Fremdgehen | Ehebruch: Observations-Alltag unserer Privatdetektive in Duisburg


Selbst in den besten Beziehungen kann es auftauchen: das nagende Gefühl der Eifersucht und der Zweifel am Partner. Wenngleich sich diese Eifersucht oftmals als unbegründet herausstellen mag und im Laufe der Beziehung bestenfalls immer weiter abnimmt, werden die Privatdetektive der Kurtz Detektei Duisburg (0203 3196 0052) mit großer Regelmäßigkeit Zeugen von Fremdgehern und Fremdgeherinnen. Viele von ihnen führen eigentlich eine scheinbar innige, langjährige Beziehung, aber offensichtlich reicht ihnen das nicht. Die Zahl der männlichen und weiblichen Klienten hält sich dabei größtenteils die Waage; Unzufriedenheit mit der Beziehung oder der Wunsch nach einem Abenteuer sind nicht geschlechtsabhängig und treten daher bei beiden Seiten auf. Das folgende Fallbeispiel soll verdeutlichen, wie unsere Privatdetektive in Duisburg beim Verdacht auf Ehebruch und Fremdgehen durch Ermittlungen helfen.


Untreue: ein Fallbeispiel unserer Detektive aus Duisburg


Sabine aus Dinslaken, Auftraggeberin der Kurtz Detektei Duisburg, lebte bereits seit über sechs Jahren in einer – ihrer Ansicht nach – gut funktionierenden Beziehung. Ihr fester Freund und, wie sie hoffte, baldiger Verlobter, Thomas aus Ratingen, verhielt sich liebevoll, aufmerksam und stets bemüht um die Qualität ihrer Beziehung. Natürlich stritten die beiden sich gelegentlich, jedoch nie so sehr, dass ihre Beziehung dadurch Schaden genommen hätte. Nach den ersten drei Jahren zogen sie in eine gemeinsame Wohnung in Duisburg, kauften sich einen Hund und fuhren regelmäßig gemeinsam in den Urlaub. Sabine arbeitete als leitende Angestellte in einem Modegeschäft, in dem sie sich wohlfühlte und das ihr die Möglichkeit gab, sich kreativ auszuleben. Ihr Freund Thomas war in der Verwaltung eines großen Autohauses in Duisburg-Kaßlerfeld tätig. Ihre Beziehung schien gefestigt und die gemeinsame Zukunft lag direkt greifbar vor ihnen.

Dann fielen Sabine eines Tages beim Waschen einer Hose ihres Partners Rechnungen für ein Restaurant am Duisburger Innenhafen in die Hände, die sie verwunderten, da Thomas nichts davon erzählt hatte, dort essen gegangen zu sein. Zuerst dachte sie sich nichts Schlimmes dabei und warf die Zettel in den Mülleimer. Als sie jedoch ihrer besten Freundin beiläufig davon erzählte, zeigte diese sich besorgt und riet Sabine, sich doch bei Thomas nach dem Essen zu erkundigen und zu fragen, ob es ein Geschäftsessen gewesen sei. Sabine hielt nicht viel von übertriebener Eifersucht, da sie sich Thomas‘ Liebe sicher fühlte und nicht zu einer meckernden Furie werden wollte. Ihre beste Freundin jedoch hatte einen ersten Verdacht in Sabine geschürt, schließlich war diese selbst von ihrem Mann betrogen worden, hatte die Detektive der Kurtz Privatdetektei Duisburg auf darauf angesetzt und sich wegen der Ergebnisse einer Observation ihres Ehemannes bei einem gemeinsamen Wochenende mit seiner Geliebten nach nur einem Jahr Ehe scheiden lassen.


Wenn die ersten Zweifel gesät sind …


Wieder zuhause nahm Sabine die Rechnungen aus dem Abfalleimer und glich die Zeit und das Datum der Belege mit ihrem Kalender ab. Erschrocken stellte sie fest, dass das Essen an einem Abend stattgefunden hatte, an dem Thomas laut eigener Aussage eigentlich auf Geschäftsreise bei einer Automobilmesse in Erfurt hätte sein müssen. Noch hielt die ehemalige Dinslakerin all das für einen Zufall und hoffte auf die Möglichkeit, dass die Rechnung von einem Kollegen stammen könnte. Doch diese Hoffnung zerstreute sich bald, als sie immer wieder abendliche Anrufe ihres Lebensgefährten erhielt, der ihr mitteilte, dass er leider länger zu arbeiten habe, bspw. wegen einer Wirtschaftsprüfung im Autohaus, und erst spät nach Hause komme; sie solle nicht auf ihn warten und wachbleiben. Natürlich konnte sie in diesen Nächten kein Auge zutun und durchstöberte, voller Zweifel und Unglaube, den Laptop ihres Freundes, auf dem sie zwei Bilder einer jungen Frau fand, die vermutlich von einem sozialen Netzwerk heruntergeladen worden waren. Ihr Entschluss war gefasst: Ihr Freund Thomas, der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit betrog, sollte von den Privatdetektiven der Kurtz Detektei Duisburg an den nächsten Abenden, an denen er sich „verspäten“ werde, observiert werden. Wenn er dabei fremdgehen würde, hätte sie das anschließend schwarz auf weiß.

Sabine engagierte zwei unserer Duisburger Privatdetektive und beauftragte sie bei nächster Gelegenheit, sich nach dem eigentlichen Arbeitsende ihres Thomas zu beiden Seiten des Autohauses zu postieren, um ihn zu beobachten und ggf. die Verfolgung aufzunehmen. Nachdem an den ersten drei Abenden nichts Auffälliges passiert war und Thomas tatsächlich lange in seinem Büro gesessen hatte, machte sich Sabine bereits schlimme Vorwürfe, an ihrem Freund und seiner Integrität gezweifelt zu haben. Am vierten Abend jedoch, als sie lediglich eine SMS und keinen Anruf über eine erneute Verspätung erhielt, dokumentierten die beiden Detektive der Kurtz Detektei Duisburg bildtechnisch, wie Thomas nach Arbeitsschluss um 17 Uhr mit seinem Auto in die Stadt fuhr, sich dort zu einem Abendessen mit der jungen Frau von den Laptop-Fotos traf und mit dieser händchenhaltend und eng aneinander geschmiegt in ein recht exklusives Hotel eincheckte. Sabine aus Dinslaken war völlig vor den Kopf gestoßen, als die Detektive ihr wenig später die Ermittlungsergebnisse berichteten. Sie beendete die Beziehung noch in derselben Nacht, als Thomas um drei Uhr morgens nach Hause kam und, konfrontiert mit Sabines Anschuldigungen und den Details des vergangenen Abends, reumütig sein Fremdgehen beichtete.


Mann auf Bett, Frau in Dessous mit Weingläsern; Privatdetektei Duisburg, Detektiv Duisburg
Thomas und die unbekannte Dame betraten gemeinsam ein Hotel. Was sie dort taten, ist unschwer zu erraten. Die Kurtz Detektei Duisburg hatte zuvor ein Rendezvous mit Händchenhalten und Küssen dokumentiert.

Detektive als letzte Instanz für den Nachweis der Untreue


Natürlich war Sabine aus Dinslaken traurig, dass ihr Verdacht von unseren Detektiven aus Duisburg bestätigt wurde, jedoch erlangte sie dadurch eine wichtige Gewissheit und konnte die Beziehung beenden, bevor sie sich noch fester an Thomas gebunden hätte. Im Alltag unserer Privatermittler geht es aber auch andersherum als im obigen Beispiel: Manche Auftraggeber, die sich um die Treue ihrer Partner sorgen, stellen durch die Ermittlungen unserer Duisburger Privatdetektive fest, dass es zu keinem Ehebruch oder Fremdgehen in der Lebenspartnerschaft gekommen ist – der Verdacht bestätigt sich in diesen Fällen nicht. Auch wenn die Beauftragung der Kurtz Detektei Duisburg natürlich zunächst alles andere als ein Vertrauensbeweis ist, so kann sich der zweifelnde Partner – wenn sich der Untreue-Verdacht nicht bestätigt – anschließend doch wieder vollends beruhigt der Beziehung widmen, die ihm vorher vermutlich nicht gesichert genug erschien.

Bei einer Beauftragung unserer Detektive in Duisburg ist es wichtig, stets zu beachten, dass für eine Observation des Partners ein berechtigtes Interesse vorliegen muss, das über dem Recht auf Privatsphäre des zu observierenden Partners steht. Das heißt, es muss eine Ehe oder eine eheähnliche Gemeinschaft vorliegen. Eine eheähnliche Gemeinschaft definiert sich unter anderem darüber, dass man im selben Objekt wohnt und lebt, gemeinsame Käufe und Anschaffungen tätigt und auch eine gewisse Dauer der Beziehung vorweisen kann (ein Jahr sollte es schon sein). Eine Beziehung, die erst seit einem halben Jahr besteht und bei der die Partner getrennt wohnen und über keinen gemeinsamen Besitz verfügen, ist leider nicht ausreichend, um diesem berechtigten Interesse gerecht zu werden. Bei Fragen zum berechtigten Interesse oder zur Observation Ihres (Ehe-)Partners hilft Ihnen die Kurtz Detektei Duisburg natürlich gerne vor Ort oder berät Sie telefonisch bzw. per E-Mail (kontakt@kurtz-detektei-duisburg.de).


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Duisburg

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Detektive und Pfeifen – Teil 1: Einführung der Kurtz Detektei Duisburg in die Thematik


Typisches Detektiv-Klischee seit Sherlock Holmes: die Pfeife


Das Pfeiferauchen ist die wohl ursprünglichste Form des Rauchens; die ältesten Tabakpfeifen, die man gefunden hat, lagen ägyptischen Mumien bei – als Grabbeigaben vor fast viertausend Jahren! Und obwohl in den letzten Jahrzehnten durch die zunehmende Verbreitung der Zigarette Pfeifenraucher immer seltener geworden sind, gibt es sie immer noch: Genussmenschen, Denker, Besonnene und Unangepasste – der Pfeifenraucher hat heutzutage viele Attribute, selten jedoch schlechte. Und natürlich ist es vor allem der Berufsstand des Privatdetektivs, der spätestens seit Sherlock Holmes genauso mit dem Pfeiferauchen in Verbindung gebracht wird wie mit Lupe und Jägermütze, wie unsere Detektive der Kurtz Detektei Duisburg immer wieder amüsiert feststellen dürfen. Die Frage „Und rauchen Sie auch Pfeife?“ gehört zum festen Repertoire fast jeden Gesprächspartners und kommt in der Regel direkt nach der Antwort auf „Und was machen Sie beruflich?“ – allein hinter jedem Stereotyp und Klischee steckt auch oft ein Körnchen Wahrheit: So stimmt es tatsächlich, dass einige unserer Privatermittler passionierte Pfeifenraucher sind. So raucht auch Patrick Kurtz selbst, Inhaber unserer Detektivbüros in Duisburg, seit seinem 14. Lebensjahr Pfeife und zählt über zwanzig Pfeifen sein Eigen.

Einiges hat sich zwar geändert seit den Zeiten der Bow Street Runners und Vidocqs, den Begründern der modernen Detektivarbeit: Modernste Technologie, IT-forensische Untersuchungen und Ermittlungen im Wirtschaftsbereich prägen im 21. Jahrhundert ganz selbstverständlich den Berufsalltag unserer Detektive aus Duisburg – und dennoch scheint die Assoziation des Privatdetektivs mit der Pfeife ungebrochen aktuell. Grund genug, einmal einen Blick auf die Hintergründe des Pfeifenrauchens zu werfen, und zu untersuchen, warum bis heute die detektivische Arbeit und die Pfeife untrennbar miteinander verbunden sind.


Pfeiferauchen während der Observation? Ein No-Go!


Ein Klischee gibt es, das wir direkt zu Anfang über Bord werfen sollten: Auch wenn unsere Detektive mitunter begeisterte Pfeifenraucher sind – bei der Feldarbeit hat die Pfeife nichts zu suchen! Dabei wäre es ja eigentlich kein Problem: Das eigene Auto z. B. ist schließlich noch einer der wenigen Orte, an denen man ungestört und ganz legal rauchen kann, und eine stundenlange Observation einer Zielperson aus dem Wagen heraus wäre sicherlich für manche unserer Duisburger Privatermittler mit einer aromatisch rauchenden Pfeife angenehmer. Das Problem, das sich dabei stellt, ist jedoch ganz profan, denn um für den Klienten eine einwandfreie und erfolgversprechende Observation zu gewährleisten, sind zwei Dinge essentiell:

Zum einen natürlich das möglichst unauffällige Auftreten der Detektive: Bei einer Observation, beispielsweise bei Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall, ist es wichtig, dass der eingesetzte Ermittler unscheinbar bleibt, schließlich soll die Zielperson nicht merken, dass sie observiert wird. Ein möglichst unauffälliges Auftreten ist damit erste Pflicht – und so selten, wie Pfeifenraucher geworden sind, lässt sich beides leider nur sehr schlecht in Einklang bringen. Zum anderen erfordert das Rauchen einer Pfeife zwischendurch immer wieder ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit: Man hat oft mit den Händen zu tun, der Tabak will gestopft werden, ab und an vielleicht neu entzündet, und letztendlich versetzt einen das Rauchen der Pfeife in einen sehr entspannten Zustand, der vielleicht die nötige Reaktionsbereitschaft bei der Observation vermissen lässt – schließlich müssen unsere Privatdetektive aus Duisburg blitzschnell reagieren, wenn relevante Situationen entstehen, ein schnelles Foto schießen oder die Zielperson verfolgen. Eine Pfeife wäre dabei doch eher hinderlich.


Pfeiferauchen bei der Recherche im Detektivbüro? Aber ja!


Ganz anders sieht es jedoch im heimischen Detektivbüro aus: Man sagt der Pfeife nach, dass ihr Rauchen eine gewisse Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schafft, die das Denken begünstigt und natürlich auch die Kreativität. Das wiederum können unsere Ermittler voll und ganz bestätigen! Detektivarbeit ist schließlich nicht nur Fleißarbeit und findet auch nicht ausschließlich auf der Straße statt. Wo lose Fäden zusammengesetzt und Zusammenhänge hergestellt werden müssen, ist Ruhe und Entspannung angebracht – und da leistet die Pfeife beste Dienste. So kommt es, dass tatsächlich der ein oder andere Privatdetektiv, auf jeden Fall zumindest bei unseren Ermittlern der Kurtz Detektei Duisburg, das entspannte Pfeifenrauchen nicht missen möchte.


Detektiv raucht Pfeife und tippt einen Ermittlungsbericht auf der Schreibmaschine; Privatdetektiv Duisburg
Die Tabakspfeife im Detektivbüro: längst nicht mehr die Regel, aber auch keine Ausnahme.

Ausblick auf Teil 2 der Reihe „Detektive und Pfeife: der dänische Pfeifenbauer Poul Winsløw


Hochwertige Pfeifen werden in langwieriger Handarbeit hergestellt, und viele Pfeifenbauer sind wahre Künstler. Man muss sich nur einmal die unterschiedlichen Pfeifenarten, -formen und -farben, das verwendete Material und die verschiedenen Funktionsweisen genau anschauen, um zu sehen, welche minutiöse Arbeit dahinter steckt, teilweise mit filigranen Intarsien und mit viel Liebe zum Detail. Einige Pfeifenbauer sind wahre Ikonen ihres Fachs, extrem talentiert und Meister ihrer Handwerkskunst. Einer davon ist Poul Winsløw, ein Name, der den meisten Leuten, die bisher selten mit Pfeifen in Berührung gekommen sind, vielleicht gar nichts sagt – Anlass genug für die Kurtz Wirtschaftsdetektei Duisburg, um in Teil 2 unserer Reihe „Detektive und Pfeife“ einen wahren Meister des Pfeifenhandwerks zu würdigen!


Der Privatdetektiv in der Literatur: Von C. Auguste Dupin zu Sherlock Holmes | Kurtz Detektei Duisburg


Die Detektive der Kurtz Detektei Duisburg sehen sich zwar mit beiden Beinen fest in der Realität verankert, aber dennoch gibt es wahrscheinlich auf der ganzen Welt keinen einzigen professionellen Privatermittler, der nicht fasziniert ist von den zahlreichen Vorbildern, die Literatur und Film seit fast zweihundert Jahren hervorgebracht haben. Deshalb wollen wir unsere Reise durch die Geschichte der Privatdetektive in der Literatur heute fortsetzen.


Edgar Allan Poes Ur-Detektiv Dupin erobert Europa


Wie wir im letzten Teil unserer Analyse gesehen haben, wird die klassische Detektivgeschichte oft fälschlicherweise den Engländern zugeschrieben, doch in Wahrheit haben wir sie mit Edgar Allan Poe einer Ikone der amerikanischen Literatur zu verdanken. Und wie so oft, wenn eine gute Idee erst einmal in der Welt ist, lässt sie sich nicht mehr aufhalten, sondern inspiriert und beflügelt andere. Zwar gab es seit Urzeiten Geschichten über Menschen, die Verbrechen aufklären, von der Bibel über alte Sagen bis hin zur Literatur der Aufklärung und Romantik. Voltaires „Zadig oder das Schicksal von 1747“ oder „Das Fräulein von Scuderi“ aus dem Jahr 1821 von E. T. A. Hoffmann sind nur zwei Beispiele aus der Zeit vor Poes Detektivgeschichten und lassen daher noch viele klassische Elemente der Detektivgeschichte vermissen.

Doch mit dem Erscheinen der Geschichten um Dupin etabliert sich dann 1841 erstmals der Detektiv im heutigen Sinne, dessen Erben unsere Duisburger Privatdetektive und Wirtschaftsermittler sind. Und der Erfolg ist enorm: Frühe Übersetzungen durch Baudelaire verhelfen Poe zu großem Ruhm auch in Europa, selbst in Russland ist er berühmt und wird heiß verehrt. Fjodor Dostojewski, in offener Bewunderung zu Poe, gestaltet die Figur des Ermittlungsrichters Porfirij in „Schuld und Sühne“ (1866) nach dem Vorbild Dupins. Vor allem aber in Frankreich stößt Poe mit seinen Detektivgeschichten auch nach seinem frühen Tod 1849 auf größte Bewunderung – daher geht die Geschichte des Privatdetektivs zunächst dort, in Frankreich, weiter, wie die Kurtz Detektei Duisburg nachfolgend ausführen wird.


Émile Gaboriaus Detektive Lecoq und Père Tabaret


In „Die Affäre Lerouge“ von Émile Gaboriau (1866) taucht zum ersten Mal ein Detektiv auf, der zwar weit weniger bekannt, jedoch in einer Reihe zu nennen ist mit C. Auguste Dupin und Sherlock Holmes: Monsieur Lecoq. Dieser ist allerdings kein Privatdetektiv im eigentlichen Sinne, sondern Chef der Pariser Sicherheitsbehörde Sûreté und hat eine kriminelle Vergangenheit – eine Verbeugung vor der realen Person Vidocq, über den wir hier ausführlich berichtet haben. Ihm zur Seite steht aber bereits ein Amateurdetektiv, nämlich Père Tabaret. Beide lösen ihre Fälle auf dieselbe analytische und deduktive Art, wie es bereits Dupin tut, gleichwohl unterscheidet sich Lecoq in einem wichtigen Punkt: Er ist Polizist, Kriminalfälle sind für ihn daher nicht nur Rätsel und analytische Herausforderungen, sondern es ist schlicht sein Beruf, den Täter zu fassen.

Daher ist es eher die Figur des Père Tabaret, die das Lösen von Fällen als Herausforderung und Vergnügen sieht, und daher dem Ermittler, wie ihn heute unsere Duisburger Privatdetektive verkörpern, eher nahekommt. Gaboriau beschreibt bei seinen Geschichten das Lösen von Kriminalfällen immer in einem gewissen Maße als Wissenschaft, und was wir heute als Forensik bezeichnen, damals aber noch nicht als solche existierte, zeigt er bereits als essentielles Mittel, um zu einer Lösung zu gelangen – wie es auch später Arthur Conan Doyle für Sherlock Holmes übernehmen wird, der neben seiner offenen Bewunderung für Poe eben auch Gaboriau großen Respekt entgegenbringt und ihn zu seinen Einflüssen zählt.


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Originalillustration (1868/69) von Henri Lanos zum ersten Teil von Gaboriaus Lecoq-Romanen, „L’enquête“.

Erste weibliche Detektivinnen in der Literatur


Ab jetzt nimmt die Detektivgeschichte immer mehr Form an, und einige Rahmenbedingungen sind schon gesetzt: Es wird nicht geschildert, wie es zu einem Verbrechen kommt (das wäre dann die Angrenzung zum Kriminalroman), sondern der Fall wird sozusagen von hinten aufgerollt. Das Verbrechen ist zu Beginn der Geschichte schon passiert, und nun liegt die Aufgabe des Detektivs (und zunehmend auch des Lesers) darin herauszufinden, wer der Täter ist. Vor allem aber treten immer mehr „Hobbydetektive“ an die Stelle des professionellen polizeilichen Ermittlers: Schon Dupin stand nicht im Polizeidienst, ebenso wenig wie Père Tabaret.

In Deutschland ist es kein Detektiv aus Duisburg, sondern ein adliger Weltenbummler aus Braunschweig (Hans von Solberg), den Friedrich Gerstäcker in seinem Fortsetzungsroman „Im Eckfenster“ ein Verbrechen aufklären lässt. Jedoch ausgerechnet in den USA, in den Geschichten von Anna Katharine Rohlfs, spielt zunächst wieder ein Polizeiinspektor die Hauptrolle (Ebenezer Gryce, ab 1878) – doch auch ihm wird später jemand zur Seite gestellt, der nicht im Dienste der Polizei steht, in dem Fall eine der ersten weiblichen Detektivinnen (Miss Amelia Butterworth). Sie taucht erst viel später auf, fungiert aber bei den Geschichten dann direkt als zweite Hauptfigur neben dem Polizeiinspektor.


Der Weg von polizeilichen Ermittlungen zum Privatermittler


Die Grenzen zwischen professioneller Polizeiarbeit und privaten Detektiven aus Leidenschaft bleiben also immer ein wenig verschwommen. Man traut sich noch nicht so recht, die Loslösung von der Polizeiarbeit als Hauptaspekt zu vollziehen. Ein Mann, der allen modernen Detektiven wie auch jenen der Kurtz Detektei Duisburg direkt oder indirekt als Vorbild dient, sollte das jedoch ändern, indem er ab 1892 sämtliche polizeilichen Freunde und Helfer zu Nebenfiguren degradierte – doch zu Sherlock Holmes kommen wir im nächsten Teil unserer Reihe „Privatdetektive in der Literatur“.


Verfasser: Gerrit Koehler

 

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Der Privatdetektiv in der Literatur: C. Auguste Dupin (Edgar Allan Poe)


Die Wurzeln der Detektivgeschichte


Seitdem es unseren Beruf gibt, ist der Privatdetektiv ein beliebtes Motiv in der Literatur. Unzählige verschiedene Typen von Detektiven haben Schriftsteller und Schriftstellerinnen im Laufe der letzten beiden Jahrhunderte hervorgebracht. Viele von ihnen fanden schon früh Eingang in den Film oder die Fernsehserie, sodass bei einigen gerne vergessen wird, dass in der Regel die Wurzel eines jeden bekannten Detektivs in derKriminalliteratur liegt: Ob ganz klassisch (Sherlock Holmes) oder exzentrisch (Hercule Poirot), ob Hardboiled-Detektive der amerikanischen Zwischenkriegs-Ära oder ganz bodenständig und bis in die jüngste Zeit die Wilsberg-Krimis aus Münster – Privatdetektive erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit unter den Krimilesern auf der ganzen Welt, und auch unsere Detektive der Kurtz Detektei Duisburg bringen ihren literarischen Vorgängern natürlich die allergrößte Sympathie entgegen. Schließlich, so ehrlich muss man sein, würde es die Detektei Kurtz und viele andere Detekteien in Duisburg, Deutschland und der Welt vielleicht gar nicht geben, hätte der Privatdetektiv nicht seit über 150 Jahren die Welt der Literatur und damit die Phantasie der Menschen bereichert. Wir wollen uns daher heute einmal den Wurzeln der Detektivgeschichte widmen, und sie beginnt, anders als man vielleicht annehmen könnte, nicht mit Sherlock Holmes …


Detektive erlangen in der Realität und in der Literatur fast zeitgleich Berühmtheit


Dem sehr realen Beruf des Privatdetektivs steht historisch gesehen tatsächlich fast von Anfang an sein literarisches Pendant zur Seite, denn tatsächlich ist der Beruf des Detektivs noch gar nicht so alt (wer mag, kann die Geschichte gerne in unserem Beitrag „Der Detektiv im Wandel der Zeit: Eugène François Vidocq“ nachlesen). Die erste ikonische Figur des Privatdetektivs in der Literatur ließ nach dem ersten realen Detektiv nicht lange auf sich warten: Zwar war der Gründer des ersten Detektivbüros der Welt (1833), Eugène François Vidocq, unverkennbar Vorbild für zahlreiche literarische Gestalten aus dem Umfeld der französischen Literaten Honoré de Balzac und Victor Hugo, aber der Autor, der die klassische Detektivgeschichte in die Welt brachte war – wider Erwarten – ein Amerikaner!


Der französische Schriftsteller Victor Hugo (1802-1885) verewigte den berühmten Detektiv Vidocq in seinem Meisterwerk
Der französische Schriftsteller Victor Hugo (1802-1885) verewigte den berühmten Detektiv Vidocq in seinem Meisterwerk „Les Misérables“ gleich in zwei Personen: Jean Valjean und Javert.

Edgar Allan Poe: Erfinder der Detektivgeschichte


Es hatte natürlich schon früher Geschichten gegeben, in denen ein mysteriöses Verbrechen durch einen inoffiziellen Vermittler aufgeklärt worden war, jedoch nie in der Form des Privatdetektivs, wie wir sie heute kennen. Die Figuren, die Verbrechen lösten, waren bis dahin Fachfremde gewesen (z.B. eine Hofdichterin in E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“, 1819), und das Lösen von Kriminalfällen stellte in der Regel weder ihre Passion dar geschweige denn ihre Profession, sie wurden eher unabsichtlich in das Geschehen hineingezogen. Doch das sollte sich 1841 ändern, als „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ in der Zeitschrift Graham’s Magazine in Philadelphia erschien. Ihr Verfasser war kein Geringerer als Edgar Allan Poe, der sich schon zuvor mit zahlreichen Schauergeschichten und -romanen einen Namen gemacht hatte (u.a. „Der Untergang des Hauses Usher“, 1839) und der in der Literaturwissenschaft als Vater der Kurzgeschichte und der Gruselgeschichte gilt.

Dass auch die Detektivgeschichte, wie wir sie bis heute kennen, auf ihn zurückgeht, wird oft vergessen und in der Regel eher Poes englischen Kollegen zugeschrieben. Zu Unrecht, bringt doch bereits Poes Held C. Auguste Dupin viele der Eigenschaften mit, die 45 Jahre später seinen berühmteren Kollegen Sherlock Holmes auszeichnen werden: So erfolgt z.B. die Erzählung der Geschichten aus der Ich-Perspektive von Dupins namenlosem Assistenten, gutem Freund und Mitbewohner, der Dupin als Meister der Deduktion beschreibt (ein Stilmittel, das Doyle in den Sherlock Holmes-Geschichten mit der Figur des Dr. Watson aufgreifen wird). Analytisch, umfassend gebildet, mit einer hervorragenden Beobachtungsgabe, begeistert von Rätseln und Mysterien, und mithilfe seines Geistes in der Lage, den Intellekt über das Verbrechen triumphieren zu lassen.

Poe selbst nennt seine (damals neue) Art des Erzählens „ratiocination“, sozusagen das Lösen von Rätseln allein durch Folgerungen – also die Kunst der Deduktion, die auch Sherlock Holmes später berühmt macht. Aber es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten: Was Dupin sozusagen zum professionellen Detektiv werden lässt (er gehört an sich dem französischem Adel an und betreibt nicht etwa ein Detektivbüro), ist der Umstand, dass er von der Polizei selbst in Form des hochrangigen Polizisten „G“ immer wieder konsultiert wird (auch Sherlock Holmes hat mit Inspector Lestrade einen mehr oder minder Verbündeten bei der Londoner Metropolitan Police, genannt Scotland Yard).


Daguerreotypie von Edgar Allan Poe, Kurtz Detektei Duisburg
Mit seinem Protagonisten C. Auguste Dupin schuf der Amerikaner Edgar Allan Poe den ersten Detektiv der Literatur.

Deutliche Intertextualität zwischen Holmes und Dupin


In insgesamt drei Kurzgeschichten ist Dupin der Pariser Polizei behilflich (neben „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ von 1841 lauten diese „Das Geheimnis der Marie Rogêt“ (1842) und „Der entwendete Brief“ (1844)). Die Lösungen der Fälle sind originell und führen die Polizei mit Dupins Hilfe stets zum wahren Täter – in „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ handelt es sich dabei sogar um einen Orang-Utan, der, wie sich herausstellt, unabsichtlich für den Tod zweier Frauen verantwortlich ist und von Dupin als „Mörder“ überführt wird.

Arthur Conan Doyle indes hat aus seiner Bewunderung für Poes Geschichten nie einen Hehl gemacht, er nimmt sogar direkten Bezug auf die Figur Dupin. Gleich beim ersten Zusammentreffen von Dr. Watson mit Sherlock Holmes in „Eine Studie in Scharlachrot“ (1887) wird dies unverblümt von Watson thematisiert: „Sie erinnern mich an Edgar Allan Poes Dupin. Bisher haben solche Typen für mich nur innerhalb von Geschichtenbüchern existiert.“ Watson meint dies als uneingeschränktes Kompliment – Holmes jedoch, sicherlich mit einem kleinen Augenzwinkern von Doyle, entgegnet, Dupin sei für ihn eher „unbedeutend“ und seine Tricks „angeberisch und künstlich“. Vielleicht gilt dieser kleine Seitenhieb einer Passage aus „Der Doppelmord in der Rue Morgue“, denn auch hier lässt Poe seinen Helden wenig Schmeichelhaftes über sein offensichtliches Vorbild aus der realen Welt, Vidocq, sagen: Dieser sei, so Dupin, „ein Mann, der geschickt im Kombinieren und Erraten“ sei, jedoch dessen „Denken nicht die nötige Schulung hatte“.


Denkweise und Methodik der frühen literarischen Vorlagen prägten den Detektivberuf international nachhaltig


Unsere Detektive der Kurtz Detektei Duisburg wiederum fühlen sich dieser Tradition, das Vorbild mit einem Augenzwinkern zu kritisieren, nicht verpflichtet – schließlich müsste man wohl lügen, würde man behaupten, dass die Figur Dupin durch ihre analytische Art und Weise, Fälle zu lösen und Verbrechen aufzuklären, nicht auch im wahren Leben den Alltag der Profession Detektiv positiv beeinflusst hat. Die Kurtz Detektei Duisburg ist zwar kein Sammelbecken für exzentrische Einzelgänger und fühlt sich entgegen der literarischen Vorbilder stets der Teamarbeit verpflichtet – aber analytisches Denken und eine zielgerichtete Methode, einen Fall zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, helfen auch uns im Alltag des Privatermittlers immer wieder weiter! Und nicht zuletzt sind unsere Detektive aus Duisburg natürlich froh, wenn es am Ende doch nicht der Orang-Utan war – wie sollte man das auch einem Klienten erklären …

Übrigens: Der Begriff „Detektiv“ wird von Poe nicht einmal verwendet, da er so in der Art noch gar nicht geprägt worden war. Erst Doyle nennt seinen Helden Sherlock Holmes „consulting detective“, also etwa „beratender Ermittler“ – aber dazu kommen wir noch in einem späteren Beitrag.


Verfasser: Gerrit Koehler

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