Spesenabrechnungs- und Stundenbetrug


Bratwurst essen und Kaviar abrechnen


Sofern keine pauschale Tagesspesenvereinbarung getroffen wurde, gehört zu jeder Geschäftsreise und jedem Geschäftsessen eine präzise Spesenabrechnung, die dem auswärtig arbeitenden Angestellten eine Abdeckung seiner durch die Arbeit entstandenen Zusatzkosten garantiert. In der Regel wird die Differenz ausgezahlt aus dem tatsächlichen Betrag der Verpflegungs-, Übernachtungs- und Fahrtkosten sowie ggf. weiterer Posten und der gewöhnlichen Kosten für Essen und Trinken am Arbeitsplatz. Da es gelegentlich schwer sein kann, sämtliche Posten kleinlich genau aufzudröseln, kann es immer wieder zu Fehlern und Fahrlässigkeiten kommen, wenn es der Arbeitnehmer oder auch die Buchhaltung nicht ganz so genau nimmt. Hat der extern arbeitende Angestellte allerdings bewusst Abrechnungen manipuliert und bspw. das schicke Candlelight-Dinner mit seiner Verlobten als Arbeitsessen mit Kollegen ausgegeben, so erfüllt dies die Kriterien des Betrugs nach § 263 StGB. Spesen werden steuerfrei zurückbezahlt, was den Reiz eines kleinen „Zahlendrehers“ auf Kosten der Firma noch erhöht; schließlich „tut denen so ein Betrag nicht weh“, so vermutlich die Ansicht vieler Spesenbetrüger.

Unsere Detektive aus Bonn (0228 2861 4084) sind solchen betrügerischen Angestellten regelmäßig auf der Spur, sobald uns Unternehmens- bzw. Personalleitungen wegen Ungereimtheiten in den Abrechnungen ihrer Mitarbeiter kontaktieren.


Häufigste Täter: Außendienstler und Fremdfirmen


Besonders bei Außendienstmitarbeitern und auch bei externen Dienstleistern, Zulieferern und/oder Subunternehmern, deren Tätigkeit sich schlecht oder kaum durch die Firma überprüfen lässt, ist das Risiko von Spesen- und Lohnabrechnungsbetrug hoch. Denn im Gegensatz zu in den Betriebsräumen tätigen Angestellten fällt meist nicht auf, was genau konsumiert oder auf Kosten der Firma (un-)berechtigterweise bestellt wird und in welchem Zeitraum welche Arbeiten tatsächlich ausgeführt werden. Das Vertrauen von Arbeitgeber zu Arbeitnehmer muss hier gegeben sein und ist daher durch illoyale und auf den eigenen Vorteil bedachte Angestellte leicht zu verletzen. Oftmals fallen Betrügereien und widersprüchliche Abrechnungen erst Monate, wenn nicht gar Jahre später auf und sind auf Grund dessen kaum mehr nachvollziehbar und somit auch nur schwer gerichtlich einklagbar.

Offene Augen und Ohren sind daher in jedem Betrieb unerlässlich, um die schwarzen Schafe ausfindig zu machen und zur Verantwortung zu ziehen. Dabei helfen Ihnen unsere erfahrenen Privatdetektive aus Bonn, die bei ersten begründeten Verdächtigungen und auch im Nachhinein bei eingereichten und verdächtig erscheinenden Abrechnungen ermitteln: kontakt@kurtz-detektei-bonn.de.


„Die Firma dankt“ | Verquere Arbeitseinstellung


Die Einstellung einer großen Zahl von Außendienstmitarbeitern und auf Geschäftsreise befindlichen Angestellten lautet „wo kein Kläger, da kein Richter“, denn sie glauben, dass folgendes Sprichwort gleichfalls Gültigkeit besitzt: „aus den Augen, aus dem Sinn“. Allzu oft haben sie damit Recht, doch wer es übertreibt, fällt früher oder später auf – und die Augen des Unternehmens sind dann buchstäblich unsere Wirtschaftsdetektive aus Bonn. Vielfach wird das Verrichten der vertraglich vereinbarten und eigentlich selbstverständlich zu erbringenden Arbeitszeit als übermäßiger Fleiß, als Extra-Arbeit, als Gefallen für den Betrieb empfunden. Das Unrechtsbewusstsein bei beschönigten oder gefälschten Abrechnungen fehlt. Die betreffenden Mitarbeiter wähnen sich in der Grauzone des Unwortes Kavaliersdelikt („macht ja jeder“) oder gar im Recht, wenn gefahrene Kilometer deutlich „aufgerundet“, Reparaturarbeiten am eigenen Fahrzeug oder Aufwendungen für private Taxi-Fahrten und Restaurantbesuche als Betriebskosten ausgegeben werden.

All das und noch viele weitere Beispiele für falsche Abrechnungen zerstören nicht nur das so kostbare Vertrauensverhältnis der Firmenleitung zu den Angestellten, sondern sind darüber hinaus keine Bagatellen, vielmehr handelt es sich ganz simpel um Betrug. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür in schweren Fällen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor. Der Einsatz unserer Detektei aus Bonn kann nicht nur dazu führen, den oder die verdächtigen Mitarbeiter auf frischer Tat zu ertappen und somit der Gerichtsbarkeit zuzuführen, sondern auch durch einen frühzeitigen Ermittlungsbeginn zukünftigen Schaden vom betroffenen Unternehmen abzuwehren.


Abschreckungseffekt durch Detektiv-Einsatz


Je detaillierter und ausführlicher ein Unternehmen Regelungen für Spesen- und sonstige Abrechnungen festlegt, desto schwieriger wird es, einen Betrug unentdeckt zu begehen. Entsprechend höher sind das Risiko und die Hemmschwelle, ein Abschreckungseffekt setzt ein. Die Bedeutung präziser Regelwerke und funktionierender Kontrollmechanismen darf folglich nicht unterschätzt werden. Schließlich verursachen Lohn- und Spesenbetrug jährlich Schäden in unbekannter Millionenhöhe; genaue Daten lassen sich hierzu jedoch schwer erheben, weil Firmen naturgemäß wenig Interesse daran haben, öffentlich zu machen, wie oft und leicht sie sich von untreuen Mitarbeitern hintergehen lassen haben. Außerdem sind die genauen Schadensummen nachträglich umso schwieriger zu rekonstruieren, je mehr Zeit seit der Tatbegehung vergangen ist bzw. je länger sich der Tatzeitraum erstreckte. Ferner sollen nach Möglichkeit keine anderen Mitarbeiter davon erfahren, dass Kollegen in der Lage waren, sich durch falsche Abrechnungen an den Geldern der Firma zu bereichern – es sei denn, der Firmenleitung gelingt es, ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Das können bspw. eine fristlose Kündigung anhand der durch unsere Wirtschaftsdetektei aus Bonn ermittelten gerichtsverwertbaren Beweise, eine zivilrechtliche Schadenersatzklage gegen den Abrechnungsbetrüger und/oder eine Strafanzeige wegen Betruges sein.


Geschäftsmann hängt an Uhr; Detektei Bonn, Detektiv Bonn, Wirtschaftsdetektei Bonn
Einen überführten Spesen- oder Stundenbetrüger vor gesammelter Belegschaft an den Pranger zu stellen und arbeitsrechtlich konsequent durchzugreifen, kann eine Signalwirkung auf alle Mitarbeiter haben – klare Grenzen werden gezogen. 

Diverse Möglichkeiten einer nachträglichen Beweisermittlung


In vielen Fällen von Abrechnungsbetrug ist es unerlässlich, zusätzlich Urkundenfälschungen vorzunehmen, um die eingereichten Belege glaubwürdig erscheinen zu lassen. Zu diesem Tatbestand (§ 267 StGB) zählen zum Beispiel gefälschte Unterschriften, zurückdatierte Belege und abgeänderte Geldbeträge, die es Unternehmen beim entsprechenden Nachweis erlauben, auch gegen einen bereits aus dem Betrieb ausgeschiedenen Mitarbeiter vor Gericht zu ziehen. Dies bietet sich vordergründig an, wenn der Betrug erst nachträglich entdeckt wurde. Auch in diesen Fällen kann unsere Bonner Privatdetektei helfen – zwar nicht durch Observation, dafür aber mit Recherchen und Echtheitsprüfungen.

Unsere Maßnahmen umfassen zum einen die Analyse von Dokumenten auf Originalität durch unsere Fälschungs- und Schriftexperten, zum anderen stellen wir gern Nachforschungen zu angeblichen Kundenbesuchen, Hotelaufenthalten, Restaurantbesuchen und gefahrenen Strecken an, suchen die entsprechenden Orte oder Personen auf und sind so oftmals in der Lage, zahlreiche Zeugen zu sammeln. Zudem führen Plausibilitätsprüfungen in vielen Fällen zu starken weiteren Indizien und somit wertvollen Argumenten im Rechtsstreit.


Ineffiziente Außendienstler, unstimmige Abrechnungen, konkrete Betrugshinweise? Die Kurtz Detektei Bonn hilft fallspezifisch.


Sollten Sie oder die Buchhaltung Ihrer Firma aufgrund von widersprüchlichen Abrechnungen, Hinweisen durch Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner oder anderen Ungereimtheiten den begründeten Verdacht hegen, einer Ihrer Mitarbeiter, sei es ein interner oder externer, fälsche oder beschönige seine Spesenabrechnungen bzw. Stundenbelege, so lassen Sie sich kostenfrei von unseren Detektiven in Bonn über die weitere Vorgehensweise in Ihrem Fall beraten.

In Abstimmung mit Ihnen und Ihren persönlichen Wünschen werden unsere Privatdetektive in Form von Recherchen, Observationen, Analysen, legendierten Befragungen, Firmeneinschleusungen und vielem mehr aktiv, um Ihren Verdacht belegen oder auch Ihnen die Sorge um die Redlichkeit des betreffenden Angestellten nehmen zu können (Letzteres tritt deutlich seltener ein). Äußerste Diskretion und Professionalität sind für uns selbstverständlich. Sie erreichen uns unter der folgenden Rufnummer: 0228 2861 4084.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Bonn

Zeppelinstraße 8

53177 Bonn

Tel.: 0228 2861 4084

Mail: kontakt@kurtz-detektei-bonn.de

Web: https://www.kurtz-detektei-bonn.de

https://www.kurtz-detektei-bonn.de/2017/01/16/spesenabrechnungs-und-stundenbetrug/

https://www.kurtz-detektei-bonn.de/mitarbeiterüberwachung-bonn/lohnabrechnungs-und-spesenbetrug/

Advertisements

„Geht meine importierte Frau anschaffen?“ Ein Fall der Kurtz Detektei Münster


Ein aufgebrachter Anrufer am Sonntagnachmittag


  • „Guten Tag“, meldet sich an einem Sonntagnachmittag eine nervöse männliche Stimme am Telefon der Kurtz Detektei Münster, „ich habe ein Problem und Sie müssen mir unbedingt helfen! Sie sind doch Detektive?“
  • „Selbstverständlich, Sie rufen ja schließlich bei einer Detektei an, Herr …?“
  • „Hunsrück [Name geändert]! Sie können mich googeln!“
  •  „Worum geht es bei Ihrem Problem, Herr Hunsrück?“
  • „Ich habe meine Frau aus Nepal importiert und …“
  • „Sie haben eine Frau IMPORTIERT? Wie bitte?“, unterbricht unser Detektiv für Münster den Anrufer.
  • „Ja, aus Nepal. Aber ich habe sie aus Liebe geheiratet, nur weiß ich nicht, was sie macht und ob sie mich betrügt! Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen! Bitte helfen Sie mir sofort!“
  • „Beruhigen Sie sich bitte erst einmal und erzählen Sie Ihre Geschichte von Anfang an.“

Herrn Hunsrücks Definition von „Menschen-Import“: verlieben, heiraten, nach Deutschland mitbringen


„Also“, beginnt Herr Hunsrück seine Auftragsbeschreibung für die Kurtz Privatdetektei Münster, „ich habe vor zwei Monaten eine Frau aus Nepal kennengelernt und mich in sie verliebt. Sie wollte dort weg und sich ein neues Leben aufbauen. Aus Liebe habe ich sie geheiratet und nach Deutschland gebracht, wo sie ein eigenes Restaurant betreiben wollte. Diesen Traum wollte ich ihr verwirklichen. Aber dann kam alles anders als gedacht! Und jetzt stehe ich da und kann nicht mehr klar denken! Es kann doch nicht sein – also ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber es kann doch nicht sein, dass wir denen mit unserem deutschen Geld helfen und die uns dann hier verarschen!“ In Münster gibt es noch ein paar andere Gestalten, die sich Rechtsanwälte nennen, ganz ähnliche Parolen schwingen und gern irrwitzige Strafanträge gegen Medien, Journalisten oder auch Prominente stellen, denkt unser Münsteraner Privatdetektiv.


Ehefrau lebt wochentags zur Ausbildung in Frankfurt


  • Herr Hunsrück: „Sie müssen mir unbedingt helfen! Bitte! Ich kann nicht mehr klar denken!“
  • „Das habe ich soweit verstanden“, versichert unser Ermittler der Kurtz Detektei Münster, „aber Sie müssen mir erst einmal die ganze Geschichte erzählen, bevor wir als Detektive etwas für Sie tun können.“ 
  • „Natürlich, natürlich! Ich kann gar nicht mehr klar denken! Also meine Frau … am Anfang war alles toll mit den zwei Kindern und so weiter, auch im Bett, da kann sie Sachen, also … na ja, aber dann irgendwann, also am Anfang war alles top da unten rum, aber dann irgendwann war es mit der Hygiene nicht mehr so toll und na ja man macht sich ja so seine Gedanken! Jedenfalls ist sie da in so einem Restaurant in Frankfurt die Woche über bei einem anderen Nepalesen. Der hat dort ein Restaurant und sie soll da was über Restaurants lernen und so, damit wir dann selbst eins aufmachen können! Aber sie spricht immer von „ihrem Zimmer“ und ist selten online und fast nie zu erreichen. Und ich kenne mich ja aus im Rotlichtmilieu und ich weiß, wie das dort zugeht mit den Zimmern und so. Und in einem Hotel war sie auch mal! Und meine beiden Kinder, das ist alles so schlimm!“

Nebenbuhler des Auftraggebers der Kurtz Detektei Münster?


  • „Um es zusammenzufassen“, fragt unser Detektiv für Münster, „Sie glauben also, dass Ihre Frau eine Prostituierte ist, weil sie in einem Zimmer über dem Restaurant wohnt, in dem sie arbeitet?“
  • „Na ja, irgendwie schon! Aber es ist kompliziert! Ich will die Ehe annullieren wegen schlimmen Betrugs! Und da ist da auch noch dieser Nepalese, der immer …“
  • „… der das Restaurant betreibt?“
  • „Ja, der! Der kauft ihr immer teure Sachen! Einmal ein Handy und dann noch irgendwas! So etwas macht doch kein Mann ohne Hintergedanken! Ist doch so, oder?“
  • „Vermutlich haben Sie Recht. Gerne können unsere Detektive für Sie prüfen, ob Ihre Frau als Prostituierte arbeitet. Dafür müssten wir das Restaurant in Frankfurt aufsuchen.“
  • „Ja, bitte! Sie müssen mir helfen! Wann können Sie anfangen?“
  • „Wir müssen zunächst einmal den Ermittlungsvertrag machen und dann muss ich sehen, wie schnell ich einen Detektiv für Frankfurt frei bekomme.“
  • „Schaffen Sie das heute noch? Bitte! Ich bin verzweifelt und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen!“
  • „Herr Hunsrück, es ist Sonntagnachmittag, ich habe noch nicht einmal einen Vertrag vorliegen – da kann ich Ihnen unmöglich versprechen, dass wir das heute noch schaffen. Hinter einem solchen Detektiv-Einsatz stehen immerhin auch Organisation und Koordinierung.“
  • „Ja, ich verstehe! Aber wenn ich Ihnen den Vertrag gleich schicke, können Sie das dann heute noch machen?“
  • Resigniert seufzt der Detektiv der Kurtz Privatdetektei Münster: „Ich werde mein Möglichstes tun, kann aber nichts versprechen.“

Internetrecherche der Kurtz Privatdetektive Münster


Obwohl die Angelegenheit nach wiederholter Aussage des Auftraggebers der Kurtz Detektei Münster äußerst dringlich ist, trifft die E-Mail mit dem gegengezeichneten Ermittlungsvertrag erst gegen Mittag am Folgetag ein. Unsere Münsteraner Detektive beginnen mit einer Onlinerecherche, um herauszufinden, ob zur Adresse des Restaurants in Frankfurt Hinweise auf sexuelle Dienstleistungen bestehen. Es finden sich allerdings keinerlei Einträge. Auch das Hotel, in dem die Zielperson einmal genächtigt haben soll, ist nicht als Anlaufstelle für Prostituierte bekannt, sondern vielmehr als Hotel für Besucher von Fachtagungen und Fachmessen. In der Buchungsnacht hatte in diesem Hotel ein Vortrag zum Thema Gastronomie stattgefunden. Folglich lässt die Internetrecherche durch unsere Privatdetektive in Münster nicht auf die Korrektheit des Verdachts unseres Auftraggebers schließen. Eine Vorortprüfung soll mehr Aufschluss geben.


High Heels auf einem roten Bett; Detektiv Münster, Privatdetektiv Münster, Detektei Münster
Herr Hunsrück befürchtet, dass seine Ehefrau ihr Schlafzimmer in Frankfurt nicht nur für persönliche Angelegenheiten nutzt. Die Prüfung durch die Detektive der Kurtz Detektei Münster kann nur vor Ort erfolgen.

Frau Hunsrück ist an der Zieladresse nicht auffindbar


Beim ersten Einsatz unserer Detektive in Frankfurt hat das Restaurant ausgerechnet Ruhetag. Da es im Internet kaum vertreten und die in einigen Branchenbüchern hinterlegte Telefonnummer nicht mehr aktuell ist, war dies nicht ohne Besuch am Objekt recherchierbar. Die Ermittler prüfen die Klingelschilder und Briefkästen. Der Name der Zielperson ist dort nicht verzeichnet, der des Restaurantbesitzers jedoch schon. Auf Anweisung des Auftraggebers der Kurtz Privatdetektei Münster soll jener Betreiber nach Möglichkeit nicht kontaktiert werden, ehe nicht geprüft werden konnte, ob die Zielperson vor Ort auffindbar ist. Die Detektive beschließen deshalb, am Folgetag noch einmal wiederzukommen.


Befragung und offene Konfrontation vor Ort


Am nächsten Tag kann der eingesetzte Privatermittler bereits vor Betreten des Restaurants durch die Glasfront mehrere weibliche Personen sehen, die in etwa der Beschreibung der Zielperson entsprechen. Da es ihm schwerfällt, diese asiatischen Personen klar voneinander zu unterscheiden, zieht er ein Foto der Zielperson zurate und kann sie anhand dessen unter dem Servicepersonal identifizieren. Der Detektiv nimmt an einem Tisch Platz, senkt mehrfach den Blick, wenn Kellnerinnen vorbeikommen, und gibt dann schließlich der Zielperson zu verstehen, dass er bei ihr bestellen wolle. Als er sich später von ihr nachschenken lässt, fragt er sie diskret, ob sie später noch etwas vorhabe und ob er sie vielleicht „oben“ treffen könne. Mit zornigem Blick entfernt sich die ZP wortlos. Der Ermittler wartet eine Weile ab, ob vielleicht doch noch eine Reaktion erfolgen könnte.

Da dem nicht so ist, bittet er eine Angestellte, den Restaurantchef sprechen zu dürfen. Dieser stellt sich mit demselben Namen vor, der auch dem Auftraggeber der Kurtz Detektei Münster vom Smartphone-Gönner seiner Frau bekannt gewesen war. Allerdings befindet er sich in einem derart hohen Alter bei offensichtlicher körperlicher Gebrechlichkeit, dass hier kaum von einem Verehrer ausgegangen werden kann. Der Frankfurter Detektiv eröffnet dem Restaurantchef, er habe von den „besonderen Entspannungsmöglichkeiten“ in dessen Hinterzimmer gehört und wolle sie einmal ausprobieren. Der Mann zeigt sich verwirrt, weswegen der Ermittler deutlicher wird: „Sie haben doch Huren im Hinterzimmer? Ich hätte gerne eine Stunde mit dieser da.“ Er zeigt auf die Zielperson. Der Restaurantbesitzer macht den Eindruck, gleich zu explodieren, beschimpft den Wirtschaftsermittler der Kurtz Detektei Münster verständlicherweise wüst und wirft ihn aus dem Geschäft – lebenslanges Hausverbot inklusive.


Persönliches Gespräch eines Detektivs mit der Zielperson – alles kommt anders als gedacht


Am nächsten Tag versucht die Kurtz Privatdetektei Münster, den Fall im persönlichen Gespräch mit der Zielperson zu klären. Hierfür wird eine unverbrannte Einsatzkraft erneut in das Restaurant geschickt, wo der Detektiv Frau Hunsrück offen mitteilt, von ihrem Mann beauftragt worden zu sein, da dieser sich große Sorgen mache. Die Zielperson zeigt sich schockiert, spricht auf Englisch von Stalking und schimpft auf den Auftraggeber, dass er ein Kontrollfreak sei, ihr die Luft zum Atmen nehme und nicht mehr alle Tassen im Schrank habe. Laut ihrer Aussage hatte sie ihm bereits vor Wochen mitgeteilt, dass sie sich von ihm trenne, doch er scheine das gar nicht zu verstehen. Der Detektiv solle Herrn Hunsrück mitteilen, dass er paranoid sei und sie gefälligst in Ruhe lassen solle.


Wahrung der schutzwürdigen Interessen der Zielperson


Aufgrund der Aussagen von Frau Hunsrück kommen die Privatdetektive der Kurtz Detektei Münster zu dem Schluss, dass das schriftlich versicherte berechtigte Interesse an den Ermittlungen in diesem Fall nicht gegeben ist, da uns der Auftraggeber die entscheidende Information der Trennung seiner Frau von ihm verschwiegen hatte. Aus Rücksicht auf die Wahrung der schutzwürdigen Interessen der Zielperson müssen unsere Detektive darauf verzichten, dem Auftraggeber Informationen zum Aufenthaltsort und zur Tätigkeit derselben zu übermitteln. Das gefällt ihm, wie man sich vorstellen kann, ganz und gar nicht, doch nach rechtlicher Einschätzung der Situation ist dieses Vorgehen alternativlos und auch insofern menschlich zu verschmerzen, als uns der Auftraggeber offen über den Beziehungsstatus sowie über seine Intentionen zur Beauftragung der Kurtz Detektei Münster belogen hatte.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Münster

Nevinghoff 16

48147 Münster

Tel.: 0251 7009 0014

Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenster.de

Web: http://www.kurtz-detektei-muenster.de

 

http://www.kurtz-detektei-muenster.de/2015/09/27/geht-meine-importierte-frau-anschaffen-ein-fall-der-kurtz-detektei-münster/

https://plus.google.com/+Kurtz-detektei-muensterDe