Kunstbetrug aufgedeckt – ein Fall der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen

Es war noch nie leicht, Kunstliebhaber mit gefälschten Bildern übers Ohr zu hauen – zu groß die Ansprüche an Detailtreue und Genauigkeit der Fälschung. So gehört schon einiges an Können und Dreistigkeit dazu, einem echten Kunstkenner einen Müller als einen Van Gogh zu verkaufen – aber es gibt auch „kreativere“ Wege, mit dreisten Kopien zu Geld zu kommen, wie die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen feststellen sollten.

Die Auftraggeber, das Ehepaar Hansen aus Essen-Bredeney, hatten kürzlich nach einer Entrümpelung des Dachbodens den Entschluss gefasst, einige alte Erbstücke zu veräußern, wie beide den Detektiven der Detektei Kurtz in Essen berichten. Neben einigen nicht gerade wertlosen Antiquitäten wie Tafelsilber und einem altem Porzellanset sei auch ein gerahmtes Bild unter den Gegenständen gewesen, die über ein Hamburger Auktionshaus zum Verkauf gestanden haben. Alles sei seinen geregelten Gang gelaufen, die Artikel seien zu einem fairen Preis verkauft worden, der Erlös sei, so das Ehepaar, „erfreulich gewesen“.


the other Gold Kurtz Detektei Essen, Copyright EladeManu


Dann aber die Überraschung: Zwei Wochen später meldet sich ein älterer Herr per Telefon – er sei der Käufer des gerahmten Bildes der Auftraggeber unserer Essener Ermittler und wolle sich dringend mit den Hansens treffen. Das Ehepaar ist direkt neugierig und willigt ein, denn „alte Sachen“, so das Paar, bergen häufig Geheimnisse, und vielleicht würde der Käufer etwas Interessantes zu berichten haben. Tatsächlich bringt das Treffen mit dem Käufer zunächst eine höchst unerwartete Erkenntnis: Der Käufer gibt sich sehr seriös und ehrenhaft, er wolle dem Ehepaar nicht vorenthalten, dass sich hinter dem Bild, das offiziell verkauft worden war, ein zweites verborgen hatte. Dieses sei vielleicht wertvoll, aber er kenne sich auch nicht mit Kunst aus und habe das ursprüngliche Bild ausschließlich aus ästhetischen Gründen erworben. Das zweite Bild, so will er herausgefunden haben, sei zwar nirgends verzeichnet, aber zweifelsfrei einem recht unbekannten Maler aus der Uckermark der 30er Jahre  zuzuordnen, sein Wert nicht opulent, aber laut Schätzungen immerhin um die 40.000 Euro. Der Käufer betont, er behalte als nunmehriger Eigentümer natürlich auch das zweite Bild gerne, sei aber der Fairness halber bereit, das Bild für einen gewissen Prozentsatz des Schätzwertes wieder an das Ehepaar abzutreten, wenn Interesse bestehe. Er habe ein Foto dabei, das er den Auftraggebern der Kurtz Wirtschaftsdetektei Essen mitgeben wolle, das Bild könne im Original aber natürlich jederzeit im Rahmen eines weiteren Treffens begutachtet und auf Echtheit überprüft werden.

Nun ist das Ehepaar Hansen von Natur aus zwar nicht leichtgläubig, der Käufer habe jedoch ein so seriöses und ehrliches Auftreten gehabt, dass die Hansens geneigt sind, sich auf das Angebot einzulassen. Glücklicherweise entscheiden sich beide dennoch (vor allem auf Drängen Frau Hansens), sich zumindest vorab über die Person des Käufers zu informieren, und suchen die Privatermittler der Kurtz Detektei Essen auf – glücklicherweise, wie sich herausstellen sollte.

In solch einem Fall gehen die Wirtschaftsdetektive der Kurtz Detektei Essen zunächst einmal sehr dezent vor: Da vorerst kein dringender Verdacht eines Betrugs gegeben ist, liegt der erste Schritt immer in einer Personenrecherche über das Internet und unsere Behördenkontakte. Diese ergibt zunächst nichts Auffälliges: Der Käufer ist anscheinend der, der er vorgibt zu sein: Name, Beruf, Adresse – alles deckt sich mit seinen Angaben. Also alles in Ordnung und grünes Licht? Die Untersuchung des Personenprofils ergibt, sobald unsere Essener Privatdetektive die Suche vertiefen, dass der Käufer zwar lose, aber dennoch regelmäßig mit der Kunstszene in Verbindung zu bringen ist, darunter einige Kontakte zu Galeristen und Kuratoren an Museen betreibt – hatte aber der Käufer nicht behauptet, mit Kunst und insbesondere Gemälden so gar nichts am Hut zu haben? Unsere Essener Wirtschaftsermittler beschließen daher, weiter ins Detail zu gehen, und beginnen eine stark eingeschränkte Observation.


Scottish Gallery of Modern Art TWO Kurtz Detektei Essen, Copyright Karen BryanTatsächlich: Der Käufer, Pensionär und mit recht viel Freizeit gesegnet, sucht mehrmals die Woche eine Galerie auf, auffälligerweise bevorzugt außerhalb der Öffnungszeiten. Vor allem sticht den Privatdetektiven der Kurtz Detektei Essen jedoch eins ins Auge: Immer wieder sind es Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen und Auktionen, die der Käufer binnen kurzer Zeit aufsucht, und in der Regel verlässt er sie mit mindestens ein, zwei erstandenen Gemälden. Nun ist dies alles noch nicht ehrenrührig geschweige denn gesetzeswidrig – zumindest aber lässt das Verhalten daran zweifeln, dass der Käufer ein unwissender Laie ist, der überhaupt kein Verhältnis zu Gemälden hat. Das finden auch die Auftraggeber unserer Detektive aus Essen, weshalb wir uns nach Rücksprache mit ihnen entschließen, die Observation fortzusetzen.

Dies erweist sich als gute Entscheidung: Der Käufer sucht, ein großes, flaches Paket unter dem Arm, einige Tage später eine Dame mittleren Alters in Wuppertal auf, nur in welcher Angelegenheit bleibt unseren Essener Ermittlern zunächst verborgen, schließlich gilt unter allen Umständen die Unverletzlichkeit der Wohnung, zumindest solange nicht Gefahr in Verzug besteht – damit müssen unsere Detektive zwar immer wieder unter Umständen rechnen, jedoch deutet heute in diesem Fall nichts darauf hin. Die Observation zieht sich über mehrere Stunden hin, in einem ruhigen Wohngebiet wie diesem zwar arm an Höhepunkten, aber immer wieder unerlässlicher Teil geduldsamer Detektivarbeit. Gegen späten Nachmittag verlässt der Käufer die Wohnung wieder – ohne Paket! Jetzt machen unsere Essener Wirtschaftsermittler Nägel mit Köpfen und entschließen sich, im Haus zu klingeln und höflichst bei der Dame nachzufragen, in welcher Angelegenheit der Käufer sie aufgesucht hatte – mehr als einen Rauswurf würde man ja immerhin nicht riskieren. Frau Lührsen, wie sich die Dame sehr nett und hilfsbereit vorstellt, hat Erstaunliches zu berichten: Auch sie hatte kürzlich im Rahmen einer kleinen Erbschaft ein Gemälde verkauft, und auch sie hatte Besuch vom selben Käufer erhalten mit derselben Geschichte: Überraschenderweise habe sich ein zweites Bild hinter dem anderen gefunden, es sei leidlich wertvoll, aber man sei bereit, es der früheren Besitzerin für einen fairen Betrag zu überlassen. Volltreffer!, denken sich unsere Detektive aus Essen, denn diese Umstände lassen keinen Zufall in Betracht kommen.

Bestätigt sich der Verdacht, ist der Tatbestand des Betruges erfüllt – und der Fall fällt damit in den Bereich der Behörden. Mit diesem Umstand und den aussagekräftigen und gerichtsfähigen Zeugenaussagen konfrontieren unsere Ermittler den Käufer beim nächsten Treffen mit dem Ehepaar Hansen, das darauf bestanden hatte, dass unsere Essener Detektive dem Treffen beiwohnen. Es ist zwar immer riskant, eine Zielperson direkt mit den Vorwürfen zu konfrontieren, aber die Einschätzung der Ermittler, dass vom Käufer keine Gefahr ausgeht, bestätigt sich zum Glück. Er ist schnell geständig und scheint fast erleichtert, ertappt worden zu sein. Er habe seit Jahrzehnten ein Händchen für Kunst und sei schon immer ein sehr begabter Maler gewesen, erzählt er, auch wenn er es nie zum Beruf gemacht habe. In den letzten Jahren, also seit seiner Pensionierung, habe er sich einen Spaß daraus gemacht, eigene Motive im perfekt imitierten Stil alter Meister zu malen, auch immer wieder die ganz Großen, Van Gogh, Monet, Picasso, alles habe ihm gelegen. Diese habe er sich aber nie getraut, auf den Markt zu bringen, das sei ihm doch eine Nummer zu groß gewesen. „Der Markt ist so überhitzt und überdreht, die Margen in Millionenhöhe“, so der geständige Täter, da gucke man schon dreimal hin und bestelle lieber fünf Gutachter für ein Authentizitätszertifikat. Die kleinen, relativ unbekannten und auch preislich sehr viel bodenständigeren Künstler seien es gewesen, bei denen er seine Chance gesehen habe: Eine Echtheitsbestimmung sei hier viel schwieriger, allein weil es an Fachleuten mangele und an dem Willen, großen finanziellen Aufwand zu betreiben für eher niedrige Erträge. So sei es ihm gelungen, immer wieder unter dem mittlerweile bekannten Vorgehen im Lauf weniger Jahre acht Gemälde an gutgläubige Käufer zu veräußern, zu einem „Erlös“ von durchschnittlich 10-20.000 Euro – ein stattlicher Nebenverdienst! Die ganze Sache sei ihm irgendwann aus dem Ruder gelaufen, wie er zugibt. Er habe nie gedacht, dass er damit durchkomme, aber dann sei irgendwie alles ein Selbstläufer geworden. Die Zielperson der Kurtz Detektei Essen gibt sich sehr einsichtig, der Fall wiegt aber zu schwer, um von einer Anzeige abzusehen – das ist zum Glück auch dem Täter klar, und in einem ruhigen Gespräch mit unseren Essener Privatermittlern gewinnt die Einsicht, dass wenn er sich kooperativ verhält und geständig zeigt, unter Umständen im Endeffekt eine Bewährungsstrafe als verhältnismäßig und sinnvoll erscheinen könnte – das wird aber dann ein Gericht zu klären haben.


Stilleven met bijbel, 1885 Kurtz Detektei Essen
Vincent van Gogh: Stilleven met bijbel, 1885


Die Auftraggeber der Kurtz Detektei Essen indes, das Ehepaar Hansen, ist froh, vor großem finanziellen Schaden bewahrt worden zu sein und zusätzlich dazu beigetragen zu haben, dass ein Kunstfälscher dingfest gemacht wird. So ist es neben dem Ehepaar Hansen und einigen anderen vor allem auch Frau Lührsen, die dank ihrer freundlichen Mitarbeit dazu beitragen konnte, den Fall erfolgreich zu Ende zu bringen, bei der sich die Detektive der Kurtz Privatdetektei Essen herzlich bedanken!


Verfasser: Gerrit Koehler

 

Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Essen

Am Waldthausenpark 7-9

45127 Essen

Mail: kontakt@kurtz-detektei-essen.de

Mobil: +49 (0)163 8033967

Tel.: 0800/8033967 (kostenfrei)

Web: http://www.kurtz-detektei-essen.de/2015/01/05/kunstbetrug-aufgedeckt-ein-fall-der-kurtz-wirtschaftsdetektei-essen/

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Nicht genehmigte Untervermietung – Die Detektive der Kurtz Detektei Essen klären auf

Signing Paperwork, unerlaubte Untervermietung Kurtz Detektei Essen, Copyright Dan MoyleEin älteres Ehepaar lebt seit 34 Jahren in einer Wohnung im Essener Südviertel. Seitdem damals im Jahre 1980 die Tinte unter dem Mietvertrag trocken geworden war, gab es nicht eine einzige Mietpreiserhöhung. Der Inflation zum Trotz wohnte dieses Ehepaar also jahrzehntelang zum selben Preis und liegt damit natürlich unschlagbar tief unter heutigen Vergleichsmieten in Essen. Im letzten Jahr nun verstarb der Ehemann der späteren Zielperson der Kurtz Detektei Essen. Die Wohnung erscheint der ZP seitdem als zu groß. Sie lässt ihren Sohn einziehen und nimmt sich selbst ein kleines Alters-Apartment (laut eigener Aussage). Doch der Auftraggeber (AG) unserer Essener Privatdetektive, ein Privatmann, erfährt davon monatelang nichts, obwohl der Mietvertrag ausdrücklich die Zustimmung des Vermieters zu einer Untervermietung verlangt.

Durch Nachbarn bekommt der AG der Kurtz Privatdetektei Essen Wind von der unerlaubten Untervermietung und stellt die ZP zur Rede. Die ZP ist sich keiner Schuld bewusst, hält es vielmehr für normal, dass ihr Sohn die Wohnung ohne Rücksprache mit dem Vermieter übernimmt. Da sich die Kommunikation zwischen AG und ZP, Vermieter und Mieter, schwierig gestaltet, verweigert der AG unserer Privatdetektive aus Essen nach wochenlangem Hin und Her die Zustimmung zur Untervermietung und besteht darauf, dass ein neuer Mietvertrag mit dem Sohn als Hauptmieter gemacht werde – darin eingeschlossen eine Mietpreiserhöhung auf heute übliche Verhältnisse.

Doch als die ZP das Thema Mietpreiserhöhung hört und die Angelegenheit vor Gericht geht, will sie plötzlich nichts mehr davon wissen, dass sie aus der Wohnung ausgezogen sei. Vielmehr beteuert sie nun, gemeinsam mit dem Sohn die besagte Wohneinheit zu bewohnen. Da unser Auftraggeber dem wenig Glauben schenkt, kommen an dieser Stelle die Privatdetektive der Kurtz Detektei Essen ins Spiel.

Es gilt nachzuweisen, dass es sich um ein Untermietverhältnis handelt. Diesen Nachweis gehen unsere Essener Ermittler zweigleisig an: Zum einen muss die regelmäßige Nutzung der Wohnung durch den Sohn gerichtsverwertbar dokumentiert werden. Zum anderen muss bewiesen werden, dass die Mutter nicht wie angegeben wieder bzw. noch in der Wohnung des Auftraggebers der Kurtz Detektei Essen wohnt, sondern in einem anderen Objekt. Für beide Beweiswege setzen die Privatermittler der Kurtz Privatdetektei Essen Observationen an.

Wohnhaus Mainz, Observation Kurtz Detektei Essen, Copyright Alexander SchöppertSchritt 1: Im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses, in dem sich die Zielwohnung befindet, ist zum Zeitpunkt der Beauftragung eine Wohneinheit leerstehend. Einer unserer Essener Privatdetektive kann sich dadurch mit Zustimmung des AG in das Wohnhaus einschleusen. Ein Umzug inklusive Umzugswagen, der Schlepperei einiger weniger Möbel sowie von leeren Umzugskartons (Inhalt von außen nicht ersichtlich) wird fingiert und ein Privatdetektiv der Kurtz Detektei Essen somit in die Nachbarschaft integriert.

In der Folge übernimmt der Ermittler nicht nur die Aufgabe zu dokumentieren, wann sich die Zielpersonen im Haus aufhalten (vornehmlich ist hierbei die Übernachtung von Bedeutung), sondern auch die Kontaktknüpfung mit den anderen Mietern im Haus. Von letzteren erhält unser Essener Privatdetektiv zahlreiche Bestätigungen dafür, dass die Mutter schon vor Monaten ausgezogen sei und man seither nur den Sohn im Haus sehe. Durch die Observation aus der Erdgeschosswohnung heraus kann zudem gerichtsverwertbar bewiesen werden, dass der Sohn über den gesamten Observationszeitraum von einer Woche hinweg jede Nacht im Objekt schläft.

Amtsgericht Essen Kurtz Detektei EssenSchritt 2: Observation der Mutter. Nach einem Gerichtstermin im vorliegenden Fall gelingt es den Detektiven der Kurtz Detektei Essen, die Mutter in der Marktstraße zur Fahrzeugobservation aufzunehmen. Nach kurzer Fahrt und einem Zwischenstopp an einem Supermarkt trifft die ZP an einer Wohnanlage in Essen-Frohnhausen ein und betritt das Gebäude mit ihren Einkäufen. An Klingelschild und Briefkasten steht der Name der ZP.

Nahezu parallel zur 7-Tages-Observation (1 Tag versetzt) am und im Objekt des AG bezieht stets ein Essener Observant auch an dieser wahrscheinlichen neuen Wohnung der Mutter Position und dokumentiert, wann sie die Wohnung verlässt und wann sie zurückkehrt. Das Bild ist klar: Den größten Teil des Tages verbringt die Dame in diesem Objekt, und auch in jeder einzelnen Nacht verbleibt sie dort. Eine Observation ihres Tagesablaufs außerhalb der Wohnung ist nicht nötig, da dies keine Relevanz für unseren Fall hätte und somit ein unerlaubter Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Zielperson wäre.

Die Sachlage ist nach diesen insgesamt 8 Observationstagen der Privatermittler der Kurtz Detektei Essen letztlich klar. Die Observationen werden eingestellt und der gerichtsverwertbare Detektivbericht dem AG und dessen Anwälten übergeben. Der Sieg unseres AG im Rechtsstreit dürfte kaum abzuwenden sein, und aus einer ursprünglichen Mieterhöhung um 18 % werden Detektivkosten von über 10.000 €, die voraussichtlich von der Gegenseite zu tragen sein werden – zur Mieterhöhung wird es im Übrigen aller Wahrscheinlichkeit zusätzlich noch kommen.

http://www.kurtz-detektei-essen.de/2014/10/21/nicht-genehmigte-untervermietung-die-detektive-der-kurtz-detektei-essen-kl%C3%A4ren-auf/

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