Stromklau | Diebstahl von Strom


„Stromdiebstahl“ im Büro durch Handyaufladen? Droht die fristlose Kündigung?


Ein Mann aus Oberhausen hat 2009 vor Gericht einen viel beachteten Sieg davongetragen: Die fristlose Kündigung wegen eines Stromdiebstahls im Wert von 0,014 Cent (!) durch das Aufladen seines Smartphones wurde vom Oberhausener Arbeitsgericht abgewiesen (Az.: 4 Ca 1228/09). Der seit 14 Jahren bei seinem Arbeitgeber angestellte Mann durfte somit seinen Job behalten. Stromklau ist grundsätzlich dennoch strafbar – mit Kulanzen bei geringen Mengen: Seit 1900 im Strafgesetzbuch (StGB) verankert, wird in § 248c „Entziehung elektrischer Energie“ eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe festgesetzt, wobei bereits der Versuch strafbar ist. Kleine Mengen (§ 248a StGB) und Stromdiebstahl unter Verwandten werden nur auf Antrag verfolgt.


Wie ist Stromklau feststellbar?


Woran merkt man, dass nicht die Strompreise erhöht wurden oder einmalig mehr verbraucht, sondern Stromklau betrieben wurde? Während ein leicht erhöhter Verbrauch besonders in kalten Wintern oder nach der Anschaffung einer stromfressenden HiFi-Anlage normal ist, sollte extrem gesunkener oder extrem gestiegener Verbrauch entweder das Elektrizitätswerk oder den Mieter bzw. Vermieter stutzig machen. Größere Auffälligkeiten am Zählerstand können auf Stromdiebstahl hinweisen. Um einem Verdacht nachzugehen und niemanden fälschlicherweise zu beschuldigen, werden unsere Detektive aus Münster eingesetzt, die mit ihrem Know-how und ihrer Diskretion durch Observation und Recherchen vor Ort herausfinden können, ob es sich um Stromklau handelt und wer ggf. dafür verantwortlich ist.

Es ist also wichtig, die Augen offen zu halten; zuweilen werden unsere Klienten erst vom aufmerksamen Hausmeister oder Nachbarn auf Unregelmäßigkeiten oder auch auf die Anwesenheit verdächtiger Personen hingewiesen, wodurch überhaupt nur das Bewusstsein für eine mögliche Straftat gegen die eigene Person/das eigene Unternehmen entsteht. Stromdiebe demolieren mitunter die Zähler oder manipulieren die Zählerstände, Sperrklappen, die den Stromfluss unterbrechen sollen, werden beschädigt, Zähler bewusst falsch herum eingebaut etc. Werden forensische Spuren entdeckt, die nicht klar zugeordnet werden können, ist es wichtig, sie nicht durch eigene Fingerabdrücke und andere Aktivitäten am Tatort unbrauchbar zu machen. Gern stellen Ihnen unsere Privatdetektive aus Münster ihre Expertise und Erfahrung in der Spurensicherung und -analyse zur Verfügung: 0251 7009 0014.


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Ältere Stromzähler zu manipulieren, erfordert zwar ein gewisses Know-how, aber auch keine außerordentliche Expertise. 

Private oder geschäftliche Stromleitungen werden angezapft – was nun?


Geschäftsleute mögen in ihren Betrieben zwar meistens nicht um einen grundsätzlich hohen Stromverbrauch herumkommen, jedoch kann durch missbräuchliche private Nutzung oder auch bewussten illegalen Stromklau die Nachzahlung in der Jahresabrechnung unerhört hoch ausfallen. Auch als Vermieter eines oder mehrerer Apartments müssen Zählerstände regelmäßig überprüft werden, um auszuschließen, dass Mieter ihre eigenen Stromrechnungen umgehen, indem sie Leitungen aus Gemeinschaftsbereichen wie dem Treppenhaus, dem Keller oder dem Waschraum anzapfen. In seinem Urteil vom 10.02.2015 (AZ. 11 C 103/14) sah das Amtsgericht Wedding die außerordentliche fristlose Kündigung gegenüber einem Mieter als rechtmäßig an, der aufgrund hoher Nachzahlungsforderungen vom Stromnetz abgeschnitten worden war und sich deswegen an den Leitungen im Hausflur zu schaffen machte. Durch die Tat sah das Gericht § 543 BGB „Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund“ erfüllt.

Bei verzwickten Feinheiten in Rechtsangelegenheiten und viel Ermessensspielraum für die jeweiligen Richter ist es umso wichtiger, eine lückenlose Beweiskette gegen den Stromdieb vorlegen zu können – unsere Münsteraner Wirtschaftsdetektei ist Ihnen dabei gern behilflich: kontakt@kurtz-detektei-muenster.de.


Stromdiebstahl bei den Anbietern


Nicht nur Geschäfts- und Privatleute werden durch Stromdiebe geschädigt, auch die Stromanbieter selbst leiden darunter. Oft versuchen bereits gesperrte Kunden, die den Anbietern durch Schufa-Eintragungen oder verweigerte Zahlungen bekannt sind, sich illegal wieder ans Netz anzuschließen. Auch ungeduldige Stromnutzer, die Wartungsarbeiten nicht aussitzen wollen, oder neue Mieter, die einen Stromvertrag umgehen möchten, zählen zu den typischen Tätern.

Während moderne Smart Meter, also digitale Stromzähler, den aktuellen Stand regelmäßig an den Anbieter übermitteln, sind hierzulande noch viele Haushalte mit analogen Zählern ausgestattet. Das bedeutet, dass die Mieter selbst für die Ablesung zuständig sind und die Daten dann auf eigene Verantwortung an den Anbieter melden. Hierbei bietet sich Stromdieben natürlich eine gute Möglichkeit, geschönte Zahlen weiterzugeben. Überprüft wird im Regelfall nur bei größeren Auffälligkeiten, d.h. wer clever vorgeht und die Zahlen langsam herunterfährt, kommt damit womöglich ungeschoren, weil unbemerkt, davon.


Was können unsere Wirtschaftsermittler aus Münster tun?


Vordergründig macht die Kurtz Detektei Münster und Westfalen bei Stromdiebstahl das, was Detektive den größten Teil ihres Arbeitslebens tun: observieren, recherchieren und Verdächtige mit polizeilicher Vernehmungsexpertise befragen. Ist zum Beispiel regelmäßig über Nacht ein auffällig hoher Stromverbrauch zu beobachten, obwohl das Firmengelände in diesem Zeitraum nicht genutzt wird, bietet sich eine nächtliche Überwachung des Objekts an. Auf diese Weise können Angestellte oder Firmenfremde in flagranti dabei erwischt werden, wenn sie das Stromnetz widerrechtlich auf Kosten des Unternehmens anzapfen. Erst kürzlich wurde ein Fall bekannt, in dem ein Mitarbeiter die für die elektrischen Firmenlieferwagen gedachte Ladestation regelmäßig für sein eigenes Elektroauto verwendete und somit natürlich einen erheblichen Mehrkonsum verursachte.

Neben den oben genannten Ermittlungsmethoden kann unsere Münsteraner Privatdetektei bei Privatleuten wie auch bei Unternehmen Fingerabdrücke an manipulierten oder demolierten Stromzählern nehmen, Firmeneinschleusungen zur besseren Beobachtung des Zählerraums durchführen, Mitarbeiter bzw. Nachbarn legendiert auf Hinweise befragen und einiges mehr.


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Elektrofahrzeuge liefern ein neues Motiv für Stromdiebstähle. In unserer extrem energieabhängigen Gesellschaft und im Zuge der zeitgenössischen Diskussion über die Erschließung neuer Erzeugungswege ist dieses Thema aktueller denn je. 

Beauftragung unserer Wirtschaftsdetektei in Münster


Sollten Sie fürchten, dass Ihre privat oder geschäftlich genutzten Stromleitungen von unbefugten Dritten angezapft und mitbenutzt werden, so setzen Sie sich gern mit unseren Wirtschaftsdetektiven aus Münster in Verbindung. Die IHK-zertifizierten Ermittler der Detektei Kurtz arbeiten schnell, professionell, diskret und natürlich ergebnisorientiert, um Ihnen eine schnellstmögliche Klärung Ihres Falles präsentieren zu können. Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten (siehe unten) über das Kontaktformular, per Email (kontakt@kurtz-detektei-muenster.de) oder über die folgende Rufnummer: 0251 7009 0014.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Münster

Nevinghoff 16

48147 Münster

Tel.: 0251 7009 0014

Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenster.de

Web: https://www.kurtz-detektei-muenster.de

 

https://www.kurtz-detektei-muenster.de/2017/11/15/stromklau-diebstahl-von-strom/

https://www.kurtz-detektei-muenster.de/wirtschaftsdetektei-münster/stromdiebstahl-entziehung-von-strom/

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Unterschlagung in Zwickau: Manipulation von Kassenbelegen


Kontinuierliche Eigentumsdelikte seit mehreren Jahren?


Der Inhaber eines Bio-Supermarkts in Zwickau, nennen wir ihn Herr Colditz, verdächtigte seit Längerem einen langjährigen Angestellten der Kassenunterschlagung. Um unserer Detektei in Zwickau* den Fall näher zu erläutern, lud er einen unserer Wirtschaftsdetektive zu sich nach Hause ein. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung berichtete Herr Colditz, dass der verdächtige Mitarbeiter mit großer Wahrscheinlichkeit seit 2-3 Jahren Eigentumsdelikte gegen seinen Betrieb begehe; es fehle lediglich der Nachweis für das Gericht. Um diesen zu erbringen, habe er unsere Privatdetektive in Zwickau kontaktiert (0800 8033 967).


Vermutetes Vorgehen des Täters


Die Zielperson wurde verdächtigt, sich mit der eigenen Mitarbeiter-Kennzeichnung oder der ID von Kollegen ins Kassensystem einzuloggen und dann auf zwei verschiedene Weisen Betrugshandlungen vorzunehmen:

  1. Vortäuschung der Annahme von nicht vorhandenem Leergut, d.h. hier werden virtuell Leergutannahmen vorgetäuscht und die entsprechenden Barbeträge aus der Kasse entnommen.
  2. Vortäuschung von Warenrückläufern, das sind vorgeblich angebrochene Lebensmittel und/oder Kosmetika, die von Kunden wegen eines Fehlkaufs zurückgegeben worden seien. Die Barbeträge der vorgetäuschten Rücknahmen werden ebenfalls aus der Kasse entnommen.

Damit die genannten Verfahren nicht unmittelbar auffallen, wird immer ein Bon angefertigt, der die entsprechenden Bargeldentnahmen spiegelt. Diesen Entnahmebon legte die Zielperson an den jeweiligen Tattagen mit in die Kasse zur Abrechnung. Auf diese Weise konnte der Auftraggeber unserer Wirtschaftsdetektei in Zwickau den Betrug nicht sofort erkennen. Erst nach mehreren internen Prüfungen und Warenzählungen ließen sich die Warendifferenzen feststellen.

Nachdem der gesamte Sachverhalt an der Privatanschrift des Auftraggebers nachvollziehbar und bereits weitgehend zweifelsfrei geklärt wurde, beschließen unser Detektiv in Zwickau und Herr Colditz eine direkt anschließende Observation im Supermarkt, um einen weiteren Diebstahlsvorgang durch die Zielperson beobachten und gerichtsfest dokumentieren zu können. Möglicherweise würden hierfür mehrere Anläufe/Observationstage notwendig werden.


Observation an der Kasse: Einbuchungen ohne Kunden?


Die Observationssituation am Einsatzobjekt Bio-Markt stellte sich ungewöhnlich günstig dar, denn in unmittelbarer Nähe zum Einkaufsladen befand sich ein Bistro, von dem aus Einsicht auf den Kassenbereich genommen werden konnte. So musste unser Privatermittler zur Abwechslung einmal nicht stundenlang bei glühender Hitze oder klirrender Kälte im Auto verharren, sondern konnte sich bequem an einen Tisch im Bistro setzen, Kaffee und Kuchen ordern und auf diese Weise eine Observation durchführen, die dem Nachweis eines gewerbsmäßigen Betrugs- und Unterschlagungsdeliktes dienen sollte und für das dem Täter aufgrund der besonderen Schwere des Falles eine Strafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis drohte (§ 263 StGB Betrug).

Bereits 20 Minuten nach Beginn der Observation beobachtete unserer Wirtschaftsdetektiv in Zwickau, wie die Zielperson mehrere Tippvorgänge an der Kasse vornahm, ohne dass dort Kunden gestanden hätten. Keine fünf Minuten später wiederholte sich dieser Vorgang. Daraufhin verständigten sich Herr Colditz und unser Ermittler außerhalb des Sichtbereichs des verdächtigen Mitarbeiters darauf, dass der Betriebsinhaber einen Kassencheck über die EDV vornehmen werde. Sollte sich dabei herausstellen, dass tatsächlich Buchungen ohne Kunden vorgenommen wurden, würde Herr Colditz dies unserem Detektiv durch ein zuvor abgesprochenes nonverbales Zeichen mitteilen.


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Dass Mitarbeiter, die sich unbeobachtet wähnen und Zugang zu Bargeld haben, Betrugshandlungen und Eigentumsdelikte vollziehen, kommt leider selbst in den besten Betrieben vor. Aus kleinen Beträgen werden in der Summe hohe Schäden. 

Konfrontation – notarielles Schuldanerkenntnis?


Als das besprochene nonverbale Zeichen des Auftraggebers tatsächlich erfolgte, konfrontierten Herr Colditz und der Wirtschaftsermittler die Zielperson mit den beobachteten Delikten. Das Sprechen übernahm größtenteils der Detektiv, da er über langjährige Erfahrungen in Sachen Vernehmung und Mediation verfügt und deshalb regelmäßig die Unterzeichnung notarieller Schuldanerkenntnisse erwirkt. Ein solches Schuldanerkenntnis lässt sich mit variablem Inhalt gestalten, meist wird dem Täter Straffreiheit in Aussicht gestellt, wenn er seine Delikte zugibt und sich zur Rückzahlung entstandener Schäden verpflichtet.

Und so spielten der Ermittler unserer Privatdetektei in Zwickau und der überführte Mitarbeiter den typischen Ablauf einer Täterkonfrontation nach Eigentumsdelikten gegen Unternehmen ab: Zunächst wird geleugnet, dann kommen alle Beweise auf den Tisch, anschließend werden dem Täter seine verbliebenen Optionen aufgezeigt (entweder Unterzeichnung des notariellen Schuldanerkenntnisses oder Strafanzeige + Zivilklage). In den meisten Fällen sind die Delinquenten schließlich vernünftig genug, in das Schuldanerkenntnis einzuwilligen, um sich der drohenden Gefängnisstrafe zu entziehen – so auch in diesem Fall. Der Mitarbeiter knickte ein und gab zu, seit mehreren Jahren wöchentlich Beträge in Höhe von 50 bis 150 € entwendet zu haben. Damit der Betrug nicht auffiel, fingierte die Zielperson Waren- und Leergutrückläufer. Der Delinquent fertigte die entsprechenden Bons dafür an und legte sie zur Abrechnung mit in die Kasse.


Schadensberechnung und Auflösung des Arbeitsvertrages


Nach dem Geständnis werteten die drei Anwesenden mehrere Stunden lang die bekannten/verdächtigen Fälle der letzten Jahre aus. Der Gesamtschaden wurde schließlich auf 10.000 € festgelegt, womit der diebische Angestellte nach Ansicht unseres Privatermittlers in Zwickau sogar noch gut wegkam. Abschließend einigte man sich einvernehmlich auf die Auflösung des Arbeitsvertrages der Zielperson mit sofortiger Wirkung, ferner wurde dem Herrn Hausverbot für mindestens ein Jahr erteilt.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Leipzig

Beuchaer Straße 10

04318 Leipzig

Tel.: 0341 6970 4082

Mobil: 0163 8033 967

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-leipzig.de

Web: https://www.kurtz-detektei-leipzig.de

https://www.kurtz-detektei-leipzig.de/2017/05/13/unterschlagung-in-zwickau-manipulation-von-kassenbelegen/

https://www.kurtz-detektei-leipzig.de/detektei-zwickau-detektiv-zwickau/

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