„Patrick Kurtz: Der Sherlock Holmes von Bonn“ – Interview mit dem Bonner Generalanzeiger


Bereits im letzten Jahr veröffentlichte der Bonner Generalanzeiger einen Artikel von Nadine Klees über die Detektei Kurtz. Eine Abschrift dieses Artikels reichen wir hiermit verspätet nach:

„BONN. Patrick Kurtz betreibt eine Wirtschaftsdetektei mit insgesamt 27 Betriebsstätten in Deutschland. Und die Fallzahlen im Bereich Wirtschaftskriminalität in NRW zeigen: Die Geschäftsidee hat Zukunft.


In einem Detektivbüro in Bad Godesberg


Zwischen der deutschen und der dänischen Grenze jagt Patrick Kurtz einen Betrüger. Bei einem Unternehmer in Nordrhein-Westfalen soll er Waren im Wert von 400.000 Euro gekauft, aber nie bezahlt haben. Sein Auftrag: Den Hamburger Geschäftsmann finden und herausfinden, was mit der Ware passiert ist. Patrick Kurtz betreibt eine Wirtschaftsdetektei mit 27 Betriebsstätten in Deutschland.

Sein Bonner Büro liegt im Dachgeschoss eines Wohnhauses in Bad Godesberg. Der Weg dorthin schafft Hinterzimmeratmosphäre: Hinter einer Brandschutztür öffnet sich ein dunkler enger Flur. Es gibt keine Fenster. Pfeifenrauch liegt in der Luft. Doch hinter der letzten Tür wird es wieder seriös: In einem lichtdurchfluteten Raum sitzt Kurtz an seinem aufgeräumten Schreibtisch. Er entschuldigt sich für den Geruch: „Ich habe mit 14 Jahren angefangen, Pfeife zu rauchen.“ Damals habe er auch Detektivbücher gelesen. Doch, dass er später tatsächlich dieser Tätigkeit nachgehe, habe er nicht gedacht.

Ein Großteil seiner Kunden sind Unternehmen, auch ein DAX-Konzern ist dabei. Sie wollen, dass er aufklärt, ob die Mitarbeiter unerlaubten Nebentätigkeiten nachgehen, tatsächlich krank sind oder das Unternehmen gar bestehlen. Aber auch bei Unterschlagung von Waren und Wettbewerbsverstößen wird Kurtz aktiv.


Detektiv-Klischee; Detektei Koblenz, Detektiv Siegburg, Privatdetektiv Bad Godesberg
Als Detektei-Inhaber Patrick Kurtz mit 14 Jahren das Pfeiferauchen begann, ahnte er noch nicht, dass er auch einmal auf Spurensuche gehen würde. 

Wirtschaftskriminalität steigt


„Derzeit habe ich fünf feste Mitarbeiter“, erklärt er. Darüber hinaus kooperiert er mit 40 bis 50 selbstständigen Ermittlern. Darunter ehemalige Stasi- und BND-Mitarbeiter, aber auch ehemalige Polizisten und Abhörtechniker. „Es gibt etwa zehn Experten für Abhörschutz in Deutschland, mit sechs arbeite ich zusammen. Zwei von ihnen waren bei der Stasi.“ Seit 2013 hat er seine eigene Detektei. Für seine Dienstleistung verlangt er 59 Euro pro Stunde. Die Zahl seiner Aufträge steigt nach eigenen Angaben von Jahr zu Jahr.

Analog dazu steigen auch die Fallzahlen im Bereich Wirtschaftskriminalität in NRW. Nach Informationen des Landeskriminalamts in NRW sind es mehr als sechs Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Gesamtschaden der Delikte belief sich 2015 auf mehr als 648 Millionen Euro. Besonders stark gestiegen ist demnach die Zahl der Wettbewerbsdelikte.

Unter anderem verurteilte das Landgericht Bonn im vergangenen Jahr Mitglieder einer international handelnden Tätergruppe. Die aus China stammenden Hauptbeschuldigten führten jahrelang gefälschte Uhren in den europäischen Wirtschaftsraum ein. Wettbewerbsverstöße sind auch für Kurtz immer wieder ein Thema. Allerdings widmet er sich auch den kleinen Fischen: Zum Beispiel Mitarbeitern, die unerlaubterweise gleichzeitig für zwei Firmen der gleichen Branche arbeiten.


Sicherheitsakademie in Berlin bildet aus


Zielpersonen observieren oder sich mit bearbeiteten Lebensläufen in Unternehmen anstellen lassen, um an Informationen zu gelangen, gehört zum Alltag des Detektivs. Allerdings gibt es Regeln und klare Grenzen für seine Ermittlungen, wie Kurtz erklärt: „Privaträume sind tabu und Fotos von Zielpersonen dürfen nur auf Antrag des Gerichts herausgegeben werden.“ Das heißt, die Fotos dienen Kurtz als Beweismaterial. An seine Auftraggeber weiterreichen, darf er sie in der Regel nicht.

Sein Handwerk hat Kurtz an der Sicherheitsakademie in Berlin gelernt: Dort wird ein anerkannter IHK-Zertifikatslehrgang zur Fachkraft Detektiv angeboten. In sechs Monaten hat er sich dort nach seinem Literaturwissenschaftsstudium zum Ermittler ausbilden lassen: „Eigentlich sollte der Lehrgang nur eine Überbrückung bis zum nächsten Studium sein“, erzählt Kurtz. Aber dann lief es gut und er machte weiter.

Gesetzliche Zulassungsvoraussetzungen für den Berufsstand gibt es nicht. Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) empfiehlt die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) für die Grundausbildung. Wer nach dieser Grundausbildung zwei Jahre als Detektiv tätig sei, dürfe sich danach „Geprüfter Detektiv“ nennen, heißt es auf der Internetseite. Nach den Angaben des Verbands gibt es in Deutschland mehr als 1500 private Detekteien.

Mit dem Fall an der dänischen Grenze beschäftigen sich mittlerweile die Behörden. Kurtz observierte tagelang Mitarbeiter des Hamburger Geschäftsmanns, bis ihm mit einem von ihnen ein Deal gelang. Geld gegen die nötigen Informationen. Damit hat er zumindest die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Polizei aktiv werden konnte. Auch wenn der Geschäftsmann sein Geld bis heute nicht wiedergesehen hat.“


Kurtz Detektei Bonn

Zeppelinstraße 8

53177 Bonn

Tel.: 0228 2861 4084

Mail: kontakt@kurtz-detektei-bonn.de

Web: https://www.kurtz-detektei-bonn.de

 

https://www.kurtz-detektei-bonn.de/2017/09/11/patrick-kurtz-der-sherlock-holmes-von-bonn-interview-mit-dem-generalanzeiger/

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Wann darf ein Detektiv Arbeitnehmer überwachen?


Wenn Mitarbeiter dem Arbeitgeber auf der Nase herumtanzen


Arbeitgeber und Arbeitnehmer lassen sich bisweilen von unterschiedlichen Interessen leiten. Bereichert sich ein Arbeitnehmer widerrechtlich zu Lasten seines Arbeitgebers oder schadet er dem Unternehmen gar aus Böswilligkeit, etwa durch Geheimnisverrat, steht der Betrieb schnell vor der Frage, inwieweit der Mitarbeiter durch Privatermittler überwacht werden darf, um sein Verhalten für das Gericht nachzuweisen.

Tobias Neumann liefert nachfolgend für die Klienten und Interessenten der Kurtz Detektei Nürnberg und Franken einen Überblick zum Thema.


Welche Methoden kommen infrage?


Um herauszufinden, ob der Angestellte bspw. wertvolle Fachbücher entwendet, längere Pausen macht als zulässig oder Kontakte zu Konkurrenzfirmen unterhält, kann der Chef eine Wirtschafts- und Privatdetektei mit der diskreten Beobachtung des Mitarbeiters beauftragen. Die Nürnberger Detektive der Detektei Kurtz greifen bei ihren Einsätzen auf zahlreiche variabel einsetzbare Ermittlungsmethoden zurück: Je nach Sachlage schleusen sie in Absprache mit der Unternehmensleitung einen verdeckten Ermittler in die entsprechende Abteilung des Betriebes ein, überwachen den Verdächtigen im öffentlichen Bereich, bspw. im Außendienst oder während einer Krankschreibung, und setzen, sofern rechtlich zulässig und ermittlungstaktisch sinnvoll, technische Hilfsmittel wie Videoüberwachung ein.

Am häufigsten werden die Dienste der Wirtschaftsdetektive aus Nürnberg zur Untersuchung vorgetäuschter Erkrankungen, unerlaubter Nebentätigkeitenfalscher Spesen- und Stundenabrechnungen sowie innerbetrieblicher Diebstähle angefordert. Durch den Einsatz eines Detektivs kann das Unternehmen dem Fehlverhalten der Mitarbeiter einen Riegel vorschieben und somit weitere Schäden verhindern, jedoch ist nicht alles erlaubt.


Unter welchen Bedingungen dürfen Beschäftigte überwacht werden?


Das Arbeitsrecht hat dafür sehr strenge Kriterien vorgegeben, an oberster Stelle der Einschränkungsgründe stehen der Datenschutz und das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers. In diese darf nur eingegriffen werden, wenn sich ein konkreter Anhaltspunkt ergibt, dass der Mitarbeiter wiederholt seine Pflichten verletzt bzw. eine Straftat vorliegt. Eine bloße Vermutung, der Außendienstler könnte seine Arbeitszeit im Garten statt beim Kunden verbringen, reicht nicht aus, wenn dieser Verdacht nur aus einem Gefühl heraus erwächst und nicht konkret begründet werden kann.

Bevor ein Detektiv mit der Observation des Angestellten beauftragt werden darf, muss sichergestellt werden, dass sich der Verdacht nicht mit milderen Mitteln prüfen lässt. Allerdings kennt das Arbeitsrecht nur wenige solcher Mittel, schließlich sind auch Überwachungsmethoden, die nicht zwingend die Beauftragung einer Detektei voraussetzen, aus zumeist datenschutzrechtlichen Gründen verboten bzw. nur sehr eingeschränkt anwendbar. Dies betrifft zum Beispiel heimliche Videoüberwachungen am Arbeitsplatz oder den Einsatz von GPS-Technik ohne vorherige Informierung des Arbeitnehmers. In vielen Fällen bleibt als milderes Mittel letztlich nur die Befragung des Mitarbeiters durch einen Vorgesetzten. Doch da die wenigsten straffälligen Arbeitnehmer ihre Taten ehrlich zugeben dürften, hat diese Methode in aller Regel kaum Aussicht auf Erfolg. Somit bleibt häufig keine andere Möglichkeit, als Ermittler wie unsere Privatdetektiv für Würzburg, Bamberg sowie die gesamte Region Franken und Oberpfalz hinzuziehen. Tipp: Weiterführende Informationen zu den zulässigen Gründen für eine Mitarbeiterüberwachung finden sich auf der Internetseite anwaltarbeitsrecht.com.


Mitarbeiterüberwachung; Detektei Regensburg, Detektiv Bayreuth, Privatdetektiv Münchberg
Eine verdeckte Videoüberwachung am Arbeitsplatz ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Häufig werden Beweise, die mit dieser Methode erhoben wurden, vor Gericht nicht zugelassen, da das Persönlichkeitsrecht des Gefilmten verletzt wurde. 

Auf Qualität zu setzen, zahlt sich aus.


Beschäftigte können einen Anwalt für Arbeitsrecht einschalten, falls sie der Meinung sind, unverhältnismäßig durch einen vom Arbeitgeber angeforderten Detektiv überwacht worden zu sein. Wehrt sich ein Mitarbeiter vor Gericht gegen seine Kündigung, muss das Unternehmen belegen, dass der Einsatz der Detektei verhältnismäßig und notwendig war. Gerade deshalb ist es wichtig, keinen Wald-und-Wiesen-Ermittler mit fraglichen Rechtskenntnissen zu beauftragen, sondern sich der Seriosität der Detektei zu versichern.

Die Nürnberger Privatdetektive der Detektei Kurtz sind qualifizierte und erfahrene Fachermittler, die betroffene Unternehmer kompetent und rechtssicher beraten können, um gerichtsfeste Beweise zu erheben. Wer einen Detektiv beauftragen möchte, sollte sich zuvor unbedingt der Qualifikationen und Referenzen der Detektei bzw. des Inhabers rückversichern.


Verfasser: Tobias Neumann

 

Kurtz Detektei Nürnberg und Franken

Äußere Bayreuther Straße 59

90409 Nürnberg

Tel.: 0911 378 201 54

Mail: kontakt@kurtz-detektei-nuernberg.de

Web: https://www.kurtz-detektei-nuernberg.de

https://www.kurtz-detektei-nuernberg.de/2017/09/05/wann-darf-ein-detektiv-seine-arbeit-aufnehmen/

https://www.kurtz-detektei-nuernberg.de/überwachung-von-mitarbeitern/rechtliches-zur-arbeitnehmerüberwachung/

Exkurs: So schreiben Sie einen Detektivroman


Kaum ein literarisches Genre ist so beliebt wie der Kriminalroman. Insbesondere Geschichten, die sich um Detektive mit einer eigenwilligen Persönlichkeit ranken, werden immer wieder gerne gelesen. Deshalb ist ein Krimi mit einem unverwechselbaren Charakter als Hauptermittler ein erfolgversprechender Einstieg in den Literaturbetrieb für alle, die davon träumen, Schriftsteller zu werden.

Doch auch ein Krimi lebt nicht nur von seinem Hauptcharakter allein. Wer ein gutes Buch schreiben will, muss auch die handwerklichen Techniken beherrschen, die aus einer Kriminalgeschichte ein spannendes Lesevergnügen machen.


Vor dem Schreiben kommt das Lesen


Wie bei jedem Genre gilt auch beim Verfassen eines Detektivromans die Grundregel, dass der Autor wissen sollte, wovon er schreibt. Das bedeutet natürlich nicht, dass ein angehender Kriminalschriftsteller selbst einen Mord begehen oder über Berufserfahrung als Privatermittler verfügen muss. Wichtig ist vielmehr, dass vor dem eigentlichen Schreiben ein Konzept festgelegt und später mit dem Plot und den handelnden Figuren ausgefüllt wird.

Zu diesem Konzept gehört zunächst die Bestimmung des Untergenres. Wer sich mit der eigenen Heimat besonders verbunden fühlt, kann sich beispielsweise für einen Regionalkrimi entscheiden, während ein gelernter IT-Spezialist seine Geschichte vielleicht lieber in der Welt der Nerds und Hacker ansiedelt. Auch die Perspektive, aus der die Handlung erzählt wird, spielt eine große Rolle für die Wirkung eines Krimis. Um ein Gespür für das Genre zu bekommen, empfiehlt das Schreibportal www.buchschreiben.com, möglichst viele Romane aus diesem Bereich zu lesen. Außerdem kann für alle, die selbst Roman-Schriftsteller werden wollen, das Verfassen von Fan-Fiction eine gute Fingerübung sein.


Interessante Charaktere machen die Geschichte lebendig


Da Detektivromane von der Figur des Ermittlers geprägt werden, sollte ein Schriftsteller besonders viel Mühe auf die Darstellung seines Hauptcharakters verwenden. So versuchen die meisten Krimi-Autoren, ihrem Detektiv möglichst ungewöhnliche Eigenheiten anzuschreiben, die ihn aus der Masse der Buchdetektive herausstechen lassen. Doch man darf dabei nicht vergessen, auch eine glaubwürdige Persönlichkeit und eine interessante Hintergrundgeschichte zu konstruieren, die es dem Leser ermöglichen, sich mit der Figur zu identifizieren. Besonders spannend wird die Erzählung, wenn mit dem Fortlauf der Handlung auch eine Charakterentwicklung beobachtbar ist.


Sherlock Holmes in chair; Detektei Weinheim, Detektiv Speyer, Privatdetektiv Mannheim
Wer mit seinem Kriminalroman erreichen möchte, dass sich der Leser bei der Lektüre selbst wie ein Privatdetektiv fühlt, hat während der Textkomposition viel zu beachten. 

Ohne guten Plot ist es nur ein halber Roman


Auch der Einstieg in den Plot sollte mit interessanten Details versehen sein, die die Neugier des Lesers wecken. Anders als bei den meisten Genres sind bei Kriminalromanen längere Einleitungen zu vermeiden. Stattdessen präsentiert ein geschickter Kriminalautor gern bereits frühzeitig das Problem, das es aufzuklären gilt. Durch einen Wechsel von Hinweisen, Herausforderungen und Rückschlägen kann die Spannung aufrechterhalten werden. Klischees und bekannte Handlungsabläufe sollten dabei möglichst vermieden werden. Stattdessen sorgen interessante und individuelle Nebencharaktere und lebensnahe Szenen für gute Unterhaltung.

Zum Abschluss folgt für gewöhnlich die Auflösung des Falles, die sich logisch aus der Erzählung herleiten lässt, im Idealfall aber dennoch für den Leser überraschend ist. Und wer mehr als nur ein Buch schreiben will, weil genügend Ideen für eine ganze Roman-Reihe vorhanden sind, kann mit einem Cliffhanger die Neugier auf weitere Bände wecken.


Verfasserin: Melanie Schultz

 

Kurtz Detektei Mannheim und Rhein-Neckar

Besselstraße 25

D-68219 Mannheim

Tel.: 0621 9535 4001

E-Mail: kontakt@kurtz-detektei-mannheim.de

Web: https://www.kurtz-detektei-mannheim.de

https://www.kurtz-detektei-mannheim.de/2017/08/30/exkurs-so-schreiben-sie-einen-detektivroman/

Kündigungsflucht | Zugangsvereitelung eines Kündigungsschreibens


Fallstricke beim Aussprechen einer Kündigung


Der Gesetzgeber, fast noch mehr aber die Arbeitsgerichte legen Arbeitgebern gern massive Steine in den Weg, während Angestellte selbst bei grobem Fehlverhalten diverse Privilegien besitzen. Gerade das Thema Kündigung ist hierbei als besonders neuralgisch zu nennen, denn auf kündigungswillige Arbeitgeber warten viele Stolpersteine, zum Beispiel Fragen wie:

  • Ist die Kündigung ausreichend begründet?
  • Ist sie sozial gerechtfertigt?
  • Wurden die Fristen eingehalten?
  • Wurde die Kündigung ordnungsgemäß zugestellt?

Gibt es auch nur eine einzige nicht vollständig wasserdichte Stellschraube, neigen die Arbeitsgerichte nach Erfahrung unserer Detektei in Weinheim* schnell dazu, Kündigungen umzuwerfen, sodass viele Unternehmen arbeitsscheue, leistungsschwache, kriminelle und/oder wettbewerbswidrig handelnde Mitarbeiter wiedereinstellen und mit ihnen leben müssen, obwohl dies regelmäßig eigentlich unzumutbar ist. Da im Anschluss an eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung für gewöhnlich kaum noch ein vernünftiges Arbeitsklima ermöglicht werden kann, lassen sich wiedereingestellte Arbeitnehmer allzu gern direkt krankschreiben und stehen dem Unternehmen fortan nicht mehr zur Verfügung, ohne dass dieses Gewissheit über die weiteren Intentionen des Blaumachers und somit Planungssicherheit hätte.

Im vorliegenden Fall hatte eine Firma aus Weinheim erfolglos versucht, einem Mitarbeiter, der bei sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit bereits seit fünf Monaten krankgeschrieben war, ordentlich zu kündigen. Das entsprechende Schreiben konnte nicht zugestellt werden, da der Arbeitnehmer unbekannt verzogen sei; auch telefonisch war er nicht zu erreichen, da sich unter seiner bisherigen Rufnummer inzwischen eine unbekannte dritte Person meldete. Nun könnte man damit argumentieren, dass es sich um eine treuwidrige Zugangsvereitelung der Kündigung handele, da der Mitarbeiter seinem Arbeitgeber den Wohnortwechsel nicht mitgeteilt hatte. Das Bundesarbeitsgericht teilte diese Auffassung in einem Urteil aus dem Jahr 2005 (Az.: 2 AZR 366/04). Allerdings vertreten die normalen Arbeitsgerichte und Landesarbeitsgerichte nicht immer dieselbe Meinung, und wer sich nicht bis vor das BAG durchstreitet oder durchstreiten kann, dem droht eine Zurückweisung der Kündigung. So geschehen bspw. am Landesarbeitsgericht München im Jahr zuvor (Az.: 10 Sa 246/04):


Exkurs: „Empfänger unbekannt verzogen“ oft nicht ausreichend


An und für sich gilt: Verhindert ein Arbeitnehmer den rechtzeitigen Zugang der Kündigung durch selbstverschuldete Umstände wie fehlender Briefkasten, fehlende Briefkasten- oder Klingelbeschriftung, Angabe einer falschen Anschrift, Nichtabholung oder verspätete Abholung der Zusendung, handelt es sich um eine Zustellungsvereitelung und die Kündigung gilt als zugestellt. Im genannten Fall am Landesarbeitsgericht München wurde eine Kündigung in der Probezeit mit dem Postvermerk zurückgesandt, dass der Empfänger unbekannt verzogen sei.

Im anschließenden Prozess war die Behauptung des Mitarbeiters, der Briefkasten sei sehr wohl richtig beschriftet gewesen, in den Augen des Gerichts ausreichend, denn: „Die Darlegungs- und Beweislast für alle Tatsachen, die den Einwand begründen, der Arbeitnehmer berufe sich treuwidrig auf den verspäteten Zugang einer Kündigung, treffen [sic] den Kündigenden.“ Der gegenteiligen Bezeugung des Postzustellers wurde keine entscheidende Gewichtung zugesprochen: „Auch wenn nach der Aussage des Zeugen davon auszugehen ist, es wären zum Zeitpunkt der versuchten Zustellung des Kündigungsschreibens Namensschilder an Klingel und Briefkasten entfernt und kurze Zeit später wieder angebracht worden, ist damit keineswegs bewiesen, dass dies vom Kläger veranlasst worden ist. Zwar mag sein, dass es für eine derartige Tat durch einen Dritten kaum eine sinnvolle Erklärung gäbe. Andererseits kann nach den Umständen aber auch nicht unzweifelhaft auf eine Handlung des Klägers geschlossen werden.“ Eine extrem fragliche Entscheidung, die verdeutlicht, mit welchen teils verqueren Argumenten Arbeitgeber vor Gericht rechnen müssen.

Die Hauptbegründung für das Urteil zugunsten des Gekündigten: „Er [der Arbeitgeber] kann nach den Grundsätzen von Treu und Glauben aus seiner nicht zugegangenen Willenserklärung ihm günstige Rechtsfolgen nur dann ableiten, wenn er alles Erforderliche und ihm Zumutbare getan hat, damit seine Erklärung den Adressaten erreichen konnte. Dazu gehört in der Regel, dass er nach Kenntnis von dem nicht erfolgten Zugang unverzüglich einen erneuten Versuch unternimmt …“ Oder anders ausgedrückt: Das Gericht sähe den Arbeitgeber erst dann im Recht, wenn er bis zum Ende der Kündigungsfrist weitere Kündigungen abgeschickt hätte – an eine bekanntermaßen unzustellbare Adresse. Blödsinn in Reinform.


Unbekannt verzogen; Detektei Weinheim, Detektiv Weinheim, Privatdetektiv Weinheim
Das Urteil des Landesarbeitsgerichts ist ein Freifahrtschein für Missbrauch. Wer seinen Briefkasten zugeklebt und/oder die Namensschilder entfernt, kommt damit durch, solange ihm nicht nachgewiesen werden kann, dass er es selbst getan hat.

Briefkastenadresse als angeblicher Wohnort


Aufgrund dieser grenzwertigen Erfahrungen von Arbeitgebern mit Arbeitsgerichten wollten die Klienten unserer Detektive in Weinheim im vorliegenden Fall absolut auf Nummer sicher gehen und die Unmöglichkeit der Zustellung dokumentieren lassen. Falls dies ohne erheblichen Aufwand möglich sein sollte, war ferner eine zustellungsfähige Anschrift zur Zielperson zu ermitteln. Somit hätte der Arbeitgeber selbst bei erfolgloser Beendigung der Ermittlungen nachgewiesen, dass er alles in seiner Macht Stehende getan hat, um die Kündigung zuzustellen.

Die Zielperson stammte aus dem schottischen Mittelzentrum Perth, das circa eine Stunde nördlich der Hauptstadt Edinburgh liegt, lebte aber schon seit vielen Jahren in Deutschland. Bei der Recherche wurde unserem zuständigen Privatdetektiv in Weinheim bekannt, dass der Schotte zu keinem Zeitpunkt an der beim Arbeitgeber hinterlegten Adresse gewohnt hatte. Bei dem angeblichen Wohnobjekt handelte es sich vielmehr um ein Bürogebäude, in dem unter anderem ein Unternehmen ansässig war, das einen Postservice anbot. Eine legendierte Anfrage bei der Firma bestätigte die Vermutung, dass die Zielperson diesen Service nutzte. Allerdings habe man den Schotten dort schon seit gut zwei Monaten nicht mehr gesehen; die Post für ihn stapele sich und weil er zuletzt weder bezahlt noch auf Kontaktversuche reagiert habe, wurde sein Name vom Briefkasten entfernt. Bei der zuständigen Postfiliale lag gemäß weiterer Recherche kein Nachsendeantrag vor.


Bei zahlreichen Stellen Falschinformationen hinterlegt


Offiziell gemeldet war unsere Zielperson zuletzt in Bensheim, wurde dort jedoch bereits rund fünf Monate vor Ermittlungsbeginn von Amts wegen als unbekannt verzogen abgemeldet. Der kurz darauf ausfindig gemachte Vermieter des Schotten bestätigte sowohl dessen früheres Wohnverhältnis in Bensheim als auch seinen Auszug, allerdings habe der Gesuchte die Wohnung nicht schon vor fünf oder mehr, sondern erst vor rund drei Monaten verlassen. Die weiteren Voranschriften der Zielperson lagen in Bayern (in den 90er Jahren München, danach Würzburg und später ein kleines Dorf bei Aschaffenburg); die jeweils kontaktierten Anwohner und teils auch Vermieter versicherten glaubhaft, keine sachdienlichen Informationen zum aktuellen Aufenthaltsort beitragen zu können.

Seit Ablauf der sechswöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber bezog die Zielperson Krankengeld von der AOK Bayern, bei der allerdings noch immer die 20 Jahre alte Münchner Adresse vorlag. Offensichtlich war es keine Seltenheit in der Vita des Schotten, Fehlinformationen über seine Wohnadresse zu verbreiten. Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund gab es trotz des langen Aufenthaltes in Deutschland lediglich zwei registrierte Beschäftigungsverhältnisse: das aktuell zu kündigende und ein weiteres, das nur einen Monat lang gehalten und kurz vor der Einstellung durch den Auftraggeber unserer Wirtschaftsdetektei in Weinheim existiert hatte. Als Adresse war hier die bekannte Anschrift in Würzburg hinterlegt. Eintragungen in den Schuldnerregistern der jeweils zuständigen Amtsgerichte (Aschaffenburg, Bensheim, München, Weinheim und Würzburg) existierten nicht. Lediglich war bei der Staatsanwaltschaft München ein kürzlich eingestelltes Verfahren zu erkennen, in dem die Zielperson als Geschädigter erfasst wurde. Als Anschrift hatte der Schotte dort einmal mehr die veraltete Adresse in München hinterlegt.


Alle Möglichkeiten ausgeschöpft, doch ein „Aber“ bleibt


Da mittlerweile feststand, dass der aktuelle Aufenthaltsort der Zielperson nicht auf einfachem Wege mit einer Datenbankrecherche in Erfahrung zu bringen war, instruierte der Auftraggeber unsere Privatdetektei in Weinheim, diesen Ermittlungsansatz fallen zu lassen. Stattdessen waren im letzten Schritt die drei ermittelten und von der Zielperson noch immer bei offiziellen Anlässen vorgeschobenen Adressen sowie die Postservice-Anschrift jeweils vor Ort zu überprüfen. Entsprechend machten sich unsere Mannheimer Ermittler auf den Weg nach Weinberg, während die Frankfurter Kollegen Richtung Aschaffenburg fuhren und die Münchner und Würzburger Detektive innerstädtische Anschriftenüberprüfungen durchführten. Das Ziel: die Briefkästen und Klingelschilder an allen vier ermittelten Adressen überprüfen und fotografisch dokumentieren.  Der Name der Zielperson fand sich an keiner der Anschriften.

Damit hatten die Auftraggeber unserer Wirtschaftsdetektive in Weinheim alle zumutbaren Möglichkeiten der Kündigungszustellung ausgeschöpft. Ein Problem bestand allerdings von Anfang an und ließ sich nachträglich auch nicht mehr lösen: Der Arbeitsvertrag beinhaltete leider keine arbeitnehmerseitige Informationspflicht beim Wechsel der Wohnadresse. Ob es sich hierbei um eine automatische Nebenpflicht in Arbeitsverhältnissen handelt, womit die explizite Erwähnung im Arbeitsvertrag obsolet wäre, ist gesetzlich und gerichtlich bis dato nicht eindeutig geklärt. Somit könnte es sich bei diesem Punkt angesichts der dargestellten arbeitnehmerfreundlichen Entscheidungsfindung an deutschen Gerichten um einen der eingangs erwähnten potentiellen Stolpersteine handeln.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

*Hinweis: Alle Einsätze der Kurtz Detektei Rhein-Neckar werden von der Besselstraße 25 in Mannheim aus durchgeführt. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Rhein-Neckar, sofern nicht explizit anders ausgewiesen. Wir können Ihnen bundesweit günstige Anfahrtspauschalen bieten, Gleiches gilt für zahlreiche Regionen im Ausland. In ländlichen Gebieten erfolgt die Berechnung in der Regel von der nächstgrößeren Stadt. Weitere Informationen zu den Honoraren finden Sie hier und zu den Einsatzorten hier.

Geht meine Frau anschaffen? Heimliche Prostitution der Partnerin


Ehemalige Escort-Dame als Lebensgefährtin weckt Zweifel


Der Auftraggeber unserer Detektei in Brandenburg an der Havel* war mit einer Dame liiert, die mehrere Jahre im Rotlichtmilieu als Escort-Dame gearbeitet hatte, nunmehr aber schwor, diesen Beruf für unseren Klienten aufgegeben zu haben, da sie sich vollständig auf die Beziehung einlassen wolle. Mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet, hinterfragte der Klient dieses Versprechen allerdings. Bevor er seine Heirats- und Familienpläne weiter vorantreiben würde, wollte er sich Gewissheit darüber verschaffen, ob seine Lebensgefährtin tatsächlich treu und ehrlich war.

Aus diesem Grund beauftragte er unsere Detektive in Brandenburg an der Havel (0331 2785 0052) mit der Überprüfung, ob die Lebensgefährtin nicht etwa entgegen aller Beteuerungen weiterhin an ihrem alten Arbeitsplatz, einem einschlägigen Privat-Bordell, tätig war.


Detektiv-Besuch im Bordell


Wie stellt man fest, ob eine Person A am Arbeitsplatz B tätig ist? Neben Arbeitsplatzrecherchen über Datenbanken wie Registrierungen bei Rentenversicherungen u.ä. erfolgt eine solche Ermittlung häufig durch Observationen. Im vorliegenden Fall waren sowohl der frühere „Künstlername“ der Zielperson als auch die Arbeitsstelle bekannt. Mit Künstlername ist eine Deckbezeichnung gemeint, die dem Datenschutz von Prostituierten dienen soll; der Einfachheit halber bezeichnen wir die Zielperson fortan mit dem fiktiven – aber typischen – Escort-Namen „Stella“. Da es sich bei Stellas Tätigkeitsbereich um eine buchbare und mehr oder weniger ortsgebundene Dienstleistung handelte, bestand für den von uns eingesetzten Privatdetektiv in Brandenburg an der Havel die Möglichkeit, die Verdachtsprüfung durch ein direktes Aufeinandertreffen mit der Zielperson vorzunehmen.

Da der Klient darauf bestand, nicht nur eine legendierte telefonische Bestätigung der etwaigen Weiterbeschäftigung zu erhalten, sondern vor allem eine Vor-Ort-Prüfung durch einen Augenzeugen (= Detektiv), begab sich der Ermittler ohne vorherige Terminabsprache zu dem Etablissement. Ohnehin hätte eine telefonische Erkundigung für Aufsehen sorgen können, da Stella auf den einschlägigen Internetplattformen im Gegensatz zu früher nicht beworben wurde. Nachdem er von einer Dame empfangen wurde und sich ihr unter falschem Namen vorgestellt hatte, wurde unser Privatermittler in einen Raum geführt, in dem ihm nacheinander alle verfügbaren Damen des Hauses gezeigt wurden. Stella zählte nicht dazu. Dies konnte bedeuten, dass sie

  • sich zu diesem Zeitpunkt bereits in einem Termin befand und einen echten Kunden bediente,
  • zu diesem Zeitpunkt keinen Dienst hatte oder
  • tatsächlich nicht mehr in diesem Etablissement tätig war.

Im anschließenden Gespräch mit der Empfangsdame zeigte sich unser Wirtschaftsdetektiv in Brandenburg an der Havel unzufrieden mit der „Auswahl“ und fragte deshalb explizit nach Stella, die ihm von einem Kumpel empfohlen worden sei. Daraufhin teilte die Empfangsdame mit, dass sich Stella heute krankgemeldet habe, aber morgen zurückerwartet werde. Entsprechend vereinbarten die Dame und der Ermittler einen zeitnahen Termin bei Stella.


Sichtung der Zielperson im Bordell


Zum verabredeten Termin fand sich der Privatdetektiv erneut in dem besagten Etablissement ein. Die Empfangsdame führte ihn in ein Zimmer, in dem er – gemäß Absprache mit dem Auftraggeber – Stella empfangen und sich lediglich ihrer Identität vergewissern sollte. Sexuelle Handlungen waren laut Dienstanweisung zu vermeiden.

Allerdings sollte es gar nicht mehr zum Aufeinandertreffen mit der Zielperson kommen, da der Ermittler unserer Wirtschaftsdetektei in Brandenburg an der Havel bereits auf dem Weg durch das Etablissement sah, wie sich Stella mit zwei weiteren Personen auf Sitzmöbeln rekelte. Er konnte sie zweifelsfrei als die Lebensgefährtin des Auftraggebers identifizieren. Absprachegemäß täuschte er daraufhin Gewissensbisse vor und behauptete, „das“ seiner Frau nicht antun zu können. Er entschuldigte sich bei der Empfangsdame für die Unannehmlichkeiten und nahm Reißaus.


Hure auf Sessel; Detektei Brandenburg, Detektiv Brandenburg an der Havel, Privatdetektiv
Die Zielperson befand sich gut sichtbar und leicht bekleidet in einer Art Wartebereich. 

Massagetermin eines Detektivs bei der Zielperson


Obwohl unser Wirtschaftsermittler dem Auftraggeber versicherte, nahezu einhundert Prozent sicher zu sein, Stella im Bordell gesehen zu haben, orderte der Klient einen weiteren Einsatz. Hatte er ursprünglich noch ausgeschlossen, dass es bei den Besuchen des Detektivs zu sexuellen Handlungen kommt, verlangte er nunmehr genau diese, um endgültig sicher zu sein über das, was seine Lebensgefährtin tat. Da der bislang eingesetzte Ermittler unserer Privatdetektei in Brandenburg an der Havel verheiratet und ohnehin ein gutes Stück weit „verbrannt“ war, musste in unseren Reihen eine ledige Einsatzkraft gefunden werden, die bereit wäre, sich von Stella eine erotische Massage geben zu lassen. Die Suche dauerte länger, als man vielleicht meinen könnte, doch letztlich willigte einer unserer jüngsten Detektive in die Aufgabe ein.

Vor Ort buchte er die Dienstleistung bei der Empfangsdame und wurde anschließend in ein Zimmer geführt, in dem er auf Stella warten sollte. Tatsächlich erschien wenig später allerdings eine andere Dame und teilte mit, dass sie die Massage beginnen würde, um später von Stella abgelöst zu werden. Das brachte unseren jungen Privatermittler insofern in eine unangenehme Lage, als er auf expliziten Klientenwunsch instruiert worden war, die Maßnahme abzubrechen, sobald das erste Mal „Hand angelegt“ werden würde. Schließlich wüsste der Auftraggeber ab diesem Zeitpunkt gesichert, dass seine Lebensgefährtin sexuelle Handlungen anbot, und müsste nicht noch einen Detektiv dafür bezahlen, dass er sich von ihr sexuell bedienen lässt. Das Problem: Nun sollte also eine andere Dame mit der Massage beginnen. Wenn der Detektiv den Einsatz beenden würde, sobald sich diese Dame seinem Intimbereich näherte, könnte das Vorgehen der Zielperson nicht mehr dokumentiert werden. Also biss er in den sauren Apfel – von dem die Kollegen freilich nicht wissen, ob er denn so sauer tatsächlich war – und ließ die Massage über sich ergehen. Nach über einer halben Stunde wurde die erste Dame tatsächlich von Stella abgelöst, die sich ohne Umschweife um das Allerheiligste des Ermittlers kümmerte, sodass dieser den Einsatz umgehend beenden konnte. Der Auftraggeber unseres Detektiv-Teams in Brandenburg an der Havel wusste nun gesichert, was er bereits befürchtet hatte – seine Lebensgefährtin war eine aktive Prostituierte.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Potsdam und Brandenburg

Gregor-Mendel-Straße 15

14469 Potsdam

Tel.: 0331 2785 0052

Mail: kontakt@kurtz-detektei-potsdam.de

Web: https://www.kurtz-detektei-potsdam.de

 

https://www.kurtz-detektei-potsdam.de/2017/08/08/geht-meine-frau-anschaffen-heimliche-prostitution-der-partnerin/

https://www.kurtz-detektei-potsdam.de/detektiv-detektei-brandenburg-an-der-havel/

https://www.kurtz-detektei-potsdam.de/kurtz-detektei-potsdam-und-brandenburg/privatdetektive-potsdam/untreue-ehebruch-fremdgehen/

 

*Hinweis: Alle Einsätze der Kurtz Detektei Potsdam werden von der Gregor-Mendel-Straße in Potsdam aus durchgeführt. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Potsdam, sofern nicht explizit anders ausgewiesen. Wir können Ihnen bundesweit günstige Anfahrtspauschalen bieten, Gleiches gilt für zahlreiche Regionen im Ausland. In ländlichen Gebieten erfolgt die Berechnung in der Regel von der nächstgrößeren Stadt. Weitere Informationen zu den Honoraren finden Sie hier und zu den Einsatzorten hier.

Mietbetrug im Hotel: Vermietung trotz Brandschäden


Untersagte Untervermietung nach Brandvorfall


Im vorliegenden Fall wurde die Detektei Kurtz von einem Privatklienten beauftragt, der ein großes Gewerbegebäude besaß und dieses an einen Hotelbetreiber vermietete. Nachdem es im obersten Stockwerk des Objekts einen Brand gegeben hatte, wurde dem Vermieter die Untervermietung von Zimmern auf dieser Etage an Hotelgäste und sonstige Personen untersagt. Nachvollziehbarerweise beanspruchte das Hotel daraufhin eine Mietminderung beim Auftraggeber unserer Detektive in Reutlingen* und dieser willigte anstandslos ein. Einige Wochen später erhielt der Vermieter allerdings konkrete Hinweise, dass das betroffene Stockwerk doch weiterhin an Gäste vermietet werde – während das Hotel zugleich von der Mietminderung profitierte.

Um diesen Verdacht zu prüfen und den Mietbetrug im Falle der Bestätigung gerichtsfest nachzuweisen, zog der Objekteigentümer unsere Wirtschaftsdetektei für Reutlingen hinzu (0800 8033 967).


Einschleusung in das Zielobjekt durch Zimmeranmietung


Im Zuge der Observationsraumaufklärung am Hotel wurden nicht nur die Beobachtungsbedingungen geprüft, sondern direkt auch, ob von außen Anzeichen für die Vermietung der brandgeschädigten Etage erkennbar waren. Jedoch ergaben sich hierfür keine Anhaltspunkte wie geöffnete Fenster oder Licht. Im Anschluss an die Voraufklärung begab sich unserer Privatdetektiv für Reutlingen in das Hotel und erkundigte sich an der Rezeption unter der Legende „Gast“ nach Zimmern für die kommende Nacht. Dabei bestand er darauf, ein Zimmer in der Etage unter dem betroffenen Stockwerk zu erhalten, da es dort am wahrscheinlichsten erschien, Geräusche einer etwaigen Bewohnung zu hören. Um dieses Ziel durchzusetzen und auch in der Hoffnung, ggf. sogar ein Zimmer in der brandgeschädigten Etage angeboten zu bekommen, ließ sich der Detektiv zunächst drei verschiedene freie Zimmer auf unterschiedlichen Stockwerken zeigen und konnte somit seine Wahl treffen.

Zurück an der Rezeption entdeckte der Ermittler einen Schreibblock, auf dem diverse Zimmernummern standen. Hinter diesen Nummern waren Namen vermerkt, jedoch so klein, dass sie der Privatdetektiv nicht entziffern konnte. Vier bis sechs dieser Namen standen hinter Zimmern der brandgeschädigten Etage. Auf die Frage, ob es ein Zimmer gebe, von dem aus man den Achalm sehen kann, antwortete der Rezeptionist, dass dies nur im obersten Stockwerk möglich sei, er dort jedoch kein Zimmer zur Verfügung habe. Im selben Moment zog er einen weißen DIN-A4-Zettel hervor und legte ihn auf den Schreibblock, um die Zimmernummern und Namen vollständig zu bedecken.


Rezeption; Detektei Reutlingen, Detektiv Reutlingen, Privatdetektiv Reutlingen, Wirtschaftsdetektei
Bereits an der Rezeption ergab sich ein interessanter Hinweis: Zu den Zimmern in der gesperrten Etage waren handschriftlich Namen verzeichnet. 

Eindeutige Hinweise auf fortgesetzte Gästevermietung


Bereits Sekunden nach Betreten seines Zimmers stellte der Privatermittler unserer Detektei in Reutlingen zweifelsfrei dumpfes Husten sowie Schrittgeräusche, bei denen der Boden deutlich knarzte, aus der Etage über ihm fest. Dabei bemerkte er ferner, dass die Hoteltüren und -wände sehr dünn waren. Da somit die Gefahr bestand, dass außenstehende Personen ein Gespräch mithören könnten, verließ der Detektiv im weiteren Verlauf jedes Mal das Hotel, wenn er mit der Einsatzleitung oder dem Auftraggeber telefonieren wollte. Im Laufe des Tages nahm der Ermittler immer wieder Geräusche aus dem fraglichen Stockwerk wahr, die auf eine Bewohnung schließen ließen.

Am Abend erschien ein Transporter mit Firmenaufschrift auf dem Hotelparkplatz. Vier junge Männer in verschmutzter Handwerkerkleidung stiegen aus, trugen Sport- bzw. Tagestaschen ins Hotel und unterhielten sich dabei auf Polnisch. Im Hotel begaben sie sich in die oberste Etage, trennten sich dort in zwei Zweiergruppen auf und betraten in diesem Verbund jeweils ein Zimmer auf dem „verbotenen“ Stockwerk. In der Folge nutzte unser Wirtschaftsdetektiv in Reutlingen verschiedene Vorwände, um sich im Hotel zu bewegen und weitere Beweise für die widerrechtliche Vermietung der obersten Etage zu sammeln. Dabei stellte er aus drei der Zimmer eindeutige TV-Geräusche fest und aus einem weiteren Gespräche zwischen zwei oder mehr Personen. Als es dunkel wurde, unternahm der Ermittler einen weiteren Kontrollgang und beobachtete dabei an drei relevanten Zimmern zweifelsfrei einen Lichtschimmer unter dem jeweiligen Türschlitz. Auch eine Begutachtung von außen offenbarte drei beleuchtete Zimmer sowie ein dunkles, in dem ein Herr mittleren Alters entgegen der Hausordnung und der Brandvorschriften am geöffneten Fenster rauchte. Dabei unterhielt sich der beobachtete Raucher lautstark mit einer weiteren Person, die sich ebenfalls im Raum befinden musste, jedoch von unten nicht sichtbar war. Sämtliche relevanten Vorgänge wurden von unserem Wirtschaftsermittler bildtechnisch dokumentiert.


Mindestens acht Übernachtungsgäste in der gesperrten Etage


Der nächste Morgen versprach keinen angenehmen Start in den Tag für den eingeschleusten Observanten unseres Detektiv-Teams in Reutlingen, denn ab 05:30 würde er sich stehend mit Sicht auf das Treppenhaus positionieren, um sämtliche Personen zu dokumentieren, die aus der obersten Etage hinunterkommen würden. Langanhaltendes Stehen an ein und derselben Stelle zählt zu den unangenehmsten Aufgaben bei Observationen, da es die Füße stark belastet, Müdigkeit fördert (schlechtere Durchblutung des Gehirns) und Schmerzen in Rücken und Beinen verursacht. Jedoch hoffte der Ermittler auf reges Treiben im Treppenhaus, wenn sich die Gäste von oben zum Frühstück begeben würden, und nahm die Strapazen deshalb gern in Kauf. Bereits eine Viertelstunde nach Observationsbeginn stellten sich die ersten Geräusche von oben ein, nämlich mehrfaches Bodenknarzen und das Klacken von Schritten. Kurz darauf waren auch schon Stimmen, das Zufallen und Abschließen von Türen sowie Schritte im Treppenhaus zu vernehmen: Die vier mutmaßlich polnischen Handwerker vom Vortag kamen herab – folglich hatten sie die Nacht in der gesperrten Etage verbracht. Eine weitere Viertelstunde später kam ein Handwerker mit dem Aufdruck einer anderen Firma aus dem zu prüfenden Stockwerk. Bis 07:00 Uhr stellten sich ferner zwei zivil gekleidete Personen und ein weiterer Handwerker von dort ein.

Als während der Kontrolle des Treppenhauses eine Zeitlang keine Geräusche von oben zu hören waren, nutzte der Wirtschaftsdetektiv die Zeit, um den Frühstücksraum im Schnelldurchgang zu kontrollieren. Dabei traf er – neben diversen Gästen aus irrelevanten Etagen – zwei der Handwerker sowie die beiden Zivilpersonen aus dem obersten Stockwerk an. Die Handwerker unterhielten sich auf Deutsch und inhaltlich ging klar hervor, dass sie in der kommenden Nacht auch noch hier übernachten würden.


Eine Putzfrau für ein Leerobjekt?


Im Anschluss an die Überprüfung des Frühstücksraums setzte der Ermittler unserer Privatdetektei in Reutlingen die Observation des Treppenhauses fort, allerdings begegneten ihm dort keine Personen mehr aus dem obersten Stockwerk. Zwischendurch unternahm er Kontrollgänge durch die zu prüfende Etage, stellte dabei allerdings keine Anzeichen mehr für die Anwesenheit von Personen fest. Gegen 09:30 traf eine Putzfrau in der angeblich nicht vermieteten Etage ein und begann mit der Reinigung der Zimmer. Hierbei gelang es dem Detektiv nicht nur, einen Blick in das bewohnte Zimmer über ihm zu werfen und dabei klare Hinweise auf die nächtliche Nutzung zu entdecken, sondern auch legendiert mit der Putzfrau ins Gespräch zu kommen und ihr relevante Informationen zu entlocken. Sie bestätigte, dass die Zimmer in der gesperrten Etage reserviert werden können und größtenteils über längere Zeiträume von Firmen zur Unterbringung ihrer Arbeitnehmer genutzt werden, wenn sich diese beispielsweise auf Montage befinden. Der Privatermittler fragte explizit danach, ob er sich einmal ein Zimmer anschauen dürfe, von dem aus man den Achalm sehen kann. Die Dame sperrte anstandslos zwei der Zimmer auf, in denen das möglich sei, und präsentierte dem Detektiv die Aussicht. Diese Zimmer seien wegen des Blicks besonders beliebt und meist ausgebucht. Auch war hier offenbar bis vor wenigen Stunden genächtigt worden (dem Geruch nach eher bis vor wenigen Minuten), denn ungemachte Betten und verteilte Kleidung zeugten von der Nutzung.

Die Dokumentation der Zimmernutzung setzte unsere Detektei in Reutlingen in den folgenden Wochen noch mit zwei weiteren Übernachtungen durch jeweils andere Ermittler fort. Letztlich war die widerrechtliche Untervermietung und damit der Mietbetrug durch den Hotelbetreiber zweifelsfrei nachgewiesen.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.  

 

Kurtz Detektei Stuttgart

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Tel.: 0711 7153 0028

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https://www.kurtz-detektei-stuttgart.de/2017/08/01/mietbetrug-im-hotel-vermietung-trotz-brandschäden/

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*Hinweis: Alle Einsätze der Kurtz Detektei Stuttgart werden von der Gaishämmerstraße in Stuttgart aus durchgeführt und berechnet. Bei anderen auf dieser Domain beworbenen Einsatzorten oder -regionen handelt es sich weder um örtliche Niederlassungen noch um Betriebsstätten der Kurtz Detektei Stuttgart, sofern nicht explizit anders ausgewiesen. Wir können Ihnen bundesweit günstige Anfahrtspauschalen bieten, Gleiches gilt für zahlreiche Regionen im Ausland. In ländlichen Gebieten erfolgt die Berechnung in der Regel von der nächstgrößeren Stadt. Weitere Informationen zu den Honoraren finden Sie hier und zu den Einsatzorten hier.

Transportkriminalität | Transportdiebstahl


Milliardenschäden durch Frachtkriminalität


Nach Angaben des Europachefs der Transported Asset Protection Association (Tapa) liegt der durchschnittliche jährliche Schaden, der in Deutschland durch Überfälle auf Lastwägen verursacht wird, bei 1,2 Milliarden Euro. Der Schaden an der Volkswirtschaft belaufe sich sogar auf eine fünf- bis achtmal so hohe Summe, da die Folgeschäden (Lieferausfälle und -engpässe) noch erheblicher seien als der Warenverlust an sich. Im Jahr 2015 wurden 1605 Lastkraftwagen sogar komplett, d.h. LKW + Ware, gestohlen, womit die betroffenen Firmen gleich doppelt geschädigt werden. Besonders Haushalts- und Elektrogeräte scheinen für die Diebe von Interesse zu sein.

Die Ermittler der Kurtz Wirtschaftsdetektei Münster verfügen über langjährige Erfahrungen in der Aufklärung von Transportkriminalität. Gern stellen wir unsere Expertise auch in Ihre Dienste: 0251 7009 0014.


Wer sind die Täter? Wo befinden sich die Tatorte?


Wird unsere Münsteraner Detektei zur Aufklärung von Frachtdiebstählen durch Dritte eingesetzt, kümmern wir uns nicht nur um die Fallauflösung, sondern legen den betroffenen Unternehmen gleichsam nahe, ihre Transportfahrer zu schulen, wie Gefahrensituationen erkannt und vermieden werden können. Schließlich wird ein Großteil der Diebstähle auf Autobahnraststätten begangen, die schlecht oder gar nicht beleuchtet und nur gering frequentiert sind. Hier mag ein Fernfahrer zwar schnell und einfach einen angenehmen Schlafplatz finden, geht jedoch zeitgleich ein erhöhtes Diebstahlrisiko ein. Denn Frachtdiebe lieben abgeschiedene, lichtarme Rastplätze, da sie dort ihre Aktivitäten ungestört und mit nur wenigen unbekannten Variablen ausführen können.

Innerhalb Europas entfällt jeder neunte Fall von Transportdiebstählen auf Deutschland, da die BRD als Transitstaat hoch frequentiert ist. Bei den Tätern handelt es sich oft um organisierte Banden, vorwiegend aus Osteuropa, jedoch gibt es natürlich auch Einzel- und Ersttäter, die besonders von hohen Warenwerten wie bei Laptops, Fernsehern, Konsolen etc. angelockt werden. Zudem sind die Fahrer selbst mitunter als Komplizen oder sogar direkt ausführende Täter involviert. Unsere Detektive aus Münster helfen Ihrem Unternehmen gern sowohl beratend bei der Prävention als auch mit unserem Kernaufgabengebiet – der auf den jeweiligen Fall zugeschnittenen Tataufklärung.


NRW als Transitregion besonders stark betroffen


Wie gewohnt schlugen die Frachtdiebe auch 2016 besonders intensiv in Nordrhein-Westfalen zu: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die polizeilich erfasste Fallzahl in NRW laut WDR bis Dezember um 20 % auf 690 (offizielle Zahlen einschließlich Dezember wurden bis dato nicht veröffentlicht); in einzelnen Bereichen wie dem Landkreis Soest verdoppelte sich der Wert sogar. Innerhalb weniger Wochen kam es in Soest zur Entwendung von 19 Paletten Lego-Spielzeug und wenig später von 27 Paletten Unterhaltungselektronik. Den Zeitpunkt kurz vor dem großen Weihnachtsgeschäft wählten die Diebe sicherlich nicht zufällig. Als einer der größten europäischen Wirtschaftsstandorte inmitten der Linie zwischen Ost- und Westeuropa passiert den Ruhrpott ein enormer Transitverkehr, von dem vor allem über die A2 auch Ostwestfalen betroffen ist – beide Regionen sind die unmittelbaren Nachbarn des Münsterlandes. Die polizeiliche Aufklärungsquote liegt bei lediglich rund 10 % der Fälle. Man setzt dort eher auf Prävention als auf Falllösung und fordert entsprechend eine bessere Sicherung der Parkplätze, um die Deliktverübung zu erschweren. Unsere Privatdetektei in Münster hilft zwar wie gesagt ebenfalls bei der Prävention, doch in der deutlichen Mehrzahl der Fälle werden wir zur Aufklärung eingesetzt – damit auch denjenigen geholfen wird, für die Polizei und Justiz nichts mehr ausrichten können oder wollen.

Natürlich ist nicht nur NRW betroffen, sondern ganz Deutschland. Entsprechend werden unsere Münsteraner Wirtschaftsdetektive nicht nur in Westfalen tätig, sondern bundesweit und auch im Ausland, wenn sie die Verfolgung der Spuren entwendeter Fracht beispielsweise nach Polen oder Rumänien führt. Unerfahrene Transporteure wissen noch nicht, welche Streckenabschnitte sie in Deutschland – oder auch im Ausland – besser durchfahren sollten, ohne Rast einzulegen. Hajo Fleig, Geschäftsführer der Spedition Josef Fleig GmbH aus Mülheim an der Ruhr, nennt beispielhaft die Strecke Groningen-Amsterdam; auch vor Pausen zwischen den spanischen Großstädten Saragossa und Valencia sowie vor dem italienischen Süden wird eindringlich gewarnt.


Angriffe aus den eigenen Reihen oder Fremdverschulden? – Kurtz Detektei Münster ermittelt in beide Richtungen


Auch wenn Transportfahrer natürlich stets beteuern, keine Mittäterschaft zu leisten, gibt es schwarze Schafe, die ihr Berufsethos mit Füßen treten und als Komplizen bei Frachtüberfällen agieren. Somit wäre es fahrlässig, wenn unsere Münsteraner Privatdetektive bei der Fallbearbeitung keine Überprüfung des bestohlenen Fahrers unternehmen würden. Ob nun unter Mithilfe oder nicht: Meist liegen die Täter entweder auf Raststätten auf der Lauer, wo sie schlafende oder sogar zuvor betäubte Fahrer ausrauben, oder aber sie verfolgen den LKW mit GPS oder durch Observation ab dem Lagerhaus. Wenn sie den Beladevorgang beobachten können, wissen sie im Anschluss genau, bei welchen Wagen sich ein Überfall rentiert. Andere Täter suchen sich ihre Opfer eher nach Gelegenheit aus als nach Warenwert und schlitzen LKW-Planen auf gut Glück auf, ohne die transportierten Waren zu kennen. Mitarbeiter in Lagerhäusern, in denen die Ware verladen wird, geben mitunter Informationen über die Fracht, die Fahrtrouten, die voraussichtlichen Rastplätze etc. weiter und helfen den Tätern auf diese Weise wissentlich oder fahrlässig. Intelligente Frachtdiebe führen sogar legendierte Gespräche mit Informanten durch, um ihnen elementare Aussagen zu entlocken.

Es gibt also viele mögliche interne Lecks und Vorgehensweisen, mit denen gewiefte Täter Genaueres über Lieferungen und Waren in Erfahrung bringen können. Vorsicht auf allen Seiten ist daher ein absolutes Muss.


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Frachtdiebe spähen gern die Depots aus, an denen LKW beladen werden. 

Ihre Ware wurde gestohlen und die Polizei zeigt sich machtlos? Unsere Privatdetektive aus Münster helfen.


Sollten Sie und Ihr Unternehmen von einem oder mehreren Transportdiebstählen betroffen sein, wird unser Detektiv-Team aus Münster gern für Sie tätig. Durch analoge wie digitale Recherchen, Beweismittelsuche am Tatort, Halterermittlungen, Observationen und diverse weitere Ermittlungsmethoden sind wir in der Lage, die Spur der entwendeten Waren und verschwundenen Lastkraftwagen aufzunehmen und zu verfolgen. Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten (siehe Mitte unten) unter der folgenden Telefonnummer: 0251 7009 0014.


Verfasserin: Maya Grünschloß

 

Kurtz Detektei Münster

Nevinghoff 16

48147 Münster

Tel.: 0251 7009 0014

Mail: kontakt@kurtz-detektei-muenster.de

Web: https://www.kurtz-detektei-muenster.de

 

https://www.kurtz-detektei-muenster.de/2017/07/29/transportkriminalität-transportdiebstahl/

https://www.kurtz-detektei-muenster.de/überwachung-von-mitarbeitern/frachtkriminalität-frachtdiebstahl/

„Wirtschaftskriminalität heute“ | Detektiv Patrick Kurtz im Fachmagazin „Die Wirtschaft Köln“


Die Langfinger aus den eigenen Reihen


Bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Hat nun einer besonders viel – und das ist bei Unternehmen meist so –, dann weckt das Begehrlichkeiten, die Täter und Opfer gleichermaßen die Existenz kosten können. Wir sprachen mit einem, der sich damit auskennt. Mit ihm tauchten wir ein in das Tagesgeschäft eines Wirtschaftsdetektivs.

Eigentlich ist es ein grundlegend trauriges Geschäft: Es geht um Misstrauen, um Hintergehen, Diebstahl und immer wieder Betrug. „Ob privat oder eben auch in der Wirtschaft“, weiß Patrick Kurtz, seit 2013 Inhaber der gleichnamigen Detektei in der Kölner Antoniterstraße. Dabei ist der Betrug in bester Gesellschaft von UntreueKrankschreibungs- und Spesenmissbrauch, privat abgerechneten Tankquittungen bis hin zu (Daten-)Diebstahl und Unterschlagung. In den meisten Fällen ist der Täterkreis recht übersichtlich: Es sind überwiegend Mitarbeiter. „Wir haben einen Fall bearbeitet, in dem der beste Freund und zugleich älteste Angestellte des Firmeninhabers gemeinsam mit seinem Sohn Rechnungen gefälscht, Rechnungsbeträge schwarz in die eigene Tasche gesteckt und nebenbei mit den Firmentransportern ein Konkurrenzunternehmen aufgebaut hat – heimliche Stammkundenabwerbung inklusive“, erzählt Kurtz.


Man sieht sich wieder – im Internet


Oft erhalten die Unternehmer Tipps, woraufhin sie ihre Produkte zum Verkauf im Internet wiederfinden. Ein Unternehmen aus dem Bereich der Automobilzulieferer fand Produkte mit seinen ganz eigenen QR-Codes im Netz, über entsprechende Testkäufe verschaffte man sich Sicherheit. 2014 traf es im großen Stil die Ford-Werke: Cockpits und weitere Zubehörteile sollten ins Ausland verkauft werden.


NRW ist in jeder Hinsicht Spitzenreiter


Haben die Güter erst einmal das Unternehmen verlassen, kommen jede Menge Gefahren durch den Frachtdiebstahl hinzu. Leider sei es auch hier so, dass es meistens die eigenen Mitarbeiter sind, die sich von Baumaterialien bis Konsumgütern für den Eigenbedarf oder zum Weiterverkauf bedienten. „Es kommt relativ häufig vor, dass ganze Lkw-Ladungen mitsamt Hänger gestohlen werden“, berichtet Kurtz. Dafür würden die Fahrer insbesondere im Sommer durch leicht geöffnete Fenster im Schlaf mit Gas betäubt. Weil dahinter oft jede Menge Hehler und sonstige Hintermänner stecken, gestaltet sich eine solche Recherche oft sehr umfangreich. Auch bei diesen Delikten sei NRW leider führend, was die Kriminalstatistik angeht, weiß Kurtz. Die jeweiligen Schadensfälle in diesem Bereich bewegten sich oft im hohen fünfstelligen Bereich, glücklicherweise seien aber auch die Erfolgsquoten sehr hoch. Zuständiger Spezialist für diese Delikte in der Detektei Kurtz ist dafür ein ehemals selbstständiger Logistik-Unternehmer, der sich bestens auskennt von Personal bis Buchhaltung.


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Der Originalartikel von Edda Nebel in der Wirtschaft Köln. Per Klick auf das Bild gelangen Sie zur kostenlosen pdf der gesamten Ausgabe 03/17. 

Wie wird man eigentlich Detektiv?


„Genau genommen darf sich jeder auf die Pirsch begeben“, so Kurtz. Er bedauert es sehr, dass es in diesem Beruf keine ausdrückliche Ausbildungspflicht gibt. Es seien aber eben genau jene, die nicht nur sich selbst, sondern auch die Auftraggeber unter Umständen strafbar machen, erklärt Kurtz. Einen seriösen Anbieter fände man anhand entsprechender Zertifikate, aber auch aufgrund einer transparenten Preisstruktur. Für ihn arbeiten viele ehemalige Sicherheitsfachleute aus Ermittlungsbehörden wie Zoll, Polizei und auch dem Bundesnachrichtendienst (BND). Die meisten Detektive seien Freiberufler – „Einzelgänger“, beschreibt Kurtz. Leider sei das Studium der Kriminalistik seit Mitte der 90er-Jahre abgeschafft, und auch das „Profiling“ stecke in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Er schätzt sich besonders glücklich, dass zum Beispiel sein Chef-Ermittler für IT-Delikte ein Diplom-Kriminalist und zugleich IT-Experte ist. Kurtz: „So etwas genießt heute Seltenheitswert!“ Kurtz selbst hat nach dem Studium der Europäischen Literatur – hier müssen vor allem Detektivgeschichten das Ihre getan haben – und der Absolvierung der Sicherheitsakademie Berlin seine Detektei gegründet, die mittlerweile Niederlassungen in mehreren deutschen Städten hat und etwa 500 Fälle jährlich aufdeckt – „mit Erfolg“, wie er betont.


Kurtz Detektei Köln

Antoniterstraße 17

50667 Köln

Tel.: 0221 4558 0377

Mail: kontakt@kurtz-detektei-koeln.de

Web: https://www.kurtz-detektei-koeln.de

https://www.kurtz-detektei-koeln.de/2017/07/18/wirtschaftskriminalität-heute-detektiv-patrick-kurtz-im-fachmagazin-die-wirtschaft-köln/

Sohn eines mexikanischen Kaffeebarons verschwunden | Vermisstensuche mit Mantrailern in Freising


Nach Alkoholnacht spurlos verschwunden


Alejandro war ein junger Mexikaner, der ein Auslandssemester in Freising absolvierte und dort in Campus-Nähe wohnte. Eines Abends schlug er beim Feiern mit seinen überwiegend mexikanischen Freunden über die Stränge, indem er nicht nur maßlos Alkohol konsumierte, sondern zudem Marihuana als „Downer“ und zum Ausgleich Energy Drinks, die ihn fit halten sollten. Unter dem Einfluss dieser stark bewusstseinsverändernden Zusammensetzung kam es aus einer Nichtigkeit heraus zu einem Streit zwischen Alejandro und seinen Kumpanen. Im Resultat rannte der junge Mexikaner in den frühen Morgenstunde ohne Schuhe aus der eigenen Wohnung, in der gefeiert wurde, und konnte seither nicht mehr aufgefunden werden. Weder kehrte er nach Hause zurück, noch war er telefonisch oder über diverse Chat-Apps erreichbar.

Dreieinhalb Tage später hatten sich noch immer keine Hinweise auf Alejandros Verbleib ergeben, und so beschloss seine Familie, von Mexiko aus unsere Detektei in Freising (089 7007 4301) mit der Vermisstensuche zu betrauen. Zunächst kontaktierte uns hierzu eine Tante des Vermissten auf Englisch, wenige Stunden später schaltete sich ein ganzes Notfallmanagement-Team ein, das von Mexiko aus neue Hinweise verwaltete und die Kommunikation mit uns übernahm. An diesem Punkt dämmerte uns, dass Alejandros Familie wohl eher nicht auf den unteren Stufen der gesellschaftlichen Leiter stand.


Außergewöhnliche Auftraggeber aus Mexiko


Um die Ermittlungen ohne Verzögerung aufnehmen zu können, wurde ein Treffen zwischen unserem Einsatzleiter und dem Bruder des Vermissten vereinbart, der am Abend von London nach München flog, um die Suche vor Ort zu begleiten. Nach Abschluss der Vorbesprechung sowie des Ermittlungsvertrages teilte der Bruder mit, dass sich auch der Vater der Suche anschließen wolle. Hierfür werde er am nächsten Morgen von Madrid nach München einfliegen. Auch ein Treffen mit der Polizei und dem mexikanischen Konsul sei anberaumt.

Da der Fall also größere Kreise zu ziehen begann und nicht davon auszugehen ist, dass jeder beliebige Mexikaner in dieser Situation direkte Unterstützung vom Konsul erhalten würde, interessierte es unseren leitenden Detektiv für Freising brennend, wen er da als Klienten hatte. Entsprechend wies er das Büro an, die Auftraggeber eilig zu prüfen. Hierbei stellte sich heraus, dass es sich um einen großindustriellen Familienclan aus der Kaffeebranche handelte, der starken politischen Einfluss in Mexiko ausübte.


Vorermittlung: Instruierung sämtlicher Notfallstellen im Umkreis


Da die Mantrailer – hochsensible Personenspürhunde – aufgrund der kurzfristigen Beauftragung erst in ein paar Stunden einsatzbereit sein würden, stellte unser Privatdetektiv in Freising schon einmal Vorrecherchen an. Hierzu überprüfte er die Wohnung des Vermissten und befragte dessen ebenfalls mexikanischen Mitbewohner. Dieser gab an, mit Freunden bereits seit zwei Tagen das umliegende Wohngebiet und diverse Parks nach Alejandro abzusuchen – ohne Erfolg. Dem Mitbewohner sei in den letzten Wochen aufgefallen, dass der Vermisste oft stundenlang reglos auf der Couch saß und vor sich hinstarrte. Auch gegenüber seiner Familie hatte Alejandro mehrfach depressive Stimmungen angedeutet. Die Brisanz des Falles hatte sich somit nochmals erhöht, denn Depressionen können nur zu schnell zu Suizidgedanken führen – gerade unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Substanzen.

Während er auf die Ankunft der Mantrailer wartete, suchte der Ermittler unserer Wirtschaftsdetektei in Freising online nach allen Krankenhäusern in einem immer weiter gefassten Umkreis. Er rief jedes einzelne davon an, erkundigte sich jeweils erfolglos nach Alejandro und hinterließ seine Kontaktdaten für den Fall, dass der gesuchte Mexikaner in eines der Krankenhäuser eingeliefert werden würde. Da vereinzelt auf den Datenschutz verwiesen wurde, forderte unser Privatermittler das Personal in diesen Fällen nachdrücklich auf, bei jeglichen Hinweisen oder Sichtungen umgehend die Polizei zu verständigen. Hierfür hinterließ er den Krankenhäusern Alejandros Daten sowie eine einprägsame Personenbeschreibung. Anschließend meldete der Detektiv den Gesuchten noch bei Rettungsdiensten, Unfalltransporten und der Feuerwehr-Notrufzentrale als vermisst. Keine dieser Anlaufstellen hatte in den letzten drei Tagen eine nicht identifizierte männliche Person in Alejandros Alter transportiert bzw. gefunden.


Mann in Badewanne; Detektei Freising, Detektiv Freising, Privatdetektiv Freising, Wirtschaftsdetektei
Handlungsschnelle war gefragt, denn beim Wort „Depression“ im Zusammenhang mit Vermisstensuchen schrillen bei uns alle Alarmglocken. Es wäre schließlich nicht der erste Selbstmordversuch bei einem Mantrailer-Einsatz unserer Detektive gewesen. 

Langwieriger Mantrailer-Einsatz | Auffindung des Vermissten


Am späten Abend standen endlich die Mantrailer bereit, sodass die Suche im Dunkeln begonnen werden musste. Zunächst nahmen die Hundeführer Geruchsproben von getragener Wäsche aus Alejandros Zimmer, mit denen der erste eingesetzte Mantrailer direkt seine Spur aufnehmen konnte. Auch wenn schon ein paar Tage vergangen waren, stellt die Spurenverfolgung für diese Personenspürhunde keine zu große Herausforderung dar. Die vergangene Zeit könnte allerdings zu dem Problem führen, dass Alejandro seither große Distanzen zurückgelegt haben könnte. Sollte dem so sein, würden die Hunde diese Wege nachverfolgen müssen und entsprechend umso länger für den Einsatz brauchen, je größer die Strecken sind, die der junge Mexikaner zurückgelegt hatte. Und tatsächlich zog sich die Suche über die ganze Nacht hin.

Als am frühen Vormittag gerade verifiziert werden konnte, dass die Spur in die S-Bahn Richtung München führte, und das Einsatzteam unserer Privatdetektei in Freising die Weiterverfolgung über die verschiedenen Haltestationen der S1 aufnehmen wollte, erreichte die Einsatzleitung die Information, dass Alejandro in einem der Münchner Krankenhäuser identifiziert worden war, die unser Ermittler zuvor kontaktiert und instruiert hatte. Der verschwundene Mexikaner war unverletzt, aber verstört und verwirrt. Die Feuerwehr hatte ihn durch Zufall im Freien aufgefunden.


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.

 

Kurtz Detektei München

Lindenstraße 12a

81545 München

Tel.: 089 7007 4301

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Web: https://www.kurtz-detektei-muenchen.de

 

https://www.kurtz-detektei-muenchen.de/2017/07/16/vermisstensuche-mit-mantrailern-in-freising/

https://www.kurtz-detektei-muenchen.de/detektei-freising-detektiv-freising/

https://www.kurtz-detektei-muenchen.de/privatdetektive-münchen/vermisstensuche-mantrailer/

1Live-Interview mit Privatdetektiv Patrick Kurtz


Inhaber der Kurtz Detektei Düsseldorf bei 1Live-„Lost and found“


Anmoderation: „Lost and found heißt diese Show. Schön, dass Sie dabei sind. Patrick Kurtz ist Privatdetektiv in Düsseldorf und findet wirklich alles und jeden. Die Frage ist nur, findet er zum Beispiel vermisste Menschen und – so makaber es klingt– findet er sie rechtzeitig? Und kommt er mit guten Nachrichten zurück, wenn er zum Beispiel den Auftrag bekommt zu gucken, ob der Freund oder die Freundin, die sich in letzter Zeit verdächtig verhält, nicht doch fremdgeht. Auch das alles findet er heraus, gemeinsam mit seinen Kollegen. Und wie übermittelt man dann so eine „bad message“? Darüber reden wir.“


„Patrick, wie suchst du als Detektiv, als Profi; welche Methoden wendest du an?“


Patrick Kurtz: „Zum einen die Recherche über Datenbanken, auch teilweise über das Internet, über Kontakte, die wir haben bei Behörden, bei Ämtern und die uns dementsprechend Auskünfte geben können. Zweitens Observationen, das heißt, die Beobachtung von Kontaktpersonen oder auch von Orten, an denen sich die gesuchte Person eventuell aufhalten könnte. Zum dritten das sogenannte Mantrailing, das sind Personenspürhunde, die in der Lage sind, die Geruchsmoleküle von Menschen aufzunehmen und zu verfolgen. Das Mantrailing ist ein wahnsinnig starkes Mittel, um Personen aufzufinden. Man braucht eben immer die Voraussetzung, dass man einen geografischen Punkt kennt, an dem sich die Person in letzter Zeit aufgehalten hat, und dass ein Geruchsträger von dieser Person vorhanden ist. Wenn diese beiden Faktoren vorliegen, können wir die Mantrailer einsetzen und dann haben wir auch eine sehr hohe Erfolgsquote.“


Mantrailereinsatz in Düsseldorf bei Selbstmordversuch


Moderation: „Wow, das mit den Hunden klingt schon so ein bisschen nach Hollywood! Hast du einen Fall, über den du sprechen kannst und wo du sagst, der war wirklich „big“ und hat dich sehr lange beschäftigt?“

Patrick Kurtz: „Lange beschäftigen mich diese Fälle dann meistens nicht, weil wir sie dank der Mantrailer für gewöhnlich sehr schnell aufklären können. Aber es ist tatsächlich so, dass die Fälle, die mit Personenspürhunden zu tun haben, oft eher spektakulär sind. Vor zwei, drei Jahren hatten wir einmal einen jungen Mann, der wegen Prüfungsdrucks meinte, dass er das Ganze nicht mehr aushält – sein ganzes Leben nicht mehr aushält – und der einen Abschiedsbrief hinterlassen hat [zum Fallbericht]. Dann ist er mit dem Auto der Eltern verschwunden. Die Eltern hatten keine Ahnung, wo er hingefahren ist. Sie haben über das Kreditkarteninstitut in Erfahrung bringen können, dass er an zwei verschiedenen Geldautomaten versucht hat, Geld abzuheben mit der Kreditkarte der Familie. Und das war für uns der Ansatzpunkt: Wir sind mit den Mantrailern zu den Geldautomaten gegangen, hatten Wäsche von dem jungen Mann dabei, die uns als Geruchsträger dienen konnte, haben dann die Verfolgung seiner Spuren aufgenommen mit den Mantrailern und ihn letzten Endes in einem Hotelzimmer mit aufgeschlitzten Pulsadern gefunden. Zum Glück noch rechtzeitig; er war ohnmächtig, er war nicht ansprechbar, aber es war auf jeden Fall sehr gut, dass wir ihn zeitnah nach diesem Selbstmordversuch gefunden haben, weil das sonst dramatischere Folgen hätte haben können.“

Moderation: „Gänsehaut. Patrick erzählt gleich weiter, wie es ist, in Beziehungen zu bohren, zu gucken, ob der Freund wirklich treu ist bzw. die Freundin oder ob da nicht noch andere mit im Spiel sind. Wie geht man da als Detektiv heran? Das erzählt er gleich hier in Einzelheiten.“ [Einspieler]


Detektiv-Hund; Detektei Mönchengladbach, Detektiv Neuss, Privatdetektiv Hilden, Patrick Kurtz

Personenspürhunde – buchstäblich schnüffelnde Detektive


Das große Thema: Fremdgehen


Moderation: „Manchmal – ihr kennt das – da hat man in einer Beziehung das Gefühl – also ich hoffe, ihr kennt es nicht –, irgendwas stimmt nicht. Ihr kommt nicht so ganz dahinter, betrügt sie mich, verschwende ich meine Zeit für sie und mit ihr, weil sie parallel andere Typen hat? Sind wir zu dritt, zu viert, zu fünft in einer Beziehung. Dann ist man unruhig im Inneren, man zweifelt alles an, bis man dann zu einer ganz besonderen Waffe greift – und das machen immer mehr Menschen –, man engagiert Privatdetektive. Und weiter geht’s hier im Interview mit Patrick Kurtz, Detektiv in Düsseldorf. Eben hat er uns schon erzählt, wie dramatisch es manchmal zugeht bei seinen Einsätzen. Patrick, sind denn diese Betrügt-sie-mich-oder-nicht-Beziehungseinsätze bei dir auch an der Tagesordnung?“

Patrick Kurtz: „Das ist absolut Standard bei uns, dass wir Untreue-Ermittlungen durchführen. Betrug ist allgemein das Gebiet, in dem wir am meisten ermitteln – sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Bereich. Im privaten Bereich reden wir natürlich sehr häufig von Ehebruch.“

Moderation: „Das ist doch wahrscheinlich besonders bitter, wenn man der Frau oder Freundin sagen muss, ja, der Mann, mit dem du seit Jahren zusammen bist, der betrügt dich – und nicht nur mit einer Frau, oder?“

Patrick Kurtz: „Es ist nie eine schöne Situation, solche Angelegenheiten aufzulösen. Das Feedback ist natürlich auch nicht allzu positiv. Wir haben gute Arbeit verrichtet, haben nachweisen können, dass tatsächlich eine Untreue vorliegt, aber die Nachricht zu überbringen, ist natürlich trotzdem nichts Schönes, und die Nachricht zu empfangen erst recht nicht. Deswegen ist es dann auch immer ein bisschen schwierig mit der Dankbarkeit der Klienten. Der Bote der schlechten Nachricht ist meistens nicht die beliebteste Person.“

Moderation: „Die Show hier heute heißt Lost and found und sein Job ist es, zu finden, zu ermitteln, zu schnüffeln – Patrick Kurtz, Privatdetektiv in Düsseldorf, gerade gehört.“


Kurtz Detektei Düsseldorf

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40231 Düsseldorf

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