„Mein erstes Mal: Beschattung ohne Schatten“ – Detektiv Patrick Kurtz im Weser-Kurier


Jeden Sonntag erscheint im Bremer Weser-Kurier die Beilage „Weser-Strand“ mit der Reihe „Mein erstes Mal“, in der Personen aus meist ungewöhnlichen Berufen ihre ersten Arbeitserfahrungen schildern. Bereits im Februar veröffentlichte das Magazin eine entsprechende Wiedergabe des ersten Falls von Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Bremen. Den Zeitungsausschnitt finden Sie nachfolgend.

Hinweise: Der Text ist eine freie sowie vom Zitierten nicht gegengeprüfte Umschreibung der Artikelverfasserin Katharina Frohne und somit kein O-Ton von Patrick Kurtz. Zudem verfügt Patrick Kurtz weder über die notwendigen Zusatzqualifikationen, um sich Psychologe nennen zu dürfen, noch wollte er bereits als Zwölfjähriger Detektiv werden. Beide Aussagen wurden von ihm oder der Detektei Kurtz zu keinem Zeitpunkt behauptet. Für ein besseres Lesegefühl empfehlen wir, mittels der Lupe unter dem Artikel in den Text hinein zu zoomen.


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Quelle: Weser-Kurier, Ausgabe vom 11.02.2018


Kurtz Detektei Bremen

Hollerallee 8

D-28209 Bremen

Tel.: 0421 3679 9066

Mail: kontakt@kurtz-detektei-bremen.de

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Vetternwirtschaft im Profi-Fußball? Sind ein Spielerberater und ein Sportdirektor Brüder?


Spielervermittlung mit Interessenskonflikt?


Dubiose Zahlungen, enttäuschende Transfers – in einem Klub aus der 2. Fußball-Bundesliga kamen Zweifel an der Person des Sportdirektors auf. Ein Vorstandsmitglied hatte Informationen zugespielt bekommen, laut derer diese Umstände womöglich teilweise auf ein Verwandtschaftsverhältnis – Bruder oder Halbbruder – zwischen dem Sportdirektor und einem der allgemein ja so kritisch beäugten Spielerberater zurückzuführen sein könnten. Das Vorstandsmitglied befürchtete, dass es geheime Absprachen zwischen beiden gebe, mit denen sich mindestens der Spielerberater, wenn nicht sogar auch der Sportdirektor bereicherten. Konkret ging es dabei um Transfers von Lizenzspielern, die bei dem besagten Berater unter Vertrag standen und für deren Vermittlung gemeinhin erhebliche Summen fließen. Das Motiv war also klar: Vermögenszuwachs. Im Raum stand der Verdacht der Vetternwirtschaft.

Um in Erfahrung zu bringen, ob der Sportdirektor tatsächlich einen Bruder oder Halbbruder hatte, der als Spielerberater tätig ist, zog der Profi-Verein die Detektei Kurtz hinzu. Um welche Transfers es sich handelte und welche Vermittler konkret im Verdacht standen, wurde unseren Detektiven aus München nicht offenbart. Ziel war es somit schlicht, festzustellen, ob der Sportdirektor einen Bruder hatte und – bei Bejahung – um wen es sich handelte.


Spielerberater; Detektei München, Detektiv München, Privatdetektiv München, Detektei Augsburg
Dass sich viele Spielerberater eine goldene Nase verdienen und dafür nicht vor unlauteren Methoden zurückschrecken, ist spätestens seit den Raiolas und Kucharskis dieser Welt hinlänglich bekannt.

Quo vadis – welcher Rechercheweg ist am erfolgversprechendsten?


Ein Grundproblem, das sich unserer Münchner Privatdetektei in diesem Fall stellte, bestand darin, dass die meisten behördlichen Datensätze keine Informationen zu Geschwistern enthalten. Beim Einwohnermeldeamt zum Beispiel lassen sich weder die Geschwister noch die Eltern abfragen, sondern lediglich die eigenen verzeichneten Kinder einer angefragten Person. Ein alternativer Ermittlungsweg wäre deshalb das Einholen der Geburtsurkunde des Sportdirektors beim Standesamt gewesen, um daraus die Namen seiner Eltern abzulesen und anschließend zu prüfen, ob die Eltern (bzw. einer der beiden Elternteile) noch weitere Kinder hatten. Ein Problem hierbei: Das Standesamt würde einen Nachweis über das sogenannte berechtigte Interesse an der Informationsübermittlung fordern. Da die Ermittler im Sinne der Diskretion natürlich keine konkreten Personendaten zu diesem Fall von medialem Interesse ausplaudern durften, würde sich dieser Nachweis sehr schwierig gestalten. Der Ermittlungsweg Standesamt wurde somit einstweilen verworfen.

Da die Detektei Kurtz bereits für zahlreiche Personen und Organisationen aus dem Profi-Fußball tätig war, verfügen wir über ein sehr ansehnliches Kontaktnetzwerk in dieser Branche. Unser fallleitender Privatdetektiv aus München arrangierte folgerichtig einen Besprechungstermin mit einem Spielerberater aus diesem Netzwerk. Der Gedanke dahinter: Die Branche der Spielervermittler generiert zwar hohe Umsätze, besteht aber aus einer relativ überschaubaren Anzahl von Personen. Man kennt sich in der Regel also untereinander, und wenn es da tatsächlich einen Vertreter der Zunft mit verwandtschaftlichen Verbindungen zu unserem Sportdirektor gab, so würde der Informant wahrscheinlich davon wissen.


Informanten-Treffen mit zwei Spielerberatern


Bei dem Treffen unseres Münchner Wirtschaftsdetektivs mit seinem Informanten machte Letzterer von Anfang an klar, dass keiner der in dem Gespräch genannten Namen im Ermittlungsbericht auftauchen dürfe, da er negative Konsequenzen für seinen Job fürchte. An diese Forderung hielt sich die Detektei Kurtz natürlich – sowohl im Ermittlungsbericht als auch in der vorliegenden Fallbeschreibung. Der einigermaßen auskunftsbereite Spielervermittler teilte mit, dass der verdächtigte Sportdirektor einst selbst in einer Spielerberateragentur gearbeitet und im Zuge dieser Tätigkeit jenen Berater mit in die Firma geholt habe, der nun – nach seinem Kenntnisstand – kritisch beäugt werde. Selbiger Berater sei wohl mit unserer Zielperson, dem ominösen Bruder oder Halbbruder, identisch. Der Informant wollte allerdings weder den Namen dieses Vermittlers nennen noch den der Firma, in der beide gearbeitet haben sollen. Die Daten dieser Firma konnte unser Privatermittler im Anschluss recht einfach durch eine Prüfung der Biografie des Sportdirektors recherchieren.

Ein weiteres Treffen mit einem anderen Informanten, erneut ein Spielerberater, sollte den Fall zusätzlich erhellen. Der Treffpunkt lag in einer dezenten Gaststätte in Grünwald, wo viele Spieler und Funktionäre des FC Bayern München wohnen und man sich auf Diskretion versteht. Auch dieser Informant sagte durch die Blume, dass er den Sachverhalt kenne, jedoch keinen Namen nennen wolle. Immerhin teilte er mit, dass es sich bei dem ominösen Berater tatsächlich um einen Halbbruder des Sportdirektors handelte, und lieferte uns damit eine wichtige Insider-Bestätigung des Ursprungsverdachtes. Das Verhältnis zwischen dem Berater und dem Sportdirektor bezeichnete er als „familiäre Geschäftsbeziehung“. Dabei wurde aus dem Kontext und der Artikulation heraus klar, dass es sich bei dieser Formulierung lediglich um eine freundliche Umschreibung des Begriffs Vetternwirtschaft handelte.


Spielervermittler; Privatdetektei München, Wirtschaftsdetektiv München, Detektei Ingolstadt
Der Beruf des Spielervermittlers bringt es mit sich, dass man den eigenen Kollegen sehr häufig über den Weg läuft – am Spielfeldrand, im Rahmen von Verhandlungen, bei Medienterminen etc. Man kennt sich also untereinander sehr gut. 

Ermittlungs-Durchbruch im dritten Anlauf


Nun lagen unserer Münchener Wirtschaftsdetektei also zwei unterschiedlich gewichtete Insider-Bestätigungen aus dem direkten beruflichen Umfeld der beiden Zielpersonen und unseres Auftraggebers vor. Die genaue Identität des gesuchten Beraters blieb jedoch weiterhin im Dunkeln. Zwischendurch hatten unsere Ermittler über eine parallele Recherche die Namen der Eltern des Sportdirektors in Erfahrung gebracht, waren allerdings wie erwartet im nächsten Schritt am Datenschutz des Standesamtes gescheitert, weswegen noch eine dritte Recherche durchgeführt wurde.

Hierbei besah sich der entsprechende Rechercheur zunächst die Transfers des auftraggebenden Vereins in den letzten Wechselperioden und stellte dabei eine Liste der involvierten Beraterfirmen zusammen. Anschließend überprüfte er die dort jeweils tätigen Berater, wobei er über diverse ehemalige Fußball-Profis stolperte, und versuchte, die Gruppe der möglichen Halbbrüder unter diesen Beratern mithilfe der vorhandenen Informationen und anhand eines vorher erarbeiteten Kriterienkatalogs auf eine möglichst geringe Personenzahl herunterzubrechen. Übrig blieb lediglich eine einzige Firma, ein einziger Berater. Da die anderen überprüften Kandidaten ausschieden, konnte die Wahrscheinlichkeit, auf diesem Wege den richtigen Mann identifiziert zu haben, als sehr hoch bezeichnet werden. Eine endgültige Bestätigung war nun nicht mehr fern. Allerdings bat der beauftragende Fußballverein die Kurtz Detektei München nach Mitteilung dieser Ergebnisse, die Ermittlungen einzustellen. Man habe alles, was man brauche. Diesen Wunsch akzeptierten wir natürlich und hatten dabei einige Gründe zur Annahme, dass der Fall beendet wurde, weil wir genau den Berater benannt hatten, der ursprünglich in den Fokus der Verantwortlichen geraten war.


Hinweis


Wir verstehen natürlich, dass viele Leser vorrangig interessieren wird, um welchen Sportdirektor und welchen Klub es sich handelt. Allerdings bitten wir um Verständnis, dass es sich bei diesem Text nicht um Fußball-News, sondern um einen Fallbericht über detektivische Arbeit handelt. Im Sinne unserer Auftraggeber und Informanten waren wir natürlich verpflichtet, die Informationen und auch die Geographie so vage zu halten, dass Außenstehende keine Rückschlüsse auf die Identitäten der involvierten Personen und des Vereins ziehen können. Deshalb auch an dieser Stelle der Standardhinweis der Detektei Kurtz zu Fallberichten: Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.


Kurtz Detektei München

Kastanienstraße 7

81547 München

Tel.: 089 7007 4301

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenchen.de

Web: https://www.kurtz-detektei-muenchen.de

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Sorgen mit dem Sorgerecht: rechtsradikaler neuer Lebensgefährte?


AfD-Verbindungen und Social-Media-Posts lösen Zweifel aus


Ein Dürener Unternehmer lebte seit einigen Monaten in Scheidung von seiner Ex-Ehefrau; das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder teilten sich die beiden ehemaligen Partner. Eines Tages holte der Unternehmer gerade seine Kinder bei der Mutter ab, als diese ihm ihren neuen Lebensgefährten vorstellte. Selbiger machte keinen guten Ersteindruck auf den Unternehmer. Vom Aussehen und Verhalten her wirke er wie ein typischer Schläger, schilderte er unserer Privatdetektei in Düren beim Auftragsgespräch. Aus Sorge um seine Kinder und auch um die Ex-Frau recherchierte der Unternehmer ein wenig im Internet zur Person des neuen Lebensgefährten. Dabei fand er Verbindungen zu diversen fremden- und allgemein minderheitenfeindlichen Aktionen und Kommentaren. Zudem fiel ihm ins Auge, dass eine gleichnamige Person im erweiterten Umland Pressesprecher einer lokalen Vertretung der „Alternative für Deutschland“ (AfD) war. Ob dieses rechtsgerichtete Umfeld dem Lebenspartner der Ex-Frau zuzuordnen war oder vielleicht nur einem bzw. sogar mehreren Namensvettern, konnte unser Klient anhand der verfügbaren Informationen jedoch nicht beurteilen.

Da viele der recherchierten Inhalte aufhetzerischen Inhalts waren, auf Gewaltbereitschaft schließen ließen und grundsätzlich eine große Portion Hass versprühten, machte sich der Unternehmer ernsthafte Sorgen, dass eine solche Person regelmäßigen Umgang mit und Einfluss auf seine Kinder üben könnte. Er beauftragte deshalb unsere Detektive in Düren mit der Überprüfung des neuen Lebensgefährten seiner Ex-Frau. Insbesondere wollte unser Klient wissen, ob es sich bei dem recherchierten Rechtsradikalen um dieselbe Person handelte.


Pressesprecher; Detektei Düren, Detektiv Düren, Privatdetektiv Düren, Wirtschaftsdetektei Düren
Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Parteisprecher, dem Fremdenhasser und dem neuen Lebensgefährten der Ex-Frau? 

Auf dem Facebook-Profil eines AfD-Pressesprechers


Da die Datenlage zur Zielperson relativ spärlich war – als gesicherte Information lag lediglich der Name vor –, und eine behördliche Recherche in dieser Konstellation keinen schnellen Erfolg versprach, musste sich der eingesetzte Rechercheur unserer Detektei in Düren zunächst mit den online verfügbaren Informationen zu diesem Namen ein Bild verschaffen. Anschließend sollte sortiert werden, um wie viele unterschiedliche Namensvettern es sich insgesamt handelte und wem welche Informationen zuzuordnen waren. Gleich zu Beginn fiel dem Ermittler ins Auge, dass eine gleichnamige Person aus der Dürener Umgebung langjähriger Polizeibeamter war. Dass es sich dabei gleichsam um den besagten Pressesprecher der AfD-Vertretung handelte, war durchaus nicht auszuschließen, da sich die Alternative für Deutschland in Polizeikreisen großer Beliebtheit erfreut. Trotzdem musste die Personeneinheit erst noch bestätigt werden.

In Hinblick auf die rechtsradikalen Zusammenhänge wurde unser Privatdetektiv in Düren schnell bei Facebook fündig, wo eine Person mit dem Namen der Zielperson sehr aktiv ein Profil betrieb, ihr Gesicht dem Buch jedoch nicht zur Verfügung stellte, weswegen die Identität nicht ohne Weiteres festgestellt werden konnte. Das Profil schmücken denkwürdige Selbstbeschreibungen wie „kein verträumter Sozialromantiker“, Unmengen an geteilten Berichten über Ausländerkriminalität, von denen ein großer Teil eine sehr fragwürdige Quellenlage aufweist, sowie Wahlbanner der AfD. Nach dem Studium dieses Profils bestanden kaum noch Zweifel, dass es sich bei diesem unverhohlenen Fremdenhasser um den zuvor vom Auftraggeber recherchierten AfD-Pressesprecher handelte. Doch war der Pressesprecher auch Polizist? Und vor allem: Handelte es sich um den neuen Lebensgefährten der Ex-Frau des besorgten Unternehmers?


Treffen mit AfD-Informanten


Um die Frage der Personeneinheit zu klären, standen unserer Privat- und Wirtschaftsdetektei in Düren zwei Trümpfe zur Verfügung: ein Foto der Zielperson, also des Lebensgefährten, sowie Kontakte zu AfD-Informanten. Mit zwei dieser Informanten vereinbarte der Rechercheur kurzfristige Termine, um nähere Aussagen zu erhalten. Keiner der beiden konnte die Zielperson auf dem Foto identifizieren, sie sei beiden unbekannt. Auf den Namen der Zielperson angesprochen kam jedoch von den Informanten die Antwort, dass selbiger ihnen wohlbekannt sei. Es handele sich um den Pressesprecher einer örtlichen AfD-Vertretung, der sehr aktive Mitarbeit leiste, aber häufig über das Ziel hinausschieße und deshalb intern nicht unumstritten sei. Ob dieser Pressesprecher für die Polizei arbeite, wollte unser Wirtschaftsdetektiv aus Düren dann wissen. „Nein, dazu „postet“ er zu viel in den sozialen Netzwerken; bei der Polizei hätte er sofort Probleme“, lautete die Antwort des ersten Informanten. Somit war nunmehr bestätigt, dass wir es mit zwei unterschiedlichen Personen zu tun hatten. Doch welche war die Zielperson – der Partei-Pressesprecher oder der Polizist?

Um diese Frage abschließend zu klären, ließ der Privatermittler über seine Kontakte einen legendierten Termin mit dem AfD-Pressesprecher arrangieren. Auf den ersten Blick war klar, dass es sich hierbei nicht um die Zielperson handelte, die ja vom Foto her bekannt war. Somit konnte man davon ausgehen, dass die minderheitenfeindlichen Wortmeldungen im Zusammenhang mit dem Namen der Zielperson nicht auf selbige zurückzuführen waren, sondern auf den Pressesprecher.


Hasskommentar; Privatdetektei Düren, Wirtschaftsdetektiv Düren, Detektivbüro Düren
Auch bei den eigenen Parteimitgliedern wurden die teils grenzwertigen Wortmeldungen des überprüften Pressesprechers offenkundig kritisch gesehen. 

Eine Nachfrage bei den Kindern bringt Klarheit


Um nun noch herauszufinden, ob es sich zumindest bei dem Polizisten um die Zielperson handelte, empfahl die Detektei Kurtz ihrem Klienten, einfach einmal seine Kinder oder auch die Ex-Frau unauffällig nach dem Beruf „des Neuen“ zu befragen. Das sollte das gute Recht eines Vaters sein, und auf diese Weise würde man keine womöglich einfach vermeidbaren Ermittlungskosten verursachen. Tatsächlich konnte der Klient so in Erfahrung bringen, dass die Zielperson in der Tat als Polizist arbeitete. Da der äußerliche Eindruck der Zielperson dem recherchierten Alter des Polizisten entsprach und es sich nicht um einen Allerweltsnamen handelte, erschien eine zufällige Übereinstimmung so unwahrscheinlich, dass es der Unternehmer damit auf sich beruhen ließ. Zumindest die gröbsten Sorgen konnten unserem Auftraggeber durch die Ermittlungen also letztlich genommen werden.


Hinweis


Dieser Fallbericht und die darin enthaltenen Wertungen sind weder als Kommentar zur noch als Kritik gegen die AfD zu verstehen, wohl aber gegen den pauschalisierenden Fremdenhass der vermeintlichen Zielperson.


Alle Namen und Orte sind im Sinne des Klienten- und Zielpersonenschutzes selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei Köln

Antoniterstraße 17

50667 Köln

Tel.: 0221 4558 0377

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Spielsucht | Spielsüchtige in Dortmund


Pathologisches Glücksspielen – eine Sucht, die Beziehungen, Menschen und Familien zerstören kann


Spielsucht ist ein immer größer werdendes Problem in Deutschland; annähernd 200.000 Menschen sind laut suchtmittel.de hierzulande betroffen und verzocken jährlich etwa 2,2 Milliarden Euro. Den Großteil der Abhängigen machen 18- bis 35-jährige Männer aus, während nur 10 % der Zocker weiblich sind. Entgegen der Annahme, dass eine Spielsucht im Vergleich zu anderen Suchterkrankungen weniger schlimm und beinahe zu vernachlässigen sei, sehen unsere Detektive aus Dortmund bei ihren Einsätzen immer wieder, dass nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familien, Freundeskreise und Arbeitgeber unter der Sucht leiden. Spielsucht kann auf vielfältige Weise ganze Leben zerstören.

Die Kurtz Detektei Dortmund wird aktiv, wenn Ehe- oder Lebenspartner, Eltern oder Arbeitgeber befürchten, dass der Partner, das eigene Kind oder der Angestellte eine ihn und andere schädigende Einstellung zu Glücksspielen haben könnte: 0231 8401 0065.


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Glücksspielsucht – eine zunächst unauffällige Abhängigkeit


Glücksspielsüchtige erkennt man nicht auf der Straße; im Gegensatz zu Drogen- oder Alkoholabhängigen können sie ihre Sucht leicht verstecken und fallen nicht aus ihrer gesellschaftlichen Rolle. Durch eine vergleichsweise geringe Zahl betroffener Personen bzw. da die meisten Betroffenen heimliche Süchtige sind, hat man gemeinhin keine konkreten Vorstellungen vom Erscheinungsbild und den Symptomen dieser Suchtform. Hinter dem langen Ausgehen und den hohen Ausgaben wird nach der Erfahrung unserer Dortmunder Privatdetektive nicht selten sogar eher eine Affäre des Partners als eine Glücksspielsucht vermutet.

Doch die Betroffenen leiden wie alle anderen Suchtkranken: Kontrollverlust, Entzugserscheinungen, wenn nicht gespielt werden kann, Suchtdruck, Gefährdung sozialer und beruflicher Beziehungen, Bildung umfassender Lügenkonstrukte zur Überdeckung der Sucht etc. Durch die mit der Sucht meist einhergehende Verschuldung sehen sich die Betroffenen darüber hinaus oft gezwungen, zu stehlen und zu betrügen, um an die notwendigen finanziellen Mittel zur Fortführung der Suchtbefriedigung zu gelangen. Alles dreht sich nur noch um das Spiel und das Geld, das scheinbar schnell und leicht gewonnen werden kann.


Spielsucht in Dortmund und die Bekämpfungsmaßnahmen


In Dortmund gab es laut einem Artikel von Der Westen im Jahr 2011 über 5000 pathologische Spieler, die an etwa 2100 Spielautomaten jährlich über 37 Millionen Euro verzocken. Spielsüchtige sehen sich tagtäglich mit neuen Anreizen zum Spielen konfrontiert: durch Werbung für Casinos, Lotto und Sportwetten im TV, online und in Printmedien, durch Spielhallen in direkter Nähe, die Existenz von Spielautomaten, Lottoscheinen und Rubbellosen in Kiosken und Gaststätten, durch die einfache Erreichbarkeit von Online-Spielen und so weiter. Betroffene, die sich eigentlich vom Glücksspiel abwenden wollen, geraten so erneut in die Spirale aus Nervenkitzel, Gewinn und Verlust. Durch rauschende Partynächte und immer hochwertigere Interieurs wie beispielsweise in der Spielbank Hohensyburg in Dortmund werden zudem auch Frauen vermehrt zu Spielerinnen.

Um den Betroffenen zu helfen, gibt es einige Möglichkeiten, so zum Beispiel Selbsthilfegruppen wie die des Caritas-Verbands in Dortmund, therapeutische Betreuungsangebote sowie Selbst- oder Fremdsperren. Die letztgenannten Sperren erfolgen im Rahmen des 2008 eingeführten Glücksspielstaatsvertrages und seiner Nachfolgerversionen: Mit einer Selbstsperre kann sich der Spieler auf eigene Initiative den Zugang zu Glücksspielen in staatlichen Spielbänken blockieren, in dem er einen entsprechenden Antrag stellt. Für unsere Dortmunder Privatdetektei spielen allerdings die Fremdsperren eine größere Rolle, weil unsere Auftraggeber zuweilen bestrebt sind, durch uns die Beweise ermitteln zu lassen, die notwendig sind, um eine Fremdsperre erfolgversprechend beantragen zu können. Fremdsperrenanträge werden dann bewilligt, wenn z.B. eine die Familienexistenz gefährdende Glücksspielsucht vorliegt und belegt wird. Das Problem an diesen Sperren: Sie gelten nur für staatliche und nicht für gewerbliche Glücksspielangebote. Oder anders: Der Gesperrte kann dann zwar nicht mehr in staatlichen Spielbanken zocken, doch weiterhin gewerbliche Casinos aufsuchen.


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Die Bequemlichkeit und ständige Erreichbarkeit von Online-Glücksspielangeboten haben der Branche und zugleich der Sucht einen neuen Boom verschafft.

Neue Glücksspielsteuer als Abschreckung für Spieler?


Die Stadt Dortmund hatte bisher gegen Wettbüros Steuern in Abhängigkeit von der Größe der Gewerbefläche geltend gemacht: monatlich 250 € pro 20 m². Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erklärte diese Flächenregelung im Sommer 2017 allerdings für unzulässig. Stattdessen orientiert sich die Stadt Dortmund künftig am Frankfurter Modell, laut dem Steuern anteilig vom Wetteinsatz erhoben werden. Durch diese Besteuerung des Wetteinsatzes erhoffen sich die Kommunen natürlich höhere Einnahmen für die strapazierten Kassen, wenngleich der offizielle Zweck dieser Steuer die Abschreckung der Spielsüchtigen sein soll. Ob diese Steueränderung – zumal lediglich kommunal – eine positive Änderung bewirken kann, wird sich erst nach einigen Monaten oder Jahren sagen lassen, wenn neue Zahlen zu den suchtkranken Spielern veröffentlicht werden.


Wie gehen unsere Dortmunder Detektive vor?


Werden die Privatdetektive der Detektei Kurtz damit beauftragt, einen Familienangehörigen zu observieren, um eine Glücksspielsucht nachzuweisen, muss zunächst das berechtigte Interesse geklärt sein. Dieses kann das nachvollziehbare Interesse einer Ehefrau sein, ihren Gatten vom Verspielen des gemeinsamen Familieneigentums abzuhalten, oder das des Arbeitgebers, der seinen Mitarbeiter statt im Außendienst eher in Casinos wähnt, oder das der Eltern, die ihr minderjähriges Kind von Spielhallen fernhalten wollen – denn immerhin ist Glücksspiel in Deutschland erst ab 18 Jahren gestattet. Nicht möglich dagegen sind Observationen beispielsweise des unliebsamen Nachbarn oder des steinreichen Onkels, von dessen Vermögen man hofft, später viel zu erben. Im Zweifelsfall können Sie sich unverbindlich von uns beraten und über unsere Richtlinien und Vorgehensweisen informieren lassen.

Liegt das berechtigte Interesse vor, ist in den weitaus überwiegenden Fällen von Spielsucht die Observation die optimale Ermittlungsmethode. Nehmen wir den Ehemann, der nach der Arbeit häufig noch länger in der Stadt bleibt oder ominöse Überstunden macht, wohinter seine Frau Casinobesuche vermutet. Unsere Wirtschaftsdetektive aus Dortmund folgen der Zielperson bei ihren Aktivitäten in den verdächtigen Zeiträumen, um etwaige Casino-, Spielhallen- oder Wettbürobesuche zu dokumentieren. Zuweilen wird die Observation dabei sogar bis in die jeweiligen Etablissements fortgesetzt, um Informationen zum Spielverhalten und vor allem zu den riskierten, verlorenen und gewonnenen Summen zu gewinnen, die beispielsweise in Unterhaltsangelegenheiten von Bedeutung sein können. Handelt es sich um eine online ausgelebte Spielsucht, werden unsere IT-Spezialisten in Dortmund eingesetzt, um Browserverläufe, Cache-Daten und Hintergrundprozesse der benutzten Geräte nach Hinweisen zu durchleuchten. Dieses Mittel wird insbesondere an Arbeits-PCs häufig genutzt, wenn ein konkreter Verdacht auf Arbeitszeitmissbrauch besteht.


Beauftragung der Kurtz Detektei Dortmund


Sollten Sie befürchten, dass ihr Ehepartner, Lebenspartner, minderjähriges Kind oder Arbeitnehmer mit seiner Glücksspielsucht nicht nur sich selbst, sondern auch andere schädigt, und dies nachweisen wollen, so setzen Sie sich gern mit unserer Dortmunder Detektei in Verbindung. Wir beraten Sie telefonisch oder per E-Mail über Ihre und unsere Möglichkeiten, Vorgehensweisen, Zahlungsmodalitäten und Erfolgsaussichten. Die Ermittler der Detektei Kurtz sind IHK-zertifiziert, professionell und diskret, sodass unsere Einsätze zeitnah, schnell und ergebnisorientiert ausgeführt werden. Sie erreichen uns über das Kontaktformular, per E-Mail an kontakt@kurtz-detektei-dortmund.deoder telefonisch unter der folgenden Rufnummer: 0231 8401 0065.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Dortmund

Münsterstraße 56

44145 Dortmund

Tel.: 0231 8401 0065

Mail: kontakt@kurtz-detektei-dortmund.de

Web: https://www.kurtz-detektei-dortmund.de

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/2018/04/14/spielsucht-spielsüchtige-in-dortmund/

https://www.kurtz-detektei-dortmund.de/kurtz-detektei-dortmund/glücksspielsucht/

„GPS-Tracking wäre extrem wertvoll für uns“ – Watson.ch-Interview mit Detektiv Patrick Kurtz

Helene Obrist vom Schweizer Nachrichtenportal Watson.ch im Interview mit Detektiv Patrick Kurtz, Inhaber der Kurtz Detektei Zürich und Schweiz, zum neuen Sozialdetektive-Gesetz in der Eidgenossenschaft:

„Das neue Gesetz zu den Sozialdetektiven ist umstritten. Patrick Kurtz, Inhaber der Detektei Kurtz, hat mit uns über GPS-Tracking, Mitleid und vermeintliche Mordaufträge gesprochen.


Technische Hilfsmittel für die Überführung von Betrügern


watson: „Herr Kurtz, über Sozialdetektive, die potenzielle Versicherungsbetrüger überführen, wird derzeit viel gesprochen. Wie häufig werden Sie auf Leute angesetzt, die unrechtmässig Geld kassieren?“

Patrick Kurtz: „Das kommt häufig vor. Wir ermitteln am meisten wegen Betrugsfällen. Im privaten Bereich sind es vor allem Ehebruch oder Untreue. Im wirtschaftlichen Bereich gehören KrankschreibungsbetrugManipulation bei der Zeitabrechnung oder eben Versicherungsbetrug und Sozialhilfemissbrauch dazu.“

watson: „Bei der Ermittlung von Sozialhilfemissbrauch sollen Detektive wie Sie durch ein neues Gesetz mehr Möglichkeiten für die Observation erhalten. Beispielsweise sollen GPS-Geräte, Drohnen oder Geo-Lokalisationen eingesetzt werden können. Was halten Sie davon?“

Patrick Kurtz: „Hilfsmittel wie GPS-Tracking wären extrem wertvoll für uns. Weil die Rechtslage derzeit unsicher ist, setzen wir Drohnen oder GPS-Tracking bislang nicht ein. Wenn wir die Genehmigung aber bekommen würden, wäre uns extrem geholfen bei der Fallaufklärung. Das wäre auch im Sinne der Gemeinschaft.“

watson: „Warum?“

Patrick Kurtz: „Derzeit müssen wir uns primär auf unsere Augen verlassen. Das kostet oft viel Zeit und Geduld. Mit technischen Daten, wie beispielsweise einer ständigen Ortung, könnte ein Fall womöglich schneller aufgeklärt werden. Und man hätte harte Fakten, die man im Falle einer Gerichtsverhandlung vorbringen könnte. Zudem könnte man argumentieren, dass man so die Person nicht auf Schritt und Tritt verfolgen muss, sondern nur beobachtet, wo sie sich gerade befindet. Man könnte sich fragen, ob das nicht ein geringerer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Zielperson wäre, wenn sie nur mittels GPS-Tracking überwacht wird, anstatt von einem Detektiv beschattet.“


Watson; Detektei Zürich, Detektiv Basel, Privatdetektiv Solothurn, Detektei Bern, Sozialdetektiv Zug
Das Nachrichtenportal „Watson“ ist nicht etwa eine Detektiv-Seite, deren Name sich auf den berühmten Holmes-Sidekick beruft. Vielmehr leitet sich der Name des aufstrebenden Portals vom englischen Ausdruck „What’s on?“ ab. 

Über Observationen im Detektiv-Alltag


watson: „Stichwort Privatsphäre: Haben Sie nie ein schlechtes Gewissen oder Mitleid bei Ihrer Arbeit?“

Patrick Kurtz: „Grundsätzlich beobachten wir nur den öffentlichen Raum. Und wir sind nicht die Auftraggeber, die den Tatverdacht haben. Wir führen lediglich den Auftrag aus. Mitleid habe ich selten. Ausser einmal, als ich im Rahmen eines Untreueverdachts eine Dame einen Monat lang jeden Nachmittag beschattet habe. Die Frau ging aber immer brav nach der Arbeit nach Hause und der Untreueverdacht ihres Lebensgefährten liess sich nicht erhärten. Die Dame tat mir leid.“

watson: „Wie kommt es denn überhaupt zu einer Überwachung?“

Patrick Kurtz: „Normalerweise treffen wir uns zuerst mit dem Auftraggeber, das kann eine Firma, eine Privatperson oder auch eine Behörde sein. Dann geht es darum herauszufinden, zu welchem Zeitpunkt sich eine Observation am meisten lohnen würde und wann man die grösste Erfolgschance hat. Dann klären wir ab, wie viele Ermittler wir vor Ort brauchen, wie viele Fahrzeuge nötig sind …“

watson: „Und was passiert dann vor Ort?“

Patrick Kurtz: „Das läuft natürlich ganz anders ab, als in vielen Filmen gezeigt. Meistens ist die Observation wenig spektakulär. Gefragt ist vor allem Geduld. Oft sitzt man stundenlang im Auto und wartet, dass die Zielperson das Haus verlässt.“


Der Detektiv-Beruf: Anforderungen und Risiken


watson: „Was braucht es denn, um ein guter Detektiv zu sein?“

Patrick Kurtz: „Meiner Meinung nach sind Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit enorm wichtig. Man darf sich nicht ablenken lassen. Observationen dauern in der Regel stundenlang, da darf man den Punkt, an dem etwas passiert, auf keinen Fall verpassen, weil man abgelenkt war. Köpfchen und körperliche Fitness sind auch sehr wichtig. Oft muss man recherchieren und kombinieren können. Und manchmal kann man sich auch stundenlang nicht hinsetzen oder muss bei eisiger Kälte oder sengender Hitze im Auto sitzen und auf das Auftauchen der Zielperson warten.“

watson: „Ist Ihre Deckung auch schon aufgeflogen und Sie wurden erwischt?“

Patrick Kurtz: „Das passiert sehr selten. Mir ist es ein einziges Mal passiert.“

watson: „Wie kam es dazu?“

Patrick Kurtz: „Ich habe mit einem Kollegen zusammen eine Zielperson observiert, die im Verdacht stand, sich missbräuchlich krank gemeldet zu haben. Die Zielperson wohnte in einem sehr kleinen Dorf. Mein Kollege und ich haben in Autos am Ausgang des Dorfes gewartet und die Zielperson aus der Ferne mit Ferngläsern und Teleobjektiven überwacht. Ab und zu fuhr ein Bauer auf einem Traktor vorbei. Einer dieser Bauern muss unserer Zielperson wohl einen Tipp gegeben haben. Denn kurz darauf lockte sie uns in die Stadt, klopfte an meine Autotür und meinte, ich könne nun mit dem Beobachten aufhören.“

watson: „Was ist dann passiert?“

Patrick Kurtz: „Wir haben uns zurückgezogen. Den Fall konnten wir aber dennoch erfolgreich abschliessen. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Person, obwohl sie krankgeschrieben war, an einem Bodybuilding-Wettkampf teilgenommen hatte.“


Von zweifelhaften Aufträgen


watson: „Was ist das Schrägste, was Sie bisher erlebt haben?“

Patrick Kurtz: „Schwierige Frage (denkt nach). Einmal wurden wir von einem ukrainischen Herren kontaktiert, der uns bat, eine Adresse ausfindig zu machen. Am Ende des Gesprächs wandte er sich an meinen Kollegen und fuhr sich mit dem Finger über den Hals mit den Worten: „Wenn ihr ihn einmal gefunden habt …“. Er wollte uns tatsächlich mit einem Mord beauftragen! Nach dieser Sitzung liessen wir dann schleunigst die Finger von dem Fall.“

watson: „Lehnen Sie Aufträge auch ab? Oder stoppen laufende Observationen?“

Patrick Kurtz: „Ja, das kommt schon vor. Beim vorherigen Beispiel mit der Überwachung der Lebensgefährtin habe ich nach einem Monat aufgehört, obwohl mein Auftraggeber wollte, dass ich weitermache. Manchmal lehnen wir aber Aufträge auch von Anfang an ab. Nämlich dann, wenn das persönliche oder wirtschaftliche Verhältnis des Auftraggebers und der Zielperson nicht so angelegt ist, dass man dem Auftraggeber überhaupt Informationen übermitteln dürfte.“


GPS-Tracking | GPS-Überwachung – Ist das legal?


Die Kurtz Detektei Nürnberg bietet Ihnen durch den nachfolgenden Artikel einen Überblick zu den rechtlichen Grundlagen und Anwendungsgebieten des GPS-Trackings. Hierbei handelt es sich um einen sehr komplizierten, komplexen und auch recht intransparenten Rechtsbereich. Unsere fränkischen Detektive möchten das Verständnis für dieses Thema sowohl bei ihren Klienten als auch bei unabhängigen Interessenten verbessern.


GPS-Tracking; Detektiv Fürth, Detektei Bamberg, Privatdetektiv Würzburg

Was ist GPS und welche Anwendungsgebiete gibt es?


Das Global Positioning System, besser bekannt als GPS, ist ein ursprünglich militärisches satellitengestütztes System zur Positionsbestimmung. Dadurch ist es nicht nur möglich, leichter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren, sondern auch Personen oder Objekte zu orten bzw. diese in weiterer Folge gleichsam zu überwachen. Längst greifen auch private Nutzer auf GPS zurück, beispielsweise mithilfe einer GPS-Uhr für Sport- und Outdoor-Aktivitäten und natürlich mit diversen GPS-Funktionen am persönlichen Smartphone, das heutzutage auch für unsere Privatdetektive aus Nürnberg ein wichtiges Hilfsmittel mit zahlreichen Anwendungsgebieten darstellt. Ursprünglich wurde GPS vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und verwendet, da das System den großen Vorteil hat, Signale zu empfangen, ohne den eigenen Standort zu versenden.


Was ist GPS-Tracking und wo wird es angewendet?


GPS-Tracking ist die Aufzeichnung des zurückgelegten Weges inklusive Datum und Uhrzeit mittels der oben beschriebenen GPS-Technik. Diese Form der technischen Überwachung ist eine der einfachsten, schnellsten und günstigsten Varianten, um Bewegungsprofile von Personen, Fahrzeugen oder auch Tieren zu erstellen. Entsprechend können sogenannte Tracks sowohl zu privaten als auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden.

Die häufigsten Anwendungsgebiete des GPS-Trackings sind folgende:

  • GPS-Tracking von Personen, z.B. von verdächtigen Arbeitnehmern (siehe Mitarbeiterüberwachung)
  • GPS-Tracking von Fahrzeugen
  • GPS-Tracking von Tieren
  • GPS-Tracking von Handys

Bei vielen privaten Anwendungsgebieten der GPS-Überwachung – zum Beispiel GPS-Sender für die eigene Katze, um immer über den Aufenthaltsort des eigenen Haustiers informiert zu sein – gibt es keine rechtlichen Beschränkungen, die Sie beachten müssen. Im Unterschied dazu ist die Rechtsgrundlage bei der kommerziellen Überwachung mittels GPS-Geräten um einiges komplexer. Die genaue Kenntnis dieser Rechtsgrundlagen ist elementar für unsere Detektive aus Nürnberg, um sich selbst genauso wie ihre Klienten vor empfindlichen Strafen durch rechtswidrige GPS-Verwendung zu bewahren.


Welche Rechtsgrundlagen müssen beim GPS-Tracking berücksichtigt werden?


Tracking von Mitarbeitern am Arbeitsplatz


Der Einsatz von GPS-Technik zum Tracking eigener Mitarbeiter ist ohne vorherige Absprache mit dem Arbeitnehmer vor allem aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen nur sehr eingeschränkt möglich. Diese Einschränkungen betreffen nicht nur Deutschland, sondern auch viele andere Länder der Europäischen Union. So ist laut dem Wiener Portal der Arbeiterkammern beispielsweise die Überwachung von Mitarbeitern mit Hilfe von GPS-Sendern in Österreich nur erlaubt, wenn der Betriebsrat den Einsatz genehmigt. Das Gesetz besage, dass es bei der Einführung von Maßnahmen zur Überwachung bzw. zur Kontrolle, die eine Berührung der Menschenwürde darstellen, unbedingt einer Betriebsvereinbarung bedürfe. Folglich bedeutet dies, dass eine Regelung im Arbeitsvertrag des Mitarbeiters rechtlich grundsätzlich nicht ausreichend und nicht wirksam ist. In Deutschland hingegen hat nicht einmal der Betriebsrat eine solche Entscheidungsgewalt, da die Erstellung von Bewegungsprofilen nach deutschem Rechtsverständnis ein zu erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Verfolgten darstellt, um über dessen Kopf hinweg beschlossen werden zu können.

Schonende Maßnahmen zur Kontrolle von Mitarbeitern, die einen geringfügigeren Eingriff bedeuten, wären zum Beispiel Anwesenheitsprotokollierungen während der Arbeitszeit oder eine Ausweispflicht innerhalb des Betriebes. Freilich bieten solche Maßnahmen nur einen beschränkten Schutz vor Mitarbeiterdelikten. Grundsätzlich gilt es in Deutschland, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren. Dem verdeckten Einsatz von GPS muss genauso wie der Observation durch Detektive ein hinreichender Rechtfertigungsgrund vorausgehen, zum Beispiel ein konkreter Tatverdacht. Die Meinungen darüber, welche Gründe letztlich als hinreichend für einen GPS-Einsatz anzusehen sind, gehen selbst bei Gerichten und folglich auch bei Rechtsexperten weit auseinander.

Unsere Wirtschaftsdetektive in Nürnberg beraten Sie gerne ausführlich, welches Vorgehen für Ihr Unternehmen nach unserer Erfahrung die bestmögliche Variante ist. Sie können uns hierfür gern per E-Mail kontaktieren (kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de) oder telefonisch unter 0911 378 201 54.


Tracking von Fahrzeugen


Als Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, wo sich die jeweiligen Außendienstmitarbeiter mit ihren Firmenfahrzeugen aufhalten, um Missbrauch vorzubeugen. Dadurch sind GPS-Geräte in den Fahrzeugen vieler Firmen kaum mehr wegzudenken. Doch es gibt einige rechtliche Grundlagen, die es zu beachten gilt. Schließlich werden nicht nur die Fahrzeuge mit dem GPS-System getrackt, sondern logischerweise auch die Mitarbeiter, die damit fahren, wodurch ein Personenbezug hergestellt wird. Laut dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist eine Dauerüberwachung von Mitarbeitern aufgrund des dadurch entstehenden permanenten Kontrolldrucks nicht erlaubt.

Jedoch gibt es einige Möglichkeiten, wie eine Betriebsvereinbarung oder die Einwilligung des Arbeitnehmers, um die Fahrzeuge trotzdem zu tracken – jedoch stets mit dem Wissen des betroffenen Mitarbeiters. Zudem sollte vor dem Einbau von GPS-Geräten der genaue Einsatzzweck festgelegt und – sofern vorhanden – vom Betriebsrat abgesegnet werden.


Verdecktes Tracking bei Observationen


Ob das heimliche Tracking von fremden Fahrzeugen durch GPS-Geräte in Deutschland in Ausnahmefällen gestattet oder grundsätzlich verboten ist, wurde nach Meinung unserer Detektei für FürthBamberg und ganz Franken entgegen der in zahlreichen anderen Quellen vertretenen Auffassung noch nicht abschließend geklärt. So gibt es beispielsweise keine Grundsatzentscheidung darüber, ob ein observationsstützendes Tracking erlaubt ist. Das Anlegen von Langzeitbewegungsprofilen steht zweifelsfrei unter Strafe. Wenn jedoch eine ohnehin observierte Zielperson von den Detektiven zusätzlich getrackt wird, um bei einem etwaigen Sichtkontaktverlust, zum Beispiel durch ungünstige Ampelschaltungen, weiterverfolgt werden zu können, lässt sich daraus schwerlich ein tiefergehender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ableiten, als er durch die Observation ohnehin schon gegeben ist. Da die diesbezügliche Rechtslage aber wie erwähnt ungeklärt ist, verzichtet die Detektei Kurtz grundsätzlich auf den Einsatz von GPS-Trackern bei Observationen.

Einen guten weiterführenden Überblick zum Thema Datenschutz bietet die Seite Datenschutzbeauftragter-Info.


Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

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90409 Nürnberg

Tel.: 0911 378 201 54

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Fremdgehen in der Beziehung – Interview mit Detektiv Patrick Kurtz in neuem Klett-Cotta-Fachbuch


Im März 2018 veröffentlichte der renommierte Klett-Cotta-Verlag das psychologische Fachbuch „Seitensprünge: Warum Untreue nicht zur Trennung führen muss“ der Paderborner Paarberaterin und Autorin Stephanie Katerle. Abschnitt 9 „Von Schuld, Moral und Redlichkeit“ enthält ein Kapitel (S. 122-126), das aus einem Interview der Verfasserin mit Privatdetektiv Patrick Kurtz zum Thema Untreue in der Partnerschaft besteht. Nachfolgend finden Sie eine Abschrift, die Verlinkungen und Zwischenüberschriften wurden unsererseits eingefügt und sind im Buch nicht enthalten.


Fremdgehen; Detektei Saarland, Detektiv Zweibrücken, Privatdetektiv Pirmasens
© Klett-Cotta, Stephanie Katerle 

„Berechtigte Interessen“: Interview Patrick Kurtz


„Patrick Kurtz ist Chef einer bundesweit arbeitenden Detektei mit Betriebsstellen in allen Bundesländern. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist neben Wirtschaftskriminalität auch das Aufspüren von untreuen oder vermeintlich untreuen Ehepartnern. Für seine Arbeit interessieren sich einschlägige Reality-Doku-Macher von privaten Fernsehsendern ebenso wie seriöse Tageszeitungen. Seine Interview-Liste ist lang. Wir führen das Gespräch telefonisch, er ist gerade in Leipzig unterwegs.


Wer geht häufiger fremd – Männer oder Frauen?


Stephanie Katerle: „Gibt es Geschlechterunterschiede im Grad des Misstrauens? Oder anders gefragt: Wer engagiert Sie häufiger – Männer oder Frauen?“

Patrick Kurtz: „Ich würde sagen, das ist ziemlich genau ausgewogen, 50/50. Im Allgemeinen heißt es ja, dass Männer eher untreu seien, sodass Frauen uns häufiger zu Untreueobservationen beauftragen müssten, aber in der Praxis haben wir festgestellt, dass das nicht der Fall ist. Man kann auch in den Erfolgsquoten keine wirklichen Unterschiede festmachen.“

Stephanie Katerle: „Ich habe auch inzwischen den Eindruck, dass der Mythos, dass Männer untreuer seien als Frauen, nicht so ganz stimmt.“

Patrick Kurtz: „Das kann eigentlich ja auch nicht funktionieren. Wenn man sich die Menge der anteiligen Männer und Frauen anschaut, sieht man, dass zur Untreue immer zwei gehören. Das geht in der Gesamtrechnung dann nicht ganz auf.“


Was veranlasst Menschen, Detektive auf ihre Partner anzusetzen?


Stephanie Katerle: „Wie lang haben die Kunden schon den Verdacht, dass der andere fremdgeht, bevor sie auf Ihre Dienste zurückgreifen?“

Patrick Kurtz: „Das ist ganz unterschiedlich. Es kommt auch darauf an, ob man ein konkretes Verdachtsmoment hat, aufgrund dessen man uns beauftragt. Das heißt zum Beispiel: Wenn der Ehemann nach Hause kam und er hatte auffälligen Lippenstift an der Kleidung oder „roch nach einer anderen Frau“, kann das ein ganz konkreter Anlass sein, uns spontan zu beauftragen. In anderen Fällen ist es aber so, dass es einen längeren Prozess gegeben hat, dass sich etwas entwickelt, dass man das Gefühl hat, man lebt sich auseinander. Es gibt verschiedene Punkte, die einem merkwürdig erscheinen: wenn der Partner Verhaltensänderungen zeigt, wenn er sich vielleicht anders kleidet oder wenn plötzlich mehr Wert aufs Äußere gelegt, vielleicht auch mehr Sport gemacht wird. Dass heimlich und unbeobachtet vom Partner ans Handy gegangen wird, ist auch so ein Beispiel. Solche kleinen Beobachtungen können sich dann zu einem Gesamtbild zusammenfügen, das man zum Anlass nimmt, einen Detektiv zu engagieren.“


Wie oft bestätigt sich der Untreue-Verdacht bei Detektiv-Einsätzen?


Stephanie Katerle: „Wie hoch ist Ihre Trefferquote?“

Patrick Kurtz: „Wenn wir ein angemessenes Budget bekommen, sodass wir wenigstens ein paar Tage observieren können, dann etwa bei 75 % der Fälle. Unser Problem ist, dass die Leute oft sagen: „Wir gucken jetzt ein einziges Mal und bezahlen jetzt einmal solch einen Einsatz“, und wenn dann gerade in dieser Zeitspanne von oft nur wenigen Stunden nichts passiert, dann wird der Sache nicht weiter nachgegangen. Da ist es dann für mich schwer zu sagen: „Der Verdacht hat sich nicht bestätigt“ bzw. „Die Person ist nicht untreu gewesen“, weil man es einfach nur über einen viel zu kurzen Zeitraum beobachtet hat.“

Stephanie Katerle: „Dann hat der Fremdgänger einfach Glück gehabt, wenn er eben zu der Zeit nicht erwischt worden ist.“

Patrick Kurtz: „Das könnte man dann so sagen.“


Typische Feststellungen bei Untreue-Observationen


Stephanie Katerle: „Wo treffen sich Fremdgänger am häufigsten? Wo sammeln Sie die Beweise? Sind das wirklich hauptsächlich Hotels?“

Patrick Kurtz: „Was in Hotelzimmern passiert, gehört natürlich zum höchstpersönlich geschützten Lebensbereich. Darauf haben wir überhaupt keinen Zugriff. Schon allein datenschutzrechtlich haben wir da keine Befugnisse. Dementsprechend können wir nur beobachten, wenn die Personen zusammen ins Hotel hineingehen, was ja auch schon ein starkes Indiz sein kann. Gegebenenfalls sind beide sogar dem Auftraggeber bekannt, also nicht nur der Partner, sondern auch noch derjenige, mit dem der Seitensprung oder die Affäre gelebt wird, dann ist die Sache schon ziemlich deutlich. In vielen Fällen ist es aber so, dass wir die Zielperson auch auf der Straße beobachten, dass wir zum Beispiel sehen, wie der Mann die Frau abholt oder wie sie sich nach dem Restaurantbesuch verabschieden, wie sie zusammengesessen haben; solche Dinge sind viel häufiger, und dabei lässt sich natürlich auch beobachten, ob Zärtlichkeiten ausgetauscht werden. Wichtig sind immer die Begrüßung und die Verabschiedung, weil man daran sehen kann, wie die Personen zueinander stehen, wobei manche Personen in der Öffentlichkeit eher diskret sind, wenn sie ihre Partner betrügen.“

Stephanie Katerle: „Sie haben sicher schon ein feines Gespür dafür, welche Gesten verräterisch sind, die andere Leute vielleicht gar nicht sehen würden, oder?“

Patrick Kurtz: „Das mag sein, aber: Wir dürfen nie interpretieren. Wir beobachten, wir interpretieren nicht. Wir dokumentieren letzten Endes nur: „Es hat ein Kuss auf den Mund stattgefunden“, „Es hat eine Umarmung stattgefunden“ etc. Wir würden nicht sagen: „Es wirkte so, als wären die beiden extrem vertraut miteinander“. Das müssen wir dann schon konkreter belegen.“


Auf welcher Rechtsgrundlage arbeiten Privatdetektive bei Untreue?


Stephanie Katerle: „Was glauben Sie, haben die Auftraggeber für Motive? Geht es darum, zu beweisen: „Der oder die will mich materiell über den Tisch ziehen“, oder sind es wirklich heiße Emotionen wie Eifersucht, die dazu führen, dass Sie beauftragt werden?“

Patrick Kurtz: „Im Allgemeinen hinterfragen wir das nicht. Das sehe ich nicht als unsere Aufgabe an. Es geht nur darum, ein berechtigtes Interesse nachzuweisen, bevor Ermittlungen aufgenommen werden dürfen. Wir greifen ja in das Persönlichkeitsrecht der Zielperson ein, und dieser Eingriff muss gerechtfertigt sein. Das nennt der Gesetzgeber dann berechtigtes Interesse. Das Interesse ist insofern berechtigt, als man ja in einer Gütergemeinschaft lebt, in einer Lebensgemeinschaft mit einer anderen Person, in der man ja nun mal irgendwann wissen muss: „Wie geht es weiter mit meinem Leben? Wie geht es weiter mit meinen Vermögensgütern, wie geht es weiter mit meinen Lebensumständen?“ Das rechtfertigt das Interesse. Schon bei einer Lebenspartnerschaft – und bei einer Ehe sowieso.“


Der Nachweis ist erbracht – was geschieht nun?


Stephanie Katerle: „Wie reagieren die Ertappten typischerweise?“

Patrick Kurtz: „Das wissen wir meistens nicht. Wir führen die Ermittlungen zu Ende, dann bekommt der Auftraggeber den Bericht. So bekommen unsere Auftraggeber die Möglichkeit, dem Partner entweder den Bericht zu zeigen oder eben etwas anderes zu machen. Es will auch nicht jeder den Partner damit konfrontieren. Manche entscheiden sich dazu, erst einmal nichts zu tun, selbst wenn der Betrug nachgewiesen worden ist, und das weiter zu beobachten und „die Füße still zu halten“. Ich weiß nicht, ob das eine Art von Einschüchterung ist oder Angst davor, dass sich das eigene Leben einschneidend verändern könnte, auf jeden Fall macht es nicht jeder. Wir sind zwar immer froh, wenn sich Klienten im Nachhinein noch melden und erzählen, wie es weitergegangen ist, aber wir fragen da nicht aktiv nach.“


Beziehungsbuch; Detektei Saarbrücken, Detektiv Saarlouis, Privatdetektiv Völklingen
Die Autorin Stephanie Katerle ist als Paartherapeutin Expertin für Beziehungen. 

Gibt es typische Fremdgänger?


Stephanie Katerle: „Würden Sie sagen, dass es typische Fremdgänger gibt? Und wenn ja: Welche Eigenschaften haben diese?“

Patrick Kurtz: „Da gibt es schon eine Tendenz, aber die ist verfälscht, weil wir natürlich Kosten verursachen, die nicht ganz unerheblich sind. Dementsprechend können uns sowieso nur etwas wohlhabendere Leute beauftragen. Man muss schon ein geregeltes Einkommen haben, um uns bezahlen zu können, und dementsprechend ist es wahrscheinlicher, dass man das bei „älteren Semestern“ antrifft, weil man da mit größerer Wahrscheinlichkeit einen gewissen Reichtum erworben hat. Mit „ältere Semester“ meine ich hier bereits die Jahre 35 +, das ist so unsere Hauptklientel. Das ist aber nicht aussagekräftig, weil es nichts darüber aussagt, ob auch Studenten fremdgehen, wie sie fremdgehen und wie wichtig das dann auch in der innerstudentischen Beziehung ist. Bei jüngeren Leuten ist es wohl eher üblich, dass man sich auch mal einen Fehltritt verzeiht oder das sowieso schon lockerer gehandhabt wird als in einer verfestigen Beziehung, wenn man älter ist.“

Stephanie Katerle: „Spielt bei den älteren Semestern Materielles eine größere Rolle, weil man ja bereits einen gewissen Wohlstand angehäuft hat und man sagt: „Darüber möchte ich einfach Gewissheit haben?““

Patrick Kurtz: „Ganz spontan würde ich sagen, dass es grundsätzlich schon eher um das Emotionale geht. Wenn es dann schon so weit ist, dass man sich hauptsächlich Gedanken um das Materielle macht, ist der Gedanke im Kopf vielleicht schon fix, dass man die Trennung herbeiführen und nur noch Beweise sammeln möchte. Die sollen einem dann nur Argumente liefern, die im Unterhaltsstreit weiterhelfen könnten.“

Stephanie Katerle: „Herr Kurtz, ich danke Ihnen für das Gespräch.““


Kurtz Detektei Saarbrücken und Saarland

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Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier auf der Website von Klett-Cotta.

Einmietbetrug | Mietnomaden in der Schweiz


Grosse Schäden durch zahlungsunwillige oder -unfähige Mieter


Ein leider oft erlebtes Ärgernis für jeden Immobilienbesitzer: Ein neuer Mieter zieht ein und vom ersten Moment an muss man den Zahlungen nachlaufen. Temporäre Zahlungsengpässe werden genauso vorgeschoben wie momentane persönliche Probleme, bald sei man aber natürlich wieder flüssig und werde das Geld dann umgehend einzahlen. Sogenannte Einmietbetrüger ziehen in Wohnungen (oder auch in Hotelzimmer) ein, obwohl sie entweder nie die Absicht haben, die Miete für die von ihnen genutzten Räume zu bezahlen, oder gar nicht über die finanziellen Mittel verfügen. Der Vermieter wird bereits bei der Vertragsunterschrift über die Zahlungskraft und -willigkeit des Mieters getäuscht, weswegen diese Fälle auch unter Art. 146 „Betrug“ des Schweizer Strafgesetzbuches (StGB) fallen.

Im Unterschied zu solchen Betrugsfällen, in denen von vornherein die Absicht bestand, einem Anderen einen Vermögensschaden zur eigenen Bereicherung zuzufügen, ist ein Mieter, der erst nach Unterzeichnung des Vertrages unvorhergesehen die Fähigkeit zur Mietzahlung verliert, kein Einmietbetrüger, da schlicht keine Betrugsabsicht vorlag. Entsprechend muss unbedingt zwischen reinen Schuldnern und Straftätern unterschieden werden. Durch Recherche zur Person des Mieters, bei der wir uns vor allem auf sein bisheriges Zahlungs- und Einmietverhalten konzentrieren, prüft die Kurtz Detektei Zürich und Schweiz im Auftrag betroffener Vermieter den jeweiligen Sachverhalt und ermittelt im Bestätigungsfall des Einmietbetrugsverdachts gerichtsverwertbares Beweismaterial: +41 (0)44 5522 264.


Mietschulden; Detektei Zürich, Detektiv Winterthur, Privatdetektiv Bern, Wirtschaftsdetektei Zug
Sie sind Immobilieneigentümer und haben auf Ihrem Rechner auch schon einen extra Ordner für säumige Mieter? Dann könnte Ihnen der nachfolgende Text weiterhelfen. 

Mietnomaden, ein Sonderfall des Einmietbetrugs


Während ein Einmietbetrüger nicht notwendigerweise ein Mehrfachtäter sein muss, der am laufenden Band Vermieter um ihre Mieteinnahmen bringt, sind sogenannte Mietnomaden per Definition notorische Wiederholungstäter: Kaum werden ihre Zahlungsunfähigkeit/-unwilligkeit und ihr Betrug in Wohnung A aufgedeckt, organisieren sie sich einen Mietvertrag für Wohnung B, deren Miete sie natürlich ebenfalls nicht zahlen werden. Nach Aufdeckung ihres Betruges in Wohnung B erfolgt der Umzug in Wohnung C, und immer so weiter. Unter anderem da die Auszüge meist in schnellen Nacht- und Nebelaktionen vonstattengehen müssen, werden die Wohnungen häufig in einem desolaten Zustand zurückgelassen. Somit hat der Eigentümer nicht nur den Schaden der ausbleibenden Mietzahlungen, sondern muss auch die Wohnung entmüllen, grundreinigen und nicht selten sogar renovieren lassen. Um diese besonders besorgniserregende Form von Einmietbetrügern zu verfolgen und der Gerichtsbarkeit zuführen zu können, werden unsere Wirtschaftsdetektive in der Schweiz regelmässig erfolgreich eingesetzt. Da Mietnomaden meist unbekannt verziehen, ist der wichtigste Schritt zum Erfolg in der Mehrzahl der Fälle die Ermittlung des Aufenthaltsortes, denn nur so können Forderungen zugestellt werden.

Mietnomaden müssen nicht unbedingt sozial schwache Familien sein, die die Gutgläubigkeit und Grossherzigkeit ihrer Vermieter ausnutzen oder aus Angst vor Strafen von Wohnung zu Wohnung fliehen, sondern es kann sich ebenso gut um den vermeintlich vertrauenswürdigen, gut gekleideten Bankier handeln, der mit seinem offen zur Schau gestellten Wohlstand natürlich erst einmal keine Probleme hat, einen Vermieter oder eine Hotelverwaltung zu beruhigen. Auch zahlungskräftige Menschen erschleichen sich Leistungen, indem sie von Anfang an nicht vorhaben, diese zu vergüten. So kann es beispielsweise passieren, dass ein attraktives Paar die schicksten Suiten der besten Hotels bezieht, aber jedes Mal ohne vollständige Zahlung abreist (meist unter Nutzung ungedeckter Schecks, falscher Identitäten, gestohlener oder gefälschter Zahlungsdaten etc.), um kurze Zeit später in ein neues Hotel einzuchecken. In Hollywood wird eine solche asoziale Lebensweise gern mal auf der Leinwand heroisiert, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch schlicht um Kriminalität auf Kosten Dritter – und somit um Fälle für unsere Privatdetektive in ZürichLausanneGenf und der gesamten Schweiz.


Ermittlungsmöglichkeiten der Kurtz Detektei Zürich und Schweiz


Während sowohl der Einmietbetrüger als auch beispielsweise die frisch getrennte neue Mieterin, der von ihrem Noch-Ehegatten plötzlich der Zugang auf das gemeinschaftlich erwirtschaftete Geld verwehrt wird, dem Eigentümer gegenüber beteuern, dass sie stets die Absicht hatten, die Miete zu entrichten, hat sich nur einer der beiden des Betrugs schuldig gemacht. Jedoch wird der Vermieter weder Person A an der Nasenspitze ansehen, dass es sich um einen Betrüger handelt, noch wird er selbiges bei Person B ausschliessen können. Unser Zürcher Detektiv-Team ist jedoch dazu in der Lage, durch Hintergrundrecherchen, zum Beispiel bei vorherigen Vermietern, anderen Gläubigern oder früheren wie aktuellen Arbeitgebern, ein Profil des Mieters zu erstellen. Mithilfe dieser Informationen lassen sich schnell Rückschlüsse auf seine Ehrbarkeit ziehen. Wurden Mietzahlungen, Strom-, Gas- und Wasserrechnungen in der Vergangenheit stets pünktlich abgeleistet, scheint der aktuell säumige Mieter tatsächlich „nur“ in einem unerwarteten finanziellen Engpass zu stecken.

Eindeutig in eine andere Richtung zeigt das Ergebnis jedoch, wenn sich aus den Ermittlungen unserer Schweizer Privatdetektive ergibt, dass bereits andere Vermieter um Zahlungen geprellt wurden, dass der Mieter bei einer (oder einigen) Wirtschaftsauskunftei(en) Negativmerkmale aufweist, dass es in der Vergangenheit oder auch aktuell Inkasso-Verfahren gegen den Mieter gegeben hat, dass womöglich sogar schon Strafverfahren wegen verwüsteter Wohnungen oder wegen Betrugs initiiert wurden. Je nach Schwere der ermittelten Erkenntnisse, ist davon auszugehen, dass der Mieter den Vermieter bewusst getäuscht hat, um sich die vermeintlich eigenen vier Wände und ein Dach über dem Kopf zu erschleichen. Mithilfe der gerichtsverwertbaren Unterlagen, die unsere Wirtschaftsermittler für ihre Klienten zusammentragen, kann Mietnomaden gerichtlich Einhalt geboten und die Wohnung legal geräumt werden.


Schwierige Mietvertragskündigung in der Eidgenossenschaft: Schweizer Ermittler raten zu vorsorglichen Mieterüberprüfungen


Mietnomaden sind sich für gewöhnlich der Fristen sehr bewusst, die laut Gesetz vom Vermieter eingehalten werden müssen, weswegen sie sich oft wenige Tage vor deren Ablauf aus dem Staub machen und somit bis auf Weiteres nicht finanziell beziehungsweise gerichtlich belangt werden können. In Artikel 257d des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) ist für Wohn- und Geschäftsräume festgelegt, dass bei einer ausbleibenden Mietzahlung zunächst eine Frist von 30 Tagen gesetzt werden muss, innerhalb derer die Summe nachgezahlt werden kann; wird diese Frist erneut ignoriert, kann der Vermieter erst mit einer erneuten Frist von mindestens weiteren 30 Tagen auf Ende eines Monats kündigen. Im schlimmsten Fall entgehen einem Vermieter also bis zu drei Monatsmieten, bis er dem Einmietbetrüger die Kündigung und Räumung der Wohnung anordnen kann.

Aus all diesen Gründen raten unsere Detektive für BernGraubünden oder das Tessin dazu, Mieter schweizweit vorab zu überprüfen beziehungsweise professionell überprüfen zu lassen und stets ein paar grundsätzliche Punkte im Auge zu behalten:

  1. Lassen Sie sich Lichtbildausweise der neuen Mieter zeigen und prüfen Sie diese auf Echtheit (optische und haptische Prüfung der Sicherheitsmerkmale, Abgleich der Lichtbilder mit den realen Personen).
  2. Geben Sie nie den Zugang zum Mietobjekt heraus, solange die Kaution nicht eingezahlt wurde.
  3. Fordern Sie Mietinteressenten auf, Ihnen eine Bonitätsbescheinigung zukommen zu lassen.
  4. Hinterfragen Sie Angaben des Mieters zu seiner Miethistorie, seinem Lebenslauf und seinem Arbeitsverhältnis kritisch. Viele Menschen haben keinerlei Skrupel, Gutgläubigkeit auszunutzen!

Hat sich die Situation bereits in eine prekäre Richtung entwickelt, so hilft Ihnen natürlich unsere Zürcher Wirtschaftsdetektei mit all ihren Möglichkeiten dabei, den Mieter zu einer Zahlung zu bewegen oder durch die Ermittlung von Beweisen vor Gericht zu bringen. Ziel ist es stets, den Schaden beim Vermieter so gering wie möglich zu halten. Besonders bei eigentlich zahlungskräftigen Mietern kann nicht nur auf die Entrichtung der ausstehenden Mietsummen, die Abdeckung etwaig notwendiger Renovierungskosten und die Leistung von Schadenersatz durch gegebenenfalls hierbei entstehenden Mietausfall gehofft werden, auch die Detektivkosten lassen sich auf diesem Wege als Forderung gegen den Schuldner einbringen. Auch bei zahlungsunfähigen Mietern besteht oft immerhin die Möglichkeit, durch Pfändungen der Besitztümer Teile oder sogar die Gesamtheit der Kosten abzudecken.


Schweizer Franken; Privatdetektei St. Gallen, Wirtschaftsdetektiv Freiburg, Detektei Genf
Wohnungsschlüssel sollten nie vor der Einzahlung der Kaution (+ der ersten Monatsmiete) herausgegeben werden. 

Beauftragung unserer Schweizer Privatdetektei


Sind Sie ein Hotelier, der einem Einmietbetrüger aufgesessen ist? Oder haben Sie mit Mietnomaden zu kämpfen, die Ihre Wohnung eingemüllt und renovierungsbedürftig abgenutzt haben? Möchten Sie Ihren künftigen Mieter professionell überprüfen lassen, um sich vor bösen Überraschungen zu bewahren? Dann setzen Sie sich zu unseren Geschäftszeiten mit unserer Detektei in der Schweiz in Verbindung und lassen Sie sich zu den Konditionen und Vorgehensweisen in Ihrem Fall beraten. Sie erreichen uns per Email an kontakt@kurtz-detektei-schweiz.ch oder über unser Kontaktformular sowie telefonisch unter der folgenden Rufnummer: +41 (0)44 5522 264.


Verfasserin: Maya Grünschloss  

 

Kurtz Detektei Zürich und Schweiz

Max-Högger-Strasse 6

8048 Zürich

Tel.: +41 (0)44 5522 264

Mail: kontakt@kurtz-detektei-schweiz.ch

Web: https://www.kurtz-detektei-schweiz.ch

https://www.kurtz-detektei-schweiz.ch/2018/02/04/einmietbetrug-mietnomaden-in-der-schweiz/

https://www.kurtz-detektei-schweiz.ch/wirtschaftsdetektei/mieterüberprüfung-schweiz/

Patrick Kurtz in einem umfangreichen Artikel des Berliner Tagesspiegel über den Detektivberuf


Seit Herbst letzten Jahres recherchierte der Tagesspiegel-Journalist Kai Müller zu den Themen Detektivberuf in Deutschland, Detektivausbildung und Detektive in Berlin. Dafür sprach er unter anderem mit Patrick Kurtz, dem Inhaber der Kurtz Detektei Berlin. Der Artikel erschien hier unter dem Titel „Die hohe Kunst des Schnüffelns – Berlin ist die Hauptstadt der Privatdetektive“ und dem Aufhänger: „Ehebrecher ausspionieren? Pfeife? Das war gestern. Nirgendwo werden mehr Privatdetektive ausgebildet als in Berlin. Doch es gibt Dinge, auf die kann sie niemand vorbereiten“.

Nachfolgend finden Sie eine Abschrift der Passagen über Patrick Kurtz bzw. über einen Fall der Detektei Kurtz. Wir empfehlen, auch den restlichen – recht umfangreichen – Artikel zu lesen, da er das Thema detaillierter betrachtet als die meisten anderen Beiträge über Detektive in den letzten Jahren.


Es kommt vor, dass die Dienste der Ermittler missbraucht werden


Es kommt durchaus vor, dass die Dienste der Ermittler missbraucht werden. Patrick Kurtz ist zum Detektiv geworden nach einem Literaturstudium. „Ich rauche Pfeife, seit ich 14 bin“, sagt er auf sein Jugendidol Sherlock Holmes anspielend. Er berichtet von einem Fall, bei dem sich die wahre Absicht des Auftrags erst enthüllte, als er abgeschlossen war.

Kurtz war von einer Großfamilie mit der Suche nach deren vermisster Tochter betraut worden. Schon die erste Begegnung war heikel gewesen. Die Eltern klagten, dass sie sich Sorgen machten und weder ein noch aus wüssten. Da das Mädchen älter als 18 war, würde Kurtz, falls er es ausfindig machte, allenfalls fragen können, ob es Kontakt zu seiner Familie wünsche. Von wegen Persönlichkeitsrechten. Der Familie war es recht. Sie unterschrieb den Vertrag.


Bezahlt wird das Suchen, nicht das Finden


Es war nicht schwer, die Frau aufzuspüren. Sie war, wie sich herausstellte, abgetaucht mit ihrem deutschen Freund, der ihrer Familie nicht passend erschien. Sie bat die Detektive unter Tränen, ihren Aufenthaltsort nicht preiszugeben, da sie fürchtete, Opfer eines Ehrenmords zu werden.

Detektive müssten zuweilen als Lebenshelfer fungieren, sagt Kurtz. In diesem Fall hoffte er, die Situation befrieden zu können. Zu erfahren, was die Tochter gesagt habe, sei vielleicht besser, als gar nichts zu wissen. Oder? Nun fehlten nur noch letzte Formalitäten. Der Detektiv wurde von den Eltern in ein Lokal bestellt, um dort die Bezahlung zu regeln.

Detektive schließen Dienstverträge ab. Anders als Werkverträge sind die nicht an ein vereinbartes Resultat geknüpft. Bezahlt wird das Suchen, nicht das Finden.

Vorsorglich schickte Kurtz zwei Kollegen. Als sie sich zu den Eltern an einen Tisch setzten, kamen immer mehr Familienmitglieder aus den hinteren Bereichen des Restaurants, umzingelten die beiden Männer. Es war klar, was sie wollten: den Aufenthaltsort.


Pfeifen, Patrone; Detektei Berlin, Detektiv Frankfurt an der Oder, Privatdetektiv Cottbus
Entspanntes bzw. entspannendes (Pfeife) Rauchen gehört, wie wir aus Erfahrung sagen können, zum Alltag vieler deutscher Detektive. Doch wenn Themen wie Ehrenmord auf den Tisch kommen, fühlt sich der Beruf ganz sicher nicht entspannt an. 

Anmerkung der Kurtz Detektei Berlin


In unseren Ermittlungsverträgen findet sich ein Passus, mit dem die Rechte von Zielpersonen bewahrt werden, die Schutz gesucht haben oder noch immer suchen – in staatlichen bzw. bundesländerspezifischen Schutzprogrammen, in gemeinnützigen Frauen- oder Kinderschutzhäusern, bei Angehörigen und Freunden. Da ein begründetes Bedürfnis nach Schutzsuche ein hohes Rechtsgut darstellt, wiegt es in der Regel schwerer als die berechtigten Interessen unserer Auftraggeber. Eine Auskunftserteilung kann in diesen Fällen zum Schutz der gesuchten Person nicht erfolgen.


Kurtz Detektei Berlin

Rykestraße 26

D-10405 Berlin

Tel.: 030 555 786 41-0

Fax: 030 555 786 41-9

Mail: kontakt@kurtz-detektei-berlin.de

Web: https://www.kurtz-detektei-berlin.de

https://www.kurtz-detektei-berlin.de/2018/02/04/patrick-kurtz-in-einem-umfangreichen-artikel-des-berliner-tagesspiegel-über-den-detektivberuf/

Kindesentziehung: Kindesrückführung durch die Kurtz Detektei Bremen


Sechsjährige Ella von eigener Mutter entführt – Eltern sind die häufigsten Täter bei Kindesentziehung


Der Gedanke dürfte für die meisten Eltern kaum erträglich sein: Die Entführung oder widerrechtliche Entziehung des eigenen Kindes durch einen Fremden, den anderen Elternteil oder nahestehende Verwandte. Von jetzt auf gleich weiß man nicht mehr, wo sich der Schützling aufhält und ob es ihm oder ihr dort gutgeht. Oft sind Sorgerechtsstreitigkeiten das Problem, häufig spielt dabei die Angst vor einem Verlust der Bindung zum Kind wegen geringer Besuchszeiten oder vor einer vermeintlichen Bedrohung durch den anderen Elternteil und/oder dessen neuen Partner hinein. Auch im Fall der seit Mai 2017 vermissten Ella Z. aus dem sächsischen Großenhain wollte die Mutter das dem Vater zugesprochene alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht akzeptieren, fuhr ohne weitere Absprachen mit dem sechsjährigen Mädchen in Urlaub und wurde seitdem nicht mehr gesehen (weitere Informationen hier). Die Polizei ist auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen und nimmt Hinweise über die Rufnummer 0351 483 22 33 entgegen. Fälle wie diese ereignen sich in Deutschland leider Jahr für Jahr, zu viele werden nie aufgeklärt.

Betroffene Elternteile suchen verständlicherweise nach jedem Strohhalm, um ihre Kinder wohlbehalten wieder in die Arme schließen zu können. Und so verwundert es nicht, dass die Ermittler der Kurtz Detektei Bremen in der Vergangenheit einige Erfahrungen mit diesem Thema sammeln konnten. Wenn die betroffenen Familien Zweifel am Erfolg der laufenden polizeilichen Ermittlungen haben, weitere Spuren verfolgen lassen und sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen wollen, ist es naheliegend, sich an erfahrene Detektive zu wenden. Da die Detektei Kurtz flächendeckend vernetzt ist, können wir jederzeit kurzfristig tätig werden – auch im Ausland, auch für Sie und Ihr Kind: 0421 3679 9066.


Rechtliche Lage bei Kindesentzug | Kindesentführung


Die strafrechtliche Klassifizierung einer Entziehung oder Vorenthaltung eines Kindes gegenüber den Eltern, einem Elternteil oder einem Vorgesetzten/Pfleger findet sich in § 235 Strafgesetzbuch (StGB) „Entziehung Minderjähriger“. Eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren erhält, wer „mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List“ eine minderjährige Person ihrer Familie vorenthält (Abs. 1). Gleiches gilt, wenn eine solche Vorenthaltung erfolgt, ohne dass der Täter Angehöriger wäre, oder wenn das Kind ins Ausland verbracht wird (Abs. 2). Letzteres passiert besonders häufig, wenn die Eltern unterschiedliche Nationalitäten haben und ein Elternteil eigenmächtig entscheidet, das Kind in das eigene Heimatland zu bringen oder es nach einem Urlaub dort zu behalten. Bereits der Versuch ist strafbar (Abs. 3).

Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren erhält, wer das Kind gegen ein Entgelt und somit zur eigenen Bereicherung seinen Eltern entzieht, wer das Kind in große oder tödliche Gefahr bringt oder wer schwere physische und psychische Schäden verursacht (Abs. 4). Das Strafmaß bei einer Kindesentziehung mit Todesfolge ist nach oben nicht begrenzt, die Mindeststrafe beträgt drei Jahre Freiheitsentzug (Abs. 5).


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Kindesentführung – für Familien ein unbeschreiblicher Horror


Die Entführung des eigenen Kindes verursacht natürlich größte Sorgen um das Wohlergehen des Schützlings; kaum etwas anderes versetzt die Familie in solche Verzweiflung wie die Unkenntnis über den Aufenthaltsort und die Gesundheit des geliebten Kindes. Gerade deshalb gehen unsere Privatdetektive aus Bremen solche Fälle mit besonderem Taktgefühl an, um der Familie in dieser schweren Zeit nicht nur professionell, sondern auch zwischenmenschlich eine Stütze und Hilfe zu sein. Dies bedeutet unter anderem, dass wir versuchen, die Ermittlungen so schnell und unkompliziert wie möglich aufzunehmen und die Familien nicht mit langen bürokratischen Abläufen auszubremsen. Im Gegensatz zur Polizei müssen wir nicht erst langwierige amtsinterne Genehmigungen beantragen, um beispielsweise Sondereinheiten wie Mantrailer-Hunde einzusetzen, sondern können eintreffende Informationen direkt weiterverarbeiten und unsere Experten auf den verschiedenen Gebieten der Personensuche kurzfristig zum Zielort entsenden. Durch Kontakte zu Gesprächspsychotherapeuten kann außerdem auf Wunsch eine seelsorgerische Betreuung hergestellt werden.

Bei Kindesentführung ist es grundsätzlich unabdingbar, schnell zu handeln, weil jede Spur mit der Zeit erkalten kann. Unsere Bremer Detektive verfolgen jeden Verdacht und Hinweis aus dem Umfeld und von außerhalb, um die Suche voranzubringen und das Kind schnellstmöglich und unbeschadet zu seiner Familie zurückzubringen. Denkverbote sind dabei ausgeschlossen und häufig sorgt gerade der neutrale Blick von außen für das Erkennen entscheidender Zusammenhänge – gerade wenn es sich um das Auge eines erfahrenen Privatermittlers handelt.


Sonderfall: Kindesverbringung ins Ausland – auch hier werden unsere Detektive aus Bremen aktiv


Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach Kindern, die ins Ausland verbracht wurden. Wie erwähnt geschieht dies oftmals in binationalen Familien, bei denen nach der Trennung ein Elternteil gegen den Willen des anderen das Kind dauerhaft in das eigene Heimatland mitnimmt. Während die Suche nach Kindern in Deutschland bereits eine zeitaufwändige und schwierige Aufgabe darstellt, bei der mit Fingerspitzengefühl vorgegangen werden muss, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad bei fremden Ländern zuweilen erheblich. Denn nicht nur die geographische Distanz erschwert die Suche, auch laschere Meldepflichten, mangelhafte behördliche Kooperationen mit den deutschen Ermittlungsorganen, die Sprache und die häufig zu beobachtende Skepsis gegenüber Fremden bei der Herausgabe von Informationen zählen zu den vielen hemmenden Faktoren.

Durch das engmaschige Kontaktnetzwerk der Kurtz Privatdetektei Bremen können wir uns nicht nur einen schnellen anwaltlichen Überblick zur jeweiligen Rechtslage geben lassen, zum Beispiel zu den internationalen Auslieferungsvereinbarungen und zur nationalen Sorgerechtssituation, sondern auch kurzfristig qualifizierte und ortskundige Fachermittler einsetzen. Das betrifft Suchaufträge innerhalb der EU, beispielsweise in Frankreich oder auch in osteuropäischen Mitgliedsstaaten wie Rumänien, genauso wie Aufträge in AfrikaAmerikaAsien undAustralien.


Beauftragung der Kurtz Privatdetektei Bremen


Ist in Ihrer Familie ein Kind durch einen Verwandten, einen Unbekannten oder einen bekannten Dritten entführt worden und Sie wissen weder, wo sich das Kind befindet, noch ob es ihm gut geht? Haben Sie das Gefühl, dass der Polizei durch zusätzliche Ermittlungen unabhängiger Fachkräfte womöglich entscheidend geholfen werden könnte? Möchten Sie keine Chance ungenutzt lassen, um den Aufenthaltsort Ihres Kinds/Enkelkinds/Pflegekinds ausfindig zu machen und es unbeschadet und gesund zurückzuführen, dann setzen Sie sich mit unserer renommierten Bremer Detektei in Verbindung: per Email an kontakt@kurtz-detektei-bremen.de oder unter der Rufnummer 0421 3679 9066.