, lässt sich zumindest nicht ausschließen, dass sich die Leiche zum Zeitpunkt des Trailings noch nicht am späteren Fundort in der Apostelstraße befand. Momentan warten die Angehörigen, die Öffentlichkeit und auch unsere Leipziger Detektive auf weitere diesbezügliche Informationen der Polizei.


Bestätigung des ersten Trails durch zweite Personenspurhündin


Die Überprüfung des ersten Trails durch eine weitere Mantrailer-Hündin erfasste einen etwas weiter gefassten Trailbereich, der den ersten Trail vollständig umschloss, Anzeigeverhalten an einem Wohnobjekt in der Angerstraße umfasste und ebenfalls durch die Demmeringstraße führte.

Eine Prüfung durch einen dritten Personenspürhund am Elsterbecken, wo im April das erste Opfer des Täters gefunden worden war, blieb ohne Anzeigeverhalten. Entsprechend verwundert es nicht, dass die Leiche im Gegensatz zum ersten Opfer nicht in diesem Bereich gefunden wurde.


Mantrail Anja Bareinz; Detektei Leipzig

Keine Kooperationsbereitschaft, keine Anerkennung


Es ist davon auszugehen – denn alles andere wäre grob fahrlässig –, dass die Ergebnisse unseres Trails in die polizeilichen Ermittlungen eingeflossen sind und Hinweise – möglicherweise entscheidender Natur – für die Aufklärung des Falls lieferten. Erwähnung fand dieser Umstand in den Veröffentlichungen von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. Stattdessen drängte man die Angehörigen von behördlicher Seite trotz einer ursprünglichen Kooperationszusage, keine weiteren privaten Ermittlungen zu veranlassen, wechselte mehrfach die innerbehördlichen Sachbearbeiter, ehe zielführende Maßnahmen ergriffen wurden, und verzichtete darauf, die Familie relevant über den Ermittlungsstand zu informieren. Die Verfolgung der Hinweise aus dem Trail setzte erst mit deutlicher Verzögerung ein.

Dass im Bundesland Sachsen traurigerweise noch immer erhebliche Ressentiments gegen den Einsatz von Mantrailern bestehen, die unter anderem in den Bundesländern Brandenburg und Berlin mehrfach zur Aufklärung anderer Mordfälle beigetragen haben und dort hohe Anerkennung besitzen (und zwar ganz genau dieselben Hunde), mussten wir vor Jahren auch schon in einem weiteren Fall erfahren, über den unter anderem RTL berichtete.


Kurtz Detektei Leipzig

Beuchaer Straße 10

04318 Leipzig

Tel.: 0341 6970 4082

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-leipzig.de

Web: https://www.kurtz-detektei-leipzig.de

https://www.kurtz-detektei-leipzig.de/2017/03/01/leichenfund-anja-bareinz-wohnadresse-des-mörders-korreliert-mit-mantrailing-ergebnis-der-detektei-kurtz/

Cyberkriminalität in der Schweiz: IT-Experten für Täterermittlung und Tatprävention


Hackerangriffe auf lebenswichtige Spitaldaten


Die Empörung in der Schweiz und benachbarten Staaten ist gross: Hacker haben mehrfach Schweizer Spitäler damit erpresst, ihre Server zu attackieren und teils lebenswichtige Spitaldaten zu verschlüsseln, wenn nicht ein „Lösegeld“ in erheblicher Höhe gezahlt werden sollte. Ein ruchloser und gleichsam höchst lukrativer Angriff, schliesslich geht es in Krankenhäusern um Leben und Tod. Die Täter spielen bewusst mit der Gesundheit unschuldiger und unbeteiligter Personen, um eine schnelle Zahlung zu erwirken. Ihre Cyberangriffe manifestieren sich in Verschlüsselungen von Patientendaten und anderen Spitalunterlagen und können im schlimmsten Fall den Krankenhausablauf für mehrere Stunden oder sogar Tage stilllegen, was für Risiko- und Intensivpatienten unter Umständen den Tod bedeutet. Die Kurtz Detektei Schweiz kann mit ihren Detektiven und IT-Experten in solchen Fällen frühzeitig ermitteln, wer hinter den Attacken steckt, um die Verantwortlichen der Gerichtsbarkeit zuzuführen.

Leider lässt sich nicht genau sagen, wie viele Spitäler schweizweit betroffen sind, da nur wenige Hackerattacken gemeldet werden; die betroffenen Spitäler befürchten, durch die Publizierung Imageschäden zu erleiden und Trittbrettfahrer auf den Plan zu rufen. Im Tagesanzeiger warnt der Chef einer Sicherheitsagentur vor der Gerissenheit der Täter, die Profis in ihrem Metier zu sein scheinen und nicht einfach nur Streiche spielen wollen; eine Klinik in Los Angeles (USA) zum Beispiel konnte gegen einen extrem gefährlichen Virus nicht anders vorgehen, als die geforderten 17.000 Dollar für die Entschlüsselung der gehackten Daten zu zahlen. Unsere IT-Spezialisten in der Schweiz ermitteln einerseits die Identitäten der Täter im Schadens- bzw. konkreten Bedrohungsfall und sorgen ausserdem durch die Ausarbeitung und Umsetzung individueller IT-Sicherheitskonzepte für eine effektive Prävention: +41 (0)800 220 020.


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Gerade Patientendaten sind natürlich von eminenter Bedeutung und somit maximal schützenswert. Entsprechend erschüttern die skrupellosen Hackerangriffe auf Schweizer Spitäler in extremem Masse. 

Kein Unternehmen ist vor Cyberkriminalität gefeit


Unternehmen aller Grössen sind genauso wie Spitäler konstant durch Angriffe aus dem Internet bedroht. Sobald auch nur ein einziger Internetkrimineller einen lohnenswerten Plan zur Erpressung beziehungsweise zum Diebstahl sensibler Daten gefasst hat, können seine diesbezüglichen Bemühungen den betroffenen Betrieb schwer schädigen. Ist es schon vor einiger Zeit zu einem Angriff gekommen, der erst im Nachhinein bemerkt wirkt, so gestaltet es sich häufig sehr schwierig, die Täter zu ermitteln und sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen, denn gleichwohl sie bei ihren Angriffen Spuren hinterlassen haben, lassen sich diese nach Verstreichen eines längeren Zeitraums meist nicht mehr zum Verursacher rückverfolgen. Bei Erpressungen muss besonders im Fall von Krankenhäusern sehr schnell gehandelt werden, um die Patientenversorgung nicht zu gefährden; daher bleibt dort nur wenig Handlungsspielraum. Ein zeitnaher Einsatz von Sicherheitsexperten kann das Schlimmste abwehren.

Wird unsere Zürcher Detektei frühzeitig engagiert, um vorsorglich Sicherheitslücken zu entdecken und diese zu schliessen, so kann den Hackern in vielen Fällen zuvorgekommen und ihnen der Wind aus den Segeln genommen werden. Dies gilt gleichermassen für innovative Start-Ups wie für alteingesessene Unternehmen, denn jede Art von Erfindungen, Patenten und anderen schützenswerten Daten ist für Konkurrenten und Cyberkriminelle potentiell von Interesse. Somit wird die gesamte Firmenlandschaft der Schweiz durch Internetkriminalität bedroht. Man stelle sich nur vor, welchen Reputationsschaden das Schweizer Bankwesen erleiden würde, sollten die Server und Daten einer der zahlreichen renommierten Banken in die Hände von Hackern fallen.


Vielfältige Tatmotive der Internetkriminellen


Angriffe aus dem World Wide Web können sich aus verschiedenen Gründen ereignen:

  • Handelt es sich um ein grosses Unternehmen, das auf irgendeine Weise polarisiert, so können Attacken politisch oder ethisch motiviert sein und das Ziel haben, dem Unternehmen so lange wie möglich zu schaden.
  • Bei Hacks in Verbindung mit Erpressung erfolgen die Angriffe zur Erlangung eines persönlichen finanziellen Vorteils.
  • Der häufigste Grund für IT-Angriffe ist aber immer noch Spionage: Daten und Pläne erfolgreicher Unternehmen werden ausgespäht, um dem eigenen Unternehmen einen illegalen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, Produkte zu plagiieren oder Informationen an den Höchstbietenden weiterzuverkaufen.

Besonders mit der letzteren Fallkonstellation haben unsere Wirtschaftsdetektive in der Schweiz schon mehrfach Bekanntschaft gemacht, wenn sie zur Aufklärung von Serverangriffen und zur Täterermittlung engagiert wurden.


Ob Vorsatz oder Fahrlässigkeit – Arbeitnehmer als Täter im Fokus


Es ist eine traurige Gewissheit, dass nicht alle Cyberattacken von Aussenstehenden oder Konkurrenten verübt werden. Unzufriedenheit mit dem Job, Geldknappheit und andere Gründe treiben oft auch ehemals treue Angestellte dazu, illegal Informationen weiterzugeben, um sich ein lukratives Zubrot zu verdienen. Doch nicht nur Vorsatz, auch Fahrlässigkeit ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor – Beispiel: Zugangsdaten und Passwörter, die durch Angestellte leichtgläubig weitergegeben werden, wenn eine Phishingmail dazu aufruft. Die Mitarbeiter tappen in eine mehr oder minder geschickte Falle gewerbsmässiger Betrüger, die das Layout und den Sprachduktus grosser Unternehmen (bspw. Paypal, Ebay, Amazon etc.) imitieren und damit unaufmerksame oder naive Arbeitnehmer dazu bewegen, verseuchte Websites zu öffnen und/oder Passwörter an den angeblichen Kundendienst zu senden. Unter Umständen erhalten Cyberkriminelle dadurch einen schnellen Zugang zu Servern, Firmenkonten und Clouddiensten, ohne dass sie sich sonderlich anstrengen müssten.

Unsere Schweizer Wirtschaftsdetektive empfehlen ihren Auftraggebern in Fällen unerwünschter Datenabflüsse daher immer, ihre Sicherheitskonzepte kritisch zu beleuchten und eventuelle Schwachstellen auszumerzen. Ausserdem müssen Mitarbeiter regelmässig im Umgang mit sensiblen Daten geschult werden und sie sind über die Konsequenzen einer gebrochenen Schweigepflicht, eines Geheimnisverrats und der Beihilfe zur Spionage aufzuklären. Aufmerksamkeit bei Ungereimtheiten vonseiten aller Betriebsangestellten vom Azubi bis zur Führungsebene hilft darüber hinaus, Sicherheitslecks oder einen Fremdzugriff auf Server und Daten festzustellen. Auf diese Weise können den Angreifern erste Steine in den Weg gelegt werden, wenngleich dies allein natürlich keine hundertprozentige Sicherheit für das Unternehmen bedeutet. Unsere Wirtschaftsdetektei aus Zürich analysiert in Ihrem Auftrag die IT-Struktur Ihres Unternehmens, führt strukturelle Verbesserungen durch und ermittelt die Täter bereits begangener Delikte durch die Feststellung und Nachverfolgung ihrer digitalen Fussabdrücke: kontakt@kurtz-detektei-schweiz.ch.


Ist das eigene Unternehmen in Gefahr? Privatdetektive aus der Schweiz werden sofort aktiv.


Haben Sie Sorge, dass Cyberkriminelle Interesse an Ihrem Unternehmen und den ihm eigenen Innovationen und Daten haben könnten? Befürchten Sie eine Weitergabe sensibler Informationen aus den eigenen Reihen? Waren Sie bereits Opfer einer Hackerattacke und möchten die Täter ermitteln? In diesen und vielen weiteren Fällen stehen Ihnen die Einsatzmöglichkeiten unserer IT-Experten in der Schweiz zur Verfügung. Egal ob Sie vorsorgen und ein personalisiertes Sicherheitskonzept entwickelt haben möchten oder ob Sie nach einem Cyberangriff die Spuren der Täter verfolgt wissen wollen, um sie schnellstmöglich der Gerichtsbarkeit zuzuführen und um weiteren Schaden vom Betrieb abzuhalten – unsere Schweizer Detektei hilft. Setzen Sie sich zu Beratungs- und Beauftragungszwecken kostenfrei mit unseren Mitarbeitern in Verbindung: +41 (0)800 220 020.


Verfasserin: Maya Grünschloss

 

Kurtz Detektei Zürich und Schweiz

Max-Högger-Strasse 6

8048 Zürich

Tel.: +41 (0)44 5522 264

Mail: kontakt@kurtz-detektei-schweiz.ch

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Erbenermittlung zwecks Eigentumsregulierung einer Immobilie


Suche nach der Miteigentümerin einer Immobilie in Sarajevo


Unser Auftraggeber aus Sarajevo in Bosnien-Herzegowina, nennen wir ihn Herrn Horvat, hatte eine Immobilie von nicht unerheblichem Wert in der Landeshauptstadt geerbt und wollte diese nun veräußern. Sein Problem: Eine Frau Anisa Babić war seit den 50er Jahren im Grundbuch als Miteigentümerin verzeichnet – ohne ihre Zustimmung konnte Herr Horvat die Immobilie nicht verkaufen. Da ihm keinerlei Kontaktdaten zu Frau Babić vorlagen und er lediglich wusste, dass sie irgendwann nach Deutschland und dort in den Badischen Raum verzogen war, beauftragte er unsere Detektei für Karlsruhe* mit der Personenermittlung – eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, da der Gehalt der vorliegenden Informationen sehr überschaubar war (es waren weder ein Geburtsdatum noch eine ehemalige Wohnadresse noch zumindest ein Wohnort bekannt).


Keine Person in Deutschland mit den bekannten Parametern


Der Hauptrechercheur der Detektei Kurtz ermittelte über das Suchkriterium „Babić“ in Verbindung mit diversen Orten in Baden-Württemberg mehrere Personen, die möglicherweise in Kontakt zur gesuchten Dame standen. Allerdings konnte keine dieser ermittelten Personen Auskunft geben, auch nicht solche mit demselben Familiennamen. Alle weiteren Ermittlungen unseres Detektivs in Karlsruhe unter Verwendung der vorhandenen Daten deuteten darauf hin, dass die gesuchte Person nie in Deutschland existierte. Allerdings war er in der Lage, eine Dame ausfindig zu machen, auf die fast alle Kriterien passten, allein die Schreibweise des Nachnamens wich ab – in deutschen Registern „Babiz“. Handelte es sich um einen reinen Schreibfehler der deutschen Behörden? Diese Person war in den späten zwanziger Jahren im damals jugoslawischen Tuzla geboren worden, tauchte ab den 60ern in deutschen Registern auf, unter anderem mit dem Status „verheiratet“, und verstarb im Jahr 2001 an unbekanntem Ort. Zwar wurde während der Recherche nicht ersichtlich, wo der Sterbefall beurkundet ist, jedoch existierte eine Nachlassakte am Nachlassgericht/Amtsgericht Karlsruhe.

Somit war die Personenermittlung durch unseren Privatdetektiv in Karlsruhe geglückt. Da die Gesuchte jedoch nicht mehr zum Sachverhalt konsultiert werden konnte, war es nun an uns, im nächsten Ermittlungsschritt die Identität des Erben bzw. Erbberechtigten zu recherchieren.


Ergebnis der Nachlassrecherche: Sohn als Alleinerbe


Mit dem zuvor ermittelten Aktenzeichen der Nachlassakte, einer Vollmacht des Auftraggebers samt schriftlicher Begründung für die Antragstellung und dem bosnischen Grundbuchauszug zur Immobilie begab sich ein Ermittler unserer Privatdetektei in Karlsruhe zum Amtsgericht, um dort Akteneinsicht zu nehmen und auf diese Weise die Identität des Erben zu erfahren. Nach passabler Wartezeit wurde unser Detektiv von einem Sachbearbeiter des Gerichts aufgerufen und trug diesem sein Anliegen vor. Daraufhin holte der Beamte einen Minidiafilm hervor, auf dem das Testament der verstorbenen Frau Babić archiviert lag. Darin war ihr 1961 in Deutschland geborener Sohn als Alleinerbe verzeichnet, somit handelte es sich bei ihm um den Ansprechpartner für unseren Klienten Herrn Horvat.

Die Nachlassakte enthielt auch eine Adresse des Erben in Würzburg. Auf Nachfrage teilte der Sachbearbeiter des Gerichts unserem Detektiv in Karlsruhe allerdings mit, dass diese Adresse laut Melderegister veraltet war; gemäß letzter Ummeldung aus dem Jahr 2003 lebte der Sohn inzwischen selbst in der Fächerstadt und zwar in einer Wohnung, die er von seiner verstorbenen Mutter geerbt hatte.


Gericht in Karlsruhe; Detektei Karlsruhe, Detektiv Karlsruhe, Privatdetektiv Karlsruhe
Es passte wie die Faust aufs Auge, dass uns diese Recherche in Karlsruhe zu einem Gericht führte, ist die Stadt doch als „Residenz des Rechts“ bekannt, da sie als einzige sämtliche Wege der deutschen Gerichtsbarkeit beherbergt (u.a. BGH und BVerfG). 

Ermittlung der Kontaktdaten des Erben


Eine kurze Telefonbuchrecherche förderte sogar eine Festnetznummer zum Erben hervor, allerdings folgte auf den Anrufversuch des Ermittlers die Ansage „kein Anschluss unter dieser Nummer“. Folglich fuhr unser Karlsruher Detektiv kurzentschlossen zur wenige Kilometer entfernten Meldeadresse des Gesuchten, traf ihn dort allerdings nicht an, denn keines der Klingelschilder an dem Mehrfamilienhaus trug seinen Namen. Durch Befragung der Nachbarn brachte der Ermittler in Erfahrung, dass der Erbe vor einigen Jahren aufs Land gezogen sei. Die Wohnung gehöre ihm wohl noch, werde aber inzwischen an eine Familie vermietet. Die Mieter würden die Kontaktdaten des Erben sicherlich kennen.

Entsprechend klingelte der Privatermittler an der Tür von Frau Babićs früherer Wohnung, allerdings öffnete niemand. Nach einer angemessenen Wartezeit ohne Rückkehr der Bewohner oder neue Erkenntnisse durch weitere Befragungen beschloss unser Privatdetektiv in Karlsruhe im Sinne der Kostenbeschränkung, den Einsatz vorerst zu beenden und später vom Büro aus zu versuchen, die Familie über eine im Internet ermittelte Telefonnummer anzurufen. Dies gelang nach mehreren Versuchen, die Mieter legten allerdings eine gesunde Skepsis an den Tag und waren nicht bereit, die Daten des Erben an uns weiterzuleiten. Stattdessen versprachen sie, ihn zu kontaktieren, um ihm unser Anliegen mitzuteilen und unsere Rückrufnummer (0800 8033 967) weiterzuleiten. In Absprache mit Herrn Horvat beschloss die Einsatzleitung unserer Detektei in Karlsruhe, erst einmal eine Woche abzuwarten, ob sich der Erbe melden würde, ehe man eine kostenpflichtige Anschriftenermittlung hätte nachschieben können; schließlich dürfte der Gesuchte selbst großes Interesse an der Kontaktaufnahme haben, denn es widerfährt einem ja nicht jeden Tag, dass man von einem bislang unbekannten Immobilienerbe erfährt. Entsprechend erfolgte der erhoffte Anruf bereits am Morgen des Folgetags, und uns war es schlussendlich möglich, den Kontakt zwischen den beiden Erben der Immobilie in Sarajevo herzustellen.


Bundesweite Grundbuchdatenrecherche durch die Detektei Kurtz


Übrigens: Bei Vorliegen eines berechtigten Interesses bietet die Detektei Kurtz deutschlandweit Informationen zu Grundbuchdaten von Grundstücken an (Eigentumsverhältnisse, Kontaktdaten zu Eigentümern und ggf. Verwaltern, Flächendaten, Hypotheken- und Grundschulden und einiges mehr): 0800 8033 967.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Stuttgart

Gaishämmerstraße 4

70186 Stuttgart

Tel.: 0711 7153 0028

Mail: kontakt@kurtz-detektei-stuttgart.de

Web: https://www.kurtz-detektei-stuttgart.de

 

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Kindesunterhalt: Vortäuschung einer Schulausbildung | Ermittlungen unserer Detektei in Würzburg


Kein Kontakt, dafür aber Unterhaltsforderungen


Seit 21 Jahren zahlte Herr Roth (alle Namen geändert) Unterhalt für seine Tochter Caroline Frege aus Würzburg, die er nie persönlich zu Gesicht bekommen durfte, da die Kindesmutter jeglichen Kontakt von Geburt an verweigert hatte. Als die Tochter volljährig wurde, unternahm Herr Roth, der im schweizerischen Bern lebte, mehrere postalische Kontaktversuche, doch eine direkte Antwort seines Kindes blieb aus. Stattdessen teilte ihm die Mutter mit, Tochter Caroline wolle ein für alle Mal nichts mit ihm zu tun haben. Aus Herrn Roths Enttäuschung über diese Zurückweisung bildeten sich nach und nach Zweifel heraus. Zweifel, ob Caroline seine Briefe jemals erhalten hatte. Zweifel, ob sie wirklich noch zur Schule ging. Zweifel, ob sie der monatlich entrichtete Kindesunterhalt überhaupt erreichte. Denn die Mutter behauptete standhaft, dass Caroline auch heute noch – mit nunmehr 22 Jahren – eine Schule besuche, in der Wohnung der Mutter lebe, kein festes Einkommen und auch kein eigenes Bankkonto habe, weshalb der Unterhalt stets auf das Konto der Mutter überwiesen wurde. Gerade die Behauptung bezüglich des Bankkontos erschien Herrn Roth doch schon sehr eigentümlich, schließlich besitzt doch so gut wie jeder Volljährige in Deutschland ein eigenes Konto.

Aufgrund dieser fragwürdigen Punkte beschloss er, den Rat und die Dienste unserer erfahrenen Detektei in Würzburg* einzuholen. Durch Observationen der Tochter sollten wir prüfen, ob die Unterhaltsangaben der Mutter korrekt waren oder ob es sich um einen Fall von Unterhaltsbetrug handelte.


Warten auf Caro – keine Spur von der Zielperson


Die ersten drei Observationstage unserer Detektive in Würzburg wurden von einem erheblichen Problem überschattet: Weder die Zielperson Caroline Frege noch ihre Mutter traten an deren gemeinsamer Melde- und angeblicher Wohnadresse in Erscheinung. Stattdessen erkannten die Ermittler mehrfach eine alte Frau (80 Jahre oder älter) an den Fenstern der entsprechenden Wohnung des Mehrfamilienhauses. Zwar stand der Nachname von Mutter und Tochter an Klingelschild und Briefkasten, doch hierbei könnte es sich um ein gezieltes Täuschungsmanöver gehandelt haben, das dem Zweck diente, die Anschrift als postalische Zustelladresse missbrauchen zu können. Für die Ermittler ergab sich der Verdacht, dass die Zielperson gar nicht an dieser Adresse wohnte – einerseits gut für Herrn Roth, da seine Zweifel an der Ehrlichkeit der Mutter dadurch neuen Nährboden erhielten, andererseits problematisch, da die Tochter ohne bekannte Wohnadresse nicht zur Observation aufgenommen werden konnte.

Um an Carolines angeblicher Ausbildungsstätte neue Hinweise zu sammeln, teilte sich unser zweiköpfiges Detektivteam in Würzburg am dritten Ermittlungstag auf: Ein Observant blieb an der bekannten Adresse, der andere fuhr zur Schule. Doch auch dort trat die Tochter nicht in Erscheinung und es konnten keine Hinweise auf ihren Verbleib gesammelt werden. Immerhin zeigte sich die Mutter der Zielperson im Laufe des Tages an der bekannten Adresse, betrat das Gebäude mit einem eigenen Schlüssel, verbrachte eine gute halbe Stunde im Inneren, kehrte mit mehreren Briefen in der Hand zurück und fuhr wieder ab. Unsere Privatdetektive folgten ihr, doch leider parkte sie ihr Fahrzeug in einer Tiefgarage, die zu einem weiträumigen Gebäudekomplex mit unzähligen Hausnummern und noch weitaus mehr Mietparteien gehörte. Da sie die Tiefgarage durch einen unterirdischen Zugang verlassen haben musste, konnten unsere Privatermittler nicht feststellen, welchen Bereich des Komplexes sie danach betreten hatte. Zwar kontrollierten sie zum Abschluss der Maßnahme sämtliche Klingelschilder, doch der Name der Mutter fand sich auf keinem davon.


Neue Adresse = neue Chance für unsere Detektive in Würzburg


In Absprache mit Herrn Roth sollte noch ein vierter Observationsversuch an der bekannten Adresse – nicht am neu ermittelten, aber kaum zu kontrollierenden Gebäudekomplex – unternommen werden. Würde Caroline dabei erneut nicht in Erscheinung treten, wäre vor weiteren Beobachtungsmaßnahmen das Ergebnis einer parallel initiierten Adressermittlung abzuwarten. Am frühen Nachmittag – kurz vor dem geplanten Observationsende – kam die Zielperson tatsächlich die Straße zur vorgeblichen Wohnadresse hinuntergelaufen. Sie betrat das Mehrfamilienhaus nicht mit einem eigenen Schlüssel, sondern klingelte bei ihrer vorgeblichen Wohnung und wurde daraufhin eingelassen. Später verließ Caroline das Haus in Begleitung der alten Dame, die mehrfach an den Fenstern der entsprechenden Wohnung gesehen worden war. Beide Frauen begaben sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Kindergarten und nahmen dort an einem Martinsumzug teil, ohne dass ein direkter Bezug der beiden zu einem der Kinder erkennbar wurde. Im Anschluss brachte die Zielperson die alte Frau zurück nach Hause und begab sich nach kurzer Verweilzeit in der Wohnung mit dem Bus zu einer anderen Anschrift in Würzburg, an der sie auch übernachtete. Ihr Name fand sich leider nicht am Klingelschild, jedoch gab es eine „WG A.R., C.F., K.R.“ – womöglich ein Hinweis auf eine Wohngemeinschaft mit Caroline Frege (C.F.) als Mitbewohnerin.

Mit wechselnden Observanten wurde die Beobachtung unserer Detektei für Würzburg bis weit in den Folgetag hinein fortgesetzt, da nun endlich die Chance gekommen war zu prüfen, ob die Zielperson

  • die Schule besuchte,
  • einer Erwerbstätigkeit nachging,
  • tatsächlich an der neuen Anschrift wohnte,
  • mit ihrer Mutter zusammenlebte.

Das einzige Problem: Der Folgetag war ein Samstag.


Ereignisarm und doch erkenntnisreich


Die Aufnahme der Zielperson war somit schließlich geglückt. Um diese Chance nicht durch Sparmaßnahmen zu vertun (siehe unsere Detektivhonorare) und um sicherzugehen, dass Caroline tatsächlich an der neuen Anschrift wohnte, sollte die Observation in Übereinstimmung mit Herrn Roth auch am Samstag fortgeführt werden. Wie zu erwarten war, suchte die Zielperson an diesem Tag weder die Schule auf, noch übte sie eine Erwerbstätigkeit aus. Stattdessen unternahm sie ein paar Stündchen „Shopping“ in der Innenstadt, verzehrte einen Döner und zog sich für den Rest dieses ungemütlichen Novembertages in das neue Wohnobjekt zurück. Das ist zwar nicht viel an Aktivitäten, aber der Tag gab unserer Privatdetektei für Würzburg dennoch Aufschluss über zwei wichtige Punkte:

Zum einen hatte sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Caroline dauerhaft hier aufhältig sein würde, da sie erstens abends zu dieser Adresse zurückkehrte und zweitens sich ihr ausgeschriebener Nachname am Briefkastenschild der WG im Inneren des Gebäudes fand (das unauffällige Betreten des Objekts zwecks Kontrolle des Briefkastens war unseren Ermittlern am Vortag wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr möglich gewesen). Zum anderen hatte Caroline mit einer Bankkarte Geld von einem Sparkassenautomaten abgehoben, womit bewiesen war, dass sie mindestens die Verfügungsgewalt über ein Konto hatte bzw. aller Wahrscheinlichkeit nach sogar ein eigenes besaß. Die beiden neu ermittelten Adressen von Mutter und Tochter ließen stark darauf schließen, dass beide nicht, wie gegenüber unserem Auftraggeber behauptet, zusammenwohnten. Somit handelte es sich um getrennte Haushalte, die sicherlich nicht über ein und dasselbe Bankkonto liefen.


Verstöße gegen die Informationspflicht


In den kommenden Wochen unternahmen unsere Privatdetektive in Würzburg immer wieder an unterschiedlichen Wochentagen stichprobenhafte Tagesobservationen. Hierbei stellte sich nach und nach klar heraus, dass die Zielperson

  • tatsächlich dauerhaft an der neuen Adresse wohnte,
  • das ursprüngliche Observationsobjekt regelmäßig aufsuchte, um dort die alte Frau zu besuchen,
  • tatsächlich zur Schule ging, dies allerdings nur an zwei von fünf Werktagen,
  • an den anderen drei Werktagen in einem Dienstleistungsunternehmen als Auszubildende arbeitete.

Die Mutter trat an Carolines neuer Adresse nicht ein einziges Mal in Erscheinung.

Laut geltender deutscher Rechtssprechung sind Einkünfte, die das Kind aus Erwerbstätigkeiten generiert, auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen – auch dann, wenn es sich um Auskünfte aus einer Berufsausbildung handelt. Somit führte Carolines Tätigkeit zu einer Minderung, wenn nicht sogar zum Wegfall des Unterhaltsanspruchs (in Abhängigkeit von der Höhe der Ausbildungsvergütung). Die Aufnahme der Tätigkeit und die Höhe der Vergütung wären dem Unterhaltszahler, also Herrn Roth, zwingend mitzuteilen gewesen. Sofern die Vorsätzlichkeit dieser Unterlassungshandlung gegeben gewesen wäre, hätte es sich um einen Betrugsfall gehandelt. Um die Vorsatzfrage zu klären, zugleich aber auch die Schuldfrage zu beleuchten (Mutter, Tochter oder beide?), unternahm unsere Detektei für Würzburg zwei weitere Maßnahmen.


Kindesunterhalt; Detektei Würzburg, Detektiv Würzburg, Wirtschaftsdetektei Würzburg 

Ein klärendes Gespräch der Detektive mit der Zielperson


Nach Beendigung der Observationsmaßnahmen holte ein Ermittler mittels Vollmacht des Auftraggebers eine Schulbescheinigung zur Zielperson ein. Die Bescheinigung bestätigte zwar den Schülerstatus – in Teilzeit/duales System –, gab jedoch keine Auskunft darüber, ob Caroline den Unterricht auch tatsächlich im erforderlichen Umfang besuchte. Viel wichtiger aber: Laut der Bescheinigung hatte die Zielperson diesen Status bereits seit über zwei Jahren inne. Das letzte Mal, dass die Mutter den Schülerstatus der Tochter bestätigt und dabei explizit ausgesagt hatte, dass Caroline kein Einkommen generiere, lag weniger als ein Jahr in der Vergangenheit. Der Vorsatz war somit gegeben, ein „versehentliches Vergessen“ der Informationsweitergabe an den unterhaltsleistenden Vater ausgeschlossen.

Da Herr Roth, wie eingangs erwähnt, vermutete, dass seine Briefe die Tochter nie erreicht hatten, war er aus der Ferne stark geneigt, die Schuld bei der Mutter zu wähnen. Deshalb gab er unseren Ermittlern die Anweisung, mit seiner Tochter über die Gesamtproblematik zu sprechen. Die Ergebnisse des Gesprächs kurz zusammengefasst:

  1. Caroline hatte niemals etwas von den Kontaktversuchen ihres Vaters erfahren.
  2. Das Verhältnis zur Mutter war seit Jahren zerrüttet. Sie lebten schon seit Carolines 17. Lebensjahr nicht mehr zusammen.
  3. Caroline erhielt keinerlei finanzielle Unterstützung von ihrer Mutter, somit auch nicht die Unterhaltszahlungen des Vaters.
  4. Da Caroline eine ausreichende Ausbildungsvergütung erhielt und schon seit dem 18. Lebensjahr immer Einkommen aus Erwerbstätigkeiten generiert hatte, hätte sie ohnehin keinen Unterhaltsanspruch mehr gehabt.
  5. Selbstverständlich verfügte sie über ein eigenes Bankkonto.
  6. Die von Caroline regelmäßig besuchte Dame an der ursprünglichen Adresse war ihre Großmutter.
  7. Sie würde ihren Vater liebend gern kennenlernen und ließ sich deshalb seine Telefonnummer geben.

Hiermit war dieser Fall für unsere Detektive in Würzburg abgeschlossen. Im Nachgang erfuhren wir noch, dass es persönliche Treffen und eine deutliche Annäherung zwischen Vater und Tochter gegeben hatte. Außerdem befand sich Herr Roth nach unserem letzten Kenntnisstand in fortgeschrittenen, über Anwälte geführten Verhandlungen über die Rückzahlung der jahrelang zu Unrecht durch die Mutter vereinnahmten Unterhaltszahlungen sowie über die dadurch verursachten Detektivkosten.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

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Keine Lösung ohne warten – Patrick Kurtz im Interview mit der Sicherheitsakademie Berlin


Ein Absolvent der Sicherheitsakademie Berlin berichtet über seine tägliche Praxis als Detektiv


In einem bisher unveröffentlichten Interview befragte die Sicherheitsakademie Berlin Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg, zum Detektivberuf und dessen Zugangsvoraussetzungen, zu seinem persönlichen Werdegang und zu seinen Berufserfahrungen seit dem Abschluss des IHK-Zertifikatslehrgangs Fachkraft Detektiv:

Die Arbeit als Detektiv ist nicht zu unterschätzen und trotzdem erschaffen Vorbilder wie der berühmte Sherlock Holmes immer wieder starkes Interesse an dem Berufsbild des „Ermittlers“. Als Absolvent der Sicherheitsakademie Berlin und selbständig tätiger Privatdetektiv kann Patrick Kurtz ein paar Einblicke in seine tägliche Arbeit geben.


Lieber Herr Kurtz, welche Qualifikationen und Kenntnisse braucht man als Privatdetektiv? Was macht einen erfolgreichen Ermittler aus?


Rechtskenntnisse sind unabdingbar. Wer seine rechtlichen Grenzen nicht kennt, macht sich in diesem Beruf eher früher als später strafbar, denn gerade im Detektivgewerbe gibt es zahlreiche Fallstricke. Fällt man über einen davon, muss man erhebliche Konsequenzen fürchten. Zudem ist es ohne fundierte Rechtskenntnisse überhaupt nicht möglich, Klienten seriös zu beraten. Zu den weiteren persönlichen Voraussetzungen für erfolgreiche Ermittlungen zählen konstante Konzentrationsfähigkeit bei langwierigen Observationen, ein hohes intuitives Situationsgespür, Kreativität bei der Lösung schwer zugänglicher Fälle, Hartnäckigkeit, Teamfähigkeit sowie ein umfangreiches und zuverlässiges Netzwerk an Kontaktpersonen.


Wie kann man sich Ihren Berufsalltag vorstellen? Welche Aufgaben gibt es zu erledigen und mit welchen Problemen werden Sie immer wieder konfrontiert?


Mein Berufsalltag spielt sich mittlerweile überwiegend in der Organisation, Endkontrolle, Problemlösung und Kundenakquise ab. Fälle übernehme ich hauptverantwortlich nur noch, wenn sie für mich von besonderem Interesse sind, alle anderen werden auf die jeweils geeignetsten Mitarbeiter delegiert und entsprechend von ihnen in Rücksprache mit meinen Fachkoordinatoren und mir durchgeführt. Als ich noch regelmäßig selbst im Feld tätig war, bestand ein Großteil der Arbeit aus Warten, denn bei vielen Observationen geschieht über Stunden und teilweise auch Tage hinweg nichts. Wichtig ist es dann, im entscheidenden Moment trotzdem hellwach und fokussiert zu sein.

Zum Glück sind Observationen nicht immer langweilige Angelegenheiten, selbst beeinflussen kann man das aber leider kaum, da der Spannungsfaktor in der Regel vom Verhalten der Zielperson abhängt – bewegt sie sich viel, hat der Observant entsprechend viel zu tun, steht ständig unter Strom und erlebt einen aufregenden Tag; bleibt die Zielperson den ganzen Tag zu Hause, kann der Detektiv meist nur warten. Sehr spannend können sich auch Recherchen entwickeln, bei denen langwierige akribische Suchen mitunter frustrierend lange Zeit fruchtlos bleiben, bis ein häufig nebensächliches Detail einen Dominoeffekt auslöst; der Rechercheur kann sich dann wie an einer Kette von Information zu Information entlanghangeln, bis er schließlich zum gewünschten Ergebnis gelangt – ein sehr befriedigendes Gefühl.


Dominospiel; Detektei Potsdam, Detektiv Potsdam, Privatdetektiv Potsdam
Gerade bei Recherchen können kleine Denkanstöße große Auswirkungen haben. 

Illegale Beobachtungen und Verletzung der Privatsphäre – wie weit darf man gehen? Gibt es Situationen, in welchen sich ein Detektiv strafbar macht?


Datenschutzrechtlich ist vieles, womit sich Detektive täglich auseinanderzusetzen haben, schwammig bestimmt. Einzelne Urteile können große Auswirkungen auf die Branche haben, weshalb es wichtig ist, sich auch nach der Ausbildung ständig auf dem Laufenden zu halten. In vielen Fragen gibt es branchenintern keinen einheitlichen Konsens und auch Vollblut-Juristen können in den nicht seltenen Grenzfällen nicht mit einhundertprozentiger Gewissheit sagen, ob Ermittlungen und die Anwendung bestimmter Methoden rechtlich einwandfrei wären. Aufgrund der Risikobehaftung datenschutzrechtlich bedenklicher Maßnahmen, ist es bei uns Firmenpolitik, davon komplett die Finger zu lassen. Das heißt, dass wir weder selbst GPS-Tracker einsetzen, sofern die Eigentums- und Nutzungsverhältnisse am betroffenen Fahrzeug nicht eindeutig geklärt sind, noch Untreue-Observationen durchführen, wenn die Beziehung nicht eindeutig verfestigt ist, noch ungebührlich in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson eingreifen, indem wir beispielsweise durch die Fenster in die Wohnung hineinfilmen, wie man es leider immer wieder in zahlreichen minderwertigen deutschen Sendungen über vorgebliche Detektive sehen muss.


Wie sehen Sie die beruflichen Aussichten für Detektive in den kommenden Jahren?


Ich glaube, dass die Branche relativ krisenfest ist, da der Wunsch nach Informationen dem Menschen grundsätzlich innewohnt und somit immer Bedarf an der Ermittlung von Neuigkeiten besteht. Dieser Bedarf wird – wenn überhaupt – nur geringfügig eingeschränkt durch bundes- oder gar weltweite Wirtschaftskrisen. Für Nachwuchsdetektive sehe ich nicht erst in den kommenden Jahren, sondern schon jetzt große Möglichkeiten, denn das Durchschnittsalter in der Branche ist sehr hoch und die hervorragenden Köpfe, meist Diplom-Kriminalisten vom alten Schlag, verabschieden sich nach und nach alle in den Ruhestand. Nachkommen kann aus dieser Richtung nichts, weil die staatliche kriminalistische Ausbildung fahrlässiger Weise schon seit 20 Jahren kaum mehr existent ist. Entsprechend gibt es in vielen Regionen schon heute zu wenig qualifizierte Detektive. Berlin gehört zwar nicht dazu, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise aber schon – selbst einige Großstädte wie Dresden oder Rostock.


Warum würden Sie anderen den Beruf weiterempfehlen?


Ich würde den Beruf tatsächlich nur Personen weiterempfehlen, die die oben genannten Voraussetzungen mitbringen. Aufgrund der leider extrem niedrigen gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen versuchen sich sehr viele Bürger in unserer Branche und scheitern damit häufig gnaden- und restlos, meist gehen sie unausgebildet und blauäugig in dieses „Abenteuer“. Die Ausbildung bei der Sicherheitsakademie Berlin hingegen hat mir geholfen, einerseits die erforderlichen Rechtskenntnisse aufzubauen und andererseits durch das Knüpfen von Kontakten zu erfolgreichen Berufsdetektiven Einblicke in die Branchenstrukturen sowie Ansprechpartner für gerade am Anfang regelmäßig auftretende Problemstellungen zu erhalten. Wer ein Freund der gewerblichen Selbständigkeit ist, geistig etwas auf dem Kasten hat, die technische Ausrüstung mitbringt und auch den durchaus vorhandenen körperlichen Anforderungen gerecht wird, kann sich sicherlich gewisse Erfolgschancen ausmalen, im Detektivgewerbe sowohl ein gutes Auskommen als auch ein spannendes Berufsleben zu finden.


Über die Sicherheitsakademie Berlin


Die Sicherheitsakademie Berlin ist ein zertifizierter und staatlich anerkannter Bildungsträger sowie Dienstleister des Bundes. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheit und der Sicherheitstechnologien. Langjährige Erfahrungen des Geschäftsführers Torben Meyer als behördlicher Personenschützer, unter anderem von Generälen und hochrangigen Persönlichkeiten des Bundesministeriums für Verteidigung oder des NATO-Hauptquartiers in Brüssel, bildeten die Basis für die Gründung des Ausbildungsinstituts. Das Ziel der Akademie ist es, die Anerkennung der Sicherheit als qualifizierte Dienstleistung voranzutreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, vermittelt sie nicht nur fachliches Knowhow, sondern auch Werte, wie Pflichtbewusstsein und Verantwortung, denen sich die Institution verschrieben hat.

Die Angebote der Sicherheitsakademie Berlin richten sich hauptsächlich an gesellschaftliche Organisationen, staatliche Institutionen oder Unternehmen, die den Wunsch nach Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter haben, sowie Privatpersonen, die nach beruflicher Qualifizierung streben. Lehrgangsinhalte können auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden.

Web: www.sicherheitsakademie-berlin.de


Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg

Gregor-Mendel-Straße 15

14469 Potsdam

Tel.: 0331 2785 0052

Mail: kontakt@kurtz-detektei-potsdam.de

Web: https://www.kurtz-detektei-potsdam.de

https://www.kurtz-detektei-potsdam.de/2017/01/25/keine-lösung-ohne-warten-patrick-kurtz-im-interview-für-die-sicherheitsakademie-berlin/

„Von der Last, ein Geheimnis zu tragen“ – ein Radio-Feature mit Detektei-Inhaber Patrick Kurtz


Das Rätsel um Großmutters Schatzschatulle


Unlängst widmete die Journalistin Karoline Scheer, Trägerin des Deutschen Radiopreises 2014 in der Kategorie Beste Reportage, dem Thema „Geheimnisse“ ein Feature im Mitteldeutschen Rundfunk und interviewte dafür unter anderem Patrick Kurtz, Inhaber unserer Dortmunder Detektei.

Im Jahr 2007 hatte die Autorin eine verschlossene Metallkiste von ihrer verstorbenen Großmutter geerbt – ohne den dazugehörigen Schlüssel. Seither treibt sie die Frage um, was diese Kiste wohl beinhalten könnte. Das Gedankenspiel führte Karoline Scheer weiter zu der Entscheidung, ob sie die Kiste öffnen oder sie verschlossen lassen sollte – Geheimnis lüften oder Geheimnis wahren? Zur Entscheidungshilfe interviewte sie diverse Gesprächspartner: einen Hacker, einen Blogger, einen Professor der Universität Tübingen und einen Privatdetektiv – Patrick Kurtz.

Den gesamten Beitrag, der zunächst auf MDR Kultur und anschließend auf anderen ARD-Kulturwellen ausgestrahlt wurde, können Sie sich hier anhören (Patrick Kurtz ab Minute 20:50). Die dauerhafte Verfügbarkeit der Audiodatei ist allerdings nicht garantiert und kann unsererseits nicht beeinflusst werden, da dies im Entscheidungsrahmen des Mitteldeutschen Rundfunks liegt. Nachfolgend finden Sie eine Niederschrift des veröffentlichten Gesprächsteils zwischen Karoline Scheer und Patrick Kurtz:


Sherlock 2016 – Pfeife, Chesterfield und Borussia Dortmund


Karoline Scheer: „Film und Fernsehen haben uns geschult, wen wir bei kniffligen Fällen anrufen müssen. Denn es gibt ihn noch, den Privatdetektiv. Und dieser raucht Pfeife und empfängt mich in einem braunen Ledersessel – ganz Sherlock.“

Patrick Kurtz: „Ausgestorben ist er [der Detektivberuf] nicht. Ich denke, den wird es immer geben, weil Informationen wertvoll sind. Informationen werden immer gebraucht werden und dementsprechend wird es auch den Beruf des Detektivs in absehbarer Zeit immer geben.“

Karoline Scheer: „Patrick Kurtz mag einige Klischees erfüllen, doch wie ein Detektiv sieht er nicht aus. 31 Jahre ist er alt, statt Tweed trägt er Strickjacke und seine Hausschuhe verraten, dass sein Herz für Borussia Dortmund schlägt. So weit, so gut.“


Detektiv-Klischees; Detektei Dortmund, Detektiv Dortmund, Privatdetektiv Dortmund
Ein paar der gängigen Klischees über Detektive sah Karoline Scheer beim Zusammentreffen mit Patrick Kurtz erfüllt, andere wiederum nicht. Der braune Ledersessel ist im Übrigen eigentlich rot.

Thema Privatsphäre | Schockmomente nach Ermittlungen


Patrick Kurtz: „Ich denke, jeder hat das Recht, Geheimnisse zu haben. Ich finde auch, dass es wichtig ist, dass jeder seine Privatsphäre schützen kann. Dieses Thema spielt ja auch für uns ständig eine Rolle, weil wir immer abwägen müssen, ob wir ein berechtigtes Interesse daran haben, Ermittlungen durchzuführen. Aber wenn Geheimnisse anderen Leuten schaden, dann müssen sie ans Licht kommen.“

Wir haben [im Detektiv-Alltag] natürlich schon immer mal wieder Überraschungen, bei denen die Leute etwas krassere Reaktionen zeigen. Zum Beispiel war da mal eine Frau, die nicht vermutete, dass der Mann unbedingt fremdgeht, sondern sich einfach wunderte, was er für Aktivitäten unternahm, weil er sich komisch verhielt. Dabei kam dann heraus, dass er offenbar bisexuell oder sogar homosexuell war [– welches von beiden konnten wir naturgemäß nicht feststellen –], denn er traf sich regelmäßig auf einschlägigen Parkplätzen mit anderen Männern und hatte im Wald oder auf den Toilettenhäuschen Geschlechtsverkehr. Das war für sie [die Ehefrau] schon ein größerer Schock, weil sie gemeinsame Kinder hatten, weil sie eine große Familie waren und er das Familienoberhaupt.“


Datenspionage durch Geheimdienste


Karoline Scheer: „Detektive brauchen Geheimnisse, denn ohne sie würde es ihren Beruf nicht geben. Trotzdem: Detektive zerstören Geheimnisse systematisch, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.“

Patrick Kurtz: „Tatsächlich ist es so, dass man sich vor den Geheimdiensten nicht abschirmen kann. Das war auch schon lange vor der BND- bzw. vor der NSA-Affäre klar, zumindest in Fachkreisen wusste jeder, dass die Daten rauskommen, dass wir in dem Sinne keine Chance haben, unsere Daten zu schützen. Aber [um sich] vor Leuten wie uns [zu „schützen“], also vor Detektiven, kann man schon ziemlich viel machen. Man kann nicht unbedingt seine Halterdaten davor schützen, dass sie jemand anfragt, man kann auch nicht seine Meldeadresse davor schützen. Aber bei allem, was wirklich im persönlichen Bereich stattfindet, was privat ist, sollte man schon in der Lage sein – wenn einem das wichtig ist –, die Daten vor anderen geheim zu halten.“

Karoline Scheer: „Laut Kurtz beauftragt jeder Deutsche [im Durchschnitt] 1,4 Mal im Leben einen Detektiv. Es ist mein erstes Mal und es ist ernüchternd:“


Was befindet sich in der Kiste?


Patrick Kurtz: „Wenn ich, wie Sie mir ja gerade gesagt hatten, nur die Hintergrundinformation habe, dass das eine Kiste ist, die Ihrer Großmutter gehörte, von der aber ansonsten nichts weiter bekannt ist, dann habe ich keine Anhaltspunkte, anhand derer ich etwas unternehmen könnte [im Sinne von Schlussfolgerungen ziehen]. Da können wir nichts machen.“

Karoline Scheer: „Wie würden Sie sie öffnen können, was wäre da rein technisch möglich? Sie sagten ja, schwierig ist es nicht?“

Patrick Kurtz: „Lockpicking heißt die [zuvor angesprochene] Methode, mit der man die meisten Schlösser öffnen kann.“

Karoline Scheer: „Wie viel Zeit würde Sie das in etwa kosten?“

Patrick Kurtz: „Mich – weil ich darin nicht geübt bin – bei so einem Schloss schätzungsweise 5 bis 15 Minuten. Jemand, der das regelmäßig macht, würde es innerhalb von wenigen Sekunden schaffen. Doch ich sehe gerade, mit Lockpicking werden wir das wahrscheinlich doch nicht machen können. Ich glaube, bei diesem Schloss ist man mit einer Zange schon ganz gut dabei.“


Weiterhören


Ob Karoline Scheer die Kiste ihrer Großmutter schließlich geöffnet hat oder nicht, können Sie gerne im Originalbeitrag nachhören, den wir im ersten Absatz verlinkt haben. Unsere Wirtschafts- und Privatdetektei aus Dortmund dankt Frau Scheer und dem MDR für diesen amüsanten Beitrag.


Kurtz Detektei Dortmund

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Mantrailing-Einsatz erfolglos: Vermisstensuche im Fall Anja Bareinz aus Leipzig


Bitte um Hinweise im Vermisstenfall Anja Bareinz


Nach drei Jahren ausnahmslos erfolgreicher Mantrailing-Einsätze, durch die unter anderem ein junger Mann vor dem Selbstmord bewahrt werden konnte, wurde unsere bisherige Erfolgsquote von 100 % durch den Vermisstenfall der Anja Valyiah Bareinz aus Leipzig leider gebrochen. Frau Bareinz, Mutter einer zweijährigen Tochter und wohnhaft in Grünau-Ost, wird seit dem 29.11.2016 vermisst. Nachfolgend erläutert die Kurtz Detektei Leipzig die Umstände des Verschwindens, soweit bekannt, und die Einzelheiten unseres Mantrailing-Einsatzes.

Wir sind dankbar für jeden Hinweis, der zur Auffindung der vermissten Dame führen könnte. Wenden Sie sich hierfür bitte entweder direkt an unsere Detektei (Tel.: 0341 6970 4082, E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-leipzig.de) oder an die zuständige Polizeidirektion Leipzig-Südwest (Tel.: 0341 94600).


Vermisstensuche, Vermisstenfall, Mantrailer, Mantrailing, Detektei Leipzig, Detektiv Leipzig
Wer hat Anja Bareinz (1,74 m, schlanke Statur) am 29.11.2016 oder danach gesehen? Bitte helfen Sie der Familie, indem Sie Informationen weiterleiten – selbst wenn Sie unsicher sind, ob es sich bei einer etwaigen Sichtung wirklich um Anja Bareinz handelte. 

Mantrailing als kriminalistisches Mittel zur Personensuche


Auftraggeberin unserer Leipziger Detektive ist die Mutter der Vermissten, die sich momentan um deren kleine Tochter kümmert. Laut Informationen unserer Klientin war der letzte bekannte Aufenthaltsort von Anja Bareinz am Abend des 29.11.2016 die Bar 55 an der Ecke Marktstraße/Lindenauer Markt in 04177 Leipzig. Seit ca. 21:45 an diesem Abend ist das Telefon der jungen Mutter ausgeschaltet.

Die Mutter der Vermissten kontaktierte die Kurtz Privatdetektei Leipzig und wurde von unseren Fachberatern auf die für gewöhnlich sehr effektive Möglichkeit des Mantrailings hingewiesen. Bei dieser Form der Vermisstensuche werden hochspezialisierte Personenspürhunde zum Einsatz gebracht, die anhand von Geruchsträgern die letzten Spuren einer gesuchten Person nachverfolgen können. Die Fähigkeiten dieser Hunde sind enorm, erfolgreiche Trails selbst noch nach Wochen und Monaten, teils durch widrigstes Gelände wie fließende Gewässer, zieren die Statistik unseres Mantrailing-Experten, entsprechend hoch ist die Erfolgsquote. Die Auftraggeberin unserer Leipziger Detektei erklärte sich mit dem Mantrailing-Einsatz einverstanden, und so fand sich unser Experte am 05.12.2016 auf dem Polizeirevier Leipzig-Südwest ein, um dort den Fall mit der Klientin und den zuständigen Sachbearbeitern der Polizei zu besprechen. Eine polizeiliche Begleitung des Trails war zwar nicht vorgesehen, doch uns wurde Unterstützung zugesichert, wenn die Hunde Signale zum Betreten von Häusern und Wohnungen geben sollten.


Problematische Sicherung der Geruchsträger


Der erste Schritt des Mantrailings besteht in der Sicherung einer geeigneten Geruchsprobe. Anhand der Geruchsmoleküle, die jeder Mensch sozusagen „verliert“, können Mantrailer-Hunde Spuren aufnehmen und über die Verfolgung der Moleküle den Weg der gesuchten Person nachvollziehen. Die Sicherung der Geruchsprobe im Fall Anja Bareinz sollte in ihrer Wohnung stattfinden, wo unsere Sachbearbeiter vom Lebensgefährten der Vermissten empfangen wurden. Dieser hatte bereits vier Kleidungsstücke auf dem gemeinsamen Bett bereitgelegt, allerdings war keines davon optimal geeignet, da die Kleidung nicht in luftdichten Tüten verpackt war und weil sich zu allem Überfluss mehrere Katzen auf dem Bett aufhielten, sodass die Kleidungsstücke aller Wahrscheinlichkeit nach kontaminiert waren. Unser Spezialist fragte deshalb nach getragenem Schuhwerk der Vermissten, dieses sei allerdings nicht vorhanden, da Frau Bareinz das einzige Paar Schuhe, das sie besitze, tragen müsse. Auf die Frage, ob es wenigstens eine Zahnbürste der Gesuchten gebe, wich der Lebensgefährte zunächst aus und bot eine eher ungeeignete Haarbürste an, schließlich willigte er jedoch in die Sicherung der Zahnbürste als Geruchsprobe ein.

Ideal – und in den meisten Fällen leicht zu beschaffen – wären Gegenstände, die Schweiß oder Talg beinhalten, sei es auch nur in geringen Mengen (bspw. durch Berührung mit den Fingern, wobei über die entsprechenden Drüsen stets beide Stoffe abgesondert werden). Zu diesen Geruchsträgern zählen zum Beispiel benutzte Kopfkissen, Decken, Handtücher und Taschentücher oder auch getragene Socken, Blusen, Hosen und, wie oben angedeutet, Schuhe. Wichtig ist zudem, dass die Geruchsträger nicht durch andere menschliche und – mit Einschränkungen – auch tierische Geruchsträger kontaminiert wurden, da sonst die Geruchsspuren mehrerer Personen anhängig sind, wodurch die Personenspürhunde Schwierigkeiten bekommen, ausschließlich der gesuchten Person zu folgen.


Anzeigeverhalten an zwei Orten in der direkten Umgebung


Der eigentliche Trail nach der Sicherung der Geruchsträger sollte knapp sechs Stunden dauern und wurde vollständig mit GPS-Geräten aufgezeichnet. Zum Zwecke der Gegenprüfung und der Entlastung im Ermüdungsfall kamen drei Mantrailing-Hunde im Wechsel zum Einsatz. Mittels des Geruchsträgers Zahnbürste begann die Suche an der Bar 55. Alle drei Hunde stellten ein Bewegungsprofil im Umkreis von ca. 1,5 km um die Bar 55 auf, wobei es an zwei Punkten zum Anzeigeverhalten der Tiere kam. Bei Punkt 1 handelte es sich um ein Wohnobjekt und bei Punkt 2 um ein Gewässer, beide sind durch die Polizei zu überprüfen.

Zu einem eindeutigen Ergebnis kam es leider nicht, immerhin aber ebenso wenig zu einem eindeutigen Hinweis auf ein Kapitalverbrechen. Die Problematik dieses Mantrailer-Einsatzes lag vermutlich in der Beschaffenheit der Geruchsträger. Neben der oben beschriebenen Probleme ließ sich leider nicht zweifelsfrei verifizieren, dass die Gegenstände tatsächlich der Vermissten gehören und dass sie auch nur von dieser genutzt wurden. Im Sinne unserer Auftraggeberin, der vermissten Anja Bareinz, ihrer kleinen Tochter, ihres Lebensgefährten und aller anderen ihr nahestehenden Personen hoffen wir auf eine baldige Aufklärung dieses Falles. Wir alle sind für jeden Tipp aus der Bevölkerung äußerst dankbar!


Kurtz Detektei Leipzig

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