Immobilienermittlung | Immobilienauskünfte durch die Kurtz Detektei Erfurt


Auskünfte zu Immobilien und Eigentümern


Angesichts des immer härter umkämpften Immobilienmarktes in Deutschland kann es bisweilen ein Ding der Unmöglichkeit werden, eine zentral gelegene Einliegerwohnung, ein schönes Grundstück in guter Lage oder das Traumhaus im Grünen zu finden. Darüber hinaus passiert es häufig, dass ein scheinbar ungenutzter Bauplatz oder ein jahrelang leerstehendes Reihenhaus einen Interessenten anlockt. Blöd nur, wenn man das Objekt seiner Begierde einmal gefunden hat, jedoch nicht weiß, wer der Eigentümer ist und wie man ihn kontaktieren kann. Die Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen hilft in solchen und vielen anderen immobilienbezogenen Fällen weiter, indem sie durch Immobilienauskünfte wie Grundbuchrecherchen die Eigentumsverhältnisse aufklärt und ggf. sogar direkt den Kontakt zwischen Interessenten und Verwaltern/Eigentümern herstellt.

Zu einer Grundbuchauskunft durch die Detektei Kurtz gehört nicht nur die Identität des Grundstückeigentümers, sondern es werden auch etwaige bestehende Grundschuldbelastungen (zum Beispiel Hypotheken) aufgedeckt, Erbpachtregelungen in Erfahrung gebracht und Besonderheiten wie Beschränkungen aufgrund eines Denkmalschutzes oder eines Naturschutzgebietes ermittelt. All diese Informationen können, wenn sie denn rechtzeitig gewonnen werden, das böse Erwachen nach einem übereilten Immobiliengeschäft verhindern. Auch wenn Informationen über genaue Abmaße (Größe des Grundstücks oder des Hauses) sowie über die Möglichkeit (weiterer) Bebauungen erforderlich sind, helfen Ihnen unsere Detektive aus Erfurt gern weiter – und das bundesweit: 0361 2243 0020.


Überprüfung der Grundstücks- und Hauseigentümer


Abgesehen von Fallstricken wie städtisch vorgegebenen Nutzungseinschränkungen (bspw. ein Bebauungsstopp), strengsten Richtlinien aufgrund eines Natur- bzw. Wasserschutzgebietes oder ein existierender Denkmalschutz besteht bei einem Immobiliengeschäft auch immer die Gefahr, an einen wenig vertrauenserweckenden Verkäufer zu geraten. Um Immobilienbetrug und der Vortäuschung falscher Tatsachen aus dem Weg zu gehen, überprüft unsere Erfurter Wirtschaftsdetektei gern nicht nur das Grundstück an sich, sondern auch den Immobilieneigner auf harte Fakten wie seine Bonität, eventuelle Vorstrafen, nicht bezahlte Hypotheken usw. Auf diese Weise lassen sich Zweifel über den Verkäufer und seinen Besitz zerstreuen oder eben bestätigen – Letzteres fungiert dann als rechtzeitige Warnung des Interessenten vor dem Kauf.

Nicht selten nämlich fallen verzweifelte Grundstückssuchende auf Schnäppchen herein, die sich nach dem Kauf als Horror herausstellen: geschönte Abmaße, das Verschweigen von Grundschulden (umgangssprachlich = „Hypotheken“), vorab nicht erwähnte baugesetzliche Einschränkungen bei geplanten An- und Umbauten oder auch Erbpachtregeln, die dafür sorgen, dass das Grundstück in die Hände Dritter fällt, ohne dass der Käufer, der womöglich schon erhebliche Summen und Mühen investiert hat, etwas dagegen tun könnte.


Hypotheken, Zwangsversteigerungen, Insolvenzverfahren – Grundbuchauskünfte schaffen Sicherheit.


Nehmen wir an, ein Verkäufer hat seinen Interessenten horrende Schulden verschwiegen. Mancher mag sich nun Sorgen machen, dass er beim Kauf einer Immobilie von dieser verschuldeten Person eine Mitverpflichtung zur Tilgung eingeht. Doch seit 1999 muss man aus diesem Grund nicht mehr auf einen Immobilienkauf verzichten, möchte man nicht selbst in Zahlungsverpflichtungen aus Altlasten verwickelt werden. Denn damals wurde § 419 des BGB ersatzlos gestrichen, sodass nur noch Schulden, die tatsächlich auf der Immobilie lasten (Grundschulden), auf den neuen Eigentümer übergehen. Ob solche vorhanden sind, können unsere Privatdetektive aus Erfurt wiederum bundesweit durch die Recherche von Grundbuchauskünften ermitteln.

Einen Sonderfall stellen extrem hohe Grundschulden dar: Sind im Grundbuch Hypotheken vermerkt, die den Kaufpreis übersteigen, kann es unter Umständen zu Zwangsversteigerungen oder auch Zwangsvollstreckungen kommen, sofern der Käufer nicht in der Lage ist, die gesamte Grundschuld zu tilgen. Auch im Falle einer Insolvenz des Verkäufers ist äußerste Vorsicht geboten, da Haus, Wohnung oder Grundstück der Insolvenzmasse zufallen können und die Käufer im schlimmsten Fall nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre frisch erworbene Immobilie verlieren. Sie sehen also: Der vorsorgliche Einsatz unseres Erfurter Detektiv-Teams kann wahre Wohnalbträume und Horrorszenarien rechtzeitig abwehren.


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Wer kennt es nicht: Ist man einmal beseelt von einem Kaufvorhaben, bleibt die Vernunft zugunsten der schnellen Abwicklung schon mal auf der Strecke. Und gerade der Traum vom Eigenheim ist für viele Menschen einer der spannendsten im Leben. 

Schätzung des Grundstück- oder Immobilienwerts


Nicht nur zu Recherchezwecken und für Kontaktauskünfte im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften werden unsere Erfurter Wirtschaftsdetektive regelmäßig kontaktiert, sondern auch, um feststellen zu lassen, ob Grundstücks- oder Hauspreise tatsächlich angemessen angesetzt worden sind oder ob die Interessenten betrogen werden sollen. Durch unsere Kooperationen mit professionellen Sachverständigen und Gutachtern sind unsere Auftraggeber immer auf der sicheren Seite und können sich in Verhandlungsgesprächen selbstverständlich auf uns berufen sowie auf die für die Messung herangezogene Immobilienwertermittlungsverordnung, kurz ImmoWertV, durch die eine sachgerechte und nachvollziehbare Ermittlung des Werts gewährleistet ist.

In einen Immobilienwert fließen nicht nur offensichtliche Daten ein (Größe, Lage, Beschaffenheit, Verkehrsanbindung, Infrastruktur, aktueller und künftiger Grundstücksmarkt), sondern auch für Laien schwer in Erfahrung zu bringende Informationen: Gesetzesänderungen, städtische Baupläne, Wertsteigerungen oder -senkungen durch Veränderungen des direkten Umfelds (geplante Umgehungsstraße, Eröffnung neuer Schulen, Supermärkte) etc. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, Biotope und Natur- oder Tierschutzgebiete auf dem Grundstück in den zu ermittelnden Wert einfließen zu lassen – etwas, das Verkäufer nicht immer beachten.


Absicherung vor einem Immobiliengeschäft durch die Ermittler der Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen


Sollten Sie kurz vor dem Erwerb einer Immobilie Zweifel aus dem Weg räumen, genaue Grundstücksdaten sowie Hintergrundinformationen über die Bonität und Vorstrafen des Verkäufers in Erfahrung bringen wollen, dann setzen Sie sich gerne mit unserer Privatdetektei in Erfurt in Verbindung. Durch unsere professionelle und diskrete Arbeit versichern wir Ihnen ein möglichst zeitnahes Ergebnis und gerichtsverwertbare Beweise, falls es zu einem Verfahren kommen und Beweismaterial von Nöten sein sollte. Mit unseren Kontakten zu Institutionen, Ämtern und Gutachtern bieten wir Ihnen ein Rundum-sorglos-Paket an, das sie vor jeglichem bösen Erwachen beim Immobilien- oder Grundstückskauf bewahren soll.

Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr) über unser Kontaktformular, per Email (kontakt@kurtz-detektei-erfurt.de) oder unter der folgenden Rufnummer: 0361 2243 0020.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen

Arnstädter Straße 50

D-99096 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 2243 0020

Fax: +49 (0)361 2243 0029

Mail: kontakt@kurtz-detektei-erfurt.de

Web: https://www.kurtz-detektei-erfurt.de

https://www.kurtz-detektei-erfurt.de/2017/11/06/immobilienermittlung-immobilienauskünfte-durch-die-kurtz-detektei-erfurt/

https://www.kurtz-detektei-erfurt.de/wirtschaftsdetektei-erfurt/auskünfte-zu-grundstücken/

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Trenchcoat und Schlapphut? Aus dem wirklichen Leben eines Privatdetektivs | MZ-Interview mit Patrick Kurtz


Julia Rau, Journalistin der MZ, im Interview mit Patrick Kurtz, dem Inhaber der Kurtz Detektei Erfurt und Thüringen:


Patrick Kurtz ist Deutschlands Vorzeigedetektiv. Der junge Unternehmer huscht von einer Fernsehsendung zur nächsten, berät sogar Filmemacher zur Authentizität eines Detektivlebens. Wie das genau aussieht, hat er MZ-Redakteurin Julia Rau erzählt.


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Patrick Kurtz ist Privatdetektiv – und sein Arbeitsleben hat mit den Darstellungen in Fernsehserien nicht viel zu tun. 

Herr Kurtz, wie wird man Detektiv?


Patrick Kurtz: „Der Detektivberuf an sich ist in Deutschland nicht geschützt; entsprechend darf jeder, der ein einwandfreies Führungszeugnis vorweisen kann, ein Detektivgewerbe anmelden. Üblicherweise hat man zuvor aber bei Ermittlungsbehörden wie der Polizei oder dem Zoll Karriere gemacht. Ich habe studiert und musste mir die Fachkenntnisse für den Detektivberuf in einer Zusatzausbildung aneignen, die ich an der Sicherheitsakademie in Berlin absolviert habe. Es wäre Harakiri gewesen, ohne Ausbildung in das Gewerbe einzusteigen. Leider machen das trotzdem viele.“


Was lernt man in der Ausbildung?


Patrick Kurtz: „Das Wichtigste sind die rechtlichen Grundlagen. Wenn man gegen das Gesetz verstößt, etwa beim Datenschutz, bringt man sich und den Auftraggeber in Teufels Küche. Im praktischen Teil lernt man Observationstechniken oder auch wie man Fingerabdrücke nimmt, Spuren sichert, Abhörgeräte aufspürt und wie IT-forensische Untersuchungen durchgeführt werden.“


Sind Quereinsteiger ein Problem in der Branche?


Patrick Kurtz: „Ja, wenn sie nicht die notwendigen rechtlichen und ermittlungstechnischen Kenntnisse mitbringen. Denn dann verrichten sie zwangsläufig schlechte Arbeit und das wiederum fällt zurück auf den Ruf der ganzen Branche. Allgemein hat die Detektivbranche mit ihrer Außenwahrnehmung zu kämpfen. Allein schon durch diese vermeintlich realistischen Detektiv-Serien im Fernsehen wird bei Klienten teilweise ein Erwartungshorizont geweckt, der fernab der Realität ist. Da kommen auch mal Anfragen, ob wir – wie die Detektive im Fernsehen – Leute einschüchtern und Informationen aus ihnen herausprügeln. Wir müssen dann erklären, wie unsere Arbeit wirklich funktioniert.“


Und wie läuft die in Wirklichkeit?


Patrick Kurtz: „Normalerweise engagieren uns Klienten, weil sie einen Verdacht haben. Am häufigsten haben wir mit Betrug zu tun – privat, also zum Beispiel Untreue, aber auch in der Wirtschaft. Dort mit großer Regelmäßigkeit Krankschreibungsmissbrauch, also Arbeitnehmer, die sich krankschreiben lassen und dann Hobbys wahrnehmen, die der Genesung im Weg stehen, oder während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit einer Nebentätigkeit nachgehen. Außerdem ermitteln wir beispielsweise bei Unterhaltsbetrug, Spesenbetrug, Diebstahl aus Betrieben oder Unterschlagung – Letzteres häufig bei Transportfahrern, die Teile der Auslieferungsware abzweigen. Doch wir werden auch in drastischeren Fällen und mit ausgefallenen Ermittlungsmethoden tätig. So im vergangenem November mit Personenspürhunden bei der Suche nach der vermissten Anja B., die vor kurzem zerstückelt in Leipzig gefunden wurde. Die Hunde hatten bei der Suche mehrfach im Bereich der Wohnung des Täters und des Fundortes der Leiche angeschlagen.“


Wenn Frau X denkt, Herr X hätte eine Affäre, was passiert dann?


Patrick Kurtz: „Zuerst grenzen wir zeitlich ein, wann Herr X dieser Affäre nachgehen könnte, sofern das der Auftraggeber einschätzen kann. Sollte es keinen konkreten Verdacht bezüglich der Tatzeit geben, müssen wir die Zielperson über längere Zeiträume observieren. Grundsätzlich nehmen wir wenig bis gar keinen aktiven Einfluss auf das Geschehen. Es kommt ganz selten zur Interaktion zwischen Detektiven und Zielperson, vielmehr sind wir passive Beobachter – anders als die Detektive im Fernsehen. Es kann sein, dass der untreue Ehepartner nach zwei Stunden mit seiner Freundin auf der Straße knutscht, dann ist der Fall abgeschlossen. Vielleicht macht er aber auch tagelang nichts Relevantes.“


Bestätigen sich solche Verdachte in den meisten Fällen?


Patrick Kurtz: „Ich würde schätzen, das ist bei uns in etwa 75 Prozent der Fälle so. Wenn der Auftraggeber dranbleibt und wir die Mittel genehmigt bekommen, längere Zeit zu observieren, bestätigt sich der Verdacht meist. Das ist natürlich auch eine Geldfrage, eine Stunde Detektivarbeit kostet 55 Euro. Wenn wir nur wenige Stunden zur Verfügung haben, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass wir etwas nachweisen können.“


Wie läuft eine Observation?


Patrick Kurtz: „Meist beginnt die Observation im Auto, doch wenn die Zielperson zu Fuß oder mit der Bahn unterwegs ist, folgen wir dementsprechend ebenfalls fußläufig. Einen ganzen Tag im Auto zu verbringen, ist keine Seltenheit.“


Und was passiert, wenn die Zielperson das Land verlässt?


Patrick Kurtz: „Dann fahren wir hinterher, sofern es der Klient wünscht. Das haben wir sehr regelmäßig. Wenn die Zielperson unerwartet zum Flughafen fährt, muss natürlich mit dem Auftraggeber geklärt werden, ob die Verfolgung fortgeführt werden soll, schließlich muss er auch die Kosten dafür übernehmen.“


Wie sammeln Sie noch Informationen, außer bei den Observationen?


Patrick Kurtz: „In der Vorbereitung auf eine Observation wird für gewöhnlich eine Onlinerecherche durchgeführt. Schwierig wird es, wenn wir nachträglich ermitteln sollen, weil etwa eine Firma vermutet, dass ein Angestellter in der Vergangenheit Spesenbetrug begangen hat. Das können wir aktuell ja nicht mehr beobachten, doch dafür gibt es unter anderem legendierte Befragungen. Eine Legende ist im Ermittlungswesen ein Vorwand, der zur Gewinnung von Informationen dient. Man gibt sich zum Beispiel als Techniker aus und sammelt in Gesprächen Informationen. Allgemein muss man sich flexibel verändern können: Wenn man auf der Baustelle observiert, erscheint man oft am besten im Blaumann, bei einer gehobenen Abendveranstaltung hingegen im Anzug. Auch kommt es vor, dass Detektive in die auftraggebenden Firmen eingeschleust werden, um in der Rolle des neuen Kollegen unauffällig Tathergänge ermitteln und persönliche Beziehungen zu Zielpersonen aufbauen zu können.“


Ist der Job gefährlich?


Patrick Kurtz: „Selten. Es gibt gefährliche Situationen, aber nicht mehr als beispielsweise für einen Elektriker. Wir hatten einmal einen Fall, bei dem eine Familie nach ihrer Tochter suchte. Als wir sie fanden, erzählte sie unter Tränen, dass sie nicht verschwunden, sondern bewusst vor ihrer Familie geflohen war, da sie um ihr Leben fürchtete. Wir haben auf ihren Wunsch die Adresse nicht weitergegeben. Die Familie war natürlich nicht begeistert und hat zwei meiner Mitarbeiter bedroht.“


Man wird als Zielperson gefragt, ob man gefunden werden will?


Patrick Kurtz: „Grundsätzlich nicht. In dem Fall handelte es sich um eine Adressrecherche ohne berechtigtes Interesse. Detektivarbeit bedeutet immer einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson. Zur Legalisierung dieses Eingriffs benötigen wir einen hinreichenden Rechtfertigungsgrund – das berechtigte Interesse. Ist das berechtigte Interesse bei einer Anschriftenermittlung nicht gegeben, machen wir es so, dass wir die Zielperson fragen, ob wir ihre Adresse weitergeben dürfen. Weil die Tochter aus dem genannten Beispiel volljährig war, hatte die Familie kein Recht, zu erfahren, wo sie sich aufhielt, sofern die Gesuchte das ihre Familie nicht wissen lassen wollte. Da gilt das Selbstbestimmungsrecht. Anders läuft es, wenn wir einen Schuldner suchen, denn dann gibt es ein berechtigtes Interesse und damit einen Rechtfertigungsgrund, in die Persönlichkeitsrechte der Zielperson einzugreifen. Der Schuldner wird also nicht gefragt, da geht das berechtigte Interesse vor.“


Welche Fähigkeiten muss man mitbringen, um Detektiv zu sein?


Patrick Kurtz: „Man braucht Sitzfleisch und Geduld für die Observationen, muss mit Hunger, Durst, Hitze und Kälte umgehen können. Und man muss eine hohe Konzentrationsfähigkeit haben, um zum Beispiel eine Tür, aus der schon seit Stunden niemand herausgekommen ist, konstant fokussiert beobachten zu können. Auch logisches Denken ist wichtig, um Puzzleteile bei komplexen Sachverhalten zusammenzufügen. So gibt es gerade bei Wirtschaftsvergehen mitunter vielschichtige illegale Verflechtungen mit internationalen Geldgeschäften. Um die Zusammenhänge verstehen zu können, sind entsprechende kombinatorische Fähigkeiten notwendig. Für Befragungen ist es von Vorteil, wenn man sich in die Menschen hineindenken kann. Baut man sich eine Legende auf, sollte man ein guter Lügner sein, um sie glaubhaft präsentieren zu können. Nicht jeder Detektiv bringt all diese Fähigkeiten mit. So kann es sein, dass ein Ermittler ein sehr guter Observant ist, aber bei legendierten Befragungen Nervenflattern kriegt.“


Ist Detektivarbeit eine Männerdomäne?


Patrick Kurtz: „Ja, Frauen sind Mangelware. Leider, denn sie sind für diverse Ermittlungsbereiche sehr wertvoll. Neulich hatten wir einen Fall, bei dem ein Paar oft in die Sauna ging. Da ist es unauffälliger, wenn man bei der Observation in der Sauna ebenfalls als Paar auftaucht. Außerdem würden die meisten Leute eine Frau nicht so schnell verdächtigen, Detektivin zu sein.“


Originalquelle aus der MZ: www.mz-web.de/halle-saale/trenchcoat-und-schlapphut–aus-dem-wirklichen-leben-eines-privatdetektivs-26736332

 

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https://www.kurtz-detektei-erfurt.de/2017/04/26/trenchcoat-und-schlapphut-aus-dem-wirklichen-leben-eines-privatdetektivs-mz-interview-mit-patrick-kurtz/